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 One Stories

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BeitragThema: Re: One Stories   Sa 05 Apr 2014, 23:15

"Also warum ich?"
Wir saßen in einen Café und tranken Kaffee. Auch wenn wir in Deutschland meiner Zeit leben: Der Kaffee war dünn. Damit man das nicht sah, wurde es uns in dunklen Porzellan serviert. Noch nit einmal Milh, Zucker oder einen Keks gab es.
Vor einen Monat sah es noch anders aus. Anscheinend griffen die Sanktionen und die Sperren für Luft- und Seeverkehr. Vorboten des Krieges.
Eine Uhr an einer Bank zeigte 13:14 an.
Ich atmete tief ein. Die elektrischen Anzeigen flackerten.
"Übermorgen bricht ein Atomkrieg aus. Wenn das geschieht wird die Anomalie auf dem Gleis aufbrechen. Die Folgen wären katastrophal." Eine Anzeige auf anderen Straßenseite flackerte stärker, das Bild destabilisierte sich.
"Schon jetzt entstehen massive Störungen des elektrischen Netzes." Ich zeigte auf die flackernde Anzeige, die in einen Funkenregen explodierte, als er hinsah.
"Agent Sparrer, ich habe sie gewählt, weil sie in meiner Wohnung gewesen sind, sie auf mich angesetzt wurden und in den letzten 30 Tagen keine einzige Spur gefunden haben. Deshalb werden sie mir am ehesten glauben und mir helfen diesen Krieg zu verhindern."
Er trank den dünnen Kaffee. Und verbrannte sich die Zunge.
"Selbst wenn ich ihnen glaube, wieso trauen sie sich in die Öffentlichkeit?"
Ich musste lächeln. "Die Stromspannungen haben vor einer Dreiviertelstunde deutschlandweit die Überwachung außer Gefecht gesetzt."
Ich trank den Kaffe und und sah sein fragendes Gesicht.
"Gleich kommt eine Frau rein, mit einen gelben Regenschirm und ihr Smartphone in ihren Händen. Der Kellner wird gegen sie stoßen und ihr Handy wird auf dem Boden fallen."
Ich hasste es die Fähigkeit zu nutzen, aber egal wie sehr ich diese Welt verachtete: Wenn die Anomalie getroffen wird, ist es aus. Nicht nur für mich, es waren alle Universen direkt betroffen.
Erstaunt beobachtete Sparrer das Geschehen hinter mir.
Danach bezahlte er den Kaffee und wir gingen.

Auf der Brücke standen wir. Ich wartete auf seine Antwort. Ich kannte sie, aber erzwingen sollte man so etwas nicht.
Im Norden waren die ersten Blitze zu sehen und der Donner grollte.
Auf dem Geländer gestützt betrachtete Sparrer das Spektakel.
"Ich bin dabei."
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BeitragThema: Re: One Stories   Fr 23 Mai 2014, 15:07

"Wir haben eine Chance um den Krieg zu verhindern."
Ich sah dem Agent in die Augen.
"Die Wahrscheinlichkeit, das es klappt, liegt zur Zeit bei etwa 2%. Wenn wir die anderen Wege ausschalten, können wir die Wahrscheinlichkeit steigern und wenn wir einen bestimmten Wahrscheinlichkeitspunkt erreichen, kann ich das Ergebnis erzwingen."
Er war nervös.
"Was, wenn es fehlschlägt?"
"Gehen Sie zu ihren Liebsten und sein sie in ihrer Nähe. Es wird.. Ich weiß nicht wie es sein wird. Chaotisch, Albtraumhaft, Schwierig. Vielleicht werden sie Überleben, aber das Universum wird sich verändern und an die Vorstellungskraft der Menschen anpassen.
Vielleicht überlebt nur einer oder keiner, vielleicht jeder, vielleicht gehen alle Menschen in eine höhere Ebene über. Aber diese Wahrscheinlichkeitren sind dünn. Wahrscheinlich wird das ganze Universum in einen Punkt zusammenschmelzen - und ein neues entstehen lassen."
Was geschehen würde, ist unwahrscheinlich, vielfältig, doch dieses eine ragte dick aus diesen Labyrinth heraus. Würde die Anomalie aufreißen, verwirren sich die Wahrscheinlichkeitsstränge und alles wird undurchsichtig.
"Was muss ich tun?"
"Du kannst französisch?"
Blöde Frage, ich wusste die Antwort doch schon.
"Ja."
Ich reichte ihm einen Zettel.
"Fahr mit dem ICE von Köln nach Berlin in die französische Botschaft, gehe in den Raum, der da steht und schalt den PC an. Der PC ist mit diesen Passwort gesichert."
"Wow... Woher.. ah. Vergiss die Frage."
"Gut. Du öffnest das Mailprogramm und trägst diese Empfänger ein, Okay? Dann tippst du diese Zeile in den Betreff und verschickst die Mail leer.
Dann lässt du den PC an und verlässt die Botschaft. Ich hol dich ab."
"Und du?"
"Ich versuche währenddessen die Wahrscheinlichkeit zu manipulieren. Das heißt, ein paar Telefonate zu führen."

13:42 Uhr. Noch 67 Stunden und 18 Minuten.

-------------

Ja, endlich... die Fortsetzung. Was hat es mit den Mails auf sich? Wen wird Gis anrufen? Werden sie es rechtzeitig schaffen?

Tja... ähm... die Antworten auf diese Fragen und mehr in der nächsten Fortsetzung.
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BeitragThema: Re: One Stories   Sa 31 Mai 2014, 21:14

Agent Sparrer ist in den ICE nach Berlin gestiegen, der gerade abfuhr. In viereinhalb Stunden wird er in der Botschaft sein.
Ich ging zum nächsten Handyladen und besorgte mir ein Handy. Der Verkäufer konnte es so drehen, das das Handy sofort freigeschaltet wird. So ging ich raus, mit einer belasteten Kontokarte und einem neuen Handy.
In ein Gasse sprang in nach Rio und rief von dort an.

Alle einanthalb Minuten beendete ich den Anruf und sprang. Und rief wieder an. Schließlich war es 18:15 Uhr.
Sparrer musste fertig sein. Den französischen General habe ich seit Stunden nun mit halbgaren Hinweisen hingehalten.
Ich sprang wieder und stand vor der französischen Botschaft, die offensichtlich geräumt wurde. Und da kam Sparrer.

Er fiel auf, in dem Gewusel aus Bürodamen und anderen Anzugträgern. Als er bei mir zischte er mir etwas in mein Ohr.
"Was zum Teufel waren das für Mails?"
"Mails halt."
"Was bezwecken diese Mails?"
Wir gingen los.
"Okay. Diese Mails bild ein Notfallsystem, die im Intranet aller französischen Ministerien ein Notfallbefehl zum Abfeuern der Atomraketen gibt. Dazu muss man die Codes korrekt eingeben, die Ziele korrekt nennen - und von einen autorisierten PC den Befehl eingeben."
"Wer würde so ein System aufbauen?
Sparrer war entsetzt.
"Ganz einfach: Das Militär wollte in der Lage sein, jederzeit und an jeden Ort zuzuschlagen. Ich habe inzwischen dies an diverse Nachrichtenseiten der Welt geleakt."
"Was?!"
"Du merkst es vielleicht nicht, aber wir leben in einer modernen 1984-Version. Es gibt keine echten Freiheiten mehr, die Menschen sind gebund... und der ganze Rest."
"Dir liegt nichts an dieser Welt, nicht wahr?"
"Ich würde sie am liebsten vergessen. Sie in eine alte Erinnerung wandeln."
Schweigend gingen wir die Straßen entlang.
"Ist die Welt nun endlich sicher vor der absoluten Vernichtung?"
Ich überlegte.
"Vielleicht."

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BeitragThema: Re: One Stories   Sa 28 Jun 2014, 13:32

Ich warf ein Blick auf die Erde. Den letzten, hoffte ich. Dann ging ich.

Ich hatte Heimweh, eine tiefreichende Sehnsucht, die an all meinen Fasern zog. Ich wollte nach Terrezia. So zog ich durch den Raum zwischen den Universen, ohne auf alles andere zu achten.

Ich stand auf einem Marktplatz im Süden des 16ten Ringes. Entgegen dem sonstigen Handelstreiben war der Platz in ein offenes Militärlager mit einen Drachenschlafplatz umfunltioniert wurde.
Als ich mich umsah, erkannte ich, das die äußere Mauer komplett um die gesamte Stadt hochgefahren war - und der 20te Ring brannte im Norden.
Die Feinde haben anscheinend die erste Mauer überwunden. Und mittendrin lag meine Wohnung.
Ein Rumpeln erklang, als dann der 19te grüne Ring anfing hochzufahren. Die Erde zitterte, zu sanft und zu regelmäßig für ein Erdbeben.
Das Grün mitsamt Wald hob sich in die Höhe und offenbarte das weiße Granit der Himmelsmauer. Ich sah zudem, das auch die Zwischenmauern hochgefahren wurden.
Die Zwischenmauern teilten jeden Ring in Achtel. Falls eines der Tore dann brechen sollte, wurden die Mauern dann Hochgefahren und stellten ein nahezu unüberwindbares Hindernis dar, waren sie doch noch breiter als die Himmelmauer, auch wenn sie aus groben Granitziegeln erbaut wurde.
Das besondere an der Himmelmauer ist, das sie nicht einfach eine Mauer ist, in ihren Inneren befanden sich auch das Militär.
Das die Mauer sich meistens im Untergund befindet, gilt dies auch für fast das gesamte Militär. Das einzige, was in Tempesta zeigte, dass es Militär gab, waren die Wachpatroullien und einige stählerne Türen, die in den Untergrund führen.
Natürlich waren diese Türen nur von innen zu öffen und in invasionierten Bereichen waren die versiegelt.

Ich überlegte kurz. Was konnte ich machen? Ich beschloss erstmal, zu Mihla zu gehen. Ich wollte sie sehen.
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BeitragThema: Re: One Stories   So 28 Sep 2014, 22:51

Die Soldaten waren überall. Waren sie in Friedenzeiten in der Stadt so rar, dass man eher Waldo gefunden hat, so sah es jetzt, wo die Stadt belagert wird, aus wie ein Fort. An jeder Ecke waren Soldaten und sorgten für Ordnung. Auf den Marktplätzen standen Reihen von Prangern, in denen Plünderer die Köpfe hängen ließen. Tatsächlich verirrten sich hier und dort einige faule Früchte und sorgsam abgeknabberte Knochen in die Richtung der Angeprangerten.

Ziemlich ungünstig, wenn man keine Legitimation hat.
Ich reihte mich im Strom der Fliehenden ein und dann erreichte ich eine Reihe Karren. Von den inneren Stadtringen sah ich weitere leere kommen. Ein Soldat stand auf einer Kiste und rief immer wieder Anweisungen an die Menge, unterstützt von einen verzauberten Lautsprecher.
"Die Wagen bringen Sie In das Lager im Achten Ring. Für jede Person nur einen Rucksack mit Sachen. Brot und Wasser wird verteilt. Ich wiederhole: Die Wagen..."

Ich musste in den vierten Ring, dort wohnte Mihla's Familie. Ich reihte mich ein und langsam, quälend langsam, bewegte sich die Schlange vorwärts.
Die Soldaten patroullierten die Schlangen und ich fiel einem auf.
"He, du. Wo ist dein Gepäck?"
Ich sah ihm ruhig an. "In meiner Wohnung im 20ten Ring. Ich war hier im 16ten bei einen Freund, als es geschah."
"Wie willst du weiterkommen, ohne Gepäck? Und was ist das für Kleidung?"
Natürlich musste es auffallen, wenn man Kunststoffkleidung trägt. Zwar gab es hier deutlich audgefallenere Kleidungsstile und -stoffe, aber Polyester fällt doch auf.
"Fremdländisch, von einen bekannten Händler bekommen. Außerdem lebt meine Verlobte im Vierten Ring und..."
In dem Moment meldte sich Leak in meinen Kopf und ich riss meinen Kopf zur Himmelsmauer. Ich sah eine kreisförmige Druckwelle die Mauer erschüttern und eine riesige Staubwolke löste sich von der Mauer.
Dann erschien in den riesigen Rissen ein gelbes Glühen und eine Explosion setzte den Südteil des 18ten Rings in Flammen. Die Himmelsmauer selbst kollabierte und das sonnengelbe magische Feuer brannte sich nach West und Ost durch die noch stehende Mauer des 19ten Rings.
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