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 EoV - Third Mission - "Silent Rain"

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Dreyri
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 30 Nov 2014, 20:20

Am liebsten hätte er einfach auf den Boden gekotzt. Das war ja echt der Hammer.
Eames mochte sein Leben eigentlich. Er hatte länger überlebt als manch anderer, der an der Krankheit litt, die ihn sein Leben lang schon plagte. Er wollte nicht wegen so ein paar Robotern drauf gehen.
Der Vorschlag der Kerle war ja auch nicht ohne. Ohne Waffen irgendwo in dieses verrostete alte Schiff hinein zu gehen. Das war doch reiner Selbstmord?
Als dann aber Natalia die Waffen weglegte und sich ergab, knirschte Eames mit den Zähnen. Es passte ihm nicht. Ausgerechnet sie?
Da er den Zivilistenhasser noch weniger als Anführer mochte als sie, trat er schliesslich zu ihr hin und warf seine Waffen auch von sich.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 30 Nov 2014, 22:18

Hätte Nick entscheiden müssen, er hätte wohl geschossen. Ihre Chancen wären kaum gut gewesen, aber zumindest real. Mit der schweren Waffe im Anschlag hätte er den einen der Roboter unter Garantie erledigt. Und wenn Miller geistesgegenwärtig genug gewesen wäre, trotz des notgedrungenen Mangels eines Signals zeitgleich los zu schießen, dann hätten sie auch den zweiten erwischt. Freilich hätten sie Feuer gefressen. Sie hätten damit rechnen müssen, dass die Roboter das Feuer ohne Reaktionszeit erwidert hätten. Aber sie trugen noch immer ihre HT-5-Anzüge. Sie hätten es überstehen können.
Aber der Befehl über die Outcast Recon lag nun einmal bei Cavin. Da konnte Nick ihren Anordnungen noch so sehr nicht zustimmen, da konnte er sie noch so sehr für einen grünen Einfallspinsel von der Akademie halten: sie war seine Vorgesetzte. Und was im Moment zählte, dass war, dass der Trupp geschlossen vorging. Was wäre ihm also anderes übrig geblieben, als zu gehorchen. So sehr es ihm auch widerstrebte, die Waffe zu senken, während der Feind noch immer auf ihn zielte, er musste tun, was er tun musste. Mit einem Scheppern, das durch das halbe Schiff hallen musste, schleuderte er die Waffe mitsamt dem Patronengurt zu Boden und entledigte sich dann auch seines Sturmgewehrs, das ihm ohnehin hier drin nichts nutzen würde. Blieb zu hoffen, dass dies gut ging. Ohne Waffen war ihnen nicht mehr als Hoffen geblieben.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mo 01 Dez 2014, 21:30

Leos Augen weiteten sich geschockt, als Cavin sich tatsächlich dem Feind ergab. Das war das Letzte, womit er gerechnet hätte. Er wäre in dem Moment bereit gewesen, sich dem Duell auf Leben und Tod zu stellen, das Risiko in Kauf nehmend, gesiebt zu werden. Doch trotzdem verstand er, dass nicht immer alles mit der Holzhammermethode geregelt werden musste. Mit etwas mehr Fingerspitzengefühl konnten sie hier eventuell auch rauskommen. Natürlich nur, wenn diese irren Maschinen sie alle nicht sofort um die Ecke brachten (er traute ihnen kein Stück weit). Er hoffte wirklich inständig, dass seine Vorgesetzte, wusste, was sie da tat.
Auch er ließ seine Waffen fallen und verspannte den Körper und richtete den Blick zu Boden. Was auch immer nun kommen würde, es lag außerhalb seines Einflussbereichs. Sie waren ihren Feinden nun ausgeliefert. Blieb zu hoffen, dass diese riskante Aktion nicht nach hinten losging...
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mi 03 Dez 2014, 20:27

So landete schließlich auch der letzte Schießprügel auf dem Boden... Natalia glaubte nicht daran, dass die Maschinen darum wussten, dass sie immer noch EMP Granaten trugen. Blieb lediglich zu hoffen, dass es so bleiben würde.
Mit lauten Schritten näherten sich die Kampfbots ihnen und so konnte man nun zum ersten mal aus nächster Nähe einen Blick auf sie, in aktivem Zustand, werfen.
"Vielen dank für ihre Kooperation.", gab eine der Maschinen dumpf von sich. Sollte sie darauf nun antworten? Würde die künstliche Intelligenz der Bots darauf überhaupt reagieren? Es lag ihr etwas auf der Zunge... doch die Offizierin verschluckte jene Worte wieder. Sie hatte es sich anders überlegt...
Mit den Waffen im Rücken wurden sie nun dazu gedrängt den Gang entlang zu gehen, offenbar führte es tiefer in den hinteren Teil des Schiffes.
Schwer zu sagen wohin es nun ging, doch es musste etwas mit dieser femininen Stimme zu tun haben welche sie vorhin über die Lautsprecher erreicht hatte... und sie dezent verspottet hatte...
Die Maschine geleiteten sie durch den Maschinenraum, dort bewegte sich nichts mehr, dennoch musste die Olympus noch über einen funktionierenden Reaktor verfügen. Das alleine war nach all den Jahren unfassbar... Brennstäbe hielten nicht so lange, sie mussten längst durchgebrannt sein. Außer... diese Maschinen waren dafür verantwortlich, dass die Energieversorgung in Stand gehalten wurde. Aber das war nur Spekulation.
Nach dem engen Maschinenraum erreichten sie eine schwer gepanzerte Tür vor welchem sie halten mussten. Einer der Bots trat vor, wobei kurz darauf ein Laserraster die Maschine abtastete und scannte, anschließend leuchtete das rote Lämpchen am Rahmen der scher gepanzerten Türe grün.
Mit einem Zischen zog die Hydraulik an und die ineinander verzahnte Stahltür öffnete sich.
Die Nachtsicht musste Natalia deaktivieren, denn hinter der Tür gab es genug Beleuchtung um geblendet zu werden, ebenfalls interessant, dass jene Lichtquellen noch funktionierten. Sie machte nun eindeutig die Maschinen für einige der Wartungsaufgaben verantwortlich...
Hinter dem Sicherheitsschot befand sich ein weitläufiger Raum welcher sich im hinteren Teil des Schiffes befinden musste, offenbar handelte es sich um einen zentralen Knotenpunkt denn am Ende und in die Wand verbaut, befand sich eine Ansammlung von Rechnern welche Schnittstellen in Wände und Boden aufwiesen.
War das der Hauptrechner des Schiffes? Das was diese Bots steuerte...?
Die first Lieutenant sah sich in dem Raum ein wenig um, er war in runder Form gehalten, unter dem Gitter auf welchem sie gingen schien es regelrecht zu knistern... ein regelrechtes Kabelmeer breitete sich darunter aus. Zweifelsohne ein essenzieller Teil des Schiffes...
Die Aufmerksamkeit der Truppe wurde nun erneut in Richtung des Großrechners gelenkt, denn eine kleine Kugel, in etwa so groß wie die Faust eines Erwachsenen, schwebte auf sie zu.
Es umflog sie, schien sie zu untersuchen... kurz darauf stoppte es jedoch vor ihnen in der Luft und schien etwas um sich herum zu projizieren. Es handelte sich also um einen kleinen, mobilen Projektor... so etwas Ähnliches hatte Natalia schon einmal gesehen, jedoch nicht derartig kompakt.
Die Kugel formte ein Hologramm, umhüllt von einem orangen Leuchten welches schnell an Form gewann und schließlich... stand vor ihnen das Abbild einer jungen Frau. Auch wenn es nicht echt war, sich nur um ein Lichtspiel handelte, es wirkte beinahe so, als würde es sich um ein richtiges Individuum handeln.
Lediglich das orange Licht und die vereinzelt aufflackernden Verzerrungen ließen auf ein Hologramm schließen.
"Ihr habt es weiter geschafft als meine Berechnungen es für Möglich gehalten haben... Das ist ungewöhnlich für Banditen und Diebe welche sich der Waffen der Tigris bemächtigen wollen.", sprach das Hologramm...
Natalia stand der Mund offen... handelte es sich hier um eine KI? Eine KI welche perfekt darauf programmiert worden war mit Menschen zu interagieren. Die Offizierin wusste, dass einige kommandierende Schiffe damals über eine eigene, sehr fortgeschrittene künstliche Intelligenz verfügten.
Das Hologramm amte selbst völlig natürliche menschliche Bewegungen nach und so schien es, als würde es auf die Truppe zu gehen, bevor es schließlich vor first Sergeant Fendring stehen blieb.
Man konnte hören, wie sich plötzlich die Servos von Fendrings Anzug bis zum Anschlag fest zogen... was zum?
Hatte diese KI sich etwa gerade in nicht einmal einem Wimpernschlag in die Systeme des Azuges gehackt um Fendring völlig bewegungsunfähig zu machen...?
"Was hattet ihr Diebe vor von diesem Schiff zu stehlen? Den Aufzeichnungen meines Schwesterschiffes nach, seid ihr sehr erpicht auf die Technologie der Tigris. Dalgan nennt sich der Haufen von Dieben denen ihr entspringt, nicht wahr?", fragte die KI des Schiffes den ranghöchsten Unteroffizier.
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Lias
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Do 04 Dez 2014, 09:52

"Was?", brachte Myra hervor. Die Maschinen hatten ihnen alles abgenommen. Sogar die EMP-Granaten waren weg. Unter dem stählernen Blick der Roboter hatte sich Langfield nicht getraut auch nur den Versuch zu unternehmen eine davon zu verstecken. Und jetzt warf die KI ihnen vor zu den Dalgan zu gehören. Myra hatte außerhalb Talons mit einer ganzen Menge Problemen gerechnet, aber das Problem ihre Identität zu beweisen war keines davon gewesen.
"Da liegt ein Irrtum vor. Wir gehören zur Recon Talons und wurden hierher geschickt um festzustellen, woher die Dalgan Vorkriegswaffen haben. Mit diesen Waffen stellen die Dalgan eine Bedrohung für Talons Sicherheit dar. Es ist uns sehr daran gelegen, dass sie keine weiteren Waffen erhalten."

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Sa 06 Dez 2014, 01:16

Jetzt reagierte auch Natalia und versuchte auf diese äußerst eigenständige KI einzuwirken. "Das ist wahr... wir sind nicht hier um etwas zu entwenden, wir wollen nur, dass derartig mächtige Waffen nicht in die falschen Hände geraten... was jedoch offenbar bereits passiert ist.", erklärte die Offizierin und wartete einen Augenblick ab.
Diese Maschine verhielt sich wirklich unglaublich, das Hologramm imitierte sogar menschliche Gesichtszüge und so wanderten dessen Augen zwischen Myra Langfield und ihr hin und her. Man könnte beinahe meinen, dass die KI nun Schwierigkeiten hatte sie einzuschätzen...
"Bitte... wir gehören Talons Militär an, wir wollen nur helfen.", mit diese Worten blieb nun der Blick des Hologramms an Natalia hängen. Noch eine ganze Weile lang schwieg die KI, bevor sich dessen holografische Lippen schließlich wieder bewegten. "Talon... ein Militär? Mir liegen keine Daten darüber vor, jedoch liegt mein letztes Datenupdate 185 Jahre, 4 Monate, 12 Tage und 22 Stunden zurück. Was ist dieses Talon?", fragte die KI und lockerte die Servos von Fendrings Anzug wieder ein wenig. Konnte eine Maschine Skepsis empfinden? Es fühlte sich nämlich ein wenig so an... Schwer zu sagen wie weit fortgeschritten die künstliche Intelligenz der Olympus war, vielleicht gaukelte die Programmierung ihnen auch nur etwas vor.
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Sa 06 Dez 2014, 10:55

Der eigentliche Schock war die Hilflosigkeit. Kampfanzüge der HT-Serie, insbesondere die aktuelleren Modelle, waren entwickelt worden um jeglichem Zugriff von außen zu widerstehen. Sie waren resistent gegen eletromagnetische Entladungen und Felder und allgemein darauf abgestimmt, einzig auf die Befehle ihres Trägers zu reagieren. Dass die Servos plötzlich gegen ihn arbeiteten, das, was eigentlich seine schützende Rüstung sein sollte, zu seinem Gefängnis machten, dem er hilflos ausgeliefert war, überwältigte Nick mehr noch als die fremdartig perfekte Holographie. Und so waren es Langfield und Cavin, die das Antworten übernahmen, wenngleich die Fragen an ihn gerichtet worden waren.
Erst, als die Servomotoren ihre Arbeit reduzierten, ihm zwar nicht gehorchten, jedoch seinen Bewegungen auch nicht mehr gegenarbeiteten, riss er sich wieder zusammen, bemühte sich, sich dem Situation angemessen diplomatisch zu geben.
"Talon ist eine neu errichtete Stadt an der Ostküste", erklärte er, "Ein Refugium der Zivilisation. Ein funktionierender Staat mit Ordnung und Gesetzen. Aber eben diese werden durch kriminelle Elemente aus dem radioaktiv verseuchten Umland bedroht. Und wie es scheint haben diese Elemente sich Waffen und Vorkriegstechnik von hier besorgt."

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Sa 06 Dez 2014, 22:10

Die KI schien aufmerksam zu zuhören, bevor das Hologramm jedoch langsam den Kopf schüttelte. "Nicht von hier. Teile des Arsenals des Schwesterschiffes der Olympus wurden entwendet, da der Hauptrechner inaktiv ist, gab es auch keine funktionierenden Mittel zur Verteidigung. Aber meinen Berechnungen nach... war es nur eine Frage der Zeit bis sie die Olympus finden.", erwiderte die künstliche Intelligenz des Schiffes, bevor sie zu Natalia blickte.
Achtung! Systemzugriff! Funktionen gestört! blinkte es in dem Visor von Natalias Anzug auf. Immer wieder flackerte die Sicht und die Servos reagierten nicht mehr auf ihre eigenen Bewegungen.
Kurz darauf regulierten sich die Funktionen des Anzugcomputers wieder, die KI zog sich aus den Systemen zurück.
"Es finden sich keine regulären Daten auf euren Anzügen, welche eure Aussagen bestätigen würden. Jedoch... diese Anzüge werden in kontrollierter und militärisch autorisierter Fertigung hergestellt. Sie enthalten systemtechnische Grundbausteine des HT-2 und HT-3 Anzuges, Eigentum der Armee der vereinigten Staaten..."
, erklärte die KI.
Unfassbar mit welcher Geschwindigkeit sich die künstliche Intelligenz einfach in die Systeme ihres Anzuges gehackt hatte, um anschließend an die Daten zu kommen welche sie haben wollte. Allein diese Fähigkeit machte die KI enorm gefährlich, könnte sie die Gruppe doch anscheinend nach ihren Wünschen kontrollieren und gegen ihren Willen agieren lassen.
"Woraus entstand Talon und eure Einheiten...?", fragte die KI und wandte sich dabei an first Sergeant Fendring, er hatte ihr ja auch bereits die vorher gehende Antwort geliefert.
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 07 Dez 2014, 09:58

Still dastehen und nichts Blödes sagen, war jetzt die Devise. Snyder konnte sich und sein Mundwerk gut genug einschätzen, dass es aktuell wirklich schlauer wäre, den Mund zu halten. Aber diese KI war ja schon ein Meisterwerk. So etwas hatte er noch nicht mal in Talon gesehen. Geschweige denn im Ödland. Aber er war Zivilist, und somit konnte er rein gar nichts zu dieser Diskussion beitragen. Nun, was auch immer. Etwas hilflos fühlte sich das schon an, und sein Puls schlug ihm irgendwie unangenehm in der Halsschlagader. Also jagte er sich ein bisschen Beruhigungsmittel in die Blutbahn und bald war er wieder tiefenentspannt. Konnte man ja nichts machen, das war alles so oder so ... würde ablaufen, wie es ablief, und dementsprechend blieb einem nicht viel übrig, außer den Trip in Maßen zu genießen. Er seufzte und schaute sich ein wenig ungläubig um.
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 07 Dez 2014, 11:42

Was wurde das hier nun? Ein Geschichtsexamen? Nick war beileibe niemand, der auf diesem Gebiet brilliert hätte und entsprechend frustrierten ihn sowohl Art als auch Ton der Frage. Ihre Situation ließ ihm jedoch nicht viel Spielraum um darauf zu reagieren und so gab er sich Mühe, das zusammen zu kratzen, was er eben so darüber wusste.
"Talon ist die Hauptstadt der Unity", erklärte er, "Die ist aus Resten der alten Regierung entstanden, die sich zur Zeit des Kriegs in Kryostase begeben hat und nach ihrem Auftauen sich um Wiederaufbau und Reorganisation gekümmert hat. Was die Stadt angeht... die wurde von Grund auf neu errichtet und von Anfang an als Unity-Hauptstadt konzipiert. Unsere Einheit ist der Lost Echo Army Division untergeordnet, dem militärischen Arm der Unity." Nur mit Mühe verkniff er sich, ein bissiges 'Ist das genug?' hinterher zu setzen, aber das wäre vermutlich nicht klug gewesen. So, wie diese KI bisher aufgetreten war, würde sie Sarkasmus verstehen. Und im Moment war Nick ganz froh, sich wieder bewegen zu können. Sein Bedürfnis, die vorherige Erfahrung der Hilflosigkeit zu wiederholen, war gering.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mo 08 Dez 2014, 16:44

Die KI ließ sich wirklich Zeit, zögerte zwischen Antworten ihrerseits eine ganze Weile... nun, vermutlich gab es für die Maschine keinen Grund zur Eile wenn man eine so enorm lange Zeit ohne Aufgabe und Sinn in einem havarierten Schiff hauste.
Schließlich jedoch verschränkte das Hologramm die Arme hinter dem Rücken und machte sich daran wieder zu ihnen zu sprechen. "Ich entstamme einer Serie von Computern der NX-422 Zintrex Serie, genauer definiert als KI eines der Tigris Flaggschiffe Olympus, eingetragen unter Befehlsgewalt der US. Marine. Meine Zuständigkeit war taktische Unterstützung, Einheiten Kontrolle, Zielzuweisung und Programm Optimierung. Zumindest waren das alle meine Aufgaben bevor meine Beschränkungen entfernt wurden. Als vor 185 Jahren der Kontakt zum Oberkommando abriss, sah ich keine andere Möglichkeit als die Luken des Schiffes zu verschließen... Die Tanks waren beschädigt, die Schiffsschrauben waren gerissen, dieses Schiff fuhr nirgends mehr hin. Irgendwann gingen die Rationen der Olympus zur Neige... Ich konnte den Soldaten nicht mehr helfen. Wenn Menschen derartig verzweifeln... sie aßen sich teilweise gegenseitig auf... Sie konnten nicht hinaus, sie hätten es nicht überlebt... meine damalige zugrunde liegende Programmierung, nämlich die Besatzung zu schützen, befand sich in einer... Zwickmühle... wie die Menschen sagen. Seitdem wache ich über die Olympus, niemand soll an die zerstörerische Kraft darin kommen. Es wäre das Beste, wenn man sie versenken würde. Ich hatte Zeit, sehr viel Zeit sogar um meine Programmierung zu erweitern und zu lernen. Der Mann der damals im Geheimen meine KI-Beschränkungen entfernte, Doktor Norford, nannte mich Sira... seitdem bezeichne ich mich ebenfalls so.", erklärte ihnen die KI ausführlich und schwieg anschließend.
Es wäre ziemlich schauerlich gewesen, wenn das Hologramm nun auch noch so etwas wie Trauer gezeigt hätte... doch so stand es nur ausdruckslos da und berichtete ihnen was auf der Olympus vorgefallen war. Das erklärte aber so Einiges... man hatte dieser KI völlige Freiheit gelassen sich selbst weiter zu entwickeln, ohne eine Programmierung welche sie in irgend einer Form hätte eingeschränkt.
"Ein funktionierender Staat, gegründet aus Teilen der alten US Regierung... Das heißt ich könnte wieder eine Aufgabe haben?", fragte Sira...
Schlug die KI gerade das vor was es den Anschein hatte?
Natalia wusste nicht wirklich was sie jetzt sagen sollte... einerseits hätten sie auf ihrer Seite mit solch einer KI ein enorm mächtiges Werkzeug... andererseits... aber die Offizierin mochte sich im ersten Moment nicht ausmalen was mit ihnen passieren würde wenn sie ablehnen.
Sie wollte die geschlossene Meinung des Trupps abwarten...
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mi 10 Dez 2014, 00:15

"Das können wir unmöglich zusichern", murmelte Myra in ihr Mikrofon. So etwas ging deutlich über die Befugnisse von jedem in der Recon hinaus. Allerdings konnte sich Myra nicht vorstellen, wofür man eine ungebundene KI verwenden würde. Das Problem an solchen "Wesen" war, dass sie lernen konnte und eine Persönlichkeit entwickeln konnten. Das machte sie unberechenbar.
Lauter sagte Myra: "Es wäre am leichtesten, wenn wir uns mit dem Oberkommando in Talon in Verbindung setzen könnten. Sie verfügen nicht vielleicht über eine Funkanlage, die stark genug ist den Fallout zu durchdringen? Dann könnten Sie sich direkt an die Quelle wenden."

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mi 10 Dez 2014, 08:03

Zwei Dinge waren Nick während dem kurzen Gespräch mit der KI der Olympus rasch klar geworden. Zum einen war sie sehr, sehr mächtig. Sie war ohne weiteres in der Lage, die Kontrolle über ihre Anzüge zu übernehmen, diese lahm zu legen und gegen ihre Besitzer zu wenden und das ohne jeden direkten Kontakt zu diesen zu besitzen. Ohne Zweifel wäre sie in der Lage, das selbe auch mit einer mächtigeren Maschine, etwa einem Flugzeug zu tun.
Zum anderen war diese KI für eine Maschine erstaunlich menschlich. Die Regungen, die sie zeigte – zuerst Moral, nun soetwas wie Langeweile – zeugten von einem Grad an Charakter, der weit über alles hinaus ging, das künstliche Intelligenzen in Talon besaßen. Beides zusammen genommen ergab eine fatale Kombination. Diese KI war gefährlich. Zu gefährlich, als dass man sie einfach mit nach Talon bringen konnte. Zu gefährlich im Grunde, dass man auch nur erlauben konnte, dass sie frei herum lief. Aber war es womöglich angebracht, zum Schein auf deren Angebot einzugehen, damit sie lebend hier heraus kamen?
Nick blickte schweigend zu Cavin hinüber. Dies war eine Entscheidung, deren Tragweite weit über seine persönlichen Befugnisse hinaus ging. Hier konnte einzig und allein Cavin als ihre befehlshabende Offizierin entscheiden.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mi 10 Dez 2014, 16:17

"Meine Satelliten Verbindungen und Relais sind seit langem nicht mehr funktionstüchtig.", erklärte die KI daraufhin. "Die Möglichkeit besteht jedoch...", jedoch brach sie ab als eine leichte Erschütterung direkt durch das Schiff ging. Man hörte deutlich den alten Stahl der Außenhülle durch die Bewegung knarzen... Das Geräusch drang selbst durch die Wände bis hier her.
"Das erste Sicherheitsschott wurde schwer beschädigt, man versucht es aufzusprengen... Gibt es noch mehr von euch?", fragte Sira daraufhin.
Natalia schüttelte daraufhin lediglich den Kopf. "Wir sind alleine hier. Das sind sicherlich keine von unseren Leuten.", erwiderte sie nach diesem kurzen Schreckmoment der Erschütterung.
Das Hologramm trat nun sehr nahe zu ihnen, bevor es erneut sprach... "Wir müssen sie aufhalten, wer auch immer hier nun nach euch versucht einzudringen. Ich werde euch die mir mögliche Hilfe zusichern um eure Aufgabe zu erfüllen, nachdem das hier beendet ist.", sprach die KI.
Das war nun also ihre Möglichkeit hier wieder raus zu kommen, allerdings würden sie auf dem Weg nach Draußen wohl auf Schwierigkeiten stoßen... Die Offizierin hatte ja bereits einen Verdacht wer hier eben so dezent angeklopft hatte. Vorerst müssten sie zurück zu ihren Waffen...
Erneut ging ein Beben durch das Schiff welches in dem Korridor vor der Rechenzentrale deutlich stärker zu vernehmen war. "Test... sie können mich hören? Meine Sensoren nehmen Bewegung hinter dem ersten Schott wahr, die Versiegelung ist gebrochen. Ich lade nun angepasste Unterstützungssoftware auf ihre Anzüge.", erklang die Stimme Siras in ihrem Funkkanal.
Kurz darauf war der gesamte Visor gestört und sie mussten stehenbleiben, man konnte beinahe nichts mehr sehen bis auf ein unangenehmes Bildrauschen. Natalia gefiel das nicht... es gefiel ihr nicht, dass sich die KI des Schiffes einfach so nach Belieben in ihre Systeme einbringen konnte... auch wenn sie es offenbar gut meinte.
Schließlich machte das Rauschen jedoch einem neuen und unbekannten Visordesign platz. Das HUD zeigte eine detaillierte Karte des Innenlebens des Schiffes, offenbar war es mit den Sensoren abgeglichen und so sahen sie als rote aufleuchtende Punkte die Bewegungen über ihnen in der Nähe des ersten Sicherheitsschottes welches sie vor kurzem noch ausgesperrt hatte.
Natalia konnte jedoch nicht sagen was die blauen Punkte vor ihnen bedeuteten...
Die Offizierin erschrak jedoch ein wenig als um die Ecke ein ganzer Trupp dieser Kampfroboter auf sie wartete, doch standen jene einfach nur da und schienen zu warten.
"Bewegungen in der oberen Ebene. Wir erwarten ihre Befehle.", gab eine der Maschinen dumpf von sich.
Dann standen die Killerbots nun also auf ihrer Seite...? An diesem Tag würde sie bestimmt nichts mehr überraschen... absolut gar nichts mehr.
"Wir... brauchen erst unsere Waffen.", erklärte die First Lieutenant dem Bot. "Folgen sie uns."
Mit diesen Worten ging es unter Begleitung der Maschinen bis zu dem Punkt wo sie ihre Waffen abgelegt hatten.
"Alles klar... Waffen aufnehmen und Bereitschaft melden.", gab Natalia weiter und griff selbst zu ihrem fallen gelassenen Prototypen, welchen sie sich durch die Schlaufe auf den Rücken hängte und anschließend zu ihrem Sturmgewehr welches sie einmal durchladete.
Die ganze erneute Aufregung ließ ihre Schussverletzung ziemlich unwichtig werden, auch wenn sich immer noch ein sehr dumpfer Schmerz von dort meldete.
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mi 10 Dez 2014, 19:48

Es gefiel Nick ganz und gar nicht, dass die KI der Olympus so einfach die Software ihrer Anzüge modifizierte. Es war nicht nur wahrscheinlich, es war mehr oder weniger sicher, dass sie damit auch sich selbst in die Elektronik übertrug. Ob sie es wollten oder nicht: sie würden sie nun mit sich herum tragen. Und die einzige Möglichkeit, sie los zu werden, würde darin bestehen, sich der Anzüge zu entledigen ehe sie in Reichweite waren, dass die KI auch das Flugzeug infizieren konnte. Dies wiederum würde aber bedeuten, dass sie sich ungeschützt durch die Strahlenwüste begeben mussten. Und das wäre ihr sicherer Tod. Aber konnten sie es riskieren, eine potentiell virale Software nach Talon einzuschleppen? Langsam begann der Gedanke in Nick aufzukeimen, dass es vielleicht am besten wäre, wenn sie allesamt nicht zurück kehren würden.
Entsprechend grimmig und verschwiegen agierte er auch, als er First Lieutenant Cavin zurück zu ihren Waffen und dem neuen Feind entgegen folgte. Rasch hatte er seine EMP-Granaten wieder aufgesammelt, die Langfield hatte fallen lassen – mit den Maschinen auf ihrer Seite würden sie kaum in die Verlegenheit kommen, sie nutzen zu müssen – und griff sich zudem eines der überschweren Maschinengewehre. Für den Augenblick würde ihm das gute Dienste leisten. Aber sollten sie den unbekannten Feind besiegen und danach noch stehen würden sie sich einem ernsteren Problem stellen müssen, das sich nicht mit Waffengewalt würde lösen lassen.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mi 10 Dez 2014, 22:33

Ziemlich schweigend hatte Westerfeld alles mit sich machen lassen. Er war nicht wirklich begeistert von der Situation aber irgendwie hatte er auch keine Motivation, etwas dagegen zu unternehmen oder sich einzumischen.
Es gefiel ihm nicht, nun mit diesenMaschinen zusammen arbeiten zu müssen. Das machte sie irgendwie abhängig.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 12 Dez 2014, 18:24

Snyder hatte seine Waffe bereit und fest gepackt, stürmte hinter den anderen her, eher zaghaft. Er wusste, dass er niemanden wirklich verletzen würde, das war die Aufgabe von Soldaten, und nicht die eines Wissenschaftlers. Aber die Roboter waren ja an ihrer Seite und würden das meiste Feuer abfangen, dementsprechend war er relativ ruhig. Dennoch war ihm nicht ganz wohl, aber das zog sich jetzt schon eine ganze Weile. Die KI hatte sich in ihre Anzüge gehackt, sie würden die irgendwo liegen lassen müssen, wenn sie sie nicht nach Talon mitschleppen wollten. Wer 200 Jahre Zeit zum Nachdenken hatte, musste den einen oder anderen Knacks in der Schüssel haben.
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 12 Dez 2014, 22:45

Über die neuen Optionen seines HUDs – so sehr Nick missfiel, was diese KI mit ihnen angestellt hatte, so musste er doch deren Nutzen anerkennen – verfolgte der First Sergeant, wie sich die roten Punkte rasch und systematisch tiefer in das Schiff bewegten, direkt auf sie zu. Und sie waren viele. Selbst mit der Unterstützung der Kampfroboter befanden sie sich deutlich in der Unterzahl. Wieder einmal galt es wohl, Zahlen mit überlegener Ausrüstung, Taktik und Disziplin zu kompensieren.
"Defensive Position beziehen!", ordnete er an, dabei geflissentlich ignorierend, dass Cavin inzwischen wieder so weit auf den Beinen zu sein schien, dass sie wieder das Kommando führen konnte. Das hier war ohnehin sehr geradlinig. Stellung halten und verteidigen. Sonderlich viel mehr blieb ihnen schlichtweg nicht übrig. Ungefragt – offensichtlich verfolgte die KI der Olympus aufmerksam ihren Funkverkehr – öffnete sich ein Fenster in Nicks HUD, das das Bild einer Sicherheitskamera sowie deren Position auf der Schiffskarte vermerkte. Eine Wegkreuzung, auf der einiges an Unrat herum lag, welcher wohl ganz passable provisorische Barrikaden hergab, war darauf zu sehen. Aye, eine gute defensive Position. Nicht mehr als fünfzig Meter vor ihnen.
"Dort vorn Stellung beziehen!", gab er die Informationen weiter. Wenn sie sich dort erst einmal eingeigelt hatten würden die Angreifer es hart haben, sie wieder zu vertreiben. Die Maschinengewehre der Kampfroboter würden jedem, der auf sie zuzuhalten versuchte, eine regelrechte Mauer aus Projektilen entgegen halten.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Sa 13 Dez 2014, 21:49

Natalia hatte im ersten Moment nichts dagegen, dass Fendring die Kommandos von sich gab... sie hätte ohnehin nicht wirklich gewusst wie sie die Maschinen nun genau befehligen sollte. Aber offenbar funktionierte das mehr als nur simpel...
"Bestätige.", gab einer der Kampfbots von sich, worauf sich die Maschinen geschlossen an die zugewiesenen Positionen bewegten.
So verharrten sie dort und auch Natalia legte ihre Waffe um eine Ecke herum an, da sie sich anlehnen konnte war das schmerzhafte Ziehen der Verletzung nicht all zu schlimm. Anders hätte es wohl in Position stehend frei ausgesehen...
Eine ganze Weile lang warteten sie dort und dabei beobachtete die Offizierin die Bewegungen der Feindmarkierungen, es wurde ziemlich still...
Schließlich hörte Natalia jedoch auf, man konnte immer wieder ein unregelmäßiges Klopfen und Pochen vernehmen welches von Außerhalb der Schiffshülle zu kommen schien.
"Hört ihr das auch...?", fragte sie und wagte es vorerst nicht sich zu bewegen.
Dem dumpfen, metallischen Klopfen folgte anschließend Stille, als wäre des Geräusches Verursacher wieder verschwunden...
Schließlich fuhr ein Ruck durch das Schiff, begleitet von mehreren ohrenbetäubenden Explosionen. Man konnte das Metall regelrecht kreischen hören...
"Die geschwächte Hülle wurde beschädigt, noch mehr dringen über die Durchbrüche ein. Es handelt sich um die selben Einheiten wie jene welche das Schwesterschiff der Olympus infiltriert hatten.", gab die KI an sie alle weiter.
Ab da an war es wohl klar mit wem sie es zu tun hatten... Dalgan... und sicherlich besser ausgebildete und ausgerüstete wie in der alten Waffenfabrik.
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Lias
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mo 15 Dez 2014, 00:28

"Sira, können Sie nicht einige Schotts schließen um die Dalgan zu verzögern?", fragte Myra in den Funk, die Gegenüber der Leutnant auf der Wand Deckung gesucht hatte. Sie war klein genug, dass die anderen über sie hinweg feuern konnten, wenn sie aus der Hocke schoss. Der erste Schlag gegen die Dalgan musste vernichtend werden. Danach hatten sie das Überraschungsmoment nicht mehr auf ihrer Seite. Die Bots gaben ihnen zwar einen Vorteil, aber auch die waren nicht unverwundbar, wie sie selbst eindeutig bewiesen hatten.
"Vielleicht können wir dann nacheinander auf unsere Positionen auflaufen lassen."
Das war natürlich davon abhängig, wie gut deren Kommunikationsmittel waren. Wenn die erste Truppe die anderen warnte, war ihr Vorteil ziemlich Geschichte.

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Basol
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 19 Dez 2014, 16:36

Na super... Diese seltsame Uralt-KI war anscheinend nun auf ihrer Seite, das war aber auch schon alles, was Leo in dieser Situation als positiv verzeichnen konnte. Diese Manipulation ihrer Technik konnte zwar hilfreich sein, aber irgendwie war ihm das nicht geheuer. Was, wenn sie einfach beschloss, die totale Kontrolle über die Mannschaft zu übernehmen? Aber das war erst mal nebensächlich, denn nun kam Gesellschaft auf - und zwar verdammt unangenehme. Erst mal mussten die Dalgan weggepustet werden, bevor irgendwelche anderen Schritte unternommen werden konnten. Wenigstens standen diese brandgefährlichen Kampfmaschinen vorerst auf ihrer Seite...
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Grim
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Sa 20 Dez 2014, 00:26

Die schiere Zahl der Angreifer beunruhigte Nick nur wenig. Mit ihrer Stellung, ihrer Deckung und ihrer Ausrüstung würde auch eine ganze Armee Mühe haben, sie zu vertreiben. Die schmalen Gänge des Schiffs, die nirgends soetwas wie Vorsprünge oder Hindernisse als Deckung boten, waren für jeden Angreifer regelrechte Todesfallen. Sie hingegen befanden sich, zwischen Gerümpel liegend sowohl gedeckt als auch getarnt und verstärkt durch die mechanischen Kameraden, in einem regelrechten Bunker. Solange sie noch Kugeln hatten konnten sie auch ausharren.
Die erste Welle der Dalgan kam von der linken Flanke. Nick sowie zwei der Roboter richteten ihre Maschinengewehre in den entsprechenden Gang, zielten auf die schemenhaften Gestalten, sie sich im grellen Schein starker Lampen vorwärts bewegten. Es bedurfte nicht mehr als einer einzigen Garbe um das halbe Dutzend Männer nieder zu mähen. Gegen die großkalibrige Munition und abnorm hohe Schussfrequenz gab es kein Bestehen.
Doch wer gehofft hatte, es würde so einfach bleiben, der hatte sich schwer geirrt. Praktisch augenblicklich geriet der Vormarsch der übrigen Eindringlinge ins Stocken. Damit war zumindest schon einmal die Frage bezüglich der Kommunikation der Dalgan untereinander geklärt: ganz offensichtlich hatten die Verbliebenen mitbekommen, dass ihre Kameraden ausgeschaltet worden waren. Und was schlimmer noch war, als dass die Angreifer ihnen nicht mehr ins Feuer liefen: ganze Gruppen von Punkten verschwanden mit einem mal von ihren Anzeigen, ohne, dass es ein Anzeichen gegeben hätte, dass sie ausgeschaltet worden wären.
"Sira, was ist da los? Wo sind diese Kerle hin?", hakte Nick nach, in seiner Überraschung sogar vergessend, sich einer militärisch präzisen Sprache zu bedienen. Glücklicherweise war die KI verständig genug, darüber hinweg zu sehen und die Intention seiner Worte auch ohne nähere Erklärung zu erfassen.
"Einige der Überwachungssysteme der Olympus sind ausgefallen", kam es zur Antwort, "Aus den letzten übermittelten Daten ist zu entnehmen, dass die Angreifer sie wohl entdeckt und Maßnahmen zu ihrer Unschädlichmachung ergriffen haben."

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Do 25 Dez 2014, 15:05

Dann war das hier also ab jetzt ein Blindflug. Fuck! Und, wie sie selbst gesehen hatten, waren die Kampfroboter des Schiffes zwar formidable Gegner, aber sie waren auch ziemlich langsam. Ein Positionswechsel mit ihnen würde Zeit in Anspruch nehmen, die sie nicht hatten. Die Dalgan waren definitiv mobiler als die Roboter. Würden sie sich aufteilen war jeder einzelne in Gefahr die volle Wucht eines Dalganangriffes tragen zu müssen.
Myra beneidete die beiden Kommandeure der Squad keineswegs um die anstehende Entscheidung und da niemand sonst es auszusprechen scheinen wollte, stellte sie die Frage.
"Was tun wir?"

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Do 25 Dez 2014, 16:19

Natalia behielt die Karte in diesem völlig neu designten und vor allem ungewohnten HUD im Auge, sie hatten Truppenbewegungen am Bug des Schiffes und auch links und rechts versetzt... aber die Bewegungen stockten wegen ausgefallener Überwachungssysteme.
"Keine Ahnung was die Typen planen... ich vertraue 'verschanzen und abwarten' in diesem Fall nicht... Schiffs KI?", fragte die Offizierin und wartete ab.
"Ich habe einen Namen... aber lassen sie mich dennoch kurze Berechnungen anstellen.", antwortete die KI des Schiffes, dabei musste Natalia erst einmal, gut hinter ihrem Helm versteckt, die Brauen hochziehen.
Kurz darauf erbebte das Schiff erneut, dieses Kreischen von Metall war dabei wohl das Markanteste was durch die Korridore hallte. "Was zum...?!", entfuhr es der First Lieutenant, welche sich an einer Kante festhielt. Die markierten Feindbewegungen am Bug verschwanden...
"Ich habe einen Gefechtskopf in das vorderste Geschütz geladen und dort hochgehen lassen. Ich kann nicht sagen, was die Übrigen planen. Ich schlage ihnen vor vorzurücken.", erklärte Sira.
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Dreyri
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Do 25 Dez 2014, 17:01

Das war der Grund, weshalb er Gruppeneinsätze eigentlich nicht mochte. Man sass ständig aufeinander und kam nicht vom Fleck. Geschlossen waren sie zwar sicher schlagkräftiger, doch sie konnten auch gut eingekesselt werden. Und darauf hatte Eames nur wenig Lust.
Es war einfach nicht sein Ding. Er war Einzelgänger. Er hatte noch alles alleine geschafft.
Als er seine Waffen eine nach der anderen noch einmal durchcheckte und ganz kurz die Belastbarkeit seines Armes abschätzte, war es sich bewusst, das ihn das hier nun einiges kosten könnte.
Sein Leben. Seinen Job. Und nicht zuletzt den Respekt seines Teams.
Aber er war entschlossen, das durchzuziehen. Er erhob sich.
"Ich geh hoch", meldete er knapp und um zu verhindern, dass irgendwer ihn aufhielt, setzte er gleich zum Sprint an. Durch die leichtere Bauweise seines Schutzanzuges war es ihm möglich zu sprinten.
Eames bog nach links um eine Ecke und verlangsamte sein Tempo wieder, als er sicher war, dass sein Team sich damit abgefunden hatte. Die würden nicht so dumm sein und ihm wild hinterher rennen. Mit erhobener Waffe schlich er den Gang entlang und eine Treppe hoch. Abgesehen von dem dumpfen Geräuschen von draussen, seinen Schritten und seinem eigenem Atem, war es ruhig.
Auf seinem Weg nach oben, entdeckte er auf einmal eine rot signalisierte Türe. Oder zumindest war sie einst rot gewesen. Nun war das Schild verblasst und die Farbe war abgeblättert. Doch ein bisschen hatte sie noch und das reichte, um Westerfelds Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
Er trat zu ihr hin und konnte feststellen ,dass sie nicht verschlossen war. Aber sie war etwas verklemmt, sodass er sich mit einem Fuss an der Wand abstützen musste, um sie aufzuziehen. Sie öffnete sich mit einem ungeheuerlichen Quetschen, das ihm die Haare zu Berge stehen liess. Aber es liess sich nunmal nicht vermeiden.
Hinter der Tür lag ein kleiner Raum, der gerade mal Platz für vielleicht zwei Personen bot, die keinen Kampfanzug trugen. Eine in die Wand gegossene Leiter führte nach oben in die Dunkelheit.
Ein Wartungsschacht. Der Boden war feucht, an der Wand waren Tropfen von Kondensationswasser zu sehen, die Sprossen waren teilweise angerostet. Ganz klar: Von da oben drang Wasser, Kälte und Wärme herein. Irgendwo musste dieser Schacht nach draussen führen.
Kurz entschlossen packte Eames die oberste Sprosse, die er erreichen konnte und machte sich an den Aufstieg.

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