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 EoV - Third Mission - "Silent Rain"

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Grim
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Di 13 Jan 2015, 21:25

Nick ließ sich nicht gern von Untergebenen belehren, was die angemessene Vorgehensweise war – und nur unwesentlich lieber hörte er sich solches von Vorgesetzten an – aber in diesem Fall musste er Lieutenant Langfield vollkommen zustimmen. Er verzichtete demnach auch unmittelbar darauf, etwas zu erwidern, sondern tat genau das, was die Polizeioffizierin vorgeschlagen hatte: laufen. Dank der Unterstützung durch die Servomotoren konnte er ein Tempo vorlegen, das man beinahe einen Sprint hätte nennen können, ohne befürchten zu müssen, vollkommen erschöpft am Zielort anzukommen. Nicht, dass der Spurt ihm nicht dennoch einiges abverlangte. Aber hier galt es nunmal, unverzüglich zuzuschlagen!
Stahl donnerte auf Stahl als die wuchtigen Kampfanzüge Treppen hinab und Gänge entlang polterten, doch Heimlichtkeit konnte hier nicht die Devise sein. An der Spitze des Trupps stürmte Nick einen breiten Gang entlang, an dessen Ende, abgetrennt durch ein offenes Schott, der Torpedporaum lag. Schon von weitem konnte Nick dort hektisches Gewimmel erkennen. Männer, die unter Eile arbeiteten, Dinge fort zu schaffen. Und solche, die hastig zu ihren Waffen griffen, um ihnen den Weg zu versperren. Aus dem Lauf eröffnete der First Sergeant das Feuer. An Präzisionsschüsse war dabei freilich nicht zu denken, also schaltete er das Maschinengewehr wieder auf Dauerfeuer, ganz gleich wie sehr das auf seine wertvollen Munitionsreserven ging. Zwei nur leicht gerüstete Dalgan, die sich nicht rechtzeitig zu Boden hatten werfen können, vergingen in blutigem Sprühregen. Ein Gepanzerter in einem der klobigen, alten HT-2-Anzüge jedoch hielt dem Kugelhagel stand. Er senkte seinerseits ein Maschinengewehr und eröffnete das Gegenfeuer.

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mo 19 Jan 2015, 14:19

So ging es in Richtung der Munitionslager des Schiffes, eher würden sie den vorderen Teil des Schiffes einfach absprengen als den Dalgan die Waffensysteme der Olympus zu überlassen. Der Schiffsbug war ohnehin schon instabil genug durch die Sprengköpfe welche die KI gezündet hatte um die Dalgan auf dem Deck auszurotten...
Vor den Kammern erwartete sie erneut heftiger Widerstand, so langsam hatte die Offizierin die Schnauze aber gesalzen voll. Es stimmte ohnehin irgendwas nicht... durch den kurzen Sprint geriet sie ganz schön ins Schwitzen.
Während der Trupp also das Feuer erwiderte, musste Natalia in der Deckung bleiben und lehnte sich mit vor ihren Augen tanzenden Sternen gegen die Wand. Ihr wurde erneut ziemlich übel.
"First Lieutenant? Dem Bioscan nach leiden sie an leichter Strahlenkrankheit... Sie sollten so bald wie möglich in eine Zone frei von Kontamination.", sprach die KI über den Funk und für alle hörbar.
"Ganz toll... habe ich mir schon immer gewünscht...", meinte Natalia mit brodelndem Sarkasmus, bevor sie eine der Seitentaschen öffnete und zu einem der Sofortinjektoren griff. Über eine der Zugangspunkte im Anzug, schoss sie sich die Nadel und hielt sich an der Wand gelehnt... Es half ein wenig, auch ihre Atmung beruhigte sich und die Übelkeit legte sich wieder. Sie brauchte lediglich ein paar Minuten...
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Lias
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mo 19 Jan 2015, 23:29

Sirrend zoomte Myras Helmkamera auf die Geschehenisse weiter hinten. Vier Dalgan trugen grade irgendein technisches Ding weg. Shit! Ihnen ging die Zeit aus. Nun, verzweifelte Zeiten erforderten verzweifelte Maßnahmen. Und es wäre wirklich besser gewesen, wenn sie das hier mit dem Team würde absprechen können.
"Flashbang!", warnte Myra noch, bevor die Granate durch den Eingang segelte und in einem blendenden Blitz explodierte. Einer der Schüsse aus der Predator traf den ungepanzerten Träger, der seine augenscheinlich schwere Ladung fallen ließ. Der nächste Schuss knockte den Träger glatt aus.
"Flash and Breach?"

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Dreyri
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Di 20 Jan 2015, 22:15

Eames machte sich ja wirklich Sorgen um Natalia. Hoffentlich kam sie hier einigermassen gesund raus. Ansonsten ... Gesplittertes Visier war recht kacke aber als Schlusslicht war das etwas weniger tragisch, als wenn er zuvorderst gewesen wäre.
Er blickte immer weideder ein wenig nervös zu Natalia, während er hoffte, dass dieser Mist hier endlich mal vorüber gehen würde.

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Grim
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mi 21 Jan 2015, 16:49

Es kostete Nick den Rest seines Magazins um, geduckt dem Kugelhagel widerstehend, den gepanzerten Dalgan auszuschalten. Natürlich fraßen sich die großkalibrigen Geschosse irgendwann durch die Platten des alten HT-2. Fanden irgendwann die Schwachstellen und das darunter liegende Fleisch. Aber Nick hatte einfach nur noch wenige Schuss gehabt. Soviel zum Luxus eines schweren Maschinengewehrs! Er warf die Waffe einfach von sich – neue Munition würde er wohl kaum finden und belasten musste er sich damit wirklich nicht – und griff stattdessen nach seinem AR-9-Sturmgewehr. Nachdem er seinen Plasma-Prototypen verloren hatte war das alles, was ihm noch an Waffen geblieben war. Aber zumindest ein paar Magazine der panzerbrechenden Munition besaß er noch, wenn es hart auf hart kommen sollte. Die vertrautere, leichtere Waffe im Anschlag bewegte er sich zügig, aber methodisch in den Raum, gezielt auf einen der sich langsam zum Widerstand formierenden Dalgan nach dem anderen anlegend.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 23 Jan 2015, 18:06

Durch die Hektik hatte es sich die ganze Zeit über nicht wirklich bemerkbar gemacht, aber nun spürte sie doch die Kopfschmerzen... trotz des Sofortinjektors konnte sie jene deutlich vernehmen.
Das Mittel welches sie sich geschossen hatte, machte sie unheimlich träge... es schien beinahe schon so zu wirken, als bewegten sich ihre Kameraden nur noch in Zeitlupe, während ein helles Pfeifen in ihren Ohren erklang.
So rutschte sie an der Wand herab und landete auf ihrem Hintern, so war sie wirklich keine Hilfe mehr... auch wenn es ihr noch so widerstrebte derartig unrühmlich das Kommando weitergeben zu müssen.
Über den Funk hörte sie plötzlich ein Rauschen, gefolgt von unverständlichen Wortfetzen welche sie erreichten... "Alpha? Komm..."... erklang bevor erneut Rauschen folgte, schließlich wirkte sie jedoch so als würde der Empfang automatisch reguliert werden. Zwar war es immer noch nicht all zu leicht zu verstehen, doch es reichte aus. "Kommen Alpha! Wir haben den Notruf ihres Piloten empfangen, er wurde an der Landestelle angegriffen und hatte keinen Kontakt mehr zu ihnen. Ihr Pilot konnte entkommen... zwei andere Landungsschiffe sind zu ihnen als Verstärkung unterwegs. Hören sie mich? Achtung beim feuern, Verbündete treffen demnächst ein.", wurde ihnen mitgeteilt... es handelte sich bei der Stimme um jene ihres Colonels selbst.
Natalia bekam aber die Hälfte davon schon nicht mehr mit, sie hatte ihr Bewusstsein verloren.
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 25 Jan 2015, 12:31

Westerfeld überliess das Wort Nick. Natalia ging es offensichtlich nicht mehr so prickelnd, also hatte nun er das Sagen.
Er selbst ging neben der Anführerin in die Knie, um festzustellen, dass sie nicht mehr bei Bewusstsein war.
"Verdammte Scheisse!", fluchte er.
"Wir müssen hier endlich raus!"
War sie wirklich bewusstlos oder doch bereits tot? Es spielte keine Rolle, sie konnten sie hier nicht zurücklassen. Aber mit ihrer schweren Panzerung war es zumindest für ihn kaum möglich, sie zu tragen.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 25 Jan 2015, 13:12

Manchmal kam einfach alles zusammen. Und 'alles' war gemeinhin zu viel, als dass ein Mann es so ohne weiteres verarbeiten konnte. In Nicks Fall nahm das Feuergefecht mit den Dalgan – jenen zumindest, die sich so gut verschanzt hatten, dass der Trupp sie noch nicht nieder gemäht hatte – bereits seine volle Aufmerksamkeit in Anspruch. Den Funkspruch des Colonels registrierte er so zwar, konnte ihn jedoch nicht sofort verarbeiten. Erst, als sein Magazin zu Ende ging, er eine Feuerpause einlegen und sich in Deckung ducken musste um nachzuladen eröffnete sich ihm die volle Tragweite dessen, was sie da eben gehört hatten. Ihr Landungsschiff verloren, Paulson allein irgendwo da draußen. Das war nicht gut! Sie würden dem Flight Lieutenant so rasch wie möglich Hilfestellung leisten müssen.
"First Lieutenant...", setzte er über den Funk an, wollte eine Empfehlung abgeben. Dies war der Moment, in dem ihm auffiel, dass Cavins Vitalüberwachungssystem die Bewusstlosigkeit der Offizierin anzeigten. Es dauerte einen weiteren Herzschlag, bis Nick sich der Konsequenzen dessen bewusst wurde: er hatte jetzt das Kommando. Scheiße!
"Scheiße!", fluchte er auch laut und blieb, obwohl ein neues Magazin in sein AR-9 eingerastet war, in Deckung, versuchte seine Gedanken zu ordnen. Okay, ruhig bleiben, Nick! Wenn man ruhig blieb, dann war alles halb so schlimm. Situation erfassen. Sie lagen unter Beschuss, aber nur durch Kleinwaffen. Ein Truppmitglied war ausgefallen, aber am Leben. Ein weiteres Truppmitglied separiert. Prioritäten setzen! Erst Cavin aus der Gefahrenzone bringen, dann Paulson retten, dann die Dalgan aufhalten.
"Lieutenant Langfield, schnappen sie sich Westerfeld und Snyder und bringen sie die First Lieutenant zurück auf das Oberdeck. Sobald sie aus diesem Bleisarg raus sind, versuchen sie Funkkontakt zu Paulson aufzunehmen und ihn zu uns zu dirigieren. Wenn der Funkkontakt zwischen uns abreissen sollte haben sie das Kommando. Halten sie dort oben die Stellung, aber begeben sie sich nicht unnötig in Gefahr", sprudelte es rasch, aber sachlich aus ihm hervor, "Miller, sie bleiben bei mir und helfen mir mit den verbliebenen Dalgan."

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Porphyrion
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 25 Jan 2015, 16:08

Snyder klemmte sich weiterhin hinter Langfield, er hatte ein paar Anti-Strahlungs-Mittelchen dabei, damit konnte er sie zumindest stabilisieren. Der Doc seufzte und grabbelte in seiner Tasche herum, griff sich ein paar der Spritzen - Potentes Zeug aus Mikroben, die Radioaktivität nutzten, um sich zu ernähren. Dann sollte Cavin aufgrund der Zellprozesse der Mikroben zwar warm werden, aber sie würde ihnen nicht wegkrepieren.Oben angekommen stach die Sonne vage durch die Wolkenbänke und er seufzte. Das Deck war still. Etwas zu still für seinen Geschmack, die Spuren des vorherigen Kampfes immer noch sichtbar. Leichen, Einschusslöcher etcetera. Er schnaubte und wünschte sich eine Zigarette. Aber da war nichts zu machen, alles verstrahlt hier. Also Cavin behandeln...
"Langfield, halten sie die Stellung und treiben sie etwaige Angreifer ab, während ich Cavin den Arsch rette!"
Kein großes Aufhebens gemacht, er griff sich die sitzend gegen eine Wand gelehnte Natalia und drückte ihr einen der Injektoren in die dafür vorgesehene Buchse. Es zischte kurz, und die Flüssigkeit verteilte sich wohl in Cavins Kreislauf. Jetzt hieß es warten.
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Lias
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   So 25 Jan 2015, 19:15

"Paulson, bitte kommen", versuchte Myra Kontakt zu ihrem Piloten aufzunehmen. Der Funk blieb still. Scheiße. Wenigstens waren hier oben keine Dalgan mehr. Westerfeld deckte trotzdem in die eine Richtung ab und sie in die andere. Der Doktor versuchte inzwischen die First Lieutnant noch ein wenig länger am Leben zu erhalten.
"Paulson, bitte kommen!", versuchte sie erneut Kontakt mit dem Piloten aufzunehmen. "Hier spricht Lieutnant Langfield von Recon Alpha. Können Sie mich hören?"
"Wir hören sie Alpha, wie ist ihr Status?"
Myra hätte beinahe ins Mikrofon geschluchzt.
"First Lieutnant Cavin ist nicht mehr kampffähig und muss extrahiert werden. First Sergeant Fendring befindet sich unter Deck der Olympus und kann keinen Funkkontakt mit ihnen herstellen."
"Verstanden. Zwei Landungsschiffe sind unterwegs. Halten sie die Stellung."
"Bestätigt."
Jetzt hieß es nur noch durchzuhalten, bis die beiden Schiffe hier waren.
"First Sergeant? Können Sie mich hören?" Diese verdammte Bleiverkleidung war doch einfach nur scheiße!

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mo 26 Jan 2015, 16:54

Verdammter Scheißdreck... die Situation war die ganze Zeit über schon ein riesiger, hoch zum Himmel stinkender Haufen Hundescheiße. Es dauert ein wenig bis der Flightlieutenant es endlich schaffte den Funkkanal derartig präzise einzustellen, dass er antworten konnte. Die Interferenzen in diesem Gebiet waren unfassbar... aber wen verwunderte das auch?
Er hatte sich mittlerweile in die leichte militärische Version eines Strahlenschutzanzuges gezwängt und steuerte im Tiefflug auf den Hafen der Stadt zu. Das Katz und Mausspiel mit den ihn verfolgenden Angreifern endete, als er das Flugabwehrgeschütz über Automatik einfach Kleinholz aus ihnen machen ließ.
"Lieutenant Lady Langfield! Ich kann sie hören! Ich habe die Positionen der Verstärkung auf meinem Bildschirm. Die Kavallerie ist unterwegs!", sprach er und erreichte das Hafengebiet, wobei er nun den Schub auf den Turbinen verringerte und langsam so ansteuerte, dass er das Schiff im Schwebeflug umkreisen könnte.
"Ich komme so nahe wie möglich am Heck des Schiffes runter! Aufsetzen werde ich da aber sicher nicht. Ich habe Befehle sie umgehen da rauszuholen, die Verstärkung kümmert sich um die Evakuierung der Anderen.", erklärte er sein geplantes Vorgehen nach zwei Runden um die Olympus wobei er die Lage auswertete.
Schließlich steuerte er im Schwebeflug das Heck an, ging langsam tiefer und hielt das Landungsschiff so ruhig wie möglich etwa eineinhalb Meter über dem Boden.
Nein, aufsetzen wollte er wirklich nicht... die verrostete und löchrige Konstruktion vermittelte nicht gerade den Eindruck, als könnte es das TX-II tragen.
Genau in jenem Moment gingen auch zwei ältere und schwerere Landungsschiffe der TX-A Serie in den Schwebeflug über, schwer in HT-5 gepanzerte Soldaten begannen sich abzuseilen.
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mo 26 Jan 2015, 18:35

Himmel, wurde ja auch Zeit. Snyder signalisierte zu Langfield, dass sie doch die bewusstlose Natalia auf die Schulter nehmen und zu Paulson auf das Landungsschiff bringen sollte. Er war ja herrlich nutzlos gewesen, einmal wieder. Und keiner wollte seine Mittelchen haben! Wozu war er überhaupt da? Himmel, verstand einer die Stahlköpfe in Talon.
"Paulson, haben sie genug Treibstoff? Ich habe wirklich keine Lust, jetzt auch noch abzustürzen...", schnaubte der Doc und krabbelte über die ausgefahrene Rampe in die Heckluke des Landungsschiffes.
"Da drin war aber mal einiges. Nette kleine Spielzeuge, über die sich die Leute in der Befehlsführung freuen werden. Und ich glaube, ich habe diese KI immer noch im Anzug... Na danke."
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Grim
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Mo 26 Jan 2015, 23:22

Die verbliebenen Dalgan waren nicht mehr zahlreich, aber nichtsdestotrotz eine Bedrohung. Für die Waffensysteme der Olypmus, die halb ausgebaut, halb abtransportfähig kreuz und quer durch den Raum verteilt waren, ebenso aber auch für Nick und Miller, die sich dieser zahlenmäßigen Übermacht gegenüber sahen. Es stand außer Frage, dass die Dalgan vernichtet oder zumindest vertrieben werden mussten. Sich jetzt zurück zu ziehen, das hieße, die ganze Mission zum Scheitern zu verurteilen. Dann hätten sie nichts erreicht und Cavin wäre sinnloserweise verwundet worden.
Gleichzeitig war es keine leichte Sache, dieses Feuergefecht zu zweit für sie zu entscheiden. Die Dalgan hatten sich gut eingegraben. Solange sie sich verschanzten würden sie sie kaum dort heraus bekommen. So sehr es Nick zuwider war, in ihrer momentanen Situation war es geboten, die Standardrichtlinien hinter sich zu lassen und zu improvisieren. Miller hatte noch immer Munition für sein schweres Maschinengewehr. Damit musste sich arbeiten lassen!
"Geben sie mir Feuerschutz, Sergeant!", ordnete er an und spurtete dann, als Millers Feuer den Feind in Deckung zwang, los. Durch offenes Terrain. Im Grunde vollkommener Irrsinn. Er verließ sich allein auf seine Panzerung. Aber auf die war dankenswerterweise Verlass. Und dann ging alles ganz schnell. Er hechtete über eine Barrikade, umging ein Hindernis und hatte freies Schussfeld. Was nun zu tun blieb war keine Frage. Kugeln prasselten auf ihn ein, sprühten Funken, wo sie auf seine Panzerung auftrafen, aber durchdrangen diese nicht. Nicks Feuerstöße dagegen mähten die ungleich leichter gerüsteten Dalgan Mann für Mann nieder. Er schaltete drei von ihnen aus, dann ergriff der Rest die Flucht. Nick streckte zwei weitere nieder. Oder vielleicht waren es auch Millers Kugeln, die sie in den Rücken trafen. Die, die entkamen, machten jedenfalls nicht den Eindruck, als würden sie so rasch wieder kommen. Nick verzichtete auf eine Verfolgung, blieb schwer schnaufend inmitten von Trümmern und Toten zurück. Eine kleine Anzeige am Rand seines HUDs warnte ihn, dass sein Anzug beschädigt war. Beschädigt, aber nicht durchbrochen. Glück gehabt. Das hätte auch anders ausgehen können. Im Grunde hätte er es nicht tun sollen. Im Grunde war es einfach nur dumm gewesen. Aber am Ende des Tages war es letztendlich dann doch allein das Ergebnis, das zählte.
Ein Rauschen erklang über den Funk. Die Frequenz stimmte mit der Langfields überein. Die Worte aber waren irgendwo auf dem Weg verloren gegangen. "Miller, wir ziehen uns zurück und versuchen, zu Lieutenant Langfield und den anderen aufzuschließen", entschied Nick, nachdem er wieder zu Atem gekommen war, "Sira, wie ist die Lage? Ich fürchte, wir können keine weitere Unterstützung mehr liefern. Haben die Verteidigungsanlagen gehalten?"

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Di 27 Jan 2015, 13:59

"Snyder, hören Sie auf sich in Selbstmitleid zu ergehen und helfen Sie mir lieber", schnauzte Myra den Doktor an, während sie selbst Cavin mehr schlecht als recht die Laderampe hinaufschleppte. Klar hatte der Dok keinen HT-5, aber man sollte doch meinen, dass er sich zuvorderst um die Verletzten kümmerte, nicht wahr? Mit einem Schnaufen lud Myra die bewusstlose First Lieutnan ab und schnallte sie fest. Nachher fiel ihnen Cavin noch aus dem Schiff. Dann wäre die ganze Schlepperei umsonst gewesen.
"First Sergeant, falls Sie mich hören können. First Lieutnant Cavin ist sicher an Bord des Landungsschiffes. Verstärkung ist soeben eingetroffen."
Die zwei anderen Einsatzteams waren fertig mit abseilen.
"Echo Beta, Echo Gamma, ich schicke ihnen Pläne des Schiffes zu. Die Roboter dort drin sind uns freundlich gesinnt. Ich wiederhole, sie sind uns freundlich gesinnt."

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Di 27 Jan 2015, 14:25

"Alles in grünem Bereich. Ich habe jedoch Schiffe und Lebenszeichen entdeckt welche ähnliche Signaturen und Codierungen wie ihre aufweisen. Ich stimme meine Systeme darauf ab, damit sie nicht angegriffen werden.", antwortete die KI auf die Frage des First Sergeant.
"Alpha Team... Hier spricht Major Corfax, Leiter des Einsatzteams um ihnen etwas unter die Arme zu greifen. Meine Männer, darunter auch einige Pioniere, seilen sich eben auf das Deck des Schiffes ab. Sobald sie sich dazu in der Lage sehen, können sie abziehen.", kam die Meldung auf einem der Funkkanäle.
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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Do 29 Jan 2015, 06:20

Eigentlich war Eames ganz froh, dass er sich nun auch setzen durfte. Wobei. Ob er es durfte, wusste er gar nicht. Er tat es einfach. Und zwar neben Natalia. Er musste ihre Lebenszeichen überwachen.
"Wir sind schon bald Zuhause", sagte er ihr, obwohl sie ihn wohl kaum hören konnte. "dann kannst du dich ausruhen und alles wird wieder gut..."
Er hoffte es zumindest. Er dachte für einen Moment an seine kranke Mutter, die er jederzeit verlieren konnte. Da war es irgendwie frustrierend, dass es nun auch Natalia nicht so gut ging.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 30 Jan 2015, 08:18

Die neu aufgespielte Anzeige seines HUDs zeigte Nick keine roten Punkte mehr an, die Feinde im Schiff symbolisiert hätten, doch das Vertrauen des First Sergeants in diese Anzeige war begrenzt. Schließlich waren da auch genug Lücken in der Karte, wo die Eindringlinge die schiffsinternen Überwachungssysteme ausgeschaltet hatten. Also blieb Nick wachsam, behielt die Waffe im Anschlag, sicherte nach hinten, während Miller nach vorne sicherte. Zügig bewegten sie sich in die Richtung, die laut ihrer Karte am raschsten auf Deck führen musste. Und tatsächlich konnten sie bereits nicht mehr fern des Decks sein, denn mit einem mal erklang wieder Rauschen in Nicks Funkgerät. Einige Wortfetzen gingen verloren, verzerrt bis zur Unkenntlichkeit, doch die Hauptaussage erreichte ihn: Verstärkung war auf dem Weg.
"Major Corfax, hier spricht First Sergeant Fendring", antwortete er über die selbe Frequenz, "Ich rate ihnen, das Schiff nicht zu betreten. Die Lage hier hat sich beruhigt, so dass ihr Eingreifen nicht notwendig ist, aber im Schiffsinneren befindet sich eine potentielle virale KI. Solange wir keine weiteren Befehle aus Talon haben empfehle ich, so wenige Systeme wie irgend möglich dem Kontakt mit dieser Intelligenz und der Möglichkeit einer Kontaminierung auszusetzen.
Während dieses kurzen Gesprächs hatte Miller, der vor ihm ging, das Deck erreicht, eine verklemmte, aber nicht verschlossene Tür aufgebrochen und ihnen somit einen Weg gebahnt. Der Rest des Trupps war nicht schwer zu entdecken, hing doch ihr massiges Transportshuttle im Schwebeflug über der Stelle. Endlich! Gerettet! Raus aus diesem schwimmenden Sarg! Zumindest ein wenig entspannte Nick sich, nahm seine Waffe aus dem Anschlag, hielt sie bequemer vor der Brust. Aber in seinem Hinterkopf wisperte doch eine kleine Stimme, die ihm sagte, dass – ganz gleich welchen Anschein es machte – dies hier noch nicht vorbei war.

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BeitragThema: Re: EoV - Third Mission - "Silent Rain"   Fr 30 Jan 2015, 14:14

"Zur Kenntnis genommen First Sergeant, wir haben aber unsere eigenen Befehle und dazu zählt auch die gesamte Sicherung des Schiffes... und die anschließende Versenkung auf den Grund des Hafens. Meine Männer und ich machen sich gleich an die Arbeit. Major Corfax out...", wurde dem ranghöchsten Unteroffizier über den Funk geantwortet, bevor der Kanal geschlossen wurde.
Schließlich waren Fendring und Miller die letzten welche an Bord des Landungsschiffes kamen, es war also an der Zeit von hier abzuhauen. "Alle da? Sehr schön, dann ab Nachhause. Ihr werdet es nicht glauben, aber ich hatte auch meinen Spaß während ihr in diesem Wrack herumgekrochen seit.", sprach der Flightlieutenant über die Sprechanlage zu ihnen, bevor er anschließend schnaubte. "So viel zum Pazifismus... mein Karma ist für die nächsten Monate sowas von am Arsch."
Der gesamte Besatzungsraum wurde mehrfach dekontaminiert, bevor es auf den Weg zurück nach Talon ging. Nach einigen Kilometern änderte sich auch die Ansicht des HUD's in den Visors der HT-5 wieder und wechselte auf die Standarddarstellung zurück... offenbar war der Kontakt zu der KI der Olympus abgerissen.


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