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 Charakterkonzepte

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Ena
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Sa 16 Feb 2013, 11:52

A man who stands for nothing will fall for anything.

Name: Ikaros

Alter: mehrere tausend Jahre

Aussehen: Der Hauptgrund dafür, dass die Existenz der Ambassari immer wieder verleugnet wird, ist die Tatsache, dass es keine Augenzeugen gibt. Die Handvoll Menschen, welchen es gelungen sein soll, eine solche Wesenheit zu beschwören, lebten gerade einmal lange genug, um einen Blick auf sie zu erhaschen. Es ist ein allgemeiner Volksglaube, dass diese mythischen Gestalten äußerst blutrünstig sind und jedem, der es wagt, sie zu rufen, mit einem glühenden Eisen die Augen ausbrennen. Allerdings ist das – wie es bei den meisten Märchen nun einmal so ist – vollkommener Humbug. Ambassari sind göttliche Wesenheiten, dazu geschaffen, um in der Welt der Seelen zu leben – auf dem weißen Eiland. Sie sind nicht dafür gemacht in die Gesetze von Ruhtas Welt gezwängt zu werden und werden demnach als reine Energie wiedergegeben, wie sie auch in den Lebensadern des Planeten fließt. Diese Energie überwältigt Sterbliche. Menschen, die einen Blick auf die wahre Gestalt eines Ambassari erheischen, geraten innerhalb von Sekunden an die Grenzen ihrer Wahrnehmungskraft. Der Körper der Wesenheiten leuchtet in einem solch grellen Licht, dass die Augen – sollten sie nicht sofort abgewendet werden – grässlichen Schaden erleiden oder sogar ausgebrannt werden. Die Stimme ihrer Rasse ist so hoch und schrill, dass sie die Ohren zum Bluten bringt und Glas zersplittern lässt.

In den letzten Jahren gab es das Problem, dass sich die schwarzen Heerscharen über die Welt der Menschen auch auf die göttlichen Sphären ausbreiteten, kurzum: Die Göttinnen zogen sich in ihre Intrigen zurück und alle Verantwortung, welche mit dem Instandhalten eines Universums einherging, wurde den Ambassari übertragen, die über Ruhta wachten und hin und wieder göttliche Wunder vollbringen sollten, um die Illusion einer wundervollen Präsenz zu streuen. Ruhta war das ideale Gefängnis für das Übel, weswegen man sich zumindest peripher für die Erhaltung der Welt interessierte. Vor kurzer Zeit jedoch begannen sich die Gitterstäbe zu lockern, welche diese Bedrohung im Zaum hielten – es reichte nicht mehr, sich als distanzierte Beobachter zu geben. Man musste auf die Welt hinab, konnte es jedoch nicht riskieren, den Planeten durch die wahre Form der Rasse zu zerstören. Daher entwickelten die Boten einen Alternativplan.

Um all die Hindernisse zu überwinden, welche sich zwischen einem Ambassari und einem Sterblichen auftun, haben die Wesen einen Weg gefunden, ihre Energie so zu komprimieren, dass sie in den Körper eines Menschen passt. Seither lebt ihre Art, indem sie Besitz von einem Sterblichen ergreift, der ihre schädigenden Effekte absorbiert.

Seit Ikaros auf Ruhta geschickt wurde, um die schwarzen Heerscharen zu studieren, lebt er im Körper eines Mannes namens Kurt Lowellt, der – obwohl er eine solch mächtige Energiequelle mit sich herumträgt – vollkommen durchschnittlich aussieht. Aufgrund seiner fremden Natur (und daher der fehlenden Notwendigkeit für irgendwelche Aktivitäten, die das Ausziehen seiner Kleidung erfordern würden) hat bisher noch niemand Ikaros/Kurt nackt gesehen. Mit all der Kleidung, die seinen Körper bedeckt, kann man nur Schätzungen darüber abgeben, inwiefern seine Figur vom Beinhalten eines Ambassari beeinträchtigt wird. Aber es ist ziemlich offensichtlich, dass er weder skelettiert noch hoffnungslos übergewichtig ist. Ikaros' Körper bewegt sich irgendwo in der goldenen Mitte von Unauffälligkeit; die meisten Menschen würden ihn nicht einmal bemerken, wenn er es darauf anlegen würde. Alles in allem sieht er aus wie ein Bettler, mit seinem schlecht sitzendem Mantel und den abgetragenen Stofffetzen, die ihn bedecken. Obwohl er seine Kleidung nie wechselt, scheint sie auf magische Weise sauber zu bleiben: Was auch immer sie an Schaden erleidet, bei seinem nächsten Auftauchen ist sie wieder genauso wie zuvor.
Ikaros' Gesicht birgt ein gewisses Mysterium. Dunkle Bartstoppeln umrahmen sein Gesicht, als hätte er mehrere Tage lang vergessen, sich zu rasieren. Seine Züge sind markant und männlich, für manche wohl durchaus gutaussehend. Aber das ist es nicht, was ihn so besonders macht. Niemand kann wirklich sagen, was es ist. Vielleicht liegt es an seiner Mimik, die trotz des menschlichen Gesichtes alles Andere als menschlich ist. Sein Ausdruck ist sehr konzentriert, sehr konzentriert auf jedes Detail, was seine blauen Augen erfassen können. Sein Blick trägt stets eine Besorgnis in sich, das stille Nachdenken über ein Thema, was sich Menschen möglicherweise nicht einmal vorstellen können. Aus diesem Grund haben seine Augen ein durchdringendes Starren, welches seine Aufmerksamkeit ständig auf alles in Sichtweite ausbreitet. „Passt diese Information in mein Puzzle?“ scheint er zu fragen, mit einer Faszination, die beinahe unheimlich wirkt. Es gibt nur wenige Gelegenheiten, in denen sein Gesicht sich entspannt und man eindeutig bemerkt, dass manche Informationen NICHT in sein Puzzle passen und vielleicht nie passen werden. Die Menschheit liefert viele Dinge, die Ikaros nicht versteht, die ihn irritieren. Das Alles verleiht ihm insgesamt zwei verschiedene Gesichtsausdrücke: Das „Ich habe alles in Griff und weiß deutlich mehr als du“-Gesicht und das „Was zur Hölle redest du da?“-Gesicht. Das, zusammen mit einer schrecklichen Chaotik an schwarzen Haaren, ist Ikaros.

Charakter: Obwohl er sehr, sehr alt ist und beeindruckende Erfahrung mit beinahe allem hat, gibt es eine Sache, welche Ikaros vielleicht nie verstehen wird, egal wie sehr er es versucht: Sterbliche. Sein „Wirt“ kann die Tatsache, dass er ein Alien auf einem komplett fremden Planeten ist gut maskieren, aber seine Persönlichkeit ist nicht so gut darin. Er versucht dieses Defizit dadurch zu kompensieren, dass er jedes menschliche Wesen in Reichweite beobachtet und studiert, aber es hilft nicht gerade viel. Als einer der Ambassari, die sehr lange Zeit über Ruhta gewacht haben weiß er theoretisch alles, aber Theorie ist eben nicht Praxis, deshalb kommt er nicht sehr gut damit klar, alle Aspekte der Sterblichkeit zu verstehen – weil er eben nicht sterblich ist. Dieser Punkt ist sehr wichtig, denn er begründet, warum er kein Zusammengehörigkeitsgefühl zu Sterblichen aufbauen kann. Er sieht sich nicht als ein Teil der Bevölkerung Ruhtas, was zu einer fremdartigen Perspektive auf seine Zielobjekte führt. Weil er Loyalität zu seiner Rasse und zu den Göttinnen geschworen hat, akzeptiert er die Menschen als ihre Schöpfung und hat die Meinung, dass jeder Sterblicher ein Kunstwerk ist. Das basiert allerdings nur auf sein Vertrauen. Es ist eine intellektuelle Sicht auf die Menschen, die keinerlei persönlichen Gefühle beinhaltet.

Seine ganze Existenz über wurde Ikaros damit indoktriniert, die Wünsche der Göttinnen zu erfüllen. Gehorsam und Demut gegenüber denen, die höhere Positionen als er bekleiden sind für ihn absolut natürlich. Er sieht sich selbst als Soldat, der dazu trainiert wurde, Befehle zu befolgen. Daher hat er einen beinahe unbrechbaren Fokus auf seine Mission und hat keine Probleme Kollateralschäden zu akzeptieren, wenn diese für das größere Wohl nützlich sind. Tod ist für ihn einfach nicht dasselbe, wie es für die Sterblichen ist, weil er genau weiß, was ihn danach erwartet, was die anderen erwartet. Er tötet, ohne zu Zögern.

Trotz alledem mag ein Funke Emotion in seiner harten, distanzierten Persönlichkeit glimmen, welches sich oft in Merkwürdigkeit und Missverständnissen zeigt. Ikaros hat das fragwürdige Talent, lustige Situationen hervorzurufen, weil ihm der Menschenverstand fehlt. Er versteht keinen Sarkasmus und wenn man ihn etwas fragt, antwortet er immer ehrlich, selbst wenn der Fragende vielleicht Trost von ihm möchte. Der Ambassari versteht gewisse Zeichen einfach nicht.

Hintergrund: Ikaros wurde irgendwann vor allen anderen sterblichen Wesen erschaffen, daher ist er ziemlich alt. Seine Geburt bestand buchstäblich daraus, dass er einfach aus dem Nichts erschienen ist, ohne Kindheit, ohne Pubertät. Seine erste Erinnerung beinhaltet blendendes Licht und seinen Namen, danach hat er die Augen geöffnet und ist zur Arbeit gegangen. In der Rangordnung der Ambassari hat Ikaros immer eine durchschnittliche Position besessen. Er war nicht sonderlich stark, aber auch nicht übermäßig schwach. Sein Zweck war es zusammen mit einigen anderen seiner Art über den Käfig des Übels zu wachen, mit der Sicherheit, dass er alle Befehle befolgen würde, welche seine Vorgesetzten ihm unterbreiteten. Er hat lange Zeit über die Sterblichen gewacht, hat sie beobachtet, auch als das Übel das erste Mal aus dem Käfig ausbrach und die ersten der acht Auserwählten es wieder einsperrten. Keine Sekunde lang verließ er seinen Posten, weil er dort gebraucht wurde. Weil er gehorsam war.

Es kam eine Zeit, in der die Göttinnen sich zurückzogen und die Verantwortung auf die Ambassari übertrugen. Das Übel wurde gestärkt und der Plan, das Schicksal von der Zerstörung der Schreinwächter, welches von acht neuen Auserwählten aufgehalten werden sollte, wurde in seinen Geist gebrannt. Mit diesem Wissen erfüllte Ikaros Stolz, denn er sollte derjenige sein, der dem Anführer der Gruppe beistehen sollte, der über ihn wachen sollte – wenn auch eingeschränkt.

Nun wo der Avatar von Weline das Zeitliche gesegnet hat und die Zweifel im Herzen des Anführers keimen, muss er alles tun, um seine Mission zu erfüllen. Er wurde gezwungen einen menschlichen Wirt zu besetzen, damit er sich auf Ruhta manifestieren konnte. Bisher war es keine leicht Aufgabe sich an alles zu gewöhnen und er zweifelt daran, dass er das jemals wird, aber sein Fokus ist stark und er wird alles in seiner Macht stehende tun um den minderwertigen Sterblichen von seinem Auftrag zu überzeugen, seine Vorgesetzten zufriedenzustellen und die schwarzen Heerscharen aufzuhalten.



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Grim
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   So 17 Feb 2013, 18:28

Gut, dann will ich mich mal dazu äußern, wenn es sonst keiner tut: in sich selbst ist dein Konzept schlüssig, oder jedenfalls fallen mir keine nennenswerten logischen Unstimmigkeiten oder gröberen Fehler auf. Was zugegebenermaßen aber auch nicht weiter verwundert, da es ja doch ein wenig außerhalb der bisherigen Welt steht. Insofern könnte ich keine Punkte benennen, die einer Überarbeitung bedürften.
Ob ich mit dem Konzept so wie es ist so wirklich glücklich bin kann ich hingegen noch nicht sagen. Es ist schon sehr speziell und ob du damit gut in die MSG rein findest wird auch die Frage sein. Ich habe auch schon von einigen anderen Mitschreibern gehört, dass sie es eher skeptisch sehen und würde deshalb gerne noch ein paar Wortmeldungen abwarten, ehe ich es eigenständig absegne...

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kuubi

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   So 17 Feb 2013, 19:13

Also prinzipiell finde ich das Konzept ja interessant und auch gut geschrieben, allerdings finde ich es auch etwas komisch. Irgendetwas daran stört mich, aber irgendwie kann ich nicht wirklich eine (oder mehrere) Sache(n) benennen, welche mich stören..Ich weiß, dass das dir nicht wirklich weiterhilft, aber da sich - bis auf Grim - sonst niemand meldet ist meine Meinung wohl besser als gar nichts.
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Vicati
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   So 17 Feb 2013, 20:21

Inhaltlich kann man an dem Konzept eigentlich nichts aussetzen, aber ich habe das Gefühl, ein solcher "Über"-Charakter, der eigentlich über alles Bescheid weiss, passt nicht ins Konzept der MSG. Bisher war es ja so, dass wir ohne Vorwissen in diese Sache hineingestolpert sind und manche hatten eben Vision, aber im Grossen und Ganzen wissen wir immer noch nicht, um was es eigentlich geht und das herauszufinden und für jeden individuell zu erkennen, ist für mich ein wichtiger Bestandteil von GQ, den dieser Charakter sozusagen zunichte machen würde.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   So 17 Feb 2013, 20:48

Mich stört ebenfalls der Hintergrund des Charakters. Und, dass er nach Special Snowflake riecht.
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Ena
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   So 17 Feb 2013, 21:10

Der Charakter war nicht als ein Begleiter für die Acht ausgedacht und auch nicht als jemand, der alle Informationen vorkaut und sie ihnen liefert, sondern als Berater, eine Verbindungsstelle zwischen dem Abstrakten und dem "Irdischen". Im Endeffekt sind es die Schreiber, welche die Story machen, und wenn gerade so ein Charakter eurer Meinung nach nicht hineinpasst, ist das vollkommen okay. Vielleicht versuche ich es zu einem späteren Zeitpunkt nochmal mit etwas Anderem.

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Dreyri
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 19 März 2013, 21:05

Name: Tristan Kaver
Alter: 26
Rasse: Mensch
Geschlecht: männlich
Beruf: Söldner

Aussehen: Tristan ist vom Körperbau her eher ein Durchschnittstyp. Er ist knappe 1.85m groß, ist mit einer durchschnittlichen Bemuskelung gesegnet und man könnte ihn nicht unbedingt als extrem gutaussehend bezeichnen. Er hat recht grobe Hände, sein Gesicht hingegen ist relativ wohlproportioniert. Sein Kinn ist markant, die Nase ist tendenziell eher etwas nach unten gebogen. Er trägt oftmals einen gestutzten Bart, seine Augen sind von einem warmen braun, die Haare sind dunkelbraun.
An seiner Haut sieht man, dass er öfters draußen ist.

Kleidung/Ausrüstung: Zu seiner Standartausrüstung gehört ein Hemd, das einst weiß war. Darüber trägt er ein braunes, ärmelloses Wams. Zum Schutz trägt er einen Brustpanzer aus gehärtetem Leder. Lederhandschuhe gehören ebenfalls zu seinem Arsenal.
Untenrum trägt er eine Hose aus grobem Leinenstoff und Beinschutz aus gehärtetem Leder. Die Stiefel die er trägt, sind aus grobem Leder gefertigt und an der Spitze mit Metall verstärkt.
Auf dem Rücken trägt er einen Zweihänder. Das Schwert ist edler Herkunft, was man dem qualitativ hochstehendem Äusseren der Klinge entnehmen kann. Da die Klinge schwarz ist und mit einer leichten, roten Musterung versehen ist, hat Tristan die Waffe Totenblut genannt.
Nebst der Klinge führt er noch zwei kleine Dolche und einen Krummsäbel mit sich, die allerdings allesamt wohl weniger Wert besitzen als das Schwert.
Andere kleine Habseligkeiten wie Kräuter, Pasten, Geld und gepökeltes Fleisch, trägt er in einem Beutel mit sich.

Charakter: Als Junge war Tristan ein schüchterner Mensch gewesen. Er hatte nie viel gesagt und stets das getan, was man von ihm verlangt hatte. Dies hatte sich inzwischen fast ins Gegenteil gedreht. Nun ist er vorlaut, stolz und ganz und gar sein eigener Herr. Er unterordnet sich immer nur zum Schein. In der Tat kann er sehr gut kriechen, wenn es die Situation verlangt. Doch Tristan ist ein Mensch, der auf Schwüre scheisst und sich mit Ehre den Arsch abwischt. Was bringt die Ehre einem, wenn man dadurch nur verreckt?
Tristan ist zynisch und direkt. Was er als gute Laune bezeichnet, fassen andere eher als hämische Arroganz auf. Gewissweit könnte man Tristan durchaus als arrogant bezeichnen, allerdings nicht als grössenwahnsinnig. Er weiß haargenau wo seine Grenzen sind und er ist stets darauf bedacht, diese nicht zu überschreiten.
Es ist schwer, richtig an Tristan heranzukommen und in der Regel kann man sich nie sicher sein, ob die Freundlichkeit, die er jemandem entgegenbringt, gespielt oder echt ist. Er ist aber durchaus in der Lage, Freundschaften zu schließen und diese sogar ernst zu meinen. Es kommt nur selten genug vor.

Vorgeschichte:
Tristan wuchs in tragbaren Verhältnissen auf. Sein Vater war ein Bauer mit viel Land, zwei Knechten und einer Magd. Er hatte sowohl Vieh wie auch Getreide und damit verdiente er sein Geld.
Von seinen elf Kindern erreichten jedoch nur fünf das Erwachsenenalter. Seine eine Tochter konnte er mit dem Sohn eines reichen Händlers verheiraten und er vermochte es, seinen Söhnen je ein Lehrgeld zu bezahlen.
Tristan begann bei einem Sattler, träumte aber davon, ein Ritter zu werden. Er wusste aber, dass das nur ein Traum bleiben würde, was ihn mehr als nur ärgerte. Nach zwei Jahren Lehre lernte er durch einen Zufall einen Ritter kennen, der ihn gegen ein ordentliches ‚Bestechungsgeld’ auch als Knappen nahm. Tristan gab sich von diesem Tage als Sohn eines Heckenritters aus. Es war ein riskantes Spiel, doch er hatte seinen Spass daran. Er mochte den Nervenkitzel. So erlernte Tristan das Kämpfen zu Pferd und auf dem Boden. Er war seinem Ritter ein guter Knappe.
Mit 16 erschlug er bei einer kleiner Schlacht seinen ersten Mann und zwei Jahre später sollte er zum Ritter geschlagen werden. Doch bevor dies geschehen konnte, wurde er von seinem eigenen Bruder entlarvt. Dieser war wutentbrannt und drohte Tristan, den Betrug, der die Stützpfeiler seines nahenden Rittertums darstellte, auffliegen zu lassen. Er überliess Tristan jedoch die Wahl. Entweder verschwinden und nie mehr wiederkehren oder am Galgen zu enden. Tristan fiel die Wahl dadurch relativ leicht. Er packte seine wenigen Habseligkeiten zusammen und verschwand in einer mondlosen Nacht zusammen mit seinem Pferd als einziger Begleiter. Das wenige Geld, das er hatte mitnehmen können, reichte nicht lange und zu Beginn war er ein einfacher Wegelagerer, bis ein reicher Händler auf der Suche nach Söldner war. Er meldete sich und gegen die richtige Bezahlung tat er alles für diesen Händler. Damit hatte er Blut geleckt. Als Söldner verdiente sich das Geld eigentlich nicht schlecht und in den Jahren wechselte er die Seiten beinahe öfters als seine Kleidung. Für die ehrenwerten Ritter hatte er je länger umso mehr nur noch Verachtung übrig. Als Söldner war er sein eigener Herr, konnte die Preise in die Höhe jagen und sich frei fühlen. Seine Kampfkünste verbesserten sich, doch er kämpfte je länger umso weniger fair. Ihm gefiel das.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Sa 24 Aug 2013, 14:22

Mein Steckbrief, endlich! Seht ihn euch an und  zerrei... ähm, bewertet ihn.



Name: Trevin Arlys

Volk: Mensch

Geschlecht: männlich

Alter: 28

Göttin: Yragona

Aussehen: Trevin ist ca. 1,70m groß und von drahtigem Körperbau. Meist trägt er eine braune Lederrüstung und darüber einen offenen dunkelgrauen Kapuzenmantel, der bis zu seinen Knieen hinab reicht. Darunter verbirgt er ein stählernes Langschwert, welches seine wichtigste Waffe ist. Eine weitere Waffe versteckt er in dem linken Ärmel seines Mantels: eine ausklappbare Klingenkralle.
Das Gesicht ist schmal, mit hohen Wangenknochen und niedriger Stirn, die Gesichtszüge hart und kantig, die Augen von smaragdgrüner Farbe. Die schwarzen Haare sind bürstenartig kurz, das Gesicht selbst weist lediglich einige Bartstoppeln um Kinn und Mund herum auf, die auf keine allzu gründliche Rasur schließen lassen. Sein Mienenspiel strahlt Selbstsicherheit aus, bleibt aber ansonsten meist ausdruckslos.
Auf seinem linken Handrücken befindet sich etwas, das wie eine Tätowierung aussieht: die Rune der dunklen Fürstin. Tatsächlich ist es das Mal des Auserwählten, das Yragona persönlich ihm verliehen hat.

Hintergrund: Lange Jahre seines Lebens hat Trevin als Mitglied einer Diebesgilde verbracht, in der er auch seine kämpferischen Fertigkeiten erlernt und ausgebaut hat. Was davor war, weiß niemand außer ihm selbst, doch nach einigen Jahren in der Gilde hatte er diese verlassen und war als Abenteurer durch die Lande gezogen, stets auf der Suche nach etwas, das er niemandem offenbaren möchte.
Schon früh entdeckte er die Philosophie Yragonas als die für ihn einzig wahre. Er ist der festen Überzeugung, daß das Leben einem nichts schenkt (und, wenn es das doch tut, das geschenkte ohne großen Wert ist) und man sich verdienen muß, was man anstrebt. Ebenso, daß man es oft erst nach langer Suche finden muß, anstatt daß es sich einfach so offenbart.

Vor nicht allzu langer Zeit hatte er einen Traum, von dem er sicher ist, daß Yragona ihn gesandt hat. Er machte sich daraufhin auf den Weg und folgte dem Weg, den sie ihm andeutete. Dieser Weg führte ihn letztendlich sogar bis in die gewundenen Untiefen, obgleich diese angeblich noch niemand lebendig verlassen hatte. Das war für ihn jedoch nur eine zusätzliche Herausforderung, und der Beweis, daß es die Sache am Ende wert sein mußte.

Charakter: Trevin ist ein Mensch, der sich nicht gerne in die Karten schauen läßt, und daher stets darum bemüht ist, seine Emotionen für sich zu behalten. Nur jenen, die sein Vertrauen zu erringen imstande sind, öffnet er sich, doch bis dahin ist es ein langer und steiniger Weg. Prinzipiell bringt er jedem zunächst einmal Mißtrauen entgegen, entsprechend kaltschnäuzig gibt er sich. Sein Mißtrauen gegenüber Personen und Situationen grenzt zuweilen schon beinahe an Paranoia, hat ihn aber auch schon aus der einen oder anderen gefährlichen Lage gerettet.


Zuletzt von Fellknäuel am Di 06 Mai 2014, 18:55 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Sa 24 Aug 2013, 21:32

Find ich so nicht schlecht. Der Charakterteil könnte für meinen Geschmack zwar etwas ausführlicher sein, aber ich will auch niemandem vorschreiben, wie er das auszuschmücken hat. Kann man so stehen lassen. Ich denke, du kannst direkt mit dem neuen Char einsteigen. Verändern muss man aus meiner Sicht nichts.

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Sa 24 Aug 2013, 21:33

Sein Schwert wird wohl aus Stahl sein, oder? ... Aber sonst okay.
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Fellknäuel
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   So 25 Aug 2013, 15:22

Meinetwegen auch Stahl... ist vermutlich eh besser als Eisen.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   So 25 Aug 2013, 15:28

Tatsächlich wäre ein Schwert aus Eisen praktisch unbrauchbar; je nach Eisen würde es sich entweder verbiegen oder einfach zersplittern.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 06 Sep 2013, 00:20

Name:  Cathort „Cat“ Silberschmidt
Art: Zwerg
Alter: 59
Geschlecht: Männlich
Beruf: Luftschiffbauer
Aussehen: Mit seinen gut 1,50m ist Cathort schon recht groß für einen Zwerg. Für einen Menschen jedoch immernoch recht klein. Er ist recht Muskulös, wie alle Zwerge hat jedoch wie die meisten seiner Artgenossen ein kleines Bäuchlein. Seine Haare sind wie sein langer Bart dunkelbraun. Wie die meisten Zwerge legt auch Cathort sehr viel Wert auf seinen Bart und so ist dieser immer weitaus besser in Schuss als sein restliches Äußeres. Für andere Zwerge sieht Cathort durchschnittlich aus, mit seinen Dicken Augenbrauen und seinen kurzen Haaren.

Kleidung/Ausrüstung: Cathort trägt, was unüblich für Zwerge ist gerne bunt. Seine lieblingsfarben sind Blau und Gelb und in diesen Farben ist sowohl sein Ärmelloses Shirt, welches er zum Arbeiten trägt, als auch sein Stahlharnisch gehalten. Zieht er in den Kampf aus, so trägt er dazu noch einen platten Helm mit Nackenschutz, der jedoch sein Gesicht frei lässt. Nietenhandschuhe und eine Braune Hose gehören Ebenfalls zu seiner Grundausrüstung. Genauso wie schwere Arbeits-Lederstiefel mit Stahlkappe. Bewaffnet ist er mit einer Zweihandaxt.

Charakter: Cathort ist für einen Zwerg ein echt freundlicher Geselle. Er ist generell recht aufgeschlossen und Freundlich, solange alles nach Plan verläuft. Er reagiert jedoch nicht so gut auf Veränderungen und wir sehr schnell Missmutig, wenn etwas nicht klappt oder Unvorhergesehene Schwierigkeiten auftreten. Dann wird er grummelig und leicht reizbar, wenn er auch nicht der Typ ist der Handgreiflich wird, so wird er dann gerne mal laut. Dasselbe gilt übrigens wenn man ihn bei der Arbeit stört. Ansonsten ist Cathort fröhlich, nett und Höflich, ja er besitzt sogar Tischmanieren. Nur Geduld hat er nicht gerade mit Löffeln gefressen, genau so wenig wie Flexibilität. Seine Aufgeschlossene Art lässt ihn schnell Freunde finden, jedoch wenig wirklich enge Beziehungen
Cathort ist darüber hinaus ein Jasager. Wenn man ihn um etwas bittet kann er ganz schlecht ablehnen, selbst wenn ihm das manchmal einen Nachteil bringt.

Geschichte:
Cathort hat seine Mutter nie Kennengelernt. Direkt nachdem sie ihn zur Welt gebracht hatte ließ sie ihn bei seinem Vater zurück. Dieser war Luftschiffbauer und krank vom vielen Rauchen. Er hatte seine Eigene Werkstadt im Luftschiffhafen von Anaberim.  Bei ihm Lernte Cathort das Handwerk des Luftschiffbauens und übernahm mehr und mehr die Arbeiten seines Vaters bis dieser zu Cathorts großer Trauer im Jungen Alter von 88 verstarb. Cathort war zu diesem Zeitpunkt erst 25. Trotz seines Jungen Alters übernahm er jedoch das Gewerbe seines Vaters und die Stammkunden gaben ihm eine Chance, Menschen wie Zwerge ließen sich bei ihm Luftschiffe reparieren. Und erst vor zwei Jahren hat er sein erstes eigenes Schiff die „Lichtläuferin“ fertig gestellt.
Als Kind hatte er immer viele Freunde doch der Kontakt verebbte, als die meisten auf der Suche nach Arbeit die Stadt verließen und Cathort viel arbeiten musste.
Doch all die Arbeit half nichts, denn nach und nach verließen, trotz Qualität immer mehr leute Cathorts Betrieb. Die Luftpiraterie nahm zu und Cathort war nicht der billigste Schiffsbauer der Stadt. Viele Leute waren nichtmehr auf gute Reperaturen sondern auf schnelle aus, da sie eh bald wieder repariert werden mussten. Immer weniger Kunden kamen und die Geschäfte waren nicht mehr lukrativ. Cathort musste seinen Laden an ein Größeres Unternehmen verkaufen, doch das Geld wollte vorne und hinten nicht reichen und so beschloss er irgendwo als Schiffzimmermann anzuheuern. Die meisten Crews suchten keinen, doch die "Donnerjäger" nahm ihn schulssendlich auf. Das war vor vier Monaten.


Zuletzt von Tungild am Sa 07 Sep 2013, 22:32 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 06 Sep 2013, 17:25

Es gibt zwei Dinge an deinem Steckbrief, die mich stören, Tungild. Zum einen ist da die Geschichte, wie er an Bord der Donnerjäger gekommen sein soll. Ich bezweifle sehr stark, dass es möglich sein soll, ein Schiff auszubessern während dieses auf Fahrt ist. Ich meine: die Donnerjäger ist marode, nicht beschädigt. Es geht also vermutlich darum, dass Planken ausgetauscht werden müssen etc. Das sind Arbeiten am Rumpf, die sind verhältnismäßig groß, das benötigte Material ist schwer und sperrig. Dafür muss man das Schiff auf jeden Fall in ein Dock bringen. Was ich eine plausiblere Geschichte fände wäre: nach dem Tod seines Vaters haben dessen Stammkunden ihm aufgrund seiner Jugend eben nicht jenen Vertrauensvorschuss gewährt, weshalb er sich anderweitig durchschlagen musste. Er hat deshalb als Schiffszimmermann auf einem Luftschiff angeheuert und ist seitdem diesem Lebensweg treu geblieben. Ist aber nur ein Vorschlag.
Der zweite Punkt, der mich stört ist sein Stahlharnisch. Er ist ein Schiffsbauer, ein Handwerker. Kein Wachmann, kein Krieger. Warum sollte jemand wie er einen Stahlharnisch besitzen? Dass er eine Waffe besitzt lasse ich mir eingehen, das ist auch für einen Zivilisten nicht ungewöhnlich. Meinetwegen auch einen Helm. Aber einen Harnisch? Das ist absolut unrealistisch.

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Fr 06 Sep 2013, 20:28

Grad beim Harnisch würde ich das Tungild überlassen - ich würde es bei einer Rasse von Zwergen als Minenarbeitern und Metallverarbeitern für nicht unlogisch halten, dass jeder nicht allzu arme sich eine Brustplatte leisten kann.

Ha, Etymologie. "Harnisch" kann sowohl einen Brustpanzer als auch eine Vollrüstung meinen - was die Vollrüstung angeht muss ich Grim allerdings zustimmen.
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Sa 07 Sep 2013, 15:47

Wenn ich Harnisch schreibe meine ich nur die Brustplatte. Quasi eine Stahlplatte die ein wenig in Form geschlagen ist und mit ledderriemen am Torso befestigt wirds. Er hat also die Arme vollkommen Frei. Zwerge stehen nunmal auf so Rüstungen, jeder normale Zwerg hat ein Kettenhemd, aber die gefall Cathort irgendwie nicht, also dachte ich, ich könnte das so abwandeln, ohne das es zu viel werden würde. Gibt es keine Luftpiraterie? Ich denke wenn man an Bord eines Luftschiffes ist sollte man zumindest ein wenig Kampfausrüstung haben falls man von Piraten angegriffen wird oder dergleichen? So meine Überlegung.

Mir fiel einfach keine besse Begründung ein warum er auf diesem Schiff sein sollte. Ich kann was drehen, das vor ein paar Monaten durch eine Wirtschaftskriese die Nachfrage an Neubauten und Reperaturen einbrach und er sich so anderweitig beschäftigen musste um an Geld zu kommen, wäre das besser?
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Grim
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Sa 07 Sep 2013, 16:14

Ich bin nicht glücklich mit der "jeder Zwerg besitzt ein Kettenhemd"-Doktrin, aber wenn die Mehrheit der Schreiber einen Brustpanzer für einen Handwerker stimmig findet, dann bin ich auch bereit, das zu akzeptieren.

Das mit der Wirtschaftskrise würde ich raus lassen, das kommt mir irgendwie merkwürdig vor. Sagen wir doch einfach, sein Geschäft lief in den letzten Jahren so schlecht, dass er einfach nicht mehr davon leben konnte und es verkaufen musste, weshalb er danach eben als Schiffszimmermann angeheuert hat. Wäre das so für dich in Ordnung?

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Sa 07 Sep 2013, 16:53

Man muss aber sagen, dass er eben nicht einfach Handwerker, sondern auch Teil einer Luftschiffscrew ist und wie Tungild schon sagte, Luftpiraterie gibt es, sogar zu hauf. Zwischen den beiden grossen Häfen E'jin und Jedha gibt es sogar eine hängende Piratenstadt. Insofern ist es weniger ein "Alle Zwerge besitzen ein Kettenhemd" und mehr ein Teil der Ausrüstung für einen Luftschiffer.
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Alison Wonderland

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 29 Okt 2013, 10:24

Name: Felitia
Alter: 107
Rasse:Sirene

Hintergrund: Felitia war in allen Meeren der Welt zu hause. So reiste sie von Gewässer zu Gewässer, bis das Bild einer Göttin vor ihr erschien. Diese erzählte ihr, dass sie sich auf die Reise machen und ersteinmal die anderen Auserwählten finden musste. Auf der Suche nach ihnen löste sie sich von ihrer Reisegruppe und begab sich in eine nahe gelegene Hauptstadt, die ihr nicht bekannt war. In Gestalt eines Menschen bewegte sie sich zwischen den Bewohnern, stehts auf der Suche nach den restlichen sieben, die im Sinne der Göttinnen handeln sollten. Dabei traf sie auf eine kleine Gruppe schwarzer Reiter. Der Instinkt verleitete sie zur Flucht, die ihr auch gelang. Allerdings stürzte sie in den Wäldern in einen tieferen Graben, stoß sich den Kopf und verlor ihr Gedächtnis. Sie konnte sich lediglich an ihren Namen erinnern, von da an hielt sie sich selbst für einen Menschen und irrte ziellos durch das Land, bis sie im Traum erneut ihrer Göttin begegnete.

Charakter: Bevor Felitia ihr Gedächtnis verloren hat, war sie stehts bestrebt, möglichst viele Wesen in das Meer zu locken und ertrinken zu lassen. Sie war sehr arrogant und eitel, was sie mit den meisten Sirenen gemeinsam hatte. Nach ihrem Sturz jedoch wandelte sich ihr Charakter. Von da an war sie fürsorglich, ehrlich, vertrauenerweckend aber gleichzeitig weiterhin selbstverliebt, dennoch intelligent und sanftmütig.

Aussehen: Felitia ist mit ihren 1,53 m nicht gerade groß. Sie hat lange rote Haare und grau-blaue Augen, mit denen sie im Wasser keine Schwierigkeiten hat, zu sehen. Ihre Lippen sind zwar klein, aber voll und schmeicheln ihrem ovalen Gesicht. An ihrem Handgelenk trägt sie ein Symbol, das für Sirenen typisch ist und darauf hindeutet, dass sie zur Nutzung von Magie fähig ist. Meist trägt sie weite, helle Kleider, die ihre zierliche Statur betonen. Dazu trägt sie braune Lederstiefel, manchmal einen Umhang mit weißer Kapuze.

Fähigkeiten: Die Sirene ist eine Künstlerin, was den Umgang mit Wassermagie angeht. Über die Jahre hat sie viel Zeit zum üben gehabt. Während die meisten Sirenen sich mit einen Minimum begnügen, lernte sie stehts fleißig neue Tricks & Kniffe. Nach dem Gedächtnisverlust verwendet sie zunächst einen Bogen, um sich zumindest verteidigen zu können, treffsicher ist sie jedoch nicht. Erst im nachhinein erfährt sie durch Zufall, dass sie magische Fähigkeiten besitzt, als sie auf einen Gelehrten trifft, der sich für ihr Symbol am Handgelenk interessiert. Von da an trainiert sie vorrangig das Bändigen des Wassers.


Zerreißt ihn! (Ich weiß, ich hab eine Ewigkeit gebraucht & das tut mir leid -___-)


Zuletzt von Alison Wonderland am Di 29 Okt 2013, 12:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 29 Okt 2013, 12:07

Ok, du wünschst einen Verriss, hier kommt er! Twisted Evil 

1. Es gibt keine Legende. Bisher ist unsere Reise ziemlich unbedeutend (jedenfalls global betrachtet) und – den Göttinnen sei Dank – unbemerkt, abgesehen natürlich von den Leuten, die wir im Verlauf der MSG getroffen haben. Und selbst wenn es eine solche Legende gäbe fehlt mir die Motivation für ihre Reise.

2. Wie kann sie ihre Magiefähigkeiten erneut erlernen, wenn sie doch vergessen hat, dass sie diese überhaupt besitzt? Es ist ja nicht etwa so, dass die Magie unbewusst aus ihr heraus brechen könnte. Magie ist ganz primär eine Frage des Studiums, der richtigen Formeln, Zeichen und Rituale. Wenn sie alle die vergessen hat, dann ist nicht mehr viel mit zaubern.

3. Vielleicht vor allem eine Formulierungsfrage: was meinst du mit "magische Wesen"? Allzu viele tatsächlich magische Kreaturen gibt es in Ruhta nicht wirklich, insbesondere nicht in den Städten.

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Alison Wonderland

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 29 Okt 2013, 12:42

Besser?^^
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Dreyri
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 29 Okt 2013, 12:56

Okay. Ich werde mich vermutlich grad relativ unbeliebt machen … aber hier kommt meine Kritik
Ich versuche dabei ausser Acht zu lassen, dass ich Charakterkonzepte die darauf bauen, dass der Charakter möglichst speziell und einzigartig ist, grundsätzlich nicht so wirklich mag.

1. Ouf, da ist mir Grim zuvorgekommen. Ich bin ja selbst noch nicht allzu lange dabei aber von einer Legende habe ich nichts gehört (abgesehen von der, die inzwischen als Bettgeschichte für kleine Kinder herhalten muss).
Bei Punkt eins kann ich also alles löschen und lediglich Grim zustimmen.

2. Ich finde, wenn man schon eine spezielle Rasse schreiben will, dann bitte mit Rassenkonzept.
Ich gehe jede Wette ein, dass sie mit ihren 107 Jahren bestimmt noch immer blutjung, frisch und knackig ist und voraussichtlich bis zu ihrem Tod blutjung, frisch und knackig aussehen wird.
Ich weiss, da scheiden sich die Geister aber ich mag das einfach nicht, wenn eine Rasse uralt wird, ohne dass das Alter Spuren hinterlässt.

3. Ihre Geschichte kommt mir sehr seltsam vor. 1. überlebt sie 107 Jahre ohne grössere Katastrophe und kaum ist sie an Land läuft sie den Schwarzen in die Arme, denen sie selbstverständlich entkommt und zufälligerweise verliert sie dabei das Gedächtnis, weil Gedächtnisverlust immer eine sehr praktische Lösung ist. 2. Ich persönlich steh einfach nicht auf diesen "Die Göttin ist mir erschienen und blablubb"-Quark. Wir haben glaub ich sogar mittlerweile 2 Charaktere denen das ganz ähnlich passiert ist. Spricht einerseits für das RPG und andererseits wirds einfach langsam billig o_O oder ist mein Charakter inzwischen der Einzige der immer noch überzeugt von der Nichtexistenz der Göttinnen ist?

4. Warum ändert sich ihr Charakter so abrupt? Gut ehrlich gesagt, ich habe nicht viel Schimmer von Amnesie, doch irgendwie hab ich nicht das Gefühl, dass Gedächtnisverlust den Charakter so grundlegend ändert. Zumal du noch geschrieben hast, dass ihr Verhalten typisch für eine Sirene ist. Und Menschengestalt hin oder her - sie ist und bleibt eine Sirene und ihre angeborenen Charakterzüge werden auch bleiben wenn sie sich den Kopf zehnmal gegen einen Stein haut.

5. Ihr Aussehen stört mich ebenfalls auf eine gewisse Weise. Sie ist eine Sirene, ein an das Wasser angepasste Lebensform. Ich habe ja keine Ahnung wie du dir eine Sirene vorstellst aber eben.
Für mich macht eine rote Haarfarbe keinen Sinn. Die Sirene ist ja kein giftiges Wesen und auch kein typisches Opferwesen das sich auf diese Art verteidigen müsste. Ich würde die Sirene eher als eine Jägerin betrachten und Jäger passen sich in der Regel ihrem Habitat an. Daher würde ich dieses knallige Rot das jeden Versuch der Tarnung zum Scheitern verurteilen würde in irgendetwas abändern, das eher zum Wasser passt. Blau meinetwegen, Grün, Schlammfarben ect.
Ich zwinge dich nicht dazu, das jetzt zu tun. Ist nur meine Meinung, weil ich dazu neige, solche Dinge zu hinterfragen und weil ich ein Logikfreak bin.


6. Du schreibst, die meisten Sirenen beschränken sich auf das Minimum. Warum macht Felitia das nicht? Weil sie etwas Besonderes sein soll?
Weil sie keine 0815-Sirene sein soll die nur das Minimum macht?
Ja, hier spricht mein Hass gegen Special-Snowflakes richtig schön aus mir raus.
Kannst du irgendwie logisch begründen warum ausgerechnet sie so vernarrt in das Studium dieser Fähigkeiten ist?

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Alison Wonderland

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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Di 29 Okt 2013, 16:32

ist okay, ich überleg mir was anderes....
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Mali
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Sa 16 Nov 2013, 16:40

Name:Neythani

Alter:20

Geschlecht: weiblich

Rasse: Katzenwesen

Beruf : Jägerin


Aussehen: Ihr seht eine etwa 1,80m große, auf zwei Beinen stehende Katze vor euch, mit leuchtenden grünblauen Augen, die euch argwöhnisch anblicken. Ihr Fell ist Orangefarben , durchzogen von braunen Streifen und weißen Kreisen um beide Augen. Ihre Hände sehen aus, wie die von Menschen, doch sie hat statt Fingernägeln krallen. Ihr Körper ist schlank und sehnig. Sie trägt eine braune Lederhose, die ihr bis zu den knien reichen und um die Brust hat sie ein Band gewunden, das ihre Brüste bedeckt. Als Bewaffnung hat sie einen schlichten Speer sowie einen kleinen Dolch, der an ihrem Gürtel steckt. Neythani bewegt sich lautlos  durch das Gehölz, über Stock und Stein. Wenn sie geht, dann tut sie dies schleichend und vorsichtig, es scheint fast so als verschmilzt sie mit ihrer umgebung. Ihr Schwanz peitscht stets aufgeregt hin und her und ist recht puschelig. Ihr Fell ist ein wenig länger und im Kopfbereich hat sie sich einige Federn eingeflochten. Wenn man genau hin sieht, kann man auch etliche Narben erkennen, verursacht von Krallen und Waffen, doch ein paar Narben stammen auch von einem Feuer. Als junges Mädchen hatte sie eine verbrennung erlitten, seitdem war ihr auch das Fell an der stelle nicht nachgewachsen.

Herkunft: Die Wälder sind die Heimat von Neythanis Stamm. Holzhütten sorgen für ein wenig Schutz. Ihre Eltern lehrten sie zu jagen und zu kämpfen. Mit zwölf geriet sie in einen Waldbrand und kam nur knapp mit dem leben davon. Doch sie trug seid dem Narben davon mit sich herum , die sie zum glück mit Kleidung verdecken konnte. Neugierig entdeckte sie stets neues, beobachtete, wie die Tiere ihre Jungen großzogen, oder Vögel wenn sie lernten zu fliegen. Mit 15 wurde sie einem Krieger zur Frau gegeben, und sie gebar ihm ein Kind. Eines Tages kamen Fremde und jagten sie davon. Die Angreifer brannten ihr Dorf nieder und verwüsteten den Wald. Neythani wurde während der Flucht aus dem Dorf von ihrer Familie getrennt und fand sich alleine in der nähe der Wolkenberge wieder. Von ihren Leuten konnte sie niemanden entdecken.  Auf der Suche nach Hilfe und nach ihrem Volk irrt sie nun umher.


Charakter: Neythani ist sehr klug, neugierig und begeistert von allem Neuen. Da sie aber auch scheu ist, erkundet sie alles Neues sehr vorsichtig. Als stolzes Wesen ist ihr Reinlichkeit sehr wichtig. Die Welt der anderen ist ihr vollkommen unbekannt und so hat sie viel zu lernen. Teilweise ist sie auch sehr naiv. Das leben im Wald hat sie geprägt. Sie kennt den namen jeder Pflanze und jedes Tieres, doch anderes kennt sie nicht. Sie ist wild, oft frech und an allem interessiert.


Zuletzt von Mali am So 17 Nov 2013, 15:29 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Grim
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BeitragThema: Re: Charakterkonzepte   Sa 16 Nov 2013, 19:06

Mir gefällt, dass du ein so ausführliches Konzept geschrieben hast, Mali, aber ich habe dennoch ein paar Kritikpunkte. Ein paar Dinge erscheinen mir wenig logisch, andere bis zu einem gewissen Grad unstimmig und es wäre mir recht, wenn du das überarbeiten könntest. Ich kann dir da auch gerne bei helfen, falls du Hilfe brauchst.

  • Fell von der Farbe roter Beeren: erscheint mir äußerst unpassend. Die Katzenwesen, wie wir sie bisher in dem Setting hatten, waren farblich realen Katzen sehr ähnlich, sprich: gedeckte Farben, mit denen sie sich gut tarnen und an ihre Beute anpirschen können. Eine derart knallige Farbe erscheint mir da äußerst unpassend.
  • Brandnarben: über Brandnarben wächst kein Fell mehr nach. Ausgeschlossen. Verbrennungen zerstören das Gewebe zu gründlich dafür. Wenn du die Sache mit den Brandnarben drin behalten willst, dann sollten diese auch heute noch deutlich sichtbar sein (solange sie nicht unter Kleidung verborgen sind).
  • Hintergrundgeschichte: sorry, aber... ihr Dorf wurde überfallen und alle ihre Liebsten getötet? Wie generisch geht's eigentlich? Bestimmt waren es Orks, die sie überfallen haben. Es sind immer Orks in solchen Geschichten. Willst du dir da nicht etwas Kreativeres einfallen lassen? Mit dem Teil mit den Avior bin ich auch nicht glücklich. Es erscheint mir wenig stimmig, dass die Avior eine verletzte Fremde in ihre Neststadt bringen, die ja extrem unzugänglich ist. Eventuell müsste man das mit Lias absprechen, ob dieses Verhalten konform ist, aber mir kommt es merkwürdig vor. Mir ist klar, dass du das eingebaut hast um einen möglichst raschen Einstieg zu finden, aber eventuell überlegen wir uns da besser etwas anderes.

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