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 Medea - Göttin der Makellosigkeit

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Nanoteh
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BeitragThema: Medea - Göttin der Makellosigkeit   Do 01 Jan 2015, 14:19

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Ξ
So hülle ich mich in Reinheit...
...nichts und niemand möge es je beflecken
ich schätze die Einsamkeit...
...da sie keinen Makel mit sich trägt
Ξ


Name: Medea, Göttin der Makellosigkeit / ehemals Nika Batori


Geschlecht: Weiblich


Alter: 143 Jahre


Rasse: Ehemals Mensch


Herrschaft über/Residiert in: Elysia - die makellose Stadt


Fähigkeiten: Medea ist zwar eine ehemalige Kopfgeldjägerin und professionelle Attentäterin, doch entwickelte sie unsterblich werdend völlig neue Fähigkeiten. So dringt sie spielend leicht in die Psyche sterblicher Geschöpfe ein, stürzt sie in eine geistige Leere oder wandelt sie in Marionetten ihres eigenen Willens. Ihre großen mentalen Fähigkeiten erlauben es ihr auf verschiedenste Art und Weise selbst ihre unmittelbare Umgebung zu beeinflussen und ihrer gefügig zu machen.
In Gedenken an ihre alten Fähigkeiten als Sterbliche, nutzt sie jene Kräfte geschickt um zu verwirren und wie ein Schatten im Hintergrund agieren zu können. Doch seit der Schöpfung ihres eigenen unterirdischen Reiches, widmet sie sich auch der Schöpfung magisch belebter Konstrukte welche ihrem Willen unterliegen.


Aussehen: Bei genauerem hinsehen, erkennt man in der Göttin immer noch Nika Batori, einer kaiserlichen Auftragsmörderin und Kopfgeldjägerin. Trug sie einst unscheinbares hellbraunes Haar, dunkelbraune Augen und ein Gesicht besetzt von zahlreichen Sommersprossen, so zieren sie nun türkisfarbene Augen, durchdrungen von einem goldenen Schleier, dunklem Haar welches einen unnatürlichen Glanz zu verstrahlen scheint, gepaart von makelloser Haut, glatt und haarlos. Vieles an ihr wandelte sich in unsterbliche Makellosigkeit, so wie es bei vielen der anderen Göttern der Fall war.
Medea trägt nahezu immer einen eng anliegenden, weißen Anzug geschmückt mit goldenen Verzierungen, aus einem nicht definierbarem Material bestehend. Er symbolisiert ihre nahezu fanatische Neigung zu Reinheit und Unbeflecktheit.
Medea - Göttin der Makellosigkeit:
 


Charakter: Nika Batori war eine aufgeschlossene Frau welche sich gerne unter anderen Menschen aufhielt und sich über alles Mögliche unterhielt... Nicht wirklich passend für eine Attentäterin des kaiserlichen Morin Ordens. Nachdem das Herz sie zu einer der Unsterblichen gemacht hatte, wandelte sie sich im Laufe der Zeit jedoch sehr.
Sie verdrängte ihren Namen, ihre blutige Vergangenheit und widmete sich voll und ganz ihren neuen Kräften. Sie verzichtete darauf Gläubige um sich zu scharen, stattdessen errichtete sie, tief unter der Erde an einem unbekannten Ort, die Labyrinthstadt Elysia. Einem gewaltigen magischen Konstrukt aus makellosem weißen Stein, vergoldetem Metall und erfüllt von knisternder Energie.
Die Göttin fortan als Medea bekannt, geriet großteils in Vergessenheit... und umhüllt von Einsamkeit und ihren eigenen Interessen, veränderte sich auch ihre Persönlichkeit sehr stark. Sie entwickelte eine nahezu fanatische Abneigung, beinahe eine Phobie, gegen die Unreinheit der Welt... sie verachtete Schmutz und Staub und erschuf so zahlreiche magische Konstrukte welche ihr Reich, Eylsia, nahezu krankhaft gesäubert und rein halten...
Als exzentrisch zu beschreiben, steht die schweigsam und bedacht gewordene Medea den anderen Unsterblichen zwar neutral gegenüber, betrachtet sie jedoch großteils als unrein und gestattet es nicht, dass sie unerlaubt ihr Reich betreten oder sich in ihre Angelegenheiten mischen.


Hintergrund:
Nika wuchs relativ behütete bei ihren bürgerlichen Eltern in der Kaiserstadt Caelcuna auf, die Familie Batori hatte im Kaiserreich weit zurück reichende Wurzeln und es hatte nahezu Tradition, dass sich die Familie in unterschiedlichsten Aufgaben am kaiserlichen Hof beteiligte oder dem Kaiser auf andere Art und Weise diente.
So war ihr Vater ein kaiserlicher Offizier, ihre Mutter eine Schreiberin am Hofe eines kaiserlichen Ratsherren, ihr Bruder ein Schmied in der Legion... und Nika selbst war mehr als nur unentschlossen.
Sie hatte bereits so vieles gemacht und sich nie wirklich festlegen können, so war sie bereits als Mädchen eine einfache Hofdienerin welche Briefe zustellte und Schriften sortierte, gefolgt von verschiedensten ebenfalls eher niedrigen Arbeiten... danach erledigte sie einige Zeit lang Botengänge, dabei entdeckte sie zeitgleich ihr Talent für Taschendiebstahl und die Fähigkeit unbemerkt zu bleiben. Es war aber nur eine Frage der Zeit, bis sie aufflog... Sie wurde ironischerweise dem Amtsrichter vorgeführt, für dessen Arbeitgeber, den Ratsherren von Lavonna, die junge Nika ihre Botengänge erledigte.
Der Ratsherr war insgeheim interessiert für ihre Fähigkeiten und anstatt Nika die rechte Hand abzuschlagen, stellte man sie auf die Probe beim beschatten von Personen und dem besorgen von Informationen. Unter dem Deckmantel als Botin, arbeitete sie nun eher als eine Art... Agentin... im Vergleich zu Botengängen nicht gerade ungefährlich.
Nikas Talente zeigten sich aber weiterhin und sie wurde im Laufe der Zeit stets besser in ihrer Arbeit, bis zu dem Tag als sie dem Morin Orden empfohlen wurden.
Einer Gruppierung völlig legaler Kopfgeldjäger und Attentäter welche sich auf Steuerflüchtlinge, gesuchte Verbrecher und dergleichen spezialisierten. Insgeheim übernahmen die Morin anscheinend aber auch Auftragsmorde an Personen welche höhere kaiserliche Würdenträger aus dem Weg geschafft haben wollten, doch dies wurde selbst in den eigenen Reihen abgestritten... wer würde es schon zugeben das Gesetz zu brechen um sich etwas Zusätzliches in die eigenen Taschen zu verdienen...?
Als ausgezeichnete Späherin und Agentin wurde Nika aber auch in die Totenkultkriege auf Raneq hineingezogen, so wurde sie mitsamt einiger anderer Agenten der Morin dorthin entsandt um nach eigenem Ermessen zu handeln und dem Kaiser zu berichten.
Nika schloss sich damals einer recht vielversprechenden Gruppe an, dabei wurde sie jedoch in etwas hineingezogen was nicht gerade ihren Plänen entsprach...
Nach ihrem Wandel ließ Nika ihre Vergangenheit hinter sich, kehrte den Morin und dem Kaiserreich den Rücken... und so sah sie in jenen später auch das selbe wie in den meisten Sterblichen. Unrein und verkommen...




Herrschaftsgebiet:

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Elysia

Elysia wird oftmals angezweifelt, doch ist dessen Existenz in vieler Münder und ebenfalls auch Fakt. Lediglich die Lage dieses enormen unterirdischen Konstruktes, aus weißem Stein, vergoldeten Metallen und zahlreichen von Magie erfüllter Apparaturen ist unbekannt, denn es führt kein direkter Weg dorthin. Ein Portal aus weißem Marmor, beschlagen mit zahlreichen goldenen Verzierungen, führt von einem unbekannten Ort aus nach Elysia, doch ob es sich öffnet oder geschlossen bleibt hängt ganz von der Laune der Herrin des Reiches ab... und davon, wie viel Dreck der Besucher an seinen Stiefeln mit sich zerrt...
Die Stadt der puren Makellosigkeit gleicht einem Labyrinth aus verschiedenst großen Hallen, Gängen und Räumlichkeiten... künstlich angelegten Gärten mit plätschernden Quellen, doch auch jene wirken im Sinne der Herrin dieses Ortes unnatürlich und viel zu steril.
Doch dies ist es was Elysia ausmacht, eine surreal wirkende Welt, in welcher kein einzelnes Staubkorn einen Platz finden sollte. Dafür sorgen auch die zahlreichen magischen Konstrukte, welche sich darum kümmern jenes Reich in perfekter Ordnung zu halten.
Geschwungene Formen, Materialien welche sowohl Kälte als auch Wärme verstrahlen und zahlreiche Lichter fügen sich in eine für sich einzigartige Welt.
Elysia:
 
Die unterirdische Stadt ist nicht aus purer Willkür wie ein Labyrinth angelegt... Medea selbst lädt immer wieder Abenteurer, selbst ernannte Meisterdiebe und Glücksritter dazu ein ihr Reich zu betreten und nach den Schätzen zu suchen, auch wenn jenes Unterfangen schnell im Tod der Probanten enden kann... Es dient wohl der eigenen Unterhaltung der Göttin, auch wenn ihre magischen Konstrukte damit beschäftigt sind den Sterblichen hinterher zu putzen.
Bis jetzt konnten sich nur wenige Sterbliche als würdig erweisen eines der Artefakte Medeas wie den Astralbogen zu erlangen und selbst dann, so bleiben sie nicht lange im Besitz eines einzelnen Sterblichen, scheinen sie doch den Drang zu besitzen stets zu ihrer Herrin zurückkehren zu wollen...
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