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 Der große SciFi-Brainstorming-Thread

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Fellknäuel
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BeitragThema: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Mo 07 Dez 2015, 22:55

Vor kurzem hat Ena im Admin-Forum den Vorschlag geäußert, eine Art Diskussions-Thread für neue MSG-Ideen zu eröffnen; wo jeder User spezielle MSG-Wünsche oder spontane Ideen posten kann, die von anderen aufgegriffen und diskutiert - und vielleicht sogar zu einer fertigen Geschichte entwickelt - werden können.
Wir hatten dieses Konzept ja im alten Forum bereits, und ich meine mich zu erinnern, daß es da ganz gut funktioniert hat, also warum nicht neu auflegen. Wink

Bis jemand eine Eingebung hat, wie wir es besser machen könnten, erstelle ich mal je einen Thread für jede Vorschlagskategorie - dieser Thread dient dem Brainstorming für SciFi-MSGs.

Also, wenn jemand eine gute Idee für eine neue MSG hat, die noch der Ausarbeitung bedarf, nur her damit. Smile
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Mali
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BeitragThema: Re: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Di 08 Dez 2015, 19:02

huhu, ich hab da einen Vorschlag. Grim hatte sich den mal angekuckt und meinte, da sollte ich noch etwas mehr zu schreiben.. Ich hatte diesen vorspann geträumt. Vielleicht interessiert euch die geschichte ja.


Der Flug der Eternity

Wir schreiben das Jahr 2135. Die Eternity, das erste interstellare Kolonie und Generationenschiff dieses zeitalters wurde fertiggestellt. Hochrangige Persönlichkeiten kamen zusammen um diesen Tag zu feiern. Die besten und neuesten Technologien wurden in diesem Schiff verwendet,
Hochwertige Materialien wurden verbaut. Die Bewohner dieses Raumschiffes waren schon seid zwei Jahren ausgewählt. Der Kapitän, John Sebastien Celdar, ein Veteran der Interstellarkriege und bester Kapitän des Interstellaren Kontingents würde das Schiff befehligen.

3. Mai 2135. Die Eternity wird von einem millionenpublikum verabschiedet. Moderatoren berichten via Holokommunikation von diesem Ereignis.Dieser Tag würde in die historien dieser Welt gelangen. Die Eternity wird sich auf die suche nach unbewohnten Sonnensystemen machen und dort eine Kolonie errichten.

5. Juni 2135: Die Eternity erreicht den Rand des Solsystems. Bis jetzt keine schwierigkeiten. Sie würden noch ein paar bekannte Systeme durchreisen, was sicher einige zeit dauern wird, da einige ziemlich riesig sind. Aber dazu haben sie ja den Interstellar antrieb eingebaut, der
das ganze verkürzen wird.

10. August 2250 : Ein Notruf erreicht die Erde. "Mayday. Mayday. Eternity wird angegriffen. Mayday!" und danach "Hier spricht Kapitän Celdar. Feindseelige Kreaturen übernehmen die Eternity. Sie Stehlen unsere Vorräte und alles was wir hier haben. Auch Frauen und Kinder werden mitgenommen. Einige sind tot. Die Crew versammelt sich und versucht, die Eternity zu verteidigen. Sollten wir überleben, melde ich mich.Celdar Ende."

Dies war die letzte meldung, die die Erde sowie das Kontingent von der Eternity erhielt.

60 Jahre Später : Beobachtungsposten entdecken signale der Eternity. Auf mehrmaliges Anfunken kam keine antwort. Die Eternity ist ein Geisterschiff geworden. Die Meldung macht im Kontingent die Runde. Schatzsucher und Bergungspiloten rotten sich zusammen um die Eternity auszuschlachten. Zwei Teams kommen nie zurück. Von einem dritten Team kommt nur einer zurück und der berichtet seltsame dinge. Schatten sollen dort umgehen.Seine Freunde und Kollegen seien zerrissen worden.Die Nächsten 20 jahre lang versuchen immer wieder Teams die Eternity für sich zu beanspruchen. Kaum einer wurde wieder gesehen.Nun wollen die nächsten los um ihr Glück zu versuchen. Bergungsexperten, Glücksritter, abenteurer.

Ps: die Geschichte erinnert ein wenig an Zwischen den Sternen, aber geht mehr in Richtung
Event Horizon, falls jemandem der Film was sagt.



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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Di 08 Dez 2015, 19:22

Den Film kenn ich, ein Horrorfilm. Bin mir gar nicht mehr sicher, ob es da überhaupt eine reale Bedrohung gab.
So wie du es beschreibst, erinnert es mich aber eher an Dead Space.
Also worauf läge da der Fokus? Auf Psycho-Grusel, oder eher auf handfester Alien-Action?
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Mali
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BeitragThema: Re: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Di 08 Dez 2015, 21:25

Also Event Horizon war halt so grusel /horror. Das gibt es auch bei meiner msg.
Ich wollte halt so ne mischung Gruseliger Atmosphäre und Alien action.
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Redeyes
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BeitragThema: Re: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Di 08 Dez 2015, 21:41

klingt durchaus interesannt, aber bei dem szenario sind Aliens wohl eher weniger spielbar

btw laut wikipedia ist bei Event Horizon das Schiff selbst die bedrohung
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Mali
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BeitragThema: Re: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Di 08 Dez 2015, 21:50

Natürlich kannst du auch Ausserirdische spielen. Die Erde hat mit anderen intelligenten Lebensformen ein Kontingent errichtet. Dieses Kontingent wird von einem Rat angeführt.
Ähnlich wie bei Star trek mit der Förderation oder Mass Effect mit dem Rat.
Bei meinem eigenen Forum habe ich 3 verschiedene Rassen zugetan, wovon ich selber 2 spiele. Anubis spielt ne drohne oder sowas,
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Grim
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BeitragThema: Re: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Sa 12 Dez 2015, 12:55

So, dann will ich die neue Institution hier auch mal nutzen: was mich schon länger interessieren würde wäre eine SciFi-MSG, die im halblegalen Schmuggler-/Kopfgeldjäger-/Space-Abenteurer-Milieu spielt. Auf irgendwelchen Planeten ohne starke Zentralgewalt, wo der Ton rau ist und noch eine gehörige Wildwest-Mentalität herrscht. Sowas, wie das Outer Rim in Star Wars. Ich habe es ja schon einmal versucht, eine solche MSG zu starten (Rogue Trader, falls irgendwer sich daran erinnert) und bin bereits gleich zu Beginn glorreich gescheitert, ehe es auch nur wirklich los gegangen ist. Deshalb suche ich jetzt jemanden, der gewillt ist, eine solche MSG überzeugender auszuarbeiten, als ich das könnte (gern aber auch in Kooperation mit mir) und der vor allem einen griffigen Plot bereit stellt, mit dem man einen sinnvollen Einstieg in eine solche MSG findet. Gibt es da jemanden, der eine solche Idee parat hat oder zumindest erarbeiten möchte? Oder gibt es ganz generell Interesse an so einer Geschichte?

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Skorm

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BeitragThema: Re: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Do 16 Jun 2016, 19:57

Auch wenn Grims Post schon etwas länger her ist: ich finde die Sci-Fi-MSG Ideen super und würde bei sowas gerne mitmachen.
Allerdings habe ich nicht die Zeit ein MSG auszuarbeiten und/oder zu leiten. Generell ist es bei mir in letzter Zeit schwierig. Ich traue mir im Prinzip zu, bei eine MSG mitzuschreiben, aber ich kann nicht versprechen jeden Tag einen Post rauszuhauen, geschweige denn mich gleichzeitig auch noch um einen übergeordneten Plot zu kümmern.

Wie sieht es hier im Forum eigentlich mit dem Interesse an Warhammer 40K aus? Ich könnte eventuell mit einem Scenario für so ein MSG aufwarten, aber eine leitende Funktion könnte ich da auch nicht übernehmen. Also Konzepte lesen, bewerten und so nen Zeugs gerne, Plot ausdenken, NPCs schreiben usw. krieg ich aber wohl leider zeitlich nicht hin :-( .
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Grim
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BeitragThema: Re: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Do 16 Jun 2016, 23:06

Ich persönlich wäre für 40K generell zu haben. Meine bisherigen Ansätze und Versuche in diese Richtung haben bisher aber gezeigt, dass das sonstige Interesse sich sehr in Grenzen hält. Zwei, drei andere Leute gäbe es vielleicht noch, die es in Betracht ziehen könnten, ansonsten wird da nicht viel kommen. Ich könnte durchaus eine Idee in die Richtung ausarbeiten, aber nachdem ich damit schon mehrfach gescheitert bin würde ich das wenn dann nur tun, wenn ich zuvor schon Zusagen von Leuten habe, die dabei wären.

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Skorm

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BeitragThema: Re: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Di 21 Jun 2016, 20:12

Hmm. Mit soo viel Resonanz hatte dann doch nicht gerechnet. Schade eigentlich.
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Shoggoth

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BeitragThema: Re: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Fr 09 Nov 2018, 20:38

Hatte vor einer Weile mal eine Konzeptidee und wollte ein wenig die Fühler ausstrecken wie hier die Ersonanz so ist:
Das Ganze heißt Scavenger und dreht sich um eine postapokalyptische Welt.

Der Krieg:
Warum genau die Welt im Chaos versank, war irgendwann nicht mehr nachvollziehbar. Nicht einmal wer die erste Bombe fallen ließ wurde überliefert. Für die Überlebenden spielte dies nun auch keine Rolle. Die Hoffnung war, dass der Krieg nach dem großen Knall sich schnell beenden würde. Als die Luft langsam zu Gift wurde, vergrub man diese Hoffnung.
Der Krieg wurde nicht mit herkömmlichen Waffen geführt, nicht einmal Atombomben konnten solch einen Schaden anrichten. Denn auf den ersten biochemischen Angriff folgten postwendend Vergeltungsschläge die das Gesicht der Erde für immer veränderten. Obwohl diese Art der Kriegsführung geächtet und offiziell nicht daran geforscht wurde, hatten erstaunlich viele Nationen ein ganzes Arsenal tödlich verseuchter Waffen.
Krankheit, Seuche und Gasangriffe vergifteten erst Wasser und Nahrung. Die Betroffenen starben nicht sofort, oft bildeten sich über Monate oder gar Jahre immer schwerere Symptome aus. Städte mussten nicht zerbombt werden, alle Strukturen und Systeme brachen zusammen. Ein Anblick den man seit der schwarzen Pest im Mittelalter nicht mehr erlebt hatte. Gesellschaften zerfielen, Nationen klammerten sich an die wenigen Soldaten um zu beweisen, dass sie alles unter Kontrolle hatten.
Wann genau der Spuk vorbei war, ist nicht geklärt. Die letzten Bomben fielen in immer größeren Abständen. Sie waren schon lange nicht mehr das Problem. Ein Brachland ohne Leben blieb zurück. Die wenigen Überlebenden fanden sich in einer Welt wieder, in der selbst ein Atemzug sofort ihr Schicksal besiegeln konnte.

Das Brachland:
Von Flora und Faune ist nach dem Krieg kaum etwas übrig geblieben. Alles was verblieb ist verzerrt, krank und definitiv hochgiftig. Tiere mit Geschwülsten, Abszessen und nässenden Wunden waren keine Seltenheit. Man konnte die Krankheit sehen, welches sich durch das Land fraß.
Auch die Pflanzen blieben nicht unberührt. Einige hartgesottene Unkrautarten eroberten sich die Welt langsam zurück. Wobei es immer noch Gegenden gab in denen nicht einmal eine Distel wuchs. Die wenigen Früchte, welche an verkrüppelten Bäumen wuchsen waren vollständig ungenießbar.
Und irgendwo in diesem toten, versuchten Land lebten Menschen. Die meisten von ihnen trugen die Krankheiten in sich. Nasser Husten, ölige und fahle Haut so wie rote, verkrustete Augen gaben ihnen das Aussehen von wandelnden Leichen. Wer immer im Brachland überlebte hatte sich dieses Land zu eigen gemacht. Hier galt es Jeder für Sich, Auge um Auge. Wer nicht irgendwann durch sein versuchtes Blut drauf ging, den fand eine Kugel. Langes Leben war ein Privileg der Bewohner von Haven.

Haven:
Haven gilt als eine der wenigen verbliebenen sicheren Orte auf dieser Welt. Das Stadtbild ist immer noch geprägt von der Zerstörung durch den Krieg. Wolkenkratzer und Hochhäuser erheben sich aus Schutt wie die Finger aus den Gräbern am jüngsten Tag. Trotz dieser Ansicht hat sich im Inneren von Haven wieder eine funktionierende Gesellschaft gegründet.
Dabei werden vor allem die unteren Etagen der Gebäude genutzt, welche notdürftig in einen bewohnbaren Zustand versetzt wurden. Dabei fehlte es natürlich an modernem Baumaterial, aber die Bewohner von Haven haben wahre Wunder mit Schutt und Geröll vollbracht. Dadurch sind die meisten Gebäude auch im Winter bewohnbar.
Im Herzen der Stadt liegt die Zentrale der Crusader. Ein ehemaliger Luftschutzbunker dient dort als Kaserne, Hauptquartier und Forschungseinrichtung. Was dort geschieht ist ein gut gehütetes Geheimnis, denn selbst die meisten Crusader sehen nur einen Bruchteil des riesigen Gebäudes.
Wer es im Haven geschafft hat, den zieht es in die Nähe dieses Bunkers. Dort findet sich die „High Society“ der Nachkriegsgesellschaft. Ihre Grundstücke sind oft umgeben von Zäunen oder sogar Mauern, einigen von ihnen sagt man eine Beteiligung an seltsamen Experimenten der Crusader nach.
Je weiter man sich von diesem Stadtzentrum entfernt, desto weniger angenehm wird die Gegend. Man würde von Gesetzlosen sprechen, wenn es noch ein Gesetz geben würde. Die meisten Leute in den Randbereichen versuchen einfach nur ihr Leben zu leben und möglichst keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Die Crusader, welche man immer wieder auf den Straßen patrouillieren sieht, sind bekannt dafür hart durchzugreifen wenn ihnen etwas nicht gefällt. Das reicht von Drogenhandel über Schlägereien bis zu „Mir gefällt deine Nase nicht“. Manche Bürger sollen eingesperrt und nie wiedergekehrt sein.
In den Slums sorgt diese Paranoia dafür, dass sich viele Menschen Ungtergrund-Gruppierungen anschließen. Einige davon arbeiten gegen die Crusader, andere wollen einfach nur nichts mit ihnen zu tun haben. So findet sich Sicherheit in Mannstärke, aber trotzdem wagt es keine Organisation offen gegen die bestens ausgerüsteten Crusader vorzugehen.
Die Crusader halten außerdem die Stadtmauer. Diese trennt Haven vom Rest der unbewohnbaren Welt und hält durch elektromagnetische Felder die Seuchenwinde auf Abstand. Dienst an oder nahe der Mauer wird von den Crusadern nur mit Gasmaske betrieben, deswegen bieten sie dort ein noch beunruhigenderes Bild.
Handel wird in Haven mit Tauschwaren betrieben. Beliebt ist hierbei Munition, eine inoffizielle Währung innerhalb Havens.

Crusader:
Diese Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht die menschliche Zivilisation zu schützen und ihre Werte und Ideale zu schützen. Während des Kriegs waren sie kaum mehr als eine Splittergruppe die vor allem durch ihre extreme Kaltblütigkeit auffiel. Um die Seuchen einzudämmen waren ihnen ganze Städte als Opfer nicht zu schade. Während einige ihre Methoden ablehnten wurden sie auch gelobt, denn ohne ihr Eingreifen wäre womöglich kein Mensch mehr übrig geblieben um sich zu beschweren.
Die Crusader halten sehr stark an ihrem militärischen Ursprung fest und so sind sie stark hierarchisch organisiert. Dabei sind die Ränge für den Außenstehenden schwer zu unterscheiden, alle Crusader tragen graue Kampfausrüstung die auf Brust, Rücken und Schultern mit roten Kreuzen verziert ist. Dazu tragen sie eine Atemmaske mit Druckluftflasche, diese hängt üblicherweise an ihrem Gürtel.

Scavenger:
Nur eine Gruppe wagt es sich erhobenen Hauptes neben den Crusadern durch die Stadt zu bewegen. Die Scavenger. Scavenger sind all diejenigen, die regelmäßig ins Brachland ziehen. Von dort bringen sie vergessene Technologie, Artefakte und Informationen.
Als Scavenger ist man ein Außenseiter in der Welt von Haven. Aus Angst vor Krankheit halten sich die meisten Menschen von ihnen fern, auch gehen Gerüchte um, nach denen Scavenger seltsame Fähigkeiten entwickelt haben die sie im Brachland überleben lassen.
Trotzdessen sind die Dienste eines Scavengers gefragt. Ersatzteile, Waffen, Munition sind heiß begehrt und müssen aus dem Brachland geborgen werden. Die meisten Menschen sind froh, dass jemand diese lebensgefährliche Aufgabe übernimmt. Auch die Crusader nehmen die Scavenger in Anspruch, oftmals mit spezifischen Anweisungen für obskure Gegenstände. Was genau sie damit vorhaben ist den Scavengern verschlossen, viele interessieren sich auch einfach nicht dafür.
Im Prinzip ist jeder der das Brachland überlebt ein Scavenger. Denn wer einmal Haven verlässt, der ist für immer gebrandmarkt. Es ist nicht möglich wieder ein gewöhnliches Leben in der Haven zu führen und so ist ein Scavenger dazu verdammt immer wieder in die menschenfeindliche Ödnis zurückzukehren nur um eines Tages dort zu verenden.

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BeitragThema: Re: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Di 13 Nov 2018, 08:13

Relativ klassisches, aber beileibe nicht schlechtes Postapokalypse-Setting. Was mich jetzt noch an deiner Idee interessieren würde: wie soll dann der Plot aussehen? Was für Charaktere stellen wir dar? Geht es um das Leben innerhalb Havens, oder um Scavanger, die draußen im Ödland unterwegs sind? Und wie frei ist das Ganze: hast du dir irgendwelche Ereignisse überlegt, die das Ganze zu einer größeren Geschichte expandieren lassen, oder wird das eine Aneinanderreihung diverser Einsätze und Anekdoten?

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BeitragThema: Re: Der große SciFi-Brainstorming-Thread   Di 13 Nov 2018, 21:51

Plottechnisch würde ich zunächst in Haven spielen wollen bis EREIGNIS passiert und die Charaktere die Stadt verlassen und anfangen als Scavenger zu leben (wenn sie es nicht sowieso schon vorher waren). Die Charaktere wären halt Bewohner von Haven, theoretisch auch Mitglieder der Crusader (auch wenn sie offensichtlich in Ungnade fallen werden bzw. gefallen sind). Am passendsten wären wohl Freigeister, die ein paar Probleme mit dem Leben in Haven haben. Sei es mit den Crusadern oder der Gesellschaft und deren Normen an sich.
Ich habe eine ungefähre Idee für die Geschichte und es läuft auf ein großes Ziel zu. Es wird auch einzelne Aufträge geben und die Gruppe kehrt im Verlauf auch immer wieder nach Haven zurück, aber jeder Einsatz basiert auf den vorherigen. Also keine losgelösten Einzelepisoden, sondern jeder Auftrag findet seinen Platz in der Gesamthandlung und führt schlussendlich zur "großen" Konklusion.

Aber wie gesagt, noch ist es eher eine fixe Idee. Der Plot ist momentan eher ein Konzept wie es aussehen könnte.

Hoffe das hilft.
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