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 Die Magie

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Vicati
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Vicati

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BeitragThema: Die Magie    Die Magie     EmptyMi 20 Nov 2013, 22:11

In diesen Thread gehören eure Beiträge zur Magie im Setting. Momentan stellt sich vor allem die Frage, wie die Magie funktionieren soll und welche Effekte sie auf die Welt und ihre Völker hat. Das ist für den Beginn wichtig, damit alle in dieser Hinsicht eine übereinstimmende Vorstellung haben und sich so nicht in den Weg kommen. Dafür ist ein grober Umriss über den Art und den Ursprung der Magie nötig. Fragen, die sich stellen sind:

  • Eine oder mehrere unterschiedliche Magiesysteme?
  • Woher stammt die Magie?
  • Wie wird sie benutzt?
  • Was kann sie tun?

Diskutiert untereinander und haltet die Ergebnisse hier fest. Wir werden so schnell wie möglich versuchen, die Vorschläge zu kombinieren und ein für alle passendes Ergebnis erhalten.

Deadline: 5. Dezember 2013 (2 Wochen)
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Grim
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyDo 21 Nov 2013, 11:46

Aus Gründen der Bequemlichkeit und weil es die Sache ungemein beschleunigen würde, würde ich vorschlagen, die alten Konzepte zum Thema Magie aus vorherigen Anläufen des Projekts (Stichwort: Leyliniennetz, Herz der Welt) zu übernehmen. Die waren eigentlich allesamt sehr gründlich ausgearbeitet und bisher zumindest immer einer breiten Mehrheit der Leute vermittelbar. Ebenso würde ich die altbekannten Zugriffsysteme wieder hervor kramen und verwenden, gerne auch ergänzt durch weitere, neue Zugriffsarten. Das ganze kann dann freilich noch weiter differenziert werden, etwa in verschiedene Schulen der Magie (Elementarmagie, Kampfmagie, Illusion, Heilung, whatever) mit unterschiedlichen Charakteristika, so soetwas gewünscht ist.

Um den bisher nicht Beteiligten die Konzepte einmal vorzustellen:

Zitat :
Das System der Leylinien

Alle Magie der Welt - so unterschiedlich sie sich auch offenbaren mag - hat einen gemeinsamen Ursprung, eine gemeinsame Quelle, aus der all jene mysteriöse und faszinierende Energie stammt: das Leyliniennetz. Leylinien sind die unsichtbaren, ätherischen Ströme der Magie, die in festen Bahnen die Welt durchziehen, Flüsse aus purer Zaubermacht, oft unterirdisch und für magisch Unbegabte nicht wahrnehmbar. Ausgehend von den beiden Polen der Welt, an denen sich sämtliche Leylinen zu einem gewaltigen Knoten kreuzen, durchziehen sie sämtliche Länder und Meere, wild hin und her laufend, gelegentlich einander kreuzend. Diese Kreuzungspunkte werden als Nexus bezeichnet, je nach Anzahl der sich kreuzenden Linien als Nexus zweiter, dritter, vierter oder fünfter Klasse. Mehr als fünf Leylinien kreuzen sich ausschließlich an den Polen, die als Großnexus bezeichnet werden. An diesen Großnexus versinken die Leylinien als gebündelter Strang im Erdinneren und verlaufen von dort direkt bis zum Herzen der Welt, aus dem sie sich speisen. Es ist dieses Herz - eine nicht wirklich verstandene Macht im Zentrum der Welt - das mit seinem konstanten Puls die Magie in die Leylinien presst und den Fluss der Energien gewährleistet, wie es das Herz eines Körpers mit Blut tun würde.
Leylinien sind Orte gewaltiger magischer Macht und noch weitaus stärker trifft dies auf die Nexus zu. Von jeden von ihnen geht eine magische Macht aus, die um ein vielfaches stärker ist als jene, die eine jede Leylinie radiiert. Magisch Begabte haben die Möglichkeit, die von Leylinien und Nexus ausgehenden Energien wahrzunehmen, zu formen, zu kontrollieren und für ihre Zwecke zu nutzen. Die Wege, auf denen sie dies bewerkstelligen, sind vielfältig. Prinzipiell ist es möglich, überall Magie zu wirken, doch die Schwierigkeit, die damit verbunden ist, hängt stark vom Aufenthaltsort des Wirkers ab. Je näher ein magisch Begabter sich einer Leylinie oder gar einem Nexus befindet, desto leichter fällt ihm der Zugriff auf die Zaubermacht, desto leichter durchfließen ihn die magischen Energien und desto mehr Magie kann er freisetzen, doch auch das Risiko des Zauberns steigt in der Nähe jener Machtquellen, denn ihre Präsenz hat keine Auswirkungen auf die persönlichen Fähigkeiten eines Zauberers, magische Energien zu kontrollieren und zu formen. So manchem unerfahrenen Adepten, der das erste mal auf einem Nexus gezaubert hat, sind die Zaubermächte entglitten und haben sich in einer verheerenden Eruption entladen.
Wirkt ein Zauberer Magie, so entnimmt er den umliegenden Leylinien eine gewisse Menge an magischer Energie und verringert damit das Potential der Linie. Zwar fließt die Energie kontinuierlich aus dem Herzen nach, doch dauert dies seine Zeit, weshalb es gerade bei der Präsenz mehrerer Zauberwirker vorkommen kann, dass eine Leylinie deutlich schwächer wird – was es erschwert weitere Energie aus ihr zu beziehen – oder sogar temporär ganz austrocknet – was den Magiewirkern weiteres Zaubern unmöglich macht.
Die wesentliche Fähigkeit, die beim Umgang mit magischer Energie notwendig ist, ist die der Konzentration. Ein magisch Begabter, der Zauber wirken möchte, muss sich vollständig auf diese Aufgabe konzentrieren können, sonst läuft er Gefahr, dass die Energien sich verselbstständigen - mit verheerenden und unvorherhsagbaren Folgen. Viele magisch Begabte nutzen deshalb Hilfsgegenstände - magische Amulette, Gebräue aus sinnesschärfenden Kräutern und Essenzen, verschiedene Fokusgegenstände - um ihre Konzentration möglichst lange aufrecht zu erhalten.
An manchen Stellen verlaufen Leylinien oberirdisch oder wurden durch Naturereignisse oder das Zutun von Völkern freigelegt. Der oberirdische Verlauf hat keine Auswirkungen auf den Fluss der Energie, da diese im Gegensatz zum Wasser eines wirklichen Flusses nicht an ein Bett gebunden ist, das sie leitet und zusammen hält, wohl aber auf die betroffene Umwelt. Freiliegende Leylinien können auch von magisch Unbegabten wahrgenommen werden - sie zeichnen sich als schwacher, diffuser Schimmer in der Luft ab. Lebewesen, die einem offen liegenden Leystrom über lange Zeit ausgesetzt sind laufen Gefahr, von diesem verändert zu werden. Dies kann sich zum Beispiel in außergewöhnlichem Wachstum, Mutationen oder unnatürlich veränderten Lebensspannen äußern - sowohl zum Guten wie auch zum Schlechten.
Das hier ist der Vorschlag zum Magiesystem: das Leyliniensystem, ursprünglich ausgearbeitet von Lias, überarbeitet von mir.

Jetzt zu den Zugriffssystemen:
Zitat :
Dominanz des Geistes

Allgemein: Die Dominanz des Geistes, wie sie von den Praktizierenden hochtrabend genannt wird, oder auch schlicht Zauberei durch Willenskraft ist die wohl verbreiteste und allgemeinste Zugriffsweise auf das Leyliniensystem. Es ist jene Art von Zauberei, wie die gelehrten Magister, die ihr Leben dem Studium der mystischen Kraft gewidmet haben, sie benutzen. Der Zugriff auf die Leylinien basiert bei der Dominanz des Geistes auf reiner Konzentration. Der Magiebegabte konzentriert sich auf in der Nähe befindliche Machtadern, öffnet sich diesen und lässt kontrolliert eine gewisse Portion Energie in seinen Körper fließen, formt diese dann in die von ihm gewünschte Form und gibt sie schließlich als Zauber frei. Der Zugriff erfolgt also allein durch Geistesanstrengung.

Voraussetzungen:
Neben der generellen Begabung zur Magie, die jede Zugangsform voraussetzt, stellt die Dominanz des Geistes zusätzlich relativ hohe Anforderungen an den Charakter des Zauberwirkers. Um den Zugang zum Leyliniensystem zu schaffen ist ein hohes Maß an Willensstärke und Selbstbeherrschung nötig, ein scharfer und wacher Verstand und hohe Intelligenz sind unabdingbar um die rohen Energien rasch und effektiv zu formen. Gerade letzteres ist äußerst essentiell, da zu langes Verweilen der Energien im Körper diesen massiv schädigen kann. Zudem ist wie bei jeder Art der Magie eine gute Konzentrationsfähigkeit von Nöten.

Potential: Zugriff über den Willen gehört mit zu den potentesten Formen des Leyzugangs, allerdings variiert die tatsächliche Macht stark von Magier zu Magier. Je erfahrener ein Zauberwirker mit der Kontrolle der Energien ist und je höher seine Selbstbeherrschung, desto größere Mengen an Energie kann er zeitgleich in sich aufnehmen und desto mächtiger fallen seine Zauber aus. Je intelligenter und scharfsinniger er ist, desto rascher kann er die Energien wieder abgeben und zu neuen Zaubern ansetzen. Eine weitere Option, die die Dominanz des Geistes bietet ist die, Zauber zu kanalisieren, also einen Zauber wie zum Beispiel einen Eissturm nach dem initialen Wirken aufrecht zu erhalten indem neu aufgenommene Energie in kontinuierlichem Fluss in die bestehende magische Matrix eingespeist wird. Stark eingeschränkt wird das Potential der Dominanz des Geistes neben den geistigen Kapazitäten des Zauberwirkers vor allem durch die enormen Anforderungen an die Konzentration, da der Magiebegabte sowohl die Energieaufnahme als auch die Abgabe kontrollieren muss.

Hilfsmittel:
Magiebegabte, die sich der Dominanz des Geistes bedienen nutzen für gewöhnlich ein breites Spektrum an Hilfsmitteln. Das wichtigste hierfür sind Zaubersprüche: spezielle Worte und Gesten, die die Formung der Energie in einen für jeden Zauber unterschiedlichen, starren Ablauf pressen. Diese Matrizen sind nicht zwingend notwendig, sodass ein Magier auch Magie formen kann wenn die Ausführung der vokalen oder semantischen Komponenten nicht möglich ist, allerdings bieten sie eine enorme Erleichterung und Verzicht auf sie führt nicht selten zum Kontrollverlust über die Energien mit all ihren fatalen Konsequenzen.
Weitere populäre Hilfsmittel sind aufmerksamkeitssteigernde Gebräue und Speicherartefakte - üblicherweise Schmuckstücke oder Stäbe aus Hölzern mit hohem magischem Potential, die mit magischer Energie aufgeladen werden können - die die Kapazität der aufnehmbaren Energien und somit die Stärke der Zauber erhöhen.

Gefahren: Aufgrund des Zugriffs, der rein über den Willen erfolgt, der Energieaufnahmemenge, die rein davon abhängt, wieviel ein Zauberwirker sich zu kontrollieren zutraut und den hohen Anforderungen an die Konzentration ist die Dominanz des Geistes eine der für Kontrollverluste anfälligsten Zugriffsmethoden. Auch Schädigungen des Körpers durch zu langes Verweilen der Energien in ihm sind verhältnismäßig häufig, sodass gerade ältere Magier oft einen sehr kränklichen und ausgezehrten Eindruck erwecken.
Zitat :
Gebundene Magie

Allgemein: Die übliche Vorgehensweise beim Wirken von Magie ist - unabhängig vom gewählten Zugriffssystem - der Zurgiff auf die Leylinien und das Formen der Energien im Augenblick des Bedarfs. Gebundene Magie unterscheidet sich grundlegend von diesem Schema. Sie beschreibt die Möglichkeit, einen Zauber zu einem beliebigem Zeitpunkt in ein Objekt zu bannen und ihn zu einem völlig anderen Zeitpunkt auszulösen. Dabei werden zwei Voraussetzungen an das besagte Objekt gestellt. Zum einen muss es in der Lage sein, magische Energien zu speichern, ähnlich wie es Zauberstäbe und geschnitzte Schmuckstücke tun, die Kampfzauberer zur Erhöhung ihres Magieaufnahmepotentials tragen. Einzig lebende Materialien wie etwa Holz oder Knochen erfüllen dieses Kriterium. Gelehrte gehen davon aus, dass dies damit zusammen hängt, dass ein magisches Potential – wie gering es auch sein mag – notwendig ist um die Energien der Leylinien zu binden, anstatt sie einfach passieren zu lassen, wie es etwa Erdreich tut. Die meisten Magiewirker legen jedoch keinen großen Wert auf diese Erkenntnis und begnügen sich mit dem Wissen, dass es funktioniert. Das zweite zu erfüllende Kriterium ist die Formgebung. Da gebundene Magie nicht bloß rohe Energie ist, auf die ein Zauberwirker zugreifen kann, sondern ein vollständiger Zauber muss auch die Form, in der die Energie freigesetzt wird, festgelegt sein. Dies geschieht im Normalfall durch magische Symbole und Runen. Besonders verbreitete Gegenstände, die gebundene Magie enthalten sind deshalb Spruchrollen, in die die Zeichen hinein geschnitten anstatt hinauf geschrieben wurden, geschnitzte Amulette oder hölzerne Nutzgegenstände – beispielsweise Waffenschäfte – mit eingeritzten Zauberzeichen.
Magie zu binden ist im allgemeinen nicht schwieriger, als sie direkt zu wirken. Der Zauberwirker gibt dafür im allgemeinen zuerst die Form des Objekts und damit den Zauber vor - etwa indem er spezielle Zeichen in Pergament schneidet - greift dann auf die Leylinien zu und leitet soviel Energie in den Gegenstand, bis dessen maximale Speicherkapazität ausgereizt ist. Für diesen Vorgang kann jeder beliebige Zugang zur Magie genutzt werden.
Die Freisetzung der Magie ist noch simpler. Im Regelfall geschieht sie durch Berührung des Gegenstandes, der daraufhin seine Macht relativ ungerichtet vollständig freisetzt. Manche gebundenen Zauber reagieren auch auf ihre Umwelt und aktivieren sich von selbst. So kann etwa einen Runenwaffe ihre Macht automatisch beim Treffen entfesseln oder ein Bannamulett auf einen sich entfesselnden feindlichen Zauber reagieren. Im Übrigen ist es bei gebundener Magie nicht einmal notwendig, dass der Aktivierende selbst magisch begabt ist. Sie stellt damit die einzige Möglichkeit dar, durch die auch Unbegabte in die Lage versetzt werden, Zauber zu wirken.

Voraussetzungen: Die Bedingungen, die das Schaffen von gebundener Magie voraussetzt hängen von der Art der dafür benutzten Zugangsform ab. Das Wirken selbst stellt keinerlei Anforderungen, nicht einmal die der magischen Begabung oder die der sonst notwendigen Konzentration.

Potential: Das Potential gebundener Zauber ist sehr schwierig einzuschätzen. Auf der einen Seite ermöglicht die Bindung an Gegenstände mit teilweise sehr hohen Energiespeicherpotential Zauber mit sehr hoher Kraft. Auf der anderen Seite jedoch ist ein solcher Zauber nach einmaligem Wirken vebraucht und der Gegenstand müsste erneut von einem Zauberwirker mit Energie aufgefüllt werden ehe der Zauber erneut genutzt werden kann. Zudem kann die Energiefreisetzung nicht kontrolliert werden, Geschosszauber oder Zauber, die auf ein spezielles Gebiet gewirkt werden sollen sind also nicht für die gebundene Magie geeignet, da sie nicht gelenkt werden können. Der eigentliche Nutzen gebundener Zauber liegt also vor allem darin, ein 'Ass im Ärmel' zu haben, das unabhängig der sonstigen Anforderungen an einen Zauberwirker mit verheerender Kraft gewirkt werden kann.
Gebundene Zauber besitzen außerdem die Einschränkung, dass sie sich stets in einem einzigen Augenblick vollständig entladen. Zauber, die über einen längeren Zeitraum wirken sollen, eignen sich dafür nicht um gebunden zu werden.

Hilfsmittel:
Hilfsmittel sind in diesem Fall die magiebindenden Gegenstände selbst. Besonders verbreitet sind Spruchrollen und Amulette, die Bannzauber enthalten. Gespeicherte Feuerzauber erfreuen sich bei Wanderern und Abenteurern großer Beliebtheit. Verzauberte Waffen enthalten vor allem Zauber, die einen getroffenen Gegner zusätzlich schädigen.

Gefahren:
Da die Magie gebundener Zauber bereits fixiert und geformt ist besteht bei ihrer Freisetzung keine Gefahr eines Kontrollverlusts. Auch wird die Magie nicht durch den Körper geleitet, sodass das Wirken von gebundener Magie vollkommen risikofrei ist. Die einzige Gefahr hierbei könnte in dem Versuch bestehen, Zauber auf diese Art zu wirken, die normalerweise zielgerichtet wirken. Geschosszauber etwa können bei Freisetzung aus bindenden Gegenständen überall hin fliegen und auch den Zaubernden selbst treffen.
Beim Binden von Magie bestehen die selben Risiken wie bei jedem üblichen über den entsprechenden Zugang gewirkten Zauber.
Zitat :
Einklang mit dem Herzen

Allgemein: Kräuter mit diversen, unerklärlichen Eigenschaften sind - so mysteriös sie denen, die sie nicht verstehen, auch erscheinen möchten - ein Phänomen, das alles andere als selten auftritt. Manche lindern Schmerzen und heilen von Gebrechen, andere vermögen es, die Sinne zu schärfen und wieder andere versetzen den Verzehrenden in einen Rauschzustand. Ein relativ weit verbreitetes Kraut, das allerdings bei den meisten Völkern wenig Beachtung findet, verfügt über eine erstaunliche Eigenschaft bei jenen, die die Begabung der Magie in sich tragen: eingenommen als Gebräu, als getrocknetes und gemahlenes Pulver oder auf manch andere Art lässt es den magisch Begabten in einen tranceartigen Zustand fallen. In diesem Zustand schlägt sein Puls im Einklang mit dem Puls des Herzens und sein ganzer Körper schwingt in dessen Takt. Magische Energien - selbst aus noch so kleinen Äderchen des Leyliniennetzes - fließt in diesem Zustand wie von selbst in den Begabten und kann von diesem nach seinem Willen geformt werden. Diese Magie ist um ein vielfaches leichter handzuhaben als bei Zugriff über ein anderes System, doch der Preis für diesen Zugang ist die Trance: sie schränkt die Sinne des Zauberwirkers stark ein, vernebelt seinen Verstand und lässt ihn beinahe ausschließlich von Instinkten und Gefühlen getrieben handeln.

Voraussetzungen:
Die Voraussetzungen für diese Art des Zauberwirkens sind relativ bescheiden. Neben der Begabung ist weder sonderlicher Scharfsinn noch eine außergewöhnliche Konzentration notwendig, eine robuste körperliche Verfassung ist jedoch hilfreich, denn die Nebenwirkungen der Kräuteressenz machen dem Körper sehr zu schaffen und können einen geschwächten Organismus im Ernstfall dahin raffen. Zwingend notwendig ist ein starker Wille, den dieser muss sich gegen die Trance behaupten und ist der einzige Ausweg aus ihr. Wer sich nicht willentlich vom Puls des Herzens losreissen kann, der erwacht nie wieder aus der Trance und geht irgendwann zugrunde.

Potential:
Die Macht, die diese Zugriffsmethode bietet, ist im Vergleich zu anderen Systemen eher wenig beeindruckend. Die selbstständig in den Körper strömende Magiemenge ist nicht sonderlich groß und die Beeinträchtigung des Geistes durch die Droge verhindert das Wirken komplexer Zauber. Zumeist beschränken Zauberwirker sich bei diesem Zugriff darauf, die Energie in so roher Form wie der von Feuerbällen, Blitzschlägen oder allgemeinen Wundheilungen abzugeben. Allerdings leiden Magier hierbei nicht unter dem limitierenden Faktor der meisten anderen Systeme: der schwindenden Konzentration.

Hilfsmittel: Außer der Droge selbst wird auf sämtliche Hilfsmittel verzichtet: sie sind schlicht nicht notwendig.

Gefahren:
Da der Körper im Takt des Weltenpulses schwingt hat die Magie in ihm absolut keine schädigenden Effekte und auch so etwas wie Kontrollverluste durch Konzentrationsabbruch treten beim Einklang mit dem Herz nicht auf. Eine Gefahr geht jedoch von der Droge selbst aus, denn nicht nur schwächt sie den Körper des Zauberwirkers, auch der Weg aus der Trance muss mit Willensanstrengung erkämpft werden und wer dabei versagt, der hört irgendwann einfach auf zu atmen.
Selbstverständlich sind das zum jetzigen Zeitpunkt alles nur Vorschläge, die unabhängig voneinander diskutiert, kritisiert und gegebenenfalls erweitert oder überarbeitet werden dürfen und sollen. Wenn ihr lieber etwas komplett Neues wollt habe ich auch kein Problem damit. Ist bisher nur ein Vorschlag.

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Zuletzt von Grim am Di 15 Jul 2014, 18:31 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Alison Wonderland

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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyDo 21 Nov 2013, 12:13

Die Magie finde ich in soweit gut und sinnvoll, sofern sie nicht jeder nutzten kann/muss.
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyDo 21 Nov 2013, 13:54

Gefällt mir, bin dafür. Eine Frage hätte ich noch: wie ist das mit göttlicher Magie? Gibt es Priester die Magie wirken könen? Wenn ja wie funktioniert diese? Genauso wie "normale" Magie oder in irgendeinerweise anders?

Ich persönlich wäre für göttliche Magie bei der der Zauberwirker keine Magie wirkt sondern die entsprechende Gottheit. Der Zauberwirker fleht seinen Gott (oder seine Göttin) um Beistand an und dieser Beistand wird ihm gewährt, oder auch nicht. Es gibt also keine Kontrolle aber diese Form der Magie, aber sie wäre mächtiger, da eine Gottheit "zaubert".
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Vicati
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyDo 21 Nov 2013, 16:18

Ich mag das Leyliniensystem, also bin ich da auch dafür. Eine grundlegende Einschränkung ist natürlich eine natürliche Begabung für Magie, die bestimmt, ob und wie viel Magie man aufnehmen kann. Änderungen, die ich eigentlich noch cool fände wären erstens, dass es Nexus mi sieben Kreuzungen gibt (Weil sieben = special) und dass man eine Leylinie sozusagen leersagen kann, dass heisst, wenn bei einer Leylinie viel Magie gewirkt wird, fliesst die Energie nicht schnell genug nach und der Strom versiegt. Je grösser der Strom, desto später passiert das, aber ich fände es noch einen interessanten Twist, weswegen Magierstädte zum Beispiel immer auf Nexus errichtet werden, obwohl das eigentlich gefährlich ist. Ob die Magie wieder nachfliesst oder ob man so eine Leylinie zum Versiegen bringen kann, kann man noch diskutieren, aber ich würde mal sagen, dass sie nachfliessen. Natürlich könne man auch sagen, dass jedes Mal, wenn das passiert, eine neue Leylinie entsteht, weil sich die übrige Energie ein neues 'Flussbett' sucht, was dann eine Naturkatastrophe wäre, weil plötzlich neue Nexus entstehen oder eine Leylinie quer durch eine Stadt fliesst.

Was die Magie von Gläubigen angeht, da gibt es verschiedene Ansätze, einer davon wäre der von dir vorgeschlagene, Skorm. Das basiert natürlich darauf, was für Götter wir haben, aber je nachdem kann man einen weiteren Zugriff für Gläubige machen, entweder eine Unterart der Dominanz des Geistes oder einen eigenen Zweig, etwas über Bindung zu magischen Wesen, ein Konzept, dass ich im Zusammenhang mit dem Leyliniensystem und Göttern/Mystischen Wesen erstellt habe:

Zitat :
Magische Bindung

Allgemein: Als einzige Zugangsform wirkt die Magische Bindung durch zwei Lebewesen. Ein magisch Begabter, der durch Freundschaft, Liebe, Schuld, Glaube oder Magie mit einem magischen Geschöpf oder einem göttlichen Wesen verbunden ist, ist in der Lage, auf dessen inneren Magiefluss zuzugreifen. Sie wird vor allem von Priestern, den seltenen Völkern, die in Symbiose mit magischen Geschöpfen leben und von Sonderlingen, die sich mit magischen Geschöpfen angefreundet haben, rege genutzt. Es gibt allerdings auch einige Magier, die magische Geschöpfe an sich binden, um auf eine weitere magische Quelle zugreifen zu können.

Voraussetzungen: Ein Band zu einem magischen Geschöpf, das sich in der Nähe des Zaubernden befindet, durch Freundschaft, Liebe, Schuld oder Magie oder den Glauben an einen (existierenden) Gott und eine minimale, magische Begabung ist Grundvoraussetzung. Konzentration und Fantasie zum Formen der Zauber ist auch von Nöten, ansonsten gibt es keine weiteren Anforderungen an den Zaubernden.

Potential: Die Magische Bindung gewährt ähnlich grosse Macht wie die Dominanz des Geistes. Der Menge der Magie ist nur durch die Stärke des verbundenen Geschöpfes eine Grenze gesetzt, das heisst, diese kann einerseits sehr gross, anderseits auch recht klein sein. Die Gefahr der unkontrollierten Magie entfällt, da die Herzen von magischen Geschöpfen im Einklang mit dem Herzen pulsieren. Götter bewahren ihre Schützlinge vor der Gefahr durch Magie, die Menge der Leymagie ist aber durch die Grösse des eigenen Glaubens eingeschränkt. So kann selbst ein magisch nicht besonders Begabter grosse und mächtige Zauber wirken, da er einen Zauber nur in seiner Fantasie realisieren muss, was schnelles Wirken ermöglicht.

Hilfsmittel: Weder das Formen der Magie noch die Verbindung kann durch äussere Mittel verstärkt oder unterstützt werden.

Gefahren:
Das Entziehen von zu viel Magie kann zum Tode des magischen Geschöpfes führen, da jeder Zauber das Geschöpf schwächt. Falls viele Priester auf einmal auf die Macht ihres Gottes zugreifen, kann das diesen so sehr schwächen, dass er vorübergehend alle Verbindungen zur sterblichen Welt kappen muss. Gerade unerfahrene Zauberer können, von ihrer plötzlichen Macht überrascht, einiges Unheil anrichten
Es hat wahrscheinlich noch Dinge drin, die man noch bereinigen muss, aber die Grundidee sollte erkennbar sein. Eine Einschränkung, die ich mir noch vorstellen kann, wäre, dass irgend ein Verbindungsgegenstand nötig ist, also einen Teil des Geschöpfes (falls wir solche einführen) oder ein Symbol für einen Gott.
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyDo 21 Nov 2013, 16:35

Die magische Bindung gefällt mir. Ich bin dafür.

Aber meinst du mit eigenem Glauben, der die Menge an Leyenergie einschränkt, den Glauben daran dass der Zauber klappt oder an die Gottheit / das magische Wesen? Oder etwas völlig anderes?
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyDo 21 Nov 2013, 16:46

An die Gottheit. Je inbrünstiger, desto stärker.
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyDo 21 Nov 2013, 18:11

Ich mag das Leyliniensystem nicht … aber ich denke, ich bin da so oder so schon überstimmt^^"

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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyDo 21 Nov 2013, 19:14

Was stört dich denn daran?
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyDo 21 Nov 2013, 23:36

@Ela: du sprichst da einen sehr interessanten Punkt an, den wir vielleicht auch noch in die Diskussion aufnehmen sollen: benötigt das Wirken von Magie eine angeborene Begabung, ist also nur einigen 'Auserwählten' möglich? Oder kann mit genügend Fleiß jeder die Magie lernen, ist sie also quasi genauso ein Handwerk wie Schustern oder Schreinern? Möglich sind selbstverständlich beide Optionen. Wäre gut, wenn sich jeder, der es noch nicht getan hat, dazu knapp äußert.

@Skorm/Vicati: ich bin kein Freund von der Unterscheidung in göttliche und weltliche Magie. Ich würde das komplett raus lassen und Priester nicht zu Zauberwirkern machen, sondern eben zu dem, was sie auch in unserer realen Welt sind: spirituelle Anführer ihrer Gläubigengemeinschaften.
Ich muss auch sagen, dass ich das Konzept der magischen Bindung nicht wirklich gut finde. Da sind mir zu viele lose Enden / offene Fragen drin. Zuerst einmal die Sache mit den magischen Geschöpfen. Wollen wir denn irgendwelche Geschöpfe, die von Natur aus magisch sind? Und wie sieht die Verbindung der Götter zu den magischen Energien aus? Und wie viel magische Energie kann man aus so einem magischen Wesen nuckeln? Nicht viel mehr als für einen Zauber, könnte ich mir vorstellen. Schließlich nimmt bei der Dominanz des Geistes der Zauberer auch so viel Energie auf, wie er fassen kann und entläd sie dann in einem einzigen Zauber. Warum sollte ein magisches Wesen nennenswert mehr Energie fassen können? Eventuell sollten wir diesen speziellen Zugriff auch einfach hinten an stellen und noch einmal diskutieren, sobald wir mit den Göttern weiter sind. Damit eine Basis haben, auf der das ganze steht...

@Vicati: deine Überlegungen zum Thema austrocknende Leylinien finde ich gut. Klingt sinnvoll für mich und fügt sich gut ins Konzept. Ob wir siebenzählige Nexus brauchen ist jetzt natürlich Diskussionssache. Ich persönliche sehe den Bedarf nicht. Allerdings würde es auch kaum schaden. Kann man ja für die Großnexus an den Polen nehmen.

@Dreyri: das ist ein grundlegend falscher Ansatz, mit dem du an die Sache heran gehst. Du bist überhaupt nicht überstimmt. Sicher, alle haben bisher Zustimmung zu den Leylinien geäußert. Aber das heißt nicht, dass sie es für das bestmögliche Konzept, das nonplusultra halten. Wenn du mit dem Leyliniensystem unzufrieden bist, dann entwickel doch einen Gegenvorschlag. Dann können die Leute wählen, welcher ihnen besser gefällt.
Abgesehen davon: warum magst du das Leyliniensystem nicht? Kannst du diese Kritik konkretisieren, dass man weiß, wo man ansetzen muss.

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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyFr 22 Nov 2013, 12:18

Meiner Meinung nach sollten nur wenige Menschen (oder Nicht-Menschen...) in der Lage sein Magie zu wirken (erheblich weniger als 50 Prozent der Weltbevölkerung).
Es nimmt dem Ganzen irgendwie seinen Reiz wenn jeder Bauer theoretisch Magie anwenden könnte, wenn er eine entsprechende Ausbildung gehabt hat. Ich finde Magie sollte etwas seltenes sein, etwas was nur wenige "Auserwählte" beherrschen.
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyFr 22 Nov 2013, 13:18

Was mich am leyliniensystem stört, erkläre ich, wenn ich wieder am Pc bin.

Ich fände es gut, wenn theoretisch alles und jeder auf die Magie zurückgreifen kann. Allerdings halt nicht jeder gleich gut. Bei dem einen ist das Potential bei nahezu 0, beim andern das Gegenteil. Dabei soll es ganz unabhängig von Rasse, Geschlecht und Alter sein.

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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyFr 22 Nov 2013, 13:44

Ich bin dafür, dass die Fähigkeit, Magie zu wirken, relativ häufig vorkommt, aber bei den meisten zu gerinig ist, als dass sich eine Karriere als Magier lohnen würde und es höchstens für Taschenspielertricks reicht, aber auch das soll geübt sein. Allerdings bin ich sehr wohl dafür, dass es zwischen Rassen und je nachdem auch Geschlechtern eine unterschiedlich starke Ausprägung gibt.
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyFr 22 Nov 2013, 13:57

Ich bin dafür, dass die Fähigkeit, Magie zu wirken angeboren sein sollte, wobei das dann unabhängig vom Familienstamm geschehen würde. Sprich, nicht jedes Familienmitglied muss magische Begabungen haben, es sollte eine Minderheit sein. Allerdings wäre ich dafür, einen Kontrast zur Magie einzuführen, wie beispielsweise besonders ausgeprägte Sinne oder ähnliches, sodass sich auch diejenigen, die keine magischen Begabungen haben, gegen die Zauberer behaupten können und ein Gleichgewicht entsteht.
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyFr 22 Nov 2013, 16:06

Nun, Vicati. Ich befürchte, wenn wir es rassentypisch machen, dann wird es am Ende so aussehen, wie es immer aussieht.
Menschen können gleich nichts und irgendwelche schwulen Baumknutscher in ihren magischen Kuschelwäldern sind mit 5 Jahren schon badass am rumzaubern.

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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyFr 22 Nov 2013, 16:36

Das müssen wir nicht so machen. Vielleicht sind ja gerade die Elfen vollkommen magieunbegabt. Aber es eigentlich oft ein wichtiger Charakterzug einer Rasse, manche sind eben magieversierter und andere nicht. Genau so die Geschlechter, vielleicht gibt es einfach Rassen, wo die Frauen zaubern können und die Männer komplett unbegabt sind.
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyFr 22 Nov 2013, 18:23

Nachdem hier bereits der Vorschlag eines "magischen Potentials" aufkam würde ich diesen Vorschlag gerne ausbauen. Und zwar möchte ich die Skala von 0 (keinerlei magische Begabung) bis 100 (extrem hohe magische Begabung) gerne in den negativen Bereich erweitern, sodass wir quasi "Anti-Magier" haben. Das wären dann Individuen, die so unmagisch sind, dass sie eine erhöhte Resistenz gegen jegliche Art von Magie (sowohl helfender als auch schädigender Natur) an den Tag legen, die möglicherweise auch einfach durch ihre schiere Präsenz das Potential anderer Magier drücken.

Generell finde ich, dass Magier eine Seltenheit sein sollten. Wenn wir beim Konzept des magischen Potentials bleiben, dann sollte der Großteil der Bevölkerung sich nahe dem Nullpunkt befinden und vielleicht einer von hundert überhaupt das Potential zum Wirken von Magie besitzen. Und ob dieser eine dann das Zeug zum wirklich mächtigen Magier hat oder nur kleinere Kniffe beherrscht ist dann immer noch dahin gestellt. Bei der übrigen Bevölkerung sollte das Potential dann auch nicht dazu führen, dass sie Taschenspielertricks o.ä. beherrschen. Mich persönlich würde es spüren, wenn jeder zweite irgendeine Art von Magie beherrscht und sei sie auch noch so gering. Der absolute Großteil sollte absolut unmagisch sein und die jeweilige Affinität eines Individuums sich höchstens darin äußern, wie empfänglich er gegenüber Magie ist.

Den Vorschlag, dass die magische Affinität von der Rasse und ggf. auch dem Geschlecht beeinflusst wird unterstütze ich. Das muss ja nicht heißen, dass selbst der popeligste Elf herumzaubert wie ein menschlicher Erzmagier, aber vielleicht gibt es einfach im einen Volk bedeutend mehr Leute mit dem Potential zur Ausbildung und in anderen Völkern sind selbst einzelne Magier eine Ausnahme. Fände das schon stimmig. Warum sollten schließlich alle Rassen gleich sein?

Was Elas Vorschlag bzgl. eines Ausgleichs zur magischen Begabung angeht, so bin ich da strikt dagegen. Ich bin kein Freund von Gleichmacherei und "Balancing". Was ist so schlimm daran, wenn ein Magier eben mächtiger und potentiell tödlicher ist als ein gemeiner Soldat? Warum sollte sich jeder gegen einen Magier behaupten können? Ich sehe den Sinn darin nicht. Die Welt ist eben ungerecht...

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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptyFr 22 Nov 2013, 18:53

Ich finde das Leyliniensystem einfach nicht wirklich überzeugend. Es harmoniert nicht wirklich mit der momentan angestrebten 'der eine kanns, der andere nicht'-Sache.
Wenn jetzt also der oberaffengeilste Erzmagier mal fünfzig Kilometer von ner Leylinie entfernt steht, dann bringt ihm sein magisches Potential genau nen Scheiss, weil er ja nicht auf den Strom zugreifen kann.
Ich finde, hier ist definitiv ein Kompromiss nötig. Entweder wir übernehmen dieses Leyliniensystem - aber dafür kann jeder darauf zurückgreifen. Oder zumindest die Mehrheit der Weltbevölkerung. Weil ansonsten macht schon nur die Anwesenheit dieser Magieströme keinen Sinn. Wozu sind sie da, wenn niemand einen Nutzen daraus zieht? Nichts auf der Welt existiert ohne Sinn und Zweck.


Oder man macht es so, dass die Magie blöd gesagt aus dem Innern einer Person kommt. Da das genetisch vererbbar ist, wie Augenfarbe ect, können das dann auch nur die einen oder die anderen, der eine besser, der andere weniger gut.
Um es mit der Augenfarbe zu vergleichen: Zwei braunäugige Menschen können die rezessive blaue Farbe in ihren Genen tragen und das Kind, das gezeugt wird, kann dann durchaus blaue Augen haben. Damit meine ich, dass zwei Leute, die nur Träger des Magiergenes sind, vielleicht nur schlecht oder sogar gar nicht zaubern können. Ihr Kind hingegen ist dann wiederum begabter.

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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptySa 23 Nov 2013, 10:12

Ich muss leider sagen, dass ich deine Bedenken nicht wirklich nachvollziehen kann. Vielleicht liegt hier aber auch einfach nur ein Missverständnis vor. Um es nochmal hervor zu heben: das Leyliniensystem ist ein extrem dichtes Netz. Du wirst kaum einen Platz auf unserer Welt finden, an dem man auf keine einzige Linie Zugriff hat. Man hat eben nur unterschiedlich guten Zugriff. Ein Erzmagier wie du ihn beschreibst kann also irgendwo in der Pampa genauso mächtige Zauber wirken, wie wenn er mitten auf einem Nexus steht. Der Unterschied ist lediglich, wie leicht es ihm fällt, die Energie aufzunehmen. Im einen Fall ist es ein Kinderspiel und er muss sich eher anstrengen, nicht zu viel magische Kraft in sich fließen zu lassen, im anderen muss er die Linie regelrecht auswringen. Und stellt vielleicht nach ein paar Zaubern fest, dass die Quelle derzeit erschöpft ist. Das ist aber vollkommen potentialunabhängig. Wenn jemand magisch unbegabt ist, dann kann er selbst auf einem Großnexus nicht zaubern. Ein kleiner Novize mit mittelmäßiger Begabung bringt unabhängig der zur Verfügung stehenden Energie nur mittelprächtige Zauber zustande. Und ein Erzmagier kann selbst auf einem dürren kleinen Leyfaden gewaltige Zauber zustande bringen. Es fällt lediglich unterschiedlich leicht oder schwer.
Warum die Leylinien einen tieferen Sinn, einen Nutzen für jemanden benötigen sollten, kann ich auch nicht wirklich verstehen. Sie sind ein Teil der Welt, sie sind eben da. Nachdem sie nicht bewusst von jemandem zu einem bestimmten Zweck geschaffen wurden sehe ich keine Notwendigkeit für einen Sinn. Genauso könnte man schließlich fragen: welchen Sinn ergibt Plattentektonik? Kann mir das jemand beantworten? Oder muss man es einfach akzeptieren?

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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptySa 23 Nov 2013, 10:39

Hm, das ist ja alles schön und gut.
Allerdings sprichst du gerade einen weiteren Punkt an, der mich stört: Novizen, Erzmagier ect. Das Leyliniensystem, verbunden mit dem Aspekt des Magiepotentials ergibt auch keinen Sinn.
Ein Kind kommt mit sagen wir einer Begabung von rechnerisch gesehen 80% Potential zur Welt. Dann hat er diese hohe Begabung als kleiner Knirps und als alter Greis. Daran wird sich nichts ändern, egal wie sehr er büffelt und lernt. Er wird nie die 100% erreichen und wird auch nie schlechter sein.
Da wäre es mir grundsätzlich lieber, wenn Magie, bzw der Zugriff auf das Leyliniensystem von jedem erlernt werden könnte. Nur geht es nicht für jeden genau gleich gut. So wie ich zB niemals in meinem Leben ein Mathegenie sein werde, kann irgendwer halt einfach keinen Nutzen aus den Magieströmen ziehen, schlicht und einfach, weil er es nicht begreift. Und das wiederum würde dann dazu führen, dass es völlig von der Rasse, dem Geschlecht und dem Alter unabhängig ist, weil ein Afrikaner genauso gut rechnen lernen kann wie ein Asiate.

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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptySa 23 Nov 2013, 11:30

Zugegeben: die Idee mit dem Potential steckt noch in den Kinderschuhen und ist noch nicht wirklich ins Leylinienkonzept eingearbeitet. Vermutlich wären diesbezüglich ein paar nähere Spezifizierungen nötig. Ich persönlich würde das ganze so sehen: das Potential gibt eine angeborene Affinität zur Magie wieder. Das ist bei den meisten sehr schwach ausgeprägt, bei einigen wenigen aber so stark, dass sie tatsächlich einen Nutzen daraus ziehen können. An diesem Punkt kann man dann auch die Rassenabhängigkeit mit hinein bringen. Bei manchen Rassen ist das Potential im Durchschnitt einfach höher als bei anderen. Ein Potential sagt aber nichts darüber aus, wie gut eine Person tatsächlich zaubern kann. Ein hohes Potential erleichtert es einem Anfänger, die Zauberei zu erlernen und lässt ihn so rascher besser werden als jemanden mit niedrigerem Potential. Er wird vermutlich auch ein höheres Maximalniveau erreichen können. Das heißt aber nicht, dass er von Anfang an gleich so gut ist, wie jemand mit Jahrzehnten der Erfahrung. Er muss sein Handwerk auch erst mühevoll erlernen. Aber er weist eben ein Talent dafür auf. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: mit Mathe ist es doch genauso. Dem einen fällt es leichter, es zu lernen, der andere tut sich schwerer. Der eine muss so gut wie gar nicht lernen/üben und schreibt trotzdem immer gute Noten, weil er eben ein Talent dafür hat, weil er das Verständnis besitzt. Der nächste schafft es nur mit viel büffeln. Der Dritte kann so viel lernen wie er will und versteht es trotzdem nicht. Bei Mathe möchte ich jetzt nicht sagen, dass das genetisch bedingt wäre, dafür kenne ich mich mit der Thematik zu schlecht aus. Aber bei der magischen Begabung wäre eben genau das der Vorschlag: dieses Talent, diese natürliche Affinität, wäre etwas angeborenes.

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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptySa 23 Nov 2013, 22:39

Nachdem ich die Diskussion zwischen Grim und Dreyri im Chat mitverfolgt und ab und zu einen Satz eingeworfen habe, habe ich bemerkt, dass ich das von Grim angesprochene Potential falsch verstehe. Deshalb wollte ich hier mal präsentieren, wie ich das verstanden habe.

Jedes Lebewesen (Ja, Lebewesen, um potentielle instinktiv magisch begabte Tiere nicht auszuschliessen) hat ein magisches Potential. Der Einfachheit halber benutze ich hier die Nummer von -100 zu 100. Dieses Potential ist genetisch, das Kind eines Magiers hat also wahrscheinlich auch ein hohes magisches Potential. Jemand mit einem Potential von 0 kann überhaupt keine Magie in sich aufnehmen. Jemand mit einem Potential im einstelligen Bereich wird nach langer Übung vielleicht einen Funkensprung hinbekommen. Etwa ab einem Potential von 50 kann man ein Magier werden und jemand mit einem Potential von 100 hat im Genelotto gewonnen. Dieses Potential bezeichnet die Menge an Magie, die das Individuum auf einmal in sich aufnehmen kann. Durch Übung kann man es um etwa 10% erhöhen, aber sonst ist es mehr oder weniger festgelegt.
Jemand mit einem negativen Wert wäre sozusagen ein Antimagier, jemand der die Magie abstösst und es um sich herum schwieriger macht, darauf zuzugreifen. Ich habe etwas gegen magische Resistenz, weil sie einfach keinen Sinn ergibt. Ein Magier benutzt nicht pure Magie, sondern wandelt sie in Feuer oder etwas anderes um und ob ich jemandem nun einen Feuerball an den Kopf werfe oder mit einem Flammenwerfer anzünden, sollte keinen Unterschied machen.

Ich würde dementsprechend drei Faktoren definieren, die für einen Magiewirker wichtig sind:
- Das Potential: Wie viel Magie er auf einmal aufnehmen kann, ohne sich selbst und anderen Schaden zuzufügen. Dieses ist angeboren und ein gewisses Potential ist nötig, um überhaupt Magier werden zu können. Durch Übung lässt es sich erweitern, aber nicht viel.
- Die Begabung: Wie gut und wie schnell er die Magie formen kann. Das muss gelernt werden und ist dementsprechend von der Lernfähigkeit des Zauberers abhängig.
- Die Nähe zur Quelle: Je näher man an einer Leylinie oder einem Nexus ist, desto schneller kann man sein Potential füllen. Wenn man ungeübt ist, kann es passieren, dass man das Potential überfüllt und sich selbst schadet. Auch diese Schnelligkeit kann geübt werden, wie schnell man die nächste Quelle ausmacht und wie kontrolliert man die Energien einfliessen lässt. Ein begabterer Magiewirker wird auch hier besser sein als ein unbegabter.
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptySa 23 Nov 2013, 23:02

Ich schreibe später noch einen Kommentar zum Potential-Konzept, aber zuvor würde ich gerne noch eine sehr dringende und relevante Frage los werden:

Wie verbreitet soll Magie in unserer Welt sein? Sollen Magier etwas seltenes sein, etwas, das man nur zu speziellen Gelegenheiten und an speziellen Orten findet? Sollen also beispielsweise auf Tausend Einwohner nur zwei oder drei Magier kommen? Oder sollen Magier so geläufig sein wie Bäcker und Schmiede, von denen es überall welche gibt? Sollte Magier also ein ganz gewöhnlicher Beruf und die Magie an sich etwas vollkommen alltägliches sein?

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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptySa 23 Nov 2013, 23:08

Auch wenn es Dreyri nicht gefallen wird: Ich denke, das wäre von Volk zu Volk verschieden. Je nachdem wie kulturell akzeptiert Magier sind und wie häufig sie vorkommen, kann sich das von einem extrem zum anderen spannen. Beim einen Volk gibt es einige Dutzend Eremiten, die Magie wirken können und beim anderen ist ein Magier ein Brötchenverdiener wie der andere, der sich im Krieg, als Wettermacher, magischer Architekt und Forscher nützlich macht.
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BeitragThema: Re: Die Magie    Die Magie     EmptySa 23 Nov 2013, 23:42

Magie sollte je nach Volk unterschiedlich weit verbreitet sein, aber immer noch selten. Ich dachte da an vielleicht ca. 50 - 100 Personen aus 1000. Ich würde es dann variiren lassen, je nach Volk und geschellschaftlicher Akzeptanz. Nur weil jemand begabt ist heißt das nicht dass er auch darin geschult werden muss und seine Gabe anwenden kann.

Also bei magiebegabten Völkern + hohe gesellschaftliche Akzeptanz der Magie dann eventuell eher 200 aus 1000 und bei
nicht magiebegagten Völkern + niedriger gesellschaftliche Akzeptanz der Magie dann eher 25 aus 1000.

Dass wäre so ungefähr meine Vorstellung, alltäglich sollte Magie auf keinen Fall sein. Ich finde dass nimmt dem ganzen den Reiz.
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