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 Sternenhimmel [MSG]

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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptyDo 18 Dez 2014, 00:27

Caleb legte den Kopf schief und lauschte den Geräuschen, die plötzlich aus der Ferne an seine Ohren drangen. Er hatte sich unbemerkt von den anderen - und auch von sich selbst - abgesetzt, um nach einem Goblin zu suchen, den er verhören konnte. Er hatte auch einen gefunden.
"Klingt nach Action," murmelte er. "Ob die Schwierigkeiten haben?"
"Laß es uns herausfinden."
"Dürfte besser sein, ja." Er stieß sich von der Wand, an die er sich gerade noch gelehnt hatte, ab, und sah auf die fünf Goblins herab, die vor ihm am Boden lagen. Vier von ihnen regten sich nicht, der fünfte hielt sich die Schläfen, als hätte er gewaltige Kopfschmerzen. Was auch so war. "Also dann, Kumpel - danke für die Infos!" sagte Caleb in versöhnlichem Tonfall. "Man sieht sich."
Er verpaßte dem Goblin einen Gedankenschlag, der ihn bewußtlos zu Boden sinken ließ, zu seinen Kumpanen, die dasselbe Schicksal erlitten hatten. Dann machte er sich davon, in Richtung der Geräusche.

Caleb erreichte die Gruppe gerade, als diese ihre Gegner beseitigt hatte.
"Na, ihr scheint ja zurecht zu kommen," meinte er im näherkommen. "Irgendwas herausgefunden?"
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Vicati
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 01:12

„Jap, ja, sicher, alles in Ordnung, tiptop, perfekt, ging mir nie besser“, ratterte Iasa herunter und schenkte der Paladin ein allzu breites Grinsen. Das einzige, was man von den Treffern noch sehen konnte, waren fünf Löcher in seinem Hemd, die Haut dahinter komplett verheilt. „Super gemacht mit den Goblins, die werden sich über den neuen Anstrich in ihrem Gefängnis freuen.“
Als der andere Junge auftauchte, sprang er förmlich auf die Gelegenheit, sich von Tamorona  abzuwenden.
„Der bärtige Elf hat was, wir können weiter, er geht voran. Oder ich. Mir egal.“
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Ena
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 17:28

„Urgh … Nie wieder Sphärenhetzer...“
Mit vor dem Bauch verschränkten Armen hockte die wunderschöne Nachtelfe auf dem goblinischem Stoffwechselendproduktbeseitigungsgerät, welches die Wachen benutzten, wenn sie mal mussten. Topmoderne Abwasserentsorgung. Alles großartig. Normalerweise war dieser Raum sehr gut besucht, denn auch alle anderen Goblins aßen Sphärenhetzer und Netherbiester, die sich einfach nicht so gerne lange im Verdauungstrakt aufhalten wollten, egal wie lange oder heiß oder explosiv man sie briet. Doch sie konnte keinen Blick zurück auf ihre Fehler werfen. Elegant verzogen sich die Augenbrauen der Nachtelfe und sie stieß einen sanften Seufzer aus, der sich irgendwo in der Nase verfing und zu einem abfälligem Grunzen wurde. Vergangenheit war Vergangenheit. In der Liebe, bei Familiensachen und besonders im Bezug auf längere Klogänge durfte man nicht an vergangenen Fehlern verzweifeln. Das war das Credo der Klingenmeister.
Oder soetwas Ähnliches.
Im Laufe ihrer Sitzung hatte sie im Gang Kampfgeräusche vernommen, doch sie war zu beschäftigt mit ihrer eigenen Schlacht gewesen, um sich großartig darum zu kümmern, was dort draußen vor sich ging. Das goblinische Klo war ebenfalls in dem Gang mit einigen Gefangenen, weil Wächter schließlich auch einmal Notdurft verspürten. Als sie diesen Job angenommen hatte, hätte sie sich über die Bedingungen informieren sollen, wie etwa das grässliche Essen und die mangelnde Servicekraft. Trotz hoher Besuchszahlen war dieser Ort hier nur sehr unregelmäßig mit Papier bedacht. Das Fleisch und ihr entschlossener, ungezähmter Geist, den nur wahre Krieger aufweisen konnten, hatte sie leider ohne nachzudenken in diese Kabine geführt … In der kein Papier mehr war. Sie konnte nicht fassen, dass sie diese einmalige Chance einer coolen Geschichte beizutreten versäumt hatte, weil sie hier festsaß.
Sie war eine Gefangene. Ihr um die Knöchel hängendes Höschen war eine genauso brutale Eisenfessel wie die der tatsächlichen Insassen dieses Komplexes. Doch zum Glück war sie eine Klingenmeisterin. Furchtlos, elegant und flexibel.
„HEY!“, brüllte sie, in der Hoffnung, jemand würde sie durch den kleinen Raum hören, der sich noch zwischen den Kabinen und dem Gang befand. Ihre Stimme ließ den halben Komplex erschüttern, „ICH BRAUCHE HILFE!“
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Lias
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 18:23

"Aha. Eine Maid in Nöten. Zur Rettung", holte Fayt aus und folgte den Hilferufen zu einer Türe, auf der irgendein unleserliches Zeichen prangte. Voller Elan trat der Hochelf die Tür ein. Ihm schlug ein Gestank entgegen wie aus tausend Aborten. Was irgendwie passend war, beachtete man, dass dies ein Klo zu sein schien. Und darauf saß eine Nachtelfe. Eine halbnackte Nachtelfe...eine scheißende Nachtelfe. Tanzten die das also doch nicht auf irgendwelchen Lichtungen raus. Moment...
Warum schrie eine Nachtelfe hier nach Hilfe. Festgehalten wurde sie hier anscheinend nicht, was also... Fayts Blick fiel auf die leere Klorolle.
"Nicht im Ernst?"
Der Hochelf warf die Tür wieder zu. Da versuchte man einmal so ganz ohne Hintergedanken nett und freundlich zu sein und es erwartete einen eine, zugegebenermaßen attraktive, Nachtelfe, die aber trotzdem auf dem Pott hockte. Fayt strich sich mit der Hand über das Gesicht. Das konnte doch nicht wahr sein. Die Gruppe war nicht weit entfernt.
"Das...klingt jetzt...komisch, aaaber. Hat vielleicht jemand Toilettenpapier?"

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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 18:34

Caleb hatte den Notruf gehört, aber die Stimme recht schnell als weiblich erkannt. Daher machte er auch keine Anstalten, dem Hochelf bei der Rettung der holden Maid zuvor zu kommen. Kurz darauf kehrte das Spitzohr zurück und stellte seine denkwürdige Frage.
"Was, Toilettenpapier?!" ächzte der junge Mensch ungläubig. "Also ehrlich, hättest du nicht noch mal gehen können, bevor wir hier runter sind?"
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 19:03

"Was? Das ist doch nicht für mich!", stellte Fayt mit brüchiger Stimme klar. Das Gehirn des Hochelfen war mit der Situation überfordert. Er deutete mit dem Daumen auf die geschlossene Toilettentüre. Wie erklärte man das am besten.
"Da sitzt eine Nachtelfe drauf. Wurde wohl nicht gefoltert", begann Fayt zu erklären und fügte rasch hinzu: "Außer von ihrem eigenen Verdauungstrakt. Meine Fresse, ich habe verfaulende Goblins gerochen, die haben geduftet dagegen. Wo war ich?"
Mit einer Hand wischte Fayt das verschlungene Runenzeichen an der Tür sauber. Nachdem es von Schmutz befreit war, stellte es ganz eindeutig Männlein und Weiblein dar, getrennt durch eine Linie. Das internationale Zeichen für Toilette.
"Also, die Elfe hat kein Toilettenpapier mehr und wahrscheinlich deswegen um Hilfe gerufen. Liegt hier irgendwo welches rum?"

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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 19:24

Myriel hatte schon viel erlebt, aber noch nie hatte ein Pirat ihr die Tür beim Kacken eingetreten. Vielleicht hätte sie ihre Bedürfnisse etwas klarer formulieren sollen, doch das hier war auf jeden Fall ein Notfall und sie benötigte schnell Hilfe, denn auch ihre Nase war nicht immun gegen die eigen produzierten Düngemittel und sie musste es schon viel länger damit aushalten als ihr mutmaßlicher Retter. Der guckte sie irgendwie ganz verdutzt an. Sie blinzelte ihm entgegen und war im ersten Moment zu irritiert, um ihn nach Toilettenpapier zu fragen, aber es schien, als käme er selbst darauf, was ihr fehlte. Und dann haute er wieder ab.
Wäre sie etwas mobiler gewesen, sie hätte ihn verfolgt und zur Rede gestellt! Man ließ keine zarte Elfe in ihrer misslichen Lage zurück … Nicht einmal dann, wenn man durch Giftwolken waten musste. Ein Klingenmeister hätte nicht gezögert und seine Kleidung zerrisen, damit sie sich damit den Hintern putzen konnte, aber es konnte eben nicht jeder so anmutig und ehrenhaft sein wie ihre Kaste …
Enttäuscht schmollte die Elfe und betrachtete nachdenklich ihre Hand und dann das Waschbecken. Wenn ein vollkommer Fremder einbrechen und die Goblins vermöbeln konnte, war sie vielleicht ganz auf sich alleine gestellt. Hatte Elune den Elfen zwei Hände gegeben, damit sie sich selbst aus dieser misslichen Lage befreien konnten?! Musste sie soweit gehen, um ihre Pflichten zu erfüllen? Als sie ihre Laufbahn einschlug, war ihr klargewesen, dass sie Opfer bringen musste, um ihren Körper und Geist zu stählen. Offensichtlich hatten all ihre Trainingsstunden nur zur Stärkung ihrer Willenskraft für diesen Moment beigetragen. Es war ihr vorherbestimmt, an diesem Tag getestet zu werden … Dies war der Moment der Entscheidung.
Ihr Magen grummelte.
Andererseits konnte man auch auf die nächste Patrouille warten ...
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 19:41

"Ja, das hört sich eindeutig nach einer schlimmen Notlage an," meinte Caleb sarkastisch, nachdem er seine Kinnlade wieder in eine waagrechte Haltung befördert hatte. "Probleme haben manche Leute..."
Er räusperte sich und deutete auf die am Boden liegenden Goblins. "Kein Toilettenpapier, aber das Zeug, was die anhaben, sollte es auch tun, oder?"
Caleb hatte hier unten einiges erwartet, aber eine kackende Nachtelfe ohne Toilettenpapier? Diese Welt war noch wunderlicher, als man ihm erzählt hatte!
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 21:15

Eigentlich war die Gruppe gerade fertig um zu diesem Lichtwesendinges, Asuna hatte den Namen schon wieder halb vergessen, zu gehen. Das Verhör hatte ihnen die Richtung geliefert, alle Goblins in der näheren Umgebung waren tot oder ­ausser Gefecht und Caleb war auch wieder da. Wobei Asuna nicht einmal genau sagen konnte wann der Blondschopf sich vom Rest der Gruppe getrennt hatte. Doch als sie los wollten kam erneut etwas dazwischen.
Ein lauter und schriller Hilferuf schallte durch die Gänge und brachte Fayt dazu sich mit abartiger Geschwindigkeit zur Quelle des Geräusches zu begeben. Noch bevor Asuna fragen konnte was mit dem Blutelfen los sei, stand er bereits wieder da und fragte nach Klopapier. Asuna wusste das sowohl Horde als auch Allianzleute dieses komische Zeugs benutzen, um sich zu säubern. Sie hatte schon gesehen, dass ein Gnom in der tiefsten Wildnis überlebt hatte und trotzdem nicht auf diese kleinen Papierfetzen verzichten wollte.
Da das Zeugs so einen ­grossen Stellenwert ­besass, begann Asuna nach etwas Ähnlichem zu suchen. Einer der Goblins hatte einen Block dabei, auf den irgendwelche Formeln gekritzelt waren. Nun gut normalerweise war es nicht üblich das dieses Papier beschrieben war, aber es war nun mal grad nur das da. Asuna schnappte sich den Block und brachte ihn direkt zu Myriel, da Fayt und Caleb anscheinend noch diskutierten. "Hier ich hab Papier für dich." Stolz überreichte Asuna der Nachtelfe auf dem Klo den Block mit den Papierzetteln und merkte erst jetzt das nur noch zwei Blätter Papier daran hingen, der Rest war bereits abgerissen worden. "ähm... ups... Moment ich suche noch mehr..." mit hochrotem Kopf eilte Asuna wieder aus dem Klo und suchte die anderen Goblins auch noch ab.
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 22:38

Okay, erst ein Pirat und dann eine Harpyie, das war … Was für eine Art von Gruppe brach hier bitte in den Gefängnistrakt ein? Ganz ehrlich, da musste man einmal auf's Klo und die seltsamsten Gestalten aus der Scherbenwelt verabreden sich einer nach dem Anderen in ihr stilles Örtchen zu brechen. Wenigstens half ihr diese gefiederte Dame schon einmal ganz ordentlich und es war auch weniger peinlich wenn eine andere Frau sie hier in ihrer misslichen Lage betrachtete … Scheinbar hatte dieser seltsame Elf sich mit seinen Leuten beratschlagt, um ihr doch noch zu helfen. In manchen lebten die Werte der großen Krieger eben doch noch. Ehrenvoll nahm die weißhaarige Nachtelfe den Block und nickte der Federfrau aufmunternd zu, wie man es nur konnte, wenn man wusste, dass man eine tiefe geistige Verbundenheit besaß. Jahre der enthaltsamen Sparsamkeit hatten ihr gezeigt, dass man auch mit wenig Material weiterkommen konnte, weswegen sie ihre ausgezeichneten Reflexe dazu benutzte, das ihr verfügbare Papier ordungsgemäß zu falten. So langsam sollte man ihr doch etwas bringen können, womit sie auch arbeiten konnte … Diese Suche nach Klopapier wurde noch zu einem ausgewachsenem Sideplot in dieser Geschichte! Als Hauptcharakter hatte sie etwas Besseres verdient!
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 23:00

Kurzerhand ging Fayt nach seiner patentierten Methode vor (Patent einzusehend im Patentamt Silbermond). Nachdem die nächste Türe aus den Angeln getreten war, kehrte Fayt mit einer Rolle Klopapier zurück. Zumindest glaubte er, dass es Klopapier war. Seiner Ansicht nach sollte man durch Klopapier nicht das Kleingedruckte einer gnomischen Lebensversicherung lesen können. Die Rolle reichte er an Asuna weiter und nickte in Richtung Toilettentüre.
"Wärst du so freundlich?"
Normalerweise wäre Fayt nicht so freundlich, aber zwischen den Brüsten dieser Nachtelfe konnten kleinere Zivilisationen gedeihen. Das waren ein, nein zwei, schlagende Argumente. Der Hochelf rückte seinen Hut zurecht und sah sich etwas ratlos um.
"Wir wollten einen...Naaru suchen, oder? Die Nachtelfe könnte etwas wissen. Immerhin scheint sie keine Gefangene gewesen zu sein."
Außer vielleicht eine Gefangene ihres Darmtrakts, wie olfaktorisch unwiderlegbar bewiesen war.

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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 23:15

Erschüttert beobachtete die Nachtelfe, wie sich die Aufmerksamkeit der Gruppe von ihrem Begleiter ab- und irgendeiner dummen Frau zuwandte, die kein... Was sagten sie? Toilettenpapiert? Hatte... Wie konnte diese kleine Nichtigkeit wichtiger sein, als ihren Freund zu finden? Lediglich die Paladin schien sich in bescheidener Zurückhaltung zu üben, denn sie wartete ein Stück in die Richtung, in die die Gruppe gerade gehen wollten.
Tamorona hatte entschieden, das zwei Leute reichten, um nach dem Rechten zu schauen und offenbar war ihre Hilfe nicht nötig, um der unbekannten Frau beizustehen. Wichtiger war es doch auch eigentlich, den Naaru zu finden...
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 23:27

Etwas verwirrt nahm Asuna die Klorolle entgegen und machte sich auf den Weg. Warum zum Teufel hatte ihr niemand gesagt das da noch ein zweites Klo, samt dafür vorgesehenem Papier, gleich um die Ecke war? Den Zettel mit den Formeln drauf würde der Goblin sicherlich nie wieder sauber bekommen. Nun ja, war vermutlich eh nur wieder etwas um Explosionen zu erzeugen, irgendetwas mit M.O.A.B. oder so, aber war nun auch egal. Asuna reichte der Nachtelfe die Klopapierrolle. "Hier, Fayt hat noch was gefunden..."
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySa 20 Dez 2014, 23:39

Diese Harpyie war eine Gute, soetwas sah Myriel sofort. Ihre lange, einsame Zeit auf der Kloschüssel hatte sie weise werden lassen. Ihre Menschenkenntnis hatte die normaler Leute bei Weitem überstiegen. Indem sie in vollständiger Askese existiert hatte waren ihre Sinne viel schärfer für ihre sozialen Interaktionen geworden. Wer auch immer dieser Fayt sein mochte, sie würde ihm oder ihr dafür danken, sie gerettet zu haben. Endlich konnte sie sich mit den Hoffnungen und Träumen eines Gnomes den Hintern abwischen, war das nicht etwas, was jeder einmal im Leben erlebt haben musste, um sein Dasein als erfüllt beschreiben zu können? Ihre Lehrmeister wären stolz auf sie.
Nachdem sie sich die Hände gewaschen und ihre Waffe am Gürtel befestigt hatte, trat sie aus der Tür in einen Gang hinaus und betrachtete die Anwesenden mit milder Neugierde. Ihr Job sagte ihr, dass sie in einem solchen Extremfall eingreifen musste und die Ehre der Goblins zu verteidigen hatte. Es wurde von ihr verlangt, dass sie ihren Auftraggeber repräsentierte und ihr Leben für ihre Arbeit opferte, damit die Gefangenen sicher verwahrt blieben. Aber hier konnte sie niemand mehr bezahlen … Ein Klingenmeister wusste, was in diesem Moment die beste Taktik war. Wenn er einmal schwor, etwas zu beschützen, dann gab es kein Zurück mehr. Egal wie aberwitzig die Hindernisse sein mochten, man musste zu seinen Überzeugungen stehen und wenn nötig mit Körper und Leben bezahlen. Daher gab es nur einen einzigen Weg, um ihren möglicherweise schlechten Eindruck vor dieser Gruppe zu revidieren. Sie hob den Daumen und wies über ihre Schulter auf das Badezimmer, aus dem leichter Geruch entstieg. „Wenn jemand von euch kacken muss, würde ich noch zehn Minuten warten.“ Sie lächelte das anmutige Lächeln einer anmutigen Elfendame und strich sich eine ihrer Haarsträhnen neckisch hinter eines ihrer gewaltigen Ohren. Süße Mädchen kamen immer an, das hatte sie neulich in einer Zeitschrift gelesen … Am besten sie versuchte es auf diese Schiene, denn wenn sie erfuhren, dass sie ein geldloser Nichtsnutz war, der überhaupt nichts Sinnvolles wusste und zum Feind gehörte, wurde es vielleicht ungemütlich ...
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySo 21 Dez 2014, 00:22

"Nein...danke", wehrte Fayt ab. Liebe Zeit. Diese Nachtelfe war ein Geschöpf, wie es die berühmte Steinhauerin Vaenia auf die Spitze eines Springbrunnens stellen würde. Und dann kam aus diesem vollendeten Mund so ein Satz heraus. Das war eine Dissonanz wie manche "Künstler" sie bemühten herbeizuführen. Für einen Moment war er von dem Aufgang des Doppelmonds abgelenkt, besann sich dann aber.
"Unsere Freundin hier sucht jemanden. Deine goblinschen...hm...Freunde? konnten uns leider nicht weiterhelfen oder weiter helfen." Angesichts des Massakers in dem Gang war das eine Aussage, die sich sofort bestätigen ließ. Man konnte von Glück sagen, wenn man noch einen Kiefer identifzieren konnte.
"Wir suchen einen Ork und einen Naaru."

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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySo 21 Dez 2014, 11:20

Dieser Elf mit dem abnormal riesigen Hut begann sie auszufragen, was nicht unbedingt das war, was sie geplant hatte. Offensichtlich waren sie hier nicht einfach so eingebrochen, weil die Sicherheitsstandards offensichtlich überholt werden mussten, sondern hatten ein klares Ziel vor Augen, von dem Myriel absolut nichts wusste. Goblins galten im Allgemeinen nicht gerade als die vertrauensseligsten Geschöpfe auf der Scherbenwelt, daher hatte man sie als neueste Angestellte nicht über die dunklen Geheimnisse aufgeklärt. Solange sie wusste, dass man Eindringlinge abmurksen musste und die Insassen drinnen behielt, konnten ihr die Hintergründe egal sein. Sie wurde schließlich nicht angeheuert, weil sie so hübsch war, sondern wegen ihrer kämpferischen Talente! Sie hatte weithin den Ruf, so gut wie alles für Geld zu tun, was den Goblins umso sympathischer gewesen war. Und nun ... "Ich habe keine Ahnung wovon ihr sprecht. Hier gibt es ein paar Orcs, aber Naarus sind ziemlich gewaltig, das wäre mir bestimmt aufgefallen. Ich hatte allerdings nie Wachdienst ganz unten, kann also sein, dass die riesige Glühbirne da unten abhängt. Ich kann euch hinbringen." Nicht, dass sie allzu begeistert davon war, sich an diese Gruppe zu hängen, aber wenn sie kooperierte machte man vielleicht keinen Nachtelfenbrei aus ihr. Sie war zu hübsch und viel zu jung um zu sterben.
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySo 21 Dez 2014, 14:13

Schon vor einer Weile hatte er die Gestalt ausgemacht, die da heran kam, und mit jeder Minute, die verstrich, war ihm klarer geworden, daß sie seinetwegen kam. Ein Ritter in voller Rüstung auf einem gepanzerten Schlachtroß - das war kein allzu gewöhnlicher Anblick in diesem Landstrich, der von den Humanoiden brennende Steppe genannt wurde.
Der Drache beobachtete, wie der Ritter den Hügel erreichte, auf dem er thronte, und sich den Weg hinauf kämpfte, der hinauf führte. Ein paar Oger stellten sich ihm in den Weg, doch er bezwang sie mühelos. Und dann erreichte er die Spitze, wo er von seinem Roß abstieg, sein Schwert zog und sich dem Drachen näherte.
"Zweifellos weißt du, warum ich gekommen bin, Untier!" schmetterte ihm der Mann entgegen. Es klang nicht wie eine Frage.
"Jaaaa, kann's mir schon denken," entgegnete der schwarze Drache, der auf den Namen Amadeus hörte, mit einem deutlich genervt klingenden Unterton in seiner grollenden Stimme. Es war erst eine Woche her, daß er hierher gekommen war, und in dieser Zeit hatte er bereits drei selbsternannte Drachentöter abwehren müssen.
"Für deine Verbrechen gegenüber dem glorreichen Reich von Stormwind wirst du mit deinem Leben bezahlen!"
Amadeus rollte genervt mit den Augen. "Es hat sich aber schon bis zu deinem Stormwind herumgesprochen, daß ich mich mit dem schwarzen Drachenschwarm nicht solidarisch erklärt habe, oder?"
"Soli... was?" Der Ritter schien nicht der hellste Stern am Nachthimmel zu sein.
"Warum glaubst du, daß ich böse bin, Mensch?" fragte Amadeus daher, langsam und jedes Wort betonend, als rede er mit einem Kind.
"Nun ja... du bist ein Drache!"
"Ach was?"
"Du bist schwarz!"
"Das kam jetzt aber ziemlich rassistisch rüber."
"Und du hast rotglühende Augen... DÄMON!"
"Na was bin ich denn jetzt - ein Drache oder ein Dämon? Du solltest dich schon entscheiden."
Für einen Moment wirkte der Mensch tatsächlich etwas ratlos und schien intensiv nachzudenken.
"Egal, was davon du bist -  beides verdient den Tod!" ereiferte er sich aber schließlich.
"Wie gut, daß du nicht repräsentativ für dein Volk bist," schnaubte Amadeus abfällig, "sonst hätte es wohl nicht lange überlebt, nachdem es Northrend verlassen hat!"
"Äh... wieso Northrend?" fragte der Mann verwirrt.
"Unwichtig. Bevor wir beginnen: bist du ganz sicher, daß du das tun willst?"
"Selbstverständlich!" rief der Ritter voller Tatendrang. Dann hielt er inne und blickte den Drachen fragend an. "Äh... wieso sollte ich nicht?"
"Nun ja," begann Amadeus, "wie du richtig bemerkt hast, bin ich ein Drache. Ein ziemlich großer Drache. Bestimmt 50 Meter lang. Mit scharfen Krallen und Zähnen. Ich spucke Feuer und wirke Magie." Er schwieg einen Moment lang und betrachtete den Ritter prüfend.
"Du dagegen bist ein Mensch. Vielleicht..." er schätzte kurz "...2 Meter groß?"
"Ich führe die legendäre Klinge Wintersturm, die mit der elementaren Macht des Eises erfüllt ist und bereits zahlreiche Feinde zur Strecke gebracht hat!" rief der Ritter und streckte triumphierend seine Klinge gen Himmel, die von winzigen Eiskristallen umwirbelt wurde.
"Ähm ja... du hast ein Schwert."
"Und ich trage die Rüstung Drachenbann, die in den heißesten Flammen von Shadowforge geschmiedet wurde, und die Macht Ragnaros' in sich trägt!" setzte der Ritter noch einen drauf.
"In Ordnung... und eine Rüstung hast du auch."
Amadeus wirkte nicht sonderlich beeindruckt, und das schien den Ritter zu verärgern.
"Wir haben genug geredet, Drache - bereite dich auf dein Ende vor!" schrie er und ging in Kampfstellung.
"Wenn's unbedingt sein muß..." brummte Amadeus und sah seinem Häscher entgegen.
Der Ritter streckte sein Schwert dem Drachen entgegen und stürmte auf ihn zu, auf den Lippen einen epischen Schlachtruf, der direkt einem Bardenlied über vergangene Helden entsprungen sein konnte.
"LEEEEEEROOOOYYYY JEEEEEEENKIIIIIIIIINS!!!!"
Als er etwa die Hälfte der Distanz überwunden hatte, riß Amadeus sein Maul auf und spie dem Ritter einen gewaltigen Feuerstrahl entgegen, der gereicht hätte, einen kleinen Wald niederzubrennen.
Für eine kleine Weile hörte man nichts weiter als das donnernde Brüllen des Drachenfeuers, dann schloß der Drache sein Maul wieder und hielt nach dem Ritter Ausschau. Nach kurzem suchen fand er ihn dann auch, oder viel mehr das, was von ihm übrig geblieben war. Mehr als ein Haufen Asche war es nicht, dazu die Rüstung und das Schwert, die dem Feuer standgehalten hatten. Nun, zumindest teilweise.
"Soviel zur Macht Ragnaros'," murmelte Amadeus. Aber lange würde er nicht Ruhe haben, der nächste Drachentöter würde sicher nicht lange auf sich warten lassen. Es war wohl Zeit, daß er sich wieder ein neues Plätzchen suchte. Als er so überlegte, fiel ihm dieses große Portal ein, das er vor einiger Zeit südlich von hier entdeckt hatte. Es führte wohl an einen Ort, der ziemlich weit weg von hier lag; vielleicht hatte er dort endlich Ruhe vor diesen nervigen Möchtegern-Drachentötern.
Kurz entschlossen breitete er seine mächtigen Schwingen aus und katapultierte sich in den dunklen Nachthimmel hinauf.

"Wollt ihr ihr echt vertrauen?" fragte Caleb skeptisch, während er den Hochelfen dafür verfluchte, daß er die Tür, die zu der Klokabine gehörte, eingetreten hatte - das stank ja selbst noch bis hierher, was diese Nacktelfe - so hießen die doch, oder? - abgeladen hatte!
"Ich meine, wenn sie hier unten das Scheißhaus benutzt hat, können wir wohl davon ausgehen, daß sie zu denen gehört. Was, wenn sie uns in eine Falle locken will?"
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptySo 21 Dez 2014, 14:17

Die fremde Elfe erntete misstrauische Blicke derjenigen, die schon zu der Gruppe gehörte, doch hielt diese sich zurück, sich irgendwie zu äußern. Immerhin war die neue Elfe eine Möglichkeit, den verschollenen Ork zu finden, ohne ewig durch diese Gänge zu irren. Die Paladin schien einen ähnlichen Gedankengang zu haben, allerdings mit einem anderen Ziel. Irgendwie schien es ihr abhanden gekommen zu sein, der suchenden Elfe helfen zu wollen...
"Nun, Lady, dann schreitet vorran", meinte Tamorona, beschloss jedoch, sie gut im Auge zu behalten. Caleb hatte nicht unrecht. Es konnte durchaus passieren, das die Elfe sich beim Anblick von Goblins dazu entschloss, diese nicht zu verraten und sich gegen die Gruppe wandte. Und für den Fall würde sie vorbereitet sein.
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Ena
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptyMo 22 Dez 2014, 22:23

Misstrauen. Das war zu erwarten. Nur ein Vollidiot vertraute sofort allen, die behaupteten, dass sie einem helfen wollten, aber manchmal hatte man keine Wahl. Bestimmt wollten diese exotischen Einbrecher nicht die ganze Nacht durch die dunklen Gänge irren und ihr war es ziemlich egal, für wen sie arbeitete, solange sie abhauen konnte. Eigentlich war sie fast zu faul für all diese Treppenstufen, aber diese Typen würden sie sicherlich nicht einfach gehen lassen, weil sie lieb fragte. Sie würde es jedenfalls nicht tun. „Ganz ehrlich. Ich hätte in König Varians verdammten Thronsaal geschissen, wenn ich in derselben Situation gewesen wäre. Das macht mich aber nicht zur königlichen Garde, huh?“ Sie verzog das Gesicht, schnitt Caleb eine Grimasse und fühlte sich zugleich nicht ganz wohl bei dem Gedanken, der Gruppe den Rücken zuzudrehen. „Was wollt ihr eigentlich mit dem Naaru, der hier sein soll?“ Ihre Hand legte sich auf den Griff ihrer Klinge und sie schritt voran, ihre Augen ein mattes Glühen in den dämmrigeren Ecken der Zellen.
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptyMo 22 Dez 2014, 22:43

Iasa hatte das Spektakel um die Elfe auf'm Häuschen an die Wand gelehnt mitverfolgt, sich aber so weit von der eingetretenen Tür entfernt gehalten, wie er konnte und die Nase gerümpft. Er konnte die Scheisse bis hierhin riechen. Und genug andere halfen bereits, Papier einzusammeln. Als die Elfe endlich fertig mit ihrem Geschäft war, bot sie an, sie nach zu ihrem Ziel zu führen. Iasa keine Ahnung, was ein Naaru war, aber beim Wort 'unten' wurde er hellhörig. Er trat näher zu den anderen und grinste breit.
"Wir müssen nach unten? Wieso nehmen wir dann nicht einfach den schnellsten weg und gehen...", er hob einen Fuss vom Boden und stampfte auf den Boden, was einen kleinen Krater verursachte, "... durch den Boden?"
Bevor jemand etwas sagen konnte, riss er den Fuss noch einmal hoch und stampfte ein weiteres Mal, diesmal noch stärker und mit einem lauten Krachen gab der Boden unter ihnen nach.
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptyMo 22 Dez 2014, 22:56

Vom Regen in die Traufe. Auf der einen Seite ihren Selbsterhaltungstrieb, auf der anderen diese neuen Leute. Sie hätte einfach auf dem Klo hocken bleiben und versauern sollen … das wäre wahrscheinlich besser gewesen als dieses Narrentheater. Erst beschuldigte man sie des versuchten Verrates (was sie noch verstehen konnte) und dann stampfte dieser seltsame Junge auf dem Boden und riss ihn gleich mit. Was bei Elunes verstecktem Nippelpiercing war dessen Problem?! Ein Knacken und ein Knirschen und schon segelte Myriel in die Tiefe. Obwohl ihre Oberweite sicherlich als Airbag taugte, hatte sie keine Luft auf Verletzungen, also zog sie im Fall ihre Klinge und rammte sie in die nächste Wand, durch welche sie wie Butter glitt – ein ziemlich interessanter Umstand, denn wenn man ihre Waffe näher betrachtete, dann war das Schwert aus Holz. Die Mauer bremste ihren Fall, so dass sie an ihr hinabrutschen konnte und auf den Beinen landete, Schutt in den Haaren und Schmutzbröckchen im Ausschnitt. Klar, so ging es schneller, aber was beim Nether ... "Fang bloß nie an zu steppen, Kleiner ..."
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptyMo 22 Dez 2014, 23:07

Eigentlich hatte er erwartet, noch ein drittes Mal zutreten zu müssen, aber Goblins legten scheinbar nicht viel wert auf Qualitätsbauten. Sah man ja schon ab den Pappwänden. Während des Falls grinste Iasa breit und landete inmitten des zertrümmerten Bodens auf allen Vieren. Mit dem Kopf unten entdeckte er einen rot-grünen Fleck neben sich und runzelte die Stirn, dann entdeckte er ein spitzes, grünes Ohr und verzog das Gesicht. Ups. Hastig richtete er sich auf und kickte einen weiteres Stück Boden über die unglückliche Wache, dann wandte er sich, breit grinsend der neuen Elfe zu.
"Was ist steppen?", fragte er unschuldig und hob, dann noch einmal den Fuss. "Müssen wir noch weiter nach unten, was denkst du?"
Bevor sie antworten konnte, hatte er schon einmal nach unten gestampft und einen weiteren Krater verursacht. Dabei zertrümmerte er auch einen weiteren Brocken aus dem Oberen Geschoss und enthüllte noch einen toten Goblin, dieser platt wie eine Fliege und durch Iasa in eine Kraterform gestampft.
"Ups."
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptyMo 22 Dez 2014, 23:33

Tamorona und die Nachtelfe wurde ziemlich von dem einbrechenden Boden überrascht. Und da sie ziemlich am Rand des einstürzenden Bereichs standen, liefen sie Gefahr, später bröckelnden Stücken erschlagen zu werden. Zum Glück reagierte die Paladin schnell und erschuff einen Schutzschild, der auch die zurückhaltendere Elfe mit einschloss. Unbeschadet landeten beide eine Ebene tiefer. Tamorona wusste nicht so recht, was sie von dieser Art, tiefer zu reisen, halten sollte.
"Wir sollten vorsichtig sein", meinte sie dann. "Nicht, das wir direkt über dem Naaru herrauskommen und diesen verletzen..."
Sorge klang in ihrer Stimme mit. Eine Sorge, die die Nachtelfe eher im Bezug auf ihren Begleiter hatte, insbesondere als ihr Blick auf den toten Goblin fiel. Zum Glück hatte sie, durch den Beruf des Orks bedingt, einen guten Magen.
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptyDi 23 Dez 2014, 00:11

"Ich bezweifle, daß wir den Naaru dadurch verletzen könnten, da er ja keinen festen Körper hat," warf Caleb ein, der soeben neben ihnen herab schwebte. Natürlich hatte er diese Information von jemandem, der sich mit körperlosen Energiewesen aus kannte, aber das mußte ja keiner wissen.
Als der Boden durch Iasa erschüttert worden war, hatte Caleb es vorgezogen, ein wenig an Höhe zu gewinnen; daß der ganze verdammte Boden einstürzen würde, hatte er allerdings nicht gedacht. Immerhin war ihm so aber ein unbequemer und vermutlich auch schmerzhafter Absturz erspart geblieben.
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BeitragThema: Re: Sternenhimmel [MSG]   Sternenhimmel [MSG] - Seite 5 EmptyDi 23 Dez 2014, 00:25

"Direkt vielleicht nicht", erklärte Tamorona dem Jungen freundlich, aber bestimmt. "Jedoch könnte es sein, das die faule Magie, die den Naaru gefangen hält, schädliche Auswirkungen auf ihn haben könnte, wenn etwas sie stört, womit wir ihm indirekt schaden würden. Und ich denke, das würde ebensowenig in Eurem Interesse liegen, wie in meinem."
Sie benutzte trotz des jungen Alters ihres Gegenübers die Höflichkeitsanrede, um ihm dadurch zu vermitteln, das sie ihn auf Grund seiner Lichtaura respektierte.
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