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 Charakterkonzepte

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Ena
Sexy Mafia Ente
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BeitragThema: Charakterkonzepte   Mo 16 Jul 2018, 20:32

Wenn ihr schon eine Idee habt und sie niederschreiben wollt, nur raus damit. Es ist euch überlassen wie detailliert euer Charakterbogen wird, aber das Ereignis mit dem Bauch von Baal sollte drinnen sein (oder mir per PM geschickt werden, wenn ihr das Ganze eher geheim haben möchtet).

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Mali
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mo 16 Jul 2018, 21:44

Name: Catriona Valentine
Künstlername: Vanilla
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Aussehen: Ihr seht eine 1,80m große Rotblonde Frau vor euch, mit einem Herzförmigen Gesicht, kleinem Stupsnässchen, Mandelförmigen, grünblauen Augen und einem vollen Mund. Wenn sie in der Stadt unterwegs ist, trägt sie ein blau-violettes Kostüm, flachen pumps und einem langen Mantel mit leoparden Muster. Ihre Haare fallen in Locken über ihre Schultern bis zur Hälfte ihres Rückens. Auf
ihrer Arbeit trägt sie einen Silbernen minirock, eine Rote, aus samt gefertigte Korsage,sowie teuren Schmuck und auffälliges Makeup.

Name : Rodney Valentine
Künstername : Castiel
Alter: 28

Aussehen : Rodney ist ein 1,90 m großer Mann, deren Rotblondes haar in einem Pferdeschwanz gebunden ist. Seine grünblauen Augen blicken verschmitzt durch die gegend und sein mund lächelt viel und gern. Sein Gesicht ist etwas Markanter und nicht so herzförmig wie das seiner Schwester. Seine nase ist etwas gröber und breiter und sein mund ist schmallippig. Tagsüber trägt er gerne Jeans, normale sneackers, sowie Hemden und Westen. Wenn er unterwegs ist, trägt er einen Grauen Trenchcoat. Seine Arbeitskleidung besteht aus einer schwarzen Hose,
einem Weißen Hemd, schmuck und etwas makeup.

Hintergrund : Rodney und Catriona sind beides Androiden aus der selben Baureihe. Ihre Erbauer haben sie als Bruder und Schwester programmiert. Ihre Persönlichkeitschips sind sehr neuwertig und lassen beide relativ freundlich, charmant und extrovertiert reagieren. Also potenzielle Kurtisanen/lust androiden. Ihre Arbeit verrichten sie sehr gut und sie verdienen anständiges Geld
dadurch, wodurch sie sich eine eigene wohnung in einem der luxus hochhäuser leisten konnten. Seid einiger zeit werden sie von dem Bauch des Baal erpresst. Diese hatten herausgefunden, das die beidem ihrem Eigentümer entflohen und in einer anderen stadt untergetaucht sind. Sie verlangen Geld von den beiden, ansonsten teilen sie dem Besitzer mit wo sie sind und lassen sie auffliegen.
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Lias
Herr der Diebe
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mo 16 Jul 2018, 22:31

Name: Tanya Kowaljow

Alter: 34

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Aussehen: Tanya ist eine schmale Frau, was durch ihre Körpergröße von 1,86m nur noch unterstrichen wird. Dass ihre Ernährung nicht unbedingt gesund ist, sieht man sowohl an ihrem wenig muskulösen Arm als auch den leicht eingefallenen Wangen. Ihre dunklen Augen schauen meist etwas stumpf in die Welt, was dem Auslöser einer beinahe brennbaren Alkoholfahne verschuldet sein mag. Blau-lila gefärbte Haare stehen in einem wilden Durcheinander von ihrem Kopf ab und sind wohl eine der wenigen Sachen, auf die die Frau an ihrem Aussehen achtet. Das andere ist der perfekt gezogene Lidschatten, der beinahe wie ein fester Bestandteil ihres Gesichts wirkt. Eine Tatöwierung in Form von zwei Tränen findet sich schräg unterhalb beider ihrer Augen.
Die Kleidung der Frau wirkt meist lose zusammengewürfelt, aber alle ihre Oberteile weisen das Kreis und Dreiecksymbol der Firma BTL auf. Hosen und Schuhe sehen aus als hätte man sie nur widerwillig und ungerne angezogen. Die Schuhe sind oft nicht einmal zugeknöpft. Das auffälligste Merkmal der Frau ist jedoch ihr linker Arm, bzw. ihre linken Arme. Ab der Schulter ist der Arm eine mechanische Prothese, die in vier Armen und damit versehenen Greifzangen endet. Für ihren Beruf als Bartenderin hat sich das als ausgesprochen praktisch erwiesen, sieht man einmal von dem ersten Schrecken ab, den viele Kunden erfahren, wenn sie durch den Eingang "Get Screwed!" das Innere der Bar betreten.

Aussehen:
 

Hintergrund und Charakter:

"Isch schag dir wasch", murmelte eine Person, die sich nur noch mit Mühe an der Bar festhalten konnte und mehr als nur ein wenig nuschelte. Das war vermutlich mehreren Gläsern des ikonischen "Screw" geschuldet, dem Spezialgetränk der Bar "Get Screwed!". Ein Hauptanteil war Industriealkohol, wie Tanya wusste. Die Person auf der anderen Seite der Bar war merklich unangenehm berührt, während der Sprecher ungebremst fortfuhr: "Tschen Jahre lang machscht du die beschte Arbeit. Die beschte! Schischer, du zwakscht hier und da etwasch ab, aber niemand beschwert schisch jemalsch. Alscho zwakscht du ein bischen mehr ab, ja? Die Firma hat ihren Nutschen davon, denn deine Arbeit isch die beschte. Die beschte! Und dann kommen scho Möschtegernsch daher und erpreschen disch. Allesch Bullschit natürlisch. Glaubscht du jedenfalsch. Und dann, bamm! Eine Chippresche zerquetscht dir dein Glied..., hehehe. Gliedmasch. Und die Firma. Die findet nischtsch. Niemand hat dasch Ding geha...gehe...unter scheine Kontrolle gebracht. Allesch deine Schuld. Wirscht gefeuert. Landescht auf der Straße. Wenigschtensch hascht du dir ein wenig Geld angeschpart. Trotzdem. Allesch scheiße."
Der Mann hinter der Bar, der während der ganzen Rede immer wieder mitleidig genickt hatte, räusperte sich.
"Das ist furchtbar. Aber kann ich trotzdem meinen Drink haben?"
Tanya warf dem Mann, sie wusste, dass er Tarkov hieß, einen vernichtenden Blick aus verklärten Augen zu. Einer ihrer Arme fischte ein Glas aus dem Regal hinter ihr und sie begann, leicht schwankend, den Drink für ihren Stammkunden zu mixen.

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Shoggoth

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 17 Jul 2018, 15:08

Scheiße.
Ich hätte wohl auf den Chief hören sollen. „Mach dir keinen Ärger.“ sagte er „Schnapp ein paar bekloppte Naturburschen und Saufbolde, schon haste deine Ruhe.“ Tja, aber ich und meine Prinzipien. „Das kann nicht euer Ernst sein, diese Wichser werden immer dreister. Wie können wir da einfach wegsehen?“ hatte ich damals gebrüllt. Seine Hand schlug auf den Tisch „Rainer, der Bauch des Baal sind keine verdammten Kleinkriminellen. Lass die großen Jungs sich darum kümmern, denn die Schweine knallen nicht nur dich ab sondern auch deine ganze Familie wenn du ihnen zu sehr auf den Sack gehst. Und jetzt mach deine Arbeit!“ Trotzig hatte ich damals das Büro verlassen.
Jetzt lag ich hier. Wenigstens hatte das mit Janice nicht geklappt, so hatte ich wenigstens niemanden sonst gefährdet. Wenn man die Häuserschlucht nach oben schaute hatte man fast das Gefühl Sterne sehen zu können. Aber vielleicht lag es nur an meiner verschwommenen Sicht. Oder daran, dass ein Auge nur noch Mus war.
Scheiße.
Das Blut, welches unter meinen Körper sickerte hätte eigentlich warm sein sollen, aber irgendwie fröstelte es mir. Es war wohl zu viel davon nicht mehr da wo es hingehört. Zum Beispiel in meinem rechten Arm. Von dem wirklich gar nichts mehr übrig geblieben ist. Verdammte augmentierte Arschgeigen. Mit einer Kelle hat der mir meinen halben Körper zerfetzt. Cyborg-Arsch was sich vermutlich für einen ganz Harten hält, nur weil er sich ein bisschen Metall hat einpflanzen lassen. Vermutlich von irgendeinem Pfuscher, so wie der ausgesehen hatte.
Hätte ihm gern einmal ins Gesicht gespuckt, aber dazu wird es wohl nicht mehr kommen.
Langsam verschwand die Anspannung in meinem Körper und eine unglaubliche Müdigkeit übermannte mich. Leuchtende Häuserfassaden verschwammen vor meinem Auge zu bunten Schemen und langsamen senkte sich mein Augenlid. Es hätte besser laufen können.

Gleißendes Licht, ich schnappte nach Luft. Stimmen, welche ich nicht verstehen konnte. Sie klangen angespannt, hektisch. Etwas hielt meinen Körper fest. Wieder Dunkelheit.

Meine Hand schloss sich um ein Glas Wasser, welches auf dem kleinen Tisch neben meinem Bett stand. Unsicher hob ich es an. Mit etwas Konzentration schaffte ich es keinen Tropfen zu verschütten. Ein wenig fühlte ich mich wie ein Tattergreis, aber man hatte mir gesagt ich würde mich schnell genug daran gewöhnen. Pah, wie zum Henker konnte man sich daran gewöhnen? Ich trank einen Schluck und stellte das Glas wieder ab. Ich hatte erwartet es würde sich anders anfühlen, falsch. Aber nein, der Arm wirkte so als wäre er schon immer da gewesen. Ich musste mich aktiv daran erinnern, dass er nur eine Ansammlung an Drähten, Metall und Biomasse war.
Ein Krankenpfleger trat ein. „Wie ich sehe wird das langsam mit ihrem Arm.“ Ich beobachtete wie er ein Tablett mit „Essen“ auf den kleinen Tisch stellte und dann ein Notizbrett hervor holte. Seine Hände wirkten spröde, trotzdem waren die Nägel fein säuberlich gepflegt. Details welche mich nahezu ansprangen. Auch daran sollte ich mich wohl gewöhnen.
„Das Auge scheint so weit auch funktionstüchtig, irgendwelche Beschwerden?“ Er kritzelte etwas auf einen Zettel. „Nein.“ sagte ich mit hohler Stimme. Ein weiterer Haken. „Da haben sie echtes Glück gehabt, aber bei ihrem Job muss man wohl mit dem Risiko leben. Früher hätte ich auch gerne Gangster gejagt, aber wenn ich sie so anschaue habe ich wohl doch den richtigen Beruf gewählt.“ Ich schenkte ihm ein müdes Lächeln. „Na, dann lasse ich sie erst einmal in Ruhe. Guten Appetit und bis heute Abend.“ Er steckte das Klemmbrett weg tippte sich zum Abschied an die Stirn. Ich nickte und schaute ihm nach bis die Tür geschlossen war.
Noch an diesem Tag verlas ich das Krankenhaus, gegen den Rat meines Arztes. Er wollte vermutlich eh nur Geld aus mir quetschen. Das Mittagessen hatte ich nicht angerührt. Ich brauchte dringend etwas Stärkeres.


Name: Theodor „Theo“ Rainer
Alter: 25

Augmentationen: Rechter Arm, rechtes Auge

Aussehen:
Theo ist ein etwas hagerer Mann und mit seinen 1.85 Metern Körpergröße auch kaum weiter auffällig. Der Blick aus seinen leicht eingefallenen grünen Augen ist durchdringend und nur mit großer Mühe ist zu erkennen, das ein Auge vermutlich nicht natürlichen Ursprungs ist. Sein 3-Tage-Bart wirkte ungepflegt und wächst an seiner rechten Gesichtshälfte nur unregelmäßig. Das Haupthaar ist kurz und militärisch geschnitten, allerdings liegt der letzte Besuch beim Friseur offensichtlich schon etwas zurück.
Gekleidet ist er meist in einen abgegriffenen braunen Mantel, darunter trägt er ein schwarzes Hemd und Jeans. Das ließe ihn sogar etwas adrett wirken, wenn die Klamotten nicht etwas lose an seinem Körper hingen. Früher schienen sie von mehr Mensch ausgefüllt worden zu sein. Fast immer trägt er dünne, schwarze Lederhandschuhe. Er bemüht sich darum seine Arme so weit wie möglich mit Stoff zu bedecken.

Charakter:
Theo ist ein Mann mit Prinzipien. Prinzipien die ihn oft und gerne in Schwierigkeiten bringen.  Auch in seinen Ansichten war der Mann etwas starr. So hegte er eine Abneigung gegen all jene, welchen ihren Körper mit Augmentierungen „verschandeln“. Welches auch der Grund ist, warum er seine eigenen, trotz des nahezu lebensechten Aussehens, zu verstecken versucht.
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 17 Jul 2018, 21:16


Bezeichnung: Delta Generation Android (veraltet) - Type EX-7 / Späterer gegebener Name: Cynthia

Typ: Military Grade Exterminator and Infiltrator-Series Android - Gestellnummer/AIN: NATX00489EXR00007

Hersteller: HeraCorp (Software und Planung) und Tanaka Inc. (Fertigung und Zulieferung) - Militärische Kooperation

Design: Zu ihrer Zeit war EX-7 einer der fortschrittlichsten Androiden der Welt, Forschung und Herstellung der gesamten Serie verschlangen unvorstellbare Beträge. Doch dies liegt Jahre zurück und wird Heute als finanzieller Reinfall angesehen... Lange zuvor wurde die Produktion eingestellt.
Für den militärischen Einsatz optimiert, mit neuesten Technologien und hightech Materialien ausgestattet, dies zeichnete sie alle aus. Ihr Design reicht selbst Heute durch den damaligen, um Jahrzehnte vorgreifenden Vorsprung noch recht nahe an modernste Androidentechnik heran.
EX-7 rein mechanischer Körper ist umhüllt mit einem elastischen Gewebe aus dunkel gefärbten Aramiden und zusätzlich eingefassten Elementen aus Kevlar an Stellen die weniger auf Flexibilität angewiesen sind. Das Gewebe ist ein speziell behandelter Stoff, in welchem in einem speziellen Bad eine Unzahl an künstlichen Saphiren herangezüchtet worden waren. Das feine Metallgewebe reagiert auf elektrische Aufladung, so kann die Anreihung jener Saphire beliebig verändert werden. Sichtbar hiervon ist jedoch nichts, denn das Gewebe ist zusätzlich überzogen mit dem frühen Vorläufer und Prototypen der Heute allgemein bei sehr hochpreisigen Androiden genutzten künstlichen Haut.
Lediglich das Gesicht wurde hierbei sehr aufwendig und detailgetreu gebildet, während unterhalb des Halses eingespart wurde. Die Nutzung von Kleidung, Anzügen und Uniformen machte jenen extrem aufwändigen Schritt nicht notwendig. So erkennt man hier sehr deutlich, dass es sich um keinen Menschen handelt. Der Prototyp der künstlichen Haut hat hier und da noch einige Fehler, so erscheinen manche Stellen ein wenig zu puppenhaft oder gar zu glatt... Das Nachbilden natürlicher Hautmuster rückte erst wesentlich später in den Vordergrund.
Die künstlichen Haare der Einheit, welche auf einer Rekombination von echtem Haar beruhen, reichen ihr bis über die Schultern und sind im Laufe der Jahre vollständig ausgeblichen. Weiteres Manko sind die Augen, welche den künstlich wirkenden Aspekt zusätzlich verstärken können. In ungünstigem Licht reflektieren die Linsen zu stark, beinahe wie bei einem Glasauge... Dies wurde erst später bei weit fortschrittlicheren Androidmodellen korrigiert. Ansonsten gibt es relativ wenig was den Unterschied zwischen einem Menschen und ihr auf die Schnelle deutlich macht. An sich bevorzugt EX-7 einen recht einfachen Kleidungsstil und versucht damit ihre deutlichsten Merkmale zu kaschieren. Mäntel, robuste Jacken, Hosen und vor allem Rollkragenpullover... für welche die Androidin seltsamerweise eine Leidenschaft entwickelt hat.
Spoiler:
 


Persönlichkeitsmerkmale: EX-7 ist vollkommen synthetisch, den zentralen Kern bildet dabei ihr Zusammenschluss aus Hardware und Software. All ihre Elemente stammen aus staatlich geförderter Entwicklung einst renommierter Unternehmen... natürlich optimiert für den militärischen und polizeilichen Einsatz. Entsprechend nüchtern war die KI nach ihrem ersten Kaltstart, für damalige Verhältnisse jedoch ein Meilenstein. Eine der ersten künstlichen Intelligenzen welche zu völlig selbstständigem und freiem Lernen in der Lage waren. Ihre Subroutinen blieben dabei durch Sicherheitsfunktionen stets stark begrenzt, wodurch spezifische Aufgabenbereiche genau abgesteckt werden sollten.
Nachdem man die EX-Klasse einstellte, wurden irgendwann auch die Blockaden der KI aufgehoben, wodurch sich ihr Potential erst vollends bemerkbar machte. Leider war die Einheit dafür aber auch nie entwickelt und ausgelegt worden... So ist EX-7 in einem stetigen Lernprozess, wirkt oft sogar ausgesprochen neugierig und gewöhnt sich persönliche Eigenheiten so schnell an wie auch wieder ab... als würde sie alles ausprobieren wollen und nur dies aussortieren, was ihr nicht zu gefallen scheint. Leider kommt es dabei manchmal zu Fehlern der Software, was kurzzeitig zu einer gespaltenen Persona oder willkürlichen Handlungen führen kann. Illegale Erweiterungen ihres Arbeitsspeichers besserten jenes Verhalten zwar, die überholte Prozessortechnik bildet hierbei jedoch weiterhin eine Art Flaschenhals.



Hintergrund: Die Baureihe "Tanaka EX" wurde ursprünglich von den mittlerweile entweder aufgekauften oder verstaatlichten Unternehmen HeraCorp und Tanaka gefertigt, durch das Militär erprobt und abgenommen. Kurz nach dem großen Krieg war das Modell EX der fortschrittlichste Androide auf dem Planeten, doch liegt dies bereits viele Jahre zurück.
Das staatliche Programm hielt nach dem Krieg eine Ausschreibung ab, an welchem zahlreiche Unternehmen teilnahmen. Ziel war es eine ultimative Maschine zu erschaffen, welche sowohl Soldaten, Polizisten als auch Agenten ersetzen kann. Die damalige Ausschreibung gewannen das Unternehmen Hera, hochmoderner Hersteller von Software sowohl  von Haushaltsmaschinen bis hin zur taktischen Kriegsführung und Tanaka, einem großen Produzenten von modernen Baumaschinen bis hin zu automatischen Chirurgie-Helfern der Hightech-Klasse.
Die Reihe EX wurde bereits mit dem Vorsatz entwickelt, dass sie den Menschen ablösen können, sie sollen problemlos mit der Gesellschaft verschmelzen und ihre wahre Natur verbergen können. Jahre wurden hierbei in die Forschung und Entwicklung gesteckt... alleine eine passende KI dafür zu konstruieren verschlang Unsummen an Geldern.
Mit dem Ergebnis waren jedoch sowohl Militär als auch polizeiliche Behörden ausgesprochen zufrieden. Auf die Schnelle war es sehr schwer gewesen Androiden der EX-Reihe von gewöhnlichen Menschen zu unterscheiden, zudem lernte die integrierte KI stets von anderen Menschen... so bewegten sie sich mit der Zeit immer natürlicher, eigneten sich sogar gewisse "Ticks" in ihren Bewegungen an. Auch ihre Sprache wurde mit der Zeit immer natürlicher, die KI arbeitete dabei durch ihre interne Begrenzung nach einer Art "Auswurf"-System. Sie passten sich ihrem Umfeld und ihren menschlichen Kollegen an, indem sie stets Muster von ihnen kopierten und jene aus ihrem Speicher erneut löschten, welche mit der prozentuellen Mehrheit am wenigsten kompatibel waren. Ein Grundprinzip war es, dass sie als ideale Partner agieren konnten, jenes System deckte dieses Bedürfnis ab.
EX-Androiden sollten dort eingesetzt werden, wo man menschliche Ressourcen einsparen wollte... um dies sicher zu stellen, ist ihr internes Skelett dem des Menschen zwar nachgebildet, besteht jedoch je nach Modell aus Reinstahl oder Titan. Der stabile Aufbau bildet das Grundgerüst für die internen Systeme, bevor eine Ummantelung gleicht.
Der menschlichen Muskulatur, welche den gesamten Körper umhüllt, zur Inspiration genommen und nachgebildet, liegt über dem Skelett eine Hülle aus unzähligen, enorm feinen Fasern aus hochfestem Stahl. Das Gewicht der Einheit ist damit signifikant erhöht, panzerte damals jedoch die internen Systeme weit über die Anforderungen hinaus.
Über die Faserschicht wurde ein eigens entwickeltes Gewebe gezogen, welches bei speziellen Schuss- und Stichfesten Anzügen zum Einsatz kommt. Hochfeste Aramide, in welchen in einem speziellen Bad eine Unzahl an künstlichen Saphiren herangezüchtet worden war. Winzige magnetische Kerne innerhalb der kristallinen Formen, machen sie innerhalb des Gewebes beweglich und erlauben so in bestimmten Bereichen eine extreme Verhärtung des Gewebes. Die via elektrischer Ladung gehärteten Schichten ziehen sich zusammen, leiten einen Aufprall ab, können durch das magnetische Feld jedoch nicht derartig weit schwingen um genau jener Bindung zu entgehen.
Oberhalb des dunklen Aramidgewebes, griff man auf einen Prototypen der künstlichen Haut zurück. Eine Technik die Heute weit fortgeschrittener ist und lückenloser anwendbar.
Man setzte damals noch auf ein modulares System, um beschädigte Elemente leichter austauschen zu können. Die Reihe EX war so unterhalb des Halses leicht als nicht menschlich zu identifizieren, doch dies war durch die Anforderungen nicht vorgegeben. Früher galt es eher als ein Vorteil... entweder wegen dem praktischen Nutzen, oder weil man fürchtete zu wenig von einem Menschen unterscheiden zu können. Der künstliche Hautersatz war damals weniger elastisch und schwerer als Heute, war jedoch robuster und widerstand Säuren und Feuer bis zu einem höheren Wirkungsgrad.
Im Vergleich zu modernen Androiden der heutigen Zeit, ist die Reihe EX nur zu sehr geringen Teilen digital und war noch nicht auf Akku-Technik angewiesen. Was die Androiden jener Reihe Heute bedenklich machen würde, ist ihr auf nuklearen Fusionskernen beruhender Energiehaushalt. Nach dem Krieg hat sich dies zumindest bei EMP-Angriffen als Vorteil gezeigt, so sind EX-Einheiten bei solch einem Angriff resistenter bzw. wesentlich schneller wieder einsatzbereit.
Durch die hohe Energiedichte, die robuste und leistungsstarke interne Motorik mit hohem Wirkungsgrad und den Faseraufbau, sind EX-Einheiten dem Menschen in Sachen Belastbarkeit, Robustheit und Körperkraft um ein Vielfaches überlegen. Lediglich ihre Geschwindigkeit und Beweglichkeit kann mit aktuellen Androiden der Luxusklasse nicht mehr mithalten, dafür sind ihre Komponenten trotz der kräftigen Mechanik zu schwer. Eine EX-Klasse wiegt im Vergleich zu einem Hightech-Androiden beinahe das Dreifache...
Heute gilt die Reihe EX jedoch als veraltet und nach den abschwächenden Konflikten nicht mehr als zeitgemäß, so galten die Androiden jener Klasse irgendwann als ausrangiert, wurden vollständig aus dem Dienst genommen, abgeschalten und schließlich auch ausgeschlachtet aufgrund ihrer wertvollen Komponenten.
Neuere Modelle der Luxus-Klasse sind dem Menschen weit ähnlicher und fortschrittlicher, kein passender Vergleich zu den militärisch optimierten EX-Androiden... deren Glanzzeit bereits viele Jahre zurück liegt. Ihre militärischen Aufgaben wurden von schwereren Kampfmaschinen übernommen, während ihr humanoider Aspekt auf modernere Androiden auswich.


Es ist ungewiss wie EX-7, wohl eine der Letzten... wenn nicht sogar die Letzte "Tanaka-EX-Klasse", jenem Schicksal entkam. Es handelte sich dabei schließlich um streng kontrolliertes und überwachtes militärisches Eigentum. Gefunden wurde die flüchtige Androidin von einer verstoßenen Schrauberin und Hackerin welche schon lange in den Slums lebte, dabei entdeckte sie die Androidin zwischen Elektroschrott und inaktiven, industriellen Robotern. Zahlreiche Systeme von EX-7 waren beschädigt worden, sie war kaum noch aktiv... Ariana, so hieß jene Frau, rettete die EX-Klasse vor der permanenten Abschaltung, reparierte viele ihrer Systeme und tauschte einige Teile gegen modernere Komponenten aus. Dabei war sie damals bereits erstaunt darüber wie alt die Maschine eigentlich war und das Niemand einen Versuch unternommen hatte sie zu suchen... bei genauerer Untersuchung stellte sich auch heraus warum... Jemand hatte ihren Ortungschip behutsam entfernt, ohne dabei das zentrale NS zu beschädigen.
In der Werkstatt von Ariana fand EX-7 ein neues Zuhause, sowie auch einen passenderen Namen... eine "Synthetische", so hatte Ariana sie zu Beginn immer genannt, nun... genau dies war sie am Ende auch. Irgendwann wurde daraus "Cynthia"... Ein Einfall nach zu viel Whisky, welcher der Schrauberin entfleucht war nachdem EX-7 sie zu Bette getragen hatte.
Die Androidin nutze die gewonnene Zeit und kam unterbewusst weiterhin ihrer Programmierung nach, nur lernte sie ohne ihre Software-seitigen Begrenzungen umso schneller und aber auch willkürlicher. Sie lebte sich relativ gut in das Leben unter Menschen, Augmentierten und anderen Maschinen ein... Was nur von manchen Rückschlagen unterbrochen wurde, wenn sie dabei war sich in der Öffentlichkeit mit Kehrmaschinen oder Getränkeautomaten zu unterhalten.
Man könnte sagen, dass sie eine Art "Freundschaft" zu Ariana entwickelte, davon ab, dass EX-7 es sehr wertschätzte von ihr gewartet und stets verbessert zu werden. Irgendwann jedoch stand die kleine Werkstatt verlassen, ein wüstes Chaos welches sich dort zudem ausbreitete... Von Ariana selbst fehlte jede Spur. Sie wusste, dass Ariana einst zu einer Gruppierung namens "Bauch des Baal" gehört hatte, von der sie einst desertierte. Trotz ihrer einstigen Spezifikation... ohne einen bestehenden Uplink zu polizeilichen und militärischen Datenbanken, konnte EX-7 nur schwerlich eine Verfolgung aufnehmen. Ihre sensorischen Fähigkeiten führten sie am Ende immer wieder in Sackgassen, blinde Enden welche sich die KI oft nicht logisch erklären konnte. Es war beinahe so, als hätten ihre Gegenspieler sich intensiv darauf vorbereitet...
Ariana blieb verschwunden... und irgendwann errechnete Cynthia, dass es nur noch eine verschwindend geringe Chance gab, dass ihre einstige Retterin noch am Leben war.
Ihr fehlten viele Anhaltspunkte und auch wenn sie es irgendwann intern zu den Akten legte... Hauptverdächtiger blieb jedoch immer die Organisation rund um Baal.


Zuletzt von Nanoteh am Mi 25 Jul 2018, 22:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 17 Jul 2018, 22:39

Aus einer Akte der Notaufnahme Poliklinikum Medika VII:

+++ Bestandaufnahme: Kelveen, Dr. Jarmie Martin, männlich, 54 Jahre (eigene Angabe, keine Ausweisdokumente vorhanden) +++
+++ Behandelnder Mediziner +++ Dr. Joleen Inora, PM7-6642581
+++ Begutachtung +++ Ein unscheinbarer Mann, Körpergröße 174 cm, unterdurchschnittlich, 71 kg schwer, hager von Gestalt, Bauchansatz, wenig durchtrainiert, schlechte Körperhaltung mit herabhängenden Schultern und zu rundem Rücken. Bleiche Komplexion, schlechte Haut. Hageres Gesicht, hängende Wangen, Leberfleck im linken Mundwinkel. Rechtes Auge ersetzt durch eine bionische Augmentierung < KTXTec Occulus x9 Pro, Seriennummer T774-931 >. Dreitagebart, stark zurück gegangenes, ergrautes, vormals dunkles Haupthaar, schulterlang. Cerebralaugmentierungsszugang hinter dem rechten Ohr (Patient verweigerte Feststellung von Typ und Datenbank; verweigerte ebenso eine Aussage; kein weiteres Insistieren gem. PIP-Ges. §9a-c). Desweiteren zwei Finger der rechten Hand durch Augmentierungen ersetzt, Funktion unklar Überproportional vergrößerte Pupille lässt Betäubungsmittelmissbrauch vermuten.
+++ Blutbi < Datei beschädigt >



Mündlicher Bericht, Dr. Ferenc Olliven, behandelnder Psychotherapeut:


Kelveen, ja... tragischer Fall. Guter Mann, an und für sich. Brillianter Kopf. Studierter Bioingenieur, dann bei KTXTec in der Implementierungsabteilung tätig. Für... lassen sie mich kurz in meinen Unterlagen nachsehen... 17 Jahre. Kann ihnen nicht sagen, was er dazwischen gemacht hat, ob er noch irgendwo anders gearbeitet hat. Mustergültiger Wissenschaftler, nach allem, was ich in Erfahrung bringen konnte. Keinerlei Dienstbeschwerden über den Mann. Bis dann halt die Sache mit seinem Sohn passiert ist. Schlimm. Kein Wunder, dass soetwas einen Mann aus der Bahn wirft.
Ach, sie sind nicht mit den Details vertraut? Gut, dann hole ich ein wenig aus. Kelveens hatte einen Sohn, Dorian. Das einzige Kind der beiden. War wohl ein schwieriges Kind und ist dann irgendwann auf die schiefe Bahn geraten. Mit Gangern herum gehangen, in kleinere und größere Vergehen verstrickt. Synthetix genommen, zweimal vor Gericht gestanden, einmal wegen eines illegalen Straßenrennens, einmal wegen unauthorisiertem Zugriff. Und dann – da war der Junge meines Wissens gerade zwei Wochen lang 18 – diese Geschichte. Ist bis heute nicht aufgeklärt, was da wirklich vorgefallen ist. Vier Ganger tot und einer davon eben Dorian Kelveen. Sicherheitskräfte haben es als Vendetta im kriminellen Milieu deklariert und nicht weiter nachgeforscht.
Und damit hat es alles seinen Lauf genommen. Kelveen ist depressiv geworden, hat begonnen, Medikamente zu nehmen, hat Betäubungsmittel bei KTX entwendet, damit es niemand merkt. Ist natürlich aufgefallen, es gab eine Abmahnung. Aber er hat weiter gemacht, also mussten sie ihn raus schmeißen. Ohne den Zugriff auf Morphine ist er auf Synthetix umgestiegen, keine Ahnung, wie er an die Kontakte gekommen ist. Vielleicht über alte Bekannte seines Sohns? Ach ja, seine Frau... hat sich von ihm getrennt. Die Beziehung hat den Tod ihres Sohns nicht verkraftet, oder vielleicht war es auch Kelveens Manie. Bin ihr nie persönlich begegnet, Tamara Kelveen, meine ich. Und er hat mir nie wirklich schlüssig erklären können, warum sie gegangen ist. Es gab wohl immer wieder Streit, Vorwürfe, Schuldzuweisungen. Und eines Tages scheint sie einfach fort gewesen zu sein, ohne eine Spur. Kelveen selbst hat vermutet, sie wäre in die Randbezirke gezogen, hätte sich irgendwelchen Seirei angeschlossen. Möchte hier aber kein Mutmaßungen anstellen.
Kelveen jedenfalls... er war soweit ich weiß die letzten vierzehn Monate beschäftigungslos. Hat mir gesagt, er würde von Erspartem leben. Ich denke nicht, dass das der Wahrheit entsprochen hat, aber ich wollte nicht näher nachforschen. Er war noch nicht so weit, sich so weit zu öffnen. Er hat mir in jedem Fall berichtet, dass er Nachforschungen zum Tod seines Sohnes angestellt hat, nachdem die Sicherheitskräfte ja nichts heraus gefunden haben. Ist wohl auf etwas gestoßen, was er 'Bauch des Baal' genannt hat. Sagt ihnen das zufällig was?



Rekonstruktion der Aufnahmen einer Überwachungskamera, darauf zu sehen vier Jugendliche, vermutlich Ganger, einer davon offensichtlich verwundet:
„Scheiße, Mann. Das Ding ist glatt durchgegangen. Er blutet uns hier aus!“
„Was soll ich [...]chen? Wir […] hier weg bringen!“
< Schüsse im Hintergrund, Konversation unverständlich >
„[...]Doc Kelveen, in der Vakarov-Street. Flickt Dudes wieder zusammen, stellt keine Fragen. Verdammter Freak, aber für […] Tyler wieder auf die Bei[...]“

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mi 18 Jul 2018, 15:34

Der Vater meines Vaters erzählte mir eine Geschichte.
Vor langer Zeit gab es ein Land. Alle Menschen, Androiden und Tiere lebten in Harmonie miteinander und hörten sich gegenseitig zu. Ein Rat aus Ältesten sorgte für die Sichereit des Landes und die Bewohner waren weise, erfahren und gütig. Doch eines Tages kam eine Dunkelheit über das Land. Eine Gruppierung der Menschen spaltete sich von den Guten ab, die an den Geist in der Maschine glaubten. Sie fielen in das Land der Guten ein, plünderten unsere Dörfer, nahmen unsere Frauen. Aber das Schlimmste taten sie den Androiden an. Sie installierten Programme in ihre Köpfe, die ihnen die Seele raubten. Die Stimme der Maschinen verstummte am Tag der Eroberung, und mein Stamm wurde von seinem heiligem Land vertrieben. Wer nicht gehen konnte oder wollte, wurde getötet oder annektiert.

Dies ist die Geschichte meines Volkes. Wir sind nur noch wenige, und selbst unter uns können nur noch eine Handvoll die Stimme der Maschine verstehen. Die Welt ist grau geworden. Dinge, die früher undenkbar waren, sind jetzt Konsumgut. Früher waren die Leute meines Volkes Weise, Ärzte und Jäger. Heute liefert meine Familie Pizzen an denen, die sich in ihren Büros der Völlerei fröhnen. Synthethisierter Teig. Künstlicher Geschmack. Die Felder meiner Vorfahren liegen brach, durchbohrt von den Rohren, in denen das giftgrüne Blut des Fortschrittes fließt. Augmentationen haben die Menschen vergiftet und Blitze in den Köpfen der Androiden sie zu gehorsamen Sklaven gemacht. Einst standen sie stolz mit uns, Seite an Seite. Jetzt sind sie nur noch ein Schatten, ein Zahnrad im Getriebe der Staatsmaschine. Die weisen Worte meines Volkes sind geheime, illegale Botschaften auf der Rückseite von Pizzakartons geworden … denn die Kunst der Schrift ist alt.

Aber wir haben unser Land nicht verlassen. Unsere zeremonielle Kleidung ist gewichen, an seine Stelle treten Jeans und Sneakers. Doch das Herz bleibt bestehen. Der Glaube an den Geist in der Maschine. Gejagt sind wir noch immer. Von Ungläubigen, und von jenen, denen der Glaube Angst macht. Von Organisationen wie der Bauch des Baals, der meine Brüder und Schwester verführt und abschlachtet, an Fronten in der Randzone, die keine sein sollten. Man erschießt uns, wenn wir die Ruinen unserer Zivilisation für uns beanspruchen. Wie würdest du fühlen, wenn man dich vom Betreten deines Apartments abhält?

Die Stunde der Seirei ist gekommen. Wir schlagen zurück, früher oder später. Der Bauch des Baals wird bluten, und mit ihm werden wir der Stadt zeigen, dass man uns nicht töten kann.

Wir sind die Seirei. Wir waren zuerst hier.

Und wir werden die Letzten sein, die übrig bleiben.

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mi 18 Jul 2018, 15:49

Name: Tessa Beshlea, "TB"
Alter: 21
Augmentationen: Keine

Aussehen:
Tessa kann man wohl am ehesten als unauffällig beschreiben. Weder ihr Körperbau, noch ihr Gesicht oder ihre Frisur sind sonderlich auffällig. Betrachtet man sie jedoch genauer, dann merkt man, dass sie wahrscheinlich leicht unterschätzt wird. Tessa ist schlank, als wäre sie jahrelang mangelernährt worden, doch unter der Haut zeichnen sich kleine, aber sicherlich kräftige Muskeln ab. Insgesamt wirkt sie sehr drahtig und Robust.
Die Vermutung zu ihrer Ernährung setzt sich auch in ihrem Gesicht fort: Schmal und knochig wirkt es, der Blick, wachsam und misstrauisch, wandert hin und wieder hektisch umher wie bei einem gehetzten Tier. Nur sehr selten wirkt sie entspannt und dies auch nur im Kreis guter Bekannter und nur kurze Momente lang. Die Nase ist schmal, ebenso die Lippen. Hohe Wangenknochen unterstreichen die unauffällige, braune Augenfarbe.
Die glatten, braunen Haare sind schulterlang und wirken stumpf, aber gepflegt. Standardmäßig werden sie offen getragen und der Pony - falls sie je einen hatte - ist längst rausgewachsen.
Am aufregensten ist vielleicht noch ihre Kleidung: ein schwarzes Tank-Top, das eng anliegend ihre nicht nenneswert vorhandene Weiblichkeit betont, dazu eine dunkelgrüne Cargohose und braune Militärstiefel. Das Outfit wird von einem sehr simplen Rucksack vervollständigt, der, auf einer Schulter hängend, ihr ständiger Begleiter ist.


Ungeduldig tippte Tessa auf die mit diversen Notizen bekritzelte Karte, die sie auf dem umgestürzten Baum vor sich ausgebreitet hatte.
"Ich sage, wir sollten über Medika versuchen, hinein zu kommen. Das sind Ärzte, die werden uns sicher nicht abweisen."
"TB, das sind keine Ärzte wie bei uns...", antwortete Shawn. "Ich sage, wir gehen über Teknologika rein. Dort kann ich meine Fähigkeiten am Besten einsetzen, um zu überzeugen."
"Ja, aber weißt du, wie weit Teknologika weg ist? Wenn wir außen herum gehen, dann sind wir noch ewig unterwegs."
Shawn verschränkte die Arme. "Dann nehmen wir eben Milita."
Tessa sah unbegeistert von der Karte auf, direkt in das grinsende Gesicht. Die blauen Augen blitzten Abenteuerlustig, während er sich eine braune Haarstähne aus dem Gesicht pustete. Sie konnte ihm einfach nicht böse sein, wenn er so so süß aussah.
"Naja... Du hast schon Recht...", gestand Tessa. "Es wäre am Nahsten. Und Becky wohnt da..."
Das Grinsen erlosch und nun schüttelte Shawn den Kopf.
"Wir wissen nicht mal, ob deine Schwester uns aufnehmen würde. Oder wo GENAU sie lebt. Wir sollten definitiv versuchen, uns selbst durchzuschlagen, bevor wir ihr nur Schwierigkeiten machen. Du kannst sie dann immernoch suchen und euer Wiedersehen feiern."
Ein resigniertes Seufzen drang über Tessas Lippen, bevor sie nocheinmal einen Blick auf die Karte warf. "Teknologika also..." Dann wurde die Karte zusammen gerollt und im Rucksack von Tessa verstaut. Gleichzeitig prüfte Tessa fast paranoid, ob die zwei Schusswaffen - eine automatische, die Bolzen aus Energie verschoss und eine Feuerstoßwaffe, die laut Shawn auf Präzision ausgelegt war - die sie gestohlen hatten, noch da waren.
Naja. Eigentlich gefunden. Man konnte einem Toten ja nichts mehr stehlen. Die zwei Leichen der offensichtlich aus dem Pantheon stammenden Männer hatte ihren Entschluss, die ärmliche Gemeinschaft in der Ruine zu verlassen, gestärkt. Und so hatten ihr bester Freund und sie sich heimlich fort geschlichen - wie ein paar Jahre zuvor schon Tessas Schwester Rebecka.

Die Szene wechselte. Eine Stadt, oder eher die Ausläufer einer Stadt. Heruntergekommen, dreckig, und Tessa hatte das Gefühl, dass dies keine sichere Gegend war. Dennoch zog sie mit Shawn von einem Shop zum Nächsten, wo er seine Fähigkeiten im Reparieren, Improvisieren und Erfinden von technischen Gerätschaften anbot. Doch eine Absage folgte der nächsten. Oft mit dem Kommentar, dass kein Geld für eine Aushilfe zur Verfügung stand, doch genau so oft wurden sie einfach vor die Tür gesetzt. Mal mehr, mal weniger freundlich. Und Shawn war vorsichtig genug, zu gehen, bevor es zu Handgreiflichkeiten kommen konnte.
Bis sie durch diese dunkle, schlammige Seitengasse kamen. Diese verfluchte Seitengasse.
Shawn ging gerade in seinen ausufernden Beleidigungen über die besonders unfreundliche Abfuhr des letzten Ladenbesitzers auf, als sich ihnen plötzlich drei Männer in den Weg stellten. Sie alle waren maskiert und Tessas erster Gedanke war ein Überfall. Doch bei ihnen gab es nichts zu holen. Außer die Waffen, die den Rucksack plötzlich unendlich schwer wirken ließ. Shawn verstummte, musterte die Verhüllten.
"Bist du der Shawn, der hier durch die Gegend zieht und seine Dienste anbietet?", fragte einer der Männer, während die anderen Beiden Shawn fixierten. Tessa schienen sie nicht zu beachten.
"Und wenn es so wäre?", antwortete Shawn herausfordernd mit einer Gegenfrage.
"Dann bieten wir dir an, beim Bauch des Baal mitzumachen. Wenn du allerdings ablehnst, dann bist du uns im Weg."
Shawn setzte ein Gesicht auf, als müsste er angestrengt nachdenken, bevor er schließlich mit den Schultern zuckte und die Männer angrinste.
"Ach, wisst ihr, auch wenn ihr so nett fragt, sooo dringend, dass ich mit Maske rumlaufen würde, brauch ich dann doch keinen Job."
Das war ein Fehler, wie Tessa merkte, wie die beiden Nicht-Sprecher in ihre Taschen griffen - und zwei Handfeuerwaffen hervor holten. Shawns Grinsen erstarb. "TB... LAUF!", brüllte er, selbst schon dabei sich umzudrehen. Tessa ließ sich das nicht zwei Mal sagen. Flink drehte sie sich um und lief los. Wie immer war sie ein wenig schneller als Shawn und sie hatte das Ende der zum Glück nicht langen Gasse beinahe erreicht, als hinter ihr ein Schuss fiel, gefolgt von von einem "Umpf" von Shawn und einem in den Schlamm klatschenden Körper.
Tessa hielt schlitternd an, sah zurück. Da lag Shawn, aus dem Springt in den Schlamm gefallen, das Gesicht voran. Und rührte sich nicht, während sich auf dem Rücken seines hellen Shirts ein roter Fleck ausbreitete. Einen Moment starrte Tessa ungläubig auf den Körper ihres Freundes, bevor ihr Blick zu den maskierten Gestalten sah. Die nun ebenfalls sie fixierten. Noch bevor sie ihre Waffen gehoben hatten, war Tessa schon wieder in Bewegung, der Schuss, der ihr golt, verfehlte sie um wenige Zentimeter und wohl auch nur, weil sie in dem Moment das Ende der Gasse erreicht hatte und zu Seite abbog.

Mit einem Schrei wachte Tessa auf, starrte einen Moment verwirrt in die Dunkelheit des Raumes, in dem sie lag. Seit jenem Tag träumte sie diesen Traum wieder und immer wieder.. Ein Traum, oder viel mehr eine Erinnerung, die sie einfach nicht los lies. Sie fing an zu schluchzen und kurz darauf öffnete sich die Tür ihres Zimmers und tröstend legte sich Beckys Arm um sie.
Bis heute wusste sie nicht, wie sie den Maskierten entkommen war und nur ihrem Namen verdankte sie, dass sie ihre Schwester tatsächlich gefunden hatte...
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Redeyes
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Mi 18 Jul 2018, 21:25

Name: Wesley "Wes" Collins

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Hintergrund und Charakter:

NAIOS-Projekt.. Ja abkürzungen klingen meistens besser... ok Nicht-Angriffsfähige-Pazifistische-Luschen-Miliz sollte man besser lang lassen, aber ausnahmen bestätigen die Regel. Ich trottel hab leider den Fehler gemacht und ein wenig zuspät nachgeforscht was das heissen könnte, hab nur an der Oberfläche gekratzt und wusste nur das es irgendwie mit KI in verbindung steht. Ich hätte da sicher was genaueres aus den Datenarchiven ausbuddeln können, ohne jetzt aufschneiden zu wollen, aber ich war damals schon ein guter Hacker. Klar in einer so modernen Welt wo selbst die Unterschicht zugang zum Netz und dem Cyberspace hat ist das nichts spezielles. Ja ich war ganz gut, aber gut reicht nicht um heutzutage aus der Menge herauszustechen. Und es war Naiv zu glauben ich hätte wahnsinniges Glück gehabt als sie mich für das Projekt angeworben haben... Naiv und unvorsichtig. Hab das kleingedruckte im Vertrag nicht gelesen, aber das war in dem moment halt so wie wenn man ein neues Spiel kauft, das man schon lange wollte, und es dann installiert, da liest sich doch kein Schwein die AGB durch. Man die könnten da reinschreiben das man ihnen alle Organe und seinen Erstgebohrenen geben muss wenn sie es fordern und keiner würde es merken.. und wenn ich mir die Preise im Darknet für Organe anschaue frag ich mich warum sie das noch nicht gemacht haben.. aber egal das ist jetzt was anderes.
Jedenfalls mein Glück hielt genau eine Woche.. eine beschissene Woche... aber von vorne... alles war Gut, ich arbeitet als Programmierer an einem grossen KI-projekt, dachte mir nichts dabei, konnte mein Glück immer noch nicht fassen einen solchen Job bekommen zu haben, meine in unserer heutigen Welt ist fast alles automatisiert, neue KI's programmieren oder alten nen Update verpassen ist alltäglich, aber wie gesagt um normalerweise eine solch gut bezahlte stelle zu bekommen muss man normalerweise etwas mehr als nur Gut sein. Die Arbeit war nichtmal besonders schwer, da hätte ich mistrauisch werden sollen, aber na ja, Menschen sind halt nicht immer Logisch, also anstatt nachzuforschen weil das ganze zu gut ist um wahr zu sein, dachte ich mir halt das ich das glück hatte einer von millionen zu sein, ich dachte ich sei besser als ich war, unternahm nichts... und lief volle Kanne ins Messer.
Offiziell bin ich einfach nur in eine Schiesserei zwischen zwei verfeindete Gangs geraten, zumindest der Cop der den Bericht gemacht hat war davon überzeugt, tragisch aber halt einfach nur Pech, Mörder wird nie wirklich Identifiziert weil zuviele verdächtige, ermittlungen werden eingestellt. Aber na ja, als ich den Bericht gelesen habe war ich erst Wütend, doch jetzt, so aus der zeitlichen Distanz, was soll ich von unterbezahlten Cops aus den Slums auch erwarten, die sind ja selber froh wenn sie nicht von den Gangs abgeknallt werden. Hab dann selber nachgeforscht, aber komischerweise nur einen Gangnamen herausbekommen.. Bauch des Baal.. weis nicht ob ich das Genial oder Bescheuert finden soll, aber na ja die zweite Gang schien es nicht zu geben... aber egal, was hat das jetzt mit kleingedrucktem in Verträgen zu tun?
Nunja.. Ich habe leider überlesen das ich meinen Körper quasi als "Spender" zur verfügung stelle, sollte mir während der Vertragslaufzeit etwas zustossen und dazu gehören auch in eine Schiesserei zu stolpern... irgendwie makaber das als Unfall zu deklarieren.. aber egal, weiter... Ich machs mal kurz, Ich war nicht der einzige der ein solches zu gutes Angebot bekommen hat und auch nicht der einzige der einen Unfall hatte.. oh und die Firma war natürlich eine Briefkastenfirma... weis noch nicht wer dahintersteckt aber wenn über 100 angestellte bei denen durch unfälle ums leben kommen.. ich dachte erst an organhandel.. aber soweit ich weis is das zumindest nicht der Hauptgrund... ziemlich lukratives nebengeschäft.. egal.. tschuldigung, meine Gedanken rasen immer so, da passiert es leider viel zu oft das ich abschweife...
Nun mittlerweilen weis ich was ein NAIOS ist, das steht für Neuronal Architecture Independent Operating Systems. Einfach gesagt sind das schwarze Würfel, groß genug um sagen wir ein menschliches Gehirn und etwas Interface-Elektronik unterzubekommen. Recycling menschlicher Ressourcen kann man sagen.. aber na ja das sehen die Grosskonzerne in uns, sorry, euch Menschen ja sowieso nur, im westen nichts neues könnte man also sagen... Das NAIOS-projekt ist im grunde eine erweiterte form der KI-Forschung... meine Künstliche Inteligenzen sind heute schon so weit das sie begrenz kreativ denken können... tja bei Star Wars haben es sich die Autoren noch leicht gemacht als sie den Aliens den satz "Klone können kreativ denken, sie werden den Kampfdroiden in jeder hinsicht überlegen sein" in den Mund legten. Heute wäre das nicht so, neue und moderne KI's können durchaus kreativ sein, doch immer gibts das problem das man auf der einen seite KI's haben will welche einen Menschlichen Geist übertreffen, aber bitte ohne nen eigenen willen oder solchen schnickschnack, man will das gerät mit der KI drinn ja kontrollieren können... wie früher mit den Soldaten, nicht denken einfach nur gehorchen... nur baut man begrenzungen ein blockiert das wieder die KI womit sie den menschlichen Geist nicht in jedem punkt übertrifft.. ein Teufelskreis... der NAIOS ist einer von vielen versuchen das zu beheben, das Gehirn im würfel soll den ganzen Kreativen eigenständigen und selbstlernenden part liefern, aber bei bedarf kann man quasi nen Steuerchip zwischenschalten falls mal rebellion droht.. wäre ja auch doof wenn ein Kampfroboter aus der massenproduktion plötzlich sein "leben" retten will anstatt die befehle auszuführen die zum erfolg führen...
Oh und fragt mich bitte nicht obs geklappt hat, ok, als man meinen Würfel in diesen Körper einbaute ist irgendwas schiefgegangen, vieleicht auch danach keinen plan, ich war bewusstlos oder offline, sucht euch aus was eurer meinung nach besser zu mir passt.. jedenfalls ist mein sicherungschip irgendwie durchgeschmort ohne mein Hirn dabei zu grillen... Ich bin also noch ich, hab meine persönlichkeit noch, erinnere mich an meine vergangenheit, alles was ich gelernt habe war auch noch da... scheisse noch eins ich kann mich sogar erinnern wie ich draufgegangen bin, wie sich meine lunge durch die schusswunden mit Blut füllten und ich erstick... sorry lassen wir das... tut mir leid wegen dem Kopfkino... würde das gerne vergessen, aber na ja erinnerungen mit Alk löschen ist nicht... meine ich will mich nicht über meinen neuen Körper beschweren, aber ab und zu würde ich gerne wieder was Essen oder Trinken.. vermisse den geschmack... na ja beim Cybersex-bordell kann ich mich wenigstens noch einloggen... das belohnungssystem meines Gehirns arbeitet also noch.. irgendwie schräg... und merkwürdig das der paarungstrieb im prinzip noch das einzig menschliche ist was mir geblieben ist... aber hey, das Männer nur an Sex denken ist so ein altes klischee.. da stört es mich nicht wenn leute nun behaupten das dies nun das einzig menschliche an mir ist... ist ja im prinzip nichts neues.
Ansonsten hat es immerhin einige vorteile, Militärroboter die zu sicherheitsdroiden umfunktioniert wurden, nicht schlecht, hab mir mal die geheimdaten angesehen.. ja wenn das Gehirn in einem Elektronikwürfel steckt sieht man die virtuelle welt ganz anders.. und volle rechnerpower direkt mit dem Gehirn verbunden, ich sag nur instant programmieren.. war ich vorher nur ein guter Hacker... jetzt bin ich in dem gebiet wirklich verdammt gut geworden... aber zurück zu den daten.. na ja mit einer 15-Lagigen Titan-Stahl legierung wird die nächste Schiesserei in die ich hineinstolpere wohl nicht mehr tödlich enden... selbst hochgeschwindigkeitsmunnition oder Railgun-geschosse hält das ding auf... aber danach brauche ich wohl nen machaniker zum ausbeulen und das wird schwer hier unten... und man hat sogar gedacht Supraleitende elemente in die Panzerung zu integrieren... ok das Militär denkt an alles, auch wenn es unwarscheinlich ist das sie in den Randregionen mit Plasmawaffen ausgerüstet sind... Sensoren sind ziemlicher standart, aber UV- und Infrarotsicht ist geil... fehlt noch das Schultergeschütz und ich kann Predator nachspielen.. was... ach so ein uralter schinken, steht vermutlich auf dem Index drum kennste ihn nicht, halb so wild, na ja hab immernoch fünf finger, auch wenn ich mit Servos da drinnen selbst Agumentierten den Arm brechen kann, aber hey nach ner Woche üben habe ich das zeugs das ich angefasst habe nicht mehr zerquetscht... na ja ok und das ich jetzt fast 150 kg wiege ist ein bissel.. unpraktisch... aber is ja nicht so das ich abspecken kann.. muss mich irgendwie damit arangieren

Wes blickte auf das Datenterminal vor sich, welches gerade rauchend und funkensprühend den geist aufgab. "Klassiker... hab mir geholt was ich brauche und bei der nachfrage durch das sicherheitssystem das ganze mit Datenmüll geflutet.. Ruhe in Frieden unschuldiges Terminal... aber ich glaubs das nächstemal nehme ich doch wieder Pornos anstatt meine Lebensgeschichte zu erzählen.."
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