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 Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont

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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Sa 03 Dez 2011, 21:46

"SEID VORSICHTIG!", brüllte Pascal mit aufgerissenen Augen. "SIE IST BRANDGEFÄHRLICH!"
"Tse...", knurrte Lacsap verächtlich. "Ich kenn auch einen Witz, nämlich den von den drei am Spieß gebratenen und entdärmten Dreckskindern! HURHARHARHARHAR!"
Doch Pascal hatte keine Zeit, den bescheuerten Bemerkungen seines kranken Alter Ego zuzuhören. Mit schnellen Schritten ging er rückwärts, um Abstand zwischen sich und die Irre zu bringen. Wenn es sich vermeiden ließ, würde er nicht mitkämpfen, sondern den anderen Beiden das überlassen.
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Vicati
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   So 04 Dez 2011, 12:35

Ein weiterer Speer rutschte aus Rimas Ärmel und mit diesem schwang sie sich nun mit einem lauten, irren Kichern in die Senkrechte. Der Blitz schoss an ihr vorbei, während sie die andere Hand hob, in der sie zwischen den Fingern insgesamt drei schmale Messer hielt. Währenddessen hatte sich ein BAllontierchen, eine grüne Giraffe von hinten an Jo herangeschwebt und schnappte sich nun mit einem ganz und gar unballontiermässigen Lachen die Karte. Mit diesen in den Stummelbeinchen schwebte sie lachend Kreise über dem Kartenwerfer. Rima warf die Messer nun mit einer schnellen Handbewegung in Richtung Vanessa und Jo, zwei für das Mädchen eine für den Jungen. Dann stiess sie sich wieder ab, wirbelte durch die Luft und zog einen weiteren Speer hervor. DIeser war ganz verrostet, aber immer noch spitz. Sie landete dicht vor Pascal und hob den Speer.
"Der Witz geht so: Zwei Männer fallen vom Dach. Einer hat Pech und stirbt, der andere hat Glück und bleibt mit dem Auge an einem rostigen Nagel hängen!", rief sie, gefolgt von einem irren Kichern. Dann stiess sie mit ihrer Waffe nach dem rechten Auge des Jungen.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   So 04 Dez 2011, 12:51

"Tut mir Leid...", sagte Pascal ruhig, dann zerfiel er zu Feuer, durch Welches der Speer einfach hindurchging.
"Ganz lebensmüde scheinst du ja nicht zu sein...", lachte Lacsap ausgeflippt. "Sonst wärst du jetzt gestorben... Lass mich raus, dann werde ich diesen Speer unglaublich erhitzen und ihr den in den Arsch..."
Pascal weigerte sich, die Fantasien seines kranken Alter Ego zuende zu hören. Etwas weiter entfernt von Rima materialisierte er sich wieder, es war gefährlich, zu lange im Feuer-Modus zu sein. Da konnte ein einziger Regentropfen ausreichen, um ihn außer Gefecht zu setzen. Der Braunhaarige spuckte nun einen nicht zu großen Feuerstrahl, mit dem er auf die Giraffe zielte, welche über dem Kopf des anderen Jungen Kreise zog. Er achtete dabei peinlich genau darauf, den Anderen nicht zu treffen.
"Einfach alles plattwalzen!", kreischte Lacsap schrill. "NA LOS, TÖTE SIE ALLE, DU BOON!"
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   So 04 Dez 2011, 14:50

Einen Moment lang war Jo verwirrt, als das Ballontier seine Karte klaute, dann wandte er sich wieder der größeren Bedrohung, in diesem Fall das Messer, dass auf ihn zuflog. Mit einem schnellen Sprung zur Seite brachte er sich sowohl vor dem Messer, als auch dem Feuerstrahl in Sicherheit. Neben Vanessa kam er schließlich wieder zum stehen und sah sich erneut zwei Messern gegenüber. Ohne darüber nachzudenken streckte er seine Hand aus. Die Karte, die sich die Ballongiraffe geschnappt hatte, verschwand aus ihren Händen und erschien vor ihm. Einen Augenblick später löste sie sich auf und bildete die Umrisse eines etwa zwei Meter großen Mannes nach, der einen riesigen Schild mit sich führte. Wirkungslos prallten die Klingen am Schild ab, bevor die Gestalt wieder verschwand. "Alles in Ordnung?" wollte er von dem Mädchen wissen, während er eine weitere Explosionskarte auf ihren Gegner warf.
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   So 04 Dez 2011, 23:34

Verwundert hatte er das Manöver der Ballongiraffe beobachtet; diese Dinger schienen nicht so harmlos zu sein, wie sie aus sahen. Es war wohl besser, sie aus zu schalten - wer wußte schon, was dieses Mädchen noch alles mit diesen Ballons an stellen konnte.
Trotz dieser Überlegungen kam Linus sich doch ein wenig albern vor, als er die Ballons auf seinem HUD als Ziele markierte und sie mit seinem Sturmgewehr an visierte. Er senkte die Waffe wieder - er brauchte eine bessere Schußposition. Schnell lief er geradeaus und schwang sich wie beiläufig mit der freien Hand über den brusthohen Zaun, der das Schulgelände um gab. Im Schatten einer großen Eiche, keine zehn Meter hinter dem Kartenspieler, kam er zum stehen, hob die Waffe erneut und gab einige Salven auf die Ballontierchen dieses mehr als seltsamen Mädchens ab.
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Nalim
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mo 05 Dez 2011, 16:44

Zwei Stunden seines Lebens waren verschwendet, und das nicht etwa mit etwas angenehmen, sondern damit sich wartend in einem Gebäude aufzuhalten. Am Ende stellte sich heraus das sein ´´Partner´´, nicht im Gebäude war. Möglicherweise war er auch ein Söldner der rein theoretisch, etwas besseres zu tun hat, als in einem Gebäude zu setzen das sich um Bürokratischen Bockmist kümmerte.
Das Treffen, soweit das nun fest stand, sollte in einem Lagerhaus statt finden. Wieso ein Lagerhaus? Was glaubten sie das dort passieren würde? Ein Kampf zwischen ihnen um fest zu stellen wer der stärkere war? Aber er hatte ja keine Wahl, zwar war er nicht Jung, brauchte das Geld aber trotzdem. Dementsprechend lies er sich auch nicht viel Zeit um zu dem Lagerhaus zu kommen das, erstaunlicherweise, aussah wie ein Lagerhaus. Alt, verkommen, unbenutzt, vollkommen unauffällig. Vorallem wenn ein Mann in Uniform das Gelände betrat. Voll kommen.. unauffällig.

Von innen sah das Gebäude genau so, verkommen aus. Doch anscheinend war er der erste?
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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mo 05 Dez 2011, 23:33

"Kommen sie aus der Steinzeit? Ihre Kleidung kenne ich sonst nur von Bildern in meinen Geschichtsbüchern", ertönte Lucias Stimme hinter einer Säule der Halle, mit einem gewissen Spott darin. Die schwarzgewandete Gestalt glitt auf hochhackigen Schuhen zu dem abgerissen wirkenden Mann. Mit dem sollte sie also zusammen arbeiten? So wie der aussah, bekam er nicht einmal sein eigenes Leben auf die Reihe. Wie sollte er ihr da helfen können?
"Die Obrigkeit hat also beschlossen, dass ich einen Wachhund brauche, wie? Hat man ihnen alles gesagt? Zum Beispiel, dass ich verflucht noch mal nie den Auftrag gekriegt habe, Nightmare zu töten? Sie suchen einen Sündenbock. Und wenn ich nicht nützlich wäre, würde ich wohl nicht mehr atmen."
Lucia musterte ihr Gegenüber mit unverhohlener Missbilligung, zuckte aber schließlich resigniert mit den Schultern.
"Ich schätze, ich muss damit leben, nicht wahr? Ich bin Whisper." Plötzlich freundlich streckte sie ihrem gegenüber die Hand entgegen.

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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Di 06 Dez 2011, 07:17

Eine Frau? Natürlich, da war ja irgendetwas mit Emanzipation gewesen. "Fräulein.. ich habe garnichts gesagt bekommen. Ich kriege mein Geld dafür, das ich dafür Sorge, das sie ihre Arbeit richtig machen. Wolf." Mit dem letzten Wort schien er wohl seinen Namen zu meinen, da er ihre Hand ergriff um sie zu schütteln. "Ich weiß nicht einmal wer ´´Nightmare´´ ist, ich war die letzten par Monate.. außer Landes." Schien eine akzeptable Ausrede zu sein. Frauen mochten es wenn man sie belog, und es gab da noch sehr viel, was er ihr vorlügen könnte.
"Sie werden es schon überstehen.. irgendwann bekommt jeder einen Helfer." Oder wird zum Helfer, tragischer Kreislauf des Lebens.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 07 Dez 2011, 13:54

Ein kleines "Danke" war alles, was Vanessa zu Jo sagte, als sie die Schüsse von Linus Gewehr hörte. Erschrocken sah sie sich um und bemerkte eine Gestalt, die im Schatten einer Eiche stand. Doch da die Schüsse nicht ihr oder dem Kartenspieler gegolten hatten, sondern die Ballontierchen beschossen wurden, interessierte sie sich nicht mehr weiter für ihn. Schnell drehte Vanessa sich wieder um, hob ihre Hand. schloss sie zu einer Faust und streckte schließlich den Zeige- und Mittelfinger aus. "Ich hoffe die Spannung dieser Attacke ist nicht zu viel für dich!" höhnte Vanessa, dann kam aus ihren beiden Fingern ein einzelner, kleiner Blitz, der scheinbar träge, aber immer noch unglaublich schnell für einen Menschen, auf Rima zuflog. Wenn der Blitz traf würde sich das kleine Mädchen darüber klar werden, dass sie lieber nicht mit Vanessa spielen sollte.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 07 Dez 2011, 14:13

Oh Gott! Er war geradewegs in eine Riesenschlacht reingeraten! Und sie alle hatten scheinbar auch mächtige Superkräfte, was das Ganze noch extremer werden ließ. Pascal bekam Angst. Nicht nur Angst um sein Leben, sondern auch Angst davor, dass er Zorn aufbauen konnte. Denn wenn das passierte, dann... dann...
"Na was wohl? Dann geht die richtige Party los!", höhnte Lacsap in seinem Inneren. "Dann verarbeite ich die Penner bei lebendigem Leibe gaaaaaaaanz, ganz langsam zu Gulasch, aber das natürlich erst, nachdem ich sie gehäutet und schön angebraten habe... HUHAHAHAHAHA!"
Halts Maul, gab Pascal in Gedanken zurück. Nein, er musste helfen, dieses seltsame Psycho-Girl zur Strecke zu bringen. Die sollte nämlich ebenfalls nicht frei rumlaufen. Der Junge spuckte nun wieder einen gezielten Feuerstrahl, der wie die Gewehrkugeln des anderen Typen die Ballon-Tiere zum Ziel hatte. Mit recht hoher Geschwindigkeit schoss er auf Diese zu...
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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 07 Dez 2011, 14:35

Lucia übersetzte außer Landes zu "sturzbetrunken unter einer Brücke". Es war irgendwie leicht das schlechteste von ihrem neuen Partner anzunehmen. Die Frau legte eine Hand vors Gesicht und murmelte etwas über "Idioten". Man hatte ihm nicht einmal gesagt, wogegen sie antraten. Klasse, einsame Spitze, großartige Leistung. Die Informationspolitik des Syndikats befand sich wieder einmal auf einem ungeahnten Höhenflug.
"Infernal, wie er sich selbst nennt ist ein Nightmare. Nennen wir ihn einen Dämon, auch wenn nichts mystisches an ihm ist. Er und ich haben uns schon ein paarmal bekämpft, aber es waren immer nur Abwehrschlachten. Das Syndikat bekam von einem seiner geplanten Angriffe Wind und ich durfte ihn aufhalten. Allerdings war nie Gelegenheit ihn zu töten. Er widersteht einem Großteil meiner Kräfte zumindest zum Teil."
Das ärgerte Lucia. Nur wenige vermochten ihren Kräften zu widerstehen. Gewöhnliche Menschen überlebten maximal ein oder zwei Geschosse. Infernal hingegen hatte schon einmal eine ganze Salve abgekriegt und stand danach immer noch.
"Seine Gestalt ist dunkel, annähernd humanoid und hat Flügel am Rücken. Außerdem kann er Feuerbälle werfen, kleine, nervige Teufelviecher beschwören und mit Tentakeln um sich schlagen. Immer noch Lust mitzumachen?"

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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 07 Dez 2011, 15:24

"Er ist bestimmt ein richtiger Lady Killer.." So einfach es ihr fiel, das schlechteste von ihm anzunehmen, so leicht fiel es ihm jegliche Beleidigung geschickt zu ignorieren. "Und wenn sie von Kräften sprechen.. reden wir nicht über so etwas wie.. Kochen und Putzen? Ich rutschte also grade in irgendeinen.. paranormalen Scheiß rein, mit ´´Super´´Helden und Bösewichten?" Er klang ungläubig. Wieso auch nicht, klang ziemlich verrückt, grade zu wahnsinnig. Aber er wusste was sie Welt alles zu bieten hatte. Da er das Geld brauchte und sich das irgendwie lustig anhörte, es war mal etwas anderes gegen Leute mit ´´kräften´´ zu kämpfen, würde er so oder so ja sagen.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 07 Dez 2011, 17:02

"Normalität ist eine Frage der Perspektive. Sie sollten sich an das Paranormale gewöhnen, wenn Sie mit mir zusammenarbeiten. Schneller als ihnen lieb ist." Lucia holte aus, um dem Mann eine Ohrfeige zu verpassen. Kurz vor dessen Gesicht wurde die Hand durchsichtig und glitt durch den Kopf des Mannes hindurch.
"Und wenn Infernal ein Held wäre, hätten wir das Problem nicht. Helden ziehen sich nicht in einem günstigen Moment zurück, sondern sterben ehrenvoll. Aber da sie das nicht übermäßig zu beunruhigen scheint, können wir doch diesen gastlichen Ort verlassen und irgendwo hingehen, wo es angenehmer ist. Nicht?"

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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 07 Dez 2011, 18:07

Eigentlich hatte er damit gerechnet eine gewischt zu bekommen. Nicht das ihn das schockte, früher war das schon normal. Als dann die Hand durch seinen Kopf ging, überraschte ihn das dieses mal wirklich.
"Heutzutage ist doch jeder der gegen irgendetwas kämpft, das er für schlecht hält, ein Held.." langsam fasste er sich an die Wange als würde er der Tatsache nicht trauen das es für ihn ungefährlich ist, wenn jemand durch seinen Kopf fasst.
"Schlagen sie einen Ort vor, ich folge."
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 07 Dez 2011, 19:54

Das unablässige Beep der Ladenkasse, bedient von einer unheimlich motivierten Kassiererin, die kaugummikauend Milch und andere Lebensmittel in eine Tüte packte, machte es Peter schwierig, sich auf etwas Anderes zu konzentrieren. Eigentlich ging er gerade im Kopf die Finanzplanung für diese Woche durch, während Kaufrau missbilligend seinen viel zu weiten Hoodie musterte, doch jedes Mal, wenn dieser fürchterlich schrille Ton erklang, wurde er aus seinen Gedanken gerissen, als hätte man ihn mit einem Stock gepiekt. Mit dem Unterschied, dass Peter es nicht einmal spüren würde, wenn man ihn mit einem Stock pieksen würde. Oder mit einer Ritterlanze. Tragisch. Stirnrunzelnd drehte er Däumchen und wartete, bis sich sein Einkauf in Sicherheit der braunen Papiertüte befand, ehe er sie in eine Hand nahm (und sich immens anstrengte, damit es aussah, als wäre das Gewicht auch nur ein klein wenig hinderlich für ihn) und bezahlte. Mit einem mehr oder minder freundlichen Lächeln schob er sich die Brieftasche in die Potasche seiner Jeans zurück und wandte sich gerade zum Gehen um - als er einen schreienden Pulk an Menschen die Straße entlangrennen sah. Okay. Zwar war die Verbrechensrate in New Jericho gewaltig angestiegen, weswegen man ihn mit seinen übergroßen Hoodie, unter dem sich jederzeit eine Waffe befinden mochte, auch so misstrauisch behandelte, aber soetwas kam ihm normalerweise nicht unter. Vielleicht war etwas passiert? Wenn er sich recht erinnerte, lag die Schule in der Richtung aus der die Menschen flohen...und damit auch...
Der Inhalt seiner Tüte verteilte sich über die Straße, aber Peter achtete nicht darauf, so schnell lief er den Schreienden entgegen, schob sie mit so wenig Kraft wie möglich zur Seite und bahnte sich schließlich, krank vor Sorge um seine kleine Schwester, einen Weg durch die Masse. Was würde er entdecken, wenn die Schule in sein Blickfeld geriet? Gab es einen Brand? Eine Bombe? Oder gar...etwas Schlimmeres?
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mi 07 Dez 2011, 22:12

Zwischen Schüssen und Feuerstrahlen wurden die Ballontierchen zerrissen, die meisten platzen schon beim ersten Treffer und es regnete Gummifetzen auf die Strasse. Nahm währenddessen einen Satz und landete hinter dem Kartenwerfer, von wo sie gleich mit einem Überschlag weiter sprang und auf einer Strassenlaterne aufkam, wo sie den Kopf schief legte und irre kicherte.
"Feuer, Blitze, Gewehre und Karte? Zerschiesst ihr auch immer die Pinãtas eurer Nachbarkinder?", fragte sie mit einem unterdrückten Kichern. Dann streckte sie wieder die Arme aus und Messer rutschten in ihre Hände. Mit diesen begann sie zu jonglieren, wobei sie immer mehr Klingen hervorzog, bis sie mit mehr als einem Dutzend Waffen jonglierte. "Wetterbericht für heute: Es ist ein seltsamer Hagel zu vermelden, grau und scharf."
Nach diesen Worten begann sie blitzschnell eine Klinge nach der anderen auf ihre vier sichtbaren Gegner zu werfen. Als sie die letzte Waffe geworfen hatte, zog sie eine Kugel aus dem Ärmel und schmiss sie zu Boden. Ein Rauchwolke hüllte die Strassenlaterne ein und als sie sich wieder einigermassen gelüftet hatte, war das Clownmädchen verschwunden.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Do 08 Dez 2011, 00:22

Gerade hatte Linus sein Gewehrfeuer auf das Mädchen verlagern wollen, als dieses mit Messern um sich zu werfen begann. Zwei der Wurfgeschosse blieben ruckartig in der Luft stehen, noch ehe sie die Hälfte der Entfernung zu ihm zurück gelegt hatten, und fielen dann harmlos zu Boden. Dem dritten konnte er problemlos mit einer Rolle aus weichen - seinen Soldatenreflexen sei Dank.
Noch bevor er wieder auf den Beinen war, gab er eine kurze Feuersalve auf die Rauchwolke ab, doch das Mädchen war spurlos verschwunden, als die Wolke sich wieder auf löste.
"Blöd gelaufen, kleiner Bruder," kommentierte Zack ziemlich neutral. "Übergib das nächste Mal besser doch an mich, du bist einfach zu weich für so was."
Linus reagierte mit einem Stirnrunzeln auf den Kommentar, sagte aber nichts. Plötzlich hörte er eine sich näherende Polizeisirene. Wie von der sprichwörtlichen Tarantel gestochen fuhr er herum und lief auf den Zaun zu. Noch während er sich ebenso lässig wie zuvor hinüber schwang, verblasste sein Körper und war schließlich ganz verschwunden.
Zwar hätte Linus gerne noch mehr über den Kartenspieler, den Feuerspucker und die Blitzewerferin heraus gefunden, doch mit den Bullen zusammen war ihm das zu gefährlich.
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Do 08 Dez 2011, 02:27

Verdutzt drehte sich Jo um, als er Schüsse hören konnte und sah die ebenfalls maskierte Gestalt an, die sich in der Nähe der Bäume aufhielt, unter denen er zuvor auch gestanden hatte. Seine Aufmerksamkeit konzentrierte sich jedoch schnell wieder auf Rima, die nun erneut mit Messer nach ihnen warf. Dreien wich er ohne Probleme aus, dann wurde er von Linus Anblick abgelenkt, der die Messer in der Luft anhielt. Noch einer, der eine besondere Fähigkeit hat...? Als er sich wieder dem letzten Messer zuwandte, war es beinahe zu spät. Er versuchte noch diesem auszuweichen, jedoch streifte es seine rechte Schulter und hinterließ eine leichte Wunde, die sofort zu bluten anfing. Einen Moment später verschwand der Killerclown und Jo konnte Sirenen hören. Er hatte keine Lust, von der Polizei befragt zu werden, weshalb er auf dem schnellsten Weg das Weite suchte, nachdem er sich mit einem letzten Blick vergewissert hatte, dass niemand ernsthaft verletzt war. Als er zu Linus sah, sprang dieser gerade über einen Zaun und verschwand buchstäblich. Was solls...irgendwie glaub ich, dass das nicht unsere letzte Begegnung gewesen war. Mit einem Blick über die Schulter stellte er sicher, dass niemand ihm folgte, dann bog er um eine Ecke und löste seine Rüstung auf. Kurz besah er sich seine Wunde, die weder tief noch sehr schmerzhaft war. Vor sich konnte er einen etwas älteren jungen Mann sehen, der mit besorgtem Gesichtsausdruck ihm entgegenrannte. "Ich würd da nicht weitergehen, wenn ich du wäre." meinte er, sobald Peter in Hörreichweite war. "Da vorne ist gerade jemand ermordet worden und die Polizei wird sicher bald auftauchen."
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Fr 09 Dez 2011, 19:03

New Jericho, Cromwell´ s Tower, wenige Minuten später

Die Spuren, die der Angriff des Nightmare vor einem Monat an dem Gebäude hinterlassen hatte, waren noch immer sichtbar, doch sie wirkten bereits weit weniger verheerend als unmittelbar nach dem Ereignis, welches den einst mächtigsten Mann New Jerichos bis zur Unkenntlichkeit verbrannt und aufgespießt zurück gelassen hatte. James Cromwells Büro war noch immer eine geschwärzte Ruine, weshalb sein Sohn, Alan Cromwell, das Syndikat - oder eher das, was davon übrig geblieben war - nun von einem Zweitbüro aus regierte. Dieses war nicht annähernd so prunkvoll und luxuriös, aber dafür deutlich sicherer. Und angesichts des Schicksals seines Vaters war dieser Punkt für Alan Cromwell von wesentlich höherer Bedeutung.
Gerade saß der Mann, der merklich jünger und vitaler wirkte als sein Vater zuletzt, an seinem Schreibtisch und studierte die aktuellen Börsenberichte, als er das Klingeln seines Telefons vernahm. An dem Ton bemerkte er gleich, daß der Anruf aus seinem Vorzimmer kam. Er drückte einen Knopf und aktivierte damit die Sprechanlage.
"Was gibt es, Mrs. Kazelty?"
"Ein Mr. Jerome Banks am Apparat, Mr. Cromwell," erklärte seine Sekretärin, die sich erst vor wenigen Wochen um diese Stelle beworben hatte, nachdem ihre Vorgängerin, Mrs. Fisher, aus Panik über den Vorfall mit dem Nightmare fristlos gekündigt hatte. Cromwell weinte der alten Dame keine Träne hinterher; seine neue Sekretärin war wesentlich fähiger. Und noch dazu optisch deutlich ansprechender. "Er sagte, es sei sehr wichtig."
"Verstehe. Stellen Sie durch."
"Sofort, Mr. Cromwell!"
Ein kurzes Piepen ertönte, und der Anrufer wurde durch gestellt.
"Was gibt es so wichtiges, Jerome?" kam Cromwell sofort auf den Punkt. Er erwartete von seinem Anrufer dasselbe. Und er wurde zumindest in dieser Hinsicht nicht enttäuscht.
"Ronald Theresford ist tot, Sir," sagte Banks kurz und bündig. Cromwell war alles andere als erfreut.
"WAS?! Wie? Und wann? Und wer zum Henker ist dafür verantwortlich?"
"Es passierte gerade eben vor einem Hotel in Kings, Sir. Der Mann, der es beobachtete, sagte, ein bizarres Clownsmädchen wäre dafür verantwortlich. Es soll ihn zuerst verbrannt, von einem Balkon gestürzt und dann aufgespießt haben. Ich weiß nicht, was man davon glauben kann, bis auf eines: daß Theresfort nicht mehr unter uns weilt."
"Das ist schlecht," sagte Cromwell leise. Zwar war der Mann einer der abtrünnigen Bandenbosse gewesen, doch Cromwell hatte mit ihm einen Handel am laufen gehabt. Dieser Handel war nun zweifelsohne geplatzt, denn Theresford hatte ihn gegen den Willen seiner Untergebenen durch gedrückt. "Damit ist der Erfolg der Operation Leuchtfeuer gefährdet! Wir werden einen anderen Weg finden müssen, um an das Material zu gelangen..."
"Haben Sie schon eine Idee, Sir?" fragte Banks geduldig, als Cromwell fast eine halbe Minute lang nichts gesagt hatte, gedankenversunken in seinem Sessel sitzend.
"Vielleicht. Aber dafür werden wir etwas Hilfe brauchen. Sorgen Sie dafür, daß Whisper und General Wolf erfahren, daß ich ihre Dienste benötige. Sagen Sie ihnen auch, daß ich sehr gut zahle."
"Alles klar, Sir, ich kümmere mich darum," antwortete Banks. "Ich melde mich, sobald ich eine Antwort erhalten habe. Banks Ende." Die Verbindung brach ab.
Eine Weile lang saß Cromwell nur grübelnd da, dann seufzte er und griff nach der Minibar in seinem Schreibtisch. Der Tag hatte sich nicht gut entwickelt. Eine Flasche Brandy würde ihm vielleicht dabei helfen, die Lage wieder etwas entspannter zu sehen.
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Basol
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Fr 09 Dez 2011, 20:24

Als die Messer auf ihn zuschossen, löste sich Pascal kurzerhand in Flammen auf, die durch die Luft flogen. Die Messer gingen einfach durch das Feuer hindurch, doch wegen der veränderten Konsistens machte das dem Jungen wenig aus, einzig Wasser war eine Bedrohung für ihn.
Hm, das Mädchen war verschwunden.
"Hättest sie gerne ausgeweidet, was?", spottete die Stimme von Lacsap in seinem Unterbewusstsein. "Und Mädchendarmhalsketten haben doch was Wunderschönes an sich, oder?"
Was sollte Pascal tun? Sollte er sich wieder materialisieren und mehr über die Anderen herausfinden und ihnen eventuell bei der Rückkehr der Irren zur Seite stehen? Doch halt! Sirenengeheul!
"DIE BULLEN, DIE BULLEN!", brüllte Lacsap ausgeflippt. "LASS MICH RAUS, ICH WILL EINEN EINGEWEIDEGESCHMÜCKTEN POLIZEIHELM ANZIEHEN!"
Das konnte übel ausgehen!

Erinnerung an ein paar Wochen zuvor:
Pascals Augen waren schwer, er lag einfach nur am Boden einer Diskothek und wusste nicht, wo er war, was geschehen war. Er war heute Abend mit einem Mädchen auf einer Party gewesen, sie hatte ihn eingeladen und wiederholt dazu gedrängt, zu kommen, da hatte er nachgegeben. Dann hatte dieser grobschlächtige Schläger sie begrabscht und ihn aus heiterem Himmel niedergeschlagen und dann...
Blitzschnell setzte sich Pascal auf und ließ einen Blick über die Szenerie schweifen. Überall lagen Leichen, der ganze Laden war abgebrannt, fast sämtliche Anwesenden waren bis zur Unkenntlichkeit entstellt! Es langen auch überall verkohlte Knochen und Eingeweide am Boden Blut war auch überall. Einige Leichen hatten schreckliche Geschwüre. Die abgebrannte Leiche neben Pascal hatte die selbe Statur wie das Mädchen, mit dem er mitgegangen war und die daneben musste der Schläger sein. Er sah am Schlimmsten aus, er quoll über vor Geschwüren, sein Bauch war aufgerissen, die Gedärme hingen überall an ihm herab. Auch steckten überall in seinem Körper Reißzwecken, die allem Anschein nach die selben waren, die vor Kurzem noch die Bilder des Raumes geziert hatten.
Pascal konnte nicht mehr anders, er erbrach sich auf den Boden. "Mein Gott!", rief er in zittrigem Entsetzen und Tränen liefen über seine Augen.
Dann fiel sein Blick auf einen Polizeihut, der neben einer verstümmelten Leiche lag, deren Finger immer noch eine verkohlte Schusswaffe umklammerten. Und es gab noch ein paar tote Polizisten mehr im Raum.
"War lustig, oder?", sagte plötzlich eine Stimme.
"Was?", rief Pascal entsetzt. "Wer ist da?"
"Ich bin in deinem Kopf, nenn mich Lacsap...", lachte die Stimme.
"Wie...?", rief der Junge entsetzt.
"Ich bin du...", erwiederte der Andere bösartig. "Ich entstand aus deinem Hass, deiner lodernden Verachtung. Und heute bin ich ausgebrochen und es war verdammt geil! UAHAHAHAAHAHAHAAHAHA! Wie ich diesem Typen den Bauch weggebrannt habe, war phänomenaaal, Muharharharhar!"
"WAS BIST DU NUR FÜR EIN UNGEHEUER?", schrie Pascal.
"Das habe ich bereits gesagt, du bist ich und ich bin du...", grinste Lacsap. "By the way... Die Bullen kommen... Lass mich also wieder raus!"
Es war Sirenengeheul zu hören. "Nein, ich werde dich nie rauslassen...", knurrte Pascal. "Nie!" Sein Herz schlug schneller, als schwererbewaffnete Einheiten herangestürmt kamen. Er musste sofort verschwinden, sonst war er verloren! Denn diese Leute zu töten, das wollte er nicht, auf keinen Fall!
"DESHALB SOLLST DU MICH AUCH RAUSLASSEN, VERDAMMT!", brüllte Lacsap ausgeflippt.
Doch Pascal löste sich in Flammen auf und verschwand vom Ort des grauenhaften Geschehens. Schnell flog er davon. Weg, einfach nur weg. Hatten sie ihn gesehen? Hatten sie sein Gesicht gesehen?

Heute:
Es sah schlecht aus. Wenn er jetzt die nackte Panik vor den Polizsten bekam, dann konnte Lacsap ausbrechen. Und dann würde sich alles wiederholen, der gesamte Albtraum! Und was ist, wenn man ihn tatsächlich wiedererkannte?
Niemals, er musste schnellstmöglich verschwinden. Also flog Pascal, die Flamme, davon, um sich an einem etwas weiter entfernten, unbeobachteten, Ort zu materialisieren...
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Fr 09 Dez 2011, 21:35

Etwas klingelte in Lucias Tasche. Samantha Fox' "Surrender" hallte durch den Lagerraum. Verärgert pulte Lucia das Handy aus ihrer engen Hosentasche hervor und drückte den Knopf fürs Annehmen des Gespräches. Mit einer Hand bedeutete sie Wolf zu warten.
"Wer sollte sonst dran sein?"
"Aha."
"Gut."
"Übliche Bezahlung."
"Gut."
Die Frau wandte sich an Wolf: "Planänderung. Infernal muss warten. Wir haben anderes zu tun. Gleiche Bezahlung. Noch Fragen?" Lucia wartete nicht einmal eine Antwort ab, sondern stöckelte gleich in Richtung Ausgang. Vor der Lagerhalle stand ein schwarzer Porsche, der ungefähr so unauffällig war wie ein pinker Bär. Ein sanftes Piepen deutete an, dass der Wagen bereit war seine Fahrgäste aufzunehmen.

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kuubi

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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   So 11 Dez 2011, 21:47

Mit einer schlechten Rolle weichte Vanessa den Messern aus und stand wieder auf, als sie ein Zerren in der Schulter spürte "Das Rollen muss ich wohl nochmal üben" murmelte sie und wollte Rima angreifen, als sie bemerkte, dass Rima schon längst verschwunden war. Als die Polizeisirenen ertönten und die anderen am Verschwinden waren, drehte sich Vanessa ebenfalls um und rannte Richtung Schulgebäude. Kurz vor dem Gebäude riss sich Vanessa ihre "Verkleidung" vom Körper und lief weiter bis zu der Besenkammer, in der ihre Tasche war. Dort steckte sie ihre Verkleidung in ihre Tasche und ging in die Bibliothek am anderen Ende des Schulgebäudes. Dort könnte Vanessa so tun, als ob sie gar nichts vom Tumult draußen mit bekommen hat, denn die Bibliothek war weit genug entfernt, um keinerlei Geräusche vom Geschehen mit bekommen zu haben.
Als Vanessa in der Bibliothek ankam, nahm sie sich irgendein Schulbuch aus der Tasche, setzte sich an einen Tisch und tat so, als würde sie lernen.
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Nalim
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mo 12 Dez 2011, 07:37

Luxuriöse Autos. Etwas das er nicht verstehen konnte. Wozu sollte man sein Geld für ein tolles glänzendes Auto ausgeben, nur weil es toll und glänzend ist? "Ihr macht das schon recht lange, was?" Er ging um das Auto herum zu dem Beifahrer Sitz und öffnete die Tür. "Oder macht ihr das nur, weil ihr eure ´´fähigkeiten´´ sonst nirgends anders einsetzen könntet?" Wärend er über den Wagen hinweg zu ihr sah, mit einem Fuß im Wagen, wartete er noch auf eine Antwort von ihr.
50 zu 50 das dieses Auto diesen Tag NICHT übersteht.
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Lias
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mo 12 Dez 2011, 11:43

"Oh, mir würde schon etwas einfallen, sollte ich mir jemals die Mühe machen darüber nachzudenken", Lucia bedeutete Wolf einzusteigen und ging selbst mit gutem Beispiel voran. Während der Wagen mit einem Schnurren ansprang, wandte sie sich an ihr Gegenüber: "Vermutlich fragen sie sich, was mir widerfahren sein muss, dass ich mir ausgerechnet Berufskiller zum Brötchen verdienen ausgesucht habe. Vor allem in dieser Stadt, in der es so viele andere Wege gibt, um an Geld zu kommen. Die Wahrheit ist recht simpel. Ich, mein lieber Wolf, bin ein böser Mensch. Ich genieße meine Arbeit. Ich liebe sie."
Mit einem verträumten Lächeln legte Lucia den Rückwärtsgang ein und steuerte den Wagen in einer eleganten Drehung auf die Straße.

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Nalim
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BeitragThema: Re: Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont   Mo 12 Dez 2011, 12:57

Er folgte ihrem Aufruf sich ins Auto zu setzen, aber sich anschnallen lies er ganz absichtlich aus. "Also sie lieben es.. andere zu töten, sie zu quälen und sterben zu sehen? Haben sie es nie mit einem Hobby versucht wie.. ich weiß nicht.. zum beispiel mal ein Aquarell von dieser Stadt zu malen?" Als er das sagte, klang er nicht sehr anklagend. Möglicherweise lag es daran das er schon viele Menschen gesehen haben, die aus weniger, deutlich schlimmeres getan haben. Möglicherweise aber auch daran, das es ihm scheiß egal war.
"Sagen sie mir, Fräulein, was ist ihre besondere Fähigkeit? Ich frage das lieber jetzt, bevor ich noch den Fehler mache und zwischen ihnen, und jemanden, oder etwas, gerate das sie grade zu töten versuchen."
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Ep. 1: Ein Silberstreif am Horizont
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