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 Die Götter

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Grim
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 30 Nov 2013, 12:44

@Warliner: das mit den Menschenopfern halte ich für Unsinn. Zuerst einmal, weil der Gott keine "frische Hülle" braucht. Der Gott selbst existiert weiter in seiner aszendierten Form, ist dadurch potentiell sogar mächtiger als zuvor. Das, was von ihm zurück bleibt, hat mit ihm wenig zu tun. Es trägt keine Charaktereigenschaften von ihm, keinen Aspekt, gar nichts. Lediglich einen Teil seiner "Göttlichkeit". Abgesehen davon wäre es mir sehr recht, wenn die diversen Völker nicht genau wüssten, wie Götter aufsteigen, verschwinden oder neu geboren werden. Das sollte Metawissen sein. Selbstverständlich können Völker daran glauben, dass ihr Gott eine neue Hülle braucht. Aber das hat dann herzlich wenig mit der Realität zu tun – wie so oft im Glauben.
Von der Idee von wahren und falschen Religionen halte ich ebenfalls nichts. Zuerst einmal: wenn wir Götter haben, die real sind und relativ konkret in die Welt eingreifen, sei es durch Wunderwirken oder in tatsächlich physischer Form, dann ist es recht leicht, etwas konkretes zu finden, das man verehren kann und es besteht wenig Bedarf daran, Götter zu erfinden. Und dann sehe ich nicht, warum nur eine Religion die Wahre sein sollte. Wenn es nach mir ginge (und den Vorschlag habe ich hier ja auch schon eingebracht), dann werden die diversen real existierenden Götter in den verschiedenen Religionen verehrt, wobei freilich jede Religion einen anderen Namen für den Gott hat, ihn anders darstellt und ihm andere Eigenschaften zu weist. Auch verehrt nicht jede Religion jeden einzelnen Gott, sondern eben jeweils nur ein paar.

@Dreyri: vielleicht habe ich das ganze ein wenig falsch ausgedrückt oder zu schwach angedeutet: mein Plan sieht freilich nicht vor, dass die Götter sich als Eremiten in eine einsame Berghöhle zurück ziehen und man nie etwas von ihnen zu hören und zu sehen bekommt. Natürlich wandern die Götter durch die Welt, unterwegs auf ihrer eigenen, den Sterblichen nicht begreifbaren Mission. Ab und an werden sie unweigerlich auf Sterbliche treffen, vielleicht mit diesen kommunizieren, vielleicht ihnen helfen, vielleicht auch ihnen Gewalt antun. Sie werden ihre göttlichen Mächte einsetzen und dies wird nicht unbemerkt vonstatten gehen. Es werden Geschichten um diese Wanderer entstehen. Und aus diesen Geschichten werden Religionen, bei denen sich Realität und Mythos schließlich vermischen.
Deine Geschichte über den Bärengott beschreibt eigentlich schon ziemlich gut, wie ich mir das ganze vorstelle. Nur möchte ich eben, dass auch Götter, welche einen humanoiden Wirtskörper gewählt haben, wie dieser Bär handeln, durch die Wälder streifen und mächtiger und mächtiger werden, vielleicht subtil den Lauf der Welt beeinflussen, vielleicht einfach nur ihren göttlichen Instinkten folgen. Was ich nicht möchte ist, dass sie unter den Völkern leben, quasi dauerpräsent sind. Und ich möchte nicht zwischen humanoiden und tierischem Gott, zwischen humanoiden und tierischem Bewusstsein unterscheiden. Das göttliche Bewusstsein sollte vom Bewusstsein eines Humanoiden so weit entfernt sein wie dieses von dem eines Tieres. Unabhängig vom Körper, in dem der Gott sich manifestiert hat.

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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 30 Nov 2013, 13:12

Da hab ich auch nichts dagegen. Meine Vorstellung soll nur aufzeigen, dass ein Gott vom menschlichen oder tierischen Bewusstsein langsam aber sicher zum göttlichen Bewusstsein wandelt.
Für einen Humanoiden stelle ich mir das ähnlich vor. Ein Kind wird geboren - und ganz im Ernst, egal wie man es dreht und wendet, ein Baby göttlich darzustellen gelingt einfach nicht wirklich - und wächst vielleicht in einer Familie ganz normal auf, während sich seine Göttlichkeit nach und nach entfaltet. Es beginnt zu begreifen, dass es mehr ist, als es ist, wird erwachsen, altert und dennoch überlebt es seine Familie, sein Umfeld, ist anfangs noch traurig darüber, doch irgendwann weichen alle menschlichen Gefühle von ihm, je höher er aufsteigt und je göttlicher er wird.

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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 30 Nov 2013, 14:13

Das ist nicht zu 100% das, was ich eigentlich meine. Ich bin der Meinung, dass ein Gott nicht "geboren" werden sollte. Er wächst nicht als humanoides Wesen heran, er sucht sich einen Wirtskörper, wie ein Parasit. In der Regel wird das ein erwachsenes Individuum sein. Und von dem Moment an, in dem der göttliche Teil mit diesem verschmilzt, wird es aufhören, das zu sein, was es zuvor war. Es wird augenblicklich zum Gott. Die Babyphase ist also gar nicht notwendig.
Ich muss aber der Vollständigkeit halber erwähnen: das ist nichts, was ich logisch begründen könnte, sondern pure Geschmackssache. Mich stößt einfach der Gedanke vom "menschgewordenen Gott" ab. Ich finde, da sollte ein klarer Schnitt sein und nichts, was sich kontinuierlich entwickelt.

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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 30 Nov 2013, 14:18

Mich störts da ehrlich gesagt mehr, wenn da ein Bauer auf seinem Feld pflügt und dann kommt der Gott, macht TADA und dann wird der Bauer zum Gott und flutscht frischfröhlich durch die Weltgeschichte.

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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 30 Nov 2013, 14:41

Ich denke, beide Auslegungen sind legitim. Was sagen denn die anderen dazu?

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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 30 Nov 2013, 21:08

An und für sich bin ich mit Grims Vorschlag zufrieden, nur zwei Dinge stören mich. Erstens mag ich es nicht, dass die Götteressenz sich seinen Wirt selber sucht. Ich fände es besser, wenn sich die Essenz zufällig irgendwo um den Aufsteigungsort des Gottes materialisiert, sogar innerhalb von irgendetwas und aktiv von einem Lebewesen gefunden werden muss. Und dann bin ich der Meinung, dass das Lebewesen nicht sofort göttlich wird, sondern dass ein schleichender Prozess vorgeht.
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 30 Nov 2013, 22:16

Hm, ja gut, ignoriert meinen Vorschlag einfach und machen wirs halt nach Grim.

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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 30 Nov 2013, 23:24

Ich weiß nicht... mir gefallen beide Vorschläge nicht so wirklich. Ich weiß jetzt aber leider auch nicht was mich daran stört...
Ich glaube, (!) es ist die Wiedergeburtssache überhaupt oder vielleicht auch die Sache mit dem Sterben durch Altersschwäche. Ich finde es besser wenn die Götter "unsterblich" sind und nicht nach einer bestimmten Zeit (auch nich nach nen paar Jahrhunderten) den Löffel abgeben.
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 30 Nov 2013, 23:57

Ich muss skorm widersprechen, ein Gott ohen ANfang und für ewig? Uninteressant, beeinträchtigt die Story später.

Interessant fände ich es, wenn die Götter in ihrer Allmacht durch einen Handlungskodex, der im Wesen des Gottes verwurzelt ist, eingeschränkt wird.
Dann könnte es möglich sein, sich über dem Kodex wegzusetzen, auf Kosten der Wesensessenz.

Dann wären nicht nur Menschen/ andere Völker hinter der Essenz her, sondern auch die Götter, um Wunder zu wirken.
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptyMi 04 Dez 2013, 15:49

Warliner schrieb:

Interessant fände ich es, wenn die Götter in ihrer Allmacht durch einen Handlungskodex, der im Wesen des Gottes verwurzelt ist, eingeschränkt wird.
Dann könnte es möglich sein, sich über dem Kodex wegzusetzen, auf Kosten der Wesensessenz.

Dann wären nicht nur Menschen/ andere Völker hinter der Essenz her, sondern auch die Götter, um Wunder zu wirken.
Was hättest du dir den für unbrechbare 'Regeln' vorgestellt?

Ich habe mir Grims Vorschlag nochmal durchgelesen und finde, man sollte noch deutlicher kennzeichnen, dass der Gott, wenn er seinen Körper aufgibt, nicht stirbt, sondern zu einem höheren Wesen wird. Das liest sich mMn nicht sehr gut raus.
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptyMi 04 Dez 2013, 16:51

Ist es denn nur noch eine Frage von Formulierungen? Ich persönlich sehe das keineswegs so. Mein Konzept hat noch herzlich wenig Kritik und Kommentare bekommen. Ich kann nicht erkennen, dass es irgendwo anderen Konzepten gegenüber bevorzugt würde und wir einen Konsens hätten. Dementsprechend würde ich mir, auch angesichts der drohenden Deadline, wünschen, dass all die Leute, die sich bisher noch zurück gehalten haben, die Götterkonzepte von Vicati, Dreyri und mir kommentieren, einen Favoriten benennen und gerne auch sagen, was sie daran noch abändern oder aus den anderen Konzepten übernehmen würden.

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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptyMi 04 Dez 2013, 23:33

Ich habe versucht, Grims Konzept an die hier und im Chat geäusserte Kritik anzupassen:


Wenn ein Gott seinem sterblichen Leib entschwindet und zu etwas Höherem aufsteigt bleibt ein Teil von ihm in der Welt zurück. Dieser Teil – oder in seltenen Fällen auch mehrere Teile – ist zu wenig um selbst ein Bewusstsein zu entwickeln, zu wenig um die Welt um sich herum zu beeinflussen und doch göttlich. Dieser oder diese Teile haben die Gestalt von milchig weissen Steinen in allen Formen und Grössen, die sich in einem Umkreis um den Aufstiegsort materialisieren, meist innerhalb von anderen Materialien. Diese Steine geben ein leichtes Pulsieren ab, dass Lebewesen auf sie aufmerksam macht. Wenn ein Lebewesen sie berührt, bindet der Teil sich an dieses und erschafft in diesem Moment einen neuen Gott. Allerdings hat das nicht sofort Einfluss auf den neuen Gott. Er bleibt noch er selbst. Er besitzt seine Erinnerungen, Moralvorstellungen und Marotten, doch er entfernt sich langsam mehr und mehr von einem Sterblichen. Seine Empathie und Zugehörigkeitsgefühle schwinden, während sein Dasein mehr und mehr allein um ihn selbst zu revolvieren beginnt. Auch vieles von seinem Charakter geht verloren. Sein Volk ebenso wie alle anderen sterblichen Völker werden ihm fremd, während er sich als etwas Höheres zu begreifen beginnt. In dem Maße, in dem seine Macht wächst, verändert sich auch sein Körper, wird größer und ätherischer während das Materielle schwindet, und tilgt somit die letzten Reste des Wirtes, bis der Gott schließlich seinen Körper zurück lässt und der Zyklus von Neuem beginnt.
Der ätherische Teil des Gottes steigt währenddessen auf und beginnt einen neuen Zyklus als körperlose Wesenheit, nur noch wenig verwandt mit seiner vorherigen Person. Nur die wichtigsten Bedürfnisse und Charakterzüge haben sich auf den Gott übertragen und diesen folgt er auch. Doch als ätherische Gestalt hat sich sein Bezug zur irdischen Welt gelöst und sein Verständnis von Zeit und Raum ist ein anderes geworden, weshalb er Dinge anders wahrnimmt als Sterbliche, in die Zukunft sehen, an mehreren Orten zugleich, aber auch Zeitspannen verpassen kann.
Doch als Gott ist er nicht untötbar. Solange er körperlich ist, kann er mit Gewalt getötet werden. Auch hierbei kann es manchmal passieren, dass er einen göttlichen Teil von sich zurücklässt. Ein ätherischer Gott kann auf magische Weise gezwungen werden, Gestalt anzunehmen oder dies aus eigenem Willen tun. Während dieser Phase kann er ebenfalls getötet werden.
Die göttliche Macht, die einen Gott ausmacht, macht diesen nicht nur unsterblich, schwer tötbar, sondern auch stärker als jeden andern Sterblichen und verleiht ihm ein magisches Potential jenseits allem, was ein Sterblicher erreichen könnte. Diese Vorteile bestehen aber nur in körperlicher Gestalt. Eine Fähigkeit, die Gott immer hat, ist die Macht, Dinge und Lebewesen zu verändern. Diese Kraft darf aber nicht genutzt werden, um ein Lebewesen zu töten oder so zu verändern, dass es nicht mehr lebensfähig ist. Tut ein Gott das, erlischt sein göttlicher Teil und er wird wieder sterblich.
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptyDo 05 Dez 2013, 16:32

Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit der Umgestaltung, allerdings gibt es da ein paar kleinere Punkte, die mich noch stören:
  • Wenn es nach meinem persönlichen Geschmack ginge, dann sollte ein aufgestiegener, transzendenter Gott vollkommen außerhalb der sterblichen Reichweite sein, nicht mehr zurück gerufen und auch nicht mehr getötet werden können. Ich hätte aber gerne den Teil wieder drin, dass er vollkommen verlischt, wenn nicht mehr an ihn geglaubt wird.
  • Ich sehe denn Sinn des göttlichen Handlungskodex, wie du ihn jetzt beschrieben hast, nicht wirklich. Der Gott ist physisch und magisch unglaublich mächtig. Er hat wirklich genug Möglichkeiten um ein Lebewesen zu verändern oder zu töten, da ist er nicht auf irgendwas zusätzlich Obskur-Göttliches angewiesen. Ich würde sagen: einmal Gott, immer Gott. Die Idee, dass ein Gott seine Göttlichkeit verlieren könnte, hat für mich wenig Reiz.
  • Wenn du schon die gestern im Chat diskutierten Ideen aufnimmst, dann würde ich mich auch noch über eine Passage freuen, die beschreibt, was ein Gott so tut, während er auf der Erde wandelt, was ihn antreibt, etc.; so wie gestern diskutiert halt

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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptyDo 05 Dez 2013, 16:47

Wie wäre es, dass er, wenn niemand mehr an ihm glaubt, in dem Sinne stirbt, dass er sein Identitätsbewusstsein verliert? Also praktisch "Hirntot" ist. Damit existiert er zwar weiter, aber seiner selbst und der Umgebung nicht bewusst und vom jeden Einfluss abgeschottet. Das bedeutet in der Theorie Unsterblichkeit, aber praktisch ist der Gott sterblich.

Zu deinen letzten Punkt Grim: Wir sollten das Götterpantheon (zu Zeitpunkt des Beginns der Geschichte) erst aufbauen, wenn wir die Grundlagen der Götter haben... Weil was ein Gott tut hängt immer noch von dem Gott selbst ab.
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptyFr 06 Dez 2013, 21:05

Warliner schrieb:
Wie wäre es, dass er, wenn niemand mehr an ihm glaubt, in dem Sinne stirbt, dass er sein Identitätsbewusstsein verliert? Also praktisch "Hirntot" ist. Damit existiert er zwar weiter, aber seiner selbst und der Umgebung nicht bewusst und vom jeden Einfluss abgeschottet. Das bedeutet in der Theorie Unsterblichkeit, aber praktisch ist der Gott sterblich.
Die Idee finde ich gut. Das würde ich so unterstützen.

Zitat :
Zu deinen letzten Punkt Grim: Wir sollten das Götterpantheon (zu Zeitpunkt des Beginns der Geschichte) erst aufbauen, wenn wir die Grundlagen der Götter haben... Weil was ein Gott tut hängt immer noch von dem Gott selbst ab.
Sehe ich im Grunde genauso. Mir ging es lediglich darum, dass im Konzept ein wenig verabschaulicht wird, was Götter auf der Erde denn so alles tun könnten. Offenbar gab es da nämlich massive Missverständnisse, weil es zu generell gehalten bzw. heraus gelassen wurde.

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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptyFr 06 Dez 2013, 21:08

@Grim schrieb:
Wenn es nach meinem persönlichen Geschmack ginge, dann sollte ein aufgestiegener, transzendenter Gott vollkommen außerhalb der sterblichen Reichweite sein, nicht mehr zurück gerufen und auch nicht mehr getötet werden können. Ich hätte aber gerne den Teil wieder drin, dass er vollkommen verlischt, wenn nicht mehr an ihn geglaubt wird.
Mir persönlich gefällt es besser, wenn diese sich immer noch materialisieren können, das ist aber wirklich Geschmackssache. Ob man sie 'herunterzwingen' kann, könnte man auch noch diskutieren. Meinungen?
Ich kann einfügen, dass sie sterben, wenn man sich nicht mehr an sie erinnert.

@Grim schrieb:
Ich sehe denn Sinn des göttlichen Handlungskodex, wie du ihn jetzt beschrieben hast, nicht wirklich. Der Gott ist physisch und magisch unglaublich mächtig. Er hat wirklich genug Möglichkeiten um ein Lebewesen zu verändern oder zu töten, da ist er nicht auf irgendwas zusätzlich Obskur-Göttliches angewiesen. Ich würde sagen: einmal Gott, immer Gott. Die Idee, dass ein Gott seine Göttlichkeit verlieren könnte, hat für mich wenig Reiz.
Ich hatte diesen Teil vor allem drin, weil es irgend eine Möglichkeit geben sollte, Götter zu töten. Wenn wir aber das mit dem Erinnern machen, kann ichs auch rausnehmen.

@Grim schrieb:
Wenn du schon die gestern im Chat diskutierten Ideen aufnimmst, dann würde ich mich auch noch über eine Passage freuen, die beschreibt, was ein Gott so tut, während er auf der Erde wandelt, was ihn antreibt, etc.; so wie gestern diskutiert halt
Welche Ideen waren das nochmal?

Ich sehe den Sinn darin nicht, sie hirntot zu machen. Unsterblichkeit wurde bisher immer als 'Stirbt nicht an Altersschwäche und Krankheiten' definiert. Wenn sie hirntot und vollkommen reaktionslos werden, kann man sie auch gleich umbringen.
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptyFr 06 Dez 2013, 21:26

Es geht nicht darum, dass sie dann sterben, sondern um einen Weg sie als unsterblich, aber gleichzeitig sterblich zu definieren.
Dadurch ist es theoretisch möglich als Gott unsterblich zu werden, aber wenn man dann vergessen wird von den Gläubigern, verliert er sein Selbstbewusstsein und seine Handlungsfähigkeit.

Wir können dann auch einfügen, dass sie Messiah ernennen können, wenn der Glaube an sie schwankt. Allerdings würd ich die Götter dann in zwei Typen teilen: Die Erd-Wandler und die Messiah-Mittler. Wie klingt das? Auch könnten wir die Essenz benutzen damit die Messiah oder die Erd-Wandler Wunder wirken können.
DIe Messiah könnten wir nach biblisch/koranischen Beispiel in Kriegerisch (Mohammed), Volksführend (Moses), Erlösend (Jesus von Nazareth), Prophetisch (Hiob), König (David) und Volksgründer (Abraham) einteilen.

Verdammt ich bin Heide! Warum weiß ich denn ohne nachzuschlagen, wer die obrigen Personen sind?

Antw.: Ich bin lesewütig Neutral
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptyFr 06 Dez 2013, 22:02

Gut, es ist vermutlich reine Auslegungssache, ob man nun sagt, dass ein Gott, an den niemand mehr glaubt, stirbt oder nur handlungsunfähig wird. Es läuft letztendlich auf das selbe hinaus, wobei letzteres die evtl. interessante Option bietet, dass ein vergessener Kult wieder erwacht und auch sein Gott so erneut aufersteht. Das fände ich persönlich reinzvoll.

Die Idee, dass die Götter einen Teil ihrer Macht an irgendwelche messianischen Heilsgestalten übertragen können halte ich dagegen für Unsinn. Ich kann den Sinn darin nicht erkennen, außer, dass unser gesamtes Glaubenssystem einen guten Ruck in Richtung der real existierenden monotheistischen Religionen täte, die meiner Ansicht nach so gar nicht in unser jetziges Götterkonzept passen wollen.

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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 07 Dez 2013, 00:15

Und wenn der Gott dann in der Anzahl der Messias begrenzt ist? 6 reichen meiner Sicht nach nicht aus, um einen Gott eine monotheistische Vormachtstellung zu geben. Da ja andere Götter ebenfalls Messias einsetzen, werden die Religionen /Götter nicht übermächtig.
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 07 Dez 2013, 00:17

Oh, ich glaube, du hast das falsch verstanden. Ich habe keine Befürchtung, dass unsere Götter durch die Messiasse eine monotheistische Vormachtstellung erlangen. Ich bin lediglich entschieden dagegen, diese realen monotheistischen Konzepte in unser Setting zu übernehmen, da ich sie als vollkommen unpassend erachte.

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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 07 Dez 2013, 00:20

Gut.. es war eine Idee von mir, die jedoch im nachhinein schon fast aus Monty Pythons "Das Leben des Brians" abgeleitet sein könnte.
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySa 07 Dez 2013, 14:59

Wenn ein Gott seinem sterblichen Leib entschwindet und zu etwas Höherem aufsteigt bleibt ein Teil von ihm in der Welt zurück. Dieser Teil – oder in seltenen Fällen auch mehrere Teile – ist zu wenig um selbst ein Bewusstsein zu entwickeln, zu wenig um die Welt um sich herum zu beeinflussen und doch göttlich. Dieser oder diese Teile haben die Gestalt von milchig weissen Steinen in allen Formen und Grössen, die sich in einem Umkreis um den Aufstiegsort materialisieren, meist innerhalb von anderen Materialien. Diese Steine geben ein leichtes Pulsieren ab, dass Lebewesen auf sie aufmerksam macht. Wenn ein Lebewesen sie berührt,  bindet der Teil sich an dieses und erschafft in diesem Moment einen neuen Gott. Allerdings hat das nicht sofort Einfluss auf den neuen Gott. Er bleibt noch er selbst. Er besitzt seine Erinnerungen, Moralvorstellungen und Marotten und begehrt weiterhin Macht, Geld, Seelenfrieden oder ähnliches, doch er entfernt sich langsam mehr und mehr von einem Sterblichen. Seine Empathie und Zugehörigkeitsgefühle schwinden, während sein Dasein mehr und mehr allein um ihn selbst zu revolvieren beginnt. Auch vieles von seinem Charakter geht verloren. Sein Volk ebenso wie alle anderen sterblichen Völker werden ihm fremd, während er sich als etwas Höheres zu begreifen beginnt. In dem Maße, in dem seine Macht wächst, verändert sich auch sein Körper, wird größer und ätherischer während das Materielle schwindet, und tilgt somit die letzten Reste des Wirtes, bis der Gott schließlich seinen Körper zurück lässt und der Zyklus von Neuem beginnt.
Der ätherische Teil des Gottes steigt währenddessen auf und beginnt einen neuen Zyklus als körperlose Wesenheit, nur noch wenig verwandt mit seiner vorherigen Person. Nur die wichtigsten Bedürfnisse und Charakterzüge haben sich auf den Gott übertragen und diesen folgt er auch. Doch als ätherische Gestalt hat sich sein Bezug zur irdischen Welt gelöst und sein Verständnis von Zeit und Raum ist ein anderes geworden, weshalb er Dinge anders wahrnimmt als Sterbliche, in die Zukunft sehen, an mehreren Orten zugleich, aber auch Zeitspannen verpassen kann.
Doch als Gott ist er nicht untötbar. Solange er körperlich ist, kann er mit Gewalt getötet werden. Auch hierbei kann es manchmal passieren, dass er einen göttlichen Teil von sich zurücklässt. Ein ätherischer Gott kann sich selbst wieder in eine materielle Gestalt zwingen, wenn auch nur für kurze Zeit. Während dieser Phase kann er ebenfalls getötet werden. Ausserdem vergeht sein Bewusstsein, wenn man sich auf der Ebene der Sterblichen nicht mehr an ihn erinnert. Bei einer Rückkehr des Kultes, kann er aber wieder zum Leben erwachen.



Ich habe mal etwas editiert. Passt es nun?


Zuletzt von Vicati am So 08 Dez 2013, 00:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySo 08 Dez 2013, 00:49

Willst du noch die Passage einfügen, dass ein höherer Gott, an den niemand mehr glaubt, stirbt / schwindet? Sonst sollte es passen.

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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySo 08 Dez 2013, 00:51

Edit.
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BeitragThema: Re: Die Götter   Die Götter - Seite 2 EmptySo 08 Dez 2013, 01:36

Von meiner Seute aus spricht nicgts dagegen.
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