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 EoV - Third Mission - "Silent Rain"

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Nanoteh
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BeitragThema: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mi 01 Okt 2014, 19:43



Third Mission - Codename: "Silent Rain"
77. Tigris - Überbleibsel des Krieges
(Silent Rain wird die bis Dato komplexeste Mission darstellen, es wird zu PE kommen, Eingriffe bzw bis hin zu schwerste Verletzungen bei Charakteren werden hier nicht ausgeschlossen)

77. TIGRIS

Anbei einen herzlichen Glückwunsch zu ihrem erneuten Erfolg in Valiant Hammer... sie haben vorzügliche Arbeit geleistet und der Generalstab ist mit ihren Erfolgen äußerst zufrieden. Ich hoffe sie konnten sich bei den Feierlichkeiten ein wenig entspannen und neue Energie tanken für das nächste große Projekt.
Die Bilder konnten wir relativ schnell und einfach auswerten, die gefundenen Waffen und Kisten stammen von einem Vorkriegs Bataillon, genannt 77er Tigris. Einer schweren maschinellen Eliteeinheit des Militärs, konzipiert für schwere Gefechtseinsätze und heftigen Kontakt mit feindlicher Artillerie. Die Tigris gerieten nach den Auswirkungen der Bomben in Vergessenheit... selbst unsere Daten über die 77er sind äußerst spärlich. Wir konnten ihren letzten Sitz jedoch bestimmen... Ihr Ziel ist der Hafen in San Francisco, dort liegt ein Schiff seit dem Krieg vor Anker... bzw. das was davon nach all den Jahren noch übrig ist. Die USM. Olympus. Die Olympus ist immer noch als Flaggschiff und schwimmende Zentrale der 77er Tigris registriert, es handelt sich dabei um einen schweren Zerstörer und Truppentransporter. Die Bilder unseres Satelliten lassen uns keine Nachforschungen darüber anstellen in welchem Zustand das Schiff genau ist, bitte seien sie also vorsichtig wenn sie das havarierte Schiff betreten... Bodenplatten und Schweißnähte könnten dem Gewicht ihrer Anzüge nicht mehr wirklich standhalten können.
Es ist schwer zu sagen mit welchem Widerstand sie hier rechnen könnten, das Schiff ist seit sehr langer Zeit bereits in diesem Hafen und rostet vor sich hin... wir haben jedoch aus unseren Unterlagen lesen können, dass die Tigris sich auf schwere, computergesteuerte Kampfmaschinen gestützt hatte. Nach all den Jahren wissen wir nicht, in welchem Zustand sich jene Maschinen befinden und ob überhaupt noch etwas funktioniert. Sie sollten damit rechnen, dass das Sicherheitssystem der Olympus immer noch funktionstüchtig ist...
Es tut und leid, dass wir ihnen nicht mehr Informationen diesbezüglich liefern können.

Wir können ihnen sagen, dass eine Landung in der Nähe der USM. Olympus wohl schwierig werden würde, meterweise Geröll macht ein direktes Aufsetzen zu einem Ding der Unmöglichkeit... sie sollten einen geeigneten Platz innerhalb der Stadt suchen. Ein paar Aufnahmen und Bilder von San Francisco wären zudem sehr nützlich für uns... vielleicht können sie in jener Richtung noch etwas organisieren.
Meine Damen und Herren, bitte kommen sie nicht auf die Idee während ihres Aufenthaltes in der Stadt, am Hafen oder am Schiff ihren Helm abzunehmen. Die Strahlungswerte sind äußerst stark und anscheinend in der Nähe der Olympus noch stärker.

Im übrigen... Sie haben sich ja zu wahrlichen Spezialisten in Sachen Feldtests gemausert... wir haben uns daher vorgenommen zu ihrer normalen Bewaffnung, ihre Ausrüstung noch ein wenig aufzuwerten. Die Waffen sind Prototypen, kommen frisch und direkt aus unseren Laboren... und sind ein Vermögen wert... passen sie also bitte darauf auf und verlieren sie sie nicht unbedingt. Sie finden diese Schmuckstücke bereits für jeden von ihnen im Transportshuttle, mitsamt Akkus hinterlegt... Vielleicht können sie damit ja falls die Zeit bleibt noch einige Tests im Felde anstellen.

MK-I  P.A-1:
 

Es wird ein etwas längerer Flug werden, zudem wird nach ihrem Absprung das Landungsschiff Treibstoff benötigen um die volle Strecke zurücklegen zu können... wir sind jedoch zuversichtlich, dass sie in der Nähe des Hafens fündig werden. Falls nicht, haben wir weiter in der Stadtmitte ein altes Hubschrauberdepot registriert... Wenn sie im Schiff selbst fündig geworden sind, faktisch mehrere der alten Sprengköpfe finden, unternehmen sie bitte nichts ohne vorher Kontakt zu uns aufzunehmen.
Meine Damen und Herren, bitte seien sie vorsichtig und halten uns über Funk auf dem Laufenden... Viel Glück... Sie starten Morgen am späten Nachmittag, 17:00 Ortszeit.
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 03 Okt 2014, 18:38

Sie waren erst gegen 11:00 Vormittags alle nach und nach aus den Federn gekrochen... so gab es kein Frühstück, auch kein Mittagessen sondern Brunch. Der Colonel selbst hatte das angeordnet, damit tat er ihnen allen wohl einen Gefallen. Obst, gebratenes Gemüse, Brotaufstriche, Hühnerspießchen und ein paar Eier. Natalia hatte noch ein flaues Gefühl im Magen und war dankbar dafür gewesen, sie hatte nämlich befürchtet es gäbe ein deftiges Mittagessen wo sie wohl nicht viel hinunter gebracht hätte...
Danach gab es für alle noch eine Weile Freigang, genügend Zeit für persönliche Besorgungen oder anderweitige Dinge außerhalb des Dienstes, doch schließlich trafen sie sich alle wieder in den Quartieren um ihre Ausrüstung vorzubereiten. Es roch nach Öl und wo man nur hin sah dreckige Hände, mit Zundschmauch daran... Am Ende erfolgte noch die kurze Reinigung des Quartieres, man sollte ja keinen Schlaganfall bekommen, wenn Irgendjemand die Räumlichkeiten betrat... schon gar nicht der Colonel... da würden sie sich bei einem Offizier jenes alten Schlages einiges anhören können.
Sie halfen sich gegenseitig beim anziehen und anpassen der Kampfanzüge, die Hydraulik zog sich fest und so hörte man bald das vertraute metallene Stampfen der schweren Stiefel des HT-5 in den Quartieren. Der gummierte Fußboden dämpfte dies alles ein wenig, aber Teufel... es war gar nicht so abwegig durch das Gewicht des Anzuges in dem Schiff Probleme zu bekommen...
In den Quartieren wurde keine Munition gelagert, aber sie würden ohnehin im Transportshuttle noch mehr als genug Zeit haben ihre Magazine zu befüllen. Natalia war vor allem auf das neue Spielzeug gespannt welches man ihnen zu Testzwecken mit gab...
Die Ausrüstung gepackt und abmarschbereit, wurde das Licht abgeschaltet und das Quartier verschlossen, der Weg zur Bucht war ja mittlerweile bereits bekannt.
In der Hangarbucht selbst herrschte reges Treiben... offenbar waren sie nicht die Einzigen welche heute verreisten. Hubschrauber vom Typ G-5 wurden beladen... Undefinierbare Holzkisten, schwere Munboxen, Versorgungscontainer für kontaminierte Gebiete... sah nach Nachschub für Außenposten aus.
Ihr Weg führte sie aber nicht zu den Hubschraubern, sondern zu ihrem hochmodernen Landungsschiff. Die Kratzer, Brandspuren und Schrammen des Banditenangriffes waren ausgebessert und darüber neu lackiert worden. Das war der Vorteil an einem TX-II... die meisten Teile der Panzerung konnten einfach abgeschraubt und durch neue Teile einfach ersetzt werden, so verliefen Reparaturen wesentlich schneller, als wie wenn man große zusammenhänge Teile einer Panzerung verwendete.
Am Shuttle wartete auch bereits ihr bekannter Pilot, Flight Lieutenant Paulson... mit seiner Pilotenuniform und den kurzen Rastas war er unverkennbar... zumindest der drei Tage Bart war weg... sah nach einer Schelle des Vorgesetzten aus...
In seiner Rechten eine Zigarette, gab er ihnen mit seiner Linken einen Wink, rauchte auf und warf den Stummel in eines der Abflussgitter am Boden.
"Hey, ihr Krieger... ich hoffe ihr wart alle mächtig brav, wenn ich so in den Transportraum sehe glaube ich, dass Weihnachten dieses Jahr vorverlegt wurde.", meinte der Flight Lieutenant und salutierte ihnen kurz auf.
Und er schien recht zu behalten... drinnen standen zwei äußerst modern anmutende Stahlboxen, noch kein einziger Kratzer prangte darauf...
So betraten sie das Shuttle, legten ihre Ausrüstung ab und auch Paulson begab sich an seinen Platz im Cockpit.
"Mal sehen...", sprach Natalia und entriegelte eine der Boxen, welche sich dann mit einem kurzen Piepsen hydraulisch von selbst öffnete.
Ein eigenartiger Geruch kam einem entgegen, ein Geruch der allein schon so viel aussagte wie "neu"... Darin eingebettet in schwarzem Schaumstoff lagen wahre Schönheiten... das ihnen vorgestellte P.A-1... Hightech Plasmagewehre welche einen enormen Wert haben mussten. Sie waren wohl die ersten Soldaten welche diesen Prototypen überhaupt in die Hände bekamen. Vorsichtig, beinahe schon viel zu behutsam, nahm Natalia eines der Gewehre und hob es aus der Kiste... doch es war sehr robust verarbeitet, es wirkte durch das glänzende Karbon nur so fragil...
Die Waffe wog wirklich nichts, vermutlich hätte das P.A-1 auch ohne HT-Anzug kaum Gewicht gehabt.
"Frohe Weihnachten...", meinte die First Lieutenant, legte mit dem Gewehr einmal an und blickte durch die in das Gewehr verbaute optische Visiereinrichtung. Ein sehr schmales in einem Dreieck befindliches optisches Fadenkreuz und dabei rein mechanisch, ausfallsicher...
Es gab nicht viele Knöpfe an der Waffe... nur zwei fielen der Offizierin auf. Am Griffstück über dem Daumen ein gut erreichbarer Knopf zum Auswerfen des Akkumagazines... und auf der rechten Seite konnte man mit dem Zeigefinger noch einen Schalter erreichen... was der wohl machte?
Da verschlug es einem ziemlich die Sprache... Im Visier wurde oben rechts nun "X-Ray Vision" angezeigt... Es wurde alles zwar nur noch bläulich, weiß angezeigt, dafür konnte Natalia durch das Visier nun durch die Shuttlewand nach Draußen in den Hangar sehen. "Mit dem Ding soll man wohl durch Wände schießen können."
Nach und nach teilte die Offizierin die Gewehre aus, auch der Doktor und Eames erhielten ein Exemplar. "Die Akkus liegen in den Boxen. Und röntgt euch damit nicht unbedingt gleich gegenseitig..."
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Dreyri
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 03 Okt 2014, 18:57

Kaum war Eames an diesem Morgen aus den Federn gekrochen, war er wieder der Alte. Lange Shirts, Kapuzenpullover, die Maske, die nur die Mundpartie offen liess und sogar Handschuhe hatte er sich angezogen, um zu essen. Er traute der Inneneinrichtung des Quartiers immer noch nicht über den Weg. Obwohl er wohl längst jämmerlich verbrannt wäre, wenn irgendetwas darin gefährlich für ihn gewesen wäre.
Auch für unter seinen personifizierten Anzug zog er sich komplett an - falls Teile der Rüstung abgerissen wurden, wollte er nicht gleich gekocht werden.
Obwohl er zu den Grössten der Truppe gehörte, waren seine Schritte doch etwas leiser, als die der anderen in ihren deutlich schwereren Anzügen.
In alter, etwas mürrischen Manier, stapfte er den anderen hinterher und betrat schliesslich das Schiff, das sie zum nächsten mörderischen Auftrag führen würde. Weniger sanft als seine Vorgesetzte, nahm er eine der Waffen zur Hand. Ja, das Gewicht war in Ordnung. Damit würde er trotz seiner noch immer schmerzenden Schulter schiessen können. Würde schon irgendwie klappen.
"Fragt sich, ob es intelligent ist, in einem Schrotthaufen damit rum zu ballern. Ich hab keine Lust, von einem alten rostigen Schiff begraben zu werden", brummte er.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 03 Okt 2014, 19:53

"Allemal besser, als von irgendwelchen Drohnen durchsiebt oder in der Luft zerrissen zu werden", konterte Nick Westerfelds Bedenken. Der Söldner hatte den ganzen Morgen über wieder seine Vollvermummung getragen, damit weit weniger menschlich als noch am Vorabend gewirkt und so viel es Nick leicht, wieder in seine Ressentiments bezüglich des Zivilisten zurück zu fallen. Egal wie gut dieser sich bisher aufgeführt hatte. "Ich gehe mal davon aus, dass sie das Briefing aufmerksam studiert haben. Schwere computergesteuerte Kampfmaschinen! Und im Zweifelsfall müssen wir damit rechnen, dass die Dinger erstens noch funktionieren und uns zweitens als feindlich ansehen. Das wird ein anderes Kaliber als Ödlandbanditen. Die schalten sie nicht mit einem Körpertreffer aus. Entweder, sie treffen durch Glück die CPU – und die dürfte gut gepanzert im unzugänglichsten Teil der Drohne sein – oder sie zerlegen das Ding soweit, dass es mechanisch zu nichts mehr fähig ist. Keine angenehmen Aussichten, das mit konventioneller Munition erreichen zu müssen. Da hoffen wir besser, dass die Schätzchen hier..." Er tätschelte eines der Plasmagewehre, das er aus der Kiste genommen hatte. "... etwas taugen."

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 03 Okt 2014, 20:02

"Ach, da ist man wenigstens deutlich schneller tot", entgegnete Eames. "Da stell ich es mir deutlich beschissener vor, unter einem Haufen Metall zu liegen, mich nicht bewegen und nicht befreien zu können und dort dann zu verhungern."
Oder zerquetscht zu werden. Oder so.
Er setzte sich hin und begann seine Waffen noch einmal durch zu checken. Er hoffte einfach, dass sie lebendig und einigermassen unbeschadet da wieder raus kamen.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 03 Okt 2014, 20:11

Natalia winkte ab und griff zu einem der Akkumagazine in den Boxen, derweil schwankte das Landungsschiff ein wenig als es sich vom Boden erhoben. Der Flug begann also...
"Meine Damen und Herren, bitte bringen sie ihre Sitze in eine aufrechte Position und stellen sie das Rauchen ein. Wir werden sie gleich mit Erfrischungen und Nachrichten über das Wetter auf dem Laufenden halten. Es herrschen angenehme Flugbedingungen... unsere Flugzeit beträgt... schauen wir mal... viel zu lange.", erklang es über die Funkanlage, wobei die Offizierin lediglich die Augen verdrehte.
"Sie malen ganz schön den Teufel an die Wand... Das Schiff und alles darin und darum liegen seit fast 200 Jahren im eigenen Rost. Ich glaube nicht, dass wir im Schiff die Waffen benutzen müssen... dort gibt es wohl nicht mal mehr Ratten auf die sie schießen könnten... Wir sollten eher darauf achten wohin wir treten. Weil eher sowas wird unsere Sorge sein.", meinte Natalia und führte einen der Akkus in die Waffe ein. Ein kurzes energetisches Summen erklang und der Balken, an beiden Seiten der Waffe ersichtlich, füllte sich...
"Wir sollten uns an einem geeigneten Platz nach dem Aufenthalt in dem Wrack ein paar Dinge zusammen suchen, verschiedenster Materialien und dann ein paar Tests festhalten.", sprach sie und entnahm das Akkumagazin anschließend wieder aus der P.A.-1, worauf sich der Ladebalken mit einem kurzen Aufblinken wieder leerte.
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 03 Okt 2014, 20:19

Eames beschloss, erst mal nicht mehr auf die anderen einzugehen. Er kümmerte sich um seine Waffen und als alles noch einmal durchgecheckt war, lehnte er sich zurück, um noch ein wenig zu dösen.
Hach, irgendwann würde der gottverdammte Tag kommen, da würde irgendjemand ihm mit ner Kugel den Kopf durchbohren. Das wärs dann gewesen mit Eames Westerfeld. Manchmal kam es ihm so vor, als würde er nur darauf warten. Laut seinen Ärzten hätte er sowieso schon längst tot sein müssen.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 03 Okt 2014, 21:02

Das Ding wog ja wirklich fast nichts. Allerdings war er mit Gewehren nicht so ganz auf der Höhe. Klar, auf dem Schießstand hatte er mal mit einem geschossen, aber das machte ihn nicht zu einem Profi. Andererseits war das Plasma, was bedeutete, dass die Gewehre weitaus weniger Rückstoß hatten als alles, womit er bisher geschossen hatte. Das war immerhin positiv. Er legte kurz an und blickte durch das Visier hinter das Schiff, aber bis auf verschwommene Formen des Ausstoßes war nicht viel zu sehen, sie waren wohl etwas weiter oben, wo weniger Reibung in der Luft herrschte. Klar, so flog man mit weniger Verbrauch, und Ödländer hatten keine Chance, einen mit RPGs zu beschießen.

Zwei der Magazine wanderten in seine Umhängetasche, und ein drittes in den Kolben des Gewehrs, er hatte wahrhaftig keine Lust, die Ladung zu vergessen, und bis auf das Display würden die Dinger eh im Standby nicht zuviel verbrauchen.

Auf der Toilette war er noch in Talon gewesen, nun hieß es warten, warten, warten... Er legte sich einen Slasherfilm auf das Visier vor seinen Augen, so konnte man auch Zeit verbringen.
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Basol
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 03 Okt 2014, 21:07

Leo nahm zur Kenntnis, dass er eine Waffe bekam, mit der durchaus mehr Schaden an anorganischen Gegnern verursachen konnte als mit seiner herkömmlichen Ausstattung. Das passte ihm gut. Er war einigermaßen ordentlich ausgeschlafen und wieder fit zum Einsatz. Trotzdem behagte ihm der Gedanke an die Mission, die nun kommen würde, überhaupt nicht. Ihm fielen auf Anhieb 100 verschiedene Ort ein, wo er lieber wäre als in San Francisco, dieser atomaren Hölle. Aber irgendwer musste in den sauren Apfel beißen und diesen Scheißjob erledigen. Hatte er wohl Pech gehabt. Während Leo in seinem Sitz saß, döste er ein wenig. Konnte ja nicht schaden und dann wär er noch fitter, wenn dann die Hölle losging.
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Lias
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 03 Okt 2014, 22:41

Es war seltsam beruhigend gewesen die Ausrüstung zu überprüfen. Myras flatternde Gedanken hatten rasch Ruhe gegeben, verdrängt von Gedanken an die Ausrüstung und deren Tauglichkeit. Ihr HT-5 saß jedenfalls gut. Die Versiegelung war dicht, wie ein schneller Test ergeben hatte und die Sensorik funktionierte hervorragend. Auf dem Flug ging Myra noch einmal alle Daten durch, die sie bekommen hatten. Das Schiff war uralt und rostig und verfügte vermutlich über automatisierte Verteidigungsanlagen. Zudem war Frisco bis unter den Rand verstrahlt. Mit ein paar Bewegungen stellte Myra den HT-5 so ein, dass er einen Alarm auslöste, falls die Versiegelung gestört werden sollte.
Die Waffe, die sie bekamen war angenehm leicht. Vom Aussehen her war sie zwar ganz klar an ein Gewehr angelehnt, aber das Gewicht hatte wenigstens etwas vertrautes. Myra nahm sich ein paar Akkus für die Waffe und befestigte sie in den Halterungen an ihrer rechten Hüfte.
"Wonach suchen wir? Waffen? Daten? Oder geht es um die Strahlungswerte?"

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 03 Okt 2014, 23:15

Die First Lieutenant nahm nur insgesamt drei der Akkus für das Plasmagewehr mit, sie zweifelte daran, dass sie es großartig einsetzen würde. Sie blieb da doch lieber bei ihrer Standardbewaffnung, auch wenn sie sich schlussendlich dafür entschied ihre Maschinenpistole im Landungsschiff zurück zu lassen. Drei Waffen am Körper zu tragen war schwachsinnig, das P.A.-1 hatte schon die Ausmaße eines Gewehres, durch das geringe Gewicht war sie am Rücken getragen derweil aber ohne weiteres zu verschmerzen.
Daher begann Natalia damit die Patronen in das entnommene Magazin ihres AR-9 und die Ersatzmagazine nach und nach zu drücken.
Währenddessen stellte ihnen ihr neues Mitglied eine Frage... es war immer noch ungewohnt, ein Polizei Mädchen bei ihnen... Nun ja, sie würde schon etwas taugen, sonst wäre sie wohl nicht hier.
"In unseren vorigen Operationen fanden wir in einem Banditen Versteck eine alte Rakete... das Auffällige daran war, was jene in dem Banditenversteck zu suchen hatte. Es waren Brutes... und die würden sich vorher noch selbst in die Luft jagen als damit etwas anfangen zu können. Sie bezogen das Ding von den Dalgan... an sich nichts Ungewöhnliches, hätte es sich dabei nicht um unter strengem Verschluss gehaltene Vorkriegstechnik gehandelt. Wir verfolgten der Ursprung weiter zu den Dalgan, dort griffen wir einige schwere Behältnisse auf... mit den selben Sprengköpfen darin. An den Kisten war das bereits zu verwittern beginnende Logo der 77. Tigris angebracht. Die Führung ist sich selbst nicht sicher, was wir in dem Schiff alles finden werden. Vermutlich noch mehr dieser Sprengköpfe... zudem sollen wir wenn möglich feststellen ob die Dalgan von dort jene schweren Waffen bezogen haben. Das würde nämlich heißen, dass ihr Einfluss weit größer ist als wir glauben... Sobald wir etwas entdecken, sollen wir uns an Overlord halten, dann gibt es genauere Instruktionen.", erklärte sie Langfield.
Durch eine kleine Turbulenz fiel Natalia eine der Patronen aus der Hand, fiel klimpernd zu Boden und rollte unter ihren Sitz... Leise fluchte sie kurz und versuchte sie wieder darunter hervor zu fischen.
"Und Lieutenant? Auch ihre erste Mission so weit weg von Zuhause nehme ich an? Was sagt ihnen denn ihr polizeiliches... Gespür... was wir erwarten dürfen.", fragte sie und führte nun auch die ihr entflohene Patrone in das Magazin ein.
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Sa 04 Okt 2014, 01:39

"Ich gebe nicht viel auf Intuition. Kalte, harte Fakten sind mir da allemal lieber. Frisco ist so verstrahlt, dass es ein Wunder ist, dass es nicht im Dunkeln leuchtet. Niemand geht da ohne Schutzanzug rein. Und außerhalb von Talon dürfte es nicht mehr viele Schutzanzüge geben. Am meisten Sorgen bereiten mir die automatischen Verteidigungssysteme des Schiffes. Wenn die immer noch funktionieren, muss auch der Reaktor noch funktionstüchtig sein. Aber den Zustand von dem Ding will ich nicht sehen. In Frisco selbst erwarte ich schlimmstenfalls ein paar Mutationen von seiten Flora und Fauna. Wie gefährlich die sind sei einmal dahingestellt."
Myra gab sich Mühe optimistisch zu klingen. Tatsächlich hatten sie bei der Polizei bisher kaum mit den Mutationen, wie sie hier draußen vorkamen, zu tun gehabt. Die Gegend um Talon wurde auf einige Strecke freigehalten. Und bisher war sie nie weiter rausgekommen als die Reichweite der Valkyrie, der schweren Helikopter der Sektion 2, betrug. Und die Valkyries waren nunmal nicht auf lange Strecken ausgelegt, sondern vielmehr darauf durch die Häuserschluchten Talons manövrieren zu können.
Nachdem sie den Odyns Son durchgeladen hatte, tippte sich Myra auf die rechte Seite ihres Helms, auf der deutlich die Sensorik hervorstand.
"Und falls wir ein paar neue Arten entdecken, mach ich uns ein paar Erinnerungsfotos."
Man hatte wirklich an alles gedacht. Sogar die Stick'n'Shock Munition für den Odyns Son war hier. Die verstärkten Pfeilspitzen konnten sogar leichte Panzerung durchbohren, um ihre Ladung anzubringen. Natürlich ließ sich der Taser auch mit den normalen Nadeln laden, womit man weniger Gefahr lief nicht gepanzerte Ziele tödlich zu verletzen. Myra machte sich daran ihre P90 zu überprüfen.
"Wir sollten uns schonmal einen Namen ausdenken. Recon Flower zergeht nicht grade auf der Zunge."

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Sa 04 Okt 2014, 02:30

Die Offizierin zog ihre Mundwinkel zu einem leichten Schmunzeln nach Oben... "Sie scheinen nicht auf den Mund gefallen zu sein, Lieutenant Langfield...", meinte Natalia und stellte ihre Waffen ab um es sich auf ihrem Sitz etwas gemütlicher zu machen. Dennoch, sie selbst zweifelte an all den Bedenken... An irgendwelche mutierte Pflanzen dachte sie erst gar nicht, interessierte sie schlichtweg einen feuchten Kehricht. Dafür hatten sie den Doktor dabei... sollte der sich damit beschäftigen.
Die First Lieutenant hegte dennoch ihre Zweifel, dass das Schiff irgendwelche Überraschungen für sie bereit hielt...
"Naja, wir wissen noch nicht wie oder woher die Olympus seine Energieversorgung bezog, aber gehen wir mal davon aus es wäre ein Reaktor... überlegen sie doch mal... 200 Jahre... welcher Reaktor übersteht das ohne Wartung? Ich bin keine Technikerin, aber das ist doch schlichtweg unmöglich. Da das Schiff aber noch da zu sein scheint, ist er aber auch noch nicht hoch gegangen... Ich glaube eher, dass es völlig außer Betrieb ist und einfach nur noch vor sich hin dümpelt. Ich kann es mir anders einfach schlecht vorstellen...", meinte sie an Logik appellierend und schaute anschließend zu First Sergeant Fendring. "First Sergeant? Sagen sie doch auch etwas dazu...", forderte sie ihn mehr oder weniger auf. Sie suchte Unterstützung in ihrer Sicht der Dinge...
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Grim
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Sa 04 Okt 2014, 19:56

"Die haben die Dinger damals mit Atomreaktoren gebaut, nicht?", gab Nick seine Meinung – wie gefordert – zum Besten, "Ich kann nicht sagen, dass ich mich sonderlich damit auskennen würde, aber die Dinger wurden doch für die Ewigkeit gebaut. Dafür, dass sie laufen und laufen und laufen." Er rieb sich geistesabwesend mit zwei Fingern über den Nasenrücken. "Kann mir durchaus vorstellen, dass so ein Ding nach zweihundert Jahren noch läuft. Saft liefert es auf jeden Fall. Und warum sollte es kaputt sein, nur weil es nicht gewartet wurde. Klar, es kann kaputt gegangen sein. Aber es muss nicht. Die werden schon kein korrosionsanfälliges Material für so wichtige Teile genommen haben. Darauf verlassen, dass das ganze Ding tot ist, würde ich mich jedenfalls nicht."

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 05 Okt 2014, 02:00

Nun ließ Natalia endgültig den Kopf hängen... Im Grunde ging es ihr nur darum keine unnötige Sorge unter der Truppe zu sähen, auch wenn sie selbst wusste, dass sie durchaus auch vom Schlimmsten ausgehen konnten. Ihr gefiel der Gedanke eines einfach vor sich hin rostenden Schiffes ohne große Gefahren besser, als die Möglichkeit eines durchgedrehten Sicherheitssystemes welches permanent versuchen würde sie alle zu killen...
"Weiß nicht... ob die Uranreaktoren dafür verwendet haben? Wir werden es aber sicher erfahren und vielleicht auch einige Daten erfassen können.", versuchte sie somit die Diskussion hinter sich zu bringen.
Den langen Flug über wurde ansonsten nicht viel geredet, Natalia selbst hatte im Sitzen noch ein wenig geschlafen, Kampfkrafterhaltung... wie man gerne dazu sagte.
Schließlich tat einem doch ganz schön das Sitzfleisch weh, aufstehen und sich ein wenig Bewegen lautete also die Devise für Zwischendurch, doch so nahm auch jener Flug anscheinend allmählich ein Ende als sich der Flight Lieutenant via Sprechanlage meldete.
"Ladys and Gentlemen, wir beginnen bereits mit dem Landeanflug auf... naja... das was von Francisco übrig zu sein scheint. Sieht nicht gerade nach Blumenparadies aus da unten. Seht es euch selbst an...", hörte man Paulson sagen... in seiner Stimme lag nichts was große Zuversicht verströmte.
Und Paulson schien Recht zu behalten, denn kurz darauf wurde ihnen auf dem Schirm dargestellt was sie in etwa erwartete. "Das sieht ja aus wie unter den Betten in einer Rekruten Baracke...", meinte die Offizierin und beugte sich ein wenig vor. Den Mund ein wenig offen stehend...
Die Stadt sah furchtbar aus... wesentlich schlimmer als Washington DC. In Washington sah man zumindest, dass taktisch markante Ziele direkt zerbombt wurden... Aber hier in Frisco war anscheinend einfach alles wahllos platt gemacht worden.
Im großen und ganzen stand kein Stein mehr auf dem anderen, bei vielen Ruinen wurde es zu einem Ratespiel oder gar undefinierbar wobei es sich vor dem Krieg gehandelt haben könnte. Der düstere Schleier welcher auf der völlig zerstörten Stadt lag, jagte einem einen Schauer über den Rücken wenn man länger hin sah.

Spoiler:
 
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 05 Okt 2014, 12:32

"Willkommen in der Hölle!", kommentierte Nick trocken, seine Stimme gedämpft durch das geschlossene Visier seines Helms. Noch hatte er ihn nicht hermetisch versiegelt – wenn es einmal soweit war, dann wäre er nur noch über Funk zu verstehen. Das Bild, das sich ihnen von der Stadt bot, war in der Tat trostlos. Eine Wüste aus zerbröckeltem Beton und geborstenem Asphalt, aus dem sich die stählernen Gerippe ehemaliger Gebäude in den Himmel reckten. Vor allem jedoch gab es keinerlei Anzeichen, dass die Natur Anstalten machen würde, sich die Stadt zurück zu erobern. Die Strahlung musste alles Leben dort unten schon im Ansatz abtöten.
"Flight Lieutenant!", wandte er sich nach einer Weile an ihren Piloten, nun doch den Funk seines Anzugs aktivierend, "Wie ist ihr Plan? Sie haben nicht genug Treibstoff um in der Luft zu bleiben, richtig?"

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 05 Okt 2014, 12:59

Frisco sah aus wie die Hölle an dem Tag, als die Teufel die Streichhölzer nicht gefunden hatten. Es war kaum vorstellbar, dass hier irgendetwas leben konnte, aber die Natur war eine einfallsreiche Bastlerin. Von hier oben ließ sich zwar kein Grün erkennen, aber irgendwo dort unten würde irgendwas wachsen. Aber erstmal mussten sie ihren Weg durch diesen Haufen Ruinen finden. Die alten Karten waren völlig nutzlos. Es gab kaum mehr hohe Gebäude, an denen man sich hätte orientieren können, und die die es noch gab waren nicht mehr zu erkennen. Myra schreckte kurz auf als die Stimme des First Sergeant in ihrem Helm ertönte.
Nach einem kurzen Befehl an den HT-5 schaltete auch ihr Anzug den Funk ein. Das Visier glitt in Position und ein leises Zischen zeigte an, dass die Versiegelung gegriffen hatte. Langsam kam die Sensorik online und blendete die Informationen auf dem Visier ein.

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 05 Okt 2014, 18:17

Nach diesem Anblick war Natalia durchaus ein wenig nervös geworden... sie war noch nie so weit von Talon entfernt gewesen und hatte vorher auch noch nie eine dermaßen trostlose Gegend gesehen. Kurz nach der Frage über Funk von First Sergeant Fendring, meldete sich ihr Pilot."Naja... wir hatten Rückenwind beim Flug hier her... aber in der Luft bleiben und dann auch noch zurück? Keine Chance, Sergeant... außer sie möchten aussteigen und versuchen zu schieben.", meinte Paulson.
"Flight Lieutenant? Suchen sie uns einfach einen Landeplatz in der Nähe der Olympus...", gab Natalia zurück, welche ihren Helm in ihren Händen hielt und immer wieder hin und her drehte.
"Ich folge bereits den Koordinaten... was ich auf der Kamera erkennen kann sieht es dort ganz gut aus, da liegt anscheinend nicht ganz so viel Schutt."
So steuerten sie auf den Hafen zu welcher einst noch zu militärischem Sperrgebiet gehörte, doch jene Barrieren selbst in der Luft in welcher man vor dem Krieg wohl noch abgeschossen wurde, existierten nun seit langer Zeit nicht mehr.
Der Flight Lieutenant zog noch einige Kreise um die möglichen Landeplätze auswerten zu können, schließlich konnte man aber in der Magengegend spüren und auch am Schwenken der seitlichen Triebwerke hören, dass es an den Landeanflug ging.
"Anzüge versiegeln, wir landen.", gab Paulson durch. Nun setzte auch Natalia ihren Helm auf und achtete darauf, dass alles ordentlich dicht war. Schließlich gab aber auch der Visor ihres Helmes durch, dass das System vollständig versiegelt war.
Erst kurz vor dem Boden öffnete sich die Luke an der Seite des Landungsschiffes, kurz darauf gab es auch bereits eine Erschütterung als sie endgültig auf dem Boden aufsetzten und im Anschluss die Triebwerke heruntergefahren wurden.
Natalia begab sich mit ihrem normalen Sturmgewehr im Anschlag an die Außenwand des Landungsschiffes und deckte hinaus ins Freie. Sie zielte über... Ruinen und Schutt.
Es war Routine... auch wenn sich die Offizierin nicht vorstellen konnte, dass ihnen irgendetwas hier Draußen gefährlich werden könnte.
Sie waren zwischen zwei zerfallenen Gebäuden auf einer halbwegs freien Straße gelandet. Dennoch an allen Ecken Schutt, aber doch einige Dinge welche man wieder erkennen konnte... Die Wracks einiger Fahrzeuge, Straßenlaternen welche zwar außer Betrieb waren aber dennoch standen, sogar eine steinerne Bank welche zwar geschwärzt war, aber ansonsten anscheinend nicht beschädigt war...
"Kommt schon... Raus mit euch!", forderte die First Lieutenant die Anderen des Trupps auf.
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Dreyri
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 05 Okt 2014, 18:27

Fast bis zum Landeanflug hatte Eames gedöst, beinahe geschlafen. Als aber alle per Funk miteinander zu reden begannen, wachte sogar er auf. Und kriegte gerade noch mit, dass sie gerade landeten. Deshalb versiegelte auch er seinen Anzug und als das Teil gelandet war, erhob er und streckte sich kurz. Dann packte er seine Sachen und stieg als erster aus.
Ohne ein Wort zu sagen und auch ohne sich die Umgebung allzu sehr anzuschauen, stapfte er aus dem Schiff und erst hörte er nur das dumpfe Pochen der Rampe und bald darauf das Knirschen von Betonbrocken und rostigem Metall unter seinen Füssen. Die Waffe hatte er im Anschlag.
"Sieht hübsch aus hier draussen. Hat was", verkündete er, als er sich ein wenig umgesehen hatte.
Langsam trudelten auch die anderen neben ihm ein und dann traten sie auf das alte Schiff zu.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 05 Okt 2014, 19:10

Man konnte von dem Punkt aus wo sie gelandet waren recht gut das Hafenbecken einsehen, allerdings nicht das ganze Schiff... lediglich den Bug sah man zwischen der zerstörten Häuserreihe hervorstehen.
"Ich werde hier bleiben und auf das TX-II aufpassen... wenn irgendetwas auffälliges passiert, lasse ich es sie sofort wissen.", meldete sich Paulson über Funk. "Danke Flight Lieutenant... machen sie es sich gemütlich. Das wird bestimmt eine Weile dauern.", erwiderte Natalia, bevor sie sich geschlossen auf den Weg machten, die Straße hinab beziehungsweise was davon noch übrig war, in Richtung Hafen.
Immer wieder sah Natalia sich um... "Das ist unglaublich... wie es hier wohl ausgesehen haben musste, bevor alles über den Haufen gebombt wurde...?", fragte die Offizierin mehr laut gedacht.
Schließlich ließen sie die Ruinen hinter sich und erreichten das vollständig aus Stahlbeton bestehende Pier, vor ihnen im Wasser ruhte es... der verwitterte Schriftzug prangte an der Seite des Schiffes. "USM Olympus"
"High radiation levels detected", wurde in Natalias Visor angezeigt... es war ihr erst nicht wirklich augefallen, zu sehr hatte sie die Umgebung in den Bann geschlagen, aber der Strahlungspegel an der Seite hatte sich erhöht je näher sie dem Schiff kamen.
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 05 Okt 2014, 19:31

Noch höhere Strahlungswerte meldete der Anzug in der Nähe des Schiffes. Frisco war natürlich eh schon verseucht, aber das Schiff schien eine Quelle erhöhter Strahlung zu sein. Wenn der First Sergeant recht hatte und es da drin einen Atomreaktor gab, dann war der vermutlich undicht. Vielleicht ein Leck im Kühlsystem. Wenn der Reaktor unter Wasser lag, mochte er trotzdem noch gekühlt werden. Mit der Zeit würden die Leitungen verschmutzen, aber je nach Bauweise mochte das eine ganze Weile dauern.
Ihre Sensoren meldeten keine Bewegung auf dem Schiff, aber das musste nichts heißen.
"Wenn hier die Versiegelung versagt, haben wir ein Problem", stellte Myra trocken fest. Auf der linken Seite ihres Visiers ließ sie Fenster mit der Sichtweise ihrer beiden Waffen einblenden. Später mochte keine Zeit mehr sein den SmartLink zu aktivieren. Den Prototypen würde man so vielleicht sogar abfeuern können. Das Ding hatte bestimmt nicht viel Rückstoß.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 05 Okt 2014, 19:38

"Zum Kotzen ist es hier", änderte Eames seine Meinung, als auch sein Anzug ihn freundlicherweise darauf aufmerksam machte, dass er ohne Anzug wohl bereits zu einem Godzilla mutiert wäre.
Geil sah die Sache ja schon aus. so rein visuell. Aber meh. So viel Strahlung. Er wünschte sich fast, er hätte damals die Bombe nicht gefunden. Vielleicht wäre ihnen das hier dann erspart geblieben.
Obwohl sie dem Schiff relativ nahe waren, war der Weg nicht gerade leicht. Der aufgebrochene Boden bot eine Menge Stolperstellen. Doch letzten Endes erreichten sie den Kai.
"Ladys First", meinte er zu Natalia, als sie davor waren, das Schiff zu betreten.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 05 Okt 2014, 20:57

"Ich würde es gutheißen, wenn sie den Funk frei von Platitüden halten würden", kommentierte Nick zwar ohne Schärfe, aber doch mit einem gewissen Nachdruck als die Zivilisten – letztendlich musste man auch die Polizeioffizierin wohl zu diesen zählen – über die Strahlungswerte zu jammern begannen. Dass die Gefahr bestand sahen sie schließlich alle. Jeder trug einen Kampfanzug, jeder hatte Sensoren. Kein Grund also, dem ganzen Trupp mitzuteilen, was ohnehin offensichtlich war. "Ab jetzt die Augen offen halten und melden, wenn sie irgendetwas merkwürdiges entdecken." Mit diesen Worten betrat er, ungeachtet der Aufforderung des Zivilisten an Cavin, als erster die Gangway der Olympus. Die hohen Strahlungswerte mochte, so sinnierte er unterdessen, ein gar nicht mal schlechtes Zeichen sein. Sie deuteten daraufhin, dass der Reaktor in irgendeiner Art und Weise beschädigt war. Und das ließ die Hoffnung aufkeimen, dass die Stromversorgung der Systeme nicht mehr funktionierte.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 05 Okt 2014, 21:14

Boar. Den Funk frei von Plattitüden halten würden ... Im Arsch!
Vermutlich konnte Eames froh sein, hatte er das nicht laut ausgesprochen. Aber dieser Typ war sowas von Unsympathisch. Wie würde sein Bruder sagen? Nen Stock im Arsch oder so.
Eames schaute Nick hinterher, rührte sich aber nicht von der Stelle. Er versuchte noch rauszufinden, ob das eine Beleidigung gewesen war und wenn ja, ob sie persönlicher Natur war.
Hatte der Kerl irgendwas gegen ihn oder war er einfach ein Arschloch?

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 05 Okt 2014, 22:03

Natalia erwiderte nichts auf den vorhergehenden Funkspruch, sondern folgte dem First Sergeant einfach. Der uralte rostige Gangway empor zum Deck der Olympus war schon die erste Schwachstelle auf dem Weg gewesen. Ein blankes Wunder, dass das Ding nicht gleich zusammen krachte und sie alle im verseuchten Hafenwasser landeten.
"Haltet etwas Abstand von einander...", gab sie lediglich durch und bewegte sich etwas vorsichtiger weiter.
Schließlich erreichten sie das Deck des Schiffes...
Man hatte sich in Gedanken ein Bild der Olympus machen können, wie es an Deck vor fast 200 Jahren wohl ausgesehen haben musste. Die Geschütze des Zerstörers verharrten in ihrer Position, heruntergekommen und mittlerweile bereits derartig rostig, dass sie sich wohl nicht einmal mehr bewegen lassen würden. Selbst die Munition wäre nach dieser Zeit nicht einmal mehr zu gebrauchen... längst ausgelaufen. Saurer Regen hatte die Oberflächenstruktur und den Lack anscheinend sehr stark angegriffen... jedoch schien der Boden aus massivem Stahl immer noch sehr stabil zu sein.
So sah sich Natalia ein wenig um, suchte nach einer Möglichkeit welche direkt in den Rumpf der Olympus führen würde, doch diese schien nicht zu existieren.
Da blieb ihnen nichts anderes mehr übrig als den Kommandoturm und somit auch die Brücke anzusteuern, vermutlich der einzige Zugang zum Rumpf. "Das Schiff hat bestimmt Lager für Munition und dergleichen... Wenn wir Glück haben, ist die Olympus im Inneren beschildert... danach sollten wir ausschau halten", gab die First Lieutenant über den Funk durch bevor sie die Luke auf der rechten Seite des Schiffes erreichten.
Sie setzte an und versuchte das metallene Rad zum öffnen des Zuganges zu bewegen... Nicht einmal die Servos und damit wesentlich erhöhte Körperkraft bewirkten etwas. So musste sie kurz darauf wieder aufgeben. "Entweder verriegelt von innen... oder dermaßen fest gerostet...", meinte sie und ließ von dem Rad ab.
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