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 [OOC] Charakterdiskussion

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Grim
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BeitragThema: [OOC] Charakterdiskussion   Mo 25 Jun 2012, 23:36

Ausnahmsweise möchte ich hier einmal nicht eure vollständig ausgearbeiteten Konzepte sehen. Ich möchte das übliche Prozedere ein wenig abwandeln und den Gegebenheiten anpassen. Südwärts ist nicht nur deshalb eine spezielle MSG weil sie auf Gewalt verzichtet, sondern auch, weil alle unsere Charaktere sich von Beginn an kennen. Wir stellen eine Gruppe guter Freunde da, die gemeinsam auf Reisen geht. Ergo haben wir alle sehr ähnliche Hintergründe und diese müssen wir aufeinander abstimmen. Dies soll die erste Aufgabe in diesem Thread sein, bevor wir dann später wie üblich die Konzepte posten und diskutieren.


Was wir zuerst einmal klären müssen:

Wie alt sollen unsere Charaktere sein? Nachdem wir eine Gruppe von Freunden sind sollte das Alter aller Charaktere ähnlich sein, sich - sagen wir - in einem Rahmen von insgesamt sieben Jahren bewegen. Wobei es dabei je nach Konzept geringere Abweichungen geben könnte, z.B. jüngere Geschwister von Gruppenmitglieder könnten aus dem Altersrahmen fallen.

Woher kennen wir uns? Im Zweifelsfall entweder weil wir gemeinsam aufgewachsen sind, unsere Eltern sich kennen und / oder wir gemeinsam eine Bildungseinrichtung besucht haben. Nachdem wir alle aus wohlhabenden Familien stammen sollte das gsanz gut möglich sein. Ich denke, wer will kann sich durchaus einen adeligen Hintergrund geben, tendenziell würde ich es aber bevorzugen, wenn die meisten von uns aus bürgerlichen Familien stammen, Kaufmanns- und Großhandwerkerfamilien, städischem Patriziat eben. Wenn ihr bereits bestimmte Vorstellungen habt, aus was für Familien ihr stammen wollt, dann sagt das bitte hier und ich versuche die einzelnen Hintergründe dann miteinander zu koordinieren.

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Porphyrion
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Mo 25 Jun 2012, 23:48

Ich wäre für einen bunten Mix aus Hofstaat und oberer Bürgerklasse, mit einem groben Auftrag vom Hof, nach da unten zu ziehen.
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Maekswell

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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Di 26 Jun 2012, 00:04

Also ich würde gern einen Charakter spielen, der der Sohn einer bessergestellten Mittelstandsfamilie entstammt. Und er sollte nach möglichkeiten der große Bruder sein, mit einem kleinen Geschwister (wer da Interesse hat, kann sich gern melden).
In welcher Zeit wird das Ganze eigentlich spielen?
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Porphyrion
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Di 26 Jun 2012, 00:09

In einer phantastischen Welt, ungefähr auf dem Stand von 1650/1700, zumindest da wo wir starten.
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Lias
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Di 26 Jun 2012, 00:43

Kind neureicher Eltern, zwar mit guter Bildung, aber am Hofe noch keineswegs angesehen.

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Ena
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Di 26 Jun 2012, 17:04

Ich würde dir von mir aus den kleinen Bruder machen, Maeks, dementsprechend würde sich mein Konzept deinem anpassen...
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Warmonger

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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Di 26 Jun 2012, 17:10

Sohn des hart arbeitenden Bürgertums / Kunsthandwerker. Womit reisen wir? Gechartert oder selbst organisiert? Würde mir nichts ausmachen, als Mechaniker doubeln zu können.
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Basol
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Di 26 Jun 2012, 20:13

Ich würde gerne den Sohn von wohlverdienenden Bürgern spielen.
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Vicati
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Di 26 Jun 2012, 22:02

Mündel mit ungünstigem Hintergrund, bräuchte da noch jemanden, der das Ärgernis für seinen Onkel (oder whatever) für eine grössere Zeitdauer "ausser Lande schafft" ergo irgendeinen Adligen oder Neureichen.
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Grim
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Di 26 Jun 2012, 22:25

Wenn du willst kann ich das machen, Vic. Ich würde dann eben einen Adelsspross aus einer Nebenlinie irgendeiner Familie schreiben, dessen Linie aber nicht auf irgendeinem Landgut, sondern eben in der Stadt lebt.
Nachdem es ja ohnehin so aussieht, als würde der Großteil von uns aus dem gehobenen Bürgertum stammen wäre es vermutlich am geschicktesten wenn wir sagen, dass wir eben die Kinder der städtischen Oberschicht sind. Man kennt sich, man muss sich Respekt zollen und so ist es unvermeidbar, dass auch die Kinder in Kontakt miteinander geraten. Und dann entsteht eben ein Netzwerk: mit dem einen hat man gemeinsam die Schulbank gedrückt, der nächste hat die Schwester geheiratet, der dritte ist wiederum ein Saufkumpan eben jenes Schwagers und so weiter. Ich würde gar nicht mal sagen, dass es nötig ist, dass wir uns alle über ein und den selben Weg kennen, das fände ich sogar eher unrealistisch. Lasst lieber so ein Netz wie oben beschrieben knüpfen.

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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Di 26 Jun 2012, 22:49

Mein Charakter, da vermutlich nicht in den höchsten Kreisen unterwegs, würde wohl am ehesten in der Schule auf den Adel gestoßen sein.
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Fr 29 Jun 2012, 22:58

@Grim schrieb:
Wenn du willst kann ich das machen, Vic. Ich würde dann eben einen Adelsspross aus einer Nebenlinie irgendeiner Familie schreiben, dessen Linie aber nicht auf irgendeinem Landgut, sondern eben in der Stadt lebt.
Nachdem es ja ohnehin so aussieht, als würde der Großteil von uns aus dem gehobenen Bürgertum stammen wäre es vermutlich am geschicktesten wenn wir sagen, dass wir eben die Kinder der städtischen Oberschicht sind. Man kennt sich, man muss sich Respekt zollen und so ist es unvermeidbar, dass auch die Kinder in Kontakt miteinander geraten. Und dann entsteht eben ein Netzwerk: mit dem einen hat man gemeinsam die Schulbank gedrückt, der nächste hat die Schwester geheiratet, der dritte ist wiederum ein Saufkumpan eben jenes Schwagers und so weiter. Ich würde gar nicht mal sagen, dass es nötig ist, dass wir uns alle über ein und den selben Weg kennen, das fände ich sogar eher unrealistisch. Lasst lieber so ein Netz wie oben beschrieben knüpfen.

Die Idee gefällt mir gut. Nicht einfach beste Freunde, sondern eine lose Gemeinschaft aus Individuen, die einander aus unterschiedlichen Gründen und mal mehr, mal weniger gut kennen.
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Porphyrion
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   So 01 Jul 2012, 22:01

Um Steckbriefe wird gebeten.
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Porphyrion
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   So 01 Jul 2012, 22:40

Name: Anton Peter Malchus

Stand: Alteingesessenes, wohlhabendes Handwerkertum

Beruf: Waffenschmied

Alter: 23 Jahre

Hintergrund: Als Sohn eines Waffenschmiedes stand auch für Anton fest, dass er seinem Vater im Beruf folgen würde. Zwar wurde er ein wenig dadurch entlastet, dass sein Vater durch den Betrieb einer Waffenmanufaktur mehr als genug verdiente, doch der Alte bestand vehement darauf, dass sein Sohn das Handwerk erlernen und keine universitäre Bildung erhalten sollte. Das war zwar für Anton, als er in das entsprechende Alter kam, erst einmal eine Ernüchterung, doch je länger er am Amboss lernte, desto besser lernte er das Handwerk zu verstehen, das sein Vater so mit vollem Herzblut betrieb. Die logische Konsequenz war, dass er mit 15 Jahren begann, sportlich zu fechten. Bald hatte er ein Händchen für so ziemlich alle Waffen, die im Betrieb seines Vaters produziert wurden, und dieser freute sich jedes Mal, wenn sein Sohn einen Fechtwettbewerb gewann.
Als der junge Anton mit 18 seine Lehre beendete, hatte er schon einige schöne Schwerter und Rapiere mit exzellentem Wasser auf der Klinge geschmiedet, eine ordentliche Trinkfestigkeit antrainiert, und einen rechten Schlag bei den Frauen entwickelt. So wunderte es keinen, dass er erst eine kleine Auszeit nahm, um sich mit seinen Freunden und Bekannten richtig die Kante zu geben. Aber schon am ersten Morgen nach den drei Wochen stand er wieder am Amboss, faltete glühenden Stahl und tat, was ihm von Vaters seiten aufgetragen wurde. Seine Waffen waren zwar gut balanciert und scharf wie die Zunge einer eifersüchtigen Frau, aber er wollte mehr lernen. Und Spass haben. Über die Jahre, die er verfeierte, seine Technik verfeinerte und arbeitete, las er nebenher über alle Arten verschiedener Waffen, die aus den anderen Teilen der Welt dokumentiert waren. In ihm reifte der Wunsch, die Techniken der Schmiede des Südens mit ihren seltsam gebogenen Schwertern, kurzen Gleven, und all den fremdländischen Waffen, die es dort noch so gab, zu beobachten und zu erlernen. So sparte er sich eine gewisse Summe an, und machte seinem Vater den Vorschlag, seine Studienreise mitzufinanzieren. Dieser war nicht abgeneigt – sein Junge war ein harter Arbeiter, und sein Bruder war nun ebenfalls mitten in der Ausbildung zum Waffenschmied. So suchte Anton ein paar Freunde zusammen, die ihrerseits jemanden mitbrachten, und bald stand der Plan: Es ging Südwärts.

Aussehen: Das erste, was an Anton auffällt, ist sein wenn auch nicht großer, so doch breiter, von Jahren in der Schmiede gestählter Körperbau. Als zweites fallen seine für einen Handwerker doch erstaunlich geschmeidigen Bewegungsabläufe auf, Ergebnis jahrelanger Fechtübungen. Der dritte große Punkt ist sein aufwändig gepflegter Bart. An den Backen wachsen ausgedehnte Koteletten, und sein Schnurrbart ist fein, und an den Ecken nach oben gezwirbelt. Gekleidet ist er, wenn er nicht gerade Arbeitsmontur an hat - also ein dickes schulterfreies Hemd mit Brandflecken, eine Schürze, und eine Lederhose, die, wie allerdings zugegeben werden muss, auch zu seiner Alltagskluft gehört – in dünne Leinenhemden, die er manchmal hochkrempelt, so dass seine Unterarme herausschauen, die von einigen kleinen Brandnarben geziert werden.
Sein Gesicht ist – abgesehen vom Schnurrbart – kantig und relativ hart geschnitten, und seine Haare sind schulterlang und lockig, meist in einen Zopf hinter dem Kopf zusammengebunden. Aus seinen blauen Augen funkelt immer noch das Feuer seiner Jugend und die Freude am Leben, auch wenn sich schon wenige Lachfalten an den Augenwinkeln gebildet haben.
An seiner Seite baumelt ein Rapier, das höchstwahrscheinlich selbst geschmiedet ist, und um seinen Hals ein Amulett mit dem Symbol der Religion des Nordens, dem Silbernen Schild.

Charakter: So hart Anton feiert, so hart arbeitet er auch am nächsten Morgen. Für Verspätung und fehlende Disziplin hat der junge Malchus, genau wie sein Vater, keinerlei Gnade, und so steht er mit dem ersten Glockenschlag der Morgenstunde auf, selbst wenn das bedeutet, dass er in der Schmiede verschlafen durch die Gegend taumelt und erst nur grundsätzliche Aufgaben erledigen kann. Aber eine Esse anheizen weckt recht schnell auf, und sei es nur wegen der unerträglichen Hitze. So sieht man ihn bereits früh am Amboss stehen, Mittags im Büro seinem Vater die Verwaltungsarbeit abnehmen und spät abends in der Kneipe oder in einem der vielen Gesellschafterhäuser und Kasinos sitzen, die Bernhaven als Zuwandererstadt und Handelsdrehpunkt zu bieten hat. Anton ist ein Lebemann, aber er glaubt an den Lohn harter Arbeit und ehrlichen Verhaltens.
Der frühe Tod seiner Mutter bei der Geburt seines Bruder, den er im Alter von acht Jahren miterlebte, hat ihn jedoch ohne ein weibliches Leitbild hinterlassen, und es fällt ihm schwer, sich an eine Frau alleine zu binden, oder sie allgemein auch nur ernst zu nehmen. Er ist kein Misogyn, ja liebt das schöne Geschlecht (Aus vollem Herzen und so oft er es schafft), aber die Frau, die sein Herz fängt, hat er, zum Leidwesen seines Vaters, noch nicht gefunden, vielleicht auch nie danach gesucht. Vielleicht muss er auch nur älter werden oder früh reifen.


Zuletzt von Palenque am So 01 Jul 2012, 23:32 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   So 01 Jul 2012, 23:10

Name: Martyn Tollard von Hohenwalchen

Alter: 26 Jahre

Aussehen: Wie alle Tollards von Hohenwalchen ist Martyn von großer und hagerer Gestalt, Brust und Schultern schmal, die Hände groß aber für einen Mann ungewöhnlich feingliedrig. Er trägt die helle Hautfarbe des Adels und neigt in der Sonne dazu, rasch an Farbe zu gewinnen - allerdings eher an roter, denn an brauner. Auch sein Gesicht ist lang und schmal und nicht ohne markante Züge: die Nase ist groß und gebogen, das Kinn spitz und vorspringend und von einem gepflegten, etwa halbfingerlangen Spitzbart geziert. Hohe Wangenknochen und dichte, geschwungene Brauen verleihen Martyn aristokratische Züge. Die Wangen hingegen wirken stets eher eingefallen und die wässrig blauen Augen blicken zwar freundlich, doch bisweilen weit weniger stechend, als es sich für einen Herrn Tollard gehören würde. Das blond-braune Haar schließlich trägt Martyn nach der Mode etwa schulterlang, wobei er häufig mit einem Hut oder einer Mütze zu kaschieren versucht, dass es in der Stirn wie bei allen männlichen Tollards von Hohenwalchen bereits früh zurück zu weichen begonnen hat.

Hintergrund: Martyn stammt aus dem Geschlecht der Tollards von Hohenwalchen, einer traditionsreichen Ritterfamilie des niederen Adels. Freilich ist der "Ritter" heutzutage nur noch ein Titel, ins Feld geritten ist seit hundertzwanzig Jahren kein Tollard von Hohenwalchen mehr und abgesehen von einigen Erbstücken besitzt die Familie keinerlei Rüstung mehr, wohl aber einen erlesen gefüllten Stall. Martyn stammt nicht aus der Hauptlinie der Tollards, die seit jeher auf Gut Hohenwalchen residiert, sondern aus einem Nebenzweig: sein Vater ist der vierzehn Jahre jüngere Bruder des derzeitigen Herrn Marius von Hohenwalchen. Insofern wuchs Martyn in der Stadt auf, in Bernhaven, wo der Vater Johann sich nieder gelassen hat und als erfolgreicher Geschäftsmann von den Erträgen seines Grundbesitzes und dem Verkauf von dessenn Erzeugnissen lebt.
Martyn ist das zweite von vier Kindern: sein Bruder Oswald ist anderthalb Jahre älter als er, die beiden Schwestern hingegen sind zwei und drei Jahre jünger. Während der Vater Oswald ein Offizierspatent in der königlichen Armee gekauft hat war es sein erklärter Wunsch für Martyn, dass dieser Kaufmann wie er selbst werden sollte, weshalb der Junge auf eine ganze Reihe der besten Schulen der Stadt und des Umlands geschickt wurde - zuerst ans Kolleg des heiligen St. Antonius, dann auf die Freie Kaufhandelsschule und schließlich für zwei Jahre auf die weithin bekannte Universität von Peiringen - und seit seinem zwanzigsten Geburtstag dem Vater bei der Verwaltung dessen Güter zur Hand geht.
Im Alter von neunzehn Jahren heiratete Martyn Isabella [Platzhalter], eine drei Jahre jüngere Bürgerliche. Inzwischen hat er drei Kinder mit ihr: den sechsjährigen Marius, die vierjährige Marie und den erst sechs Monate alten Johann, den er nach seinem Vater benannt hat. Letzter Zugang zu seiner kleinen Familie ist sein Mündel Victoria, die uneheliche Tochter seines Onkels, die er auf Drängen des Vaters in seine Obhut genommen hat.
Nun jedoch, da er seinen sechsundzwanzigsten Geburtstag hinter sich hat, das Geschäft des Vaters floriert und dieser noch so rüstig ist, dass er auch ohne die Hilfe des Sohnes zurecht kommt, hat Martyn sich entschlossen, sich einmal in seinem Leben etwas zu gönnen: eine Reise in den Süden, in einen legendären Teil der Welt, von dem man in Bernhaven wenig mehr als Mythen und Legenden zu hören zu bekommt. Es ist die Neugierde, die Martyn antreibt, der Wunsch, etwas in seinem Leben zu tun, wovon er bis zu seinem Tod zehren kann.

Charakter: Es gibt viele Eigenheiten, die Martyn auszeichnen, gute ebenso wie schlechte. Die herausragendste vielleicht ist sein Talent zu reden. Er redet viel und gern, mal jovial schwatzend, mal voller Gerissenheit argumentierend, mit Vorliebe auch weinselig schwadronierend. Er spricht drei Sprachen fließend und beherrscht noch einmal so viele bruchstückhaft. Martyn ist ein extrovertierter und weltoffener Charakter, der kein Problem damit hat auf Fremde zuzugehen. Seine Interessen sind breit gefächert und nichts bereitet ihm mehr Freude, als immer aufs neue in Staunen versetzt zu werden. Was seinen Freunden hingegen immer wieder Unwohlsein bereitet ist Martyns Dickkopf. Er ist niemand, der gerne nachgibt, ein Rechthaber, der sich Fehler nur ungern eingesteht und lieber auf einer falschen Meinung beharrt anstatt sich überzeugen zu lassen. Außerdem ist Martyn ein fürchterlicher Knauser, der stets danach trachtet, seine Taler zusammen zu halten.



Anmerkung: euch wird aufgefallen sein, dass ich einen Platzhalter für den Nachnamen von Martyns Frau frei gelassen habe. Sollte also irgendwer den Wunsch verspüren, mein Schwager / meine Schwägerin zu sein, dann nur raus mit der Sprache!

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Zuletzt von Grim am So 01 Jul 2012, 23:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   So 01 Jul 2012, 23:26

Also gut, Phyr, dann kriegst du mal deine Kritik: was mich am meisten stört ist, dass dein Anton als Sohn eines wohlhabenden Waffenmanufakturisten von früh bis spät selbst am Amboss steht. Ich finde es sehr nachvollziehbar, dass der Vater dem Sohn keinen Handwerksbetrieb anvertrauen will ohne, dass dieser selbst Handwerker mit Meisterbrief ist und, dass er deshalb darauf besteht, dass Anton erst seine handwerkliche Ausbildung abschließt, aber anschließend sollte man doch erwarten, dass er ihn recht rasch in eine leitende Position versetzt, wo ihn eher Verwaltungs- und Organisationsaufgaben erwarten. Er kann ja immer noch den Vormittag am Amboss verbringen...
Ansonsten muss ich aber sagen, dass mir dein Konzept außerordentlich gut gefällt. Vor allem deine Motivation für die Reise hast du schön heraus gearbeitet.

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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   So 01 Jul 2012, 23:30

Die Motivation für die Reise fehlt mir bei dir noch ... Aber sonst gefällts mir gut. Ich werd mein Konzept anpassen.
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Lias
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Mo 02 Jul 2012, 01:15

Name: Saadia Al-Khalasi

Alter: 25 Jahre

Stand: Fremdling, Vertreter des Nord-Südhandelskartells

Hintergrund: Wie bei so vielen Leuten war es auch den Al-Khalasis das liebe Geld, das die Familie in die Ferne trieb. Die Stelle als Hauptgeschäftsführer des Handelskartells in Bernhaven war frei geworden, da der alte Vertreter in hohem Alter verstorben war. Die Al-Khalasis gehörten war zum niederen Adel, reich waren sie aber noch lange nicht. Beniur, Herr Al-Khalasi, arbeitete in der Verwaltung des Kartells - zu lange, für zu wenig Geld - und ergriff die Gelegenheit für eine pekuniäre Verbesserung ihrer Lage, trotz Protesten vonseiten Shaya, seiner Frau, und der damals grade einmal vier Jahre alten Saadia. Seine Kinder sollten es besser haben. Und selbst wenn die Leute im Norden komisches Zeug aßen, so waren es doch immer noch Menschen.
Während der langen Reise in den Norden lernte die ganze Familie die Sprache ihrer neuen Heimat, was Saadia nicht schwer fiel, da sie die Sprache ihrer alten Heimat kaum konnte. In Bernhaven wurde die Familie mit gemischen Gefühlen empfangen. Beniur schaffte es trotz allem sich mit den meisten der wichtigen Familien gut zu stellen. Dem Sohn des Waffenschmieds schenkte er Waffen aus seiner Heimat, wieder andere bekamen für sie passende Geschenke. Mit der Zeit lebten sich die Al-Khalasis ganz gut, auch wenn sie immer "die Fremdlinge" bleiben würden.
Drei Jahre nach ihrem Umzug wurde Saadias jüngerer Bruder Saleem geboren, der den ganzen Besitz erben wird. Von ihrer Mutter wurde Saadia in dem unterrichtet, was den Eltern wichtig war, tanzen, singen und Laute spielen.
Durch Beniurs Arbeit bei der Handelsvertretung konnten sie sich ein kleines Haus im Stile ihrer Heimat bauen lassen. Während Vater Beniur es gar nicht gerne sieht, wenn "sein Augenschein" sich mit Vertretern des männlichen Geschlechts dieses rauen und ungesitteten Menschenschlags abgibt, so lässt er es dennoch zu. In den Augen der Bürger wirkt seine Familie bereits fremdartig genug. Da möchte er diesen Eindruck nicht auch noch verstärken. Als Beniur von dem Plan der Gruppe erfuhr, südwärts zu reisen, legte seiner Tochter nahe (befahl ihr) die Gruppe zu begleiten. Schließlich ging es nicht an, dass eine Al-Khalasi keine Erinnerung an ihre Heimat hatte. Außerdem würde die junge Frau dort wertvolle Erfahrungen sammeln können. Schließlich würde sie irgendwann ihrem Bruder helfen müssen, die Vertretung des Handelskartells am Laufen zu halten. Saadia, die seit der gemeinsamen Zeit auf der Universität mit Martyn befreundet ist, ließ sich von ihm der restlichen Gruppe vorstellen und wurde mitgenommen.

Aussehen: Man sieht Saadia sofort an, dass sie nicht aus Bernhaven stammt. Ihre dunkelbraune Haut mit dem leichten Roteinschlag, der nicht der Sonne verschuldet ist, macht das nur allzu deutlich. Ihre Haare sind von einem Nachtschattenschwarz und gehen eigentlich bis weit in ihren Rücken, wobei man ihre Haarfarbe nur an ihren Augenbrauen und der vereinzelten, verirrten Haarsträhne erkennt. Von Saadias Gesicht sieht man nur die mandelförmigen, bernsteinfarbenen Augen und das Stückchen glatte Haut drumherum, das nicht von einem ihrer allgegenwärtigen Schleier verdeckt wird. Wie alle Frauen in ihrer Heimat trägt auch Saadia eine Tolwa, eine Kopfbedeckung, die nur die Augenregion freilässt. Ihr Körper wird hingegen von einer Karkra verdeckt, einer Mischung aus Kleid und Mantel. Ihr ständiger Begleiter ist ein Arakh, den sie in einer juwelenbehafteten Scheide am Gürtel trägt. Schmuck trägt sie zwar, der allerdings unter den ganzen Schichten Kleidung nie sichtbar ist. Zu erwähnen ist wohl, dass Saadia diese traditionelle Kleidung trägt, weil sie möchte, nicht weil sie muss.
Saadias Haltung wirkt als gehörte ihr der Platz und ihr Schritt ist der einer Herrscherin, die ihr Landgut in ganzer Länge durchschreitet, um zu kontrollieren ob auch alle ihren Willen ausführen.

Charakter: Genau wie ihre Mutter ist Saadia eine Planerin. Die junge Frau versucht immer erst das große Ganze zu erkennen, um dann zu handeln. So ist auch jedes ihrer Worte wohl geplant und durchdacht. Kaum einmal wird man sie ernsthaft verärgert erleben. Das heißt nicht, dass Saadia eine Frohnatur ist. Im Gegensatz ist sie ziemlich nachtragend und gibt jede Beleidigung gegen ihre Person oder ihre Familie postwendend mit scharfer Zunge und einer Stimme wie kältestes Nordmeereis zurück. Ihr liebstes Opfer sind dabei jene jungen Männer, die mit ihren Liebesabenteuern angeben, was sie zu einer gefürchteten Gesprächspartnerin in Bernhavens Klubs gemacht hat.
Mit Frauen kommt Saadia meistens viel besser zurecht, weil die ihrer Meinung nach nicht bei jeder Gelegenheit einen Schwanzvergleich durchführen müssen. Dementsprechend verändert sich beim Gespräch mit Frauen sowohl ihr Gemüt als auch ihre Stimme, die in diesem Fall das sprachliche Equivalent von mit Honig übergossenem Samt darstellt.
Desweiteren liebt Saadia das Diskutieren und lässt sowohl beim freundschaftlichen Disput als auch beim Handeln nicht locker, bis man sie entweder überzeugt hat oder aber sie ihr Gegenüber bis zu dessen Aufgabe in den Boden debattiert hat.

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Zuletzt von Lias am Mo 16 Jul 2012, 23:48 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Mo 02 Jul 2012, 12:38

Name: Theodor Detlev Steinburg
Stand: Wohlhabendes Bürgertum
Beruf: Künstler
Alter: 25

Hintrgrund: Theodor wurde als Sohn wohlhabender Bürger geboren. Sein Vater ist ein Verleger einer vielgelesenenen Zeitung, dem 'Boten', welcher verschiedene wichtige oder brisante Neuigkeiten enthält und der allgemeinen Bevölkerung zugänglich macht. Seine Mutter ist eine exzellente Hausfrau, deren Küche alle zu schätzen wissen, bei ihr wird gerne gegessen. Außerdem hat er eine Schwester namens Isabella, die später einen Adeligen namens von Hohenwalchen heiratete.
Theodor verlebte eine ganz normale Kindheit und besuchte eine gute Schule, es mangelte ihm an nichts. Nur waren seine Eltern ein wenig irritiert von seinem Wunsch, Maler zu werden, dennoch unterstützten sie ihn und mischten sich nicht in seine Ziele ein.
Seit dem jungen Alter hat er ein Talent und eine Leidenschaft fürs Malen und malte unzählige Bilder. Seitdem er versucht, damit Geld zu verdienen, hat er auch einige Werke verkauft.
Dennoch ist Theodor nicht ganz zufrieden mit seiner Leistung, seiner Meinung nach fehlt seinen Werken 'das gewisse Etwas', das verschiedene andere Künstler so berühmt gemacht hat.
Dass ein Kumpel namens Anton, mit dem Theodor sich öfters die Kante gibt, eine Reise gen Süden plant, kommt ihm wie gerufen. Sofort ging die Begeisterung von diesem Plan auch auf ihn über. Er hofft, im Süden neue Inspirationen zu finden, die seinen Bildern die nötige Würze verleihen, für die viele Andere so berühmt geworden sind.

Aussehen: Theodor ist ein eher kleiner Mann von nur 1 Meter 69, und ein wenig pummelig, ihn als 'Fettsack' zu bezeichnen wäre aber übertrieben.
Er hat gepflegtes, relativ kurzes Haar von roter Farbe, sowie einen elegenten Schnurrbart, der recht lang zu beiden Seiten ist.
Sein Teint ist recht blass, da er viel drinnen arbeitet (auch ein Punkt, den er durch die Südreise zu ändern hofft).
Tragen tut er meistens eine grüne Hose und ein rotes Hemd, für seine Arbeit zieht er ein weißes, aber farbfleckenübersähtes Leinenhemd über.
Auch trägt er immer eine Tasche mit sich rum, wo er seinen Pinsel (als Glücksbringer), Bleistifte, Spitzer und einen kleinen Zeichenblock drin hat. Denn er will, wenn er eine Eingebung hat, diese skizzieren und zu Hause malen. Für die Reise hat er extra drei Blöcke und zwanzig Bleistifte eingepackt.

Charakter: Theodor ist ein eher schüchterner Mensch, der sich nicht oft unter Leute traut und seine Zeichenstube nur selten verlässt. Doch er möchte dies eigentlich gerne ändern und versucht, Freundschaften zu schließen, was ihm aber nur schwer gelingt, da er es einfach nicht schafft, aus sich heraus zu kommen. Mit viel Mühe und Selbstüberwindung konnte er sich in eine Trinkgemeinschaft intergrieren, denn er hat eine Schwäche für Alkohol aller Art und raucht auch gerne Mal eine Pfeife. Im betrunkenen Zustand hat er immer noch eine gewisse Selbstbeherrschung, kann jedoch in Anwesenheit seiner Freunde durchaus Scherzchen machen.
Normalerweise ist er sehr höflich und benutzt eine ziemlich gewählte und äußerst gebildet wirkende Sprache, die er sich angeeignet hat, um wie ein intelligenter Mensch zu wirken. An und für sich ist er schon recht intelligent, doch er will wie ein Professor wirken und so Respekt von seinem Umfeld bekommen (wenn er es schon nicht schafft, schnell Freunde zu gewinnen). Er redet auch nur, wenn es unbedingt nötig ist und stellt sich unangenehmen Fragen sehr ungern.
Wenn er zeichnet, dann nur aus tiefstem Herzen, er legt in den Bildern seine Seele offen, was er mit Worten sich so schwer tut.
Seine Hoffnung für die Reise ist es, neben Inspiration zu bekommen, auch zu lernen, etwas aus sich heraus kommen und sich mit all seinen Mitreisenden mehr oder weniger anzufreunden (auch wenn ihm sehr mulmig vor der Reise ist, er traut sich nur, weil sein Saufkumpel und sein Schwager, den er ein bisschen kennt, mitkommen).


Zuletzt von Basol am Di 03 Jul 2012, 10:55 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Mo 02 Jul 2012, 22:22

@Lias: drei Kritikpunkte springen mir sofort ins Auge. Zum einen ist da die Sache mit dem Bogenschießen und den Arakhs. Südwärts spielt nicht in einer düsteren mittelalterlichen Welt, wo jedermann jederzeit bereit sein muss, sich seiner Haut zu erwehren. Das ist eine aufgeklärte Welt und wir leben zudem in einer der zivilisiertesten Gegenden dieser Welt. Hier trägt man Waffen als Statussymbol oder Sportgerät, nicht um wirklich damit zu kämpfen - es sei denn natürlich, man ist Berufssoldat. Und was Dolche angeht... Dolche sind sowieso keine Waffen, mit denen man kämpfen kann. Erst recht nicht mit Dolchen im Plural. Einen "Kampfstil" mit Dolchen kann ich mir nicht vorstellen, mehr als stechen ist da nicht drin. Und warum ausgerechnet ein Mädchen sowas lernen sollte ist noch um einiges fragwürdiger.
Der zweite Kritikpunkt, den ich sehe, ist die Sache mit der Vollverschleierung. Ich persönlich halte es für wenig realistisch, dass eine Kultur einerseits auf einen solchen Kleidungskodex besteht, andererseits das Mädchen aber am öffentlichen Leben teilhaben und sogar ohne Aufsicht verreisen darf. Du darfst sie gerne traditionelle Kleidung ihres Volkes tragen lassen, aber bitte etwas, das ihrem selbstbewussten Charakter und den Freiheiten, die sie genießt, eher angemessen ist.
Der dritte Punkt ist eigentlich nur eine Formalie: wenn sie mit vier Jahren aus der Heimat abgereist ist, dann kann der Vater kaum argumentieren, dass seine Tochter gefälligst das Heimatland zu besuchen hat um einmal dort gewesen zu sein. Das war sie offenbar ja schonmal. Viel eher sollte er nach dieser Argumentation den jüngeren Bruder auf die Reise schicken.
Außerdem - das muss allerdings nicht unbedingt Teil des Konzepts sein, sondern kann auch anderweitig diskutiert werden - vermisse ich noch ein wenig die Optionen, wie wir deinen Charakter in die Gruppe einbinden sollen.

@Basol: ein schönes, gut durchdachtes Konzept, aber auch hier gibt es ein paar kleinere Dinge, die mich stören.
Zum einen bin ich mit der Stellung des Vaters nicht ganz einverstanden. Als Chefredakteur einer Zeitung ist er ja eigentlich wenig mehr als ein Angestellter und meiner persönlichen Einschätzung der Situation verdient man im Pressegewerbe (in einem Settiing wie dem unseren) auch auf so leitender Position nicht gerade Unmengen. Ich würde den Vater also ruhig noch eine Stufe höher stellen. Wenn es bei Druckerzeugnissen bleiben soll, dann könnte er ja Verleger sein...
Zweiter Kritikpunkt sind die Buntstifte: auch das kann jetzt wieder subjektives Empfinden sein, aber irgendwie sehe ich in diesen nicht die Werkzeuge eines echten, ernsthaften Künstlers. Skizzen werden gewöhnlich nicht in Farbe angefertigt (aus Gründen der Zeitersparnis) sondern mit Tusche, Blei- oder Kohlestift. Und Bilder malt man dann mit Pinsel und Farbe, schon allein, weil man da durch Mischung viel mehr Optionen hat. Mit Farbstiften kann man einen Farbton ja gar nicht einfangen. Und dass etwas blau oder grün ist, das kann man aucn im Gedächtnis behalten...

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Lias
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Mo 02 Jul 2012, 22:33

Stecki der kleinkarierten und fantasielosen Kritik entsprechend editiert ;P.

Bei der Einbindung hoffe ich, dass sich noch etwas mit den noch ausstehenden Charakteren ergibt. Bei den beiden bereits vorhandenen bot sich da nichts wirklich an.

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Basol
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Di 03 Jul 2012, 10:55

1. Okay, Verleger. Hast Mitspracherecht, ist ja auch der Schwiegervater von deinem Char.
2. Hast Recht, Bleistifte.
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Vicati
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Mi 04 Jul 2012, 01:25

Name:
Victoria „Tori“ Barn
Alter:
15 Jahre
Aussehen:
Victoria ist gerade dabei zur Frau zu werden. In letzter Zeit ist sie in die Höhe geschossen, aber sie ist immer noch keine Riesin, lediglich 1,60 m gross. Auch ihr restlicher Körperbau ist eher klein. Sie ist dünn, schon fast mager, sie ist blass und hat dünne, schwarze Haare, die sie, normalerweise zu einem Zopf gebunden trägt, seit sie aber als Mündel bei ihrem Cousin väterlicherseits lebt, flicht ihre Zofe immer komplizierte Aufsteckfrisuren daraus. Victoria hat hohe Wangenknochen, eine kleine, spitze Nase und schmale Lippen, die sie immer zusammenkneift. Ihre wässrig blauen Augen sitzen in einem Gesicht, das eigentlich hübsch wäre, was man durch ihre beständig traurigen Gesichtsausdrücke und dadurch, dass es ebenfalls recht abgemagert aussieht, nur schlecht sieht.
Hintergrund:
Victoria ist die uneheliche Tochter Marius von Hohenwalchens und einer Hure von Bernhaven. Nachdem das Mädchen auf die Welt gekommen war, lehnte der Adlige sie zwar ab und wollte nichts von ihr wissen, liess Victorias Mutter aber dennoch allmonatlich Geld zukommen. Dieses Kind war der grösste Glücksfall, der der Frau hätte passieren können, denn das Geld war mehr, als sie mit ihrer Arbeit normalerweise verdiente. So konnte sie sich aus dem Geschäft zurückziehen und sich stattdessen einer ehrlicheren Arbeit zuwenden und ihre Tochter aufziehen. Sie fand Arbeit als Verkäuferin in einer Bäckerei und eine kleine Wohnung.
So wuchs Victoria einigermassen unbehelligt auf. Als sie sieben Jahre alt war, heiratete ihre Mutter einen Schmied und bald bekam sie einen kleinen Bruder. Dadurch bekam sie immer weniger Aufmerksamkeit von ihrer Mutter und ihr Stiefvater, der sie wie ihr echter Vater nicht annehmen wollte, liess sie schwer arbeiten und schlug sie sogar ab und zu. Victorias Leben veränderte sich noch mehr zum Schlechten, als ihr Stiefvater seine Arbeit verlor und sie nur noch das Geld des Adligen hatten, denn Victorias Mutter hatte ihre Stelle in der Bäckerei aufgegeben. Der Stiefvater begann zu trinken und schlug mit der Zeit nicht nur Victoria, sondern auch ihre Mutter und sogar ihren kleinen Bruder.
Als Victoria dreizehn wurde, wurde ihre Mutter krank. In dieser Zeit begann ihr Stiefvater sie im Suff zu missbrauchen. Sie zog sich immer mehr zurück, suchte Verstecke im Haus, wo sie sich so oft wie möglich verkroch. Da sie kein Geld hatten, ging es ihrer Mutter immer schlechter. Während Tori sich wieder einmal vor ihrem Stiefvater versteckte, geschah es schliesslich. Als das allmonatliche Geld eintraf, verschwand der Stiefvater, zusammen mit ihrem kleinen Bruder und dem Geld. Ihre Mutter schickte Briefe an den Lord, um ihn zu bitten, Victoria aufzunehmen, die er aber ablehnte. Als das nächste Geld eintraf, organisierte die Mutter schliesslich eine Reisemöglichkeit und brachte Tori nach Hohenwalchen. Dort lieferte sie ihre Tochter ab und verschwand einfach. Marius hatte keine andere Wahl, als seine Tochter aufzunehmen, so herzlos war er nicht, dass er sie einfach aus seinem Hof davonjagte. Doch eine uneheliche Tochter konnte er auch nicht einfach in seinem Haus leben lassen. Als er erfuhr, dass sein Neffe eine Reise in den Süden plante, übte er Druck auf seinen Bruder aus, damit dieser Victoria als Mündel zu seinem Sohn schickte. So lebt sie seit kurzem bei Martyn Tollard von Hohenwalchen und versucht, so gut wie möglich in der neuen Umgebung zurechtzukommen.
Charakter:
Tori war nie klug. Sie ist einfältig und glaubt gutgläubig alles, was man ihr erzählt. Allerdings ist sie sehr scheu und ängstlich, ein plötzliches Geräusch kann sie zum Kreischen bringen. Wenn sie Personen gegenüber steht, die sie nicht, kann sie kaum sprechen und drängt sich an Bekannte. Auch weint sie oft schon aus nichtigen Gründen los, wenn sie nicht weiter weiss oder man zuviel von ihr verlangt.
Sie hat aber auch ihre guten Seiten. Ist man erst einmal zu ihr durchgedrungen, hat man ein liebenswertes Mädchen vor sich, das sich für schöne Dinge begeistern kann und das respektvoll und höflich ist. Auch ist sie sehr geduldig, sie kann ohne Problem, stunden-, sogar tagelange auf etwas warten, ohne nachzufragen. Sie ist auch sehr lernfähig, die Regeln der höheren Gesellschaft hat sie sehr schnell begriffen und sich in die neue Umgebung eingefügt, ohne zu murren, auch wenn sie sich die ersten Wochen noch in den Schlaf geweint hat.
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Porphyrion
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Mi 04 Jul 2012, 17:25

Da das die Hohenwalchen-Connection ist fällt mir jetzt direkt nicht viel auf. Vielleicht Grim?
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Grim
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BeitragThema: Re: [OOC] Charakterdiskussion   Mi 04 Jul 2012, 22:04

It's fine from my point of view.

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[OOC] Charakterdiskussion
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