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 Steckbriefe

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Grim
The Reaper
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BeitragThema: Steckbriefe   Di 09 Feb 2016, 08:25

Name: Gunther Uhlmann

Alter: 34 Jahre

Rasse: Mensch (Imperialer)

Aussehen: Gunther ist nicht eben das, was man einen auffälligen Anblick nennen würde. Von der Größe eher ein wenig unter dem Durchschnitt, von ein wenig gedrungener, aber nicht sonderlich muskulöser Statur, ist wenig an seiner Figur, das Eindruck schinden würde. An seinen breiten, schwieligen Händen sieht man ihm den Handwerksmann an und würde kaum vermuten, dass sie auch zu feingliedrigen Arbeiten taugen.
Gunther hat einen fleischigen Nacken und darauf einen runden Kopf mit ebenso rundem Gesicht. Seine Nase ist breit und rötlich, seine Lippen voll und weit, seine kleinen, dunklen Augen liegen unter buschigen Brauen. Kinn und Oberlippe sind glatt rasiert, aber ein imposanter, kastanienbrauner Backenbart ziert seine Wangen. Das Haupthaar, etwas dunkler von der Farbe, ist glatt und etwa nackenlang geschnitten, sodass die Ohren frei liegen. In der Stirn weicht es bereits zurück und offenbart Geheimratsecken.

Hintergrund: Ursprünglich stammt Gunther aus Nuln, der berühmten Ingenieursstadt am Reik. Dort wuchs er auf, dort machte er seine Lehre zum Büchsenmacher, ehe er in einem Musketenschützenregiment diente. Gunther war nie Soldat mit Begeisterung und es wäre ihm sehr recht gewesen, wenn das Schicksal ihm eine ereignislose Militärzeit mit endlosen Wachen auf den Wällen seiner Heimatstadt beschert hätte, doch unter dem ambitionierten und militärisch versierten Imperator Karl Franz war ihm eine solche Gnade nicht vergönnt. Auf zwei Feldzügen musste Gunther sich dem Feind in Form der verdorbenen Anhänger des Chaos entgegen stellen, einmal unter dem Imperator persönlich in Stirland, ein weiteres mal mit der Entsatzstreitmacht, die Reichsmarschall Kurt Helborg nach Volganov führte in Ostland. Nach dem Grauen von Volganov entschied Gunther sich endgültig, den Dienst zu quittieren und sich wieder seiner alten Berufung zu widmen. Er zog zurück nach Reikland, in die Stadt Ubersreik, wo er sich niederließ und eine Büchsenschmiede eröffnete. Er heiratete und bekam ein Kind. Und lebte ein glückliches, ereignisloses Leben bis zu jenem Tag, als der Tod aus den Tiefen nach Ubersreik kam.

Charakter: Gunther ist ein Mann, der viel in seinem Leben erlebt hat und bei weitem der größte Teil davon war nicht angenehm. Er neigt zur Melancholie, zum stillen, dumpfen Brüten. Er kann einen Groll hegen wie ein Zwerg und wenn man ihn reizt, dann neigt er zu Wutausbrüchen. Er ist kein Anführer, niemand, der gerne die Initiative ergreift, doch er lauscht stets aufmerksam denen, die es tun und gibt kluge und fundierte Einschätzungen und Ratschläge. Freunden gegenüber kann er herzlich sein, wenngleich die wenigsten ihn wohl als einen lustigen Gesellen bezeichnen würden. Doch er trägt zweifelsohne sein Herz am rechten Fleck, ist aufopferungsbereit und redlich am Wohlergeben aller anderer interessiert.

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Ena
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Di 09 Feb 2016, 13:28


Name:
Ingrid Dorn

Alter:
28 Jahre alt

Aussehen:

Vorstellungsstütze:
 
Ingrid ist eine dunkelhaarige Frau von durchschnittlicher Größe. Ihr schmales Gesicht wird von kinnlangen, schwarzen Haaren eingerahmt, welche in ihrem Rücken zu einem langem Flechtzopf zusammenlaufen, den sie schon seit ihrer Geburt besitzt. Im Gesicht findet sich eine kleine, leicht nach oben zeigende Nase und ein Mund mit vollen Lippen mit einem besonders ausgeprägtem Cupidbogen. Ihre Augen sind von einem dunklem Braun, wie das Fell eines Bären, und buschige, dominante Augenbrauen ziehen sich darüber oft zusammen. Der Ausdruck aus ihren Seelenspiegeln lässt sich oftmals mit dem eines toten Fisches vergleichen, zumindest, wenn man andere fragt. Häufig hat sie irgendwelchen Dreck an Stirn oder Wangen, der von Blut bis hin zu Schlamm oder Staub reichen kann.
Der Körper der Frau ist nicht gerade das, was ein Männerherz in Wallung bringt. Ihre schmale Hüfte und der kaum vorhandene Busen lassen sie eher jungenhaft wirken und den kleinen Rest, den sie davon besitzt, schnürt sie in ihrer Rüstung ein. Auf dem ersten Blick geben nur ihr feines Gesicht, ihre langen Haare und ihre etwas zierlichere Form Auskunft über ihr Geschlecht.   Für gewöhnlich ist sie in einer blau gefärbten Tunika über einer braunen Lederhose und Lederstiefeln anzutreffen, auf der sich ein Lederharnisch sowie diverse Riemen und Bänder befinden, an denen ihre Ausrüstung hängt. Insbesondere eine Dolchscheide und ihr Speer, den sie auf dem Rücken mit sich herumträgt, fallen dort ins Auge, sind aber oft genug auch nicht mit von der Partie. Ein stets schmaler, sehr bescheidener Ledergeldbeutel hängt an einem Riemen an ihrer Hüfte.


Hintergrund:
Ingrid wurde als dritte Tochter eines Bauern im Umland von Ubersreik geboren und verlebte ihre Kinderheit wohlbehütet zwischen Korn und Kuh. Sie war ein Wildfang und taugte viel eher zum Einfangen von Vieh und dem Bearbeiten der Erntewerkzeuge als für das Nähen und Kochen, für das ihre Mutter sie stets zu begeistern versuchte. Als ihr Vater an einer Lungenentzündung starb und das Gut an ihrem ältesten Bruder mitsamt seiner beträchtlichen Familie überging, hatte sie die Wahl zwischen einem Leben als Bäuerin und einer schnellen Heirat mit einem Jüngling aus einem der benachbarten Höfen - und der Freiheit. Ohne große Umschweife entschied sie sich für Letzteres, packte ihre Sachen zusammen und behauptete, sie würde Abenteurerin werden. Ihre Familie schüttelte darüber den Kopf und sagte ihr, dass sie ja in ein paar Jahren zurückkommen konnte und ihnen ihre Schätze präsentieren durfte, sollte sie denn erfolgreich sein.
Sie war es nicht.
Aus Tatendrang und Gerechtigkeit wurden im Laufe ihrer Reisen schnell Hunger, Krankheit und Tagelohn. Sie rutschte als Mietling von einem Job in den nächsten, einer oft degradierender als ein anderer, und geriet oftmals an die falschen Leute. Ihr Talent zur Konfrontation half ihr, als sie sich ein paar Jahre lang einer Söldnerbande anschloss, die ihr den Umgang mit Speer und Dolch lehrten. Ein Disput über die richtige Bezahlung endete jedoch blutig und so war sie am Ende nur um Kampferfahrung und ein paar Feinde reicher. Ihr Geldbeutel blieb stets leer und sie lebte von der Hand in den Mund, wollte aber aus Sturheit nicht aufgeben. Als sie eines Tages jedoch von einem Pfeil im Oberschenkel getroffen wurde, die Wunde sich entzündete und sie fast ihr Bein verlor, entschied sie sich noch am selben Tag beim Heiler von Ubersreik, dass sie ihr Dasein als spannender Abenteurer an den Nagel hängen würde. Es war zu schwer, zu unberechenbar und niemand bedankte sich jemals wirklich. Alles war anders, als in den Geschichten. Permanent mit einem lahmen Bein gestraft, wollte sie nach Verheilung der Wunde zu ihrer Familie zurückkehren - nur um festzustellen, dass Tod und Vernichtung sich aus dem Untergrund der Stadt nach oben gebahnt hatte.

Charakter:
Ingrid ist im Laufe ihres Lebens wie ein Pendel zwischen Impulsivität und totaler Stoik liegen geblieben. Abgesehen von ihrer dezenten Gier nach Geld und einem trinkfestem Magen, hat das Dasein als Freigeist und Söldner ihr vor allem eine gewisse Skrupellosigkeit und  einen Hang zum Glücksspiel beschert, dem sie in jeder freien Stunde nachgehen möchte. Sie weiß, dass sowohl der starke Alkohol als auch das Klackern der Würfel eine Sucht für sie geworden ist, spricht jedoch nicht darüber, weil es schließlich niemanden außer sie selbst etwas angeht und sie jederzeit einfach aufhören könnte. Spricht man die richtigen Themen an, kann sie durchaus emotional und impulsiv werden, bleibt jedoch meist distanziert, einfach weil ihrer Erfahrung nach sowieso niemand sich für besondere Problemchen interessiert, die sie haben könnte. Ihre andauernden Pechsträhnen haben sie zu einer Zynikerin gemacht, welche oft mit beißendem Humor auf ironische Situationen reagiert. Zusammen damit, dass sie keine Probleme damit hat, wenn sich die Eingeweide ihres Gegners vor ihr auf den Boden ergießen, genießt sie einen zweifelhaften Ruf als emotionslose Mörderin. Da sie sich aber nie wirklich strafbar gemacht hat und ihre Umgebung nicht übermäßig stört, kümmert sich niemand großartig um sie und im Gegenzug kümmert sie sich auch nicht um die Angelegenheiten anderer. Sollte unter der Schale ein weicher Kern mit zuckersüßer Füllung schlummern, so gibt es einfach noch niemanden, der sich die Mühe gemacht hätte, die Nuss zu knacken. Ein böser Blick und ein großer Speer sind ganz nützlich, wenn man in Ruhe gelassen werden will.

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Lias
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Fr 12 Feb 2016, 13:33


Name:

Cassius Ferronatus

Alter:

ungefähr 31 Jahre

Aussehen:

Cassius ist knapp größer als der Durchschnitt. Allerdings sieht sein Körper eher abgemagert aus, was er versucht mit möglichst weiter Kleidung zu kaschieren. Die Linien in seinem Gesicht lassen ihn deutlich älter aussehen als er ist. Leute mit Erfahrung würden erkennen, dass es sich um den Effekt von ungünstigen Winden der Magie handelt. Unter seinen grauen Augen zeigen sich deutliche Ringe. Im Gegensatz dazu sieht er eigentlich recht aufgeweckt und wach in die Welt. Haare hat er anscheinend nicht. Auf seinem Schädel zeigen sich nur ein paar verschlungenen Tätowierungen, in deren Mitte das Kreuz des Imperiums prangt. Seine Haut war einmal blass, aber eine ganze Kampagne des Krieges hat auch dahingegend ihre Spuren hinterlassen. Auf beiden Wangen befindet sich eine hässliche, ungefähr runde Narbe.
Cassius' Gewandung besteht aus einer typischen Magierrobe, in den Farben seines Ordens gehalten. In diesem Falle akzentuieren goldene Fäden das gelb und Schwarz der Robe. Am Gürtel hängen dazu vier kleine Weihrauchbehälter aus Kupfer, Eisen, Gold und Silber. Der silberne ist bereits angelaufen und der goldene hat eine deutlich sichtbare Delle. Diese beiden enthalten auch keinen Weihrauch mehr. Über der Robe trägt er eine schwarze Lederrüstung, die wohl irgendwann einmal goldene Verzierungen hatte.
Sein ganzer Stolz ist allerdings die Maske, die er sich nach einer Schlacht hat anfertigen lassen. Das eiserne Monstrum zeigt ein rudimentäres menschliches Gesicht, dessen Zähne einen Pfeil zerbeißen. Die Maske ist an der Innenseite ausgepolstert und auf der Außenseite nahezu völlig glatt. Nur die feinen Linien, die dem Gesicht darauf Kontur geben, sind vergoldet.
Ein Langschwert und ein Rabenschnabel vervollständigen seine Ausrüstung.

Hintergrund:

Cassius, der damals noch Philipp Forsten hieß, wuchs in einem unbedeutenden Dorf nahe der Grenze zu Middenland auf. Das Dorf existierte im Grunde nur danke einer Silbermine. Abgesehen von ein paar Bauern arbeiteten fast alle Menschen in der Mine. Philipp erreichte einen gewissen Bekanntheitsgrad, weil er sehr gut darin war neue Adern zu finden. Viele Kinder wurden in der Mine eingesetzt, einfach weil sie mit ihren kleinen Körpern durch eine ganze Menge Spalten kamen, die den Erwachsenen verwehrt blieben. Eine ganze Menge von ihnen starben. Aber Philipp überlebte seine Kindheit nicht nur, sondern er ging gerade zu darin auf. Das silbrige Metall faszinierte ihn und öfter fand man ihn vor einer Wand sitzend und darüber streichend, das sanfte Glitzern unbearbeiteten Metalls unter seiner Hand.
Ein vorbeiziehender Trupp aus Ubersreik, auf der Suche nach potenziellen magisch Begabten, stufte ihn richtig als erwacht ein. Beim Goldenen Orden erwies er sich als eifriger Schüler, auch wenn er manchmal zu Tagträumereien neigte. Die harte Ausbildung, das Kampftraining und das lange Büffeln in der Bibliothek schienen den jungen Mann nicht zu kümmern. Alles war besser als die Mine.
Bei einer Schlacht gegen die Truppen des Chaos wurde seine Einheit von Bogenschützen nahezu ausgelöscht. Cassius selbst wurde von drei Pfeilen getroffen, wenn auch nicht sofort tödlich. Sein Überleben verdankt er nur dem raschen Eingreifen einiger Medicae, die ihm nicht nur den Pfeil aus dem Gesicht sondern auch aus Schulter und Oberschenkel zogen. Den Tod seiner Männer hat er allerdings nie so ganz verkraftet.

Charakter:

Zwar nicht unbedingt ein geborener Anführer tut Cassius doch alles um jenen, die unter seinem Schutz stehen, das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten. Er redet gerne mit Leuten über ihre Probleme, hört zu und versucht dann einen geeigneten Ratschlag zu geben. Allerdings wird er niemals selbst irgendetwas zur Hilfe tun, solange man ihn nicht darum bittet oder der Betreffende offensichtlich Schaden davontragen würde. Jedes Hindernis ist eine Möglichkeit daran zu wachsen ist sein Kredo.
Das beißt sich ein wenig mit seiner üblichen Anpack-Mentalität. Denn Cassius macht vor allem gerne Sachen selbst. Sei es nun das Versorgen von Wunden, kochen oder die Pflege seiner Waffen. Überhaupt gibt er sehr ungerne Dinge aus der Hand für die er sich zuständig fühlt, wobei es ziemlich egal ist worum es sich handelt oder wie angesehen die Arbeit ist.
Das und seine umgängliche Art haben ihn bei den Soldaten recht beliebt gemacht. Dazu kam noch, dass er seine Magie vor allem darauf konzentrierte die Soldaten zu schützen und ihnen das Kämpfen zu erleichtern.

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Grim
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BeitragThema: Re: Steckbriefe   Sa 13 Feb 2016, 20:59

Name: Skardi Eisenhand

Alter: 43 Jahre

Rasse: Zwerg

Aussehen: Skardi ist ein Slayer – ein Zwerg, der den Tod sucht – und zeigt als solcher das fast schon uniforme Bild jener, die den Eid am Schrein des Grimnir abgelegt haben. Seine Kleidung besteht aus nichts weiter als einem paar lederner Armschienen, einer unter den Knien geschnürten Hose und einem breiten Gürtel, an dem seine wenigen Besitztümer baumeln, sodass man einen guten Blick auf seinen kräftigen – und nicht zuletzt überaus haarigen – Brustkorb bekommt. Was seine Statur betrifft, so ist er typisch zwergisch stämmig gebaut, etwa 1,40 Meter groß, mit breitem Kreuz und muskulösen Gliedmaßen, die von einem Leben voll harter körperlicher Arbeit zeugen. Seine Haut ist von der Sonne zu einem ungesund rötlichen Braun gebrannt und am oberen Rücken sowie den beiden Oberarmen mit Tätowierungen geschmückt, die kantige Muster zeigen, wie sie bei Zwergen in Mode sind. Etliche Narben weisen auf verheilte Verletzungen hin.
Auf einem kurzen, feisten Hals sitzt ein runder Kopf mit ebensolchem Gesicht. Die Nase ist breit und fleischig, die Wangenknochen sitzen tief, das Kinn ist kantig. Die Augen, die in diesem harten und wenig attraktiven Gesicht sitzen, stellen den wohl einzig angenehmen Anblick dar: eisblau und freundlich blicken sie in die Welt.
Skardi ist noch recht jung für einen Zwerg und so reicht sein Bart, den er sich zu einem einzigen, kurzen Zopf geflochten hat, gerade einmal bis zum Ansatz des Brustbeins hinab. Wie es für Slayer üblich ist hat er ihn sich leuchtend orange gefärbt, ebenso wie seine Haare, an deren Ansatz bereits wieder das Skardis angeborenes helles Braun durchblickt. Das Haupthaar hat er sich bis auf einen Streifen entlang des Scheitels abrasiert und diesen mit Schweinefett zu einem Kamm von etwa einer Handbreit Höhe aufgestellt.
Erwähnung verdient außerdem Skardis linker Arm. Nachdem ein Troll ihm Hand und Unterarm knapp unterhalb des Ellbogens abgebissen hat, hat er sich stattdessen einen etwa zwei Spannen langen eisernen Dorn auf dem Stumpf anbringen lassen.

Hintergrund: Skardis Geschichte – man kann es nicht anders sagen – ist eine tragische und wie so viele tragische Geschichten beginnt sie mit einer Frau. Ihr Name war Helga und sie war die Tochter eines angesehenen Schmiedeklans aus Zhufbar. Skardi, ebenso ein Sohn Zhufbars, wenngleich ein Bergmann, verliebte sich bis über beide Ohren in sie und Helga erwiderte seine Gefühle. Skardi war entschlossen, bei ihrem Vater um ihre Hand anzuhalten, da trat unvermittelt ein Zwerg namens Grimgar in ihrer beider Leben. Ungeachtet Skardis Liebe begann er Helga den Hof zu machen und es dauerte nicht lange, bis sie sich dem besser aussehenden und aus besserer Familie stammenden Grimgar zuwandte. Für Skardi brach eine Welt zusammen. Doch er war nie der Typ, der sich verkroch um im Selbstmitleid zu ertrinken. Wutentbrannt suchte er Grimgar auf um diesen für sein unerhörtes Verhalten zur Rede zu stellen, doch dieser verlachte ihn nur und überschüttete ihn mit Hohn. Und dann kam eines zum anderen. Auf Worte folgten Fäuste und dann plötzlich hatte Grimgar Skardis Dolch in der Kehle.
Skardi bereute die Tat schon wenige Augenblicke danach. Nicht, dass es ihn um das Leben des Widersachers reute, doch was er getan hatte – das erkannte er von selbst – war nicht rechtens gewesen. Seine Tat hatte Schande über ihn und seinen Klan gebracht. Und es bedurfte keines Richters um Skardi zu zeigen, welche Strafe er dafür auf sich zu nehmen hatte. Die Gesellschaft der Zwerge sieht nur einen Weg vor, um Schande von sich zu waschen: den Slayereid.
Skardi schrieb einen Brief an seine Familie und einen weiteren an Helga, in denen er seine Tat erklärte, sein Vorhaben offenlegte und sich von ihnen verabschiedete. Dann begab er sich mit nichts weiter als seiner Axt und einer Hand voll Münzen auf den Weg nach Karak Kadrin, wo er am Schrein des Grimnir den Eid ablegte, einen ehrenhaften Tod gegen einen würdigen Feind zu finden. Für eine Weile zog er durch den Rand des Weltrandgebirges, kämpfte gegen Grünhäute, Skaven und Trolle, doch der Tod, der ihm suchte, blieb ihm versagt. Dann vernahm er die Gerüchte über einen Riesen, der ein Dorf namens Teufelau im Zentrum des Imperiums heimsuchte. Ein Riese, das war ein würdiger Gegner und ein beinahe sicherer Tod. Skardi begab sich auf die Reise, doch als er in Teufelau ankam musste er feststellen, dass der Riese eine Woche zuvor von einem Regiment Nulner Musketenschützen erlegt worden war. Frustriert begab Skardi sich auf den Rückweg ins Weltrandgebirge. In der Stadt Ubersreik legte er nur zufällig Rast ein um Vorräte einzukaufen.

Charakter: Die tragische Wendung in Skardis Leben hat seinen einstmals fröhlichen und gutmütigen Charakter massiv verändert. Skardi ist vor allem anderen hart geworden. Er fürchtet den Tod nicht mehr, im Gegenteil: er sehnt ihn herbei und ist zunehmend darüber zerknirscht, dass dieser ausbleibt. Seine Grundstimmung schwankt zwischen Melancholie und Wutausbrüchen. Er ist schroff, kurz angebunden und wenngleich nicht unhöflich zu anderen, so doch zumindest nicht sonderlich gesellig. Wirklich glücklich fühlt er sich nur im Kampf, wenn er sich todesverachtend in die Feinde des Zwergenvolkes werfen kann und das Blut um ihn herum spritzt.


So, hier der zweite Steckbrief von mir. Wenn von euch jemand ebenfalls mehrere Charaktere schreiben möchte, so ist er selbstverständlich herzlich dazu eingeladen. Eure Steckbriefe sind soweit in Ordnung. Es sind vielleicht ein paar kleinere Ungenauigkeiten drin, aber nichts, was man korrigieren müsste, insofern dürft ihr sie als abgesegnet betrachten.

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