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 Disorder - MSG

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Zaiyel

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 05 Feb 2018, 22:51

Als der Koloss stürzte und eine Wand nieder riss, kreisten Silas' Gedanken um die Worte, die er vorher von sich gegeben hatte, versuchte sich einen Reim darauf zu machen, den Zusammenhang zu verstehen. Doch wie die Stadt selbst schien auch sein Freund bloss noch ein Schatten seiner selbst zu sein. So vieles war verloren und kaum etwas von dem, was zurück geblieben war, ergab einen Sinn.
Immerhin hat er ihnen nicht die Schädel gespalten. Das war wenigstens ein Anfang. Silas behielt die Rüstung im Augenwinkel, als er auf Damions Frage hin sich zu jenem umwand. "Nun...", setzte er an, zögernd, wie viel er preis geben wollte, "Ich kenne Roland von früher. Er war hier Soldat bevor... Ein Aufblitzen in der Wolkendecke lenkte ihn ab. Beunruhigt blickte er zum dunklen Himmel empor und dann fragend zu seinem Begleiter.
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Grim
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 06 Feb 2018, 08:17

Damions Miene verfinsterte sich ebenso rasch, wie es der Himmel über ihnen getan hatte und dies hatte nichts mit Silas' Worten zu tun. Er kannte dieses Phänomen nur zu gut und das unwirklich-rote, grelle Zucken über gar nicht allzu weit entfernten Teilen der Stadt ließ wenig Zweifel daran zu, dass dies ernst zu werden versprach.
"Ein Energiesturm", erklärte er auf den fragenden Blick des Halbelfen hin und alles locker-schelmische, das sonst in seiner Stimme lag, war verschwunden, "Wir sollten zusehen, dass wir von der Straße kommen. Am besten unter die Erde!" Er ließ den Blick durch die Gasse schweifen und hielt dann zielstrebig auf das am besten erhaltene Gebäude zu, welches er sehen konnte. Die Tür hing lose in den Angeln und so schlüpfte Damion ohne jegliche sonst beim Betreten von Gebäuden übliche Vorsicht hastig ins halbdunkle Innere.
"Seht zu, ob ihr eine Kellertreppe hier drinnen finden könnt", rief er über die Schulter seinen nachfolgenden Kameraden zu.

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Sternenvogel
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 06 Feb 2018, 19:59

Auch, wenn Firden keine Energiestürme kannte - normale Stürme kannte er. Und so rasch, wie dieser hier aufzog, war nichts Gutes zu erwarten. Also erhob er sich auf Vaessas Aussage hin. Ein Schlichtes "Gut", war seine Antwort dazu, bevor es, an der Seite der Vampirin, zurück zu dem Laden ging, in dem sie das gewöhnungsbedürftige Getränk seiner Begleiterin erstanden hatten. Ein Schauer lief ihm über den Rücken, als sie das Geschäft wieder betraten. Schon beim ersten Mal war es ihm hier nicht ganz geheuer vorgekommen. Vielleicht fing die Stadt auch einfach an, ihm den Nerv zu rauben. Zwei Mal an einem Tag - oder war es mittlerweile Ncht? - war er beinahe von lebenden Toten überrant worden. Eine andere Untote hatte ihn zu ihrem Begleiter gemacht und dann war da noch dieser... Hammerschreck hatten sie ihn genannt? Verdammt, warum hatte er sich überhaupt auf diese Reise eingelassen?
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Nanoteh
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 06 Feb 2018, 20:39

Es klingelte erneut, als sie den Laden betreten, kurz darauf war die Besitzerin des Ladens erneut bei ihnen. Sie schaute kurz zu ihnen, wollte etwas sagen... wählte dann aber doch ihre Worte erneut anders. "Der Sturm... bleibt einfach derweil hier, es wird eine ganze Weile dauern bis jener vorüber ist. Ich sperre die Tür ab.", sprach Anara und ging dann an ihnen vorbei um die Tür zu verriegeln. Die nahe Taverne würde in den nächsten Minuten zum bersten gefüllt sein, viele Menschen die einen Unterschlupf suchen würden... Für die drei Tavernenbesitzer in dieser Siedlung waren die Stürme ein Segen, sie trieben ihnen Kundschaft ohne Ende in die Läden... Vaessa wollte sich dort zu jener Zeit jedoch nicht aufhalten. Die Hexerin gab ihnen noch einige dicke Stumpenkerzen, bevor sie jene in einen Nebenraum führte. Massiv aus Stein gemauert, hier konnten sie den Sturm derweil gut abwarten... Es hatte einen Tisch mit zwei Stühlen, eine Kommode und ein Bett für Besucher. Simpel und alles andere als nach Vaessas Geschmack, doch es würde derweil genügen... All zu lange würden sie sicher nicht hier sein.
Die Vampirin entzündete von ihren Fingern ausgehen einige der Kerzen und erhellte den Raum nach und nach ein wenig... Da es keine Fenster gab, blieb es aber entsprechend düster. Sie legte einige ihrer Sachen als auch ihr Schwert ab und ließ jene auf dem Tisch liegen, befreite sich von ihren Schuhen und setzte sich dann auf einen der Stühle bevor sie sich einmal ausgiebig streckte. "Ihr wisst nicht einmal wirklich was vor sich geht, nicht wahr...?", fragte sie dann, während sie den rechten Ellenbogen auf dem Tisch abstützte und aus den Augenwinkeln zu Firden schaute.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 06 Feb 2018, 20:47

Im Gegensatz zu Vaessa behielt Firden seine Stiefel an. Lediglich dem Beispiel, die Waffen abzulegen, folgte er, bevor er sich an eine Wand lehnte, die Arme verschränkt, um sie nicht albern herunter baumeln zu lassen.
"Nein", gab Firden freimütig zu. Leugnen war hier definitiv die schlechtere Wahl. "Könnt Ihr es mir verübeln? Ich komme aus einem Land weit nördlich von hier, alles was ich weiß basiert auf Geschichten und Gerüchten, und bei dem Zustand, in dem so manch ein dem Alkohol zugetaner Erzähler war, kann ich unmöglich abschätzen, was was ist. Seht es mir also nach, M..." Er verschluckte das Wort mitten im Sazu und fuhr fort, als wäre nichts geschehen. "Dass ich mich hier nicht auskenne. Ich gebe mein Bestes, um zu lernen, hier zu überleben."
Und wieder waren sie bei dem Thema. Was erwartete sie? Dass irgendwo in der Bibliothek seines Vaters ein Leitfaden stand, wie man hier zurecht kam? Ein Buch, das jede Einzelheit dieser Stadt erleuchtete? Wohl kaum. Gäbe es solche Bücher, hätte die Stadt wohl weniger Reiz für die Dame.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 06 Feb 2018, 21:09

"Bitte setzt euch doch... ihr macht mich nervös.", sprach Vaessa mit einem leichten Lächeln und dachte dann kurz an das was sich da Draußen nun abspielen würde. "Rote Blitze seht ihr hier vermutlich das erste mal... Sie sind auch alles andere als gewöhnlich.", begann sie zu erklären.
"Um zu verstehen woher dieses nicht ganz so einfache Wetterphänomen kommt... Es gibt in dieser Stadt einige weiterhin aktive Fokussteine, sie erzeugen die Zonen mit all den Anomalien, dessen Bekanntschaft Ihr vorhin gemacht habt. Doch nicht nur das... Meine Vermutung ist, dass ihre Energie nicht nur den Himmel verdunkelt sondern jene unnatürlichen Wolken mit der Zeit beginnt aufzuladen. Irgendwann führt dies zu einer Überladung und es kommt zu den magischen Stürmen... Schlagartige Entladungen von Unmengen magischer Energie, die meist für alle die sich dort Draußen ungeschützt aufhalten tödlich enden. Untote wie die Wandler überleben sie, doch sind danach meist über Stunden wie gelähmt... und nein, fragt nicht... Ich habe es noch nicht gewagt es an mir selbst zu testen. Also wann immer Ihr es seht... dann sucht sofort Schutz. Wenn ihr spürt wie die Luft zu knistern beginnt, dann könnte es bereits zu spät sein.", erklärte sie dem Menschen kühl, ihr Blick lag im Anschluss etwas lange auf ihm. Fürchterlich... als würde sie eine Schauergeschichte erzählen. "Aber keine Sorge... Hier sind wir geschützt. Es ist nur die Frage wie lange es dauern wird... Manchmal sind die Stürme nur von kurzer Dauer, ab und an halten sie aber auch sehr lange an.", meinte die Vampirin und schaute anschließend zu dem fein säuberlichen Bettchen. Sie hatte gerade etwas... gegessen... und erholte sich noch immer, sie hatte nicht übel Lust sich etwas auszuruhen.
Schließlich entschuldigte sie sich kurz, nahm eine der Kerzen und verließ kurz das Zimmer um Anara aufzusuchen. Vaessas Kleid war mit Staub und dem Blut der Wandler von Vorhin immer noch gesprenkelt, sie hatte kein Interesse daran hier irgendetwas zu verschmutzen oder gar sich völlig zu entkleiden.
Anara war ein Schatz... so wie sie es von ihr gewohnt war, so konnte sich Vaessa am Ende zumindest umziehen. Die Hexerin hatte ihr eines ihrer weiten Nachthemden geliehen, auch wenn es ihr beinahe schon zu klein war. Der feine weiße Stoff passte überhaupt nicht zu ihr und das missfiel Vaessa gründlich, doch für den Moment erfüllte es den Zweck...
Sie betrat erneut das Gästezimmer und schloss die Tür hinter sich, dabei schaute sie kurz zwischen Firden und dem einfachen Bett hin und her. "Wir... haben nur ein einziges Bett... Ich hoffe es stört euch nicht... während wir warten.", sprach die Vampirin und hatte ihre Linke oberhalb ihres rechten Ellenbogens gehoben.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 06 Feb 2018, 21:19

Schweigend hatte der Prinz der Ausführung Vaessas gelauscht und schließlich mit einem Nicken bestätigt, dass er verstand - das Wichtigste zumindest. Magie... Eine Sache, die derart praktisch sein konnte, und gleichzeitig für so viel tot und verderben hier zuständig war. Ein Schaudern lief über Firdens Rücken und er war froh, dass Vaessa kurz darauf den Raum verließ. Tatsächlich setzte er sich und begann, in Ermangelung einer besseren Beschäftigung, und weil es die Pflicht eines jeden Kriegers war, seine Waffen zu säubern und anschließend zu ölen.
Die Kleidung, in der die Vampirin den Raum wieder betrat, kommentierte er mit einer hochgezogenen Braue, bevor er sich wieder seiner Waffe widmete.
"Ihr habt das Bett für Euch. Dank der gründlichen Ausbildung meines Waffenlehrers ist es mir möglich, fast überall zu schlafen. Und es schickt sich nicht, einer Dame das Bett streitig zu machen."
Etwas in seiner Stimmlage könnte vermuten lassen, dass er die letzte Aussage nur traf, um Vaessa aufzuziehen - hatte sie bisher doch nicht gerade gezeigt, dass ihr Förmlichkeit und Etikette etwas bedeutete.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 06 Feb 2018, 22:05

Während Roland im Staub und Dreck saß erblickte er das helle Leuchten am Himmel. Und es erinnerte ihn an etwas was er schon lange vergessen hatte. Damals, gerade mal wenige Wochen nach dem Unglück. Nachdem er seine Familie verlor. So einen Sturm hatte es schon damals gegeben. Zusammen mit einer Vielzahl von Anomalien. Den Rest weiss er nicht mehr da er bewusstlos wurde. Dank Silas konnte er sich zumindest an etwas erinnern..

Doch jetzt gab es wichtigeres als sich an etwas zu erinnern. Grummelnd drückte er sich mit den Fäusten vom Boden ab um aufzustehen. Kaum auf den Beinen packte Roland den Hammer und rannte in die Straßenmitte. Dort drehte er den Hammer um und rammte ihn mit dem Kopf durch das Pflaster in den Boden. Anschließend stürmte er zurück zum Rest der Gruppe zurück und packte die Personen und zog sie an das Chassis seiner Rüstung. Beladen stapfte er zu dem Haus in das der Barde gegangen war und warf die Wichte durch die Tür. Mehr schlecht als recht. Missmutig sah er sich anschließend das gewählte Gebäude an. "Das reicht... nicht..." stammelte er mit brummelnder Stimme und betrachtete die Häuser an der Straße. Doch diese sahen nicht viel anders aus. Morode. "DAS....REICHT....NICHT!" brüllte Roland schließlich während er sich weiter umsah. Die Stimme klang tief doch sehr verzerrt. Fast schon unbeholfen rannte er auf das Haus zu und durchbrach durch seine Breite und Größe mit der Rüstung den Eingangsbereich mit gesenktem Kopf. Riss dabei ein großes Loch in die Wand und kehrte die drei die noch in seinen direkten Umfeld waren mit seinen Armen auf einen Punkt. Mit aller Kraft rammte er nach einander erst Beine in den Boden. Dann lehnte er sich nach vorne und ballte die Hände zu Fäusten. In einem Zug schlug er mit den Fäusten durch die alten Dielen und verharrte wie ein Zelt über den Abenteurern. "Schnell!" rief er Damion zu.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 06 Feb 2018, 22:28

"Einer Dame...", stieß Vaessa es beinahe schon aus, legte jedoch im Anschluss ein leichtes Schmunzeln auf. Dieser Mensch... Ihr ganz besonderer, kleiner Prinz...
Irgendwie war es ja amüsant, wenn man bedachte wie Firden überhaupt in jene Stadt gestolpert war... wie er an ihre Haustür gekommen war. Wie sie sich erst nicht darum gekümmert hätte, wenn James ihm das Gesicht vom Schädel gefressen hätte... und nun? Die Wahrscheinlichkeit, dass der Mensch hier sterben würde war immer noch eklatant hoch. Lichterhall war einfach kein Ort mehr für Menschen, sie riskierten hier alles... Es war schwer zu sagen. Firden hatte Vaessa bereits sehr nahe an sie heran gelassen, in Anbetracht dessen, dass sie die Gesellschaft von Menschen eher mied. Es war besser so... Menschen hatten entweder Vorurteile oder hielten sie auf...
Vaessa bewegte sich schließlich von der Tür weg, ging zu dem Bett und war kurz davor sich etwas zur Ruhe zu betten. Nicht einmal ein dämlicher Sarg-Spruch des Prinzen... er war ihr gegenüber absolut nicht voreingenommen, selbst da er nun von ihrem Zustand überzeugt zu sein schien. Er behandelte die Vampirin ganz anders als sie es von den meisten Menschen gewohnt war...
Sie drehte sich schließlich kurz zur Seite und beäugte ihn eine Weile bei seiner Arbeit, bevor sie schließlich lautlos in seine Richtung ging...
Es glich einem regelrechten Schleichangriff... kurz darauf saß Vaessa auch bereits auf dem Schoß von Firden, legte ihre Unterarme auf seine Schultern und schloss ihre Hände hinter seinem Nacken ineinander. "Ich... würde aber sehr gerne darum streiten. Außerdem... würde ich mich sehr gerne bedanken... für meine Rettung.", sprach sie sanft.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 06 Feb 2018, 22:51

"Aber Ihr habt Euch doch bereits bedankt", wollte Firden schon einwerfen, als Vaessa so plötzlich auf seinem Schoß saß. Nicht das erste Mal, aber... Es war anders, dieses Mal. Vielleicht, weil die Situation, aus der er gerade entkommen war nicht ganz so offensichtlich lebensbedrohlich war. Vielleicht, weil die Vampirin und er zu einer Einigung gekommen waren und SIE deshalb nichtmehr derart bedrohlich wirkte. Oder vielleicht war es auch einfach die Tatsache, dass eine Frau, nur in einem Nachthemd bekleidet, auf seinem Schoß saß. Wahrscheinlich war es alles zusammen. Auf jeden Fall war er sich ihrer Anwesenheit ziemlich bewusst. Er hob die Brauen, als wäre er überrascht.
"Wäre es nicht ungerecht, wenn ein Kämpfer wie ich mit einer zierlichen Dame wie Ihr streiten würde?", fragte er dann, während er das Schwert, dass er gerade noch mit einer dünnen Ölschicht überzogen hatte, zur Seite legte, um seine Aufmerksamkeit ganz seiner Begleiterin zu widmen.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 06 Feb 2018, 23:08

Es war interessant... dieser Mensch befand sich eigentlich erst kürzlich innerhalb ihrer Gesellschaft, trotzdem schien er schon so einiges gelernt zu haben. Oder war es weiterhin nur dieses ehrgeizige Bedürfnis ihr die Stirn zu bieten...? Sich nicht von ihr übertrumpfen zu lassen? So oder so... es war provokant, auf eine ganz besondere Art und Weise. Es glich beinahe einem ganz speziellen und ausgesprochen charmantem Schlagabtausch... "Zierlich...? Der Schein trügt... Oder habt Ihr das bereits vergessen...? Außer Ihr möchtet unbedingt an Ort und Stelle in Stücke gerissen werden, nur um ganz sicher vom Gegenteil überzeugt zu werden.", meinte Vaessa daraufhin, bevor sie kurz in sich hinein lachte und erneut ihr Haupt wieder anhob. "Wisst ihr aber was tatsächlich ungerecht ist...? Dass Ihr ein Mädchen welches sich bereits nur in ein Nachthemdchen gehüllt hat und bereits hier sitzt, weiterhin dazu zwingen wollt den ersten Schritt zu unternehmen. Und Ihr wollt mir etwas von Gerechtigkeit erzählen...?", fragte die Vampirin sanft und konnte ihr Schmunzeln dabei kaum unterdrücken.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mi 07 Feb 2018, 18:27

Firden versuchte gar nicht erst, ein Schmunzeln zu verbergen, bevor er einen musternden Blick über den Körper der Vampirin gleiten ließ.
"Ihr mögt vieles sein, Mh..meine Damen, aber ganz sicher kein Mädchen", meinte er dann, bevor er einen Arm um ihrem Rücken legte und sie nähe an sich zog. Einem Impuls folgend beugte er sich dann leicht vor, näherte sich ihrem Gesicht, um nun eben doch den ersten Schritt zu machen und sie, zunächst vorsichtig forschend, zu küssen, sollte sie es zulassen.
Was ihn dazu bewegte, diesen Schritt zu gehen wusste er nicht. Genau betrachtet gab er damit, zumindest für den Moment, sein letztes Bisschen Selbstschutz Vaessa gegenüber auf. Er hatte gesehen, was sie anstellen konnte und das betraf nur ihre körperliche Kraft. Er wagte sich gar nicht vorzustellen, was sie mit ihrer Magie anrichten konnte. Doch das zählte in diesem Moment nicht, als er sich ihr praktisch auslieferte.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mi 07 Feb 2018, 23:14

Es stimmte Vaessa durchaus zufrieden... jedoch diese ernüchternde Behutsamkeit mit welcher der Mensch ihr näher kam, jene war alles andere als nach ihrem Geschmack. Zumindest eine Sache zauberte erneut ein Lächeln in ihr Gesicht... Sie hatte vorhin gegessen, solch einen Nachtisch nun aber zu bekommen war etwas Besonderes.
"Was soll das denn werden...? Lasst dieses Gesülze...", meinte Vaessa, als sie sich dem Anflug dieses lahmen Kussversuches entzog.
Die Vampirin stand von dem Schoß des Menschen auf und ließ ihre Rechte zwischen seine Beine schnellen, sodass sie die vordere Kante der Sitzfläche des Stuhles zu greifen bekam.
Kurz darauf kippte Firden auch bereits mitsamt dem Stuhl nach Hinten auf den Teppichboden... Einen Wimpernschlag später stand Vaessa auch bereits über dem Menschen und schaute mit ihrem diabolischsten Grinsen auf ihn herab. Kurz darauf kniete sie sich ab, sich mit ihren Händen auf der Höhe von Firdens Gesicht abstützend... ihr tief schwarzes Haar rahmte sie beide in jenem Moment ein, als es offen und sanft über ihn fiel. "Entweder mein Prinz zeigt mir langsam welch Mann in ihm steckt... oder ich sehe mich wohl oder übel gezwungen derartig weiter zu machen.", sprach sie fordernd und beäugte den Menschen wie ein lauerndes Raubtier.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mi 07 Feb 2018, 23:26

Damion hörte die Worte des ihnen zumindest momentan scheinbar nicht feindseligen Riesen, doch er beachtete dessen gequälte Ausrufe gar nicht erst. Die Aufladung in der Luft war stärker geworden, so stark, dass die schiere Spannung ihm ganz wortwörtlich die Haare zu berge stehen ließ und er allgegenwärtig ein unangenehmes Kribbeln fühlen konnte. Der Verschlag, den er ausgewählt hatte, mochte für den Anfang ausreichen – er besaß vier stehende Wände und ein Dach, aber beides war löchrig und zahlreichen Fenstern fehlten die Läden. Für einen längeren Sturm waren sie hier schlecht gerüstet. Sie mussten unter die Erde!
Hastig, doch nicht ohne eine gewisse Zielstrebigkeit, suchte er Raum um Raum ab, fand zertrümmertes Mobiliar, eingestürzte Trennwände – und schließlich, wonach er gesucht hatte. Unter einem Haufen Schutt an einer kaum noch aufrecht stehenden Rückwand lugte der schwere, gusseiserne Ring einer Falltüre hervor, welche einen schützenden Keller versprach. Doch mit all den Trümmern darauf würde es eine halbe Ewigkeit brauchen, bis Damion sie aufbekommen würde.
"Hier drüben!", rief er nach den anderen, "Eine Kellertüre! Aber ich brauche Hilfe. Jemand Starken!"

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Fr 09 Feb 2018, 14:45

Varosh steckte sein Schwert ein und folgte Damion in die Ruine. Mit aller kraft zog er an dem Ring und versuchte die Falltür aufzuziehen."Kommt, helft mit," wandte er sich an Damion und auch an die anderen. Die Tür hob sich ein wenig bei seinen versuchen, doch noch ging sie nicht wirklich auf.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Sa 10 Feb 2018, 04:24

So schnell, wie sich die Situation änderte, konnte Firden gar nicht reagieren. Ehe er verstehen konnte, was er falsch gemacht hatte, lag er auch schon auf dem Boden, die Vampirin über ihm. Sie spielte mit ihm. Mal wieder. Und er hatte keine Ahnung, was sie von ihm wollte! Er wusste nur, dass er sich diese Demütigungen mehr gefallen lassen wollte. In der Hoffnung, sie damit zu überrumpelt, hob er den Arm, drücker rasch gegen ihre Schulter, um sie neben sich zu werfen. Er wollte ihr zeigen, dass man so nicht mit ihm umging. Sobald er derjenige war, der über sie gebeugt war, würde er ihr schon zeigen, dass er ein Kämpfer war - und sich zumindest nicht kampflos geschlagen geben würde.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Sa 10 Feb 2018, 20:05

Vaessas Augen weiteten sich nur kurz, als der Mensch nun plötzlich über ihr war... Sie hatte keinen Versuch unternommen dies irgendwie abzuwehren, ihre Hände nun unbewegt neben ihr liegend während sie zu Firden empor schaute. Sie hatte alles andere als damit gerechnet, dass der Mensch nun derartig die Initiative zu ergreifen schien.
Sie hatte ihn eher für rückgratlos gehalten, zumindest in dieser Situation... doch das kam unerwartet. Ihr Haar breitete sich links und rechts neben ihr auf dem Boden aus... der linke Träger ihres Nachthemds war verrutscht...
Irgendwann überwand Vaessa jedoch ihr Starren, kein Versuch folgend Firden irgendwie von ihr zu stoßen. Dieser Moment... es weckte Fantasien in ihr... Es gefiel ihr sehr.
Sie hob ihre Hände an, bewegte sie an den Oberarmen des Menschen vorbei und berührte vorsichtig seine Brust... bevor ihre Handflächen weiter behutsam über seinen Hals wanderten, vorbei an seinem Kinn etwas Druck aufbauten und ihre Finger sich schließlich sanft über seine Wangen legten. "Ihr... dürft ruhig etwas gröber zu mir sein...", sprach sie schließlich leise, ohne die Augen des Menschen dabei mit den ihren zu verlieren.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 12 Feb 2018, 18:18

Für einen Moment sah Firden die Frau überrascht an, dann nickte er und lächelte. Kein freundliches Lächeln. Eher ein... vorfreudiges. Dann stieß er sich vom Boden ab, griff Vaessa unter den Arm, um sie mit hochzuziehen und sie anschließend in Richtung des Bettes zu stoßen. Endlich machte sie ihm klar, was sie wollte.
"Dann zieh dich aus", meinte er dann, bevor er begann, sich selbst zu entkleiden. Was vermutlich wesentlich länger dauern würde, als bei ihr, immerhin warteten bei ihm einige Schnallen und Lederriemen darauf, geöffnet zu werden. Immer wieder warf er musternde Blick auf die Vampirin. Sie war nicht die erste Frau, die er kennengelernt hatte, die es grober mochte. Und dennoch war es jedes Mal wieder eine Herrausforderung, die Grenze zu finden. Auch für sich selbst. Er war gespannt, wie es sich mit Vaessa verhalten würde...
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 12 Feb 2018, 20:41

Langsam bildeten sich Vaessas Eckzähne wieder etwas zurück... ebenso wie ihre Erregung, welcher dies geschuldet gewesen war. Ihr Haupt hob sich immer wieder an, von dem Umstand ausgehend, dass sie es auf die Brust von Firden gebettet hatte... Er musste erst wieder zu Atem kommen.
In ihrer Zufriedenheit huschte kurz ein Lächeln über ihre Lippen... Zugegeben, als der Mensch einfach in ihr Zuhause eingedrungen war, so hatte sie DAS am wenigsten erwartet. Vaessa hätte ihn einfach den Untoten zum Fraß vorgeworfen... Rückblickend vielleicht doch etwas schade. Ihr stetig kalter Körper... die Wärme des Menschen lediglich für eine Weile zu spüren war interessant... etwas lange vergessenes.
So verharrten sie eine ganze Weile, während jener Stille war durch die Wände deutlich der Draußen tobende Sturm zu hören. Eine Geräuschkulisse die schwer zu beschreiben war... Immer wieder hörte man das von zischenden Geräuschen begleitete Grollen der magischen Entladung, wie sich Welle für Welle über die Stadt ergoss... Irgendwann erhob sich Vaessa etwas, sodass sie neben Firden in dem Bett saß und die Decke über ihren Oberkörper anzog. "Ein Prinz in Lichterhall... Auf der Suche nach unsicherem Gewinn durch fragwürdige Artefakte... Sag mir, was hat dich eigentlich wirklich hier her geführt...?", fragte sie schließlich kühl.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Di 13 Feb 2018, 18:04

Firden lag mit geschlossenen Augen da, Vaessas Kopf auf seiner Brust. Was es nicht unbedingt einfacher machte, wieder zu Atem zu kommen. Ein Kopf war schwer. Dennoch war er zufrieden für den Moment. Auf die frage der Vampirin hin öffnete er die Augen, ließ sich aber Zeit mit der Antwort.
"Die Hoffnung auf eine selbstbestimmte Zukunft", sagte er schließlich, bevor er seufzte. "Ich bin der sechste Sohn meines Vaters. Ich habe kein wirkliches Erbe zu erwarten. Ich bin nicht einmal einer Frau versprochen. Meine Zukunft sieht es vor, dass ich meinem ältesten Bruder, Bodren, diene, sobald dieser König ist. Eine wahrhaft ehrenvolle Aufgabe." Er verdrehte die Augen. "Der verrückte König von Prinsand hat versprochen, dass derjenige, der ihm als Erster ein einzigartiges Artefakt aus Lichterhall bringt, mit der Hand seiner Tochter belohnt wird. Und dadurch an ihrer Seite über Prinsand herrschen wird."
Ein erneutes Seufzen. Wahrscheinlich würde ihn der Wunsch, der Erste mit dem Artefakt zu sein, ins Grab bringen. Aber wenigstens starb er damit auf einem Weg, den er selbst gewählt hatte. Und nicht auf dem mit Samt und Seide ausgekleideten, ach so tollen, ehrenvollen Weg, den sein Vater für ihn bestimmt hatte.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Fr 16 Feb 2018, 10:16

Das der kleine Mann dem Aufruf Rolands nicht gefolgt war verstand er nicht. Stattdessen durchwühlte er das Haus wie verrückt, suchte die zertrümmerten Räume des Hauses ab und schien nur auf sein tun konzentriert zu sein. Dann der Ausruf des jungen Burschen welcher nach Verstärkung rief. Erst hatte Roland noch gegrummelt, wurde aber schließlich hellhörig als von einer Kellertür die Rede war. Dieser Verrückte...
Mit Kraft riss der alte Soldat seine Gliedmaßen aus der Erde und stapfte in die Richtung aus der Damion gerufen hatte.
Seine Bewegungen waren allerdings schwerer, langsamer als zuvor. Der Sturm machte ihm bereits jetzt zu schaffen. Nicht nur, weil die Rüstung sich jetzt schwerer anfühlte als zuvor. Auch Spannungsbögen tauchten überall auf der Oberfläche der Rüstung auf und erhellten wenige Zentimeter große Flächen für eine Sekunde. Auf dem Weg zu Damion musste Roland einige verrottete Möbel beiseite stoßen und Türrahmen durchstoßen da er für dieses Haus eindeutig zu groß war, trotz eines gebückten Ganges. Bei den beiden angekommen klopfte er erst einmal dem Barden kräftig auf den Rücken mit dem Kommentar "Guter Einfall... Zwerg.." Die Pause in seinem Satz klang gezwungen, als würde er nach Luft ringen um überhaupt etwas zu sagen. Und das obwohl seine Worte ziemlich kräftig waren.
Mit einer ausschweifenden Kopfbewegung deutete beiseite zugehen. Erst dann griff Roland mit der Rechten zum Gussring und begann zu ziehen. Beidhändig wäre ihm zwar lieber gewesen, doch der Ring war für ihn entschieden zu klein für den Moment. Die Trümmer auf der Klappe machten das ganze nicht leichter doch das Holz hob sich.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   So 18 Feb 2018, 14:36

Zwerg? Damion war bereits vieles genannt worden und beileibe nicht alles davon war schmeichelhaft gewesen, doch 'Zwerg' war noch nie darunter gewesen. Und dann auch noch aus dem Mund dieser Kreatur, des Hammerschrecks. Für einen Moment war er versucht, ihm die Spitze seiner Klinge durch den Visierschlitz des schweren Eisenhelms zu stoßen – auch wenn er im Moment nicht feindselig wirkte, so war der Hammerschreck doch ein Monster, ein Mörder, der zahllose Sucher auf seinem Gewissen hatte. Ihn zu erschlagen – auch durch List – wäre ruhmreich. Und Damion war nicht entgangen, dass der Riese im Moment irgendwie beeinträchtigt wirkte. Der Sturm schien ihm zuzusetzen.
Er verwarf den Gedanken jedoch so rasch wieder, wie dieser ihm gekommen war. Im Moment waren sie auf einander angewiesen. Und in diesen beengten Verhältnissen einen Kampf zu beginnen würde im Zweifelsfall dazu führen, dass am Ende mehr als nur einer erschlagen da läge. Zuerst also einmal den Sturm überstehen! Danach konnte man noch immer weiter sehen.
Der unbändigen Kraft des Hammerschrecks hatte die Kellerluke nicht viel entgegen zu setzen und es dauerte nicht lange, da stand sie weit genug offen, dass ein Mann hindurch passte. Damion nutzte die Gelegenheit und sprang als erster in die Dunkelheit hinab. "Hier runter!", rief er nach oben und seine Stimme musste seltsam hohl aus dem Kellerloch klingen, "Und bringt Licht mit. Bei allen Göttern, es ist stockfinster hier unten!"

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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Mo 19 Feb 2018, 20:32

Sie betrachtete den Prinzen schweigend, länger als sie es überhaupt geplant hatte... Manche Dinge änderten sich wohl niemals, die Machtspielchen der Adelshäuser wohl am wenigsten. Dass Firden sich auf solche Spiele auch noch einließ, nur um möglicherweise über ein unbedeutendes Land an der Seite einer Fremden zu herrschen... Dass es Vaessa enttäuschte wäre die falsche Umschreibung gewesen, sie verlor gerade eher reichhaltig an ihrem Respekt gegenüber dem Menschen... auch wenn es davon ohnehin nie besonders viel gegeben hatte. "Das soll eine selbstbestimmte Zukunft sein...?", fragte sie schließlich kühl, bevor Vaessa nach kurzem zögernd in ihrer Verachtung die Luft ausstieß. Sie griff erneut zu dem Nachthemd und kleidete sich dementsprechend an, bevor sie im Schneidersitz auf dem Bett erneut zu Firden blickte. "Schon interessant, wie geringfügig sich beide Wege voneinander unterscheiden... immer der zweite Kochlöffel in der Suppe Anderer... Du hast dich nur dafür entschieden deinen Löffel von der einen Suppe in die Andere zu tunken. Glückwunsch...", sprach die Vampirin und setzte im Anschluss ein beinahe boshaftes Lächeln auf.
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Do 22 Feb 2018, 22:43

Und da war sie wieder hin, die Waffenruhe. Der scheinbare Frieden und die Einigkeit. Firden seufzte wehmütig, bevor er gereizt antwortete.
"Zumindest entscheide ich selbst, in welche Suppe ich meinen Löffel stecke. Nicht jeder möchte der Koch sein. Verurteilt jene nicht dafür, die Welt wäre sonst um ein gutes Stück grausamer, als sie sowieso schon ist."
Er schüttelte den Kopf. Er hatte keine Lust, sich in dieser Sache zu rechtfertigen. Es hatte auch seinen Grund, warum er seinem Vater nicht von seinem Vorhaben erzählt hatte. Er würde seinen eigenen Weg gehen, ob es seinem Vater oder dieser Vaessa nun passte oder nicht. Überhaupt, was ging es sie eigentlich an, wieso er tat, was er tat?
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BeitragThema: Re: Disorder - MSG   Sa 24 Feb 2018, 19:02

Ein Schwung ihres Beines brachte die Vampirin erneut über den Menschen, kurz darauf hatte sie Ihre Rechte auch bereits um die Kehle des Menschen knapp unterhalb seines Kiefers gelegt... Sie legte enorme Spannung in jenen Griff. "Dieses Gefühl... es ist etwas ganz Besonderes. Ein Leben derartig in der Hand zu haben... Eine kurze Bewegung und es ist vorbei... Wer weiß, vielleicht würde ich dir damit sogar einen Gefallen tun?", meinte Vaessa kühl, bevor sich jedoch die Anspannung in ihrer Rechten langsam verflüchtigte, sie stattdessen ihren Zeigefinger langsam über Firdens Kinn führte und schließlich auf seine Lippen legte.
"Ich kann mir vorstellen was in dir vorgeht... überkochende Emotion... Es gibt Dinge welche sich nie verändern. Was wenn ich dir sage, dass ich einst das Leben meines Vaters auf die selbe Art und Weise zwischen meinen Fingern hielt...? Er konnte es nicht ertragen... wollte er doch seine Tochter regelrecht verkaufen, lediglich um mehr Einfluss und Macht zu erhalten. Stattdessen sah er was sie geworden war... nannte sie ein Monster... während sie das Leben aus ihm quetschte...", sprach sie, bevor sie sich dem Menschen erneut etwas näherte. "Bin ich das auch für dich...?", fragte Vaessa kalt und nahm ihren Zeigefinger von seinen Lippen, während sie ihn aus roten Katzenaugen musterte.
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