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 [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts

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Grim
The Reaper
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BeitragThema: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Sa 19 Apr 2014, 23:12

Sieben Jahre sind vergangen seit Stormwind von der orcischen Horde gebrandschatzt und das Königreich unter ihrer grünen Faust zerschlagen wurde. Es waren Jahre, in denen die Schmieden glühten, Verbündete geschart und Pläne zurecht gelegt wurden. Nun, endlich, bebt die Erde wieder unter dem schweren Marschschritt der Armeen und Blut tränkt erneut den gepeinigten Boden Azeroths. Orgrim Doomhammer, der brilliante Kriegshäuptling der Horde, hat den Krieg von zwei Fronten her eröffnet: während seine Truppen vom Blackrock aus nach Norden marschierten und Khaz'Modan bis hinauf nach Dun Modr verheerten hat seine Flotte zeitgleich den Krieg an die Küste Lordaerons gebracht. Bis in das Elfenkönigreich von Quel'thalas hat der geniale Stratege Doomhammer seine Grunzer und Amani-Hilfstruppen geführt und dieses uralte Reich an den Rand der Vernichtung getrieben.
Nun, im zweiten Jahre des Krieges, hat sich das Blatt jedoch gewendet. Unter der Führung Lord Anduin Lothars ist die frisch gegründete Allianz von Lordaeron zum Gegenangriff übergegangen und mehr und mehr verlorenen Boden wieder gut gemacht. Mit Unterstützung der Hochelfen von Quel'thalas und der Wildhammer-Zwerge aus dem Hinterland haben Lothars Truppen den Thandolübergang unter ihre Kontrolle gebracht und Dun Modr von der Horde befreit. Geschlagen aber nicht besiegt lassen sich die Reste der orcischen Bodenoffensive durch das Sumpfland zurück fallen, die verfolgenden Heere der Allianz dicht auf den Fersen. Hier jedoch gerät der Siegeszug Lothars, der seine Truppen bisher von Sieg zu Sieg geführt hat, ins Stocken. Die Horde besitzt gleich zwei mächtige Bollwerke in dieser Gegend, von denen aus sie sich dem Feind entgegen stellen kann: Dun Algaz, die mächtige Bergfestung, zu der sich Doomhammer nun zurück zieht, und Grim Batol, die verfluchte frühere Heimat der Wildhammer-Zwerge, die nun das Gefängnis der Drachenkönigin Alexstraza ist. Zudem kommt ihnen das Land selbst zur Hilfe: das Sumpfland ist eine weite, morastige Tiefebene, durchzogen von unzähligen Flüsschen und Bächlein. Die Straßen hier sind schmal und in schlechtem Zustand und so muss Lothar notgedrungen seine Streitmacht aufteilen um sie rasch genug nach Süden bewegen zu können.
In diesen Tagen kommt es zu einer der blutigsten Schlachten des gesamten Krieges, einer Schlacht, die volle drei Tage währt und mit unerbittlicher Härte und gnadenloser Selbstaufgabe auf beiden Seiten gefochten wird. Allein der Tatsache, dass ihr Ausgang sich als wenig relevant für den weiteren Verlauf des Krieges erweisen sollte, ist es geschuldet, dass sie in späteren Zeiten sträflich in Vergessenheit geraten sollte und ihr der gerechte Platz in den Geschichtsbüchern verwehrt blieb. Dies ist nun die Geschichte dieser Schlacht und der Helden, die in ihr kämpften.



Denen unter euch, die schon länger dabei sind, wird diese Geschichte vielleicht vage bekannt vor kommen. In der Tat habe ich mich nämlich bereits einmal daran versucht – mit mäßigem Erfolg. Deshalb nun eine Neuauflage, die grundlegend anders strukturiert sein wird. Es sei vornweg erwähnt: dies hier ist ein Experiment. Ich versuche etwas vollkommen Neues, also seid gewarnt, worauf ihr euch einlasst. Aber von Anfang an...
Wie bereits aus der kurzen Vorgeschichte ersichtlich wird es hierin darum gehen, eine Schlacht zu beschreiben. Und zwar nur und genau eine Schlacht. Damit ist die Handlung abgedeckt. Selbstverständlich wird das Ganze aber dementsprechend ins Detail gehen. Was mir dabei am Herzen liegt ist weniger die kunstvolle Beschreibung der Verteilung von Blut und Gedärmen in der lokalen Flora, sondern viel mehr der taktische Aspekt. Insofern soll mindestens so viel Fokus auf der Heeresleitung, die irgendwo fern der Front auf ihrem Feldherrenhügel steht, liegen, wie auf den Soldaten vorn im blutigen Hangemenge. Aber mehr als das! Ich möchte alle Aspekte der Schlacht beschrieben haben. Das ganze Drumherum. Boten, die hinter den Linien entlang eilen um Befehle zu befördern. Das Lazarett, wo die Verwundeten versorgt werden. Reservetruppen und deren ungewisses Bangen, wann es für sie nach vorne geht. Wenn man das alles zusammen nimmt, dann sollten die tatsächlichen Kampfhandlungen nur noch eine untergeordnete Rolle spielen.
Kommen wir nun zum experimentellen Teil. Was sich letztes mal heraus gestellt und als große Schwachstelle des Settings erwiesen hat, war, dass die Interaktion zwischen den Schreibern sehr mühsam ist, wenn man gleichzeitig zahlreiche Schauplätze parallel bearbeiten möchte. Dazu müsste jeder Schreiber unzählige Charaktere haben um an möglichst vielen Plots teilzunehmen, sodass er stets genug Charaktere für Interaktionen in der Nähe sind. Gleichzeitig bietet die Handlung verhältnismäßig wenig Platz für Interaktionen. Zumindest im Handgemenge heißt es letztendlich dann ja doch wieder 'jeder Mann für sich'. Kurzum: keine idealen MSG-Bedingungen. Deshalb habe ich mich für eine durch und durch pragmatische Lösung entschieden: ich mache einfach keine MSG daraus. Mir schwebt ein anderes Format vor. Eine Art von Collage aus zusammen gestückelten, bisweilen nur lose verbundenen Szenen. Konkret heißt das: anstatt Post für Post jeweils dort weiter zu schreiben, wo der vorherige Schreiber geendet hat macht jeder hier quasi sein eigenes Ding. Natürlich kann und sollte er darin die in den Posts der anderen Schreiber beschriebene Handlung aufgreifen, wenn die Szene dies erfordert. Bisweilen kann es auch zu Kommunikationen kommen. Aber generell ist jeder Schreiber relativ unabhängig. Im Umkehrschluss heißt das selbstverständlich auch, dass ich verhältnismäßig lange Posts erwarte. Eigenständige, in sich abgeschlossene Posts, keine Drei-Zeilen-Reaktion, keine offenen Enden an die andere anknüpfen sollen. Die Beschreibung einer Szene eben, eines Ausschnitts aus der Schlacht. Desweiteren werden wir darauf verzichten, Steckbriefe zu schreiben. Dies hat den simplen Grund, dass es sonst rasch unübersichtlich würde, denn ich erwarte eine Vielzahl von Perspektiven von jedem Schreiber. Ihr sollt euch also nicht auf einen oder einige wenige Charaktere fest legen, sondern all das schreiben, was euch gerade in den Sinn kommt. Ihr könnt einen Post mit einem neuen Charakter beginnen und diesen am Ende des selben Posts bereits wieder sterben lassen. Natürlich dürfem Charaktere auch länger verwendet werden, aber je nachdem wie die Schlacht sich entwickelt und die Handlung sich von ihrer Position weg bewegt können diese auch für kürzere oder längere Zeit keinen Auftritt mehr haben. Selbstverständlicherweise gilt, dass ein Charakter trotz dieser losen Haltung an seinen jeweiligen Schreiber gebunden bleibt. Dies ist insbesondere relevant für die höheren Ränge. Wenn Schreiber X bereits den Hauptmann dieser und jener Kompanie schreibt, dann kann Schreiber Y nicht ebenfalls den Hauptmann schreiben, sondern muss sich einen anderen Soldaten aussuchen, wenn er aus der Sicht besagter Kompanie schreiben möchte. Abschließend sei noch zu erwähnen, dass aufgrund dieser besonderen Art des Postens auch eine relative Freiheit bezüglich der Aktivität herrscht. Wenn jemand nur selten zum Schreiben kommt, dann stört das in diesem Fall überhaupt nicht, da im Regelfall niemand auf bestimmte andere angewiesen ist. Es ist theoretisch sogar möglich, dass an und für sich Unbeteiligte zu beliebigem Zeitpunkt vorbei schauen und einen einzelnen Post absetzen ehe sie sich wieder aus dem Staub machen. In der Praxis erwarte ich aber selbstverständlich trotzdem von allem Beteiligten, dass sie ein halbwegs vernünftiges Posttempo an den Tag legen.
Aufgrund des besonderen Stils dieses Experiments gehe ich davon aus, dass die Geschichte nicht für jeden Schreiber etwas sein wird. Ich würde deshalb jeden bitten, bevor er hier eine Zusage gibt, in sich zu gehen und abzuwägen, ob er mit diesem Stil klar kommen kann, ob er Spaß daran haben könnte und ob er die notwendigen Voraussetzungen mit sich bringt. Konkret richtet sich das Setting an:
  • Leute, die gerne längere Texte schreiben, eigenständig Handlung ein- und voran bringen und von sich aus die Initiative ergreifen
  • Leute, die nicht nur in Action-Szenen aufblühen, sondern genauso viel Freude daran haben, die Handlung vom ruhigeren aber nicht weniger wichtigen Feldherrenhügel voran zu treiben
  • Leute, die sich wenigstens rudimentär mit der Warcraft-Welt und deren Hintergründen auskennen

Wenn ihr euch davon angesprochen fühlt, dann würde ich mich freuen, euch in diesem Experiment begrüßen zu dürfen.

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Dreyri
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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Sa 19 Apr 2014, 23:18

Huh. Nein danke. Das ist nichts für mich.

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Sa 19 Apr 2014, 23:22

@Grim schrieb:

Leute, die sich wenigstens rudimentär mit der Warcraft-Welt und deren Hintergründen auskennen

Negativ, kein Interesse
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Sa 19 Apr 2014, 23:28

Eigentlich sind die großen Schlachten zwischen Horde und Allianz ja nicht das, was ich in einer Warcraft-MSG beschreiben will; aber dieses Konzept allein macht die MSG schon interessant für mich - würde mich schon sehr interessieren, ob das was werden kann! Und mit dem Setting könnte ich mich vielleicht auch halbwegs anfreunden...

Ich werde daher mal deiner Bitte nachkommen und mir gründlich überlegen, ob ich mitschreiben will oder nicht.
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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   So 20 Apr 2014, 01:29

Ich Negativiere.
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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Mo 21 Apr 2014, 02:28

ich mag zwar Geschichten im Warcraft universum, aber du weisst ja selber, das ich es nicht wirklich schaffe, lange posts zu schreiben.. Also gibt es von mir ne absage.
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Ape

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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Mo 21 Apr 2014, 11:51

Warcraft ist einfach nicht mehr eine Welt, von daher auch von mir eine Absage.
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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Mo 21 Apr 2014, 12:35

Da ich eh schon überlastet bin, werde ich wohl nicht mitschreiben.
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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Mo 21 Apr 2014, 12:56

Ich habe es mir lange durch den Kopf gehen lassen und sage: Ich bin dabei.
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Basol
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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Mo 21 Apr 2014, 14:27

Als ich gemerkt hab, dass es eine Neuauflage von "Der längste Tag" ist, wollte ich schon eine Absage erteilen, aber die Umsetzung des Ganzen reizt mich wirklich, das ist wirklich mal was Neues. Insofern könnte ich es mir wirklich vorstellen, da mitzumachen.
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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Mo 21 Apr 2014, 15:59

Bin dabei.
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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Mo 21 Apr 2014, 21:05

Also erstmal Hut ab, scheinst dir wirklich sehr viele Gedanken gemacht zu haben!
Was mich betrifft, Warcraft fesselt mich als Setting schon lange nurnoch kaum bis garnicht und diese spezielle Art des Erzählens reizt mich leider auch nicht besonders.
Trotzdem, wie gesagt, schön gemacht.
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Redeyes
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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Mo 21 Apr 2014, 22:37

sorry Grim ich denke das is nix für mich, sowohl vom setting als auch von der art des "experimentes" nicht
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: [Experiment/Warcraft] Tage des Bluts   Mo 28 Apr 2014, 21:08

Nach reiflicher Überlegung muß ich nun leider doch noch eine Absage erteilen. Ich bin niemand, der gerne lange Posts schreibt; für gewöhnlich bin ich schon froh, wenn ein Post wenigstens das Textfenster ausfüllen kann - lange Posts verlangen mir zu viel Zeit ab und würden somit zu sehr aufhalten.
Davon abgesehen mag ich es auch nicht, eine Vielzahl von Charakteren zu schreiben, das mündet zu oft in lieblose, hastig erstellte Scherenschnittcharaktere. Auch wenn die Mehrzahl davon wohl ohnehin schnell wieder sterben würden, motiviert mich so etwas einfach nicht.
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