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 Sun and Steel - MSG

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Nanoteh
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BeitragThema: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptySa 10 Mai 2014, 22:47

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Mitchel kroch durch den engen Schacht, er versuchte dabei so wenig wie möglich Geräusche von sich zu geben, ein langsames Vorankommen war anbei die Folge. "Wird das Heute noch was, Mitch?!", zischte Rupert leise nach Vorne welcher langsam begann zu drängeln. "Wie wärs wenn du deine Lautstärke reduzierst auf halts Maul?!", fragte Mitchel ebenfalls gedämpft zurück und setzte seinen Weg durch den Schacht weiter fort. Die Infos welche sie von ihren vertraulichen Informanten erhalten hatten waren eindeutig, offenbar versuchte die Dao-Corporation nun wirklich das Undenkbare...
Allein wenn man davon hört was sie versuchten, oder wenn man hörte was ihnen anscheinend gelungen war, niemand hätte einem das geglaubt. Mitchel glaubte es ja selbst nicht wirklich, aber die Befehle des Kommandanten waren eindeutig gewesen. Er würde es selbst wohl erst wirklich glauben, wenn er es mit eigenen Augen gesehen hatte.
Nun befanden sie sich bereits innerhalb der Anlage, dies war aber alles andere als ein Spaziergang. Die Planung alleine hatte lange gedauert, der Aufwand war immens... ohne die entwendeten Schlüsselkarten hätten sie keine Chance gehabt soweit zu kommen. Vorpal 13... Mitchel wusste schon länger von der Existenz jenes Labores, doch er hätte nie geglaubt dort einmal hin zu müssen.
Immer wieder betrachtete er die Blaupausen auf seinem tragbaren Gerät, zumindest die GPS Systeme funktionierten mit dem hochgeladenen Material des Labores.
Über einem Wartungsgang angekommen nahm er das Gitter aus der Halterung und legte es leise innerhalb des Schachtes ab, bevor er einmal aus dem Loch lugte um sich zu versichern, dass sich niemand in der Nähe befand. Die Kante vor sich ergreifend ließ er seine Beine aus der Öffnung gleiten und hangelte sich dann vorsichtig nach Unten, bevor er sich den letzten Meter fallen ließ, auf dem Boden aufsetzte und sofort zu seiner Maschinenpistole griff um die Umgebung zu sichern.
Nach und nach kamen auch die anderen beiden aus dem Schacht und versammelten sich. Rupert Kelvin, ein älterer hochgewachsener schwarzer Mann mit der wohl meisten Erfahrung unter ihnen und Kelly Listret, ihre Systemtechnikerin und Profihackerin. "Suchen wir uns einen passenden Zugang. Ich brauche Zugriff auf die Systeme um den Feueralarm auslösen zu können.", meinte Kelly schließlich. Langsam stieg die Anspannung von Mitchel ins Unermessliche...



Immer der gleiche Tag... immer das gleiche Licht... immer der gleiche Ablauf... Shikara lag in ihrer sterilen Zelle auf dem Bett, die Arme hinter dem Kopf verschränkt. Sie befand sich nun schon einige Zeit hier an diesem Ort, wobei sie immer noch nicht genau wusste wo sie war. Die Menschen in den weißen Kitteln mit welchen sie immer wieder zu tun hatte sprachen nicht viel mit ihr, ja es kam ihr mehr so vor als wären sie dazu verpflichtet ihr gegenüber eher zu schweigen.
Die Halbdämonin hatte bereits aufgehört darüber nachzudenken es könnte sich nur um einen Traum halten, doch darum handelte es sich sicherlich nicht. Dafür war sie nun schon zu lange hier... laut der Aussage einer Sterblichen war dies nicht mehr ihr Zeitalter, es handelte sich um eine Zeit lange nach dem ihr gewohnten Umfeld... Die ersten Versuche aus dieser weißen sterilen Zelle zu entkommen hatten den Raum sehr in Mitleidenschaft gezogen... doch ein Ausbruch schien sich als äußerst Schwierig zu gestalten.
Soweit Shikara das mitbekommen hatte war sie nicht alleine hier, auch Andere befanden sich in Zellen ihr gegenüber. Doch wer genau... sie wusste es nicht. Offenbar wurden sie streng voneinander isoliert.
Ihr Gefühl sagte ihr, dass es bald wieder etwas zu Essen geben sollte. Das Essen hier war seltsam und völlig neu für sie, sich daran zu gewöhnen hatte sich zu Beginn als ein wenig schwierig herausgestellt. Doch so wartete die Halbdämonin die Zeit weiter ab, stand von ihrem Bett auf, streifte sich die schmale weiße Kleidung welche sie trug glatt und ging ein paar Runden in dem Raum.
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Redeyes
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptySo 11 Mai 2014, 00:00

Jake sass auf einer Art Pritsche in seiner Zelle und starrte mit leerem Blick auf die Türe. Er wirkte irgendwie nicht so ganz bei der Sache, den in seinem inneren war einiges los. Der Hunger machte Jake zu schaffen. Die Leute in den weissen Sachen hatten nach einigen von Jake's Fluchtversuchen bemerkt das sich seine Kräfte sehr schnell erschöpften und es auch etwas damit zu tun hatte, wie viel Nahrung er bekam. Daher hatten sie seine Rationen sehr schnell zusammengekürzt um ihn geschwächt zu halten.
Doch das war noch gar nichts im Vergleich zu seinem anderen Hunger. Seine dämonische Seite hatte seit seiner Wiedererweckung, ein besseres Wort viel Jake dafür nicht ein, keine Nahrung mehr bekommen. Der Hunger war schon immer ein dauernder Begleiter des Dämons gewesen, welcher nie völlig verstummte, doch nun war das Gefühl beinahe unerträglich. Und dennoch war es komisch das der Dämon noch nicht ausgebrochen war, Jake konnte sich jedenfalls nicht daran erinnern ihn früher so lange unter Kontrolle behalten zu haben. Oder vielleicht spielte ihm seine Erinnerungen hier auch bloss einen Streich und der Hunger fühlte sich bloss schlimmer an.
In diesem Moment kam ein zischendes Geräusch von der Türe und am Boden öffnete sich ein etwa 5cm hoher und etwa dreimal so breiter Schlitz. Dann wurde ein Tablett mit einem Teller und einer Wasserflasche darauf hindurchgeschoben und der Schlitz schloss sich sogleich wieder. War es doch bereits wieder so spät? Das Zeitgefühl von Jake war hier unten am Verkümmern, ohne die drei Mahlzeiten täglich und das Abdämmen des Lichts beim Schlafen, hätte Jake es wohl schon längst Verlohren. Anfangs hatten die Weisskittel ihm das Essen noch gebracht, doch bei seinem Fluchtversuch hatte Jake einem von ihnen schwere Verbrennungen zugefügt. Seither bekam er sein Essen nur noch unter der Türe durchgeschoben.
Jake holte sich sein Essen und betrachtete es. Manchmal wurde er extrem müde nach dem Essen, vermutlich mischten sie ihm was hinein, doch sicher war er sich nicht. Ausserdem war das Besteck, der Teller und sogar das Tablett selbst aus einem sehr merkwürdigen Material, fest genug um es zu halten, doch bei zu hoher kraft zerbrach es sofort, sodass man damit nicht wirklich was anfangen konnte. Nicht das man hier gross was machen konnte, die Wände waren aus einer Art Metall, doch Jake konnte es nicht schmelzen, zumindest nicht in dieser Form, und die Oberfläche war völlig glatt. Er konnte nicht einmal sagen, woher das Licht in seiner Zelle kam, er wusste das irgendwo eine Quelle sein musste, doch sie war nicht zu sehen. Ansonsten hätte er wenigstens einen Punkt gehabt, an dem er hätte ansetzen können, aber so. Jake seufzte und begann zu essen. Das Essen hier war merkwürdig, ungewohnt aber gut... oder sein Hunger spielte ihm einfach einen Streich, aber das war ihm momentan auch egal.
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptySo 11 Mai 2014, 12:19

Die Leute, die sich "Wissenschaftler" nannten, waren ziemlich überrascht gewesen, als Asharyn weder getobt, geschrien oder sonst irgendwie angesichts ihrer veränderten Lebensumstände überrascht gewesen war. Sie konnten auch nicht ahnen, dass die junge Frau bereits von der Veränderung erfahren hatte. Die Sterne hatten es ihr gesagt. Natürlich war die Botschaft nicht deutlich gewesen. Das war sie nie. Es blieb immer Spielraum für Interpretation. Aber was hätte Asharyn schon tun können? Niemand entkam seinem Schicksal, nicht einmal jene, die es bereits kannten.
Laut den Wissenschaftler war die Stadt Bk'Tarah vor Jahrtausenden untergegangen. Alle ihre Bekannten und Freunde wären also ohnehin schon lange verstorben. Aber es war nicht dieser Umstand, der Asharyn in Sorge versetzte, ja sogar ängstigte. Viel schlimmer war die Stille. Zum ersten Mal in ihrem Leben war das leise Wispern der Sterne verschwunden. Es gab niemanden mehr, der ihr sagte, was sie zu tun und zu erwarten hatte. Die junge Frau hockte auf dem Boden ihrer Zelle, mit geschlossenen Augen, ein Sinnbild perfekter Ruhe. Es war nichts geblieben aus ihrer Kleidung und der wagen Hoffnung, dass die Sterne am Ende Recht behalten würden. Und dann würde sie sich selbst ein Bild von der Lage dieser Welt machen können. Und vielleicht fand sie sogar heraus, warum die Sterne schwiegen.
Jemand betrat die Zelle und stellte ein Tablett auf dem Tischchen ab, das mit dem Bett und der abgetrennten Toilette das einzige Mobiliar in der Zelle darstellte. Asharyn rührte sich nicht. Es würde noch genug Zeit zum Essen bleiben.

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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptySo 11 Mai 2014, 12:39

Seit dem Tag, als sie hier aufgewacht war, hatte Noirin sich sehr freundlich gegeben. Natürlich passte es der ehemaligen Herrscherin überhaupt nicht in den Kram, dass diese Leute hier mit ihr taten, was sie wollten. Doch sie hatte Zeit. Für einen Menschen war Zeit von Bedeutung. Für sie hingegen nicht. Wenn es sein musste, konnte sie hier Jahrhunderte lang überdauern. Gewissermassen war sie diesen Männern sogar dankbar. Sie hatten ihr eine zweite Chance gegeben. Soweit sie es mitgekriegt hatte, war sie hier in einer völlig anderen Zeit. Da wo sie vielleicht von selbst hingekommen wäre, hätte ein gewisser Eroberer sie nicht heimtückisch hintergangen. Doch das war die Vergangenheit. Hier wartete die Zukunft auf sie.
Die Männer die hier arbeiteten, sprachen zwar nicht wirklich mit ihr, doch das hielt sie nicht davon ab, nett und freundlich zu ihnen zu sein.
Als die Tür sich öffnete, erhob sich Noirin rasch von ihrem Bett. Der Mann hatte Essen gebracht. Die Nahrung hier war völlig anders als das, was sie zu ihren Lebzeiten gegessen hatte. Doch es schmeckte eigentlich ziemlich gut.
"Vielen herzlichen Dank", lächelte die ehemalige Königin und sie tippte sich als Zeichen des Respekts zwei Mal gegen die Stirn. Der Mann ging wortlos wieder und sie setzte sich hin, um zu essen.

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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptySo 11 Mai 2014, 15:14

Als Amras in seiner Zelle erwachte, trug er ein Hemd und eine Hose, sowie ein paar seltsame schuhe. Das seine Rüstung auch hier war, hatte er gehört, bzw, gesehen. Denn sie hatten diese auf eine Kleiderpuppe gehängt und untersucht. Der Elf hatte auch herausgefunden, das er nicht der einzige war, den sie hier festhielten. Die Menschen in den weissen Kitteln untersuchten ihn öftersmal. Sein Blut, seinen Körper und vor allem seine Ohren schienen sie zu faszinieren, als ob sie noch nie in ihrem leben einen Elfen gesehen hätten.. Wenn er wüsste..
Nun saß er auf der Liege, die zum schlafen gedacht war und dachte nach. Ein Mann brachte ihm etwas zu Essen und verschwand schnell wieder. Er musste herausfinden, wie er hier rauskommen konnte. Er war ein Krieger.. er sollte da draussen sein, Frei und Wild.
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptySo 11 Mai 2014, 20:46

Doktor Serano saß an seinem Bürotisch und blätterte auf seinem Tablet nach und nach die Unterlagen der momentane Subjekte durch, er war mit dem Ergebnis bis jetzt sehr zufrieden. Am besten eingelebt hatten sich bis jetzt die Subjekte 5 und 7. Subjekt 5 war dabei wohl am umgänglichsten zu betrachten, seine Kollegen berichteten von einer sehr höflichen Persönlichkeit. Subjekt 7 hingegen hatte zu Beginn zwar versucht sich aus seiner Lage zu befreien, begegnet der Situation jedoch mittlerweile mit ziemlicher Gleichgültigkeit. Subjekt 12 hatte zu Beginn ebenfalls arge Schwierigkeiten gemacht und sogar einen Wissenschaftler schwer verletzt, sie hatten die Vorsichtsmaßnahmen seitdem stark erhöht. Subjekt 3 und 9 schienen mit der Situation ein wenig überfordert... Tests ergaben meist ein etwas erhöhtes Stresslevel, vor allem bei Subjekt 9, aber der Umstand war kein Grund zur Besorgnis. Hoffentlich würden sie bald mehr Subjekte bekommen können, die restlichen Zellen dieses Sektors waren bis jetzt noch leer geblieben.
Seranos größtes Interesse galt bis jetzt dem Subjekt 5... Es schien die Situation viel zu gut zu verarbeiten, diese Ruhe trotz der herrschenden Umstände machte ihn skeptisch. Der größte Fehler wäre es gewesen jenes Exemplar als ungefährlich zu betrachten. Die Ähnlichkeiten zu den Subjekten 7 und 12 ließen eine Gewaltbereitschaft nicht ausschließen.
Die ersten Tests und Untersuchungen liefen gut, auch wenn Subjekt 12 und 7 bis jetzt nur unter Narkose untersucht wurden, das Risiko war einfach zu groß gewesen. Es war erschreckend gewesen wie stark das Medikament dosiert werden musste um jene Subjekte betäuben zu können...
Ein weiterer Test mit den Subjekten würde ohnehin gleich folgen, Serano fiel dabei ein, dass er sich wohl auf den Weg machen sollte um jene Tests zu beobachten.



Shikara hob ihre Augen als sich die Klappe an der Tür nach Oben schob und ihr Tablett mit dem Essen darunter hindurch geschoben wurde, kurz darauf schloss sich die Öffnung wieder. Die Halbdämonin beugte sich nach Unten und hob es auf, dabei fiel ihr Blick umgehend auf den kleinen Becher in welchem erneut dieses kleine runde Ding lag... Mit dem Tablett setzte sie sich an den in der Wand eingelassene Tisch und aß ein wenig von dem Teller, bevor sie schließlich zu dem Becher griff und betrachtete was darin lag.
Sie wusste, dass diese Sterblichen sie irgendwie beobachteten und von ihr erwarteten, dass sie dieses kleine Ding schluckte. Sie hatten ihr eingeredet "es würde ihr damit hier besser gehen"... Sie war anschließend in ihrem Bett in dem Raum hier wieder aufgewacht...
Die Halbdämonin griff in den Becher und nahm es anschließend in den Mund, ihr war eine gute Idee in den Sinn gekommen. Sie behielt die Kapsel zwischen den Zähnen und tat nur so als würde sie schlucken. Kurz darauf begann sie gut geschauspielert zu blinzeln, bevor sie schließlich an dem Tisch nach Vorne kippte und eine Bewusstlosigkeit mimte.
Nun hieß es warten...
Es dauert nicht lange bis sich die Tür des Raumes öffnete und sie hören konnte wie jemand die Zelle betrat... laut den Schritten waren es offenbar Zwei...
Da Shikara nicht wusste wo sie war oder wie es vor der Zelle aussah, war dies weniger ein Plan als eher reine Improvisation, sie hatte nicht vor ewig in diesem Raum vor sich hin zu vegetieren. Sie konnte vernehmen wie sie an den Armen gepackt wurde und man sie offenbar hinaus tragen wollte, in jenem Moment schlug Shikara die Augen auf.
Sie spuckte einem der Männer die Kapsel entgegen, schoss von ihrem Platz hoch und schickte den ersten mit einem Kopfstoß auf die Bretter. Der Zweite war so geschockt, dass er erst gar nicht reagierte, ein fataler Fehler denn im selben Moment wurde er von Shikaras Rechter ebenfalls zu Boden gesandt.
"Oh, Scheiße!", vernahm die Halbdämonin eine Stimme von Draußen, offenbar war da noch ein Dritter. Der Kerl schaffte es einen Schalter zu betätigen worauf sich die Tür wieder zu schließen begann, doch Shikara schaffte es mit einem Hechtsprung nach Draußen, schlitterte über den glatten Boden und war dann auch bereits wieder auf den Füßen. "Löst den Ala...", doch der Mann in dem weißen Kittel wurde unterbrochen, als er von der schnellen Halbdämonin am Kopf gepackt und gegen die Wand gedonnert wurde.
Angespannt schaute Shikara sich um, der Bereich hier Draußen hatte viel Ähnlichkeit zu der Zelle, sie zuckte ein wenig zusammen als ein lauter Ton in dem großen Raum ertönte welcher sich immer wieder wiederholte.
Kurz darauf ertönte noch ein weiterer viel schrillerer Ton, wobei sich plötzlich aus der Decke Wasser auf die Halbdämonin ergoss... Was zum Teufel war hier los?!
Plötzlich öffneten sich die Türen aller anderen Räume in dem Trakt...

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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptySo 11 Mai 2014, 21:14

Wie immer schmeckte das Essen köstlich. Leider wusste Noirin nicht, wie sie die einzelnen Zutaten benennen sollte.
Sie hatte kaum die Hälfte gegessen, da erklangen seltsame Geräusche und nur kurz darauf öffnete sich ihre Tür. Seltsamerweise standen keine Männer davor, die sie hätten mitnehmen wollen.
Noirin legte den Kopf schief und erhob sich, nachdem sie sich mit der Serviette den Mund abgetupft hatte. Draussen vor der Tür fiel Regen. Das war sehr merkwürdig, denn sie konnte keinen Himmel sehen. Im Gegenteil, die Decke sah hier nicht wirklich anders aus als in ihrem Gemach.
Vorsichtig streckte sie den Kopf raus und entdeckte dabei eine Frau und einen am Boden liegenden Mann.
"Hallo?"

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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptySo 11 Mai 2014, 21:34

Jake war kaum fertig mit seinem Essen als plötzlich ein schriller und sehr unangenehmer Ton erklang. Jake wusste nicht wieso, aber sein Gefühl sagte ihm das dieser Ton nichts Gutes zu bedeuten hatte. Er schreckte hoch, als sich seine Zellentür zischend öffnete, doch niemand stürmte hinein und griff ihn an. Jake war einen Moment lang verwirrt, aus irgendeinem Grund hatte er, damit gerechnet das jemand in seine Zelle stürmen und ihn angreifen würde.
Vorsichtig begab er sich zur Türe und riskierte einen Blick, doch auch hinter der Türe wartete niemand auf ihn. Er blickte nach ­draussen und entdeckte einen ­Weisskittel und zwei junge Frauen. Sofort war das Hungergefühl wieder da, seine dämonische Seite begann aufzubegehren. Er hatte keine Wahl als dem inneren Drang nachzugeben und schritt aus der Zelle hinaus Richtung der Drei auf dem Gang. Er schien gar nicht richtig mitzubekommen das Es Wasser von der Decke regnete. Das Wasser schien auf seiner Haut gleich wieder zu verdampfen und auf der Haut seines rechten Arms flackerten immer wieder kurz kleine Flammen auf, welche jedoch gleich wieder erloschen.
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptySo 11 Mai 2014, 22:18

"Grrrrrr." Ein lautes Knurren drang aus einer Zelle den Flur hinunter, fast am Ende des Traktes. Als sich die Türen öffneten, wich Jarvis erst einmal ein paar Schritte zurück. Er mochte diese Menschen nicht, er mochte diesen engen Raum nicht und sein tierischer Instinkt ließ ihn jede Bewegung der fremden Männer mit Argwohn beobachten. Gleichzeitig begann es zu regnen, von der Decke? Unangenehm laute Geräusche drangen an seine empfindlichen Ohren, und am aller schlimmsten war, dass all das geschah noch bevor er sein Essen bekommen hatte; einen großen blutigen Brocken rohen Fleisches. Niemand betrat seine Zelle, keiner kam um ihm Nahrung zu bringen, niemand versuchte mit ihm zu sprechen, nur verwirrte Stimmen auf dem Flur. Bedächtig kroch er auf den Boden gepresst in Richtung Tür, riskierte einen Blick. Noch mehr Fremde, dazu unbekannte Gerüche. Sein Hunger meldete sich mit der Wucht eines Hammers, doch erst mal würde er beobachten und dann seine Chance nutzen.

Anfangs hatten sie ihn nur beobachtet, abgewartet wie er reagieren würde auf die neue Umgebung. Sie wollten herausfinden ob er sich wie ein Tier im Käfig verhalten, oder ob er doch menschliches Verhalten zeigen würde. Tatsächlich unternahm Jarvis zunächst was er konnte um zu fliehen, versuchte das Personal zu attackieren und verwüstete sein Zimmer mit seinen messerscharfen Klauen. Letztlich hatte er aufgegeben und wurde im Gegenzug gefüttert. Einfaches Prinzip, längerer Hebel, das verstand auch er. Dennoch machte er sich keinerlei Gedanken darüber, warum er sich hier befand, obwohl er eigentlich tot sein müsste, oder warum diese Menschen ihn studierten. Sein Instinkt sorgte dafür, dass er sich ausschließlich darauf konzentrierte, einen Ausweg zu finden - ausser in den Stunden des Hungers, denn da trieb ihn nur die Gier nach Futter. Schakale brauchen viel Futter.
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyMo 12 Mai 2014, 01:35

Amras sah verblüfft zu der offenen Türe. Draussen auf dem Gang war die Sprinkleranlage angegangen und der Elf hörte Schreie und rufe. Vorsichtig ging er zur Tür und sah hinaus auf den Gang. Er würde herausfinden müssen, wo diese Menschen seine Ausrüstung lagerten, ohne würde er bestimmt nicht gehen. Aber wenn es ein zu weiter umweg wäre, würden sie ihn wohl schnappen und wieder einsperren. Was sollte er tun? Er brauchte zumindest das Schwert. Das Schwert war viel zu wertvoll für ihn, um es zurückzulassen.
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyMo 12 Mai 2014, 11:32

Zahlte sich das geduldige Warten also doch endlich aus. Ein schriller Ton attackierte Asharyns Gehör. Hoffentlich war das nicht die Musik dieser Zeit. Ansonsten würde Asharyn gleich den Weg nach Hause antreten. Wo...und wann auch immer das sein mochte. Gleichzeitig öffnete sich die Türe, wie erwartet. Es wurde Zeit der Gastfreundlichkeit dieses Ortes den Rücken zu weisen. Barfüßig trat Asharyn in den Gang. Wasser regnete von der Decke und tränkte ihre Robe. Nach ein paar kurzen Blicken zu beiden Seiten wandte sich Asharyn zu den Leuten um, die auf dem Gang standen. Neben einer lag ein bewusstloser Weißkittel. Die anderen Türen zu den Zellen waren ebenfalls aufgegangen. Und so verwirrt wie diese Leute aussahen, musste es sich ebenfalls um Gefangene handeln.
Mit ein paar platschenden Schritten war Asharyn bei dem Grüppchen, wo sie sich verbeugte. Nicht, dass sie vorgehäbt hätte sich mit diesen Leuten anzufreunden. Aber im Moment war es wahrscheinlich in ihrem Interesse zusammenzuarbeiten. Trotzdem hielt Asharyn in der Hand den Beschwörungszauber der geringen Sternzeichen verborgen. Man konnte nie vorsichtig genug sein und ein paar von denen sahen nicht grade vertrauenserweckend aus.
"Ich schlage vor wir verlassen diesen gastlichen Ort."

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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyMo 12 Mai 2014, 16:43

Shikara war einfach stehen geblieben während ihre Augen immer wieder zwischen den Personen hin und her huschten welche nun ebenfalls aus den anderen Zellen kamen. Sie mussten wohl räumlich identisch sein... Der Regen welcher von der Decke kam legte ihre Haare in Strähnen über ihr blasses Gesicht, ihr Blick verfinsterte sich zunehmend als sie sah wer da aus den Zellen gekrochen kam...
Die Menschenfrau war dabei wohl noch das Harmloseste... beim Anblick des Elfen zog Shikara jedoch ihre Augenbrauen nach Oben. Was zum...? Sollten die eigentlich nicht alle unter der Erde liegen...?
Da war noch ein Kerlchen... und eine weitere Frau... doch Shikaras Aufmerksamkeit war vollends auf den Elfen fixiert. "Ich dachte ich hab euch alle umgebracht, Spitzohr...", meinte die Halbdämonin kühl und ignorierte dabei die Worte der Menschenfrau... Vielleicht sollte sie erst das Elflein ausweiden, wäre unangenehm wenn ihnen jener in den Rücken fallen würde.
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyMo 12 Mai 2014, 18:47

Amras betrachtete die Frau mit einem stirnrunzeln. "Das muss aber nach meiner Zeit passiert sein," erwiderte er ruhig. "Diese Seltsamen Menschen haben mich hergeholt. Und all die anderen hier. Sollten wir uns nicht erstmal die Menschen vorknöpfen, bevor wir uns an die Gurgel gehen?" Da er zur zeit unbewaffnet war, hätte er eh keine Chance gegen diese Frau. Er wusste nicht, zu was sie fähig war, aber er wollte nicht einfach als Opfer sterben, sondern um sein Leben kämpfen.
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyDi 13 Mai 2014, 13:43

Mit einem kurzen verächtlichen Schnauben stieß Shikara die Luft aus und wandte sich anschließend ab um sich ein wenig umzusehen. Sie befanden sich in einer Halle mit einigen dieser Räume in denen sie bis jetzt noch gefangen war, doch die restlichen Zellen schienen leer zu sein. Über den kleinen Räumen waren Nummern an den Wänden... wie hatten die Menschen in den weißen Kitteln sie genannt? "Subjekt 7"? Denn genau dies stand auch über ihrer Zelle...
Immer noch dröhnte dieses Geräusch durch den Raum während Wasser von der Decke regnete, soweit Shikara dies erkennen konnte kam es aus kleinen Düsen, schien irgendwie mechanisch zu funktionieren. Zumindest lief das Wasser durch schmale Gitter im Boden der Halle ab, wäre ein wenig unschön gewesen wenn sich der Raum mit Wasser zunehmend gefüllt hätte...
So ging die Halbdämonin zu einer der Türen welche eventuell nach Draußen führen konnte, doch die massive Tür aus Metall schien sich nicht bewegen zu lassen. Man hatte sie offenbar hier eingeschlossen. "Hat jemand eine Idee?", fragte sie schließlich und strich über das feste Material. Ihrer Einschätzung nach war es unmöglich mit Gewalt oder Magie da durch zu kommen.
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyDi 13 Mai 2014, 20:14

Jake hatte zu der kleinen Gruppe aufgeschlossen, zu der sich Mittlerweilen auch noch ein Elf gesellt hatte, zumindest vermutete Jake das es sich hier um einen Elfen handelte, den in seiner Zeit war er nie einem Elfen begegnet. Doch diesen Gedanken schob er wieder beiseite. Einen kurzen Moment lang musterte er Noirin, wobei sich sein drittes Auge auf seiner Stirn öffnete. Ein merkwürdiges Gefühl durchfuhr Jake, normalerweise lies der Dämon nicht zu das Jake durch sein Auge mitsah, doch diesmal war es anders. Die Frau vor ihm war von einer merkwürdigen Aura umgeben, ein besserer begriff viel Jake dafür nicht ein. Auf jeden Fall war sie anderes, doch Jake wusste nicht so recht, wie er diese neuen Informationen deuten sollte.
Normalerweise hätte er sich in seinem zustand auf das erstbeste Opfer gestürzt, aber stattdessen wandte er sich von Noirin ab und packte den Weisskittel, welcher nur Zwei schritte weiter auf dem Boden herumkroch und wohl gerade versuchte wieder auf die beine zu kommen. Jake half ihm dabei, indem er ihn packte, nach oben zog und sogleich mit dem Rücken gegen die Wand drückte. Soweit er erkennen konnte, war dieser Kerl ein ganz normaler Mensch. Der Weisskittel blickte entsetzt auf das dritte Auge in Jakes Stirn und wand sich, doch Jake hatte nicht vor seine Beute jetzt noch entkommen zu lassen. Dann schien es als hätte sich das Fleisch an Jakes Körper von einem Moment auf den anderen in Flammen verwandelt, doch komischerweise verbrannte weder die Kleidung von Jake, noch fing der Weisskittel Feuer. Der Mann schrie vor Panik, als sich der brennende Schädel von Jake seinem Gesicht näherte und nur "Hunger.." flüsterte.
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyDi 13 Mai 2014, 23:47

Noch bevor Jake es zu Ende bringen konnte, wurde er plötzlich von der Seite angeknurrt. Jarvis hatte den Menschen ebenfalls bemerkt, einer derjenigen, die ihn regelmäßig mit Fragen gelöchert und nur unregelmäßig gefüttert hatten. Die anderen im Raum ignorierend war er mit gefletschten Zähnen nach vorn geschossen, stand nun auf zwei Beinen vor der seltsamen brennenden Kreatur und gab äußerst bedrohliche Laute von sich. Offenbar fühlte er sich um seine Beute betrogen.
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyMi 14 Mai 2014, 20:46

Was war das denn für ein Typ? Natürlich wusste Asharyn nicht von wo oder wann die anderen hier stammten, aber vermutlich waren auch damals (oder später) Kannibalisten eher verpönt gewesen. Da brach doch die gesamte Gesellschaft zusammen, wenn jeder plötzlich auf der Speisekarte eines anderen stehen konnte, oder nicht? Und eine der anderen Frauen ging sofort dem Spitzohr verbal an die Gurgel. Asharyn rückte etwas von der Gruppe ab. Irgendwie waren die ihr nicht geheuer. Vor allem die beiden Fleischfresser, denn ein anderer hatte den Weißkittel anvisiert und knurrte wie ein hungriger Wolf, gefielen ihr überhaupt nicht.
Hier raus wollte sie trotzdem.
"Ich kann vielleicht helfen. Wer ist der Stärkste hier?"
Mit beiden Händen zeichnete Asharyn ein Sternbild in die Luft, das wabernd vor ihr schwebte. Kundige des Sternenhimmels hätten es wohl als den Gürtel des Orion erkannt.
"Nun?"

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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyMi 14 Mai 2014, 21:12

Mit gerunzelter Stirn musterte Noirin die Szenerie vor sich. Da waren ja äusserst seltsame Kreaturen in ihrer Nähe gewesen, die ganze Zeit. Das fühlte sich sehr seltsam an, irgendwie.
Der Einzige, der ihnen hier wohl hätte raushelfen können, war kurz davor, gefressen zu werden, während eine andere Frau irgendetwas seltsames zauberte.
"Ich bin nicht stark", sagte sie bescheiden.

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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyMi 14 Mai 2014, 21:41

Shikara hatte ihre Rechte noch eine Weile auf das kühle Metall der massiven Tür gelegt, bevor sie sich schließlich bei der Frage der Menschenfrau umdrehte. Ihre Augen wanderten kurz zu dem Sterblichen welchen sie zu Boden geschickt hatte, er fiel offenbar zwei anderen Gefangenen eben zum Opfer... Es wirkte wie dämonische Magie wo sich der Körper des Menschen in Flammen zu verwandeln schien, mit einem feurigen Schädel. Shikara spürte dämonische Magie sofort... sie konnte es regelrecht riechen. Vermutlich handelte es sich bei ihn auch um keinen Menschen... Die Halbdämonin wollte nicht dazwischen gehen, stattdessen haftete ihr Blick wieder auf der Sterblichen welche offenbar eine Magierin war. Zumindest das was sie da in die Luft gezeichnet hatte zeichnete sie wohl als jene aus, auch wenn Shikara nicht sagen konnte um welche Magie es sich dabei handelte.
Die andere Frau neben ihr wirkte ebenfalls wie eine andere sterbliche Gefangene, da sie alle die völlig identische weiße Kleidung trugen wurde jener Eindruck zusätzlich bestärkt. Doch Jene hatte auch etwas an sich was Shikara nicht wirklich deuten konnte, es wäre wohl auffällig gewesen zu versuchen unauffällig an ihr zu riechen...
"Ihr müsst schon genauer erläutern wie ihr das meint... Eine genauere Definition wäre durchaus angenehm, Mädchen.", antwortete sie der Magierin schließlich.
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyFr 16 Mai 2014, 15:46

Das Sternbild fiel in sich zusammen wie ein schlecht gebautes Kartenhaus. Die Frage war doch eigentlich relativ klar gewesen, oder nicht? Die Auren der anderen hier waren wie Leuchtfeuer. Sie konnten doch unmöglich... Aber vielleicht konnten sie es wirklich nicht sehen. Wahrscheinlich gab es irgendwo da draußen noch ganz andere Zugriffe auf die Magie. Auch wenn die Macht natürlich von den Sternen auf die Sterblichen herabsickerte, so konnte sie vielleicht unterschiedlich geformt werden.
"Ich...ich kann die mentale oder physische Kraft einer Person verstärken. Vielleicht kommt dann jemand die Türe aus dem Weg räumen. Mit nur meinen Geistern alleine schaffe ich das wahrscheinlich nicht."

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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptySo 18 Mai 2014, 21:32

Jake bemerkte durchaus das Er angeknurrt wurde und betrachtete dieses... was war das überhaupt? Ein Mensch - Tier Mischwesen? Er hatte schon ein paar merkwürdige Rassen gesehen aber diese hier war ihm neu. Und was wollte dieses Ding von ihm oder... Jake blickte kurz auf den Weisskittel, wenn dieses Wesen auch eingesperrt gewesen war, dann war es womöglich nicht an ihm interessiert, sondern an seinen Kerkermeistern.
Jake lies den Weisskittel einfach los, er hatte bereits von ihm bekommen, was er wollte, auch wenn das vermutlich keiner der anderen mitbekommen hatte. Der Weiskittel sank einfach zu Boden und rührte sich nicht mehr, er war zwar nicht tot, starrte jedoch mit leerem Blick auf den Boden. Jake trat einen schritt zurück, um dem Tierwesen nicht im Wege zu stehen und seine Flammen erloschen wieder. Ein bisschen merkwürdig war es schon das eine einzige Seele den Hunger besänftigt hatte, doch Jake wollte sich nicht beschweren. Stattdessen stellte sich nun die Frage, wie es weitergehen sollte.
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyDi 20 Mai 2014, 00:38

Sie kamen nicht weiter dazu auf die Menschen Magierin einzugehen, denn plötzlich öffnete sich die Tür vor welcher sie bis jetzt noch standen, sie schob sich einfach von selbst zur Seite. Shikaras Blick fiel auf drei Menschen, alle gekleidet in seltsame schwarze Kleidung welche an den verschiedensten Stellen wohl eine schützende Wirkung hatte. In ihren Händen trugen sie seltsame Objekte, sie hielten sie an ihren Körper wie Armbrüste... war das vielleicht so etwas Ähnliches?
Die Halbdämonin war jedoch schnell und wollte bereits mit einer Bewegung zu einem Angriff übergehen. "Halt! Warten sie!", gab einer der Menschen dann von sich und hob seine Hand, worauf Shikara stockte und inne hielt. "Bitte... wir gehören nicht zu diesen Leuten... wir sind hier um euch hier raus zu holen. Lasst uns erst erklären.", sprach er weiter, jedoch blieb die Halbdämonin misstrauisch und beobachtete jede Bewegung der Menschen. "Dann los... erklärt euch.", antwortete sie ihm kalt und behielt dabei jeden von ihnen im Auge. "Gut... mein Name ist Mitchel Hekard, das hier sind Rupert Kelvin und Kelly Listret, Special Taskgroup im Auftrag gegen die DAO-Corporation... das sind die Leute welche euch hier eingesperrt haben. Die DAO haben irgendwie einen Weg gefunden Leute aus der Vergangenheit hier her zu holen, ins Jahr 2051, um mit ihnen herum zu experimentieren. Es gibt keine Magie mehr in dieser Zeit... die ist schon lange verschwunden, mit euch wollten sie irgendwie eine Möglichkeit aufdecken um den Menschen die Magie wieder zurück zu bringen. Die DAO würden dies aber ohnehin nur missbrauchen, also hatten wir die Aufgabe euch hier raus zu holen bevor sie Erfolg haben könnten. Ich weiß, das klingt jetzt für sie bestimmt alles total verrückt... aber sie müssen mir glauben...", erklärte Mitchel ihnen und deutete seinen Kollegen ihre merkwürdigen Waffen zu senken.
Das Jahr 2051? Das war sehr lange nach der letzten ihr bekannten Zeitrechnung... Informationen welche einen just in jenem Moment ziemlich erschlugen... und nun sollten sie nach ihrer Gefangenschaft hier diesen anderen Sterblichen vertrauen...?
Nun, welch andere Wahl hatten sie? Die drei Menschen waren wohl von Draußen hier her zu ihnen gekommen, also konnten sie sie sicher auch wieder hinausbringen... Zudem kannten sie sich mit der eigenartigen Technik dieser Zeit offenbar aus...
"Nun gut... welch andere Wahl haben wir schon? Habt ihr eine Waffe für mich?", fragte Shikara den offensichtlichen Anführer der Gruppe. "Rupert?", fragte Mitchel und drehte sich zu ihm um. Jener nickte nur und zog ein langes Messer aus einer Lederscheide an seinem Oberschenkel, bevor er es an der Spitze der Klinge fasste und es mit dem Griff Shikara zu warf.
Sie fing es aus der Luft und betrachtete die Klinge kurz... es würde reichen... "Danke... solltet ihr uns angelogen haben, seid ihr tot... kommt schon, gehen wir.", forderte sie die anderen Gefangenen auf und bewegte sich an den drei Menschen vorbei, Mitchel folgte ihr.
"Öhm... ist das die Shikara aus dem komischen Buch?", fragte Rupert mit hoch gezogenen Augenbrauen leise an Kelly gewandt. "Ja, das ist sie anscheinend wirklich... allerdings wird sie dort etwas anders beschrieben. Freundlicher...", antwortete ihm jene lediglich. "Kleine, du hast das Buch gelesen? Wie alt bist du? 14?", fragte Rupert mit einem Grinsen. "Fresse Kelvin... los, gehen wir."

Als sie die Halle mit den Zellen verließen, entdeckten sie zahlreiche der Wachen dieses Ortes welche quer durch den Raum verteilt lagen. Sie hatten offenbar bereits versucht die massive Tür zu öffnen, waren dann aber hinterrücks überrascht worden. Sie hatten kleine Löcher in ihren Körpern aus denen Blut trat... stammten jene von den Waffen welche die drei Menschen in ihren Händen hielten? Shikaras Interesse gegenüber jenen stieg nun immer mehr... Es war kein Armbrustbolzen oder sonstiges in den Leichen zu entdecken... wie funktionierte diese Technik...?
"Damit ihr alle bescheid wisst... sobald wir diesen Ort hinter uns haben werdet ihr bei Anhängern unserer Gruppierung untergebracht... Die DAO-Corporation wird euch sicherlich suchen, unsere Leute werden euch aber helfen in dieser Zeit zurecht zu kommen und wir hofften ja, dass ihr uns dafür vielleicht auch helft...", sprach Mitchel eher beiläufig während es einen seitlichen Gang entlang ging. "Wobei helfen...?", fragte die Halbdämonin den Menschen. "Gegen die DAO's vorzugehen... ihr habt doch selbst gesehen was die für eine Scheiße bauen und wozu die fähig sind..."
Shikara schwieg lediglich... erst einmal sollten sie hier heraus kommen, denn noch war dies alles sehr fordernd... "Scheiße, leck mich doch... das ist nen Elf!", kam es zwischenzeitlich von Rupert welcher wohl die spitzen Ohren des Elfen erst jetzt bemerkt hatte. "Boah... Klappe Rupert...", meinte Mitchel leise und lugte mit seiner eigenartigen Waffe um eine Ecke herum bevor es weiter ging.
Nach der Biegung betraten sie einen Seitenraum, wobei sie nun einen Schacht an der Decke empor kletterten, durch welchen sie sich kriechend weiter bewegten. Dabei blickte Mitchel immer wieder auf ein seltsames eckiges Teil, welches schwach leuchtete. Auf der Fläche konnte man einige Umrisse erkennen... Da sich der Mensch erst nach einem Blick darauf für eine gewisse Richtung innerhalb des Schachtes entschied musste es sich wohl um eine Art Karte handeln...
Es schien diesen Ort immer weiter nach Oben zu gehen, konnte es sein, dass sie sich hier unter der Erde befanden? In den höheren Etagen schalteten sie ein paar der Wachen aus welche den Weg versperrten, offenbar war eine Alarmbereitschaft ausgerufen worden. Zum ersten mal sah sie die Waffen der Menschen in Aktion... Sie gaben kaum einen Laut von sich und schickten die Sterblichen mit deutlich sichtbaren Treffern zu Boden. Die Halbdämonin hatte so Etwas noch nie zuvor gesehen...
"Das hier ist ein Zugangspunkt zu den äußeren Kanälen... fragt mich nicht wozu die DAO den benutzen...", meinte Kelly als sie schließlich eine weitere massive Sicherheitstür erreichten und die Frau begann sich an einer Gerätschaft an der Wand daneben zu schaffen zu machen.
Nach einiger Zeit öffnete sich die Tür mit einem lauten Geräusch der Entriegelung bevor es weiter ging, der Geruch hier Unten war mehr als nur... unangenehm...
Der Weg durch die seltsam gebauten Kanäle dauerte nicht lange, dennoch, so eine Architektur war für jenen Ort ebenfalls völlig fremdartig...
Es ging schließlich über eiserne Sprosse nach Oben, wobei Mitchel einen schweren Deckel zur Seite schob und nach Draußen stieg. Sie alle folgtem ihm nach Draußen...
Endlich... frische Luft schlug ihnen entgegen und der klare Nachthimmel breitete sich über ihnen aus. Sie befanden sich alle in einer dunklen Seitengasse, aber sie waren frei... "Los! Zum Wagen!", orderte Mitchel an bevor es hastig die Gasse entlang ging.



Die Betten dieser Zeit waren angenehm... viel zu angenehm sogar... Die Halbdämonin war sich nicht sicher wie lange sie geschlafen hatte. Selbst dieses Gefühl der aufgewühltheit hatte gegen ihre Müdigkeit nicht lange standhalten können. Als Shikara schließlich blinzelnd aufwachte und gemächlich aus dem Bett stieg, blickte sie sich ein wenig in dem Raum um... dies war alles so neu für sie... Am Vorabend waren sie in dieser eigenartigen Kutsche ohne Pferde noch gefahren, bevor man Shikara bei einigen Häusern aussteigen ließ, dort wurde bei einer offenen Tür bereits auf sie gewartet...
Shikara hatte sich ohnehin von alledem bereits erschlagen gefühlt, da machte dies nun auch keinen Unterschied mehr. Ein älteres Ehepaar hatte die Halbdämonin aufgenommen... offenbar Vertraute dieses sogenannten Widerstandes... auch wenn Shikara immer noch nicht genau wusste wem oder was genau sie nun Widerstand leisteten.
Die Halbdämonin hatte diese schmale weiße Kluft gegen ein Nachthemd getauscht, die ältere Dame welche Elise hieß hatte offenbar vorher einige Dinge für sie gekauft.
Schließlich begab sich Shikara aus dem Zimmer über die Treppe hinab, sie hatte Hunger bekommen... zudem hatte sie Fragen... viele Fragen...
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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyDi 20 Mai 2014, 07:45

Dieser Ort war hinreissend. So viel wusste Noirin, als sie sich morgens frisch und ausgeschlafen aus dem Bett begab. Leise summend öffnete sie das Fenster und genoss den kühlen Lufthauch, der ihrem nackten Körper schmeichelte.
Ihr war klar, dass es sicherlich nicht der Plan dieser seltsamen Rettungsorganisation gewesen war, dass sie ihren Betreuer schon in der ersten Nacht verführte. Aber egal. Es war eine heisse, wilde Nacht gewesen und sie fühlte sich wie neu geboren.
Diese Welt gehörte erobert! Von ihr alleine.
Sie ging in das Bad, das ihr gestern schon gezeigt worden war. Gestern hatte sie ein Bad nehmen dürfen, doch der freundliche Mann hatte ihr auch gezeigt, wie die Dusche funktionierte, weshalb sie dieses Geschenk der Götter auch ausgiebig testete.
Der Mann bei dem sie war - so viel hatte sie bereits herausgefunden - war ein relativ hohes Tier in der hiesigen Politik und kämpfte nebenbei für diesen Widerstand. Natürlich nur unterschwellig und eher auf der geschäftlichen Ebene. Aber das war doch beinahe perfekt!

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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyDi 20 Mai 2014, 11:01

Die ältere Dame, bei der Asharyn untergekommen war, schien zwar genauso ungefährlich wie freundlich zu sein, aber trotzdem hatte Asharyn Sagittarius aufgetragen die Nacht über Wache zu halten. Der Geist, diesmal in Gestalt eines menschlichen Bogenschützen in der Gewandung ihres Volkes, stand leicht schimmernd in einer Zimmerecke während Asharyn versuchte die Informationen zu verdauen. Das Jahr war 2051. Bk'Tarah war, nach den Informationen, die man ihr gegeben hatte, im Jahr 573 vor der Zeitrechnung untergegangen. Seit 2600 Jahren existierte ihre Heimat nicht mehr. Das war seltsam tröstlich. Selbst wenn sie das Ritual der Zwölf nicht durchgeführt hätte, so wäre nun ohnehin niemand mehr am Leben. Das Schicksal ließ sich nunmal nicht ins Handwerk pfuschen.
Ihr neues Zuhause war ein Antiquariat. Das war so etwas wie eine Bibliothek, in der allerdings nur ältere Bücher zum Verkauf angeboten wurden. Ältere Bücher, hah! Die Bücher, die hier für teures Geld verkauft wurden, waren garnichts gegen die Schriftrollen in der goldenen Bibliothek. Die würde sie wohl in einem Museum finden, was auch immer das nun wieder war.
Am nächsten Morgen stellte Asharyn fest, dass man ihr zumindest standesgemäße Kleidung herausgelegt hatte. Eine Art lilanes Bluse und ein paar...Hosen. Nur Bauern trugen Hosen. Als Mitglied der Zodiac stand Asharyn eine lilane oder purpurne Robe zu, sowie ein Band und ein Stirnreif. Wie konnte diese Bauerntochter es wagen ihr Hosen anzubieten. Gleich darauf schalt sich Asharyn für ihre Torheit. Ihre Heimat war seit mehr als zweitausend Jahren nicht mehr existent. Wie sollte da jemand ihre Gebräuche kennen? Und die Frau aus dem Widerstand war auch in Hosen herumgelaufen. Vielleicht war das inzwischen sogar ein Zeichen des Stands?
"Gut geschlafen, hohe Dame", fragte Sagittarius nach und lächelte freundlich. Der Geist war einer der zuverlässigsten und am einfachsten zu handhabenden. Er war nicht mit Libra oder Aquarius zu vergleichen, die auch gerne mal ihren Unmut an ihrem Rufer ausließen.
"Ja, danke dir, Sagittarius. Du kannst dich zurückziehen." Der Geist verbeugte sich und löste sich in einem Funkenschauer auf.
Nach einem ordentlichen Frühstück und einer kurzen Unterhaltung mit Johanna, die tatsächlich nur fünfzig war, fand sich Asharyn in einer gut beleuchteten Stube wieder. Auf ihrem Schoß hatte sie ein Buch zu den Geschehenissen der letzten Zeit und ein weiteres zur DAO-Corporation lag neben einer Tasse Tee auf einem kleinen Beistelltischchen in ihrer Nähe. Johanna hatte versprochen noch eines zu Bk'Tarah zu suchen oder wenigstens einen Abriss der Geschichte von diesem Zeitpunkt an. Auf Asharyns Füßen lag Ursa minor. Der Geist war verschmust und spendete Trost. Genauso hätte sie damals in ihrer Studierstube gesessen. Wenigstens hatte sich die Schrift nicht allzu sehr verändert. Obwohl die Bücher anscheinend nicht handgeschrieben waren. Schreibfehler waren zwar immer noch drin, aber die Schrift war viel gleichmäßiger.
Asharyn begann zu lesen.

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BeitragThema: Re: Sun and Steel - MSG   Sun and Steel - MSG EmptyDi 20 Mai 2014, 13:51

Amras wäre fast nicht mitgegangen, als diese Leute ihn daran gehindert hatten, nach seinem Schwert zu suchen.
Sie mussten ihn förmlich hinaus treiben. Diese seltsamen Waffen, die sie bei sich trugen, setzten sie nur gegen die anderen Menschen ein. Amras war recht überrascht, als er die Wirkung sah. Nur ein kleines Loch, ein lauter Schuss, und der getroffene war tot, oder ziemlich verletzt. Mit dem Schwert musste er schon recht nah rankommen um so eine Wirkung zu erzielen, aber diese Waffen konnten aus großer reichweite benutzt werden.
Die Leute verteilten sie bei mehreren Personen, er selber landete in der Wohnung einer Geschichtsprofessorin, die nebenbei auch als Archäologin arbeitete und Gegenstände zeitlich bewertete. Sie schien sich auf die Geschichte der Elfen spezialisiert zu haben, da sie recht viel über sein Volk zu erzählen wusste. Auch dinge, die wohl nach seinem Tod geschehen sein mussten. Nachdem er etwas zu essen erhalten hatte von ihr, hatte er sich in das Gästezimmer zurück gezogen und gegrübelt.. Soviel zeit war vergangen, seid er gestorben war. Zumindest hatte die Frau ihm erzählt, wann er offiziel gestorben ist, und Taelon sein Schwert vertauscht hatte, damit er ihn töten konnte. Diese Dao typen schienen ihn aus einer Zeit vor seinem Tod geholt zu haben. Und sie hatten ihm seine Ausrüstung und das Schwert geraubt. Und nun saß er hier, in dieser für ihn fremden zeit.. Als einzigster seines Volkes, nur weil diese Menschen ihn herbeschworen haben, mit Hilfe seines Schwertes, das in einer Elfischen Ruine entdeckt worden war. Nach einiger zeit war er dann doch wohl eingeschlafen, jedenfalls erwachte er in dem Bett, auf dem er gesessen hatte. Müde rieb er sich über die Augen und ging in das Badezimmer. Er wusch sich und dann begab er sich in die Küche um etwas zu essen.
Später würde er herausfinden, was nun mit ihm passieren würde. Ob es eine möglichkeit gab, zurückzukehren in seine Zeit, oder ob er für immer hier bleiben müsste.
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