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 Caelia Eterna / Die zerrissenen Lande

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Lias
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BeitragThema: Caelia Eterna / Die zerrissenen Lande   So 29 Apr 2012, 11:38

Die Katastrophe:
Niemand weiß, was genau vor einigen Stunden geschah. Jeder, der es gesehen hat, ist tot, zu einer Aschestatue verbrannt. Die einzigen Überlebenden waren jene, die sich zufällig hinter Metern dicken Steins befanden. Es war Markttag in Caelia Eterna. Die Marktstände sind unberührt. Alles scheint normal, bis auf die dröhnende Stille. Es ist zwölf Uhr, die Glocken sollten läuten, ein Totengeläut. Der Wachmann schleppte sich durch die toten Straßen. Da war Maude, die Obsthändlerin, die den Kindern immer irgendwelche Leckereien gegeben hatte. Drei kleine Aschesäulen hatten sich um sie geschart. Der Wachmann stupste eine davon an. Die Aschesäule verpuffte in einer Wolke, die vom Wind davongetragen wurde. Das hier waren keine Kinder. Kinder lachten, waren so lebendig, wie es nur jemand sein konnte, der noch nichts vom Schrecken dort draußen gesehen hatte. Tränen liefen dem Wachmann über die Wangen. Was war hier passiert? Was hatte Millionen Leben ausgelöscht. Weg, in nur einem Augenblick? Der Wachmann trottete weiter, zwischen den Aschen der Toten hindurch. Warum lebte er noch? Warum ausgerechnet er? Gab es nicht andere, die das viel mehr verdient hatten? WARUM ER? Warum? Es gab kein warum. Es gab keinen Grund. Niemand richtete so etwas an. Was war geschehen?
"Hilfe!"
Der Wachmann hob den Kopf. Ein Mitglied der Scholia Arcana und... Durari-Späher. Was machten die hier? Er musste den Magier retten! Egal, was sonst passiert war, er war immer noch ein Wachmann. Und niemand entführte Mitglieder der Republik während seiner Wache. Der Wachmann sprintete los. Für einen Moment war er losgelöst von allen Problemen, vom ganzen Schrecken, der auf ihn eindrosch. In ein paar Minuten mochte die Realität ihren Tribut einfordern, aber im Moment gab es nur ihn. Ihn und die Jagd.
Die Erde rumpelte, bäumte sich auf wie ein störrisches Pferd. Der Wachmann verlor den Boden unter den Füßen, stolperte, fiel der Länge nach hin. Mit gehobenem Kopf konnte er sehen, wie der Magier auf eine Himmelsbarke geladen wurde. Eines jener Schiffe, die es mithilfe magischer Kristalle schafften die Winde zu reiten. Er musste den Magier erreichen, bevor die Barke abhob. Der Wachmann rappelte sich auf. Die Erde krachte. Von tief drunten kam das Geräusch berstenden Steins. Vor ihm brach die Erde auf. Für einen Moment sah der Wachmann in das brennende Herz der Erde. Er musste springen, musste den Magier erreichen. Der Wachmann nahm Anlauf und stieß sich ab. Der Aufprall presste ihm die Luft aus den Lungen. Seine Klauen fanden keinen Halt auf den glatten Steinen. Er hing grade eben so an der Kante, unter ihm der loderne Abgrund. Eine weitere Erschütterung fuhr durch die Erde, warf ihn beinahe hinab.
Oben näherten sich Schritte. Ein Gesicht lugte über die Kante. Bleich, hasserfüllt. Jäher Schmerz fuhr durch seine Hand. Jemand hatte darauf getreten. Und wieder. Der Wachmann ließ los, hing nur noch an einer Hand. Über ihm lachte jemand, hasserfüllt. Der Wachmann ließ vollends los. Über ihm trat jemand ins Leere und fiel über die Kante. Für einen Moment erfüllte es den Wachmann mit grimmiger Zufriedenheit, dass er einen der Mistkerle mitnahm. Dann verschlang ihn das feurige Herz des Planeten. Die Erde ächzte. Die weiten Ebenen um Caelia Eterna brachen auf. Gebäude in der Stadt stürzten ein, verschwanden in Schluchten, die es Momente zuvor noch nicht gegeben hatte. Es folgte ein Moment trügerischer Stille, dann brach die Hölle los.

Ein kleiner Apetizer. Rassen folgen, so wie ich mit der Überarbeitung fertig bin. Fragen dürfen aber ruhig schonmal gestellt werden. Very Happy

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Redeyes
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BeitragThema: Re: Caelia Eterna / Die zerrissenen Lande   So 29 Apr 2012, 22:10

klingt auf jedenfall schonma interesannt, ma sehen was da noch kommt, ich warte ma mit den fragen, um konkret welche zu stellen is der kleine appetitanreger hier noch zu vage^^
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BeitragThema: Re: Caelia Eterna / Die zerrissenen Lande   So 29 Apr 2012, 23:27

Ich schließe mich Red an und warte auf mehr Infos.
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Lias
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BeitragThema: Re: Caelia Eterna / Die zerrissenen Lande   Mo 30 Apr 2012, 13:33

Caelia Eterna:
Viele Völker haben sich unter dem Banner der Republik von Caelia Eterna vereint. Einst war die Republik ein Kaiserreich der Menschen gewesen. Es kam, wie es kommen musste: Der Kaiser wurde gestürzt und ein Parlament eingesetzt, das fortan die Regierungstätigkeiten übernahm. Die Republik freundete sich mit der Zeit mit ihren Nachbarsvölkern an. Pakte wurden geschmiedet, Allianzen gefestigt. Jedes Volk, das sich der Republik anschloss, machte es nur noch einfacher weitere Völker unter der Flagge zu vereinen. Mit ihren Idealen von Freiheit und Gleichheit für alle war die Republik lange Zeit ein Leitstern in der Welt, der viele anzog.
Vor einigen Jahrzehnten allerdings änderte sich die politische Situation schlagartig. Die Republik hatte sich zu weit ausgebreitet. Die Grenzen waren zu weit draußen und die Armee zahlenmäßig nicht stark genug, um sie alle zu sichern. Im Westen stieß man auf eine weitere ernstzunehmende Macht, der Pakt der Durari. Fast fünfzehn Jahre bekämpften sich beide Seiten verlustreich. Mit größter Anstrengung schafften es die Regierungen einen brüchigen Waffenstillstand auszuhandeln, der immer mal wieder von kleineren Grenzgefechten durchbrochen wurde. Das Land zwischen den beiden Mächten wird nun das tote Land genannt. Dort gedeiht nichts mehr außer dem Totengras. Das Gebiet wird von Zivilpersonen weitestgehend gemieden. Es sah so aus als wäre die Kriegsmaschinerie wieder einmal zum Stillstand gekommen...
Die Völker der Republik:

Menschen:
Menschen sind die Begründer der Republik und gleichzeitig deren oberste Vertreter. Mit dem Rat hat zwar jedes Volk eine Art Mitspracherecht, aber der Vorsitz ist schon immer Sache der Menschen gewesen. Auch in anderen Sparten nehmen die Menschen gerne mal die Führungspositionen für sich ein. So auch in der Scholia Arcana oder der Garde, von der Armee mal ganz zu schweigen. Das Aussehen der Menschen ist ziemlich wandelbar. Von Dunkel bis Hell sind alle Haut- und Haarfarben bei den Menschen der Republik zu finden.

Die Ajari:
Eines der ersten Völker, die sich der Republik anschlossen, war das Wüstenvolk der Ajari. Diese humanoiden Katzenwesen zeichnen sich vor allem durch ihre Stärke, ihre Schnelligkeit und ihre Ehrenhaftigkeit aus, von einigen bedauernswerten Ausnahmen einmal abgesehen. Mit fast zwei Metern Körpergröße überragen sie die Menschen ziemlich leicht.
Die meisten Ajari arbeiten bei der Garde, die die Hauptstadt und viele der anderen Siedlungen beschützt. Die Fellfarbe der Ajari reicht von dunkel bis hell. Nur den männlichen Ajari wächst eine Mähne, die sie meist zu Zöpfen flechten. Ajari haben außerdem keine Nachnamen, sondern nur einen Vor- und einen Ehrennamen. Den Ehrennamen verdienen sie sich durch ihre Taten.

Die Drakkari:
Jahrhundertelang waren die Drakkari Sklaven der Kollossae. Ursprünglich stammen sie wohl aus den Bergen Njordhelms, aber im Verlaufe der Zeit verbreiteten sie sich über das Gebiet der Kollossae, zwangsweise. Nach und nach wurden die Drakkari, die sich viel schneller vermehrten als die Kollossae, ihren Beherrschern zahlenmäßig weit überlegen. Die Arbeiten, die sie verrichten mussten, meist Minenarbeit und Arbeiten in den Schmieden, hatten sie hart und stark gemacht. Es kam zu den Befreiungskriegen. Die Drakkari erhielten großzügige Unterstützung durch die Republik und schlossen sich nach der Sprengung ihrer Ketten unter dem Banner der Republik zusammen.
Drakkari stammen ihren eigenen Legenden nach von den Drachen der Urzeit ab. Ihre Haut ist geschuppt, anstatt von Mündern verfügen sie über Mäuler und statt Haaren über Hörner. Ihre Gesichter sind reptilienartig. Ihre Statur ist ziemlich bullig, wobei die weiblichen Drakkari zumeist deutlich zierlicher gebaut sind. Fliegen kann allerdings kein Drakkari, obwohl sich bei einigen stummelige Flügel gebildet haben. Drakkari sind zudem beinahe immun gegen Feuer und Hitze.

Die Sylph:
Launisch wie die Sylph nunmal sind, hat es eine ganze Weile gedauert vom ersten Kontakt bis zum Anschluss der Sylph zur Republik. Die Sylph sind beinahe geborene Diskutierer und ließen es sich nicht nehmen für sich selbst eine ganze Menge Vorteile zu erringen. Die Sylph gehören daher schon seit ihrem Anschluss an die Republik zur Obrigkeit. Gewitzt und scharfsinnig, aber auch arrogant, haben sie für sich viele der Machtpositionen innerhalb der Republik erobert und teilweise sogar die Menschen daraus verdrängt. Die Sylph stellen zudem die mächtigsten Magier der Republik.
Sylph sind das flugfähige Volk, das eigentlich auf der Insel Morakaja lebt. Ihre Gestalt ist schlank, mehr sehnig als muskulös und auf eine filigrane Art und Weise elegant. Ihre Kleidung zeugt immer von ihrem Wohlstand und ihrer Macht. Kein Sylph wird es sich nehmen lassen irgendeine Art von Schmuck für das Amt, das er/sie innehat, zu tragen. Ihre Flügel sind im Licht nur ansatzweise zu erkennen, da sie durchsichtig sind und am Boden an den Körper angelegt werden. Bis auf wenige Ausnahmen sind die Flügel in hellen Farben und glühen im Dunkeln leicht. Haut- und Haarfarbe sind bei den Sylph genauso wandelbar wie bei den Menschen. Ein durchschnittlicher Sylph ist 1,60m groß.


Die Völker des Paktes der Durari:

Die Durari: (Nur 1, spezielle Rolle)
Die Durari mögen auf den ersten Blick Menschen ähneln. Allerdings gibt es deutliche Unterschiede zu den Menschen. Die Durari haben immer bleiche Haut und schwarze Haare. Keiner weiß warum, aber es gibt nur eine Durari, die Hohepriesterin, die anders aussieht. Zudem haben sie spitze Ohren und glühend blaue Augen.
Die Gesellschaft der Durari wertet Stärke über allen anderen Tugenden und ist streng militärisch aufgebaut. Die oberste Staatsgewalt haben die Hohepriesterin und der Kommandeur der Armee inne.

Die Koria Dor: (gesperrt)
Die Koria Dor sind schon seit langer Zeit Diener der Durari. Ein Koria Dor ist von sich aus weder motiviert noch fähig mehr zu tun als für sein eigenes Überleben zu sorgen. Wenn sich viele Koria Dor zusammenrotten, so werden sie aktiver und intelligenter. Die Durari wissen nicht genau wie es funktioniert, aber dass es funktioniert ist eine Tatsache.
Die Koria Dor sind ein Insektoiden-Volk, dass sich in mehrere Unterarten aufteilt. Drohnen sind die wohl häufigsten, aber auch schwächsten. Krieger sind stärker und besser gepanzert, kommen aber auch seltener vor. Die Koria Dor folgen immer einem Durari-Befehlshaber, sollte sich einer in den Nähe befinden. Ohne Führung verharren die Koria Dor und reagieren nur auf direkte Angriffe oder wenn sie Hunger haben.

Die Kollossae: (gesperrt)
Ihre Hochkultur zerschmettert durch den Aufstand der Drakkari war es den Durari ein Leichtes die Kollossae auf die Seite des Paktes zu ziehen. Die Kollossae zündeten eine biologische Bombe in ihrer Heimat der Njordhelm-Berge, um deren Übernahme durch die sich auf dem Vormarsch befindenden Drakkari zu verhindern. Jetzt leben die Kollossae im Exil in der Hauptstadt des Paktes und stellen den Durari ihr Wissen um die Erde und ihre Kunstfertigkeit in den Dienst der Durari.
Ein Kollossae sieht zunächst einmal aus wie die überdimensionale Statue eines Menschen. 2,50m ist die Durchschnittsgröße dieses Volkes. Ihre Haut ist grau bis schwarz, ihre Haare sind lebendige Edelmetalle wie Gold, Silber oder Bronze und ihre Augen bestehen aus Edelsteinen. Die Kollossae glauben, dass sie von der Göttin Thyrdin geschaffen wurden.

Die Gargoyl: (gesperrt)
Eigentlich noch primitiv zu nennen sind die Gargoyl. Ihr gesellschaftliches Verhalten geht nur wenig über das Rauben von Essensresten hinaus. Aber die Durari schätzen die Gargoyl trotzdem wegen ihrer Kampfkraft und weil sie eine ernstzunehmende Gefahr für die Magier der Sylph darstellen. Die Gargoyl leben in den Türmen und leerstehenden Gebäuden von Solstheim, der Hauptstadt des Paktes. Die Durari fanden sie in den Höhlen der Berge, die sie nach Metallen durchsuchten und schafften es sie auf die Seite des Paktes zu ziehen.
Ein Gargoyl ähnelt einer Fledermaus. Ledrige Flügel am Rücken verleihen ihnen die Möglichkeit zu fliegen. Die lange Zeit unter der Erde allerdings hat sie ihrer Augen beraubt. Die Gargoyl bedienen sich zu Fortbewegung einer Art Sonar. Die Körperkraft eines Gargoyl lässt sich am besten beschreiben, wenn man sich ein Bild von einem ganzen Haufen Sprungfedern vorstellt, die nur mit Müh und Not zusammengehalten werden. Ein Gargoyl mag eigentlich nicht stark sein, aber ihre Kraft tritt sehr pointiert zum Vorschein. Zudem ist ein Gargoyl fast immun gegen Magie.
Die Haut der Gargoyl ist ledrig und wird nur am Hinterkopf durch Fell ersetzt. Ihre Ohren sind Fledermausohren. Ihre generelle Gestalt die eines knochigen, ausgemergelten Menschen.

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Mali
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BeitragThema: Re: Caelia Eterna / Die zerrissenen Lande   Mo 30 Apr 2012, 16:41

Die Durari rolle ist meins, bereits mit Lias abgesprochen. Charakterkonzept wird noch erarbeitet.
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BeitragThema: Re: Caelia Eterna / Die zerrissenen Lande   Mo 30 Apr 2012, 19:55

bezieht sich das "können nicht fliegen" bei den Drakkari nur auf wirkliches fliegen oder auch auf das Gleiten?
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BeitragThema: Re: Caelia Eterna / Die zerrissenen Lande   Mo 30 Apr 2012, 20:04

Redeyes schrieb:
bezieht sich das "können nicht fliegen" bei den Drakkari nur auf wirkliches fliegen oder auch auf das Gleiten?
Enki schrieb:
obwohl sich bei einigen stummelige Flügel gebildet haben.

Wie willst du mit Stummeligen Flügeln gleiten? o_O



Ansonsten: Weiß noch nicht, ob ich dabei bin.

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Lias
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BeitragThema: Re: Caelia Eterna / Die zerrissenen Lande   Mo 30 Apr 2012, 20:18

Die Drakkari gehorchen beim Fliegen vor allem den Gesetzen der Schwerkraft. Also, sie können weder fliegen noch gleiten. Very Happy

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BeitragThema: Re: Caelia Eterna / Die zerrissenen Lande   Mo 30 Apr 2012, 20:40

Ich melde auch mal vorsichtiges Interesse an, allerdings muss ich sagen, dass ich noch keinerlei Konzeptidee parat habe. Ich fände es auch sehr wünschenswert, wenn wir noch einen grob umrissenen Ausblick darauf bekommen würden, was uns in der MSG erwarten wird. Was stellen wir das, was wir unser generelles Ziel sein, etc. Wäre vielleicht gut, wenn da noch etwas folgen würde...

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BeitragThema: Re: Caelia Eterna / Die zerrissenen Lande   Mo 30 Apr 2012, 21:11

Der Wachmann keuchte. Geschmolzenes Gestein schoss neben ihm in die Höhe. Ein Gefühl der Beschleunigung stellte sich ein. Alle Knochen schmerzten ihm. Das war gut. Schmerz bedeutete, dass er noch lebte. Die Erde hatte ihn nicht verschlungen! Er lebte. Das Feuer fiel zu seinen Seiten nach unten. Nur eine Handbreit Luft trennte ihn davon die Hand an das Feuer zu verlieren. Die Plattform massiven Steins schoss in den Himmel. Für einen Moment kam es dem Wachmann vor als flöge er. Aber einem Bodengeher wachsen nicht so einfach Flügel, wie die Sylph sagten. Nach einem Moment des Gleichgewichts ging es abwärts. Die steinerne Plattform kippte seitlich, warf ihren unfreiwilligen Passagier ab wie ein unwilliges Tier. Der Wachmann spürte den Wind, der an ihm vorbeirauschte. Durch den Schleier vor seinen Augen war der Boden kaum zu erkennen, aber er kam näher. Unaufhaltsam. Dunkelheit umschloss ihn plötzlich. Dann klatschte ihm eine Wand gegen den Körper. Kalt, war der erste Gedanke, der dem Wachmann durch den Kopf schoss. Der zweite war "Luft". Keuchend und Wasser spuckend kam der Wachmann an die Oberfläche. Von allen Orten, an denen er hätte aufprallen können, war er in der Zisterne gelandet. Irgendetwas dort oben wollte nicht, dass er starb. Das Wasser hatte ihn wie eine Keule getroffen, aber es hatte ihn nicht getötet. Erschöpft krabbelte der Wachmann auf die Treppen der Zisterne. Er war schon hundertmal hier gewesen. Um sich zu entspannen an heißen Sommertagen. Die Zisterne war immer schön kühl. Der Wachmann schöpfte Wasser und wusch sich das Gesicht. Das Wasser war schwarz vor Asche.

Der Wachmann trottete durch die Straßen des Marktes. Er war auf einer Insel. Die Welt war auseinander gebrochen. In der Ferne hatte er weitere Inseln gesehen. Unerreichbar, fürs erste. Tief drunten konnte man das feurige Herz des Planeten erspähen. Umso seltsamer war es, dass es nur Lebewesen dahingerafft hatte. Und selbst da nicht alle. Der Wachmann hatte Vögel gesehen, die in einen seltsamen Strudel geraten waren. Als sie wieder herauskamen, waren sie seltsam verzerrt, zu grotesken Schatten ihres einstigen Selbst mutiert. Chaosmagie. Der Hauptmann hatte ihn davor gewarnt. Manchmal trat sie zutage und veränderte Dinge, Lebewesen oder sogar die Erde selbst. Aber der Hauptmann war tot. Und mit ihm wahrscheinlich der Rest der Wache. Er hatte ihre Aschestatuen gesehen, wie stumme Mahnmäler.
Aber er lebte noch. Und er würde jene finden, die dafür verantwortlich waren und sie zur Hölle schicken.
Und er wusste schon, wo er dafür hinmusste.

Ich hoffe, der Text erklärt ein wenig mehr, wohin es eigentlich gehen soll. Die Charaktere starten am Marktplatz von Caelia Eterna. Irgendwie haben sie die Katastrophe überlebt, während der Rest um sie herum zu Asche verbrannt ist. Keiner von ihnen weiß, was eigentlich passiert ist, aber wer die Schuldigen sind, ist schonmal klar. Nur der Pakt der Durari hat ein Interesse daran die Hauptstadt der Republik auszulöschen. Die Welt ist zersplittert in jede Menge kleinerer Inseln. Die Reise wird also alles andere als leicht. Erstes Ziel ist es von der Insel mit dem Marktplatz herunterzukommen. Das Ziel in weiter Ferne ist das Imperium der Durari zu erreichen und die Schuldigen zur Strecke zu bringen.

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BeitragThema: Re: Caelia Eterna / Die zerrissenen Lande   Mo 07 Mai 2012, 21:21

Ich schieße diese hiermit offiziell ins Oblivion.

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