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 Das vardakische Reich

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Grim
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BeitragThema: Das vardakische Reich   Das vardakische Reich EmptySo 20 Jul 2014, 14:34

Das vardakische Reich

Rasse/n: Das Vardak war bereits in seiner Frühzeit ein orkisches Siedlungsgebiet und eine konsequente Entvölkerungspolitik während der frühen Expansionsphase des Reichs hat dazu geführt, dass heute auch das gesamte vardakische Reich rein orkisch bevölkert ist – sieht man von den gelegentlichen Händlern und diplomatischen Vertretungen anderer Rassen ab.
Vardakische Orks sind im Durchschnitt größer und kräftiger gebaut als andere Vertreter ihrer Rasse, haben einen hellen, beinahe gelblich-grünen Hautton sowie braunes oder rotes Haar. Schwarze Haare dagegen sind selten. Charakteristisch sind die steil nach oben gerichteten Spitzen der Ohren sowie ein ausgesprochen breites Kinn.

Gesellschaftlicher Aufbau: Die vardakische Gesellschaft ist geprägt durch die Gliederung in vier Kasten, welche allerdings nicht durch Geburt sondern durch das Betätigungsfeld der Mitglieder definiert sind. Offiziell gibt es zwischen diesen Kasten keine Hierarchie und jede einzelne ist den anderen gleichgestellt. De facto werden Mitglieder der kleineren Kasten jedoch als 'höherwertig' angesehen und in gewisser Weise spiegelt sich dies auch dahingehend wieder, dass deren wenige Mitglieder gleichauf stehen mit den vielen Mitgliedern anderer Kasten.
Die zahlreichste der Kasten ist die Erdkaste, die Kaste jener, die Landwirtschaft betreiben, die Felder bestellen und das Vieh hüten. Sie machen etwa sechzig Prozent der vardakischen Bevölkerung aus. Mit etwa dreißig Prozent folgt die Steinkaste, die Kaste der Handwerker, jener, die Holz, Stein oder Erz schlagen und verarbeiten. Aber auch Bäcker oder Fleischer, die die Güter der Erdkaste weiter verarbeiten, gehören ihr an. Die Eisenkaste, etwa siebeneinhalb Prozent der Bevölkerung, ist die Kaste der Krieger und Soldaten. Die verbliebenen zweieinhalb Prozent stellt die Goldkaste, die sich aus Gelehrten, Schreibern, Verwaltern, Forschern und Magiern zusammen setzt.
Innerhalb jeder Kaste herrscht eine strenge Hierarchie. Jedes Mitglied hat seinen festen Platz und ist anderen über- oder untergeordnet, was zu einer kontinuierlichen gesellschaftlichen Abstufung führt. Auf- und Abstiege in der Kaste resultieren aus Erfahrung und Talent.

Mentalität: Das Reich und mehr noch die rigide Kastenstruktur sind für einen Vardaken alles. Die Unterordnung unter dieses System ist absolut, Kritik steht völlig außer Frage. Entsprechend resultiert auch eine hohe Opferbereitschaft. Für das Wohl des Reichs und der Kaste ist der einzelne bereit, sich selbst aufzugeben. Gemeinwohl gilt als bedeutender als Individualwohl.
Fremden gegenüber sind die Vardaken grundsätzlich nicht abweisend, allerdings braucht es stets eine gewisse Weile, bis sich ein Vertrauensverhältnis entwickeln kann. Leidvoller Erfahrung aus der Vergangenheit haben ein gewisses Misstrauen allem Unbekannten gegenüber geschürt. Erweisen sich Fremde jedoch als freundlich gesonnen, so können sie damit rechnen, mit der rauen Herzlichkeit der Vardaken aufgenommen zu werden. Ebenso müssen jedoch jene, die sich als dubios erweisen, mit brutaler Vergeltung rechnen. Die vardakisch Gesellschaft ist kriegerisch und scheut nicht davor, potentielle Gefahren präventiv zu beseitigen.

Lebensweise: Das Vardak und die umliegenden Gebiete des Reichs sind eine raue Gegend mit kurzen Sommern und harten Wintern. Siedlungen finden sich vor allem in Tiefebenen und entlang von Flüssen und Küsten, wo das Wetter milder und Landwirtschaft einfacher ist. Dörfer und Ansiedlungen finden sich entsprechend weit verstreut, dazwischen strategisch platzierte größere Städte. Dörfer werden im Winter, wenn sie im Schnee versinken, häufig aufgegeben und die Bewohner ziehen sich bis zum nächsten Frühjahr in diese Städte zurück, die Schutz und Wärme versprechen. Große Winterunterkünfte für die Bauern ebenso wie für ihre Herden stehen dafür bereit. Handwerker, die nicht auf das weite Umland angewiesen sind, siedeln sich ganz bevorzugt direkt in den Städten an anstatt diese nur als Winterquartiere zu nutzen. Auf dem Land sind sie entsprechend rar. Um die Bauern dort dennoch mit dem Nötigsten zu versorgen gibt es zahlreiche fahrende Händler und Handwerker, die Sommers über die Dörfer ziehen und ihre Waren und Dienstleistungen dort feil bieten.
Das Konzept von Familie ist den Vardaken unbekannt. Man lebt mit Freunden und Gleichgestellten aus der eigenen Kaste beisammen. Wenn zwei Vardaken – ganz gleich welchen Geschlechts – sich zueinander hingezogen fühlen, dann ist dies Privatsache und wird toleriert. Kinder, die aus solchen Verbindungen entstehen, werden nicht von den Eltern aufgezogen, sondern in die großen Städte gebracht, wo sie von Ammen und Erziehern der Goldkaste aufgezogen werden. Im Alter von sechs Jahren entscheiden diese auch welcher Kaste ein Kind zugewiesen wird. Dabei wird nach Talenten und Bedarf entschieden: groß gewachsene und aggressive Kinder zur Eisenkaste, intelligente Kinder zur Goldkaste und so fort. Nach Geschlechtern wird dabei nicht unterschieden, Männer wie Frauen sind gleichberechtigt.
Die Vardaken sind kein sonderlich religiöses Volk. Götter werden zwar verehrt, spielen jedoch keine tragende Rolle im täglichen Leben. Wichtiger als Spiritualität ist der Gemeinschaftssinn. Vardaken verbringen ihre Zeit gerne mit den Gleichgestellten ihrer Kaste, treffen sich in Wirtshäusern und Tavernen. Viele haben eine Leidenschaft für Karten- und Würfelspiele und nicht selten eine latente Neigung zur Spielsucht. Ebenfalls beliebt sich Grubenkämpfe, bei denen zwei Vardaken unter Anfeuerung des Publikums im unbewaffneten Kampf gegeneinander antreten. Auch Kämpfe gegen wilde Tiere wie etwa Hunde oder Schneepirscher – diese für gewöhnlich jedoch bewaffnet – werden gerne gesehen.

Politischer Aufbau: Das vardakische Reich wird regiert von einem Konzil aus den vier Anführern der Kasten, dem Konzil der Alten. Es bezieht seinen Namen aus der Tatsache, dass der Aufstieg innerhalb einer Kaste für gewöhnlich primär eine Frage der Zeit ist, sodass jene, die es bis an die Spitze geschafft haben, für gewöhnlich ein ehrwürdiges Alter erreicht haben müssen. Das Konzil erlässt Gesetze, pflegt diplomatische Beziehungen und trifft Entscheidungen über wie Fortentwicklung des Reichs.
Verwaltungsangelegenheiten, etwa das Einsammeln der Steuern oder die Zählung der Bevölkerung sind Aufgaben der Goldkaste. Nicht in deren Aufgabenbereich hingegen fällt die Gerichtbarkeit. Recht wird innerhalb der Kaste gesprochen, wobei derartige Aufgaben den höheren Rängen zufallen, die sich aufgrund ihres Alters bisweilen bereits aus dem aktiven Handwerk zurück ziehen mussten. Auch in der kommunalen Verwaltungsorganisation sind es diese erfahrenen Vardaken, die den Ton angeben.

Technologischer Entwicklungsstand:

  • Landwirtschaft: In der Landwirtschaft setzen die Vardaken vor allem auf widerstandsfähige Spezies, die auch in ihrem rauen Klima gedeihen. Verschiedene Getreidesorten wie Roggen und Gerste sowie Kohl und Rüben werden angebaut. Die Viehherden der Vardaken bestehen vor allem aus Rentieren, Gragorziegen und Tundraochsen, anspruchslosen Gattungen, die auch mit wenig Nahrung auskommen und der Kälte trotzen können. Darüber hinaus werden Nutztierrassen wie Maultiere, Kampfhunde und Wollnashörner speziell für den Kriegsdienst gezüchtet.
    Die Vardaken haben zahlreiche technische Neuerungen in der Landbearbeitung von ihren Verbündeten übernommen und können so mit schwerem Werkzeug und effizienten Techniken auch ihren kurzen Wachstumsperioden genug Feldfrüchte abtrotzen.
  • Handwerk: Die Vardaken sind wenig anspruchsvoll bei der Auswahl ihrer Rohmaterialien: sie nutzen alles, was sie bekommen können und haben ein erstaunliches Geschick darin, sie sinnvoll einzusetzen und zu verarbeiten. Metallurgie ist ein bedeutender Wirtschaftszweig, denn an Erzen ist das Vardak reich. Holz wird in großen Mengen geschlagen, aber vor allem zum Heizen genutzt. Vardakische Werkstücke sind in der Regel von solider Machart, mehr praktisch als schmuck, von ordentlicher, aber nicht herausragender Qualität.
  • Kleidung: Die Kleidung der Vardaken muss vor allem warm halten. Eine Garnitur wollener Unterkleidung ist insofern stets am wichtigsten. Darüber werden gemeinhin lederne Hosen und knielange, bis zum Schritt geschlitzte Tuniken aus Wolle getragen. Im Winter kommen Pelzmäntel mit tiefen Kapuzen hinzu. Stiefel haben gemeinhin hohe Schäfte und sind bisweilen mit Wolle gefüttert. Typisch ist es auch, zwei Paar Handschuhe zu tragen: ein dünnes, wollenes mit abgeschnittenen Fingern um Gefühl in den Händen zu bewahren und ein zusätzliches festes aus Leder gegen die Kälte.
  • Architektur: Nachdem Holz als Brennmaterial benötigt wird bauen die Vardaken überwiegend in Stein oder Ziegeln. Auch Eisen findet sich als Baumaterial wieder, übernimmt stützende Funktion oder verstärkt nach außen hin – letzteres insbesondere bei militärischen Bauwerken. Oftmals sind die Gebäude unterkellert. In den Städten stehen sie dicht und bisweilen Wand an Wand um die der Kälte ausgesetzte Fläche zu minimieren. Statt Straßen zwischen den Häusern gibt es vielmals Tunnel durch einen Häuserblock, sodass es oftmals erscheint, als bestünden ganze Stadtviertel aus nicht mehr als einem Gebäude.
  • Nautik: Das vardakische Reich hat lange Küsten und die Seefahrt ist von großer Bedeutung. Fisch- und Walfang erweitern den Speiseplan. Bauchige Handelsschiffe segeln gen Süden um exotische Waren zu besorgen und gegen Felle und Eisenwaren einzutauschen. Schnelle, schlanke Kriegsschiffe, die neben Segeln zusätzlich mit Paddeln bestückt sind, sichern die Küsten. Auf die hohe See wagen die Vardaken sich hingegen selten, da diese zu extrem rauem Seegang neigt.
  • Wissenschaft: Die Goldkaste stellt auch Wissenschaftler, allerdings forschen diese auf verhältnismäßig niedrigem Niveau. Ihre primäre Aufgabe ist es, bestehende und bekannte Dinge zu verbessern. Ein übermäßiges Interesse am tieferen Verständnis der Welt besitzen die Vardaken nicht.


Magie: Vardakische Magier sind nicht eben häufig. Dies hat zum einen damit zu tun, dass die Orks keine nennenswert magische Rasse sind, zum anderen damit, dass Kinder primär ihren charakterlichen und körperlichen Eignungen hin einer Kaste zugeteilt werden. Auf magisches Potential wird hierbei selten geachtet und so geht viel magische Begabung verloren.
Vardakische Magier nutzen den Zugriff über die Dominanz des Geistes. Einsatz finden sie vor allem in der Kommunikation über lange Strecken wenn die Straßen im Winter nicht passierbar sind, in größeren Gruppen bei Ritualen zur temporären Beeinflussung der Witterung, als Einsatztruppen für Notfälle wie Brände oder Erdrutsche oder als Kampfmagier im Militär.

Militär: Das vardakische Reich hat im Lauf seiner glorreichen Geschichte zahlreichen Feinden gegenüber gestanden und konnte sich dabei stets durch sein hervorragendes Militär profilieren. Die Eisenkaste ist eine zahlenmäßig starke Berufsarmee, die neben Wachdiensten und Verbrechensverfolgung in den Städten sowie Grenzschutz in den entfernten Gebieten des Reichs auch massiert gegen Feinde ausrücken kann. Zusätzlich gibt es jedoch auch innerhalb der anderen Kasten Milizen, die kleinerem Ungemach – etwa wilden Tieren – Herr werden können und im Verteidigungsfall an der Seite der Eisenkaste kämpfen.
Die wichtigsten Kontingente der Eisenkaste sind die Brecher, schwere Infanterie in knielangen Schuppenrüstungen, verstärkt durch lederne oder eiserne Brustpanzer und Schulterklappen. Bewaffnet sind sie mit eisenbeschlagenen viereckigen Turmschilden, einseitigen, spitzenlastigen Schwertern, die sie Skitare nennen, sowie Lanzen mit schweren, stählernen Klingen von einer Elle Länge, den Kaltek. Daneben existieren die Plänklertruppen der Pirscher, Kriegern in leichter Lederrüstung mit Wurfspeeren und Skitaren; leichter Kavallerie auf speziell gezüchteten Kampfrentieren, die vor allem vor der Armee kundschaften und feindliche Flanken bedrohen, den Räubern; und die brutale Elitetruppe der Schmetterer auf ihren gepanzerten, abgerichteten Wollnashörnern.
Die größte Stärke der vardakischen Armee ist jedoch weder ihre Vielfalt noch die schwere Rüstung, sondern vielmehr die enorme Disziplin, die sich aus einer Mischung von orkischer Furchtlosigkeit, erbarmungslosem Drill und individueller Opferbereitschaft ergibt. Vardakische Soldaten kämpfen in Formation anstatt Mann gegen Mann.

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BeitragThema: Re: Das vardakische Reich   Das vardakische Reich EmptyMo 28 Jul 2014, 23:27

Jetzt hab ich mir doch tatsächlich so viel Zeit gelassen wie du, ich sollte mich schämen. Aber da ich momentan sowieso in Postlaune bin, kann ich hierzu ja noch ein wenig Kritik schreiben. Wie sonst immer hab ich nur einige inhaltliche Fragen:

  • Wie genau funktioniert die Hierarchie in der Kaste? Hat sozusagen jeder eine Nummer und wann genau findet ein Aufstieg statt? Durch Alter werden die Ränge immer mal wieder ausgesiebt, aber wie kann der Aufstieg sonst von statten gehen, wer bestimmt das?
  • Wie sieht es mit dem Einfluss der Einstufung innerhalb der Kaste auf Freundschaften aus?
  • Gibt es eine Möglichkeit, die Kaste zu wechseln? Wegen Verkrüppelungen wäre man zum Beispiel für Erd-, Stein- und Eisenkaste nicht mehr geeignet, aber vielleicht noch für die Goldkaste? Oder wenn durch einen Krieg mehr Bedarf an Kriegern besteht? etc.
  • Wird die Zuordnung je nach Bedarf gestreckt, wenn zum Beispiel die Eisenkaste wegen eines Krieges stark schrumpft oder viele Erdkastenmitglieder verunfallen oder wenn mehr Arbeiter benötigt werden?
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BeitragThema: Re: Das vardakische Reich   Das vardakische Reich EmptyDi 29 Jul 2014, 18:08

@Vicati schrieb:

  • Wie genau funktioniert die Hierarchie in der Kaste? Hat sozusagen jeder eine Nummer und wann genau findet ein Aufstieg statt? Durch Alter werden die Ränge immer mal wieder ausgesiebt, aber wie kann der Aufstieg sonst von statten gehen, wer bestimmt das?

Es sind keine ganz so festen Hierarchien. Eher Abstufungen. In der Steinkaste beispielsweise könnte man sagen, dass ein Handwerksmeister über einem Gesellen steht und ein Gildenmeister über einem Handwerksmeister. Gegen oben hin, wo die Hierarchien primär durch Ämter und Posten bestimmt sind, wird es natürlich einerseits dünner, andererseits klarer geordnet. Analog hättest du in der Eisenkaste ein militärisches Rangsystem. Aufstiege finden entsprechend statt, wenn die Höhergestellten die Leistung eines niederen als hinreichend für einen Aufstieg erachten. Die höchsten Stellen der Kaste werden entsprechend durch Wahl anderer einflussreicher Mitglieder besetzt. Eine feste, allgemeine Regelung gibt es da aber nicht und es variiert auch leicht von Kaste zu Kaste.

@Vicati schrieb:
  • Wie sieht es mit dem Einfluss der Einstufung innerhalb der Kaste auf Freundschaften aus?
  • Freundschaften pflegt man gemeinhin mit Gleichgestellten, aber wenn einer von zwei Freunden aufsteigt, dann endet dadurch die Freundschaft natürlich nicht. Selbstverständlich versucht man sich aber zu den neuen Gleichgestellten umzuorientieren, denn mit denen hat man einfach mehr zu tun und sollte sich deshalb mit ihnen gut stellen. Wenn zwei Freunde zu lange oder zu weit innerhalb der Kaste getrennt sind, dann ist es nicht unüblich, dass solche Freundschaften einschlafen.

    @Vicati schrieb:
  • Gibt es eine Möglichkeit, die Kaste zu wechseln? Wegen Verkrüppelungen wäre man zum Beispiel für Erd-, Stein- und Eisenkaste nicht mehr geeignet, aber vielleicht noch für die Goldkaste? Oder wenn durch einen Krieg mehr Bedarf an Kriegern besteht? etc.
  • Die Einteilung in eine Kaste ist bindend und kann nicht rückgängig gemacht werden. Wenn jemand durch welche Umstände auch immer nicht mehr in der Lage ist, seinen Beruf auszuüben, dann findet man innerhalb der Kaste eben eine Position für ihn, die er ausfüllen kann. Beispielsweise als Lehrmeister für jüngere Mitglieder. Oder in mehr organisatorisch ausgelegter Funktion.

    @Vicati schrieb:
  • Wird die Zuordnung je nach Bedarf gestreckt, wenn zum Beispiel die Eisenkaste wegen eines Krieges stark schrumpft oder viele Erdkastenmitglieder verunfallen oder wenn mehr Arbeiter benötigt werden?
  • Ja, selbstverständlich. Bis zu einem gewissen Grad wird natürlich immer darauf geachtet, die Befähigung der Kinder bestmöglichst zu berücksichtigen, aber nachdem man beispielsweise einen kräftigen Burschen sowohl im Handwerk als auch im Krieg gebrauchen kann besteht da bei den meisten Kindern schon ein gewisser Spielraum. Und da geht es dann nach Bedarf.

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