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 [FdZ] - Das Setting

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Warmonger

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BeitragThema: [FdZ] - Das Setting   Mi 21 Aug 2013, 00:27

Ebendas. Vorschläge für Rassen und Planeten bitte an diese Addresse. Es fehlen noch zwei Rassen aufseiten der Republik und drei oder vier für den Sternenbund.

Nett wären dabei eine Beschreibung des Aussehens, der Kultur, der Sozialstruktur und der Technologie. Ein kurzer Abriss der Geschichte wird ebenfalls begrüßt.
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Warmonger

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BeitragThema: Re: [FdZ] - Das Setting   Mi 21 Aug 2013, 21:26

Die Gaaram werden von den Menschen oft in anthropozentrischer Manier “Katzenmenschen” genannt, obwohl die Bezeichnung selbst äußerlich nur oberflächlich zutrifft. Sie sind zwar bipedal und haben zwei Arme, aber die Unterschiede zu einem Menschen (und zu einer Katze) sind bei einem genaueren Blick doch offensichtlich.
Ein Gaaram misst meist etwa 1,7 Meter, männlich wie weiblich, und ist von mächtiger Gestalt. Eine feste, ledrige schwarze Haut überzieht einen kräftigen Körper. Die Haut ist unsichtbar unter dichtem Fell verborgen, das hauptsächlich braun-orange mit einigen wenigen grünen Einschlägen gefärbt ist und einen Gaaram in den dichten Wäldern Tchisas beinahe unsichtbar macht.Der Torso wird anders als bei Menschen nicht durch Rippenbögen, sondern durch eine Art flexiblen Käfig vom Gaara-Äquivalent der Hüfte ausgehend stabilisiert. Oben wird dieser Käfig durch einen Knorpelkranz zusammengehalten. Ein relativ kleiner Schädel sitzt vorne auf dem Kranz, durch ein sehr bewegliches Gelenk gehalten. Zwischen Schädel und Rücken steht ein muskulöser Wulst, der Gaaram einen buckligen Eindruck verleiht.
Der Schädel ist tatsächlich nicht aus einem Stück, sondern wie der eines Menschenkleinkindes aus mehreren Knochenplatten, die nur durch Knorpelbänder verbunden sind. Zwei kleine Augen mit silberner Iris und flexibler Akkomodationsmuskulatur sitzen auf mittlerer Höhe vorne am Schädel, nur knapp über dem mächtigen Raubtiermund. In dem steht (wohl kaum überraschend) das Äquivalent von Zähnen, große und spitze, dreieckige, gezackte Knochenstachel, die eher zum Zerreißen und sogar Zerschneiden von Fleisch als zum Festhalten dienen.Vier Ohren sitzen auf dem Schädel, zwei schräg oben, mit nach vorne gerichtetem Schalltrichter, und zwei seitlich, deren Muschel nach hinten gerichtet ist.
Ebenfalls vom Rippenkäfig ausgehend protrudieren zwei starke Arme, die anstatt eines Ellenbogens eine weitaus kompliziertere Konstruktion besitzen, dafür aber keine Handgelenke. Stattdessen münden die Armknochen direkt in kräftigen, sechsfingrigen Händen mit Knochenkrallen dort, wo bei einem Menschen die Fingerkuppen sitzen. Die Innenseiten der Hände sind von einem dichten Lamellenwerk bedeckt, die die Reibung zwischen Hand und gegriffenem Objekt stark erhöhen.
In gleicher Weise sind die Beine aufgebaut; anders als Katzen haben Gaaram keine Sprunggelenke, sondern ein flexibles Kniegelenk und keine Knöchel. Ihre Füße sind immer noch sehr krallenhaft und mehr als geeignet sich damit an einem Baum festzuklammern oder einen Gegner festzuhalten (und mit den KRallen wesentlich zu verletzen).

Gaaram leben heutzutage meistens in sozial fest verbundenen Großfamilien zusammen, die in beeindruckend großen Baumhäusern leben. Zwischen diesen Großfamilien sind die Bande lockerer; von einem Sozialstaat kann keine Rede sein, aber gegenseitiger Respekt und Fairness sind integraler Teil der Kultur.
Besagte Baumhäuser müssen nicht unbedingt in den Ästen eines Baumes sein: genauso gut können sie sich im Baum selbst befinden, oder zwischen seinen Wurzeln. Auf diese Weise war es den Gaaram möglich, in einem Wald zu leben, ohne ihn zu zerstören – er blieb weiterhin ihre Lebensgrundlage, ihr Schutzdach und ihr natürliches Habitat. Nun, da die Gaaram mitten in der Moderne stecken, hat das zu einigen bizarr anmutenden Szenen geführt: Verglaste Aufzüge, die Bäume hinauffahren, Neonwerbung, die sich um Äste und Stämme windet, Motorräder und vierbeinige Vehikel, die zwischen den Wurzeln herumdüsen und -staksen.

Tchisa selbst ist zum Großteil von weitläufigen Wäldern bedeckt, deren Bäume eher Laubbäumen als Nadelbäumen ähneln, aber zum Großteil kuppelartige Kronen haben, mit gefiederten Blättern und tief zerfurchten Stämmen. Davon abgesehen messen die meisten der Bäume mehr als einhundert Meter Höhe, was den Bodenbewuchs entsprechend kräftig werden lässt.
Wo kein Wald ist ragen schroffe Berge auf; Tchisas Geologie sorgte dafür, dass die Steilwände tatsächlich steil sind, und es kaum einen Berg gibt, den man ohne Hilfsmittel erklimmen kann. Oben auf den Bergen hat sich eine eigene, andersartige Ökologie gebildet, weitgehend von den Ebenen und Tälern abgeschnitten, aber größtenteils irrelevant für die Belange der Gaaram oder auch der Invasoren.


Zuletzt von Warmonger am So 08 Sep 2013, 19:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: [FdZ] - Das Setting   Fr 30 Aug 2013, 18:49

Ich stelle meine Rasse von Ranger Squad aus dem alten Forum einfach mal zur Verfügung. Etwas Neues zu schreiben habe ich wie mehrfach erwähnt nicht vor, aber vielleicht können wir mit diesem Konzept ja etwas anfangen. Allerdings habe ich keine Ahnung, wie gut es sich in das Setting fügt und wenn ja zu welcher Fraktion das Volk passen würde. Wenn ihr es nicht haben wollt und ablehnt bin ich euch deshalb sicher nicht böse.

Grim schrieb:
Wlay:

Die Wlay sind ein Volk von aufrecht gehenden Humanoiden, die eine Größe von 95 bis 120 cm erreichen. Ihre Statur ist wohl als schlacksig zu bezeichnen, obwohl sich ihr Leib zum Unterkörper hin verdickt und sie auch über recht kräftige, wenn auch kurze Beine verfügen. Die Arme der Wlay sind lang und schmal und enden in Händen, die mit jeweils sechs äußerst feingliedrigen und beweglichen Fingern versehen sind, welche im Gegensatz zu menschlichen Fingern über ein zusätzliches Fingerglied verfügen, sodass die Wlay mit ihren Fingern ebenso zu Verrenkungen wie auch zu mikrometerpräzisen Bewegungen fähig sind, die für einen Menschen rein physisch unmöglich sind.
Am auffälligsten an ihrem Äußeren ist wohl jedoch ihr gewaltiger Kopf, der in etwa ein Viertel der Gesamtgröße ausmacht, wobei das Gesicht im Vergleich zum Gesamtkörper ähnliche Proportionen auweist wie das eines Menschen. Die Stirn und der Hinterkopf jedoch sind extrem gestreckt, wobei sie allgemein eher in die Höhe als nach hinten ragen (die Kopfform variiert von Wlay zu Wlay recht stark). Die Augen der Wlay sind ausnahmslos von hellen Blautönen, die von cyan über himmelblau bis ins blauviolette reichen. Wlay-Augen fluoreszieren auch in eben jenem Ton. Pupillen sind nicht zu erkennen.
Die Haut der Wlay hält sich für gewöhnlich in Violetttönen, wobei deren Intensität sowohl von der regionalen Herkunft als auch von der Zeit, die ein Wlay im Sonnenlicht verbringt abhängt (also ähnlich wie auch bei Menschen).

Die Wlay sind von Natur aus neugierig und Neuem gegenüber grundsätzlich aufgeschlossen, wenngleich sie auch eine wissenschaftliche Skepsis allem gegenüber an den Tag legen. In der Regel sind sie friedfertig, doch sehr auf ihre Autonomie bedacht. Fremden gegenüber verhalten Wlay sich zumeist geheimniskrämerisch und sind wenig gewillt, ihr Wissen und ihre Erkenntnis zu teilen, selbst im eigenen Volk herrscht diesbezüglich oft eine gewisse Zurückhaltung.
Die Wlay neigen nicht zu sonderlicher Emotionalität, sondern sind vielmehr äußerst pragmatisch und rational veranlagt und obwohl sie für ihr Befinden untereinander sehr sensibel sind, ist es Fremden doch schwer, ihre ausdruckslose Gefühlsfassade zu durchbrechen. Herzlichkeit drücken die Wlay eher durch Loyalität und praktische Unterstützung denn durch große Gesten aus, Zorn äußert sich in Abschottung und eiskalter Kalkulation. Ein Wlay wird nie unüberlegt oder von seinen Gefühlen getrieben handeln.

Das vermutlich jedoch wichtigste Merkmal der Wlay ist ihre außergewöhnliche Hingabe für die Naturwissenschaft, respektive die Biowissenschaften. Als einziges bekanntes Volk des Universums können die Wlay von sich behaupten, das Geheimnis des Lebens - den Aufbau und die Funktionsweise der DNA - vollständig entschlüsselt zu haben und in der Lage zu sein, dieses Wissen anzuwenden. Gleichwohl wäre es wohl das letzte, was sie tun würden, dieses Wissen an fremde Völker weiter zu geben.
Die Entschlüsselung der DNA hat ganz allgegenwärtige Folgen für das Leben der Wlay: tatsächlich ist quasi ihr gesamtes Wirtschafts- und Technologiesystem darauf aufgebaut. Wlay errichten und konstruieren nichts: sie lassen es wachsen. Ihr wissen um die Funktionsweise der DNA erlaubt ihnen, das Genom von Pflanzen so zu verändern, dass diese zu praktisch jedem erdenklichen Etwas heranwachsen, dass die Wlay benötigen. Häuser bestehen aus Pflanzen, die nach einem individuell maßgeschneiderten DNA-Muster gewachsen sind, Maschinen sind speziell genveränderte Bioorganismen, die anstatt mit elektrischer Energie unter ATP-Verbrauch arbeiten, ja, sogar die Raumschiffe der Wlay sind rein biologisch.
Diese extrem enge Spezialisierung macht die Biotechnologie der Wlay der Technik der anderen Völker jedoch keineswegs unterlegen. Über speziell designte Enzyme ist es den Wlay möglich Materialen mit quasi jeder gewünschten Eigenschaft von Pflanzen synthetisieren zu lassen, so diese nur mit den nötigen Nährstoffen versorgt werden. Auch Massenproduktionen, wie sie in den riesigen Fabrikkomplexen anderer Zivilisationen betrieben werden, sind den Wlay möglich, denn durch geschickte Manipulation des Zellzyklus und somit des Pflanzenwachstums ist es ihnen gelungen, den Prozess des Wachsens von Biomasse um ein Vielfaches zu beschleunigen.
Wo andere Völker auf Computer setzen arbeiten die Wlay über komplizierte Nervensysteme, die mittels Nervenreizung die selben Leistungen vollbringen, sodass etwa die Piloten von Wlay-Raumkreuzer über adäquate Gerätschaften verfügen wie ein menschlicher Kreuzerkommandant - nur, dass er eben Nervenenden reizt anstatt Eingaben in einen Computer zu tätigen.

Bei all den Möglichkeiten die diese Technologie den Wlay ermöglicht halten sie sich jedoch an einen strengen ethnischen Kodex bei ihrer Arbeit: kein denkendes Wesen, dass diesen Wunsch nicht ausdrücklich äußert, wird gentechnisch verändert und selbst jene, die dies wünschen, bekommen lediglich minimale Anpassungen, die nichts an ihrem Wesen oder ihrer Persönlichkeit ändern. So sind die Wlay zwar bereit, einem an einem Gendefekt Erkrankten das entsprechende Reparaturgewebe zu züchten und einzusetzen, jedoch nicht, ihm Gewebestrukturen zu verpassen, die lediglich zur Steigerung dessen Fähigkeiten dienen.
Selbst die exzentrischsten und verwegensten Wlay-Biologen und -Biochemiker halten sich an diesen Kodex und da dieser ebenfalls das strikte Verbot, dass Wissen unter welchen Umständen auch immer weiter zu geben, beeinhaltet ist ein Missbrauch des selbigen nahezu ausgeschlossen.

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I'll say what i want,
and noone can take it away!
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BeitragThema: Re: [FdZ] - Das Setting   So 08 Sep 2013, 15:49

Der zentrale Planet der Republiken ist und bleibt die Erde. Technologisch eine der am weitesten fortgeschrittenen Welten war es die Erde, die die Gründung der Demokratischen Republiken überhaupt erst möglich machte.
Nachdem sich graduell und über einen Zeitraum von zwei Jahrhunderten die Staaten der Erde zu einem einzigen, föderalistischen Staat zusammengeschlossen hatten ging die technologische Entwicklung wesentlich schneller voran. Hovercars, Planetenkolonisation und die ersten Anfänge der interstellaren Reise purzelten übereinander und rissen die Erde in eine neue, aufregende Zeit.
Es war auch die Erde, die den Kontakt zu den anderen Welten der späteren Republiken herstellte. Rasch entdeckten die Astronomen der Erde andere Planeten, die aussahen, als ob sie den Menschen ähnliches Leben hervorbringen konnten, und mit ein wenig Verzögerung schickte die Erde Expeditionen los, um den Kontakt herzustellen, und nach anfänglichen Schwierigkeiten zeigten sich die Planeten, die allesamt von den Möglichkeiten der Menschen profitieren konnten, von der Idee eines Bündnisses begeistert.
Bis der Sternenbund aufs Tapet trat; bisher hatten sich alle Bündnispartner mehr oder weniger der zentralen Ideologie der Demokratischen Republiken anschließen können, aber beim Sternenbund traf man nicht nur auf wesentliche Differenzen, sondern auf eine geeinte Front, die nichts mit den Vorhaben der Republiken anfangen konnte.
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BeitragThema: Re: [FdZ] - Das Setting   So 08 Sep 2013, 15:56

Die Ganeh:

Die Ganeh, ihrerseits auch "der Nexus" genannt sind eine uralte Rasse von friedlichen Maschinenwesen. Im Grunde ist der Nexus lediglich reine Software, eine Schwarmintelligenz welche einst dazu diente geschichtliche Ereignisse zu speichern und für die Zukunft zu verwahren. Von welcher Alienrasse der Nexus erschaffen wurde ist unbekannt, jene Information wird von den Ganeh als streng vertraulich behandelt... fest steht nur, dass deren Erschaffer irgendwann ohne jede Spur verschwanden und ihre Schöpfung alleine zurück ließen. Die Ganeh jedoch, immer noch gebunden an den Nexus, wechselten zu Protokollen welche für genau jenen Fall konzipiert waren und wurden zu selbstständigen Personenplattformen. Jene Plattformen zeichnen sich durch etwa zwei Meter große humanoid wirkende und breit gebaute Maschinen aus, dabei haben ihre Gesichter welche rein zur Verschönerung des Konstruktes dienen die unterschiedlichsten Formen. Die Ganeh wechseln sie oft zu Abbildern jener Rasse welcher sie gerade begegnen zur Förderung persönlicher Muster.
Durch die Inbetriebnahme der Technologie ihrer Schöpfer wurden die Ganeh zu einer Raumfahrenden Spezies von Maschinen, welche schon bald mit den unterschiedlichsten fremden Lebensformen Kontakt aufnahmen.
Im Laufe der Zeit wurden die friedlichen Ganeh ein wichtiger Handelspartner vieler raumfahrender Spezies, vorallem für Ressourcen unterschiedlichster Art welche in dem Heimatsystem der Ganeh besonders reichhaltig waren. Vorallem Waffen und Artillerie aus Fertigung der Ganeh waren sehr gefragt, schließlich bedienten sich jene hochmoderner Gauss- und Plasmatechnik.
Die gesamte Technologie der Ganeh zb. im Bereich der Schiffe und Waffen ist schmucklos und orientiert sich rein an dem praktischen Nutzen. Man trifft bei ihnen eher eckige Formen an welche ein massives und wuchtiges Aussehen vermitteln, dies spricht aber auch für die Qualität. Die Ganeh exportieren Waffen vorallem im Bereich der Gauss- und Plasmatechnik.
Trotz ihrer forschrittlichen Technologie blieben die Ganeh stets neutral und stellen mittlerweile einen wichtigen Zweig für die Wirtschaft dar, dabei erhalten sie durch den Handel nicht nur für sie selbst wichtige Ressourcen sondern können auch weiterhin Daten sammeln und jene im Nexus speichern.
Was die Ganeh aber nun genau bewegt kannt niemand wirklich sagen, vermutlich warten sie auf die Rückkehr ihrer Schöpfer... Gespräche mit ihnen über jenes Tehma verlaufen meist nur einseitig.
Die Neutralität kam in den letzten Jahren immer mehr ins Wanken als die meisten Güter nur noch mit der Republik ausgetauscht wurden. Der Nexus weiß darum, dass der Sternenbund die Ganeh auf Seiten der Republik sieht, schließlich gelangen nahezu alle produzierten Waffensysteme zu ihnen, daher wären die Ganeh im Notfall bereit der Republik beizustehen. Es wäre alles eine Frage der Ressourcen...


Von Nanoteh.
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BeitragThema: Re: [FdZ] - Das Setting   So 08 Sep 2013, 20:17

Zugehörigkeit | Republik
Die Fehloni sind eine antike Rasse, deren Herrschaft sich zwar stets nur auf ein einziges Planetensystem beschränkte, in diesem aber ungebrochen bestand hatte. Grundlegend gelten sie als die friedfertigste aller bekannten Rassen, der heraufbeschworene Krieg jedoch, zeigte ein anderes Bild der einst so geschätzten Wesen. Auf Seiten der Republik kämpfen sie mit roher Gewalt gegen die scheinbar unendliche Gier des Sternenbundes.
Anatomisch gelten die Fehloni als Zweibeiner. Der Dschungelwelt Andun entstammend ist der menschenähnliche Körper eines ausgewachsenen Fehloni beinahe vollkommen mit Laub bedeckt. Darunter verbirgt sich lediglich eine ledrige, wenn auch nicht vollkommen rindenartige Haut die einen erheblichen Schutz gegen Fremdeinwirkungen darstellt. Fehloni sind etwas kleiner als ein Mensch, wobei sich die Größe von bis zu 1,55m bei Männern und Frauen nicht unterscheidet. Dank des schmalen Körperbau und den biegsamen Gliedmaßen haben sich die Fehloni perfekt an das raue Leben im Urwald angepasst. In Vielfältigkeit ist das Spektrum an Fehloni kaum zu überbieten. Ihre Laubpracht erstrahlt in einzigartigen Farben, angefangen bei dem herkömmlichen grün bis ihn zu einem prächtigen Herbstrot, wobei das Laubkleid eines Fehloni erst im Verlauf seines Lebens seine endgültig Farbe einnimmt und in Kultur und Stellung des Dschungelvolkes eine besondere Bedeutung einnimmt. Frisch geborene Fehloni, die aus mit Hilfe eines dem weiblichen Laubkleid entstammenden Sporenstoffes in den Brutstätten zu Füßen der großen Heimatbäume herangezogen werden, tragen ein hellgrünes Kleid, wobei dieses noch nicht so ausgeprägt ist, wie das eines ausgewachsenen Fehloni.

Aus technologischer Sicht könnte man annehmen ohne fortgeschrittene Entwicklung von Industrie und Wirtschaft seien die Fehloni den industrialisierten Rassen deutlich unterlegen, allerdings beziehen sie ihre Kräfte aus einer für Menschen ungreifbaren Energie. Ihre Schiffe zeigen eine Form von biologischem Eigenleben und sind meist nur bis in die mittelschweren Kreuzerklassen zu finden. Dabei bestehen sie zumeist aus einem bräunlichen Hauptkörper, dessen faserige Oberfläche von grünen oder purpurroten Auswüchsen getragen wird und zudem einen erstaunlich robusten Schutz gegen die Bedrohungen des Alls darstellt. Es bestehen über den Körper verteilte Poren unterschiedlicher Größe, wovon die größte an der Unterseite still liegt und zum Einstieg dient, die einem festen Bewegungsrythmus folgend unsichtbare Gase ausstoßen und das Schiff tragen. Dabei lassen sich diese über den zentralen, feingliederigen Knotenpunkt der farbigen Auswüchse im inneren des Hohlkörpers justieren um Geschwindigkeit und Richtung zu beeinflussen. An der Spitze der vergleichsweise kleinen Schiffe findet sich des Weiteren das andere Ende der Auswuchskette, im Vergleich zu den dünnen Fäden im Inneren bilden hier jedoch breite und wuchtige Stränge eine Spitze, durch welche die antreibende Energie kanalisiert und in Form eines kräftigen Energiepuls ausgespien werden kann. Die besondere Stärke der Fehloni-Flotte liegt dabei in ihrer Wendigkeit sowie dem konzentrierten Sperrfeuer, denn aufgrund der wirkenden Kräfte intensiviert sich der Schadensoutput der Energiestrahlen bei zunehmender Dauer des Beschuss. Die Schiffe können aufgrund ihrer natürlichen Beschaffenheit von Systemen geortet werden, die darauf ausgelegt sind biologische Lebensformen zu erkennen.
Sämtliche technologischen Systeme verlassen sich dabei auf jene Energie die in den Wurzeln der Heimatbäume gesammelt und mithilfe von speziellen Zellen gespeichert und über langen Zeitraum gelagert und genutzt werden kann. Die Zellen sind beinahe unendlich nutzbar, die verbrauchte Energie kann über spezielle Filterporen wiedergewonnen und erneut der Zelle zugeführt werden.
Im Nahkampf verlassen sich die Fehloni auf ihr unscheinbares auftreten und das blitzschnelle meucheln von unvorsichtigen Feinden mit Hilfe von ringgleichen Knöchelaufsätzen, mit deren Hilfe feste Energieklingen erschaffen werden können. Zur Verteidigung auf ferne Distanz dienen lediglich einige modifizierte Aufsätze, mit deren Hilfe die Energieklingen auch nach lösen von der spendenden Zelle kurzzeitig bestehen bleiben und lange Distanzen überbrücke können, wobei bereits bei etwa zwanzig Metern das Maximum ausgereizt ist und die Klingen dematerialisieren.
Die schwere Artillerie der Fehloni besteht vor allem aus den sogenannten Feh’nar, stämmigen Baumwesen, deren Körperbau mehr einem tatsächlichen Baum als jenem der Fehloni gleicht und sich in einer Körpergröße von bis zu 3,00 Meter deutlich macht. Die Feh’nar stellen dabei eine Züchtung der Fehloni dar und werden im Nahkampf, sowie zur Überbrückung weiter Distanzen durch das Schleudern von explosivem Material oder den Transport von Fehloni in ihrer laubbewachsenen Krone verwendet. Sie verfügen über einem durchaus ausgeprägten Intelligenzgrad und sind der Sprache mächtig, wenn auch ihre Gedanken stets dem Dienst zu Gunsten der Fehloni gelten.

Die Kultur der Fehloni ist geprägt von der Farbe des Laubkleides. Im Glauben der Waldwesen hat jeder Fehloni in seinem Leben eine Aufgabe zu erfüllen, wobei er diese im Verlauf seines Lebens erkennt und sein Laub eine entsprechende Farbe annimmt. Gelbtöne gelten dabei den Gelehrten, dunkle Grüntöne den Handwerkern und Blautöne dem musischen Anteil der Fehloni. Das Laubkleid der Krieger ist von einer roten Färbung erfüllt. Die Fehloni kennen keine Kasten und jeder, der seine Aufgabe erkannt hat trägt ihrer Ansicht nach gleichermaßen zum Wohlergehen der Fehloni bei. Ausnahmen in diesem System machen jene Fehloni, die auch nach dem sie ihre Kindheit hinter sich gelassen haben, ihre Aufgabe nicht finden und weiterhin ein hellgrünes Kleid tragen. Das gemeine Volk bezeichnet diese Fehloni, die ihre Aufgabe erst spät finden, Traumwandler.

Von Lumin.
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BeitragThema: Re: [FdZ] - Das Setting   Mo 09 Sep 2013, 22:24

Ränge des Militärs der demokratischen Republiken:

Luftwaffe und Raumwaffe:

General (Oberkommando)

Major (Stellvertretendes Oberkommando, Flottenkommando)

Hauptmann (Kommando über eine Einsatzgruppe - vier bis acht Staffeln, Schlachtschiff- und Trägerkommando)

Leutnant (Kommando über eine Staffel - zwölf Flieger, drei bis vier Rotten, Kreuzerkommando)

Sergeant (Kommando über eine Rotte - zwei bis vier Flieger)

Korporal (Unterster Fliegerrang, Teil einer Rotte)


Heer:

General (Oberkommando)

Major (Stellvertretendes Oberkommando, Heeresgruppenkommando (5000 - 10000 Mann))

Hauptmann (Bataillonskommando (500-1500 Mann / Panzergruppe (50-200 Fahrzeuge))


Feldwebel (Zugkommando (50-200 Mann / Panzerschwadron (5-20 Fahrzeuge))

Sergeant (Kommandoführer (3-5 Trupps))

Korporal (Truppführer (4-12 Mann / Panzerkommandeur))

Gefreiter (Unterster Soldatenrang, Abstufung von Gefreiter erster Klasse bis Gefreiter vierter Klasse)
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