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 Sarazech - die eiserne Nation

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Dreyri
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BeitragThema: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyFr 20 Jun 2014, 13:07

Zerreisst es. Ich versuche gelassen zu bleiben Very Happy

Rassen:

Sarazech ist ein multikulturelles Reich, das sich aus verschiedensten Völkern zusammensetzt. Sesshaft sind dort ausschliesslich Menschen, doch dafür sind es Menschen aus aller Welt.
Man trifft ab und zu auf andere Rassen,  die sind in der Regel aber nur auf Durchreise da oder betreiben Handel. Insbesondere Angehörige von bekanntlich magisch begabten Rassen, sind in Sarazech sehr ungern gesehen.
Den Phänotyp der Bewohner umfasst fast alle Möglichkeiten, die das menschliche Volk zu bieten hat. Am häufigsten sind aber einerseits jene Menschen mit der bronzefarbenen Haut, den dunklen Mandelaugen, den hohen Wangenknochen und den meist glatten, dunklen Haaren. Sie sind weder sehr groß noch sehr klein gebaut, sind jedoch oft eher stämmig.
Andererseits sind auch oft Menschen anzutreffen, die durchschnittlich etwas grösser und kräftiger und stark behaart sind. Ihre Haare reichen von dunklen Blondtönen bis zu einem mittleren Braun, die Haut fällt etwas heller aus, ist jedoch noch immer dunkler als jene Haut der nördlicheren Menschen. Augen gibt es in allen vorkommenden Farben, wobei Grün, Braun und Grau die häufigsten sind.
Die verschiedenen Völker bleiben grösstenteils untereinander, eine Durchmischung findet kaum bis gar nicht statt.

Gesellschaftlicher Aufbau:

Als das Reich der Sarazechen entstand, herrschte das Recht des Stärkeren. Und das ist bis dato so geblieben. Die unterste Schicht besteht aus den ärmsten Völkern, die den Stand des Sklaven haben und für die Arbeiten zuständig sind, für die sich die höheren Schichten zu schade sind. Sie machen die Drecksarbeit und wohnen in nach Völkern sortierten Massenlagern, wo die Lebensumstände kaum zumutbar sind. Trotzdem bleiben sie, weil für die meisten von ihnen das Auswandern der Tod bedeuten würde.
Die Sklavenschicht erhält kein Geld, dafür haben sie das Recht auf einen Platz in den Massenlagern und kriegen Nahrung.
Die Leibeigenen, die zwar nur eine kleine Schicht sind, sind eine Stufe höher gestellt, als die Sklaven. Sie geniessen die Vorzüge, einer reichen Person zu gehören, können sich in den Anwesen und der Stadt frei Bewegen. Sie erledigen Einkäufe, überbringen Botschaften, haben ein eigenes Zimmer und kriegen Taschengeld. Sie dürfen Schenkungen annehmen, können freigekauft werden oder sich selbst freikaufen, womit sie als freie Personen anschließend zur Bürgerschicht gehören.
Die Bürger verdienen ihr Geld, in dem sie Geschäfte und Handel betreiben und die administrative Arbeit der höheren Schicht erledigen. Sie können jedoch nur Geschäfte pachten und das damit verdiente Geld geht zur Hälfte an den Besitzer des Geschäfts. Gelingt es ihnen, genug Geld zu sparen, können sie zum niederen Adel aufsteigen. Sie dürfen nun eigene kleine Geschäfte wie Schneidereien, Künstlerateliers und Ähnliches besitzen. Hat man genügende davon, kann man für den Hochadel interessant werden. In den Hochadel kommt man nur durch Heirat. Als Hochadeliger kann man sich ganze Stadtviertel kaufen, kann Raffinerien besitzen und sein Leben nur noch geniessen, denn der Rest der Bevölkerung schaufelt einem das Geld in die Taschen. Als Hochadeliger hat man auch das Recht auf ein Familienwappen.


Mentalität:

Der Hochadel der Sarazechen verfolgt strenge Prinzipien und wer nicht hineinpasst, wird wie ein Käfer zerdrückt. Insbesondere magische Völker und die Magie an sich werden sehr skeptisch betrachtet.
Menschen werden im Reich mit offenen Armen empfangen, andere Rassen ebenfalls, solange sie als gute Handelspartner gelten. Gegen magisch begabte Völker herrschen viele Vorurteile vor.
Da der Grossteil der Menschen in Sarazech genug damit zu tun hat, für sich selbst zu sorgen, wird Moral eher kleingeschrieben und das Reich ist für seinen Schwarzmarkt berüchtigt. Man lässt nichts aus, das irgendwie Profit bedeutet und so manch einer mordet für das Wohl seiner Familie.
Vom eigenen Volk wird der Senat nicht wirklich geliebt aber notgedrungen geduldet. Was die hohen Herren auf ihren dicken Hintern in ihren Sälen besprechen, kriegen die unteren Schichten kaum mit. Mit spontanen Gesetzgebungen müssen sie sich abfinden.
Viele möchten dem Reich eigentlich entkommen, können es sich aber nicht leisten. Aufmüpfige Menschen werden systematisch liquidiert und in der großen weiten Welt wird Sarazech als blühender Hafen des Reichtums angepriesen.
Die Nation ist bereits seit Anbeginn zerklüfftet, was die hohen Herren allerdings sehr gut zu kaschieren wissen. Sie versinken im Reichtum und mit scheinbar grosszügigen Geschenken waschen sie den Schmutz ihres Reiches gerne wieder rein.

Lebensweise:

Sarazech besteht eigentlich nur aus einer einzigen gigantischen Stadt und einigen wenigen grösseren Dörfer, wo das Erz (hauptsächlich Thrakaterz) abgebaut wird.
Die Hauptstadt des Reiches, Loht, wurde mittig in einem Talkessel gigantischen Ausmasses gebaut. Somit ist sie umgeben von Gebirge, während der Kessel einer eher trostlosen Steppe gleicht. Vereinzelte Oasen sorgen für etwas fruchtbaren Boden, wo auch fleissig Ackerbau betrieben wird, um wenigstens einen Teil des hungrigen Volkes ernähren zu können.
Dort wo die Erde verdorrt und rissig ist, wird seit noch nicht allzu langer Zeit Maton abgebaut, weshalb man dort ebenfalls kleine Dorfstätten eingerichtet hat, um Arbeiter unter zu bringen.
Somit befindet sich mehr als Hälfte des gesamten Volkes in Loht, wo der Hochadel seine Untertanen gut im Blick hat.
Die Stadt ist dabei in mehrere Viertel unterteilt, wobei die prunkvolleren Bauten von einer Mauer und einem Zaun umgeben sind, um den Adel vor etwaigem Pöbel zu schützen.
Die Bürgervietel bestehen aus eng zusammenstehenden Häusern.
Die Sklaven werden über Nacht in große Hallen zusammengepfercht.
Je höher die Schicht, umso wichtiger wird die Familie. Sklaven dürfen zwar nicht heiraten, doch es ist ihnen nicht verboten, sich zu lieben, solange sie amuröse Tätigkeiten auf ihre Bunker beschränken.
Leibeigene dürfen mit Erlaubnis ihres Besitzers heiraten. Etwaige Kinder werden automatisch ebenfalls zu Leibeigenen. Ihnen steht die Bildung zu, die ein Leibeigener erhält, um seinem Besitzer gut dienen zu können.
Bürgern ist es freigestellt, ob und wen sie heiraten. Die Bildung der Kinder muss aus eigener Tasche bezahlt werden und ist bei mehreren Kindern in der Regel den Jungen vorbehalten.
Ab dem niederen Adel geziemt es sich, Hochzeiten zu arrangieren. Bildung ist für beiderlei Geschlechter selbstverständlich. Eine arrangierte Hochzeit kann nicht rückgängig gemacht werden.

Politik:

Der Hochadel besteht aus den verschiedenen Familienclans, die alle gemeinsam den Senat bilden. Wer von diesen Clans am meisten Macht hat, kann bestimmen, wer der Senator oder die Senatorin ist, was dann logischerweise immer eine Person des jeweiligen Clans ist.
Es kam in der Geschichte von Sarazech sehr häufig vor, dass ganze Familie abgeschlachtet wurden, um einen Machtwechsel einzuleiten.
Überhaupt herrscht im Hochadel ein reger Wechsel an stürzenden und aufsteigenden Familien. Die längste Amtszeit eines Senators dauerte 11 Jahre, ehe er vergiftet wurde.
Als Grundregel gilt, dass immer das älteste Familienmitglied Senator oder Senatorin ist. Erst wenn auch das letzte Familienmitglied gestorben ist, darf die nächstmächtige Familie den Sitz an sich reissen.
Diese Art der Regierung sorgt unter dem Hochadel für jede Menge böses Blut, Gruppenbildungen und natürlich hat es reichlich Platz für Intrigen. Eine Änderung der Regierungsform wurde schon öfters zur Debatte gebracht, doch bisher wurden jegliche Vorschläge abgelehnt.
Immerhin sind sich die hohen Herren einig, wie das Volk behandelt werden muss.
Versammlungen des Senats finden einmal im Monat mindestens statt.


Technologischer Entwicklungsstand:

Landwirtschaft:

Wenn in Loht Tiere leben, dann Pferde. Sie wachsen halbwild in ihrem natürlichen Lebensraum, den Steppen, auf und gelten beim Adel als Statussymbol. Auf ihren Rücken können die Adeligen durch die verdreckten Strassen ihrer Stadt reiten, ohne ihre Gewänder oder gar ihre Füsse schmutzig zu machen. In Loht werden zweierlei Arten von Pferden gezüchtet. Große, feingliedrige Zelter und kleinere, stämmige und trittsichere Kleinpferde für die Arbeit in den Minen und als Lastenträger.
Nebst Pferden gibt es auch Kühe und Ochsen, die als Zugtiere eingesetzt werden. Mühlen können durch das Flusswasser angetrieben und an mehreren Stellen kann der Fluss gestaut werden, um in den trockenen Zeiten die Felder zu fluten und so zu wässern.
Rund um das Wasser ist der Boden fruchtbar, weshalb dort Ackerbau betrieben wird. Das Vieh ernährt sich von Steppengras, die Herden laufen frei herum und werden von Hirten bewacht.
Nebst Kühen haben sich vor allem Ziegen als Fleisch und Milchlieferanten etabliert.
Auf den Äckern werden vor allem Mais und Kartoffeln angebaut aber auch Getreide wie Gerste, Weizen und sogar Reis werden hergestellt.
Loth lebt aber auch zu einem großen Teil vom Import und Export.

Handwerk:

Der große Zweig von Loth ist die Herstellung von Metallen, insbesondere von Thrakatstahl. Durch das große Vorkommen von Thrakaterz in den Gebirgen rund um die Stadt, wurden, sobald es möglich war, die ersten Raffinerien aufgestellt. Inzwischen gibt es ganze sechs davon im Reich der Sarazechen und in vier davon wird Thrakatstahl hergestellt. In den anderen beiden Raffinerien, werden andere Metalle hergestellt.
Vor kurzem wurde die erste Matonraffinerie aufgebaut und daraus erste Kraftstoffe hergestellt.

Kleidung:

Die Sarazechen benutzen in erster Linie Leinen und Seide. Stoffe sind teuer, weil sie importiert werden müssen.
Auch bei der Kleidung wird penibel auf den Stand geachtet. Die Sklaventracht besteht aus einer groben Tunika, meist in den naturgegebenen Farben der Leinenstoffe. Als Gurt wird ein einfaches Hanfseil verwendet, das Schuhwerk besteht im Sommer aus Sandaletten und im Winter aus Stiefeln. Männer wie Frauen tragen einfache Bundhosen dazu.
Leibeigene tragen ebenfalls Tuniken, doch um sie als Solche zu erkennen, befindet sich auf dem Rücken und auf der linken Seite der Brust ganz klein aufgestickt das Familienwappen des Besitzers.
Bei den Bürgern variiert die Kleidung, jenachdem wie viel jemand verdient. Gefärbte Stoffe sind eher selten und zum Einsatz kommen Hemden, Wamse, Hosen und oftmals weite Faltenröcke bei den Frauen. Wenn die Frau lieber Hosen trägt, dann muss ihr Oberteil ihr mindestens bis eine Handbreit über das Knie reichen, alles Kürzere ziemt sich nicht. Frauen des Bürgerstandes müssen ihre Arme bis zu den Handgelenken bedecken. Das Hochkrempeln der Ärmel ist erlaubt, wenn es die Arbeit verlangt.
Alles andere ist vor allem bei verheirateten Frauen verpönt. Ledige Damen setzen in Anwesenheit von Männern mit dem Hochkrempeln der Ärmel ein Zeichen, dass sie an einem der Herren interessiert ist.
Auch der Adel hat seine ganz eigene Mode. Bei den Herren gilt, dass jene, die etwas auf sich halten, ihre Kleidung so auswählen, dass sie zumindest die Farben des eigenen Wappens vereint. Als besonders edel gelten für beide Geschlechter weite Roben, die auch vom Grossteil des Adels getragen werden. Die Krägen der Roben sollten eng am Hals anliegen und je länger die Ärmel sind, umso edler erscheint das Ganze.
Bei Frauen dürfen die Roben am Rücken gerne geschnürt werden, um die Taille etwas zu betonen.
Ein ebenfalls sehr festliches und gern gesehenes Gewand ist die Rahath. Sie ist ein modisches Kleidungsstück fast ausschliesslich aus Seide, das den Damen vorbehalten ist. Sie besteht aus einem einzigen großen Tuch, das um den Körper der Frau gewickelt und mit Nadeln und Klammern zusammengehalten wird. Meist ist das Tuch zu groß und der Rest wirft sich die Frau über die Schulter. Die verheiratete Dame über die Recht, die unverheiratete Dame über die linke Schulter.
Je länger der Rest ist, der über die Schulter fällt, umso kostbarer ist das Ganze und die ganz edlen Damen benutzen bisweilen Leibeigene, damit die meterlange Schleppe nicht den schmutzigen Boden berührt.

Architektur:

Die Prunkbauten der Adeligen bestehend vorwiegend aus Sandstein und Holz. Holz ist sehr teuer, da die wenigen Bäume in der Umgebung zu wertvoll sind, um sie abzuholzen, da sie Früchte tragen.
Die Adeligen bevorzugen große, weitläufige Bauten, regelrechte Villen, oftmals mit Innenhof und Eckerkern.
Das Fundament und das Grundgeschoss sind meist aus Sandstein, während alle übrigen Stöcke aus Holz oder Mauerwerk bestehen. Die Dächer sind entweder kuppelförmig oder abgeflacht.
Die Häuser in den Bürgervierteln sind oft gemauert oder aus Sandstein. Auch hier sieht man nur Kuppeln und Flachdächer.
Für die Sklaven gibt es verschiedene Hallen, die hauptsächlich gemauert sind. Sie sind rechteckig und sehen aus wie wertlose Bunker.

Nautik:

Sarazech ist für seine Luftschiffe bekannt, an deren Technologie immer noch weiter gefeilt wird. Die Sarazechen transportieren Güter somit entweder über den Luftweg oder aber über längliche Boote auf dem Fluss, der quer durch die Stadt fliesst. Der Fluss fliesst durch den gesamten Talkessel und kann so sehr gut als Transportweg benutzt werden. Auf seiner gesamten Länge befinden sich fünf Häfen. Zwei jeweils am einen der beiden Eingänge des Kessels, zwei auf mittlerer Strecke und ein letzter mitten in Loht selbst.
Einen direkten Zugang zum Meer haben die Sarazechen allerdings nicht, weshalb ihre Schiffe auch nicht Hochseetauglich sind.

Wissenschaft:

Die Sarazechen sind ein sehr neugieriges Volk. Sie möchten alles verstehen und herausfinden, wollen immer wissen wie etwas funktioniert und vor allem haben sie einen wahnsinnigen Erfindergeist. Ihr Hass gegen die Magie treibt sie dahingehend auch sehr gut an.
So sind sie bewandert, was Sprengstoffe angeht und haben es geschafft aus Maton Kraftstoff für selbstfahrende Maschinen herzustellen.
Auch verschiedenste Waffen wurden so bereits hergestellt. Unter anderem einen Flammenwerfer oder eine Waffe, auf die sie besonders stolz sind - die Repetitionskugelschleuder. Damit können kleine Metallkugeln mit Höchstgeschwindigkeit verschossen werden, wobei die Waffe so ungenau ist, dass es eher Glück ist, wenn das Ziel getroffen wird.
Der Flammenwerfer neigt dazu, zu explodieren, wenn man ihn falsch bedient und auch die meisten anderen Erfindungen der Sarazechen sind noch so unausgereift, dass sie das Leben des Bedienenden mehr gefährden, als jenes des Ziels.
Sarazechen mögen auch sehr gerne Drogen und ähnliche Stimulanzmittel und sind eifrig am erforschen, wie man einen Sklaven noch leistungsfähiger mit noch weniger Nahrung machen könnte.
Zudem herrschen Gerüchte, dass einige Forscher versuchen, Menschen mit Maschinen zu verbinden, doch wie viel Wahrheit dahintersteckt ist mehr als nur unklar.

Magie:

Was die Sarazechen am meisten verachten ist Magie. Sie hassen Magier, sie hassen sogar Angehörige von Völkern, die überdurchschnittlich viele Magier hervorbringen und das lassen sie sie auch spüren.
Magie ist in ganz Sarazech unter Höchststrafe verboten und wird noch schlimmer geahndet als Mord, Ehebruch und Diebstahl.

Militär:

Bis und mit Bürgerschicht sind sowohl Frauen wie Männer wehrpflichtig. Die Adeligen dürfen im Falle eines Krieges selbst bestimmen, ob sie dabei sind oder nicht.
Sklaven kriegen eine einheitliche Rüstung aus Kettenhemden und werden darin unterrichtet, wie sie mit Schwert und Armbrust gegen Feinde vorgehen können.
Einige von ihnen werden auch mit Sprengsätzen versehen. Das sind meistens aber nur die Alten und Kranken. Man überlegt sich im Moment auch, ob man den Sklaven die Flammenwerfer und Artilleriegeschütze überlassen soll, da die sich ja gerne selbst in die Luft sprengen.
Leibeigene bedienen Rammböcke und Katapulte und die Bürger führen die Kriegsluftschiffe, dienen als Kavallerie. Sie sind grösstenteils mit Armbrüsten, Schwertern und Musketen ausgestattet.
In den gut gepanzerten selbstfahrenden Kriegsmaschinerien, die zwar unter Umständen für die Insassen ebenfalls lebensgefährlich sind, sitzen die Armeeführer, die meist zum niederen Adel gehören, wenn sie denn überhaupt in den Krieg ziehen.
Bisher wurden diese Maschinerien noch nie eingesetzt und man ist sich nicht sicher, ob die was bringen oder ob sie ein Selbstmordkommando sind.

Religion:

Der Niedere Adel und der Hochadel der Sarazechen ist frei von jeglicher Religion. Sie haben nichts für Götter oder Ähnliches übrig. Sie glauben nur an sich selbst und ihre Prinzipien.
Den Bürgern, Leibeigenen und Sklaven ist es allerdings erlaubt, zu glauben was sie wollen (irgendeine Hoffnung muss man in diesem Drecksloch ja haben), solange sie nur in ihren Häusern oder Bunkern beten und ihren Glauben fröhnen.

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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyFr 20 Jun 2014, 16:31

Einge Punkte, die mir aufgefallen sind:


  • Wer kontrolliert die Sklaven und wieso würde es den Tod bedeuten, zu fliehen? Jagt die Regierung fliehende Sklaven oder ist das Land so unüberwindbar? Haben sie keine Aufstiegsmöglichkeiten?
  • Wodurch unterscheiden sich Sklaven, Leibeigene etc.? Nur durch die Kleidung? Werden sie irgendwie
  • Wie sieht es mit Revolten aus? Bei diesen kümmerlichen Zuständen sind diese nicht unwahrscheinlich. Wie wird damit umgegangen? Man kann ja nicht Hunderte einfach liquidieren?
  • Wie genau können sie eine so massive Sklaverei kaschieren? Ich denke, dass das nicht so ein grosses Problem ist, da es wahrscheinlich auch noch andere Nationen mit Sklaverei geben wird, aber sie werden wohl als ziemlich brutal und für Sklaverei bekannt sein.
  • Kannst du das Thrakaterz und dieses Maton im Bestiarium beschreiben?
  • Kann eine nicht-arrangierte Hochzeit rückgängig gemacht werden?  Razz 
  • Kann ich mir diese Familienclans ähnlich wie Grims Zwergenklan vorstellen, also eine Familie mit Nebenfamilien, die schon seit längerer Zeit bestehen? Wie haben sich diese in so einer Umgebung entwickelt?
  • Die Anzahl an Senatoren ist nicht beschränkt? Du schreibst von verschiedenen ständig wechselnden Familien, also nehem ich an, dass es immer mehr werden.
  • Ich würde vorschlagen, du beschränkst dich auf Häuser und sagst, dass eine bestimmte Anzahl (20, 30, 50, was auch immer) der mächtigsten Familien einen senator stellen. Bei Neuwahlen werden die Familien neu eingeschätzt.
  • Könntest du die Technik, insbesondere die Luftschiffe, genauer beschreiben?
  • Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Wehrpflicht für eine Sklavenkultur sinnvoll ist, gerade weil man die ja nicht bewaffnen und an Waffen ausbilden will. Wäre es nicht sinnvoller, dass jede Adelsfamilie Leibeigene hat, die ausgebildet wurden und einen Teil dieser der nationalen Armee ausleihen und Bürger/adlige eine Soldatenkarriere verfolgen können?
    Die Idee von Sklaven als Selbstmordbomber und die besseren Positionen für Bürger in Kavallerie und Luftschifferei finde ich schon eine gute Idee, die auch in diese Richtung gehen würde.


Das ists mal von mir. Wink
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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyFr 20 Jun 2014, 22:16

Danke für die Punkte, einiges davon war ich auch schon am skeptisch betrachten...
Ich hab mir jetzt auch die Zeit zum Nachdenken genommen..

1) Die Sklaven haben nichts. Ausser ihre Unterkunft und das tägliche Essen. Und ihre Kleider. Jeder Sklave, der sich irgendwo aufhält, wo sich Sklaven nicht aufzuhalten haben (insbesondere bei den Ausgängen des Reiches), ist zum Abschuss freigegeben. Über das Gebirge kommt man ohne Nichts kaum drüber.

2) Leibeigene geniessen die Vorzüge, dass sie in den Villen ihrer Besitzer übernachten können, dass sie genügend zu essen haben, bessere Kleidung besitzen und überhaupt dürfen sie besitzen, was man ihnen schenkt und was sie sich von ihrem Lohn kaufen können.

3) Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Bürger und Adligen Sklaven dafür bezahlen, dass sie sie Revolten sofort melden ect. Damit das Ganze schon im Keim erstickt werden kann.

4) Nun, Sarazech hat Materialien und Rohstoffe, die auch für den Rest der Welt interessant ist. Auch wenn ihre Maschinen im Moment eher Selbstmordkommandos sind, so steckt darin Potenzial. Sarazech handelt ausserdem sehr gerne. Ichk ann mir also gut vorstellen, dass andere nationen vor den Zuständen auch gerne die Augen verschliessen.

5) Tu ich erst und vor allem nur, wenn das Konzept hier irgendwie angenommen wird...

6) Nicht arrangierte Ehen, sprich die Ehe von Leibeigenen und Bürgern können aufgelöst werden.

7) Stell dir die Clans vor wie Häuser.

Cool Ich habe das eventuell ein wenig unglücklich ausgedrückt. Es gibt jeweils nur einen Senator. Der Älteste der mächtigsten Familie. Die restlichen Familien bilden einfach quasi den Rest der Regierung, wobei bei den jeweiligen Versammlung natürlich nicht immer die ganze Familie antanzt, sondern ein, bis zwei Vertreter.

9) Die Technik werd ich auch erst dann weiter beschreiben, wenn das Konzept alse einigermassen angenommen gilt.

10) Muss ich mir noch einmal überlegen....

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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptySa 21 Jun 2014, 00:43

@Dreyri schrieb:
2) Leibeigene geniessen die Vorzüge, dass sie in den Villen ihrer Besitzer übernachten können, dass sie genügend zu essen haben, bessere Kleidung besitzen und überhaupt dürfen sie besitzen, was man ihnen schenkt und was sie sich von ihrem Lohn kaufen können.

Ich wollte da eigentlich noch schreiben, ob sie irgendwie gekennzeichnet sind durch Tätowierungen/Ringe/Ketten oder ähnliches, wie man das oft mit Sklaven kennt. Vielleicht etwas, über das du noch nachdenken kannst, muss aber nicht sein

@Dreyri schrieb:
4) Nun, Sarazech hat Materialien und Rohstoffe, die auch für den Rest der Welt interessant ist. Auch wenn ihre Maschinen im Moment eher Selbstmordkommandos sind, so steckt darin Potenzial. Sarazech handelt ausserdem sehr gerne. Ichk ann mir also gut vorstellen, dass andere nationen vor den Zuständen auch gerne die Augen verschliessen.

Denk ich auch, deshalb finde ich den Punkt mit dem guten Bild nach aussen nicht so sinnvoll.

@Dreyri schrieb:
5) Tu ich erst und vor allem nur, wenn das Konzept hier irgendwie angenommen wird...

Wir lehnen nicht so schnell ab. Razz 

@Dreyri schrieb:
Cool Ich habe das eventuell ein wenig unglücklich ausgedrückt. Es gibt jeweils nur einen Senator. Der Älteste der mächtigsten Familie. Die restlichen Familien bilden einfach quasi den Rest der Regierung, wobei bei den jeweiligen Versammlung natürlich nicht immer die ganze Familie antanzt, sondern ein, bis zwei Vertreter.

Ich denke, da ist der Begriff Senator auch irreleitend. Vielleicht wäre ein Titel wie 'Diktator' passender.  Mad Oder Imperator oder Präsident. Ein Senator ist normalerweise Mitglied eines Senats.
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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyMo 23 Jun 2014, 17:10

So, dann von mir auch noch ein paar Denkanstöße:

Rassen:
fangen wir doch einfach einmal direkt mit diesem Punkt an. Den finde ich sehr konfus. Gut, wir haben noch keine Historie im Konzept, insofern ist vielleicht einfach noch kein Platz für die Erklärung, aber wie kommt es, dass Menschen sämtlicher 'Rassen' in Sarazech zusammen leben? Das erscheint mir sehr unwahrscheinlich. Ich meine: die Nation ist jetzt nicht unbedingt ein derartiges Paradies, dass sie Auswanderer aus aller Herren Länder anzieht. Und selbst wenn, sollte es dann nicht eine "einheimische" Rasse geben, der die anderen deutlich untergeordnet sind? Oder kommen die anderen Rassen durch Sklavenhandel nach Sarrazech, so wie die Schwarzen nach Amerika?

Politik: hier stimme ich Vicati zu: ein Senator ist nach allgemeinem Verständnis ein Mitglied des Senats. Der Herrscher sollte eine andere Bezeichnung tragen. Außerdem fände ich es schön, wenn du diesen Punkt ein wenig ausbauen könntest. Was für Befugnisse hat der Herrscher denn? Und welche Rechte liegen beim Senat? Wird der Herrscher auf Lebenszeit gewählt oder nur für eine gewisse Periode? Und ist es wirklich notwendig, eine gesamte Familie auszurotten um einen neuen Herrscher zu wählen? Reicht es nicht, den jeweiligen Herrscher zu töten, sobald sich die Machtverhältnisse im Senat derart verschoben haben, dass dessen Familie eine neue Wahl nicht gewinnen würde?

Wissenschaft: hier gerät mir dein Konzept in einigen Punkten zu sehr ins steampunkige. Respektive was die selbstfahrenden Maschinen betrifft. Wobei du die verwendeten Technologien ja ansonsten sehr wenig charakterisierst. Wie muss man sich das vorstellen? Dampftechnologien? Uhrwerktechnologien? Und wenn sie über solche Technologien verfügen, warum findet man sie dann ansonsten scheinbar nirgends in der Gesellschaft? Mir scheint, solche Fortschritte hätten doch auch in der Landwirtschaft, dem Handwerk, ja, der ganzen Lebensweise Spuren hinterlassen sollen.

Militär: auch hier muss ich Vicati zustimmen: die Sklaven zu bewaffnen halte ich für keine gute Idee. Zu riskant. Zumal es ja abgesehen von den Wehrpflichtigen keine regulären Truppen gibt, die diese in Schach halten könnten. Darüber hinaus muss ich kritisieren, wie du sie ausrüstest. Jedem einzelnen Sklaven ein Kettenhemd zu stellen, dass halte ich für einen unmöglichen finanziellen Aufwand, selbst wenn sie an Stahl keine Knappheit haben.

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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyMo 23 Jun 2014, 18:33

@Grim

1) Ich habe nirgends geschrieben, dass Menschen sämtlicher Rassen vertreten sind. Sondern lediglich aus aller Welt, sprich, es gibt einfach sehr viele verschiedene Phänotypen und Volksangehörige. Dies geschah dadurch, dass einst ein Volk Magie blöd fand und eine eigenständige Protestnation gegen die Magie aufbauen wollte. Andere Völker oder Angehörige anderer Nationen oder Stämme liessen sich ebenfalls überzeugen und so entstand halt diese multikulturelle Nation, die sich gegen die Magie verschwört hat.
Im Laufe der Jahrzehnte oder Jahrhunderte entstand dann erst dieses dreckige Regime in der schwächere Völker unterdrückt wurden ect. Zudem herrscht natürlich auch reger Menschenhandel und mittlerweile ist wohl kaum einer noch so blöd und geht da hin, wenn er nicht gerade ein verdammt guter und reicher Geschäftsmann ist, der es mit den Adeligen aufnehmen kann.

2) Ich kann einräumen, dass ich den Begriff falsch benutzt habe. Ich möchte aber die Regierungsform nichtsdestotrotz so nennen. Nur weil wir hier im Erdenreich nen Senat definiert haben, muss das da drüben nicht auch so sein. Ich stelle mir das so vor, dass der Senat aus den ganzen Ratsmitgliedern, sprich den entsprechenden Adeligen besteht, die selbstverständlich lange und gerne diskutieren und jeder versucht dem Obersenator in den Arsch zu kriechen und ihn zu ihren Gunsten zu beraten, weil er die höchste Position innehat und somit ein Machtwort sprechen kann und darf.
Und wenn er abkratzt, wird sein Mörder natürlich nicht gleich rausposaunen, dass er das war, weil der sonst vom Rest der Adeligen ganz schnell beseitigt wird, sondern der Mörder muss erst einmal zusehen, dass der Rest der Familie auch abgemurkst wird. Wobei es natürlich klar sein dürfte, dass der Mörder idR von einer der mächtigeren Familie stammt, weil sonst hätte er kein Interesse daran, den Obersenator umzunieten, weil er sonst noch der Konkurrenz den Weg freimacht.

3) Was heisst zu sehr ins Steampunk? Ich meine, steampunk ist ja lediglich ein Nebenast des Fantasy. Haben wir irgendwo festgelegt, dass das ein reines Klischee-Mittelalter-Fantasysetting wird? oO
Nun, die ganzen Maschinen wurden erst vor kurzem entwickelt und sollen in erster Linie Kriegsmaschinen geben, die gegen Magie standhalten. Man soll damit gegen einen magisch begabten Gegner ins Feld ziehen können.
Die Technologie kommt wohl am ehesten an Dampftechnologie heran, wobei das von mir bisher nicht näher definierte Maton verbrannt wird. Diese ganzen Technologien sind die ersten ihrer Art und möchten von der Regierung noch so gut wie möglich geheim gehalten werden

zu punkt 4) sag ich jetzt erstmal noch nichts, weil ich da selber noch am drüber nachdenken bin.

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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyMo 23 Jun 2014, 20:55

1) Ich muss sagen, die Erklärung überzeugt mich nicht wirklich. Verschiedene Phänotypen entstehen ja nicht eben in unmittelbarer Nachbarschaft. Zwischen zwei deutlich unterscheidbaren Rassen dürfte eine Reisestrecke liegen, für die man zu Fuß etliche Monate, wenn nicht Jahre benötigt. Falls sie denn überhaupt gangbar ist. Diese Strecke müsste die Nachricht von der neuen Nation zurück gelegt haben und dann müssten – noch unwahrscheinlicher – größere Menschenmengen die Reise auf sich genommen haben. Ihre Heimat und alles, was sie ausgemacht hat, zurück gelassen haben. Und wofür? Für das Versprechen, dass es dort keine Magie geben wird. Das halte ich für eine verdammt schwache Motivation. Derart per se böse ist Magie schließlich auch nicht. Und selbst wenn irgendwo ein Stamm die Abneigung gegen Magie geteilt hätte: hätten die statt eine derart beschwerliche Reise auf sich zu nehmen nicht eher was eigenes aufgemacht? Kurzum: das ist mir zu dünn, zu unglaubwürdig. Lass mich deswegen vielleicht direkt fragen: inwiefern ist es denn relevant, dass eine größere Anzahl an Phänotypen in der Nation vorhanden ist?

2) Es ist dein gutes Recht, den Wunsch zu äußern, den Herrscher Senator zu nennen, aber ob wir dem stattgeben ist eine andere Frage. Senator ist einfach ein verhältnismäßig feststehender Begriff. Ihn für etwas anderes zu verwenden würde zu nichts weiterem als massiver Konfusion führen. Ich würde ja auch nicht auf die Idee kommen, einen niederen Infanterieoffizier als Admiral zu betiteln. Weil ein Admiral eben ein hoher Marineoffizier ist. Den Begriff falsch zu verwenden wäre absolut unsinnig. Und das ist hier ebenso der Fall.
Unabhängig davon finde ich aber, dass du meine Fragen zu diesem Punkt äußerst dürftig beantwortet hast. Wie mächtig ist der Herrscher denn jetzt? Ist das ein absolutistischer Diktator, der alleine herrscht, oder ist er lediglich ein Präsident, zu dem der Senat ein ausgewogenes Gegengewicht bildet? Und warum genau muss jetzt die gesamte Familie über die Wupper gehen, um einen Machtwechsel einzuleiten?

3) Vielleicht habe ich mich ein wenig falsch ausgedrückt. Es geht mir nicht darum, dass alles Klischee-mittelalterlich werden soll. Ich bin durchaus für vieles offen. Aber es sollte eben im Rahmen bleiben. Und 19th century technology würde neben allem anderen, was wir eben so haben, doch ein wenig befremdlich wirken. Deswegen wollte ich dazu eben mehr Informationen. Ich will dir das keineswegs ausreden. Ich würde es nur gern sehen, wenn du das ganze so ausbauen würdest, dass es sich etwas weicher einfügt.
Darüber hinaus habe ich vor allem folgende Bedenken wegen der Technologie: technischer Fortschritt ist etwas, was sich im Allgemeinen sukzessive vollzieht. Stück für Stück. Verbrennungsmotoren, wie du sie aber vermutlich bräuchtest, (oder auch nur Dampfmaschinen) sind technologisch schon ganz schön anspruchsvoll. Aus dem nichts taucht sowas nicht auf. Da muss es in den vorausgegangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten schon einiges an technischen und mechanischen Entwicklungen gegeben haben. Und die sollten sich doch irgendwo in der Gesellschaft nieder geschlagen haben...

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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyMi 25 Jun 2014, 14:20

Ach, so schwach finde ich das ehrlich gesagt nicht. Irgendein Irrer hat angefangen an Gott zu glauben und jetzt tuts die halbe Menschheit. X-tausend Leute haben alles aufgegeben, um nach Amerika zu gehen, weil dort alles besser ist. Dschingis Khan hat verschiedenste Stämme dazu gebracht, zu einem zu werden und alles zu erobern, was ihnen über den Weg läuft.
Es IST möglich, Leute von etwas zu überzeugen. Es ist ja quasi wie Amerika. Aber statt die Leute aus allen Ländern dorthin Reisen, reisen sie eben in eine neu gegründete Nation.
Und um deine Frage zu beantworten: Sarazech soll eine Nation sein, wo verschiedenste Traditionen zu finden sind, wo verschiedene Kulturen aufeinandertreffen. Hat unter anderem auch geschichtliche Hintergründe, die ich einbringen möchte, sofern sich die Gelegenheit jemals ergibt.


Jetzt braucht man also eure grosszügige Erlaubnis, um einer Regierungsform einen Namen zu geben? Euch hats auch nicht gekratzt, dass ich Leylinien und Nexus blöd finde.
Und ich denke nicht, dass die Leute allzu verwirrt über diesen Begriff sein würden. Weil grundlegend gesehen ist es ja ein einfacher Senat mit zusätzlich einer Person, deren Stimme mehr Gewicht hat, als die anderen.
Der Herrscher ist nur unwesentlich mächtiger als die anderen, weil es ein Senat ist. Wenn es eine Gesetzesänderung geben soll, dann beraten sie sich alle gemeinsam. Der an der Spitze leitet das Ganze, er ist die Ansprechperson für etwaige Anliegen und Probleme ect.
Und weil die Typen dort alles intrigante Arschlöcher sind, kriechen sie diesem Herrn halt in den Hintern, was ihn mächtiger erscheinen lässt, als er ist. Man kann ihn ja immer noch aus dem Rennen nehmen, wenn er zu übermütig wird.
Und warum die ganze Familie krepieren soll?
Ich versuche noch einmal, es zu erläutern: Wir haben den grossen Rat, den Senat. Und wir haben die mächtigste Familie, die traditionell bedingt einfach an der Spitze ist und in der Regel ist das älteste Mitglied unabhängig vom Geschlecht derjenige, den ich da oben erklärt habe. Der Senat tut so, als hätten sie sich alle lieb, weil sie müssen ja irgendwie ein Land regieren und wenn halt zuuuuuufälligerweise der Oberste stirbt, dann war das ein "tragischer Unfall", weil niemand so blöd ist und hinsteht und sagt, er habe gerade den Oberboss getötet (auch wenn es Leute gibt, die das gutheissen, würden die das auch nicht zeigen. Sie wären ja dumm). Weil ein tragischer Unfall dazu führt, dass der Nächste in der Reihenfolge, sprich, der nun älteste an die Spitze kommt, muss derjenige, der die Familie weghaben will nunmal einfach jeden von ihnen umbringen. Ist wie so ne Art Thronfolge, weil halt niemand der Böse sein will, der den Oberboss abgemurkst hat (er will ja schlieslsich selbst an die Spitze und muss deshalb gut dastehen).
Alles klar jetzt?


Ich habe einfach keine Lust, jetzt ausgefeilte Technologien zu entwerfen, evt sogar mit Bildmaterial, wenn diese Nation eh in den Wind geschossen wird.
Was die Technologie angeht verstehe ich jetzt, worauf du hinaus willst.
Es ist klar, dass diese Sachen nicht von heute auf morgen entstanden sind und einfach funktioniert haben. Ich wollte mich da aber auch noch nicht selbst zu sehr einengen (gerade was eventuellen Handel und technologischer Fortschritt anderer möglicher Nationen angeht).
Beispielsweise habe ich mir überlegt, ob für den Antrieb evt spezielle Gesteine eingesetzt werden können (ich dachte da zB an 'Element'-absorbierende Steine, die sich zB bei Gewitter mit Elektrizität auffüllen. Allerdings hat Vicati gemeint, dass Elektrizität verboten ist, weshalb ich da dann noch oberflächlich geblieben bin).
Was Sarazech und seine Gesellschaft angeht kann ich mir vorstellen, dass es eventuell Maschinen gibt, die die Ernte erleichtern sollen ect, wobei die hohen Herren halt hauptsächlich auf Kriegsmaschinerie gesetzt haben.
Sie sind stolz auf ihre entdeckungen und ihre Sklaven sind es nicht wert, damit zu arbeiten.

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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyMi 25 Jun 2014, 16:26

Zitat :
Ach, so schwach finde ich das ehrlich gesagt nicht. Irgendein Irrer hat angefangen an Gott zu glauben und jetzt tuts die halbe Menschheit. X-tausend Leute haben alles aufgegeben, um nach Amerika zu gehen, weil dort alles besser ist. Dschingis Khan hat verschiedenste Stämme dazu gebracht, zu einem zu werden und alles zu erobern, was ihnen über den Weg läuft.
Es IST möglich, Leute von etwas zu überzeugen. Es ist ja quasi wie Amerika. Aber statt die Leute aus allen Ländern dorthin Reisen, reisen sie eben in eine neu gegründete Nation.
Und um deine Frage zu beantworten: Sarazech soll eine Nation sein, wo verschiedenste Traditionen zu finden sind, wo verschiedene Kulturen aufeinandertreffen. Hat unter anderem auch geschichtliche Hintergründe, die ich einbringen möchte, sofern sich die Gelegenheit jemals ergibt.

Das Problem mit deinem Amerikavergleich ist der, dass nicht alle ethischen Gruppen gleichzeitig eingefunden haben. Die erste grosse Welle kam aus Europa, Afrikaner wurden grösstenteils als Sklaven importiert und Asiaten kamen in grossen Teilen erst durch den Goldrausch. Amerika bot mit billigem Land und dem Versprechen von Freiheit während einer Zeit, als Überbevölkerung, Hungersnöte und Krankheiten überwältigend waren auch einen neuen Start. Das Versprechen keiner Magie ist einfach nicht besonders gross, da Magie per se nicht etwas Schlechtes ist und oft auch Reichtum bringt und ausserdem gibt es auch andere Reiche, in denen Magie kontrolliert wird. Die Entwicklung zu einem Unterdrückerland wird sicher auch spätere Auswanderer abhalten, nach Sarazech zu gehen. Dazu kommt auch noch, dass Menschen in unserer Welt nicht die ganze solche bevölkern, sondern dass es auch noch andere Rasse gibt, die ja scheinbar weniger willkommen waren bei der Gründung.
Es ist an und für sich kein Problem, verschiedene Völkergruppen zu haben, aber einfach nicht alle. Es wäre vollkommen in Ordnung, wenn du dich auf die beiden, die du schon genauer beschrieben hast, beschränkst und eventuell noch eine dritte hinzufügst, dafür aber die 'Alle Arten von Völker' weglässt.
Alternativ plane ich im Hinterrund auch ein grösseres Menschenreich, dass alle Menschenstämme auf einem Kontinent vereint hat und deshalb aus verschiedenen Archetypen besteht, eventuell können wir uns deswegen auch noch kurzschliessen und einige ausarbeiten, die dann auch in Sarazech auftauchen.

Zitat :
Jetzt braucht man also eure grosszügige Erlaubnis, um einer Regierungsform einen Namen zu geben? Euch hats auch nicht gekratzt, dass ich Leylinien und Nexus blöd finde.
Und ich denke nicht, dass die Leute allzu verwirrt über diesen Begriff sein würden. Weil grundlegend gesehen ist es ja ein einfacher Senat mit zusätzlich einer Person, deren Stimme mehr Gewicht hat, als die anderen.
Der Herrscher ist nur unwesentlich mächtiger als die anderen, weil es ein Senat ist. Wenn es eine Gesetzesänderung geben soll, dann beraten sie sich alle gemeinsam. Der an der Spitze leitet das Ganze, er ist die Ansprechperson für etwaige Anliegen und Probleme ect.
Und weil die Typen dort alles intrigante Arschlöcher sind, kriechen sie diesem Herrn halt in den Hintern, was ihn mächtiger erscheinen lässt, als er ist. Man kann ihn ja immer noch aus dem Rennen nehmen, wenn er zu übermütig wird.
Und warum die ganze Familie krepieren soll?
Ich versuche noch einmal, es zu erläutern: Wir haben den grossen Rat, den Senat. Und wir haben die mächtigste Familie, die traditionell bedingt einfach an der Spitze ist und in der Regel ist das älteste Mitglied unabhängig vom Geschlecht derjenige, den ich da oben erklärt habe. Der Senat tut so, als hätten sie sich alle lieb, weil sie müssen ja irgendwie ein Land regieren und wenn halt zuuuuuufälligerweise der Oberste stirbt, dann war das ein "tragischer Unfall", weil niemand so blöd ist und hinsteht und sagt, er habe gerade den Oberboss getötet (auch wenn es Leute gibt, die das gutheissen, würden die das auch nicht zeigen. Sie wären ja dumm). Weil ein tragischer Unfall dazu führt, dass der Nächste in der Reihenfolge, sprich, der nun älteste an die Spitze kommt, muss derjenige, der die Familie weghaben will nunmal einfach jeden von ihnen umbringen. Ist wie so ne Art Thronfolge, weil halt niemand der Böse sein will, der den Oberboss abgemurkst hat (er will ja schlieslsich selbst an die Spitze und muss deshalb gut dastehen).
Alles klar jetzt?

Wenn ich das richtig verstehe, dann gibt es eine Anzahl an Familien, deren ältestes Mitglied auf unbestimmte Zeit Teil des Rates ist und dass beim Tod automatisch die nächstälteste Person nachrutscht. Und nur wenn die Familie bis auf den letzten Zweig ausgelöscht ist, wird der Obersenatortitel weitervergeben? Es ist also mehr oder weniger eine Monarchie, wobei der Monarch einfach nur Teil eines Rates ist, in dem er sozusagen eine doppelte Stimme hat?
Wenn ich das richtig verstanden hätte, könntest du uns sagen, wie viele Ratssitze es gibt? Und wie wird eine Familie bestimmt, die nachrutscht, wenn eine andere Familie ausgelöscht wurde? Gilt jede Familie mit einem Familienwappen als einzelne Familie, das heisst, wenn ein Mann aus dem Hochadel heiratet, gründet er eine neue und gehört nicht mehr zu seiner alten Familie? Wie genau wird die mächtigste Familie bestimmt?
Das Problem, dass ich mit der Verwendung des Wortes Senat habe, ist folgender: Wenn jemand Senat sagt, assoziere ich damit automatisch eine Wahl. Das scheint hier aber nicht der Fall zu sein. Ausserdem sind die Mitglieder eines Senats Senatoren, wenn aber einer dieser Senatoren wichtiger ist, sollte er doch einen anderen Titel haben wie Hochsenator oder Senatspräsident oder was auch immer haben, um dies klar zu machen. Du musst auch bedenken, dass wir diese Begriffe nutzen, um einfach eine Idee zu kommunizieren. wenn ich jemanden König nenne, dann denkst du, dass dieser das Oberhaupt einer Monarchie ist und dass der Titel erbbar ist. Es würde nur für Verwirrung sorgen, wenn meine Regierunsform eigentlich eine Demokratie mit einer Bande von Königen ist, die jedes Jahr von den Marktfrauen, wie in meinem Reich alle Einwohner genannt werden, gewählt werden. Eine Neudefinition eines bestehenden Titels macht deshalb wenig Sinn.


Zitat :
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Was die Technologie angeht verstehe ich jetzt, worauf du hinaus willst.
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Beispielsweise habe ich mir überlegt, ob für den Antrieb evt spezielle Gesteine eingesetzt werden können (ich dachte da zB an 'Element'-absorbierende Steine, die sich zB bei Gewitter mit Elektrizität auffüllen. Allerdings hat Vicati gemeint, dass Elektrizität verboten ist, weshalb ich da dann noch oberflächlich geblieben bin).
Was Sarazech und seine Gesellschaft angeht kann ich mir vorstellen, dass es eventuell Maschinen gibt, die die Ernte erleichtern sollen ect, wobei die hohen Herren halt hauptsächlich auf Kriegsmaschinerie gesetzt haben.
Sie sind stolz auf ihre entdeckungen und ihre Sklaven sind es nicht wert, damit zu arbeiten.

ich meinte, gesagt zu haben, Elektrizität eher nicht und damit meinte ich Elektrizität, wie wir sie heute haben. Absorbierungssteine sind nicht ganz das selbe.
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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyMi 25 Jun 2014, 18:45

Ich fürchte, ich werde Vic schon wieder zustimmen müssen. Das Amerika-Beispiel ist in der Tat kein sonderlich glücklicher Vergleich. Zum einen, wie Vic schon erwähnte, weil Amerika ein sehr viel mächtigeres Versprechen an die Einwanderer hatte als nur das Verbot von Magie. Dann, weil auch die (ursprüngliche) Besiedlung Amerikas nicht aus sämtlichen Teilen der Welt erfolgte, sondern nur aus Europa, das zu dieser Zeit schon sehr stark vernetzt war, sodass die Kunde von der Neuen Welt sich gut verbreiten und viele Leute erreichen konnte. Und schließlich, weil die Besiedlung Amerikas zu einer entwicklungstechnischen Periode erfolgte, die die allermeisten Nationen in unserem Setting selbst zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht erreicht haben dürften, was Reisen noch gefährlicher und noch abschreckender macht.
Darüber hinaus bin ich alles andere als sicher, ob sich der bisherige Aufbau vom Sarazech sonderlich eignet, um verschiedene Kulturen parallel existieren zu lassen. Dafür erscheint mir die Definition des Einzelnen über seine jeweilige soziale Stellung viel zu bedeutend. Die beiden Ebenen, sozial und kulturell, können sich da meiner Meinung nach leicht in die Quere kommen. Aber das ist jetzt nur eine persönliche Befürchtung und wenn man es geschickt angeht, dann kann man das sicher trotzdem irgendwie arrangieren.

Was den Punkt des Senats betrifft: du brauchst keine großzügige Erlaubnis um etwas einen Namen zu geben, du brauchst eine Erlaubnis um die deutsche Sprache neu auszulegen. Und die wirst du nicht bekommen. Aber ansonsten ist es uns herzlich egal, wie du deine Regierungsform oder was-auch-immer bezeichnest.
Die Erklärung, warum man die ganze Familie abmurksen muss, kann ich leider auch immer noch nicht verstehen. Aber ich denke, das liegt primär daran, dass ich nicht ganz begreife, was denn die "mächtigste Familie" ist – wodurch wird Macht hier definiert? Geld? Einfluss? Heeresstärke? – und wie nach dem Tod eines Obersenators ein neuer Obersenator an die Macht kommt. Wird der gewählt oder wird der Titel wirklich vererbt? Und sollte man, anstatt alle Familienmitglieder zu meucheln, nicht lieber versuchen, die Macht der Familie zu brechen, damit nach dem Tod des Obersenators eben die eigene Familie mächtiger als dessen Familie ist und so den neuen Obersenator stellen kann?
Und was ich mich außerdem noch frage: wenn man als Obersenator davon ausgehen kann, innerhalb kurzer Zeit um die Ecke gebracht zu werden, aber faktisch nur einen minimalen Machtzugewinn hat: warum sollte überhaupt jemand Obersenator werden wollen?

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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyMi 25 Jun 2014, 18:54

Ich habe auch nicht behauptet, dass die alle aufs Mal ihre Sachen gepackt und da hingezogen sind. Und solche 'Völkerwanderungen' sind halt auch geschichtlich bedingt.
Was,w enn vor x-Jahren ein magischer Super-Gau stattgefunden hat, der einige Menschen in Angst und Schrecken versetzt hat, sodass sie es nun für Teufels Werk halten?
Ich meine, diese amerikanischen Christen finden Homosexuelle schrecklich und inakzeptabel, während wir hier das jetzt nicht so tragisch finden. Einige Leute finden Atomkraftwerke schrecklich, während andere das nicht so tragisch finden.
Und noch einmal - es sind längst nicht ALLE Völker vertreten man! Halt einfach ein paar mehr als man sonst grad so zusammen antrifft. Und nein, 3 reichen einfach nicht aus für das, was ich mir unter dieser Nation vorstelle.



Die gesamte Oberschicht, sprich der Hochadel, hat das Recht, sich an Ratssitzungen zu beteiligen. Dabei herrscht eine Rangordnung, die sich nach dem Einfluss der Familie richtet. Wie viel Geld sie hat, was sie alles besitzt und so weiter. Und theoretisch kann die ganze Familie an diesen Sitzungen antanzen, jedoch kommen meist nur einer oder zwei als Sprecher für das Haus.
Wenn ein Kerl sich eine neue Familie macht und sich ein neues Wappen macht, dann naja, kann er gerne an die Ratssitzungen kommen, ob jemand seiner Stimme überhaupt Gehör schenkt ist dann wieder was ganz Anderes.
Ich finde Senat bedeutend passender als Monarchie, weil der, sagen wir mal Hochsenator, rein theoretisch auch überstimmt werden könnte. Wäre es eine Monarchie, bzw Diktatur, dann könnten sie sich die Ratssitzungen auch gleich in den Arsch blasen.
Und warum man es werden will? Eitelkeit? Weil man beschliessen kann, mit wem gehandelt wird und mit wem nicht?
Man kann natürlich auch versuchen, die Macht der mächtigsten Familie zu brechen, ohne die Familie zu töten. Dann wird man aber wohl eher damit beschäftigt sein, die anderen in Schach zu halten, statt das eigene Regime durchzusetzen.



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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyDo 26 Jun 2014, 00:07

Könntest du die ethischen Gruppen dann etwas genauer beschreiben?

Ich stelle mir das extrem chaotisch vor, wenn die ganze Oberschicht da einfach ein- und ausgehen kann und sehe nicht wirklich, wie sie da effektiv etwas zu Stande bringen wollen. Wäre es nicht sinnvoller, eine Anzahl Sitze festzulegen, die eine Familie auf irgend eine Weise beanspruchen kann und die mächtigste dieser Familien erhält dann Sonderrechte als Hochsenatorsitz. So würde auch mehr Dynamik entstehen, da sie nicht unbedingt um den Hochsenatorsitz kämpfen, sondern einfach um das Recht, Einfluss in der Politik zu haben.
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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptySa 28 Jun 2014, 01:10

Hier eine kleine Zusammenfassung der noch offenen Kritikpunkte:

  • Klarifizierung, dass es unter den Sklaven Spione gibt und dass sie Freiwild sind, wenn sie abhauen
  • Klarifizierung, dass sie nicht unbedingt ein gutes Bild haben, aber viel anbieten
  • Rassen: Beschreibung der verschiedenen Typen. Ich habe mir noch keine grossen Gedanken über die Menschen, die es in meinem vergangenen Grossreich gegeben hat gemacht, aber grundsätzlich hast du recht freie Hand, ausser dass die Hautfarben von sehr bleich bis gebräunt gehen.
  • Politik: Klarer beschreiben, wobei vor allem die Stellung und Rechte des Obersenators und das Chaos, das im Rat herrscht, genauer beschrieben werden sollte
  • Militär: Da wolltest du ja noch drübernachdenken, nur der Vollständigkeit halber.

Hey, das ist ja gar nicht mehr so viel.
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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyMi 06 Aug 2014, 23:42

Uh?
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BeitragThema: Re: Sarazech - die eiserne Nation   Sarazech - die eiserne Nation EmptyDo 07 Aug 2014, 06:26

Arbeite dran.

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