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 Das Spiel

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Syari

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BeitragThema: Das Spiel    Di 26 Nov 2013, 21:24

Genugtuung keimte in ihm auf, eine perverse Zufriedenheit bei dem Anblick der drei Reihen, die da vor ihm standen. Einige zitterten vor Angst, einige schauten trotzig und entschlossen und andere schienen gar nicht zu wissen, wie ihnen geschah. Eines hatten sie alle gemeinsam, ihre Hände lagen in Ketten. Jede Reihe war miteinander verkettet. Immer zehn Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Große und Kleine, Männer und Frauen, einige durchtrainiert, andere eher schwächlich, einige hübsch, andere mit eher groben Zügen.
„Namenlose, Verbrecher und Sklaven!“, begann Zuur zu sprechen. Seine Stimme hallte in der großen, steril wirkenden Halle wider. Er erhob sich für seine Ansprache nicht von seinem breiten Thron, die Ansprache hatte er schon so oft gehalten, dass sie für ihn mehr zu einem Ritual geworden war, als dass sie ihn wirklich mit Befriedigung erfüllte. Die Befridiegung gewann er erst durch die Reaktionen seiner Zuhörer, durch die Angst in ihren Blicken, durch die Empörung oder die Resignation.
„Ich habe euch hier versammelt um euch eine einmalige Chance zu bieten!“, einige schauten interessiert auf, anderen schien schon jetzt Böses zu schwanen, „Ich biete euch die Chance auf einen Namen, auf Anerkennung, Reichtum, auf ein eigenes Leben!“, so begann er immer. Denselben Wortlaut, ein und dasselbe versprach er allen Gruppen, den Hunderten, die er schon vor sich stehen hatte. Kaum jemand wusste mit Sicherheit von seinem Spiel, doch viele munkelten darüber, über die grausamen Dinge, die Zuur da trieb. Doch niemanden kümmerte es und die, die es kümmerte, waren nicht in der Lage auch nur irgendetwas dagegen zu unternehmen, selbst wenn sie davon gewusst hätten.
„Drei Runden können euer Leben verändern – oder es beenden. Drei Runden entscheiden über Ruhm und einen Namen – oder der ewigen Namenslosigkeit. Drei Runden habt ihr Zeit euch für immer in mein Gedächtnis einzuprägen – oder wie Schatten zu verblassen.
Doch seid gewarnt, viele schon traten an im Spiel um Leben und Tod, um Ruhm und Ehre, doch bisher schaffte es nur eine Gruppe zu gewinnen, viele standen kurz davor, nur um am Ende doch gestürzt zu werden, von anderen, die danach strebten, das Spiel zu gewinnen!“
Einer wollte aufbegehren und warf sich gegen die Fesseln, seine Augen sprachen Bände. Er wusste, was passieren sollte mit ihnen allen hier im Raum. Doch sein Protest brachte ihm nicht viel ein, außer einem zufriedenen Blick von Zuur und ein paar Schläge von den Wachen, die ihn schnell wieder ruhig stellten.
„Gebt euch keine Mühe. Die Würfel sind gefallen, ich habe entschieden. Ihr alle werdet teilnehmen an meinem Spiel. Die Regeln sind leicht. Ihr müsst überleben. Jede Reihe von euch ist eine Gruppe, die Gruppe, die am Ende noch lebt, kommt eine Runde weiter. Neue Gegner werden in mein Areal eingeschleust. Drei Runden müsst ihr überleben um von mir für frei erklärt zu werden, um in den Adelsstand erhoben zu werden. Morgen werdet ihr ausgeschickt!“
Einige begannen zu schluchzen und schüttelten den Kopf, andere wirkten entschlossen. Der König wandte sich den Wachen zu.
„Bringt sie weg, kleidet sie ein und sorgt dafür, dass sie bis zum morgigen Tag überleben!“



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Hintergrund

Das RPG spielt in einer Welt, in der die Spanne zwischen arm und reich größer ist, als man es sich vorstellen kann. Während die Adeligen in Saus und Braus leben und modernste Technologien genießen können, lebt ein Großteil der Bevölkerung in absoluter Armut. Rohstoffe sind selten und die meisten Menschen arbeiten dafür, eben jene Rohstoffe für die priviligierten abzubauen. Ein normales Menschenleben ist nicht mehr wert als das eines Schweins.

In eben jener Welt kam König Zuur an die Macht, ein besonders grausamer Vertreter der ohnehin menschenverachtenden Monarchenfamilie. Er hat die absolute Macht über die ganze Welt, was mitunter daran liegt, dass mehr als 80% der Rohstoffminen in seinem Besitz sind. Neben seinem Interesse für Alkohol, Frauen und gutem Essen, veranstaltet er regelmäßig zu seinem eigenen Vergnügen die sogenannten „Spiele“ bei dem er wahllos unter Gefangenen, Namenlosen und seinen eigenen Sklaven einige heraussucht, die er in einem abgesperrten Bereich (Wald, Wiesen und Flüsse enthalten) einsperrt und bis auf den Tod kämpfen lässt. Als Belohnung verspricht er der Gruppe, die es schafft drei Runden zu überleben, ein Leben als Adelige in Reichtum und mit allen Vorteilen, die die technologisierte Welt bietet. Bisher hat es jedoch eine Gruppe geschafft drei Runden zu überleben und diese Gruppe bestand am Ende noch genau aus 2 Personen. Die Gruppen werden in einer neuen Runde nicht wieder aufgestockt. Wenn nur ein einziger der Gruppe überlebt muss er allein gegen drei neue Gruppen kämpfen.



Die „Spieler“

„Namenlose“: So werden die allgemeinen Sklaven genannt, die sich in den Minen langsam zu Tode schuften oder in anderen Institutionen der Aristokratie eingesetzt werden genannt. Diese Sklaven tragen keine Namen, da sie ohnehin nie von ihren eigentlichen Herren angesprochen werden.

„Verbrecher“: Ob Diebe, Mörder oder nur betrunkene Schläger, jeder der im Kerker von Zuur landet läuft Gefahr ausgesucht zu werden. Regelmäßig werden Männer und Frauen aus den Kerkern geholt und dem König vorgeführt. Dieser sucht unter den ihm vorgeführten Frauen (und hauptsächlich Männern) die ihm passenden aus.

„Sklaven“
: Die vom König sogenannten „Sklaven“ haben keinen wirklich anderen Status als die Namenlosen. Der einzige Unterschied ist, dass diese Sklaven am Hof vom König dienen müssen. Ob Hausmädchen, Stallbursche oder Koch, jeder, der die Aufmerksamkeit vom König erregt (egal ob positiv oder negativ) läuft Gefahr von ihm ausgesucht zu werden.



Wen werden wir spielen?

Wir alle spielen einen „Spieler“ (je nachdem wie viele mitmachen evtl auch zwei), die alle derselben Gruppe angehören und gegen die anderen Gruppen kämpfen.




Hey ihr Wink

Ja ich poste tatsächlich etwas im Sci-Fi Bereich, denn hier passt es immer noch am besten hin. Ich hatte mal Lust auf eine Survival MSG und hoffe, dass einige andere sich ebenfalls dafür begeistern können (auch wenn das Konzept an sich vielleicht an eine populäre Buchreihe erinnert^^)

Über eine Rückmeldung (am meisten natürlich über Zusagen xD) würde ich mich freuen. Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung

LG Syari

KLeines Edit: habs verschieben lassen (danke Drey), die Technologie ist eigentlich ziemlich unwichtig, die haben wir ja eh nicht...also contemporary


Zuletzt von Syari am Di 26 Nov 2013, 22:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Das Spiel    Di 26 Nov 2013, 21:43

Ich denke nicht...
Zudem kann man Sci-Fi hier in dem Forum einfach nur schmeißen
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Grim
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BeitragThema: Re: Das Spiel    Di 26 Nov 2013, 23:59

Zuerst einmal... ja, es erinnert massiv an eine populäre Buchreihe. Und das sage ich als jemand, der diese populären Bücher gar nicht gelesen hat.
Abgesehen davon würden mich ein paar mehr Hintergrundinformationen zu besagter Welt interessieren. Wie sind die Lebensbedingungen für das gemeine Volk, wenn Technik den Reichen vorbehalten ist? Leben die dann quasi noch wie im Mittelalter? Und was gesteht man den Spielern an Ausrüstung zu? Müssen die sich mit ihren bloßen Händen durch die drei Runden kämpfen oder bekommen sie ausnahmsweise ein wenig Zugriff auf Technik?

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Dreyri
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BeitragThema: Re: Das Spiel    Mi 27 Nov 2013, 07:25

Werde nicht dabei sein.

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BeitragThema: Re: Das Spiel    Mi 27 Nov 2013, 18:12

Werd vermutlich nicht mit machen. Das Thema an sich ist nicht schlecht, hab aber schon viel um die Ohren, vorallem im sogenanntem "RL".
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Nalim
Gottverdammtescheißenochmal
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BeitragThema: Re: Das Spiel    Mi 27 Nov 2013, 18:34

Nalim sagt Nope.
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BeitragThema: Re: Das Spiel    Mo 09 Dez 2013, 09:53

Wenn sich genug finden bin ich dabei.
Hab jetzt endlich wieder Zeit für etwas mehr schreiben =)
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