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 Steckbriefe

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Grim
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BeitragThema: Steckbriefe   So 17 Jan 2016, 12:40

Es tut mir leid, dass ich euch so lange habe warten lassen müssen, aber jetzt bin ich endlich mit der Hintergrundsektion fertig und nun dürft ihr auch eure Steckbriefe schreiben. Ich hoffe, ich habe nicht allzu viele von euch vergrault, indem ich euch so lange hingehalten habe, aber ich bin die letzten Tage einfach zu so gut wie gar nichts gekommen und habe erst heute die Zeit gefunden, mich hinzusetzen und den Rest zu Papier zu bringen.

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Grim
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 18 Jan 2016, 23:04

Name: Allard Harting

Alter: 36 Jahre

Rasse: Mensch

Aussehen: Allard ist ein groß gewachsener, hagerer Mann, schmal von Statur, aber nicht schmächtig, sondern von drahtiger Stärke. Wind und Wetter haben seine Haut gegerbt, sodass sie ledrig und sonnengebräunt wirkt und älter, als die eines Mannes seines Alters. Auch zeigt er starke Körperbehaarung.
Allards Hals ist lang und geierartig, mit ausgeprägtem Adamsapfel. Sein Gesicht ist schmal, das Kinn spitz, die Lippen dünn, die Nase hakenförmig mit schmalem Rücken, die Wangen leicht eingefallen. Unter buschigen Augenbrauen blicken große, wache, dunkelbraune Augen hervor. Insgesamt liefert sein Gesicht einen markanten, wenngleich nicht eben attraktiven Eindruck. Viel wird jedoch von einem struppigen, dunklen Schnurr- und Backenbart verborgen. Das Kopfhaar – zumindest das, was noch nicht in Geheimratsecken geschwunden ist – trägt er kurz und zurück gekämmt.

Hintergrund: Allards Geschichte könnte als tragisch bezeichnet werden, wäre sie nicht so ungemein normal. Seine Mutter starb im Kindbett, sodass er seine ersten drei Lebensjahre vom Vater und der zehn Jahre älteren Schwester aufgezogen wurde. Dann fiel der Vater in einem Grenzgeplänkel zwischen verfeindeten Grafschaften und nachdem kein naher, lebender Verwandter aufgetrieben werden konnte übernahm die Kirche die Vormundschaft über die Kinder. Die Schwester wurde verheiratet, Allard selbst als Klosterschüler aufgenommen und aufgezogen. So verbrachte er seine Kindheit unter anderen Waisen und frommen Brüdern der Gemeinschaft Berens. Er war ein gelehriger Junge und da er, wenngleich nie sonderlich kräftig, für sein Alter stets groß war auch körperlichen Arbeiten stets gewachsen. Als er alt genug war, seinen eigenen Weg einzuschlagen, entschied er sich anstatt für das Klosterleben oder eine Ausbildung zum Priester für das Waffenhandwerk. Seine Lehrmeister und Mentoren, bei denen er gut gelitten war, ebneten ihm den Weg in die Inquisition, den langen Arm der Kirche. Dort lernte Allard mit Waffen umzugehen, aber auch den Umgang mit Menschen, wie man ihre Lügen durchblickte, ihre Geheimnisse aufdeckte und Machenschaften aufdeckte. Abermals erwies er sich als gelehrig, als guter Schüler und später als talentierter Inquisitor. Seit nunmehr zwanzig Jahren reist er durch das Land, mal in Gesellschaft, mal allein, und hat stets ein waches Auge aus den Schatten hinaus auf die Bürger Valderns um die Unschuldigen und Gerechten vor den Umtrieben des Bösen zu schützen.

Charakter: Erzogen von Mönchen und ausgebildet als Inquisitor wurden Allard von klein auf die Ideale Berens eingeimpft. Disziplin, Loyalität und ein starker Sinn für Gerechtigkeit sind prägende Merkmale, die er aus dieser Zeit mitgenommen hat. Als noch prägender jedoch haben sich die folgenden Jahre erwiesen. Allard hat viel gesehen in seinem Leben. Übles, aber auch Gutes. Und Dinge, die Zweifel in ihm geweckt haben. Er sieht nicht mehr das Schwarz und Weiß, das die Kirche ihm beigebracht hat, er sieht nur noch unterschiedliche Töne von Grau. Er ist sich nicht mehr sicher in seinem Glauben, nicht mehr sicher ob das, was er tut, richtig ist. Seine Zweifel lassen ihn aggressiv werden, unwirsch. Unter Druck neigt er zu cholerischen Anfällen, dazu, andere schroff und kühl zu behandeln. Hat er jedoch Ruhe und Zeit, dann ist er ein vollkommen höflicher und diplomatischer Zeitgenosse.

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 18 Jan 2016, 23:51




Name: Ysandra und Nuala Viessza


Geschlecht: Weiblich


Alter: 32 (Nuala ist etwa eine halbe Stunde älter)


Beruf: Söldner


Rasse: Elfen aus dem Daeyela Clan


Aussehen: Ysandra und Nuala sind eineiige Zwillingsschwestern und gleichen sich beinahe bis aufs Haar. Als die großteils etwas kleineren Daeyela, entsprechen sie mit ihrer Körpergröße etwa dem Durchschnitt von Menschen, aber auch nebeneinander stehend sind die beiden Schwestern identisch gewachsen.
Beide Elfenschwestern besitzen blondes Haar und weichere Gesichtszüge welche den Rahmen bilden für jeweils ein paar tiefer grauer Augen.
Zur absichtlichen Verwirrung tragen sowohl Ysandra als auch Nuala völlig identische Haarstile oder tragen oftmals die gleiche Kleidung welche nur im Detail variiert.
Sie zu unterscheiden ist sehr schwer wenn man die Indizien nicht kennt... wären da nicht die unterschiedlich geformten Ohren der Schwestern. Nuala Ohren befinden sich in einem steileren Winkel nach Oben und verlaufen spitzer, während Ysandras Ohren eher horizontal zur Seite geneigt sind und etwas abgeflachter sind.
Auch wenn sie während eines Auftrages immer zusammen arbeiten, sind sie in jenem Fall dennoch etwas leichter zu unterscheiden. Ysandra führt einen kleinen Schild zusammen mit einem Kurzschwert, während Nuala einen Kompositbogen aus Horn und Stahl trägt.


Spoiler:
 

Charakter: Beide Schwestern sind ausgezeichnete Schauspielerinen und können nahezu perfekt die Persönlichkeit der jeweils anderen imitieren, ist dies jedoch nicht der Fall so sind ihre beiden Charakterzüge derartig unterschiedlich, dass einen diese immense äußerliche Ähnlichkeit dann doch regelrecht verblüfft.

Ysandra ist die Hitzköpfige, eine scharfzüngige Exzentrikerin welche noch nie viel darauf gegeben hat ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Sie sagt oft was sie sich denkt, provoziert gerne Freund als auch Feind und gibt nicht viel auf ihre ach so tolle elfische Abstammung. Ganz im Gegenteil... Sie kann erschreckend grausam sein und hasst zudem auch noch ihre eigene Kultur, so könnte man immer wieder fälschlicherweise denken ihr Verstand wäre vernebelt. Sie hat eine ganz besondere Neigung dazu zu fluchen, ihre Meinung zu sagen oder auch zwischendurch sehr ausschweifend zu leben. Durch ihre Unbesonnenheit, ist sie öfters auf ihre Schwester angewiesen wie sie es zugeben würde und auch wenn sie dies ab und zu stört, so liebt sie ihre Zwillingsschwester dennoch über alles.

Nuala ist die Denkerin, kunstbegabt, eine gewiefte Taktikerin und wenn es nötig ist auch eine äußerst förmliche Diplomatin. Sie ist von gelassenerer, sachlicher und kühlerer Natur als ihre Schwester... Gegenüber Anderen zeigt sie eine höfliche und zuvorkommende Seite, aber auch sie teilt insgeheim die Wut auf ihre konservative und ihrer Meinung nach rückständige Rasse, auch wenn sie dies eher geschickt zu verbergen vermag. Sie hat immer wieder alle Hände voll zu tun ihre Schwester im Zaum zu halten, aber dennoch liebt sie sie wie nichts anderes.
Zusammen bilden sie ein wohl recht einzigartiges Duo... welches schon so einigen Leuten den letzten Nerv oder gar das Leben geraubt hat. Sie sehen sich selbst, vor allem Ysandra, eher als Menschen denn als Elfen was nicht nur daran liegt, dass sie den Großteil ihres Lebens unter Menschen verbracht haben. Sie verstehen sich nicht gerade gut mit anderen Elfen... so ironisch das auch sein mag.


Hintergrund: Beide Schwestern schweigen sich zu ihrer Vergangenheit eher aus, selbst Nuala lässt dabei nichts über ihre Lippen kommen... auch wenn sie die eher Offenere in dieser Hinsicht wäre. Mit Ysandra ist es ohnehin zu jeder Zeit schwierig ein ernstes Wort zu wechseln.
Sie stammen aus einem Kriegerclan der Elfen, den Daeyela, einer sehr konservativen Gruppierung welche allen Außenseitern sehr misstrauisch gegenüber steht und bereits Kinder in den Waffen übt welche für sie bestimmt sind und welche ihnen liegen.
Die Viessza Schwestern waren Ausreißerinnen, beinahe noch als Kinder zu bezeichnen haben sie ihrem Clan den Rücken gekehrt. Die Zwillinge waren hübsch anzusehen und so plante man, sie mit dem Oberhaupt, also einem einzigen Mann, eines anderen Clans zu verheiraten um eine Bindung auf Dauer zwischen den Clans zu fördern.
In einer regnerischen Nacht flohen sie von den Daeyela und fanden in den Gossen menschlicher Siedlungen und Städte ein neues Zuhause. In den ersten Monaten schlugen sie sich mit kleinen Diebstählen durch, bereits zu jener Zeit zeigte sich schon, was für ein ausgezeichnetes Team die Zwillinge bildeten. Von kleineren Diebstählen, zu geringfügig bezahlten Diensten wie Botengänge, putzen und Aushilfen in kleineren Spelunken und Gasthäusern... Es sprach sich ziemlich herum, die Rede war von den zwei gleich gekleideten und beinahe identischen Elfenkellnerinen in einem der größeren Wirtshäuser in einer Stadt. Die eine höflich, freundlich und äußerst zuvorkommend... die andere sorgte mit ihren lockeren Kommentaren und Witzen unter den Gästen für sehr gute Laune. Sie waren im Prinzip immer noch junge Mädchen, als eine organisierte Gruppe von Söldnern in dem Gasthaus eine Rast von ein paar Tagen einlegte. Sie hatten viel Geld, waren ansehnlich ausgerüstet und erzählten von ihren Abenteuern und Aufträgen... Zu jener Zeit faszinierte dies vor allem Ysandra, nach den ersten Erzählungen schien sie bereits davon zu träumen ebenfalls ihre eigenen kleinen Abenteuer zu erleben.
Nicht einmal Nuala konnte sie dabei bremsen, es verlief eher im Gegenteil... Sie hatten bei den Daeyela ihre Kindheit verbracht, als sie bei den Söldnern anheuerten, hielten sie also definitiv nicht zum ersten mal Waffen in ihren Händen.
Über ihre Zeit als Söldner in einer größeren Gruppierung oder warum sie jetzt nur noch alleine agieren sprechen sie Heute nicht mehr, aber irgendetwas muss vorgefallen sein.
Dies ist jetzt schon einige Jahre her, inzwischen sind Nuala und Ysandra ein sehr erfahrenes und professionelles Team, spezialisiert auf Personenschutz, Bergungs- oder Rettungsmissionen oder anderweitige übliche Jobs für Mietklingen. Sie bleiben nicht all zu lange an einem Ort oder bei einem Dienstgeber... Sehen sie zum Beispiel Andernorts lukrativere Umstände oder winkt ihnen direkt ein besser bezahlter Auftrag.
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Mali
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mi 20 Jan 2016, 18:46

Name : Delgar Gundarberg

Rasse: Zwerg

Alter: 30

Klasse: Krieger

Aussehen: Delgar gehört mit seinen 1,50 metern zu den Größeren Vertretern seines Volkes. Durch viel übung mit den waffen und arbeit in der Mine und an der Schmiede hat er seinen Körper geformt. Wo früher Fettreserven ihn verunstalteten, ist nun Muskelmasse. Sein Rotes Haar sowie seinen Bart hat er kunstvoll geflochten und mit Ringen aus Gold, Silber und anderen Edelmetallen verziert. Seine Grünen Augen blicken freundlich durch die Gegend. Sein Gesicht wird von einer runden Gnubbelnase beherrscht, darunter befindet sich der mund, der aber von dem Bart verdeckt wird. Seine von der Sonne gebräunte Haut ist grob und wettergegerbt. Seine brauen sind ein wenig vorgestülpt, die Brauen sehr buschig, während die Wangenknochen rundlich sind. Seine Grundkleidung besteht aus einer Blauen Tunika mit Rot/silbernen Borten, braunen lederhosen
und Stiefeln. Darüber trägt er seine Reisekleidung aus Leder und einen Braunen Mantel mit Kapuze. Seine Bewaffnung besteht aus Zwei Wurfäxten, mehreren Dolchen und einer großen axt, die er am Gürtel trägt.

Charakter: Aus Delgar wird mann nicht schlau. Er ist klug, aber oftmals sieht mann ihm das nicht an. Oft ist er mürrisch und wortkarg und später lacht er und kaut einem das ohr ab. Fremden gegenüber ist er zu anfang misstrauisch, doch taut er recht schnell auf

Hintergrund: Delgar gehört zu den Oberflächlern. Zwerge, die in der Stadt wohnen. Sein Klan
gehört zu den Feuerbärten und ist recht Stolz auf seine Vergangenheit und auch auf die Tatsache,
das sie zwischen Menschen und Elfen leben. Delgar ist ausgezogen, um Ruhm und Reichtum
zu erwerben, damit er später eine der wenigen Zwergendamen für sich erwärmen kann.
Seine Eltern haben ihm seinen Segen dafür gegeben und dafür ist er dankbar. Seid 5 Jahren reist er schon mit der Elfe Moira.


Name: Lady Moira Penthragast
Rasse: Elfe
Alter: 30
Klasse: Magier

Aussehen: Ihr seht eine Elfin, auf die das Attribut "Schön" äusserst zutreffend ist. Moira ist groß, schlank und wohl geformt. Ihr Goldblondes Haar ist zu einer kunstvollen Frisur geflochten, ihr Hübsches Gesicht wird von runden, blauen Augen, einer Stupsnase und einem mit vollen Lippen geschmückter Mund, der stets mystisch vor sich hinlächelt. Schaut man aber genauer hin, kann mann die für elfen typische Melancholie und Traurigkeit erkennen. Die Stirn ist flach und glatt, die Wangenknochen sind zierlich. Gekleidet ist sie in einen Rock, der ein Rot blaues Karomuster aufweist. Am unteren Ende des Rockes sind Ketten und Münzen angenäht. An ihren Knöcheln trägt sie Fusskettchen. Ihr Oberkörper steckt in einer Weißen Bluse, sowie einem Roten westenkorsett. Um den Hals trägt sie ein tuch, das sie hin und wieder auch mal auf dem Kopf trägt.

Charakter: Moira weiß, das sie schön ist und das nutzt sie oft aus. In Ortschaften macht sie den Männern schöne augen und nimmt auch mal welche mit auf ihr Lager. Sie ist oft fröhlich, singt und Tanzt gern. Es gibt aber auch momente wo sie traurig ist.

Hintergrund: Was macht eine Elfe alleine mit einem Zwerg im Wald, würdet ihr gern wissen.
Diese Frage ist leicht zu beantworten. Sie ist auf der Suche nach Drachen, um sie zu erforschen.
Die Drachen haben es ihr schon als Kind angetan und ständig hat sie ihre Eltern um neue Geschichten angebettelt. Als ihre Sippe über Delgar sozusagen "stolperte", wollte sie selber losziehen, um Abenteuer zu erleben und andere Geschichten über Drachen zu hören.


Zuletzt von Mali am So 24 Jan 2016, 00:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Redeyes
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Fr 22 Jan 2016, 04:29

Name: Ron Greifbaum

Alter: 27

Klasse: Berserker

Geschlecht: Männlich

Rasse: Mensch

Aussehen:
Spoiler:
 
Obwohl Ron von der grösse her einem durchschnittlichen Menschen entspricht und er alles andere als schwächlich ist, lässt der Harnisch seines Pflegevaters ihn schmächtiger erscheinen, als er eigentlich ist, woraus man schliessen kann, das Ron's Vater ein kräftiger Mann gewesen sein muss. Der rechte Arm von Ron ist von schwarzen Schuppen bedeckt unter dem manchmal ein rötliches glühen zu erkennen ist und in scharfen Krallen endet. Daher achtet Ron aber auch genau darauf, das sein Arm immer mit Bandagen und Kleidung bedeckt ist und die Krallen unter einem Leder- oder Panzerhandschuh stecken.
Spoiler:
 

Beruf: Drachenjäger/Söldner

Hintergrund: Ron hatte eine relativ unbeschwerte Kindheit in einem kleinen abgelegenen Dorf, welches so weit ab vom schuss ist, das man es auf vielen Karten gar nicht findet. Als Sohn des Dorfschmied (Adoptivsohn wie er später erfahren sollte) schien erst alles darauf hinaus zu laufen, das Ron die Schmiede eines tages übernehmen würde. Der junge fühlte sich in der Hitze der Schmiede sehr wohl und hatte ein Händchen für den umgang mit Metallen.
Mit dem Erwachen der Drachen änderte sich das allerdings. Erst schien es zwar, das dieses kleine Dörfchen auch für die Drachen und ihre Kultanhänger uninteressant war, doch eines Nachts überfiel eine kleine Gruppe der Drachenanbeter das Dorf. Da das Dorf so abgelegen war und folglich keinen Schutzherrn hatte, waren die Dorfbewohner allerdings durchaus in der lage auf sich selbst aufzupassen. In den wirren des Kampfes gelang es jedoch drei Kultisten in das Haus des Schmiedes einzudringen. Ron, welcher in abwesenheit seines Vaters auf seine Mutter und Schwester aufpassen sollte, hatte gegen drei Angreifer natürlich schlechte Karten. Er wurde entwaffnet und musste mitansehen wie die Drachenanbeter seine Mutter und Schwester bedrohten. Was genau sie von den beiden Frauen wollten weis er nicht mehr, den im selben moment wurde Ron schwarz vor Augen. Das nächste woran er sich erinnern konnte war, wie er mitten im Wohnzimmer stand, sein rechter Arm zur geschuppten Klaue verwandelt und die Kultisten lagen aufgeschlitzt am Boden. Später erfuhr er von seiner Schwester, das sich sein Arm erst verwandelte und er danach wie ein Berserker auf die Kultisten losgegangen war. Natürlich wollte Ron nun wissen woher die verwandlung seines Armes herrührte, doch seine Adoptivfamilie konnte ihm da nur bedingt auskunft geben. Sie erzählten Ron wie ihn jemand im Dorf ausgesetzt hatte und der Schmied und seine Familie sich seiner angenommen hatten. Was seinen Arm anging, kannten sie nur eine alte Legende, wonach es sich hierbei um einen Fluch handelte, welchen jeden traff der einen Drachen tötete. Der verfluchte würde sich mit der Zeit also selbst in die Bestie verwandeln, welche er Jagde. Da Ron aber nie einem Drachen begegnet war, geschweige denn einen getötet, vermuteten seine Eltern das sein Vater ein Drachentöter gewesen sein könnte und sich der Fluch weitervererbt haben könnte. Anfangs nahm Ron diese erklärung einfach so hin, doch schon bald begann man am rande und in den Wäldern um das Dorf vermehrt Drachenanbeter zu sichten. Sie wagten zwar keinen weiteren überfall, doch ihre anwesenheit blieb nicht unbemerkt. Ron beschlich das gefühl, das es kein zufall war das Drachenkultisten genau dann auftauchten, als bei ihm der Fluch auswirkungen zeigte und fragte seinen Vater um Rat. Die entscheidung viel keinem der beiden leicht, doch sie kamen zum schluss das es das beste wäre, wenn Ron aus dem Dorf verschwinden und herausfinden würde, in welcher verbindung der FLuch und der Drachenkult standen. Das war das Ende von Ron's einfachen und ruhigen Leben, statdessen begann er durch das Land zu ziehen um mehr über Drachen und Flüche zu erfahren, während er Anhänger von Drachenkulten jagdet und verfolgte..

Charakter: Die meiste zeit ist Ron ein eher zurückhaltend und ruhig. Aufgrund seines Fluches ist er jedoch vorsichtig im umgang mit Fremden. Lockere Freundschaften schliest er zwar relativ schnell, genau so wie es ihm keine probleme macht mit anderen Söldnern bei einem Auftrag zusammen zu arbeiten, jedooch bei allem was darüber hinaus geht ist er eher zurückhaltend und vorsichtig. Schliesslich erzählt man nicht jedem dahergelaufenen Fremden das man eine Drachenklaue anstelle des rechten Arm's hat. Mit Religion hat er recht wenig zu tun, er toleriert regionale Glaubensrichtungen und Bräuche, solange es sich nicht um Drachenkulte handelt. Der Kirche von Beeren steht er etwas gespalten gegenüber. Zwar hat er nichts gegen die abschaffung von Sklaverei und ist für mehr Freiheit im allgemeinen, doch die starke politische einmischung der Kirche und das unterstützen von Königen und anderem Adel betrachtet er mit gemischten gefühlen. Ihm ist zwar durchaus klar das es eine form von Regierung benötigt um eine gewisse stabilität zu gewärleisten, doch das sich die Kirche die absolute Freiheit predigt aber gleichzeitig mit ihrem Handeln die Adelsschicht unterstützt, empfindet er als Scheinheilig.


Zuletzt von Redeyes am Sa 23 Jan 2016, 20:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Sa 23 Jan 2016, 19:37

So, dann mal kurze Kritik zu den Steckbriefen:

@Nanoteh
Keine Kritik an dir. Das passt so.

@Mali
Beim Aussehen könntest du ein wenig ausführlicher werden: Statur, Gesichtszüge, etc. Außerdem: wenn Moira wegen der neuen Drachensichtungen aufgebrochen ist, dann kann das nicht vor über fünf Jahren gewesen sein. Wir sind noch relativ am Anfang des Erwachens, das sind jetzt vielleicht ein oder zwei Jahre, dass die Drachen sich wieder blicken lassen.

@Redeyes
Ich verstehe die Sache mit seinem Harnisch nicht ganz: ist der von seinem Adoptivvater, dem Schmied, oder von seinem biologischen Vater, dem Drachentöter? Das könntest du vielleicht noch etwas klarer ausarbeiten. Ansonsten würde ich das Konzept so zulassen wie es ist. Ob der Fluch wirklich daher rührt, dass seine Vorfahren Drachen getötet haben, oder ob er sich wirklich ganz in einen Drachen verwandeln wird, kann man ja bewusst offen lassen. Das ergibt sich dann im Lauf der MSG. Wichtig ist ja erstmal nur, dass Ron das glaubt.

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Lias
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Fr 29 Jan 2016, 21:52

Name: Kromug'Dak Da'Akrug (Der zu lange unter der Sonne ging)

Alter: 57

Spezies: Zwerg

Beruf: Jäger/Waldläufer

Aussehen: Wie beinahe alle Zwerge ist auch Kromug ausgesprochen stolz auf seine nussbraune Haarpracht. Sowohl Kopf- als auch Barthaar hängt in langen geflochtenen Zöpfen bis zum Gürtel. Manchmal ist es verfilzt, abhängig davon wie lange er auf einer Spur bleiben musste. Unter den Brauen, die haarigen Raupen gleichen, schauen müde, braune Augen das Gegenüber an. Überhaupt wirkt der Zwerg immer müde. Seine Arme hängen herab und er geht mit einem Schlurfen durch die Gegend. Abgesehen davon ist er an sich recht muskulös, wie die meisten Zwerge und von durchschnittlicher Zwergengröße.
Von den Gesichtszügen ist außer ein paar Falten auf den Wangen kaum etwas zu sehen, da das meiste Unter Haaren verborgen liegt. Über dem Bart erhebt sich allerdings eine prächtige Knollennase, deren Färbung auf den einen oder anderen Schluck zuviel hindeutet.
Gekleidet ist er meistens in einen speckigen Mantel, der über und über mit sechseckigen Metallplatten beschlagen ist. Dabei trägt er immer seine Armbrust auf dem Rücken, sowie ein ganzes Arsenal an Messern und Dolchen. Auf dem Rücken befindet sich unter dem gewaltigen Rucksack, an dem unter anderem eine Bratpfanne und ein Zelt hängen, noch eine gut gepflegte Zweihandaxt.

Hintergrund: Kromug war ein gesundes Zwergenkind, das seinen Eltern gehorchte und eine glückliche Kindheit inmitten seiner großen Familie verbrachte. Die Familie war eine Handelsfamilie und auch wenn sie doch gerne im Tiefenreich verblieben, so ließ es sich nicht vermeiden, dass sie ab und an an die Oberfläche mussten. Der Kromug im Tiefenreich war ein gehorsamer Junge, der immer rechtzeitig nach Hause kam und seinen Eltern aufs Wort gehorchte. Der Kromug an der Oberfläche war ein rebellisches Kind, das abends erst spät zurückkam und später gar nicht mehr. Scherzhaft begann man ihn als Da'Akrug, Sonnenschauer zu bezeichnen. Kromug trug diese Beleidigung mit Stolz.
Immer weiter zerstritt er sich mit seinen Eltern. Bei einer der letzten Auseinandersetzungen packte er seine Sachen und ward nicht mehr gesehen. Erst ein paar Wochen später holte ihn die Nachricht ein, dass man ihn enterbt hatte. Mit einem Pfeifen auf den Lippen und einer prallen Tasche Gold, das er für seine Dienste beim Handeln "einbehalten" hatte, betrat Kromug das nächste Waffengeschäft und erstand eine prächtige Armbrust, ein paar Dolche und eine Axt. Ausreichend gerüstet wandte er den Blick zum Horizont. Sollten die kleinen Geister sich mit Münzen zählen beschäftigen. Er hatte eine Welt zu entdecken.

Charakter: Kromug mag sehr wenige Dinge. Zuvorderst steht sein eigenes Leben, dann seine Armbrust, dann seine restliche Ausrüstung, dann Geld, dann Edelsteine und erst nach einer ganzen Menge anderer Positionen schleichen sich andere Lebewesen auf die Liste. Solange man ihn bezahlt, kann man sich seiner Loyalität sicher sein und zwar exakt bis zur Erledigung des Auftrags. Die Preise des alten Zwergs sind gesalzen, aber wie er immer wieder versichert, ist er sein Geld wert. Für ein paar mehr Münzen kann man sich sogar seine gute Laune erkaufen und für noch ein paar mehr Münzen seinen Gesang. Denn Kromug ist gar kein schlechter Sänger, wenigstens vor dem vierten oder fünften Krug.
Woraus er keinen Hehl macht ist seine Verachtung für die Zwerge des Tiefenreichs und deren Engstirnigkeit. Die könnten ihn nicht für alles Geld der Welt kaufen.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 31 Jan 2016, 17:38

@Lias
Keine Kritik, Konzept passt so.

Und an alle: jetzt, wo ich wieder da bin, versuche ich, die MSG möglichst schnell anlaufen zu lassen. Heute oder spätestens morgen Abend sollte der Startpost kommen.

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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   So 27 März 2016, 01:18

Spoiler:
 


Zuletzt von Nanoteh am Mo 23 Jan 2017, 21:34 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 09 Mai 2016, 00:29

Name: Seshkin Mirolir

Alter: 22

Rasse: Mensch

Aussehen
Mit einer Größe von 1,76m hat Seshkin eine für einen Menschen völlig normale Größe. Da er auch nicht zu Völlerei neigt und durch sein Leben außerhalb von Städten viel Bewegung bekommt, ist er auch von der Statur her als Vorbild geeignet. Eher weniger geeignet ist hingegen sein haartechnisch eher wildes Aussehen. Seine Haare sind seit Langem nicht mehr geschnitten worden, was er allerdings auch sehr begrüßt. In Ermangelung eines Lederbandes wuchern sie allerdings dunkelbraun und wild um seinen Kopf. Auch eine Rasur hätte er mal wieder möglich, wenn auch der Bartwuchs noch nicht voll aufgeblüht ist und er mehr ein ungleichmäßiges Stoppelfeld auf Kinn und Wangen sein Eigen nennt. Aus diesem ungepflegten Gesicht blinzeln neugierige Augen von hellbrauner Farbe hervor. Bei genauerem Hinsehen könnte man einen Hauch Blau in ihnen ausmachen. Rasiert und anständig frisiert könnte man Seshkin vielleicht als attraktiv bezeichnen - wunderschön, während man seinen Liedern lauscht. So hat er hohe Wangenknochen, eine gerade, nicht übergroße Nase und ein sanft abgerundetes Kinn.
Das, was den Blick wohl am Ehesten auf sich zieht und die Meinung über diesen "wilden" Barden revidieren könnte, ist allerdings seine Kleidung. Grundlegend in weiß gekleidet - wobei grau es mittlerweile besser trifft - trägt er eine rote Tunika, deren Ärmel und Saum mit goldgelbem Faden bestickt ist. Darüber hat er einen robusten Lederrock. Hände und Füße sind ebenfalls in Leder gesteckt, wobei die Finger dabei frei gelassen sind, um das Spielen seiner Laute zu erleichtern. Auch gegen kältere Tage trägt er einen Umhang von blauer Farbe, der seine edlere Erscheinung abrunden soll. Dieser ist vorne mit einer vergoldeten Brosche geschlossen.
Seine Laute trägt er üblicherweise an einer eigens dafür angefertigten Halterung an seinem Rucksack, oder in der bloßen Hand, je nachdem, wo ich sein Rucksack gerade befindet. Die Laute selber besitzt sechs Saiten und ist eher schlicht gehalten. Die einzige Verziehung bildet ein auf die Decke gemalter Eberkopf - ein Tier, mit dem sich seine Familie seit Generationen schon identifiziert.

Hintergrund
Seshkin wuchs als jüngster von 6 Söhnen in einer unüblich großzügigen Familie in Halva auf. Das Verhältnis der einzelnen Familienmitglieder untereinander lässt sich am Besten als liebevoll bezeichnen, insbesondere wenn man bedenkt, wie anders Seshkin im vergleich zu den Anderen war. Während seine Brüder entweder Händler wurden, um das Erbe der doch recht wohlhabenden Familie anzutreten, oder bei Handwerkern in die Lehre gingen, sehnte sich das Nesthäkchen nach etwas völlig Anderem: Schon als kleiner Junge zeigte sich sein Talent für Gesang und das Merken von Liedern. Und so beschlossen seine Eltern, ihren Jüngsten zunächst bei einem stadtbekannten Sänger in die Lehre zu geben. Obwohl ihm dies gut gefiel, hatte er dennoch das Gefühl, dass ihm irgendetwas zu seinem Glück fehlte. Nicht zuletzt war es wohl die Neugierde auf neue Lieder aus fremden Gegenden. Und so stahl er sich eines Nachts davon, um sich einem reisenden Barden anzuschließen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er bereits von einem Privatlehrer den Umgang mit verschiedenen Instrumenten erlernt, wobei er sich am Meisten der Laute gewidmet hatte.
Der Barde war zunächst nicht begeistert, dass der Junge ihm hinterher geisterte, jedoch stellt er bald fest, dass ihm dieses "väterliche Dasein" deutlich mehr willige Frauen bescherte und die Stimme des Knaben durchaus half, seine Einnahmen zu erhöhen. Seshkin erwies sich auch als gelehriger Schüler, der sich Kritik zu Herzen nahm und nur wenige Tage brauchte, um neue Lieder einwandfrei vortragen zu können.
Er war gerade einmal Vierzehn Jahre, als er mit dem auserwählten Barden loszog. Diesem oblag es daher auch, Seshkin durch seinen Stimmbruch zu begleiten, weshalb er auch einer der Ersten war, die eine weitere Gabe des Jungen bemerkten: Mit Hilfe der Lieder, die er sang, war es dem Bardenlehrling möglich, Magie in eine Form zu bringen. Natürlich vollbrachte er damit nicht so erstaunliche Dinge wie die Magier des schwarzen Turms. Seine Fähigkeiten kratzte lediglich grundlegend an den Möglichkeiten der Magie. Mancheiner mag auch behaupten, dass seine "zauberhafte Stimme" gar nicht so zauberhaft ist, sondern er es nur versteht, die richtigen Töne anzustimmen, um bestimmte Effekte in seinen Hörern hervorzurufen.
Was es nun auch immer ist, es ist Fakt, dass Seshkin die Gabe besitzt, Kraft in Schwachen zu wecken, Mut in Feiglingen und Gefühle in Herzen aus Stein. Er selbst schweigt sich dazu aus, ob er es nun mit Magie zu tun hat, oder nicht. Aber sein Bardenlehrer sagt bis heute, dass zu der Zeit, als sich diese Fähigkeit bei Seshkin zu zeigen begann, dieser viel Umgang mit einem Magier pflegte, der sie damals begleitete und ihn möglicherweise in die Magie eingeführt hat.
Nach vier Jahren der Reise schließlich kehrten sie in Seshkins Heimatstadt zurück, wo der Barde sich von Seshkin verabschiedete, nachdem er den Jungen gegen eine Belohnung für das zurückbringen bei seiner Familie lies, und alleine seiner Wege zog. Es hatte einiges an Überzeugungskunst Seshkins gebraucht, um seine Familie davon zu überzeugen, dass der Barde ihn nicht entführt hatte. Nachdem sich der junge Mann zunächst in der Stadt niederlies und ein gern gesehener Gast bei den angesehensten Bewohnern der Stadt wurde, regte sich in ihm wieder die Sehnsucht nach der Ferne und danach, neue Lieder kennen zu lernen.
Nach etwas mehr als einem Jahr schließlich verabschiedete er sich von seiner Familie und zog, mitlerweile knapp 20 Jahre alt, in die Welt. Dabei verlässt er sich voll und ganz auf seine Gaben, um unbeschadet von Ort zu Ort zu kommen, in erster Linie indem er sich mit Unterhaltung Weggefährten oder einen Platz in einer Karawane erkauft. Selten reist er allein, denn auch wenn er jung ist, ist er sich der Gefahren der Straßen bewusst. Was ihn aber auch nicht auf Dauer schützte.
So geschah es schließlich, dass er auf eine Gruppe Wegelagerer traf, die ihn auf grund seiner Kleidung für wohlhabend einschätzten - womit sie auch nicht weit von der Wahrheit entfernt waren, denn arm war Seshkin nicht gerade. Mit Hilfe seiner Lieder gelang es ihm jedoch, die Banditen davon zu überzeugen, dass sie mehr davon hätten, wenn sie ihm nicht schadeten. Was allerdings auch anders endete, als gedacht. Und so beschlossen die Wegelagerer, den jungen Barden für sich arbeiten zu lassen und seine Gabe zu nutzen, um ihre Überfälle noch erfolgreicher zu machen. Gleichzeitig machen sie ihm auch immer wieder klar, dass sie ihn nur so lange am Leben lassen, wie er bereit ist, ihnen zu helfen. Und so ist Seshkin zwangsweise Mitglied dieser Bande von Wegelagerern geworden und hat die Aufgabe, die ausgewählten Opfer solange abzulenken, bis die Banditen nahgenug heran sind, um jeden Widerstand und jeden Fluchtversuch im Keim zu ersticken.

Charakter
Seshkin war ein selbstbewusster junger Mann, bis er auf die Wegelagerer traf. Ihn zeichnet eine Neugierde, was Musik und Lieder betrifft, aus, sowie das Wissen um die Gabe seiner Stimme. Letzteres besitzt er noch immer, auch, wenn die Zeit bei den Banditen seinem Selbstbewusstsein einen Dämpfer versetzt hat. So ist er zurückhaltender geworden, auch aus Angst um sein Leben und manchmal verflucht er sein Können. Wäre er nicht bei den Banditen, so würde er Abends für sich selbst oder Andere auf der Laute spielen und dazu ein Lied anstimmen. Im Allgemeinen ist er auf jeden Fall sehr sozialverträglich und eine freundliche, höfliche Persönlichkeit. Tendenziell versteht er sich auch mit den Wegelagerern, allerdings kann er ihre Lebensweise nicht gutheißen und hat Mitleid mit allen, die ihnen zum Opfer fallen. Gleichzeitig fürchtet er, dass irgendwann jemand kommt, um das Treiben der Gruppe zu beenden - und er mit diesen Gaunern am Galgen enden würde.

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Zuletzt von Sternenvogel am Mo 09 Mai 2016, 16:49 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 09 Mai 2016, 08:22

Hey Sterni, freut mich, dass du dich doch noch dazu entschieden hast, mitzuschreiben und dass du einen so ausführlichen Steckbrief geschrieben hast. Prinzipiell habe ich kein Problem mit einem Bardenkonzept, allerdings fürchte ich, dass es da noch eine gewisse Unstimmigkeit in deinem Hintergrund gibt. Wandernde Barden sind ja in der Regel eher arme Gesellen. Damit verdient man kein Vermögen und auch nicht unbedingt viel Ansehen. Die reichen, angesehenen Sänger sind doch wohl eher die, die einen festen Platz an einem Hof oder einer städtischen Kultureinrichtung haben. Deshalb erscheint es mir eher unplausibel, dass eine reiche Familie ihren Sohn irgendsoeinem Streuner anvertraut, in der Hoffnung, dass er einmal ein ebensolcher wird. Da fände ich es plausibler, wenn er von daheim ausgerissen ist und selbst dieses abenteuerliche Leben gewählt hat.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 09 Mai 2016, 16:50

Okay. Habs überarbeitet, sowohl wie er zu dem Barden gekommen ist, als auch die Heimkehr. Hoffe, das passt besser so.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 09 Mai 2016, 19:01

Passt soweit.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mo 09 Mai 2016, 22:12

yay =3

Wenn ihr jetzt noch aus der Ortschaft raus kommt, dann kann ich auch einsteigen ^^

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Di 12 Jul 2016, 01:24

Name: Idya حائك (Hayik)

Alter: 27

Rasse: Mensch

Aussehen: In der allermeisten Fällen würde man Idya als knabenhaft bezeichnen. Böse Zungen würden sie schwächlich nennen. Mit grade einmal ein Meter sechzig und dünnen Armen und Beinen macht sie zugegebenermaßen keinen sonderlich großen Eindruck. Ihre braunen Haare sind kurz geschnitten und meistens durcheinander. An ihrem Gesicht fällt vor allem die von Sommersprossen eingerahmte Nase auf, wohingegen ihr Gesicht an sich recht schmal ist. Ihre Haut ist sonnengebräunt und von ähnlicher Farbe wie ihre hellbraunen Augen. Auf den Haaren sitzt ein bronzener Schmuck, der drei Arten Stein enthält, Granit, Obsidian und weißen Marmor.
Der Großteil ihres Körpers wird von einer glänzend kupferfarbenen Robe eingehüllt, die mit allerlei Steinen behängt ist. Die Ärmel hingegen sind so lang, dass sie bis auf den Boden reichen und zusätzlich mit zwei runden Steinkugeln an bronzenen Ringen beschwert. Um die Schultern hängt ein langer Schal, der ebenfalls an beiden Enden mit Steinen beschwert ist. Ihre Füße stecken in leicht speckig aussehenden Lederstiefeln. Am Gürtel hängt neben einem Bettelnapf nur eine tönerne Flasche mit einer Trinkschale, ebenfalls aus Ton. Ihre einzige Waffe stellt ein Dolch mit Bronzegriff dar, dessen Klinge allerdings aus irgendeiner Art warmen Stein ist. Außerdem ist die Klinge komplett stumpf.

Hintergrund: Idya stammt aus einer kleinen Wüstennation weit entfernt von (insert Ort here). Als Kind eines Viehbauern war ihre Kindheit nicht eben luxuriös. Tatsächlich musste sie schon recht früh bei allen Arbeiten mit anpacken, was allerdings komplett nutzlos erschien, weil ihre Muskeln sich einfach nicht entwickeln wollten. Sie war der Rüde des Wurfs, die kleinste und schwächste ihrer Geschwister, die alle kräftig mit anpacken konnten beim Treiben des Viehs zu den Uferbänken, wo es weiden sollte. Dass sie etwas konnte, das ihren Geschwistern nicht gegeben war, bemerkte sie erst als sie aus reiner Langeweile den Versuch unternahm Steine zu bewegen ohne sie zu berühren. Es funktionierte tatsächlich. Die nötige Konzentration aufrecht zu erhalten war anstrengend, aber Idya stellte fest, dass es einfacher war wenn sie dabei sang oder tanzte. In den nächsten Monate folgten vorsichtige Versuche des Mädchens diese Kraft sowohl zu üben als auch geheim zu halten. Die Steine reagierten sowohl auf ihre Bewegungen als auch auf ihren Gesang. Die Worte schienen dabei nicht einmal eine Rolle zu spielen. Alleine auf die Melodie kam es an. Ihre Möglichkeit sich zu beweisen kam später im gleichen Jahr. Der Rest der Familie trieb das Vieh zum Flussufer und Idya blieb alleine zurück. Aber die Mauern des Geheges waren beschädigt. Idya machte sich daran die kleineren Schäden auszubessern.
Die erhoffte Wirkung blieb aus. Erst glaubte man ihr nicht, dass sie das alleine geschafft haben wollte, und dann hatte man Angst vor ihr. Inzwischen weiß Idya, dass die meisten Leute einfach Angst vor Magie haben, weil sie sie nicht kennen. Aber damals schmerzte die Ablehnung. Es war keine Überraschung, dass man das junge Mädchen einem Orden von Mönchen übergab.
In dem Kloster lernte Idya vor allem ihre Fähigkeit spärlich einzusetzen. Aber man lehrte sie auch die dafür nötige Ruhe und Kontrolle. Ihre Kraft konnte ausgesprochen zerstörerisch sein, wie sie selbst feststellen musste. Felsbrocken aus dem Boden stoßen zu lassen wie grobe Lanzen und mit nichts weiter als einem Lied und einem Tanz Mauern errichten zu können war nützlich. Aber ein Erdbeben, egal wie begrenzt, wäre verheerend.
Die Lektionen lehrten Idya auch Bescheidenheit und Respekt vor der Ordnung der Dinge. Um den ersten Punkt noch zu unterstreichen, schickte man sie im Alter von zwanzig Jahren in die Welt hinaus, mit nichts weiter als einer Robe, die ihren Stand klar machte, und einem Bettelnapf. Bescheidenheit und Ausgeglichenheit sollten die Lektionen sein, die sie verinnerlichen sollte. Von den Drachen erfuhr sie erst als sie (Insert land here) erreichte. Aber gegen diese Kreaturen, die nichts weiter tun als Zerstörung verbreiten, helfen möchte sie trotzdem.

Charakter:
Seit einigen Jahren schon ist Idya ein ausgesprochen ernster Mensch, mit einem Sinn für Humor so trocken wie die Wüste aus der sie stammt. Obwohl sie eine Aura beständiger Melancholie mit sich herumträgt, ist sie eigentlich kein trauriger Mensch. Sie ist stolz auf das, was sie tun kann, und wird auf Beleidigungen ihrer Fähigkeiten mit lang anhaltender Nichtbeachtung des Beleidigers reagieren. Die Bescheidenheit ist ihr bereits in Herz und Blut übergangen, weswegen sie Geschenke grundsätzlich beim ersten Mal ablehnen wird und nur das erbittet, was sie zum Überleben braucht. Wobei sie sich nicht zu scheu ist dafür zu arbeiten. Wer braucht schon Muskeln, wenn man die Erde nur darum bitten muss einem einen Gefallen zu tun?
Weder in engen Räumen noch in großen Menschenmassen fühlt sich Idya wohl und wird schnellstmöglich einen anderen Ort aufsuchen.

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Zuletzt von Lias am Mi 13 Jul 2016, 11:11 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Di 12 Jul 2016, 19:00

Hey Lias, schön, dass dir ein neues Konzept eingefallen ist und du weiterhin Interesse an der MSG hast. Leider fürchte ich, dass ich an einigen Stellen Nachbesserungen verlangen muss, da ich gewisse Differenzen zum Magiesystem (in den Hintergründen angedeutet bei "Der Schwarze Turm", entschuldige bitte, wenn das dort alles ein wenig schwammig ist) sehe. Magie passiert in diesem System nicht ungesteuert. Damit ein magisch Begabter etwas hervor rufen kann, muss er die Kräfte mit seinem Willen lenken. Dass Kiesel anfangen zu tanzen, ohne, dass der Zauberwirker versucht, sie dazu bringen, ist eigentlich nicht vorgesehen. Worauf es beim Wirken von Magie immer ankommt ist Konzentration – wobei ein Magier natürlich durchaus Gesten, Worte oder Melodien nutzen kann, um seinen Geist auf das Zauberwirken zu fokussieren und im Falle eines unausgebildeten Begabten natürlich auch glauben kann, dass dies die Energien kanalisiert. Außerdem würde ich dich bitten, die Möglichkeiten der Magie ein wenig zu relativieren. Ein Erdbeben zu verursachen, das geht mir für eine junge Magierin, die noch nicht mal eine vernünftige Ausbildung erhalten hat, ein wenig zu weit.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Mi 13 Jul 2016, 11:22

Habe ein wenig was editiert.
Bei der Stärke der Magie käme es vor allem darauf an, wie viel Zeit Idya hat sich auf den Zauber zu konzentrieren. So wäre ein Erdbeben zwar möglich, würde aber mehr als einen Tag in Anspruch nehmen und sich durch Vorbeben ankündigen. Kleinere Zauber, wie zum Beispiel ein steinerner Speer oder eine Wand brauchen weniger lang. Sie war zehn Jahre in Ausbildung. Die Mönche sind Magier und das Kloster eine Schule für magisch Begabte. Weitere sieben befand sie sich auf Reisen, auf denen sie weiter trainiert hat. Es ist halt weniger ein klassischer Pew:Feuerball Magier als eine orientalisch oder asiatisch angehauchte Version.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Do 14 Jul 2016, 09:19

Ich würde sagen, das ist jetzt in Ordnung, so wie es ist.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Fr 21 Okt 2016, 23:32

Name: Severil Schattenmoor

Alter: 54 Jahre (Äußerlich Anfang 30)

Rasse: Mensch

Aussehen: Severil ist etwa 1,77m groß und von ziemlich durchschnittlicher Statur. Er hat braunes, kurz geschnittenes Haar und Augen in der selben Farbe. Der Haut sieht man die langen Reisen durchaus an. Jenseits davon hat er aber ein ziemliches Aller-Welts-Gesicht. Es sticht schon fast heraus das kaum etwas grundsätzliches hervorsticht.
Das trifft allerdings nur auf das grundlegende Aussehen zu. An seiner Kleidung ist Severil nämlich sehr gut zu erkennen. Gemütliche graue Fellstiefel und Hosen stechen noch nicht sonderlich heraus. Am Gürtel findet sich dann eine Vielzahl von kleinen Beuteln zusätzlich zu einem langen Messer das sehr nach Knochen aussieht. Weil es ein Knochenmesser ist. Am Oberkörper trägt er eine ärmellose Weste, ebenfalls aus Wolfsfell. Am rechten Oberarm trägt er ein Lederarmband an dem einige Raubvogel-Federn befestigt sind. Weitere Lederarmbänder finden sich an den Handgelenken, hier mit einer Vielzahl kleiner Tierknochen. Abgerundet wird das Bild noch von einem Halsband an dem allerlei Fangzähne hängen. Dazu kommen ein schwarzer Umhang mit Kapuze sowie eine lederne Umhängetasche.

Charakter: Severils leitendes Motiv ist seine Neugierde. Sein Interesse am Finden neuer Dinge. Sei es neue Pflanzen, eine neue Tinktur, ein neues Ritual oder einfach nur das Unbekannte hinter dem nächsten Hügel. Ein Tag an dem man Abends schlauer ins Bett geht als man Morgens aufgestanden ist, ist für ihn ein guter Tag. Auch aufgrund seiner eigenen Herkunft ist er ein sehr hilfsbereiter Mensch. Leuten zu helfen, die tatsächlich seine Hilfe brauchen, sein Wissen für etwas Gutes zu nutzen, füllt ihn stehts mit einer gewissen Freude.
Entsprechende Abneigung hegt er gegen jene die anderen böswillig Schaden zufügen. Und wer meint das jemand, der sich zuerst als Heiler und dann als Magier vorstellt, vor Gewalt zurückscheuen würde, der irrt sich in ihm gewaltig. Manchmal ist es eben nötig ein Geschwür herauszuschneiden damit der Rest heilen und überleben kann. Wer glaubt das man Feinden gegenüber zurückhaltung oder ähnliches walten lassen sollte, bringt lediglich jene in Gefahr die man eigentlich Schützen wollte. Das ist zumindest seine Einstellung.
Jenseits von seiner Tätigkeit als Heiler hat er aber überraschend wenig Interesse an der Allgemeinheit. Insbesondere aufgrund seines Erscheinungsbildes musste er schon manchen Kommentar hinnehmen, und inzwischen hat er daraufhin meist einen beißenden Gegenschlag parat. Wer ihm besonders auf die Pelle rückt kann durchaus schonmal mit dem ein oder anderen harmlosen aber nicht weniger nervigen Fluch aufwachen.
Severil lebt nach einem simplen Grundsatz: Dem Gegenüber so zu begegnen wie dieser einem selbst. Er kann gegenüber dem ärmsten Bettler höflich sein, wenn dieser ihm ebenfalls so begegnet. Auf der anderen Seite bringt ihn kein Geld der Welt dazu für jemandes Wohl auch nur einen Handschlag zu tun, der nur auf ihn herabblickt.

Hintergrund: Schattenmoor, ein praktisch unbedeutendes kleines Dorf am Rande der gleichnamigen Sümpfe. Karten des valdernischen Süd-Westen verzeichneten diesen Ort selbst vor seiner Zerstörung nicht. Zerstört wurde Schattenmoor nicht etwa von Monstern oder Banditen, nein ein Feind dem keine Klinge gewachsen war verleibte sich diese kleine Ortschaft ein. Eine namenlose Krankheit, welche in der Gegend wütete, forderte die Leben eines Großteil der Bewohner. Doch zwischen all dem Tod wagte sich auch ein Funken neues Leben: Severils Geburt. Seine Eltern gehörten jedoch kurz darauf auch zu den Opfern der Krankheit. Doch völlig vom Glück verlassen war der Junge nicht. Ein wandernder Magier und Heiler, welcher besagte Krankheit untersuchte und zu heilen versuchte, war in der Gegend um Schattenmoor unterwegs und traf auf das ausgezehrte Dorf. Er nahm den Jungen bei sich auf, denn die realistische Einschätzung war die Zerstörung des Dorfs. Lediglich eine handvoll Bewohner hatten überlebt, nichts was langfristig wieder aufgebaut werden konnte. So bekam Severil seinen Namen. Schattenmoor in Erinnerung an die Heimat die er nie hatte.
Der Magier, Zarkas Weiswasser, hatte schon seit geraumer Zeit vor sich irgendwo nieder zu lassen und sich mehr der Forschung zu widmen. Immer war ihm die ein oder andere Problematik dazwischen gekommen. Nun hatte er endlich einen triftigen Grund. Mit seinem neuen Adoptivsohn richtete er sich in der Nähe einer kleineren Stadt am Rande der Schattenmoore häuslich ein. Zarkas war unter anderem bewandert in der Heilkunde und daher ein gern gesehener Gast, auch wenn seine restlichen Gebiete eher esoterischer Natur waren. Entsprechend dürfte es wenig verwunderlich sein, dass Severil eine etwas eigenartige Aufbringen hatte. Statt Muttermilch gab es eine Unart von Kräutersaft. Statt grob geschnitzte Figürchen gab es etwaige Talismane, glücklicherweise unverzaubert, als Spielzeug. Zarkas hatte zwar eine sehr eigene Art es zu zeigen, aber seine Fürsorge war echt. Severil lernte von klein auf seinem Adoptivvater bei der Arbeit zu helfen. Mehr aus Spaß an etwaigen Lichtspielchen die Nebenresultat mancher Zauber war als an Interesse am eigentlich Fach (das kam später).
Mit 5 zeigte sich in dem Jungen sein magisches Talent. Ein Wendepunkt in Severils Leben. Auch Zarkas konnte sein Glück kaum fassen. Severil hatte stets mit Neugier und Wissensdurst aufgewartet, und sogar mit einer gewissen Geduld (für ein Kind...) wenn es nötig war. Nun hatte er die Möglichkeit nicht nur Zarkas Zögling sondern sein Schüler zu werden. Die meisten jungen Zauberer waren mehr an Feuerbälle- und Blitzewerfen interessiert als an der Ritualmagie die er praktizierte. Selbst seine Schattenmagie war zog nur selten Interesse auf sich. Eine kleine Hürde gab es jedoch noch. Severil musste offiziel Mitglied der Akademie werden. Aber mit Zarkas als Fürsprecher und direktem Lehrmeister war das eigentlich eher ein formales Problem. Eine mehrwöchige Reise später erreichten sie den Schwarzen Turm.
Dort blieben sie jedoch nur für wenige Wochen, in denen Severil die zeremoniellen Eide ablegte und offiziel als Zarkas Schüler aufgenommen wurde. Da Severil bereits einen Lehrer hatte der ihn persönlich unterrichten wollte, war ein weiterer Verbleib unnötig und man kehrte nach Hause zurück.
Es vergingen 11 Jahre bis Severil das nächste mal zum Turm reiste. In der Zeit brachte Zarkas seinem Ziehsohn alles bei was er beherrschte. Severil lernte die Heilkunde, Kräuter- und Tierkunde ebenfalls. Er lernte die Ritualmagie, die ihrem Anwender nahezu jeden Effekt hervorrufen lässt wenn man nur das nötige Ritual kennt und genügend Zeit und Energie aufwendet. Und natürlich einen genügend starken Fokus parat hat. Bei all den Vorteilen in Diversität und Energie-Effizienz von Ritualen hatten sie jedoch einen klaffenden Nachteil: sie waren im direkten Kampf kaum zu gebrauchen. Vorbereitungszeit, Durchführungszeit und notwendige uneingeschränkte Konzentration machten dies unmöglich. Deshalb lernte Severil von seinem Ziehvater die Schattenmagie.
Mit 16 hatte er den Punkt erreicht, an der Zarkas die Grundausbildung für beendet betrachtete. Severil hatte gelernt was Zarkas ihm in gewohnter Umgebung beibringen konnte. Nun musste das theoretische Wissen den Kontakt mit der Welt suchen. Vorher allerdings galt es im Schwarzen Turm vom Status des Schülers zum Magier aufzusteigen. Dieses Mal trat Severil die Reise alleine an. Es war an der Zeit das er aus den Fußstapfen seines Ziehvaters trat und seinen eigenen Weg ging. Als wandernder Heiler und Zauberer machte er sich auf hinaus in die Welt. Seine Neugier trieb ihn zuerst quer durch sein Heimatreich Valdern. Später dann auch darüber hinaus....
20 Jahre des Reisens und Lernens später erreichte er den Rang des Magisters. Während die meisten sich dafür im Schwarzen Turm hinter verschlossenen Türen verschanzten und forschten, führte Severils Pfad durch die bekannten Lande. Selbst jenseits der Schimmernden See verbrachte er einige Jahre davon. Er tauschte sich mit den örtlichen Magiern aus, sammelte Wissen und Kniffe und fügte diese in seine Rituale ein. Und so wie die Rituale die Welt um ihn herum veränderten, veränderten sie auch ihn. Mit 36 sah er immer noch aus wie Mitte 20. Wo andere Erdbeben und Feuerstürme entfesselten, suchte er etwaige Gegner mit Albträumen heim. Warum einen Gegner mit einem Blitz zu Boden strecken wenn ein Tropfen der richtigen Tinktur im abendlichen Krug dafür sorgt das die Person nie wieder aufwacht?
Auch nach dem erreichen des Magister Ranges zog es Severil schnell wieder raus in die Welt. Viel zu sehr kribbelte es ihm in den Fingern nach neuem, um im Turm ständig nur in der eigenen Suppe zu kochen. Zumal er nie wirklich mit den teils hochnäsigen Sprösslingen etwaiger Adelhäuser zurecht kam...
So kam es auch das er unterwegs von der aufkeimenden Gefahr erfuhr und sich auf den Weg machte. Viel hatte er bereits gesehen. Drachen waren ihm aber noch neu...
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Sa 22 Okt 2016, 15:26

@Valyras
Sieht sehr gut aus. Keine Kritik von meiner Seite. Passt gut ins Setting und kann man so stehen lassen.

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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Fr 11 Nov 2016, 11:14








Name: Risa Naribana Ahagon


Geschlecht: Weiblich


Alter: 28


Beruf: Gescheiterte Schwarzmagierin


Rasse: Mensch


Aussehen: Risa entspricht einer eher durchschnittlichen Körpergröße, das eher recht kurz getragene Haar wuchs natürlich nicht immer in so einem hellen platinblonden Ton, es handelte sich dabei um ein Experiment in sehr jungen Jahren... man könnte es durchaus als geglückt beschreiben... obwohl sie eigentlich hätten schwarz werden sollen. Die erkennbaren Gesichtszüge sind äußerst fein und runder geformt, unterhalb des linken Mundwinkels findet sich ein sich deutlich abhebender Leberfleck. In ihrer Jugend wurde Risa gerne als eine wahre Schönheit beschrieben, dies würde auch Heute noch zutreffen, wenn da nicht stets eine breite Augenbinde aus dunklem Stoff wäre, welche den Großteil ihrer oberen Gesichtshälfte verdeckt. Sie entstammt einer wohlhabenden Familie welche sich weiterhin gut um sie kümmert, sie trägt meistens feine aber auch bequeme Kleider aus dunklen Stoffen, tauscht jene falls erforderlich aber auch durch mit Leder verstärkte Kleidung für allgemein erhöhte Bewegungsfreiheit.

Spoiler:
 

Charakter: Risa war als junges Mädchen ein sehr redseeliges Ding, mittlerweile bevorzugt sie selbst eine eher ruhigere Atmosphäre, konzentriert sich lieber auf ihre Sinne und lauscht... Sie nimmt ihre Umgebung anders wahr, dennoch geht sie keinen Gesprächen aus dem Weg und nutzt jene Gelegenheit durchaus um sich wenigstens für einige Zeit wie ein ganz normaler Mensch zu fühlen. An sich ist Risa jedoch eine herzensgute Persönlichkeit, welche sowohl ruhig und bedacht aber auch offener und humorvoll sich ausdrücken kann, sie richtet dies immer sehr nach dem ihr gegebenen Umfeld aus. Sie lebt bereits mehr als ihr halbes Leben mit der ihr auferlegten Behinderung, hatte genug Zeit daran sich zu gewöhnen und ihr bestes zu geben es ansatzweise zu kompensieren, jedoch trifft man bei ihr einen wunden Punkt wenn man sie deshalb benachteiligt oder anderweitig zu demoralisieren versucht. Es lässt sie schnell zu einer ungemütlichen Zeitgenossin werden.

Hintergrund: Die gescheiterte angehende Schwarzmagierin und Verzauberin entstammt den wohlhabenden Ahagon, einer angesehenen Großfamilie verschiedenster Einnahmegebiete. Risa ist die Letzte von drei Kindern ihrer Mutter Akaira und ihres Vaters Tian Ahagon. Da wären noch ihr Bruder Kai und ihr zweiter und ältester Bruder Aidan, beides Heute sehr erfolgreiche und zusammen arbeitende Kaufmänner.
Risa war eher eine kleine Ausnahme in der Familie, schwärmte sie bereits in jungen Jahren von magischen Künsten und entpuppte sich dabei sogar als eine Art Wunderkind... Sie hatte sich irgendwann aus einem sehr suspekten Laden ein Buch geschnappt und damit angefangen daraus zu lernen, brachte sich kleinere Zaubersprüche quasi im Alleingang selbst bei und holte sich von Priestern und Heilern Ratschläge wie man seine magische Kraft Stück für Stück steigern konnte. Neben ihrem normalen und privaten Unterricht, studierte Risa im Geheimen das was sie am meisten interessierte... auch wenn dies in jenem Fall eine sehr fragliche Form der Magie war... Sie wusste jedoch, dass es mehr als nur einen Satz heiße Ohren gab wenn ihre Eltern davon erfahren würden. Eine Magierin unter den Ahagon, wie undenkbar wäre das? Im Laufe der Jahre ergatterte Risa hauptsächlich Bücher, jener erweiterten ihr Verständnis über dunkle Formen der Magie und verschiedene Verzauberungen um ein Vielfaches. Vor allem die Veränderung des eigenen Körpers und kurzzeitige Verbesserung gewisser körperlicher Aspekte war interessant, auch wenn es zu Beginn nur eher sehr einfache Dinge waren.
Das erste mal experimentierte sie an sich selbst als sie zwölf Jahre alt war, dabei nahm sie ein Rezept aus einem ihrer alten Wälzer zur Hand... Nun, eigentlich wollte sie sich lediglich selbst tief schwarzes Haar verpassen, stattdessen hatte sie anstatt der nussbraunen Naturfarbe dann sehr helles und platinblondes Haar. Verrechnet... Nun, immerhin gefiel ihr das Ergebnis dann aber doch. Es wurde eher zu einem Problem als jene Veränderung sich als permanent herausstellte, da half kein Wasser und kein rubbeln.
Ihre Eltern machten ihr regelrecht die Hölle heiß, schließlich wussten sie ab da an auch was ihre Tochter insgeheim für "Schabernack" trieb.
Risas "Forschungen" kamen ab da mehr und mehr ins Stocken, ihr Vater behielt sie gut im Auge und unterband diese Leidenschaft welche er als sehr gefährlich betitelte. Sie musste sich andere Verstecke suchen und kam zeitlich kaum noch hinterher. Risa wurde daher wesentlich ungeduldiger und auch noch unvorsichtiger, was zu einem folgenschweren Fehlschlag führte als sie 13 Jahre alt war. Bei einem Experiment, durchgeführt im Keller des Hauses, ereignete sich ein schwerer Unfall wobei Risa nicht nur schwer verletzt sondern auch vollständig erblindete. Eine Dienerin fand sie schließlich, dabei wurde sie erst für tot gehalten und das ganze Haus war völlig außer sich... Ein Heiler erläuterte am späteren Abend schließlich wie es um sie stand. Er hatte die schweren Verletzungen und Verbrennungen am Körper, jedoch vor allem um die Augenpartie, kurieren können... jedoch machte er mit Bedauern klar, dass Risa nie wieder ihr Augenlicht zurückerlangen würde.
Akaira erlitt einen Schwächeanfall und Tian war mehr als nur außer sich, er brachte es jedoch nicht übers Herz seine Tochter zu strafen als er sie in jenem erbärmlichen Zustand das erste mal sah. Es war für ihn offensichtlich bereits schwer genug ihr möglichst schonend zu erklären, dass sie nie wieder würde sehen können. Er würde wohl nie jenes groteske Bild eines Menschen der weinte, dabei aber keine Tränen vergoss, aus seinem Kopf bekommen können.
Die nächsten Jahre verlor die Zeit für Risa an Bedeutung, sie war täglich und zu jeder Zeit auf irgendjemanden angewiesen, zumindest so lange bis sie sich verschiedenste Wege und auch Tätigkeiten vollständig eingeprägt hatte. Die ersten Monate waren jedoch die Schlimmsten, so war es eine Sache sich hilflos zu fühlen aber eine völlig andere es tatsächlich zu sein. Es dauerte seine Zeit, irgendwann hatte sich Risa aber die genaue Schrittanzahl von ihrem Bett zu allen nötigen Bereichen deutlich eingeprägt. Beispielsweise zu ihrem Kleiderschrank... sie lernte die Beschaffenheit des Stoffes zu erfühlen, prägte sich Formen und verschiedenste Merkmale ein, so war es irgendwann absolut kein Problem mehr sich selbstständig einzukleiden und auch ganz klar zu wissen was sie da trug. Es ging so weit, dass sie bald sogar wieder im Innenhof des Anwesens selbstständig spazieren gehen konnte, lernte sich so stark wie nie zuvor auf Geräusche, Gerüche und Gefühle zu konzentrieren... Es war überraschend wie intensiv viele Dinge für sie plötzlich wurden. Viele Dinge trotz ihres Zustandes erneut selbst und ohne Hilfe tun zu können gab ihr den nötigen Anstoß welchen Risa brauchte, so stellte sich ihr Körper im Laufe der Zeit einfach um... als würde er versuchen das verlorene Augenlicht zu kompensieren. Sie entwickelte einen äußerst feinen Tastsinn, jedoch am meisten entwickelte sich ihr Gehör weiter. Trittschall... Körperschall... irgendwann konnte sie die ihr bekannten Leute anhand der Art wie sie sich bewegten und dabei Geräusche verursachten erkennen. Natürlich brauchte sie bei den meisten Dingen weiterhin Hilfe, zu jener Zeit erhielt sie daher auch sehr viel Unterstützung durch ihre älteren Brüder welche sich neben dafür bezahltem Personal so oft sie konnten um ihre kleine Schwester kümmerten. Trotz ihrer persönlichen Erfolge was die enorme Verbesserung ihrer eigenen Sinne anging, so verblieb in ihren Gedanken stets der Vorwurf ihrer Familie lediglich zur Last zu fallen. Als erwachsene Frau war es mitunter am Schlimmsten... Wie oft hatte sie ihre Eltern belauscht, dass es kaum möglich war Risa an einen wohlhabenden Mann zu bringen? Sie konnte es durchaus verstehen, niemand würde eine Bürde wie sie einfach so auf sich nehmen wollen.
Mehr aus Wut und Hass auf ihre eigene Dummheit in der Vergangenheit, widmete sie sich aus ihrer Zeit heraus etwas was sie beinahe vollends begraben hatte. Sie hatte damals viel gelernt, Dinge welche jetzt in Kombination mit ihren neuen Fähigkeiten eine bemerkenswerte Harmonie erzeugten. Risa konnte sich wesentlich besser konzentrieren, alles außerhalb des Wesentlichen ausblenden und so ihre beinage in Vergessenheit geratenen magischen Energien auf bestimmte Bereiche ihres Körpers verteilen. Ihre völlig neue Wahrnehmung ließ sie kurzzeitig feinste Schwingungen in der Luft wahrnehmen, formten in ihren Gedanken Bilder und so konnte sie ihre Bewegungen danach anpassen... Über jene Technik war es ihr das erste mal wieder möglich für einige Zeit ohne fremde Hilfe und völlig auf sich gestellt das Haus zu verlassen und etwas simples einzukaufen. Ihren innigsten Wunsch wieder ein Buch lesen zu können, jenen konnte sie sich damit natürlich nicht erfüllen... dennoch versuchte sie das Beste daraus zu machen. Im Alter von 18 bat sie ihren Bruder Kai, welcher ein leidenschaftlicher Fechter war, ob er ihr beibringen konnte wie man mit einem Schwert umging. Er war auf jene Bitte hin eher verblüfft und dachte erst es wäre die eigenartige Form eines Scherzes, irgendwann ließ er sich aber darauf ein und drückte seiner Schwester ein Holzschwert in die Hand. Sie hatte ihn derartig oft danach gefragt, da wollte er ihr beweisen wie unsinnig das eigentlich war... trotzdem schien sie fest davon überzeugt. Natürlich wollte er seiner geliebten Schwester nicht weh tun, er kündigte es sogar an als er einen einfach Schwung von oben herab machte. Er wollte sie nur leicht an der Schulter treffen, höchstens... Risa hatte dabei längst ihre Sinne bis aufs Äußerste geschärft. Die feinen Vibrationen in der Luft, der Bewegungsschall welcher sich durch jene zog und so in ihrem Kopf ein Bild formte in welchem sie die Umrisse ihres Bruder sehr deutlich wahrnahm... vor allem jedoch seine Bewegungen.
Sie wich dem halbherzigen Angriff leicht aus und hob die Spitze ihres Holzschwertes nicht ganz auf die Höhe der Brust ihres Bruders. Sie behielt es immer für sich wie sie es genau anstellte, Kai gegenüber sagte sie nur, dass jedes Geräusch und jeder kleine Luftzug ihn verriet. Ab da an trafen sich Risa und Kai regelmäßig um zu üben, dabei half jenes Training nicht nur dabei besser im Kampf mit einer Klinge zu werden, vor allem aber erhöhte der Anspruch die magischen Reserven um so länger und effektiver von ihren verbesserten Sinnen Gebrauch zu machen. Es war der Schlüssel der zu großer innerer Hoffnung führte, jede Bewegung erzeugte Schwingungen, nahezu alles erzeugte einen Ton... diese Aussichten auf ein erneut sehr unabhängiges Leben ließ Risa nur noch verbissener an ihrer inneren Kraft und ihrer Konzentration arbeiten, sie suchte Ruhe und körperliche Kontrolle in Meditation, versuchte den kleinen Radius ihrer Wahrnehmung stets mehr auszudehnen und immer mehr Regionen ihres Körpers zu sensibilisieren. Es dauerte Jahre und war geistig und körperlich sehr anstrengend, die kleinen Erfolge welche Schritt für Schritt eintrafen waren Risa jedoch Lohn und Ansporn genug. Auf der einen Seite bedauerte sie es mit zunehmenden Alter, sie bedauerte es nicht vorsichtiger gewesen zu sein... sie wäre wohl eine gute Schwarzmagierin geworden. Sie sah jedoch auch ein, dass ihr lediglich die Wahl blieb zwischen ihr Leben lang hilflos zu sein oder aber sich aufzuraffen und ihre Möglichkeiten so weit auszuarbeiten wie ihr Willen sie trug. Zumindest konnte sie so einen Weg finden in Zukunft nicht unbedingt von dem Vermögen ihres Elternhauses abhängig zu sein. Irgendwann im Laufe der Jahre war mit der Waffe selbst ihr Bruder kein Gegner mehr für sie. Risa konnte seine Bewegungen erspüren, in ihrem Kopf ein Bild davon erkennen... und ihr Körper reagierte nahezu wie von selbst. Ihr Traum ist es nach wie vor irgendwann völlig unabhängig von ihren Eltern, Brüdern und Freunden zu sein, jedoch ist dies weiterhin schwieriger und holpriger Weg und auch ein unsicheres Ziel.
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