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 Milian - Gott der Aggregate

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BeitragThema: Milian - Gott der Aggregate   Fr 02 Jan 2015, 01:40

Name: Milian, Gott der Aggregate/ ehemals Milian Evjen.

Alter: vor der Unsterblichkeit 23 Jahre

Rasse: Mensch

Herrschaft über/Residiert in: Turmhall in den Stromfalen.

Fähigkeiten: Milian hat die Fähigkeit, die Dinge in seinem Umfeld und begrenzt auch sich selbst zu verändern. Hauptsächlich in der Art, wie sein Göttertitel schon erwähnt, des Wechselns und Kontrollierens des Aggregatszustands der Dinge, die er, solange er sie beeinflusst, auch lenken und verformen kann. Er kann Dinge verflüssigen und verdampfen lassen, aber auch unglaublich verhärten, ohne sonstige Faktoren zu verändert und ohne sich von den eigentlich wichtigen Faktoren selbst beeinflussen zu lassen. In die gegengesetzte Richtung kann er indirekt jedoch auch z.B. die Temperatur beeinflussen, wenn gewollt, halt ganz dem Volumen-Druck-Temperatur-Prinzip.
Davon abgesehen ist er ein recht sportlicher Geselle, der seinen Körper gut kennt und damit auch flexibel und geschickt umgehen kann.

Aussehen: Milian ist ein durchschnittlicher, beinahe schon schmaler Kerl mit einer Grösse von etwa 1.75m und einem blassen Nordländergesicht. Eingerahmt wird jenes von dickem, honigblondem Haar, welches er gerade genug lang trägt, dass es in alle Richtungen absteht, wenn er es nicht grad unter eine Mütze zwängt. Die Augen sind gross und grünbraun, die Nase unauffällig, die Brauen buschig und das Kinn kantig, da es seinen Kinderspeck definitiv schon hinter sich gelassen hat. An diesem Aussehen hat auch seine Göttlichkeit nicht viel geändert, abgesehen davon wohl, dass er im Gesamteindruck nun wohl noch ein wenig ‚hübscher und ansehnlicher‘ als zuvor erscheint.
Bei seiner Kleidung ist er sehr flexibel. Oft trägt er praktische, einfache Dinge, wie er sie von früher aus seiner Heimat so kennt und mit denen es sich auch gut unters Volk mischen lässt. Er ist aber auch durchaus für neue Modetrends und Verrücktheiten zu haben.
Er hat gerade auch in der Zeit des Totenkultkrieges einige Narben davongetragen, welche auch jetzt immer noch sichtbar sind und sogar ein wenig zu leuchten und sich wie Muster auszubreiten scheinen, wenn er besonders aufgeregt oder angespannt ist im negativen Sinne. Am markantesten ist dabei das fehlende rechte Ohr, welches er oft mit den Haaren oder einer Kopfbedeckung versteckt, wenn er unterwegs ist.

Charakter:
Milian ist ein aufgestellter Bursche, der für viele Dinge zu faszinieren und begeistern ist. Er kennt seine eigenen Vor- und Nachteile sehr gut und weiss meistens auch gut damit umzugehen, wenn das gerade bei den Schwächen aber auch gerne mal nicht so wie gewünscht abläuft. Wenn es auch gerne mal so erscheint, als wolle er seine im Vergleich zu einigen anderen Göttern einfache Gestalt und Fähigkeit mit allem möglichen Schnickschnack aufpolieren, so ist er letztendlich dennoch ein einfacher, liebenswerter Nordländer geblieben. Einer, der oft einmal ein wenig übertreibt und einige seltsamen Ideen und Angewohnheiten besitzt. Von diesen Angewohnheiten besonders auffällig und durchziehend ist jene, besonders schöne Dinge für sich beanspruchen zu wollen und die dann auch konsequent in den eigenen Besitzt zu bringen, egal wie. Er ist auch sehr gut im Ausblenden von gewissen Tatsachen, solange man sie ihm nicht direkt vor den Kopf knallt.

Hintergrund: Milian war der jüngere Sohn einer Bürgerfamilie in Turmhall. Neben den Eltern und dem älteren Bruder besass er noch drei Schwestern und ein Monster von einem grossen, flauschigen Hund. Er erzählte später, dass es ihm dort oben irgendwann zu langweilig wurde. Seine Mutter hätte erzählt, dass er damals einfach dermassen ein verlauster Nichtsnutz war und sie ihn deswegen vor die Tür gesetzt hatte, dass hoffentlich auch aus ihm was werden würde. Milian zog es dann in südlichere Gefilde, um dort sein Glück zu versuchen.
So schlug er sich einige Jahre mal hier und mal da durch und versuchte sich in verschiedenen Berufungen. Er merkte, wie viel aufregende und gewaltige Dinge es eigentlich gab und um seinen Gehalt ein wenig aufzurunden und mehr von diesen schönen Dingen miterleben zu können, drehte er hinter dem Rücken seiner Lehrmeister noch so seine ganz eigenen kleinen Geschäfte. Dabei vor allem nennenswert war wohl die damalige Bekanntschaft mit Nartuuk, der ebenfalls ein Kunde seines Lehrmeisters war und den er besonders gerne mit noch zusätzlichem Rohmaterial besorgte, da er Milians Meinung nach besonders einzigartige und reizende Dinge zu bieten hatte in dieser Welt voller Konsum und Wunder. Die zusätzlichen Lieferungen an Nartuuk und auch alle anderen Kunden dieser Art fanden ein abruptes Ende, als die Totenkultkriege über die Ländereien zogen. In dem Fall nicht einmal, weil die Wirtschaft allgemein litt, sondern weil Milians Lehrmeister ihn beim Stehlen, Horten und teilweise auch weiterverkaufen von teuren Dingen erwischte und vors Amt brachte. Erst zog man in Erwähnung, ihm die rechte Hand für das Verbrechen abzuhacken. Da jedoch gerade dringend Männer als Kanonenfutter für die Schlacht gegen das dunkle Heer benötigt wurden, entschied der Richter doch noch anders und nahm ihm ein weniger hinderliches Organ, ehe Milian an die Front verfrachtet wurde. Dort blieb er erst einmal und es war definitiv keine schöne Zeit für ihn. Irgendwie schaffte er es, durch zu kommen und als die Heldentruppe seinen Weg kreuzte, auf dem Weg noch tiefer ins Grauen, war ihm das tatsächlich lieber, als weiter an seinem Posten zu bleiben. Er meldete sich freiwillig, die Gruppe bis zu der Grenze zu begleiten, die sie momentan besetzten. Und als sie an der Grenze waren, desertierte er, indem er ihnen einfach weiter folgte, anstatt zurück in die eigene Schlacht zu gehen.
Gelohnt hat sich diese Entscheidung für ihn auf alle Fälle, denn auch wenn er in dem Moment gar nicht in die Zukunft hinaus und über die Konsequenzen der Tat nachgedacht hatte, so war die erhaltene Göttlichkeit sehr vorteilhaft. Als erste Tat vollbrachte er das, was er besonders gut konnte: Dinge verschwinden zu lassen. In dem Fall alle Männer, die von seiner Desertation wussten und noch lebten, sowie auch den Richter und den Lehrmeister, die ihn damals überhaupt in die Lage gebracht hatten, und ihr wertvollstes Hab und Gut gleich noch dazu. Dann ging es zurück nach Hause, wo er eine verschönerte und noch ein wenig ruhmreichere Version seines Erfolges verbreitete. Dabei konnte es jedoch nicht lange bleiben, schon bald fingen die Geschäfte wieder an und diesmal konnte Milian auch so richtig loslegen, denn die Fähigkeiten waren bei der Art von Geschäft sehr nützlich. Als er erkannte, was seine Heimat für eine gute Quelle war, wenn es um Materialien wie Metalle und auch verschiedene edle Steine ging, begann er, erst das Land, dann auch die Stadt und bald ganz Stromfelen für sich zu beanspruchen. Er baute einen prächtigen Palast voller Funkel und Glitzer über der Stadt und auch wenn er den ursprünglichen Regenten ihre Titel und ihre eigentliche Funktion liess, so hiess das noch lange nicht, dass diese Regeln auch für ihn gelten sollten und so war er manchmal mehr hilfreich, manchmal mehr hinderlich. Da sein ständiges Graben nach neuen Schätzen aller Art jedoch auch für die Stadt ihre Vorteile haben konnte, entwickelte sich im Laufe der Zeit eine seltsame Symbiose, die auch heute noch besteht. Inzwischen handelt Milian eigentlich nur noch, wenn es um persönliche Dinge geht und hauptsächlich interessiert er sich dafür, neue Dinge in ganz Raneq und wenn möglich auch darüber hinaus kennen zu lernen. Er geht auch den anderen Gottheiten sehr gerne auf die Nerven.

Herrschaftsgebiet/Reich/Stadt: Da es in Stromfelen schwer ist, alles unter Kontrolle zu haben und ein grosser Teil auch kaum bewohnt ist, sind die Gemeinden hauptsächlich selbstverwaltend und die Hauptstadt kümmert sich lediglich um die gröbsten Dinge. Dort herrscht auch der meiste Handelsaustausch, wobei vor allem mineralische Rohstoffe und teilweise auch Eis exportiert und Nahrungsmittel und ähnliches importiert werden. Ein sogenannter König verwaltet diesen Handel und achtet darauf, dass alles sein Rechtes hat. Wenn Milian da auch durchaus Mitspracherecht hätte, so nutzt er dieses kaum und lässt dem König ziemlich freie Hand, weil ihm gerade die Politik einfach schnurzegal ist. Der König lebt in einem zu Milians kleinem Palast vergleichsweise simplen Gebäude und es verschwinden in der Stadt auch gerne einmal verschiedenste Gegenstände, aber gerade die Leute, die inzwischen wirklich nichts mehr von den früheren Zeiten wissen und die von Milian verbreiteten Geschichten glauben, scheinen ihn zu bewundern und sehen es auch gerne, wenn er sich wieder einmal unter das Volk mischt und Anteil an ihrem Leben hat. Wenn er gerade in der passenden Laune ist, kann er sich tatsächlich auch als sehr nützlich erweisen, die teuersten Waren aufzuspüren und aus dem harten Stein zu bergen, oder auch gleich ganz neue Dinge zu kreieren, wie sein sogenanntes ‚ewiges Eis‘ welches von ihm so verhärtet wurde, dass es nicht mehr aus dem Gefrierpunkt heraus kommt und so sogar im Süden ohne Einfluss von der Hitze zuverlässig kühlt. Auch beliebt sind Eiskristalle, die zwar nicht mehr kalt, aber dauerhaft in ihrer schönen Form erstarrt sind. Natürlich hat er auch schon andere Materialien bearbeitet. Aber gerade das Eis ist logischerweise eine der kennzeichnendsten Marken des Landes.
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