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 Die Pala'lathe

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Vicati
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BeitragThema: Die Pala'lathe   Die Pala'lathe EmptyFr 27 Jun 2014, 16:11

Die Pala‘lathe
 
Rasse/n: Die Palaen sind ein orkisches Volk mit einer graugrünen Hautfarbe und roten oder braunen Haaren. Schwarzhaarige Palaen finden sich nicht.

Gesellschaftlicher Aufbau: Die Pala’lathe ist durch ein rigoroses Kastensystem gesteuert. Jeder wird in eine Kaste geboren, allerdings ist es möglich, in eine höhere Kaste geboren zu werden als die eigene Mutter. Feigheit, Brechen des Kanons oder durch Verfügung der Lathara oder ihrer Töchter kann jemand in die unterste Kaste fallen. Die obersten drei Kasten haben besondere Regeln rund um den Aufstieg. Jede Kaste hat ein Kennzeichen, dass sie offen tragen müssen, so dass man Palaen oft mit ärmelloser Kleidung oder ohne Kopfbedeckung sieht.
Die Pala’lathe kennt dreizehn Kasten. Jede Kaste hat absolute Befehlsgewalt über untere Kasten und innerhalb einer Kaste sind Männer Frauen immer untergeordnet. Die unterste und dreizehnte Kaste, Ulkhor, ist die Kaste der Verbrecher und Deserteure. Sie sind durch drei Narben quer über das Gesicht gezeichnet, die sie nach ihrer Verurteilung erhalten. Nachdem sie verurteilt und ausgestossen worden sind, gelten sie nicht mehr als lebend unter dem Kanon und können ohne Rückwirkung gejagt, gefoltert oder getötet werden. Die zwölfte Kaste, Horrest, umfasst die Kinder der Ulkhor, sowie bei Geburt durch Verkrüppelung oder Behinderung gekennzeichnete Kinder. Auch Ausländer, die noch nie Palaen begegnet sind, werden automatisch in dieser Kaste gesehen. Nach dem Ersten Mord sind sie nur noch in den Grenzgebieten der Pala’lathe erlaubt. Ihr Merkmal ist das Fehlen eines solchen.
Die elfte Kaste ist Restvar. Die Mitglieder dieser Kaste ist der Zutritt in die Äusseren Städte gestattet, allerdings ist es ihnen nur der Besitz von Dingen, die sie selbst tragen können, erlaubt. Sie werden durch eine kreisförmige Narbe auf den Handoberflächen gekennzeichnet. Die zehnte Kaste ist Varhuhl. Ihnen ist es neben dem Betreten der Äusseren Städte auch erlaubt, sich dort niederzulassen, allerdings dürfen sie selbst kein Land kaufen, nur pachten. Sie sind durch je drei den Armen entlang laufende Narben gekennzeichnet, die beim Daumen, dem Mittelfinger und dem kleinen Finger beginnen.
Als neunte Kaste folgt Huhlund. Dieser Kaste ist der Besitz von Land in den Äusseren Städte erlaubt und ihr Kennzeichen sind je eine gezackte Narbe, die auf den Handflächen beginnen und bis zum Oberkörper reichen. Auf Huhlund folgt die achte Kaste, Undkad. Den Mitgliedern dieser Kaste ist der Zutritt in die Inneren Städte gestattet, allerdings dürfen sie sich nicht dort niederlassen und nur Dinge, die sie selbst tragen können, hineinbringen. Sie werden durch zwei tätowierte horizontale Balken auf der linken Backe gekennzeichnet. Die siebte Kaste ist Kadvin. Ihnen ist es erlaubt, sich in den Inneren Städten niederzulassen, allerdings dürfen sie kein Land besitzen. Sie werden durch einen tätowierten vertikalen Balken über ihr ganzes Gesicht gekennzeichnet, der über ihr Auge führt.
Vinctun ist die sechste Kaste und die höchste Kaste, die Männer erreichen können. Ihnen ist der Besitz von Land in den Inneren Städten erlaubt und sie werden durch zwei Linien gekennzeichnet, die sich auf ihrem Gesicht kreuzen, eine horizontal und eine vertikal.
Die fünfte Kaste ist Ctunlab und der Aufstieg in diese Kaste ist nur für Frauen vorenthalten. Ihnen ist es erlaubt, die Geburtsstätte zu betreten und sie werden durch eine Ganzkörpertätowierung in Form von Blätterranken gezeichnet. Ihr ganzer Körper ist mit sich windenden Linien überzogen, an denen Blätter hängen. Die vierte Kaste ist Labshur. Diesen Frauen ist es neben dem Betreten der Geburtsstätte erlaubt, Armeen der Pala’lathe auszuheben und anzuführen. Ihr Kennzeichen ist eine Ganzkörpertätowierung von Flammen.
Auf Labshur folgt die erste Sonderkaste, Shuruna. Die Frauen dieser Kaste werden als Töchter von Lathara bezeichnet. Anders als andere Kasten kann man nicht in Shuruna hineingeboren werden. Die einzige Möglichkeit ist es, von Lathara erhoben zu werden. Shuruna haben die Möglichkeit, in der Geburtsstätte zu leben. Da sie nicht in Shuruna geboren werden, tragen diese Frauen die Kennzeichen einer anderen Kaste, allerdings wird diese durch eine komplett schwarze Vollkörpertätowierung überschrieben. Die Töchter der Shuruna gehören automatisch zu Unalath, der zweiten Kaste. Diese Frauen sind Anwärterinnen auf Lathara und erhalten deshalb keine Kennzeichnung. Ihnen ist es nicht gestattet, die Geburtsstätte zu verlassen, sie können aber ihren Unalath-Status aufgeben und sich der Kaste der Labshur anschliessen.
Als erste Kaste steht schliesslich Lathara an der Spitze. Diese Kaste hat nur ein Mitglied, Lathara, was gleichzeitig der Name und Titel der Herrscherin der Pala’lathe ist.
Die Palaen bestimmen die Zuordnung zu einer Kaste durch die Kaste und Anerkennung der Mutter. Wenn eine Frau vom Mitglied einer höheren Kaste anerkannt wird, gehören ihre Kinder dieser Kaste an. Männer können nicht höher als Vinctun steigen und selbst wenn ihre Mutter von einer höheren Kaste anerkannt wurden. Wenn eine Frau bereits Kinder hatte und später anerkannt wird, werden ihre Kinder nicht erhoben. Es ist also möglich, dass Geschwister in unterschiedliche Kasten geboren werden. Wenn eine Frau Mutter wird, ist sie dazu veranlasst, sich niederzulassen, um ihr Kind aufzuziehen und zu trainieren. Ab dem Ersten Mord gelten sie als Erwachsene. Traditionell findet dieser im dreizehnten Lebensjahr während eines Wettkampfes statt, bei dem die Kinder auf die Jagd gehen und eine Trophäe heimbringen müssen. Nachdem sie ausgezogen sind, dürfen sie keine Hilfe annehmen oder mit Erwachsenen reden, bis sie ihre Trophäe erlangt haben. Wenn ein Kind allerdings schon vorher ein lebendes Wesen tötet, gilt es von diesem Zeitpunkt an als erwachsen und muss die Mutter verlassen, um selbst zu überleben. Dadurch besteht zwischen Kind und Mutter selten ein starker Bund. Geschwister, die nahe beieinander geboren wurden, haben aber oft Kontakt und sind zusammen unterwegs. Eine Vaterfigur gibt es nicht.
 
Mentalität: Das Kastensystem ist tief in den Gedanken und dem Wesen der Palaen verankert und wird als richtig angesehen. Veränderungen der Gesellschaft oder sonstige Entwicklungen werden abgelehnt. Dementsprechend wird die Lathara verehrt und als absolute Herrscherin angesehen und das Recht, über untere Kaste zu bestimmen, wird als naturgegeben empfunden. Bei  jüngeren Generationen in unteren Kasten wird dies zwar manchmal negativ aufgenommen, allerdings sind diese nur vereinzelt und werden durch die Kriegstruppen effektiv abgelenkt. So kann sich ein Widerstand nie verfestigen. Auch die Überlegenheit der Frau wird wegen ihrer Fähigkeit, Nachwuchs zu produzieren, akzeptiert. Es ist sowieso nie eine gute Idee, sich gegen palaenische Frauen aufzulehnen. Zwischen den Kasten gibt es oft Diskriminierungen, vor allem von hohen Kasten gegenüber niedrigen und allgemein gegen Verkrüppelte, Kranke und Nicht-Krieger.
Fremde werden automatisch in die Horrest-Kaste eingeordnet. So haben sie zwar Zutritt in die Grenzgebiete, sind aber kaum dazu in der Lage, von mit jemand Wichtigem in Kontakt zu kommen. Sie werden gleich wie ein Mitglied der Horrest-Kaste behandelt, was oft dazu führt, dass sie als Ulkhor gebrandmarkt werden, da sie den Kanon nicht kennen. Die einzigen Vorurteile, die die Palaen über andere Völker haben, sind solche über ihre Kampffähigkeiten.
 
Lebensweise: Die Palaen leben in grossen Steinstädten, je nach Kaste näher oder weiter von der Geburtsstätte entfernt. Vor allem in den Grenzgebieten und um die Äusseren Städte gibt es auch kleinere Siedlungen, die grösstenteils aus primitiven Holzhütten bestehen. Diese Siedlungen bestellen Felder und kümmern sich um die Ernährung des Landes, ergänzt durch Lebensmittel aus Raubzügen. Diese Landbewirtschafter stammen grösstenteils aus Horrest, Restvar oder Varhuhl und entsprechen ungefähr dreissig Prozent der Bevölkerung.
Ein sehr grosser Fokus der Pala’lathe liegt auf Kriegszügen. Hunderte von Kriegstruppen, um umliegende Länder anzugreifen und zu plündern. Diese Kriegstruppen sammeln Lebensmittel, Waffen und Trophäen und bringen sie in die Heimat zurück in der Hoffnung, von einem Mitglied einer höheren Kaste anerkannt zu werden. Dementsprechend werden Palaen, die nicht oder nur wenig ausziehen, oft mit nicht oder nur wenig verhüllter Verachtung behandelt. Die Rückkehr von erfolgreichen Kriegern wird immer gefeiert, so dass in den Äusseren und Inneren Städten ständig Feste stattfinden. Falls die Krieger gerade nicht ausziehen, betätigen sie sich als Jäger in der Pala’lathe, um die Nahrungsvorräte aufzubessern. Trophäen aus der Jagd werden ebenfalls geschätzt, gelten gegenüber Kriegstrophäen aber eher als minderwertig.
Palaen, die nicht oder nicht mehr mit den Kriegszügen ausziehen wollen, um würdige Gegner zu finden, suchen sich oft in den äusseren Städten oder in Grenzgebieten einen Lehrmeister, der ihnen die niederen Künste des Schaffens beibringen. Werkstätte und Märkte finden sich nicht in den Inneren Städten. Dort finden sich Kriegsmeister, die Kampfausbildungen für mehrere oder einzelne Schüler anbieten, um die Kampfeskunst zu perfektionieren. Viele dieser Meister gehören hohen Kasten an und sind berühmt, weshalb es eine grosse Ehre ist, von ihnen angenommen zu werden.
Die Wohnsituation ist sehr komplex. Durch die Kastenbeschränkungen gibt es viele freie Häuser in den Städten, weshalb kaum noch gebaut wird. Mütter mit Kindern leben oft alleine, aber ansonsten halten Kriegstruppen zusammen und wohnen oft in den selben Vierteln oder gar Häusern.

Politischer Aufbau: Die Lathara steht als absolute Herrscherin an der Spitze des Pala’lathe. Sie hat die Macht, jedes Lebewesen in der Pala’lathe zum Ulkhor zu machen und kann jede Frau zur Shuruna, zu einer ihrer Töchter ernennen. Diese Töchter übernehmen den Grossteil der Verwaltungsarbeit und agieren als Richterinnen. Sie haben das Recht alle bis zur Kaste der Vinctun zum Ulkhor zu machen. Als Regelwerk dafür gilt der Kanon, eine Sammlung von Dingen, die als Verbrechen gelten. Die einzige Strafe in Pala’lathe ist Ulkhor.
Eine Lathara regiert bis zu ihrem Lebensende. Wenn sie stirbt, findet eine Zeremonie statt, bei der die Lathara auf der höchsten Pyramide in der Geburtsstätte auf einem Scheiterhaufen aufgebahrt wird. Dann wird die Geburtsstätte geräumt und alle Unalath, die Töchter der Shuruna, beginnen die Geburtsschlacht. Während drei Tagen und drei Nächten jagen sie sich gegenseitig in der Geburtsstätte. Am Morgen des vierten Tages versammeln sich alle überlebenden Unalath auf der höchsten Pyramide und ein letzter Kampf beginnt in der Anwesenheit der Shuruna und für gewöhnlich aller Kasten, die Zutritt zur Geburtsstätte haben. Die letzte Überlebende dieses Kampfes wird zur neuen Lathara ernannt und ihre erste Aufgabe ist es, den Scheiterhaufen der letzten Lathara anzuzünden. Die Shuruna begleiten die tote Lathara und verbrennen dabei mit ihr.
 
Technologischer Entwicklungsstand: Die Palaen sind kein technologisch versiertes Volk und machen nur wenig Fortschritte, vor allem auch deshalb, weil man auf Handwerkskunst herabschaut.

  • Landwirtschaft: Landwirtschaft wird betrieben, allerdings nur von Hand und praktisch ohne Hilfsmittel und tierische Arbeitskraft. Angebaut wird vor allem Mais und Knollenfrüchte, sowie Futter für Schweine und Gruthel. Die Nahrung wird durch Jagd ergänzt.
  • Handwerk: Die Werkstätte in den Äusseren Städten sind vor allem Schmiede und Gerber. Woll- und Leinenstoffe kennen sie nicht und Stein und Holz wird nur in geringem Ausmass für Waffen bearbeitet. Die Schmiede arbeiten hauptsächlich mit Kupfer, das aus Minen in den Grenzgebiete stammt. Die Erzeugnisse sind aber sehr grob und primitiv.
  • Kleidung: Die Kleidung der Palaen bestehen grundsätzlich aus Leder und Fellen, doch durch Plünderzüge sieht man auch andere Stoffe. Selbst im Alltag werden oft Rüstungsteile aus Kupfer oder gestohlenem Eisen gesehen. Grundsätzlich trägt man aber lederne Hosen und Westen. Ärmellose Kleidung und das Fehlen von Kopfbedeckungen sind typisch.
  • Architektur: Die Städte der Pala’lathe sind komplett aus Kalkstein und Kalkmörtel errichtet. Es sind niedrige, grobschlächtige Häuser, die mit wenigen Fenster auskommen und grösstenteils ohne Hilfsmittel errichtet werden. Beeindruckender sind die Stufenpyramiden in der Geburtsstätte, die vor langer Zeit errichtet wurden, allerdings ist das Wissen darum verloren gegangen. Ein Kontrast bieten die Hütten ausserhalb der Äusseren Städte und in den Grenzgebieten, die meist aus Holz errichtet sind und aussehen, als würde ein mittegrosser Sturm sie wegblasen.
  • Nautik: Die Pala’lathe grenzt nicht ans Meer und auch Flüssen überqueren die Palaen bei Furten, so dass sie keine Schiffe bauen.
  • Wissenschaft: Es gibt keine organisierte Forschung in der Pala’lathe.

Magie: Magie gilt als Waffe genau wie ein Speer oder ein Schwert. Da allerdings nur wenige Palaen eine magische Befähigung zeigen, sind Magier sehr selten und haben sich ihr Wissen meist durch Versuche angeeignet, weshalb es sehr beschränkt ist.

Militär: Jeder Palaen wird von seiner Mutter im Gebrauch von Waffen ausgebildet. Diese Waffen können von Person zu Person variieren. Schwert und Speere aus Kupfer aus dem Äusseren Städten sind häufig, aber auch Waffen aus Beutezügen sind nicht selten, weshalb man oft auf Eisen- und Stahlwaffen aller Art sieht. Auch Bögen oder Schleudern werden genutzt. Dadurch hat jeder Palaen eine individuelle Kampfweise, wie sich im Lauf des Lebens auch noch weiter wandelt. Die Rüstungen bestehen aus Leder und Kupfer und wird durch geplünderte Teile ergänzt.
Normalerweise sammeln sich Kriegstruppen von einem bis mehreren Dutzend Palaen – nie mehr als einhundert – , um auszuziehen. Die Angehörigen der höchsten Kaste übernehmen das Kommando, meist ist dies eine Frau. Durch die kulturelle Kommandostruktur ordnen sie sich schnell unter und falls es einen Konflikt zwischen mehreren Angehörigen der gleichen Kaste gibt, wird dieser für gewöhnlich in einem Kampf gelöst, der aber beaufsichtigt wird und im Grossen und Ganzen blutlos ausgeht.
Neben den Kriegstruppen haben die Labshur das Recht eine Armee einzuberufen, entweder auf direkten Befehl der Lathara oder um eine besonders grosses Kriegsziel zu erreichen. In diese Armee können sie theoretisch sämtliche Kasten einziehen und das ganze Volk der Pala’lathe mobilisieren, was allerdings noch nie vorgekommen ist.


Zuletzt von Vicati am Mo 07 Jul 2014, 11:53 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Pala'lathe   Die Pala'lathe EmptySo 29 Jun 2014, 14:29

So, jetzt habe ich endlich die Zeit gefunden, mir das Konzept durchzulesen. Wie üblich: im Großen und Ganzen gut, aber ein paar Kritikpunkte verbleiben natürlich:

  • Ich persönliche finde die Rechtlosigkeit der Ulkhor selbst für die unterste Kaste zu krass. Nicht, weil ich dieser brutalen Gesellschaft nicht zutrauen würde, ihre Ausgestoßenen derart anzugehen, sondern vielmehr weil ich gewisse praktische Probleme in der Durchführung sehe. Wenn jemand aus einer höheren Kaste verstoßen wird, dann wird man ihm ja seine drei Narben ins Gesicht schneiden müssen. Gleichzeitig ist er zu diesem Zeitpunkt aber bereits Freiwild. Wenn man sojemandem mit einem Messer nahe genug kommen kann um ihn zu zeichnen, warum schneidet man ihm dann nicht gleich die Kehle durch?
  • Dann habe ich noch ein Problem mit der Restvar-Kaste. Das sind ja ganz überwiegend Arbeiter. Ist es nicht unklug, Arbeitern die Hände zu durchstoßen? Das sind im Zweifelsfall Wunden, die sie ihr Leben lang bei der Arbeit behindern werden. Sollte man ihnen nicht lieber eine andere Art von Narbe verpassen.
  • Und gleich noch eine Frage zu den Zeichen hinterher: muss man die immer offen tragen. Also sprich: kurzärmelige/ärmellose Hemden, damit die Narben an den Armen sichtbar sind usw.?
  • Wie sieht es mit Verbindungen zwischen den Kasten aus? Familien scheint es zwar nicht zu geben, also geht es rein um Sex/Kindszeugung; wie ist es da? Achtet man da darauf, sich innerhalb seiner Kaste fortzupflanzen oder geht das kastenübergreifend?
  • Wie sieht es aus, wenn ein Kind nie seinen Ersten Mord begeht? Wenn es beispielsweise zu verkrüppelt dazu ist. Dann kann es ja nie erwachsen werden und nie der zwölften Kaste zugeordnet werden. Wird es dann trotzdem in einem gewissen Alter raus geschmissen?
  • Gerade bei dem geringen Stand der Technik in der Landwirtschaft habe ich große Bedenken, dass ein derart geringer Prozentsatz der Gesellschaft von 30% die gesamte Bevölkerung ernähren kann. Sind die Kriegszüge so regelmäßig und groß angelegt, dass darüber tatsächlich so viel zusätzliche Nahrung rein kommt? Und wie sieht es mit der Jagd aus? Jagen die Krieger denn regelmäßig oder ist es nach dem ersten Mord uninteressant, Tiere zu töten?
  • Was mir noch ganz entschieden missfällt ist die Tatsache, dass sie so viel in Stein zu bauen scheinen. Dabei haben sie nur Kupferwerkzeug. Ganz ehrlich: mit Kupferwerkzeugen Stein zu behauen ist ein ziemlich mühseliges Unterfangen. Das wird zu nicht viel führen. Mein Vorschlag: lass sie lieber in Lehmziegeln bauen. Das ist auch solide.

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BeitragThema: Re: Die Pala'lathe   Die Pala'lathe EmptyMo 30 Jun 2014, 00:28

Zitat :
Ich persönliche finde die Rechtlosigkeit der Ulkhor selbst für die unterste Kaste zu krass. Nicht, weil ich dieser brutalen Gesellschaft nicht zutrauen würde, ihre Ausgestoßenen derart anzugehen, sondern vielmehr weil ich gewisse praktische Probleme in der Durchführung sehe. Wenn jemand aus einer höheren Kaste verstoßen wird, dann wird man ihm ja seine drei Narben ins Gesicht schneiden müssen. Gleichzeitig ist er zu diesem Zeitpunkt aber bereits Freiwild. Wenn man sojemandem mit einem Messer nahe genug kommen kann um ihn zu zeichnen, warum schneidet man ihm dann nicht gleich die Kehle durch?

Ulkhor ist das Äquivalent zum Exil. Es gibt ein Gericht und wenn sie für schuldig befunden werden, werden sie gekennzeichnet und aus dem Land geworfen. Von diesem Zeitpunkt an sind sie Freiwild, vorher nicht.

Zitat :
Dann habe ich noch ein Problem mit der Restvar-Kaste. Das sind ja ganz überwiegend Arbeiter. Ist es nicht unklug, Arbeitern die Hände zu durchstoßen? Das sind im Zweifelsfall Wunden, die sie ihr Leben lang bei der Arbeit behindern werden. Sollte man ihnen nicht lieber eine andere Art von Narbe verpassen.

Nicht zwangsläufig. Grundsätzlich ist es so, je höher man ist desto wahrscheinlicher ist man ein Arbeiter, weil höhere Kasten sich nicht um die niederen Schaffenskünste kümmern wollen. Aber ich denke auch, dass durchstossene Hände etwas zu krass sind, ich werde mir da etwas anderes überlegen.

Zitat :
Und gleich noch eine Frage zu den Zeichen hinterher: muss man die immer offen tragen. Also sprich: kurzärmelige/ärmellose Hemden, damit die Narben an den Armen sichtbar sind usw.?

Guter Punkt, habe ich mir noch nicht überlegt. Ja, ich denke, dass wäre eine coole Regelung, dass sie die Zeichen immer offen tragen müssen (oder zumindest teilweise, für die höchsten Kasten wäre das nicht praktisch).

Zitat :
Wie sieht es mit Verbindungen zwischen den Kasten aus? Familien scheint es zwar nicht zu geben, also geht es rein um Sex/Kindszeugung; wie ist es da? Achtet man da darauf, sich innerhalb seiner Kaste fortzupflanzen oder geht das kastenübergreifend?

Da nur die Kaste der Mutter relevant ist, ist das eigentlich egal, auch wenn es unter höheren Kasten wahrscheinlich durch das Herabschauschauen auf niedere Kasten verpöhnt ist.

Zitat :
Wie sieht es aus, wenn ein Kind nie seinen Ersten Mord begeht? Wenn es beispielsweise zu verkrüppelt dazu ist. Dann kann es ja nie erwachsen werden und nie der zwölften Kaste zugeordnet werden. Wird es dann trotzdem in einem gewissen Alter raus geschmissen?

Deswegen gibt es die Jagd im dreizehnten Lebensjahr. Sie sind von da an nicht mehr Zuhause willkommen, bis sie ihre Trophäe bringen und dann gibt es ein Fest und sie werden rausgeschmissen. Wird klarifiziert.

Zitat :
Gerade bei dem geringen Stand der Technik in der Landwirtschaft habe ich große Bedenken, dass ein derart geringer Prozentsatz der Gesellschaft von 30% die gesamte Bevölkerung ernähren kann. Sind die Kriegszüge so regelmäßig und groß angelegt, dass darüber tatsächlich so viel zusätzliche Nahrung rein kommt? Und wie sieht es mit der Jagd aus? Jagen die Krieger denn regelmäßig oder ist es nach dem ersten Mord uninteressant, Tiere zu töten?

Ja, die Kriegszüge sind ziemlich integral. Jagd ist auch ein Punkt, den ich wahrscheinlich einfügen sollte.

Zitat :
Was mir noch ganz entschieden missfällt ist die Tatsache, dass sie so viel in Stein zu bauen scheinen. Dabei haben sie nur Kupferwerkzeug. Ganz ehrlich: mit Kupferwerkzeugen Stein zu behauen ist ein ziemlich mühseliges Unterfangen. Das wird zu nicht viel führen. Mein Vorschlag: lass sie lieber in Lehmziegeln bauen. Das ist auch solide.

Ich hab mir die Gebäude ähnlich wie Mayatempel vorgestellt. Diese haben vor allem mit Kalkstein und Kalkmörtel gearbeitet, was ich eigentlich übernehmen könnte.
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BeitragThema: Re: Die Pala'lathe   Die Pala'lathe EmptyMo 07 Jul 2014, 11:53

Edit. Die Angesprochenen Punkte geändert/ausgebessert. (Ulkhor-Klarifizierung, Kennzeichen für Restvar, offenes Tragen der Kennzeichen, Erster Mord klarifiziert, Jagd, Kalkstein statt Stein als Baumaterial.)
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