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 E o V - Die Quartiere

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Nanoteh
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BeitragThema: E o V - Die Quartiere   Di 07 Jan 2014, 20:20


(Dieser Bereich dient zur sozialen Interaktion jedweder Art zwischen den einzelnen Aufträgen)

Die schönen Räumlichkeiten von Nr. 4-Alpha zählen zu den Einsatzquartieren von höheren Offizieren, dienen aber momentan als Unterkunft für die Einheit "Outcast Recon". Sie wurden in einem sehr modernen Stil gehalten um so viel wie möglich Abstand von den Strapazen des Dienstes gewähren zu können. Dabei zählen viele Annehmlichkeiten zur Ausstattung der Quartiere. Da es sich jedoch immer noch um eine militärische Einrichtung handelt, befinden sich darin Funkanlagen um die Soldaten auf dem Laufenden zu halten und falls nötig schnell einsatzfähig zu machen. Sie bieten jedoch mehr Luxus als gewöhnliche Unterkünfte des Militäres... Sie werden täglich gereinigt, die Betten mit frischer Wäsche bezogen und neue Handtücher aufgelegt

Die täglichen Verpflegungen werden zwar an die Tür geliefert, aber dennoch verfügt das Quartier über eine ansehnliche Küchenzeile, einen Tisch mit zahlreichen Steckplätzen für Strom und Netzzugriff, sei es um an dem Tisch seine Mahlzeiten einzunehmen oder um untereinander Konversation zu führen.

Innerhalb der Quartiere ein wenig oberhalb des Wohnbereiches befinden sich die Schlafplätze in modern gehaltenen Stockbetten, der einzige Ort an welchem man noch bemerkt, dass all zu viel Platz dann doch nicht möglich ist. Dennoch handelt es sich um sehr angenehme Betten die einen erholsamen Schlaf garantieren sollen. Anbei findet man noch einen Waschplatz inklusive selbst reinigender Toilette. Insgesamt findet man in dem hinteren Abteil neun ersichtliche Schlafplätze, unterhalb des breiten Regales sind jedoch falls erforderlich drei weitere Betten ausziehbar.

Im hinteren Teil der Quartiere befindet sich noch der geräumige Duschbereich mit eigenen Spindsystemen und ausziehbaren Sitzmöglichkeiten. Die Duschen sind von innen verschließbar und verfügen über ein elektronisches Bedienfeld zum einstellen der Wassertemperatur. Über das Bedienfeld ist zudem auf Wunsch auch Musik innerhalb der Kabine abspielbar oder die Farbe der Beleuchtung individuell veränderbar. Alles in allem vergisst man hier das Militär ein wenig, ein gewollter Umstand um Stress gut abbauen zu können.



Zuletzt von Nanoteh am Mi 08 Jan 2014, 12:12 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Di 07 Jan 2014, 20:47

Die Verabschiedung von ihren Kameraden und Vorgesetzten bei ihrer Truppe hatte etwas länger gedauert als gedacht. Nach gefühltem hundertsten mal Hände schütteln machte sich Natalia mit einem Seufzen auf den Weg. Zumindest hatten sie einen Soldaten zu ihr geschickt, damit er ihr half ihr Gepäck zu den Quartieren zu bringen. All zu viel hatte sie ohnehin nicht dabei... Ihre gesamte militärische Kleidung, ihre Waffen, ihre Panzerung und ein wenig sonstiges privates Eigentum.
Zurück in den Etagen des Generalstabes bekam sie von den Wachsoldaten, welche sich eine erneute Kontrolle sparten, eine rote Schlüsselkarte überreicht. Sie war mit "4-Alpha" gekennzeichnet. Es ging mit dem Lift einige Stockwerke tiefer, wobei sie einen Bereich betraten in welchem Natalia bis jetzt noch nie gewesen war. Es wirkte alles ziemlich steril, was wohl an dem Metallverbau lag, die bläuliche Beleuchtung durch die Leuchtstoffröhren an den Decken tat ihr übriges.
Nachdem sie und Private Lohan sich ein paar mal verlaufen hatten, fanden sie schlussendlich das Quartier vier der ebene Alpha. Der Soldat stellte Natalias Taschen und den großen Koffer vor dem Eingang ab bevor er sich an den First Lieutenant wandte. "Brauchen sie noch etwas First Lieutenant?", fragte er.
Natalia winkte lediglich ab und salutierte vor Lohan. "Vielen dank für die Hilfe Private. Sie können abtreten.", antwortete sie ihm. "Jawohl, abtreten.", sprach der junge Soldat, salutierte stramm vor ihr auf, vollführte eine Kehrtwendung und machte sich auf den Weg zurück.
Natalia öffnete die Tür mit der Schlüsselkarte und schleifte ihren Koffer und die Taschen in den Raum.
"Woah...", hauchte Natalia als das Licht in dem Quartier sich automatisch einschaltete. Noch war sie die Erste hier und könnte sich vielleicht ja noch ein wenig umsehen. Es war geräumiger als erwartet... hier wurden ansonsten wohl nur höhere Offiziere untergebracht.
Immer noch gekleidet in ihren feinen militärischen Anzug, schlenderte Natalia eine Runde durch das Quartier und blickte sich ein wenig um.
Es gab hier sogar eine Küchenzeile... sie konnte doch gar nicht kochen. Wurde hier etwa gekocht? Oder gehörte dies nur zur Einrichtung um es heimeliger wirken zu lassen?
Die First Lieutenant griff zu einem Glas in einem der Schränke und füllte es mit Wasser, als sie dabei an dem Kühlschrank vorbei kam musste sie grinsen. Ein Eiswürfelspender am Kühlschrank? Das war hier zwar ein Quartier für mehrere Personen, aber beinahe schon besser als jedes ihr bekannte Luxusappartement.
Mit einigen Eiswürfeln in ihrem Glas ließ Natalia ihr Gepäck erst einmal neben der Tür an die Wand gelehnt stehen. Sie musste sich ja jetzt erst mal mit ihren neuen Kameraden bekannt machen... die sie auch noch anführen sollte. Der Gedanke machte sie nervös...
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Porphyrion
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Di 07 Jan 2014, 21:27

Pillen, Pillen, Pillen. Snyder packte vorsichtshalber drei Viertel seines Vorrats in den großen Travelbag mit Rollen, dazu Rollkragenpullis, seinen Stahlenschutzanzug, den er erst vor einem halben Jahr von der Regierung gestellt bekommen hatte, Jeans, Unterhemden, Kopfhörer, Synthesebesteck, Messbecher und -Instrumente, Häcksler, alles, was er zum Kochen brauchte. Ausserdem ein halbgegessenes Sandwich vom Vortag, das noch in seiner Papierhülle ruhte, und natürlich Unterwäsche und Socken ... Er war ein minimalistischer Denker. Laptop, Tablet-PC, und noch ein paar andere Sachen. Dass sie ihn einfach so aus seiner Höhle holten... Naja, was sollten sie auch tun? Besser, man hatte seine Soldaten unter Kontrolle. Nur, dass er kein Soldat war. Er war ein verdammter Zivilist! Naja, egal. Die Bezahlung war ganz okay, soweit er das sehen konnte, und ausserdem konnte er draußen bestimmt Pilze und mutierte Pflanzen finden, mit denen er neue Aggressionsdrogen kochen konnte. Musste man alles im Rahmen sehen.

Die Knarre steckte er in ein Halfter an seiner Hüfte, warf sich in eine braune Lederjacke mit Hüftgurt, und zog den Rollkoffer hinter sich her.

Mit der kundigen Führung eines Privates war das Quartier schnell gefunden. Nobel-Hobel! Musste man schon sagen. Eine Kochzeile, die er bestimmt für Mitternachtssnacks brauchen konnte, und anderes. Besser als seine aktuelle Bude auf jeden Fall! Er öffnete die Tasche in einem spontanten Anfall von Hunger und fummelte das Sandwich heraus, ein Sub, wie er feststellte, und nahm einen Bissen. Also zu den Schlafquartieren. Die Tür öffnete sich zischend vor ihm, und anscheinend war die Offizierin schon da. Na toll. Hochbetten.

"Ich nehm das Unterste, Frollein. Snyder mein Name."

Ohne großes Aufhebens fing er an, sein Kochgerät auf dem Tisch auszubreiten.
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Dreyri
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Di 07 Jan 2014, 21:56

Allzu viel hatte Eames nicht einzupacken. Die wichtigsten Dinge hatte er rasch in einer Tasche verstaut. Er ging allerdings noch einmal unter die Dusche. Wer wusste schon, wie oft er seinen neuen Mitbewohnern erklären musste, warum er lieber im Dunkeln duschte.
Dann zog er wieder seinen Anzug mit der Maske an, nahm aber auch normale Kleidung mit, da er dann doch nicht die ganze Zeit in der Rüstung rumlaufen wollte-
Als er alles bei sich hatte, machte er sich auf den Weg.

Eames musste feststellen, dass er nicht der Erste war. Und das behagte ihm nicht so wirklich. Missmutig rüffelte er den Typen, der ihn hergebracht hatte an, er würde den Rest auch alleine schaffen, und trat dann ein.
Die beiden Anwesenden begrüsste er nicht wirklich, sondern schaute sich erst einmal genau um. Super. Gemeinschaftsschlafräume. Fenster. Hatte es hier keinen Keller?!
Er suchte sich das Bett aus, das in der dunkelsten Ecke gelegen war und reservierte es mit einer seiner Taschen, ehe er den Rest verstaute.

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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Di 07 Jan 2014, 22:09

Der Colonel hatte ihnen lediglich aufgetragen, ihre Quartiere zu beziehen. Einen Zeitrahmen dafür hatte er nicht gesetzt. Im Grunde hätte Nick also problemlos noch einmal nach Hause zu Ophelia und Aiden gekonnt. Noch ein wenig Zeit mit ihnen verbringen. Wer wusste, wann das wieder möglich sein würde? Doch er entschied sich bewusst dagegen. Ophelia wurde sich nur Sorgen machen, wenn er so unerwartet aufschlug. Und mit einer derart aufgeschreckten Frau im Haus hätte er dann auch keine angenehme Zeit mehr. Nein, er würde die neuen Quartiere direkt beziehen. Von der Neuzuweisung konnte er später immer noch berichten. Er würde heute Abend daheim anrufen. Musste ausreichen.
Es galt also für ihn letztendlich nur, seine Ausrüstung aus der Kaserne abzuholen und zu verfrachte. An Persönlichem gab es nicht viel, was er hätte einpacken müssen. Ein wenig Wäsche, die Reserveuniformen, das Bild von Aiden, das Buch, das er derzeit las. Und einen Tablet-PC. Mehr brauchte er nicht. Sonstige Besitztümer hatte er samt und sonders daheim deponiert. Das meiste machten tatsächlich Rüstung und Waffen aus. In seinen Trolley hätte er das alles nicht hinein bekommen, aber es gelang ihm, einen schweren, truhenartigen Rollkoffer zu organisieren, der hinreichend Platz bot. Mit dem unhandlichen Gepäckstück im Schlepptau erreichte er schließlich seine neue Heimstatt. Schon der Weg durch die Ebene Alpha beeindruckte ihn. Herrgott, hatten die es hier schick! Der reinste Luxus. Soetwas war er als einfacher Unteroffizier nicht gewohnt. Und auch die Quartiere selber standen der edlen Aufmachung der Etage in nichts nach. Ja, hier würde es sich in der Tat leben lassen. Nun, zumindest falls man mit den Kameraden zurecht kommen konnte. Dass sie Zivilisten dabei hatten schmeckte Nick nicht wirklich. Und bei seinen Jungs von den Paras wusste er wenigstens, woran er mit jedem einzelnen war.
Nick durchquerte den Eingangsbereich, die Küche – beide menschenleer – und fand schließlich in den Schlafquartieren die übrigen Anwesenden. "Frau First Lieutenant!", grüßte er die Offizierin und setzte dann, etwas unbeholfener, an den Zivilisten gewandt ein "Doktor!" hinterher. Nachdem er jedoch erst einmal Quartier beziehen wollte ehe er sich mit diesen näher vertraut machte drückte er sich und den Koffer an ihnen vorbei und hielt auf ein Dreierhochbett auf der anderen Seite des Raumes zu, das hinreichend weit von beiden entfernt war, als dass einer von ihnen bereits Anspruch darauf hätte erheben können. Er wählte das mittlere Bett für sich, kennzeichnete es indem er sein Barett auf das Kissen warf und pellte sich dann aus der Uniformjacke. Ah, endlich fort mit dem nervigen Ding! Wie konnte man sich in soetwas nur wie etwas anderes, als eine Anziehpuppe vorkommen? Kurz erwägte er, auch das Hemd abzulegen und nur im Unterhemd herum zu laufen – in den heimischen Quartieren hätte er es so gehandhabt – entschied sich dann aber angesichts der Anwesenheit einer Frau doch dagegen.

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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Di 07 Jan 2014, 22:13

Leon hatte sich von seinen Kumpels und seinem besten Freund in der Einheit verabschiedet. Lennard, sein bester Freund, half ihm dabei, seinen Krempel zum Hauptquartier zu schleppen. Beim Eingang musste dieser aber draussen bleiben, da er keine zugangsberechtigung hatte und ein anderer Soldat übernahm das Gepäck sowie die führung zu der Unterkunft. Als er eintrat, waren bereits schon einige drinne. Die Offizierin, der Arzt und der vollgepanzerte. Leon nickte ihnen kurz zu, warf dann einen Rucksack auf die Koje, die er für sich so reservierte und begann sein Zeug in den Spind einzuräumen. Der Doctor baute ein kochgerät auf dem Tisch auf und Leon runzelte dabei die Stirn. Das würde noch was werden... alle zusammen in einem raum..
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Di 07 Jan 2014, 23:07

Da war dieser Kerl der kurz nach ihr hier eintraf... er war... merkwürdig. Er stellte sich als Snyder vor und dann baute er auch noch irgendwas auf dem Tisch auf. Wissenschaftler...
"Hey...", gab sie ihm als kurze Begrüßung zurück. Während sie weiterhin ihr Glas Wasser in den Händen hielt und davon trank, betrat noch jemand den Raum. Es war der andere Zivilist welcher bei der Versammlung dabei gewesen war, er sagte nichts sondern ging einfach an ihnen vorbei und suchte sich eines der Betten aus.
Natalia verzichtete darauf sich eines der Betten zu reservieren... Wofür auch? Sie fand es kindisch wenn man zum Beispiel unbedingt Oben schlafen wollte.
Als der First Sergeant die Quartiere betrat und Natalia dann mit Rang begrüßte, nickte Natalia leicht. "First Sergeant...", grüßte sie ihn zurück.
Kurz nachdem der First Sergeant begann es sich hier gemütlich zu machen, traf auch bereits ein weiterer ihrer zukünftigen Kameraden ein. Natalia konnte schwören, dass sie auf einer seiner Taschen ein Sanitätsabzeichen erkannte. Es war aber auch nur logisch gewesen, dass sie auch einen Sanitäter für die Gruppe erhalten hatten.
Er nickte ihr lediglich zu... Na was denn? So unsicher sah der Kerl doch gar nicht aus... ganz im Gegenteil. Vielleicht war dies auch nur eine situationsbedingte Handlung.
Natalia stand von ihrem Platz auf und machte sich daran ihre Sachen nach Oben zum Schlafbereich zu schleppen. Sie suchte sich die Seite aus auf welcher auch der First Sergeant schlief. "Ich hoffe sie haben nichts dagegen, First Sergeant...", meinte Natalia und setzte sich auf das unterste Bett welches sie gedachte zu beanspruchen. Der Sergeant hatte es sich offenbar schon ein wenig gemütlich gemacht, dabei musterte die First Lieutenant ihn lediglich kurz. Er schien ein eher erfahrener Unteroffizier zu sein, sie wusste wie jene mit viel jüngeren Offizieren zu kämpfen hatten. Arrogante Schnösel, Besserwisser, Grünschnäbel und welche Bezeichnungen auch sonst noch jene für jüngere Offiziere übrig hatten. Es waren zwar nicht alle so, aber Natalia wollte es nicht auch noch unabsichtlich provozieren.
"Sparen wir uns die Formalitäten doch einfach... Natalia Cavin.", stellte sie sich vor und reichte ihm mit einem freundlichen Gesichtsausdruck die Hand.

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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Mi 08 Jan 2014, 19:52

"Na gut, wenn sie nicht darauf bestehen...", erwiderte und Nick ergriff die dargebotene Hand. Er hatte einen festen Händedruck und er dachte gar nicht daran, Rücksicht zu nehmen, nur weil sie eine Frau war. Ein Zuckerpüppchen war sie schließlich nicht eben – was die Größe betraf kam sie beinahe an ihn selbst heran. Und selbstverständlich war es auch eine Machtdemonstration. Sieh her, ich bin ein Mann, der zu packt und der die Dinge bei der kleinsten Unsicherheit deinerseits selbst in die Hand nehmen wird. Nur, um keinen falschen Eindruck zu vermitteln. "Nicolas Fendring", stellte er sich vor, geflissentlich die geläufigere Kurzform seines Namens, bei dem ihn seine Kameraden bei den Paras riefen, unterschlagend. So eng waren sie schließlich auch noch nicht. "Kann ich davon ausgehen, dass sie auch noch keine näheren Einsatzdetails erhalten haben als wir alle?"

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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Mi 08 Jan 2014, 20:23

Der Händedruck des First Sergeant war schön kräftig, Natalia hatte aber auch nichts anderes erwartet. Sie packte ja schließlich auch nicht gerade lasch zu.
Auf seine Frage hin zuckte die First Lieutenant lediglich mit den Schultern. "Ich wünschte dem wäre so... zumindest wissen wir ungefähr wohin es gehen wird und was uns in etwa erwarten wird.", antwortete sie ihm auf seine Frage hin und stand von ihrem Bett wieder auf. Aus ihrem reservierten Spind nahm sie einen Kleiderbügel, zog sich ihre Uniformjacke aus und hängte sie in den geräumigen Spind. Auch ihre dazu passende Mütze nahm sie ab und legte sie in die Ablage so, dass das einzige was noch auf ihren Dienstgrad verwies die Schulterklappen ihres unter der Jacke liegenden weißen Hemdes waren.
"Wir werden sehen... aber wie der Colonel bereits sagte, es wird wohl kein gewöhnlicher Angriff gegen irgend eine Banditengruppe.", meinte Natalia und begann damit ihre Taschen auszuräumen. Als sie ihren Ausrüstungskoffer öffnete, legte sie ihre Waffen auf das Bett und begann die leeren Magazine auszusortieren.
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Dreyri
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Mi 08 Jan 2014, 20:52

Leider wusste Eames nicht wirklich, ob und wie er die anderen ansprechen sollte, weshalb er einfach schwieg und seine Sachen in Ruhe sortierte. Er fragte sich, ob man zumindest die Frau über seine Krankheit informiert hatte. Wenn nicht … musste er es ihnen sagen? Früher oder später würde sein Verhalten sicherlich Fragen aufwerfen.
Missmutig stellte er fest, dass er lieber ein Einzelzimmer gekriegt hätte. Aber eben, es war nunmal sein Job. Er kriegte Geld für diese Mission in den Arsch geschoben, also würde er es auch durchziehen. Irgendwie.

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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Mi 08 Jan 2014, 21:05

Es gab nicht viele Sachen, die Chris einpacken musste. Etwas Freizeitkleidung, Uniformen und ansonsten seine Rüstung, Waffen und restliche Ausrüstung. Natürlich würde der letzte Teil den meisten Platz einnehmen, doch irgendwie fand er passende Koffer um alles einzupacken. Er entschloss sich dazu, in der selben Aufmachung wie heute morgen das Quartier zu besichtigen, nur einen Waffengurt mit seiner SDP-7 trug er noch zusätzlich.
Als er Chris schließlich alles eingepackt hatte, schaute er sich um und seufzte. Zwar hatte er nur ein ganz normales Zimmer in der Kaserne gehabt, aber irgendwie war es doch zu seinem Zuhause geworden. Er würde es vermissen.
Mit der Hilfe von einem Private schaffte er das Zeug in das neue Quartier. Sein neues Quartier. Würde wahrscheinlich eine Weile dauern, bis er sich daran gewöhnen würde. Als er eintrat, bemerkte Chris, dass sich schon einige andere Leute eingefunden hatten. Er nickte allen als Begrüßung zu, sagte noch ein "Ich bin Korporal Christian Wolf, nennt mich einfach nur Chris" und bestaunte dann die durchaus - für militärische Unterkünfte - luxuriösen Räume. Er warf seinen Waffengurt auf eins der leeren Betten und stellte seinen Koffer daneben ab. Danach setzte er sich auf das Bett und schaute nochmal in die Runde. Seine Sachen einräumen konnte er auch noch später.
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Mi 08 Jan 2014, 21:20

Nachdem Leon seine Sachen eingeräumt hatte, schloss der den Spind und betrachtete die anwesenden mit interessierter Miene. Dabei ließ er unbemerkt die Emotionen der anderen in sich einfließen, um sie besser einschätzen zu können. Die Tür öffnete sich, und ein weiterer Mann trat ein. Dieser stellte sich als Korporal Wolf vor und nahm auf einem der Betten platz. Leon lächelte leicht. "First Lieutenant, First Sergeant, Korporal," grüßte er dann die Soldaten, und danach den Doc.
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Mi 08 Jan 2014, 21:34

"Tach", murmelte Snyder, während er an seinen Gerätschaften herumfummelte. Die Kochplatte erhitzte, die Minizentrifuge zentrifugierte, Und der Destillierkolben war auch noch intakt. Alles bestens. Er stand aus seiner knienden Position vor dem Tisch auf und wandte sich den anderen zu.

"Ich bin Reinhold Snyder, Dr.Med - Offiziell anscheinend abgestellt um die Drogen der Outlaws zu untersuchen, aber scheuen sie sich nicht, mich im Notfall nach Aggressionsstimulantia, Amphetaminen, und Schmerzmitteln zu fragen, die ... fortschrittlicher als die Standarddinger sind. Das ist mein Job. Das kann ich. Sozial hab ich nix drauf, also bitte nicht übelnehmen wenn ich irgendwas sage, was in den falschen Hals gerät, hab keinen Sensor für sowas, und auch keine Zeit, um ehrlich zu sein."
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Mi 08 Jan 2014, 23:43

"Hmm", gab Nick nur ein kurzes Brummen zur Antwort. Nicht unbedingt, was er hatte hören wollen, aber letztendlich doch das, was er erwartet hatte. Wenn es mehr zu wissen gegeben hätte, der Colonel hätte wenig Grund gehabt, es zurück zu halten. Aber wenigstens ein grober Zeitrahmen wäre ihm gelegen gekommen. Nun, wahrscheinlich würden sie mitten in der Nacht zu schlagen. Bestmögliche Voraussetzungen. Maximales Überraschunsmoment.
Ein leises Knurren aus seiner Magengegend erinnerte Nick daran, dass es schon kurz vor drei war und er noch kein Mittagessen bekommen hatte. Vor der Besprechung war keine Zeit mehr dafür gewesen. Zeit, das nach zu holen. "Ich werde mir mal ansehen, was diese schicke Küche hergibt", verkündete er und bahnte sich einen Weg durch den inzwischen reichlich voll gewordenen Schlafraum. Wenn sich hier jetzt alle sammelten und ihre Sachen verstauten war es ohnehin besser, wenn er zu sah, dass er da raus kam. Man konnte sich ja kaum noch bewegen! In der Tür wandte er sich noch einmal um. "Noch jemand, der einen Happen vertragen könnte?", fragte er in die Runde und ließ den Blick über die neuen Kameraden schweifen.

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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Do 09 Jan 2014, 00:33

"Eigentlich sollte es hier um vier Uhr wie in jeder anderen Kaserne auch das Abendessen geben. Aber sie haben Recht First Sergeant... wenn das so weiter geht fresse ich noch einen der Anwesenden. Ohne Mampf kein Kampf...", meinte Natalia mit gespielt ernster Stimme und ging an First Sergeant Fendring vorbei, in Richtung des Wohnbereiches und die paar Stufen hinunter zu der Küchenzeile. "Kaltes Bier... der tägliche Feierabend ist gerettet.", flüsterte die First Lieutenant als sie den Kühlschrank geöffnet und darin einige Flaschen entdeckt hatte. Aber darin befand sich nicht nur Bier, sondern auch eingekühltes Mineralwasser und ein paar Limonaden. In den sonstigen Fächern entdeckte Natalia jede Menge an Knaberzeugs wie Chips und gesalzene Erdnüsse für Zwischendurch.
"Sieht so aus als müssten wir auf das Abendessen noch warten, Jungs.", sprach sie an die Gruppe gewandt und setzte sich erst einmal an den breiten Esstisch wo auch der Doktor sein Zeug aufgebaut hatte.
"Ihr fackelt uns hier aber nicht das ganze Quartier ab oder...?", fragte sie Snyder mit einem Stirnrunzeln.
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Do 09 Jan 2014, 07:53

"Blödsinn. Das sind modernste wissenschaftliche Geräte. Die schalten bei Überhitzung ab.", winkte Reinhold ab, "Überhaupt, Kein Vertrauen in die Wissenschaft, aber beim ersten Schultertreffer nach Schmerzmittel rufen. Hehehe."

Er blickte noch einmal auf seine Gerätschaften, hob die Schultern und schaltete sie eins nach dem anderen ab.

"Vielleicht eh besser wenn ich die Dinger in die Küche stelle, da gibt es immerhin einen Dunstabzug. Wenn ich koche, riecht es oft etwas streng. Stört beim Schlafen."

Sprach's und packte sich die Zentrifuge, um sie in den großen Raum zu schleppen, und dort auf der Küchenzeile abzustellen. Die anderen Geräte folgten, und er kam mit einem Bier und Chips zurück.

"Feines Zeug, muss schon sagen. Langsam gefällt es mir hier."
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Do 09 Jan 2014, 13:28

Die First Lieutenant hob ein wenig überrascht die Augenbrauen, als der Doktor ihr an den Kopf warf, dass sie quasi kein Vertrauen in die Wissenschaft hätte... und beim ersten Schultertreffer nach Schmerzmittel verlangen würde.
"Na dann passen sie lieber mal auf, dass Sie keine Schmerzmittel brauchen wenn ich sie verhaue, Doktor...", meinte Natalia mit gespielt ernstem Gesichtsausdruck während sie Snyder anstarrte. Er kam mit einem Bier und Chips zum Tisch zurück... verdammte Zivilisten.
Hätte sich die First Lieutenant nicht selbst noch im Dienst befunden, so hätte sie sich auch eines aufgeschossen. Vielleicht sollte sie ihm wirklich eine rein hauen... Immerhin befand er sich in der Einheit und stand folglich immer noch unter ihrem Befehl.
"Sie befinden sich im Dienst, Snyder. Das hat SOFORT wieder zu verschwinden.", forderte sie den Doktor auf und deutete dabei auf die Flasche in seiner Hand.
Das was er tat war gegenüber seinen Kameraden hier nicht fair... und ob Zivilist oder nicht, sie würde ihm keine Sonderbehandlung zukommen lassen.
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Do 09 Jan 2014, 13:33

"Wozu hats Bier im Kühlschrank, wenn man es nicht trinken soll?", fragte Eames, der die Szene mitgekriegt hatte, als er beschlossen hatte, sich mal zum Rest zu gesellen. Die Frage war sogar ziemlich ernst gemeint.
Es erschloss sich nicht, warum da Getränke waren die man nicht trinken durfte. War doch Blödsinn!
"Aus irgendeinem Grund wird es wohl da stehen."
Er setzte sich hin und verschränkte die Arme vor der Brust. Noch immer trug er den Anzug, der nichts von ihm zu erkennen gab.

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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Do 09 Jan 2014, 13:34

"Verzeihung, Ma'am, aber soweit ich erkennen kann, steht uns kein Befehl ins Haus, außer dass wir unsere Quartiere beziehen sollten. Selbiges ist erfolgt. Mission accomplished. Wenn sie also nichts neues für mich zu tun finden, bleibt das Bier. Ausser, es herrscht ein anderes Procedere. Ich kenne mich mit dem Militär nicht so aus. Was steht an?"

Das Bier immer noch in der Hand, und er gruschtelte in der Chipspackung herum, fand einen großen Kartoffelchip, und verschlang ihn in einem Bissen. Knusprig! Überhaupt, die sollte sich nicht so haben. Er hatte schließlich getan, wofür er heute hier war. Im Einsatz würde er doch kein Bier trinken! Aber hier war ja alles sicher...
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Do 09 Jan 2014, 13:44

Leon nahm auf einem der Stühle platz und versuchte zu entspannen. Es waren recht viele Emotionen auf einmal, aber er wusste ja, wie er das regulieren konnte. "Nun, etwas zu essen wäre wirklich nicht schlecht," erwiderte er ruhig, als der First Sergeant fragte, ob noch jemand hunger hatte. Der Doc hatte sich ein Bier aus dem Kühlschrank geholt und wurde erstmal von der First Lieutenant angeschnauzt. "Wer weiss schon, ob wir nicht heute noch einen Einsatz bekommen. Da sollte jeder einen klaren kopf haben, sogar sie, Doktor," gab er der Frau rückendeckung.
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Do 09 Jan 2014, 14:37

"Halten Sie sich da raus.", meinte Natalia in die Richtung des Söldners in seinem komischen Anzug. Warum er ihn immer noch trug, konnte sie nicht sagen.
Als der Sergeant 1st class Avory dazwischen sprach, nickte ihm die First Lieutenant anerkennend zu. Wenigstens waren die militärischen Bediensteten hier in der Überzahl und so konnte sie sich wenigstens auf Rückendeckung verlassen. Nicht, dass sie es unbedingt gebraucht hätte.
"Genau darum geht es... ich habe meinen Hals für sie in der Schlinge. Nach getaner Arbeit können sie sich von mir aus in die Bewusstlosigkeit trinken... Aber jetzt verschwindet das wieder, Doktor.", dabei klang ihre Stimme etwas ruhiger aber dennoch eindringlich.
Damit hatte sie Recht und das dürfte auch Snyder irgendwo klar sein. Sie gehörten alle, auch die Zivilisten, zur Outcast Recon und so war wenn der Colonel nicht anwesend war eben die First Lieutenant für die Truppe verantwortlich. Würde zum Beispiel der Colonel plötzlich das Quartier betreten und da saß einer während der Vorbereitungszeit mit einem alkoholischen Getränk in der Hand da... dafür musste Natalia sich dann verantworten.
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Do 09 Jan 2014, 15:17

"Pht, gut...", knurrte Snyder, auf dem Weg aus dem Zimmer irgendwelche komischen Sachen brummelnd, und stellte das Bier im großen Zimmer zurück in den Kühlschrank. Das würde wieder lasch werden! Immerhin konnte sie ihm nicht die Amphetamine verbieten. Dann wäre aber echt Polen offen.

Er ließ sich in einen der großen Stühle plumpsen und stellte fest, dass diese erstaunlich gut gepolstert waren. Immerhin etwas. Und Chips hatte er auch noch. Also, alles nicht so schlimm. Aber auf die Dame hatte er jetzt erstmal keine Lust mehr. Sollte sie doch zu ihm kommen, wenn sie etwas wollte.

Wieso hatten die eigentlich ihn ausgewählt? Er kannte sich mit Hallozinogenen und anderen Drogen aus, aber an sich... Naja, was sollte es auch sein. Sie hatten keinen besseren für den Job gefunden. Wofür auch immer. Quoten-Zivilist. Mit einer Knarre konnte er einigermaßen umgehen, aber er war weiss Gott kein Profi damit. Also egal. Immer mal weiterschauen, immer mal vorankommen.
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Grim
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Do 09 Jan 2014, 18:44

Nick hatte die Szenerie nur kopfschüttelnd beobachtet. Nicht, dass er nicht auch mal gerne ein Bierchen über den Durst trank. Aber am frühen Nachmittag? Soetwas taten doch nur ausgemachte Alkoholiker! Das musste nun wirklich nicht sein. Sowas von unvernünftig. Oh, sie würden Spaß haben mit den Zivilisten, das sah er schon kommen. Fehlte nur noch, dass die auf die Idee kamen, ihnen im Weg herum zu laufen. Mit einem lautlosen Seufzer nahm er eine Dose Erdnüsse aus dem Kühlschrank, riss den Deckel auf und stellte sie – nachdem er sich eine Handvoll genehmigt hatte – zur freien Verfügung auf den Küchentisch. Inzwischen hatte sich der Großteil des Teams um diesen versammelt und so musste er ihn zuerst umrunden ehe er einen freien Stuhl fand, auf dem er Platz nehmen konnte.
"Und nun?", fragte er in die Runde, das unangenehme Schweigen, das nach Cavins Disput mit dem Doktor eingetreten war, brechend, "Irgendwelche Kartenspieler unter ihnen?"

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Porphyrion
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Do 09 Jan 2014, 19:08

"Kann nur mit Planet of Warmongers helfen.", schnaubte Snyder. "Das aber gut. Hab nen Level 120 Paladin am Laufen. Wenn irgendwer Lust hat, ich spiele in den unteren Arenaligen mit. Für mehr reicht es nicht, wenn man den ganzen Tag im Labor steht und Nervensuppe für die Militärs kocht."

Die Chipspackung war mittlerweile aufgebraucht, also langte er über den Tisch, die Packung auf den Boden fallen lassend, und griff sich die Erdnüsse. Gierig schüttete er sich mehr als zuviel in seine Hand und verschlang es mit genüsslichem Kauen.

"Oder Guard of the Elders. MOBA, wenn ihnen das was sagt. Aber da bin ich noch erbärmlicher. Ich seh es schon kommen, ich werde erst wieder Zeit zum Zocken haben, wenn ich in Rente bin." Er knurrte und streckte sich, wobei er beinahe aus dem Stuhl kippte. Gerade noch mal gut gegangen. Nun ließen die ihnen kein Alkohol haben. Normalerweise hätte er um die Uhrzeit schon sein erstes Bier drin, Labor oder nicht. Er funktionierte besser so.
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: E o V - Die Quartiere   Do 09 Jan 2014, 19:20

"Nur Poker... oder Blackjack.", gab die First Lieutenant auf die Frage von Fendring zur Antwort. Auf der Offiziersakademie hatte sie mit ihren Kameraden öfters gepokert, zu jener Zeit hatte sie es auch gelernt und war nicht mal so schlecht darin. Sie konnte gut bluffen, aber wirklich Glück schien sie beim Spiel nicht zu haben.
Als der Doktor seine leer gegessene Chipstüte einfach nahm und auf den sauberen Boden fallen ließ, schloss Natalia lediglich kurz die Augen um ruhig aus und ein zu atmen bevor sie die Hand hob und demonstrativ in Richtung der Küchenzeile zeigte. "Dort drüben unter der Spüle... da ist ein Mülleimer... sofort...", sprach sie auffordernd und gab sich alle Mühe ruhig zu bleiben. Sie hasste solches Verhalten regelrecht... sie hatten eine wunderschöne Unterkunft erhalten und solange sie hier war, würden sie hier so gut wie möglich Ordnung halten auch wenn man sich ein wenig auf den Füßen stand.
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